Und während die Welt ruft: "Du kannst nicht alle retten!" - flüstert leise die Hoffnung: "Auch wenn es nur einer wäre, versuch es!"

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gemeldet am: 14.11.2019 16:59

Mit 7en ist man hundereich: Familienzuwachs

Ich möchte die Vorgeschichte abkürzen. Denn was da an Gefühlen auf uns eingestürmt ist – von Unglauben, Fassungslosigkeit, Entsetzen über Traurigkeit, Ekel und Wut bis zu dem Verlangen und dem festen Vorsatz, hier unbedingt zu helfen – lässt sich sowieso erst nach und nach beschreiben. Jedenfalls führte uns ein weiterer Klick von PFOTE SUCHT GLÜCK zu den SAVING ANGELS DEUTSCHLAND (SAD) und von diesen zu den TiMis (TIERSCHUTZ MITEINANDER e.V.). Alle Vereine finden Sie mit eigener Homepage im Internet und ebenso auf Facebook, wo Sie gern nachlesen dürfen. Ich werde auch immer wieder ein bisschen über sie erzählen, denn diese Organisationen (wie noch viele andere) kümmern sich um die Ärmsten der Armen und können jede Aufmerksamkeit brauchen!

Aller guten Hunde sind drei, das war unsere Devise und dabei sollte es bleiben. Wie man sieht, haben wir uns anders besonnen. Direkt international sind wir geworden mit vier Rumänen, zwei Russinnen und einem Polen. Wir bereuen es keine Sekunde, denn unsere Fellkinder sind (und waren immer) unser ganzes Glück. „Natürlich kann man ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ Diesen Satz unterschreiben wir aus vollem Herzen!


Unser Böbchen,

 gerettet aus der Hölle von Târgu Jiu,

 wünscht eine gute Nacht!

Lebenslichter 13.11.2019, 20.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rumänien, Russland, Polen, Hunde, Liebe, Leben,

Egal...




Rüde, ca 2012 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr ruhig, hat abgeschlossen

 und will kaum noch Kontakt zu Menschen


Habt nicht Mitleid mit mir wegen den sichtbaren Narben, denn die unsichtbaren auf meiner Seele sind viel schlimmer.

Ich habe schon sehr viel über mich ergehen lassen müssen, wie Ihr an meinen Narben erkennen könnt - aber das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit hier in dieser Hölle!

Und immer wieder die Frage:


Werde ich heute satt?
Werde ich heute verletzt werden?
Werde ich heute abend noch leben?
Oder wird das Elend endlich ein Ende für mich haben?

Ich habe schon so viele gehen sehen... für immer!

Ich möchte nur eines! Diese Hölle endlich verlassen, es ist es mir schon fast egal, ob tot oder lebendig!

Hauptache RAUS!!!!!

Wenn Ihr mir eine Chance geben möchtet, dann meldet Euch schnell bei den Mädeln von:

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
Andrea Sbrisny

http://www.saving-angels-deutschland.de/

Lebenslichter 11.11.2019, 21.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Eine kleine, alte Dame in Weiß




Klein, weiß und schon ein Leben lang hinter den Gittern des Shelters - so könnte man Melony in Kürze beschreiben. Denn mehr Worte braucht es eigentlich nicht um die Trostlosigkeit in Melony´s Leben auszudrücken. Ein Leben, dass sie bereits seit ihrem Welpenalter führt, und das sich bis heute nicht geändert hat. Ein Leben in einer kalten Welt.

Aber die Welt im Shelter ist nicht nur trostlos und kalt, sie ist für einen kleinen Hund wie Melony - und mit ihren ca. 40 cm gehört sie zu den kleinen Hunden im Shelter - auch oft gefährlich. Vor allem dann, wenn es in den großen Auslauf des Shelters geht. Viele Hunde, und fast alle größer als Melony. Und so kam es schon öfter vor, dass Melony von den großen Hunden im Auslauf gebissen wurde. Seitdem geht Melony nicht mehr gerne in den Auslauf, nein, sie hat regelrecht Angst davor. Und somit ist selbst das kleine bisschen Freiheit im Shelter der Trostlosigkeit gewichen.

In ihrem kleinen Zwinger, den sie sich mit zwei anderen kleineren Hunden teilt, da fühlt sie sich sicher. Aber in diesem kleinen Zwinger wird sie nicht gesehen. Zu klein, oft ga rnicht wirklich da. Einfach unscheinbar für die Besucher. All die Jahre schon. Viele andere Hunde fanden ein Zuhause, eine heile Welt. Doch immer blieb Melony in der Trostlosigkeit zurück.

Ihre Betreuer in Russland haben versucht, sie den Besuchern zu zeigen, jedoch entsprach Melony nicht den Vorstellungen, und so wird es wohl für sie in Russland auch in Zukunft bleiben. Denn Melony ist mittlerweile nicht nur unscheinbar geblieben, nein, sie ist auch im Shelter alt geworden. 




Aber sollte all das Melony im Weg stehen, nicht doch noch "ihr" Zuhause zu finden? Ihre Menschen, die ihr die Angst nehmen und ihr eine Welt zeigen, die sie noch nie zuvor gesehen hat? Menschen die sie genau so nehmen, wie sie ist? Klein, weiß und ungesehen? Menschen die ihr Herz öffnen und Melony daran teilhaben lassen. Und genau diese Menschen suchen wir für Melony, und wir werden sie bestimmt auch finden, damit Melony noch einmal erfahren darf, was Liebe ist.

Melony ist eine ca. 40 cm kleine (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Anfang 2010 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Melony hat von ihren Betreuern im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, aber ein wenig Übung braucht sie hier noch. Dem Menschen gegenüber ist Melony freundlich, braucht jedoch bei Fremden einige Zeit, um Vertrauen zu fassen. Daher suchen wir für sie Menschen mit Hundeerfahrung. Mit anderen Hunden ist Melony verträglich, sie geht Konflikten eher aus dem Weg. Gern kann ein kleinerer Hund in Melony´s neuem Zuhause leben. Ob Melony sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Melony ausschließlich eine Endstelle suchen.

Weitere Bilder von Melony finden Sie auf unserer Homepage: https://tierschutz-miteinander.de/…/hu…/senioren/1301-melony

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 09.11.2019, 21.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Russland, Facebook, Leben ,

Deine Welt - meine Welt




DARF ICH DICH GANZ KURZ IN MEINE WELT FÜHREN?

Dein Leben ist bestimmt schön… Du hast ein Dach über dem Kopf, das Dich vor Schnee und Regen schützt. Du triffst vermutlich Menschen, die Dich gernhaben und die für Dich da sind, die Dich unterstützen, wenn es Dir mal schlecht geht. Du kannst schöne Dinge erleben… auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang in der Natur ist. Du kannst Dich an einen See legen, wenn die Sonne im Sommer erbarmungslos scheint. Im Winter hast Du wahrscheinlich einen Ofen oder eine Heizung, die Dich nicht frieren lassen. Du hast ein weiches Bett, in dem Du Dich schlafen legen kannst. Du kannst sicher einschlafen und Dich Deinen Träumen hingeben, ohne ständig wachsam sein zu müssen… zumindest hoffe ich das für Dich.

Nimm Dir bitte nur einige Minuten Zeit, um mein Leben kennen zu lernen - es kostet Dich nichts, außer ein paar Minuten! Mein Leben sieht etwas anders aus… ich habe einen kleinen Außenzwinger von 3 qm, den ich mir mit Artgenossen teile und das jeden einzelnen Tag. Jeder Tag ist einer, an dem ich keine Bewegung, Ansprache oder sonstiges erhalte. Wenn ich abends meine Augen schließe, bin ich dennoch immer wachsam… denn man weiß ja nie, was so passiert! Ein weiches Bett ist für mich meilenweit entfernt… ich liege 365 Tage in einer Holzhütte… wenn ich viel Glück habe, wird diese im Winter mit etwas Stroh ausgelegt. Im Winter kämpfe ich darum, dass ich bei bis zu -40 Grad irgendwie überlebe…. Im Sommer ist das leider auch nicht anders. Wenn die Sonne ohne Erbarmen auf meinem Körper brennt, kann ich nur hoffen, dass ich irgendwo in meinem Zwinger ein kleines Stückchen Schatten finde. Einen Spaziergang oder einen See kenne ich nicht… Ein wirkliches Dach über den Kopf hatte ich noch nie. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich niemand wirklich um mich schert, dass die meisten Menschen mich noch nicht einmal sehen, und dabei bräuchte ich so dringend einen wahren Freund.




Ich möchte mich bestimmt nicht beschweren, denn ich bin am Leben, kann sehen, hören und fühlen… doch so manches Mal wünsche ich mir, dass ich das nicht könnte. Mein Leben muss nicht mehr gerettet werden, das wurde es schon vor vielen Jahren… doch seit 8 Jahren möchte mich niemand mehr haben, seit 8 Jahren interessiert sich niemand mehr für mich!

Sei mir bitte nicht böse, dass ich vielleicht ein wenig neidisch auf Dein Leben bin…. ich versuche meins auch einfach so zu nehmen. Eine andere Möglichkeit habe ich sowieso nicht! Meine Betreuer geben ihr Bestes, um mir die Hoffnung und die Träume zu erhalten… aber irgendwann ist auch das zu wenig! Und in manchen stillen Minuten wünsche ich mich an einen Ort... diesen Ort kenne ich zwar nicht, aber es muss doch noch etwas anderes geben, als das was ich hier habe (kaum einer kann sich überhaupt eine Vorstellung davon machen).




Ich würde so gerne Gras unter den Pfoten fühlen, würde gerne sicher in einem weichen Körbchen einschlafen dürfen. Morgens würde ich gerne Deine weiche Hand auf meinem Kopf fühlen… fühlen, dass es da jemanden gibt in dieser großen weiten Welt, dem ich nicht gleichgültig bin. 




Doch natürlich weiß ich auch, dass sich die Menschen nicht um mich reißen... ich bin alt, unscheinbar und habe außer einem großen Herz nichts zu bieten. Ich gehe davon aus, dass ich für immer hier bleiben werde... aber noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.
Noch nicht... vielleicht habe ich noch eine winzig kleine Chance?!

Ich bin nur einer von unzähligen Hundesenioren hier im Shelter Kozhuhovo, die wie ich seit vielen Jahren vergeblich auf "ihren" Menschen warten. Wenn Ihr ernsthaft Interesse an uns habt, könnt Ihr Euch gern an eine unserer Vermittlerinnen wenden:

https://www.tierschutz-miteinander.de/

DANKE FÜR DEINE ZEIT UND FÜR DEINE GEDULD!


Lebenslichter 07.11.2019, 20.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Tierschutz, Russland, Leben,

Und wenn du alt bist, sieht dich keiner mehr




Richi war noch ein Junghund, als er in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Was er bis dahin erlebt hat? Das kann leider niemand von uns sagen.

Was wir aber sagen können: Für Richi änderte sich ab diesem Tag alles. Ein junger Hund eingesperrt und weggesperrt von der Außenwelt. Ein "normales" Leben rückte für ihn in unendlich weite Ferne. Sein Leben besteht seit dieser Zeit aus Einsamkeit, Leere, Traurigkeit und vor allen Dingen aus Warten.

Warten, dass irgendetwas passiert. Es passiert aber so gut wie nie etwas. Jeder Tag, jede Stunde gleich. Doch einmal in der Woche kommen Richi´s Betreuer in das Shelter, und diese kurze Zeit ist die einzige Abwechslung in seinem Leben. Dann kann er mit anderen Hunden in den Freilauf oder eine kleine Runde auf dem Sheltergelände spazieren gehen.

Schon nach kurzer Zeit ist dann alles wieder vorbei… dann muss er wieder in seinen Zwinger zurück, und eine weitere Woche wartet auf ihn. Seit unglaublichen 10 Jahren führt er dieses Leben! Ein anderes Leben blieb ihm verwehrt, denn in all den Jahren blieb niemand an seinen Zwinger stehen. Niemand schaute in seine dunklen Augen, in denen man förmlich versinken kann. Alle schauten nur über ihn hinweg. Ein Zuhause haben andere gefunden – Richi musste bleiben.




Aus dem jungen Hund ist ein Senior geworden – alt geworden, ohne gelebt zu haben. Obwohl ihn seine Betreuer als liebevollen und sanftmütigen Hund beschreiben, der den Menschen gefallen möchte, wurde mit zunehmendem Alter die Hoffnung, dass er noch ein Zuhause in Russland findet, immer kleiner und heute besteht diese Hoffnung eigentlich nicht mehr.

10 lange Jahre, ohne überhaupt zu erahnen, was das Gefühl ist, ein Zuhause zu haben oder in einem warmen Körbchen zu liegen. Wir möchten versuchen, ihm noch einmal dieses Gefühl zu geben und machen uns daher für Richi auf die Suche nach einem schönen Zuhause mit viel Liebe.

Wir suchen Menschen, die einem Hund, der 10 Jahre in einer trostlosen Welt leben musste, eine Chance geben - die größte Chance seines Lebens. Menschen, die ihm mit Geduld und Liebe zeigen, dass es außerhalb seiner bekannten Welt noch so viel mehr gibt.

Sollten wir diese Menschen finden, könnte Richi schon bald kastriert, gechipt und geimpft in sein neues Leben reisen. Richi´s Verträglichkeit mit Katzen kann vor Ort nicht zuverlässig werden, und wie all unsere Hunde werden wir Richi nur auf eine Endstelle vermitteln.

Das geschätzte Geburtsjahr von Richi ist 2008 und er hat eine Schulterhöhe von ca. 55 cm.

Bei Interesse würde sich die zuständige Vermittlerin Claudia Peters über Anfragen freuen:

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Weitere Bilder von Richi findet Ihr hier:https://tierschutz-miteinander.de/…/h…/senioren/1299-richi-1

Alle Informationen über unsere Vermittlungsarbeit und Übergaben können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 04.11.2019, 20.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Vermittlung, Facebook,

Brief an einen Vergessenen



Lieber Chaplin,


als ich heute auf unsere Homepage schaute und überlegte, welche der vielen Fellnasen, die ich in der Vermittlung habe, ich heute einmal besonders vorstelle, ist mir ziemlich schnell dein Inserat aufgefallen.

Anfang 2017 haben uns deine Betreuer auf dich aufmerksam gemacht und seit Februar 2017 hast du dein eigenes Inserat auf unserer Homepage.

Über 2,5 Jahre steht es da nun schon und ich weiß noch, ich hatte dich mit der großen Hoffnung online gestellt, dass du schnell ein schönes Zuhause finden würdest.


Es tut mir so leid, Chaplin...bis heute hat niemand nach dir gefragt. 


Wieder und wieder lese ich deine Geschichte...du warst noch jung, als man dich ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau brachte. Völlig entsetzt und verängstigt darüber, was da mit dir geschah, hast du dich lange in deinen winzigen Außenzwinger zurück gezogen.

Die vielen, vielen Hunde um dich herum, der Lärm, den 3000 Hunde verursachen - all das war zu viel für dich. So hast du für lange Zeit die Isolation gewählt, hast dich geweigert, aus deinem Zwinger zu kommen.
Vermutlich gehörtest du auch zu den Hunden, die nur nachts einmal aus ihrer Hütte kommen, um zu fressen, ihren Durst zu löschen und sich zu lösen. Nachts, wenn etwas Ruhe eingekehrt war.

Deine Betreuer haben sich um dich bemüht, aber lange Zeit konntest du einfach keinen Kontakt aufnehmen - zu groß war deine Angst.


Aber, lieber Chaplin, du hast nicht aufgegeben, hast mit dir gekämpft und irgendwann deinen ganzen Mut zusammen genommen und den ersten Schritt gewagt.Von diesem Tag an bist du mit den anderen Hunden zusammen in den Freilauf gegangen.

Du hast den Menschen, die dafür sorgen, dass ihr Fellnasen wenigstens einmal in der Woche etwas laufen könnt, wenigstens eine Stunde in der Woche etwas anderes seht, als eure Zwinger, eine Chance gegeben. Du hast gelernt, dass sie tun, was in ihrer Macht steht, um euch das Leben im Shelter ein klein wenig erträglicher zu machen.


Du hast gelernt, den Menschen zu vertrauen.

Dein Mut hat dir nicht die Freiheit zurück gegeben, aber er hat dir sicher geholfen, die langen Jahre im Shelter zu überleben.


Chaplin
, ich weiß nichts über dein Leben vor dem Shelter. Ich weiß nicht, ob du jemals ein eigenes Zuhause hattest und Menschen, die einmal für dich gesorgt haben. Auch kann ich nicht sagen, ob du etwas vermisst.

Aber ich wünsche dir so sehr, dass du die Chance bekommst, ein geliebter Familienhund zu sein. Ein Hund mit einem eigenen Körbchen, regelmäßigen Mahlzeiten und schönen Spaziergängen mit deinen Menschen.

Ich schaue mir dein Foto an und sehe deine müden Augen. 8 Jahre Shelterleben sind nicht spurlos an dir vorbei gegangen. Aus dem jungen Hund, der du einmal warst, ist ein Senior geworden.

Lieber Chaplin, ich kann dir leider nicht versprechen, dass sich dein Leben noch einmal ändern wird und vermutlich hättest du zunächst auch erst einmal Angst davor.
Aber ich verspreche dir, dich nicht aufzugeben und nach genau den Menschen zu suchen, die dir deine Angst nehmen. Menschen, denen du vertrauen kannst, wie du deinen Betreuern vertraust. Menschen, die dir zeigen, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann und die dich genau so lieben, wie du bist.

Ich weiß, dass du von all dem nichts ahnst und wenn ich jetzt vor dir stünde, wäre ich eine Fremde für dich.
Ich kann dir nicht versprechen, ein Zuhause für dich zu finden, aber ich verspreche dir, nicht mit der Suche danach aufzuhören.


Ich habe dich nicht vergessen.

Fühl dich ganz liebevoll gestreichelt und gib nicht auf.
Deine Vermittlerin

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************************

Chaplin ist einer von ca. 3000 Hunden im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Ein alter Hund, der auch den nächsten eisigen, russischen Winter irgendwie überstehen muss, wenn es nicht gelingt, ein schönes Zuhause in Deutschland für ihn zu finden.


Hier geht es zu Chaplins Vermittlungsinserat auf unserer Homepage:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/senioren/710-chaplin


Chaplin´s Vermittlerin, Stefanie Söchtig, würde sich sehr über ernstgemeinte Anfragen freuen.


Kontakt:
s.soechtig@tierschutz-miteinander.de
Tel: 05371-687266
Mobil: 0176-24615694

Lebenslichter 04.11.2019, 13.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Lars

"Manchmal füllen die kleinsten Dinge den größten Platz in unserem Herzen".




Der Blick aus Lars´ wunderschönen Augen geht direkt zu Herzen...setzt sich fest... lässt nicht wieder los.

Und lässt die Frage nach dem "Warum"? aufkommen. 

Warum bist Du hier gelandet? Warum interessiert sich niemand für Dich? Warum kommt nicht eine Anfrage? Warum bekommst Du keine Chance? Du hast nichts falsch gemacht, und doch musst Du Dein Leben hier hinter Gittern verbringen. Warum?

Und die Frage: Wie lange hältst Du noch durch? Wie lange kannst Du das triste, langweilige und kräftezehrende Leben im Shelter noch ertragen? Wie wirst Du den nächsten, eisig-kalten Winter überstehen?

Du wirst ihn in deinem Außenzwinger, in deiner Holzhütte verbringen. Nur etwas Stroh auf dem Boden und die anderen Hunde, mit denen Du Deinen Zwinger teilst, werden so etwas wie Wärme bringen. Du wirst weiterhin auf die eine Stunde in der Woche warten. Die eine Stunde, in der die Betreuer in das Shelter kommen. Das ist die einzige Freude in Deinem Leben. Eine Stunde Auslauf, Bewegung, Aufmerksamkeit. 


Du wirst weiterhin versuchen, zwischen all diesen Hunden (hier im Shelter sind 3000 Hunde untergebracht) einen Platz zu finden, an dem Du wenigstens ab und zu etwas zur Ruhe kommen kannst. Aber das ist fast unmöglich. Hier ist es immer laut, Du bist nie allein, niemals entspannt. Dich machen all diese anderen Hunde nervös. Fühlst Dich bedrängt. Versuchs,t Dich zu verstecken.

Du wirst Dich weiter bemühen zu überleben, deinen Kopf über Wasser zu halten, nicht unterzugehen. Das machst Du schon seit 2015 so...Tag für Tag...Und hast trotzdem diesen Blick nicht verloren. Diesen Blick, der tief aus Deiner Seele kommt. Offen, erwartungsvoll. Das hast Du Dir bewahrt. 




Du bist ein beeindruckend starkes und bewundernswertes Wesen.

Du verdienst allen Respekt für alles, was Du jeden Tag meisterst und bisher schon gemeistert hast.
Und Du verdienst ein Zuhause. Einen Menschen, eine Familie. Ein weiches Kissen. Gutes Futter. Wärme. Geborgenheit. Noch einmal ankommen. Bleiben. Ruhe. Geduld. Kein Bedrängen. Kein Funktionieren. Keine Erwartungen.

Menschen waren es, die Dich hierher gebracht haben. Und Menschen haben die Macht, Deinen Aufenthalt hier zu beenden. Es braucht nur einen Blick von Dir. Der Blick der seinen Platz im Herzen findet. Das Herz des "einen" Menschen... "Deines" Menschen...

Und nun komme ich ins Spiel, möchte von Herzen meinen Teil dazu beitragen, möchte dass Du gesehen wirst. Und ich schreibe Deine Geschichte...Und warte mit Dir auf "Deinen" Menschen..Es gibt ihn...ganz sicher...

Die Zeit vergeht und der Winter kommt. Bitte lasst uns nicht so lange warten...

Lars ist ca. 60 cm groß und wurde ca. 2009 geboren. Er ist freundlich, mag Menschen wie Artgenossen. Anfänglich etwas schüchtern, taut er auf wenn er Vertrauen gefasst hat. Er wurde bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte bald seinen Rucksack packen ,um diesen Ort für immer hinter sich zu lassen.

Lars wird wie alle unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt.
Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden.

Über ernstgemeinte Anfragen freut sich sehr die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen:
E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795
Weitere Bilder und Infos über Lars finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1079-lars

Wichtige Hinweise zum Vermittlungsablauf finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php/miteinander

Lebenslichter 03.11.2019, 20.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Facebook,

Ein kleines Licht für: Shurik

https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393579394858/

 https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393578354832/


Die schlimmste Jahreszeit für Shurik beginnt zum 5. Mal

Im März 2019 habe ich Dich das erste Mal voller Hoffnung gepostet, dass ich ein Zuhause für Dich finde. Dass ich mich getäuscht habe, weiß ich heute, 7 Monate später. Niemand hat mich je Deinetwegen angerufen, niemand fragte nach Dir.

8 Transporte hatten wir seitdem, doch Du warst nie dabei. Du bist immer noch in Russland, und ich kann es nicht ändern. Ich habe Deine Menschen noch nicht gefunden. Deine Betreuer schicken mir oft Bilder und fragen, ob esjJemanden für Dich gibt, der Dir ein behütetes Zuhause schenken möchte. Bisher musste ich das immer verneinen, und mit jeder Ablehnung bricht ein Stück mehr von meinem Herzen. 

Deine Geschichte ist schnell erzählt…. Du bist einer von 3.000 Hunden und lebst seit 2015 im russischen Shelter "Kozhuhovo". Man geht davon aus, dass Du mal ein Zuhause hattest, in dem Du irgendwann überflüssig warst. Schwer krank bist Du dort angekommen (akute Babesiose, doch dank der sofort eingeleiteten medizinischen Hilfe konntest Du Dich ins Leben zurückkämpfen).

Doch das Leben dort ist hart und erbarmungslos und Ende letzten Jahres stellte Deine Betreuer fest, dass dieses Leben Auswirkungen hat. Du hast immer wieder gelahmt. Nach eingehender Untersuchung außerhalb des Shelters stand fest, dass Du soweit gesund bist, aber dass Du an Arthrose leidest.

Zu bestimmten Jahreszeiten sieht man Dir die Schmerzen förmlich an (obwohl Du auch dann immer noch gut gelaunt bist und die winzigen Glücksmomente genießt). Leider kommt für Dich jetzt wieder die schlimmste Zeit überhaupt… ein feuchter Herbst und ein nahtloser Übergang in den russischen Winter. Die Temperaturen werden sinken und Deine Schmerzen damit zunehmen.

Ja, Deine Geschichte ist schnell erzählt… über Dein trostloses Leben aber könnte ich Bücher schreiben. 

Und wenn ich Dir jetzt sage, dass Du damit leben und Dich abfinden musst, bricht ein weiteres Stück von meinem Herzen. In dieser Umgebung ist eine adäquate Versorgung nicht möglich, und von einem weichen Kissen in einem liebevollen Zuhause Du meilenweit entfernt.

Deine Betreuer teilen Dich über alle möglichen Kanäle innerhalb von Russland…. Doch dort wirst Du niemals eine Chance bekommen. Zu alt, zu schwarz, und gesund bist Du auch nicht. Ich möchte Dir oder Deinen Betreuern keine Hoffnung machen… denn auch hier in Deutschland sind Deine Chancen nicht die Besten… aber es gibt sie, und genau daran glaube ich…

Ich glaube daran, dass es Menschen gibt, die bereit sind, einem älteren, gesundheitlich eingeschränkten Hund eine zweite Chance zu geben. Der 9. Transport steht kurz bevor, und auch diesen wirst Du nicht mehr erreichen, aber ich gebe Dich nicht auf. Ich durfte Dich persönlich kennen lernen und mein Versprechen an Dich… ich werde es immer und immer wieder versuchen!!!

Ich werde Dich immer wieder posten in der Hoffnung, Deine Menschen zu finden… denn irgendwo sind sie bestimmt… ich weiß nur noch nicht, wo.  Bitte bleib noch tapfer und halte weiter durch.

Du bist ein toller Hund, mit einer eigenen Geschichte, die nun mal jeder Tierschutzhund mit sich bringt, doch alle haben ein Zuhause verdient und somit auch Du.

 Lieber Shurik, ich glaube daran…. Bitte verliere auch Du nicht den Glauben, dass irgendwo ein weiches Kissen auf Dich wartet.

Bitte teilt Shurik, damit ich sein Zuhause finden kann! Der Gedanke, dass er mit seinen müden Knochen noch einen ganzen Winter dort verbringen soll und mit den Schmerzen leben muss, ist für mich schier unerträglich.

Sollte jemand Interesse an Shurik haben, würde ich mich sehr über ernsthafte Anfragen freuen:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Wichtige Daten: 

*Rüde
*kastriert
*geb. ca. 2011
*verträglich (Vermittlung gerne zu einer älteren lieben Hündin)
*bei Fremden am Anfang zurückhaltend
*kennt die Leine
*Vermittlung nur auf Endstelle
*Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

Weitere Bilder und Infos von Shurik findet ihr auf unserer HP: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/hunde/se…/991-shurik

Lebenslichter 02.11.2019, 20.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Facebook,

Mit 7en ist man hundereich: Nur ein Klick...

Früher oder später trinken alle Wurzelpeter – oder sie kommen zu Facebook, so wie wir. Es ist im Grunde recht einfach und auch verhältnismäßig sicher (soweit das in der digitalen Welt überhaupt geht), wenn man ein paar Regeln beachtet und sorgfältig das Kleingedruckte liest. Aber dennoch Vorsicht: Besuche dort können ungeahnte Folgen haben. Bei uns führten sie zur Adoption von vier weiteren Hunden…


LILY



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WENDY



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DAISY (vorn) und BOBBY




Wenn man eine bestimmte Seite aufruft, werden einem weitere vorgeschlagen, die sich mit ähnlichen Themen befassen. In unserem Fall waren das verschiedene Tierschutzorganisationen und –vereine im In- oder Ausland. Man hatte mich gewarnt: Ein falscher Klick, und schon hast du den Mars ersteigert, die Mona Lisa geklaut oder irgendeinen Präsidenten gestürzt! Trotzdem siegte am Ende meine weibliche… ich will nicht sagen Neugier, das ist so ein unschönes Wort, ich nenne es lieber Wissensfreude. PFOTE SUCHT GLÜCK, das klang nett. Wollen doch mal sehen, was die so treiben!

Bald geht´s weiter!

Lebenslichter 31.10.2019, 20.56| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Mit 7en ist man hundereich: Facebook ist an allem schuld!


Niemals würden wir Mitglied bei Facebook werden, das stand für uns fest. Viel zu riesig, zu unsicher, zu kompliziert. Weiß der Teufel, wer einen da ausspioniert. Und wahrscheinlich hätte ich eines Tages zweitausend Geburtstagsgäste vor der Tür stehen, weil ich so ein albernes Häkchen falsch gesetzt habe. Also, Finger weg. Wir wollten ja nur beim Tierheim Herzsprung mitlesen, um dort auf dem Laufenden zu bleiben. Dafür brauchte man sicher keine Anmeldung, oder? Da machten wir jedoch unsere Rechnung ohne das Netzwerk. Das hat nämlich einen fiesen Trick auf Lager: Nachdem man eine Seite aufgerufen hat, kann man zunächst ganz normal schmökern, bis der Hinweis erscheint: „Zum Weiterlesen anmelden oder registrieren“. Wenn man dann auf „Jetzt nicht“ klickt, bleibt einem noch die Galgenfrist von ein paar Minuten, danach geht ohne Anmeldung nichts mehr. 

Irgendwann wurde uns das zu dumm. Wir registrierten uns wohl oder übel, mit eigens für diesen Zweck eingerichteter Mailadresse sowie einem komplizierten Passwort – und selbstverständlich nur zum Lesen, sonst nichts! Aber der Mensch dachte, Facebook lachte… (wird fortgesetzt)

 

BARNY, 

vor über acht Jahren von Familie Berthold

 (Tierheim Herzsprung) aus einer polnischen Tötung gerettet,

 seitdem als Herzens- und Seelenhund 

aus unserem Familienrudel nicht mehr wegzudenken

 

 

 

 ************************

JULCHEN,

 die süße Kleene, kam mit 14 Jahren

 gleichfalls aus Polen  über das Tierheim Herzsprung zu uns

 und hat uns trotz schwerer Krankheit

 noch acht Monate lang mit ihrer Lebensfreude

 und ihrem Charme verzaubert 



Lebenslichter 28.10.2019, 20.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hello again!

Lange war es still hier auf meinen Seiten, viel zu lange. Ich möchte nicht mit faulen Ausreden kommen wie Zeitmangel, Krankheit oder Stress – obwohl das alles mitgespielt hat. Die vergangenen Monate waren ein ständiges Auf und Ab; sie haben mich nachhaltiger verändert als jede andere Zeit in meinem Leben. Ich habe Dinge erfahren und gesehen, auf die ich lieber verzichtet hätte. Dabei habe ich meine Lebensfreude und den letzten Rest an Menschenliebe eingebüßt. Ich gebe mein Bestes, damit mein Dasein eine Berechtigung hat und bin froh über jeden Tag, der vorüber ist.


Aber es gab auch gute und schöne Gründe für die Abstinenz. Unser Familienrudel hat sich vergrößert und wir sind jetzt glückliche Menscheneltern von sieben allerliebsten Fellkindern. Manche fragen uns, sagt mal, wie konnte es so weit kommen? Wir waren ja schon immer ein bisschen seltsam, aber das gibt man nicht gern zu. Also suchten wir einen Sündenbock, fanden ihn und kamen drauf, dass wir nicht seine einzigen Opfer sind…


Mit Sieben (oder heißt es Siebenen?) ist man hundereich, so viel steht fest. Ein eigener Gnadenhof für alte Hunde, die keiner mehr will, war schon immer mein Traum. Den erfülle ich mir jetzt, und der Beste unterstützt mich dabei nach Kräften. Anders geht es auch nicht, so eine Sache muss von beiden getragen werden -  aber Tierliebe lässt  sich nicht erzwingen. Zum Glück ticken wir darin gleich. 


Und wer hat´s nun erfunden? Nein, die Schweizer waren es nicht, denn: FACEBBOK IST AN ALLEM SCHULD! (Darüber bald mehr)





Lebenslichter 27.10.2019, 15.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

...und vergib uns unsere Schuld



Sakharok hat leider keine Chance mehr bekommen...

Sakharok hat es leider nicht geschafft.

Sakharok starb an den Folgen einer Milz-Operation… leider konnte er das Shelter nicht mehr verlassen.

Lieber Sakharok, es tut uns sehr leid, dass wir kein Zuhause für Dich fanden. Du hast so lange gewartet und doch nie mit Deinem Schicksal gehadert. Du warst von Gittern umgeben und weggeschlossen in diesem riesigen Shelter… doch kein Gitter der Welt konnte Dir Deine Lebensfreude nehmen. 

Immer wenn ich an Dich denke, denke ich an Schnee: Wie Du Dich im Schnee auf dem Rücken wälztest. Du konntest gar nicht genug bekommen und schobst Dich rücklings liegend durch den Schnee.

Und so möchte ich Dich in meinem Herzen bewahren und meinen Erinnerungen… denn sonst würde ich daran zerbrechen.

Lauf, Sakharok, lauf… über den Regenbogen. Jetzt bist Du frei. 

Meine Gedanken sind bei Sakharok`s Betreuern. Sie waren es, die Sakharok all die Jahre wenigstens diese kleinen Momente des Glückes ermöglichten… und sie sind es, die nun den größten Abschiedsschmerz ertragen müssen.

Leider haben wir es nach all den Jahren nicht geschafft, für Sakharok ein Zuhause zu finden. Er wurde im Shelter schwer krank, und obwohl seine Betreuer alles versuchten, Sakharoks Körper und Seele hatten keine Kraft mehr zu kämpfen.

Lieber Sakharok, es tut uns leid, dass wir es nicht geschafft haben, Dein Zuhause zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder hinter Gittern sein! Lass es Dir gutgehen, auf der anderen Seite des Regenbogens! Und verzeih uns Menschen, wenn Du kannst...

Lebenslichter 02.08.2019, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Morgen, wann ist das?


Hündin , ca . 2015 geboren und ca . 55 cm groß -

lieb , freundlich , zurückhaltend , vorsichtig 


HEUTE HATTE ICH LEIDER KEIN GLÜCK, ABER MORGEN VIELLEICHT?

Schade!!! Das große Tor nach draußen hat sich wieder geschlossen. Nun ist es fast dunkel hier in diesem Gefängnis. Das war´s dann für heute. Unsere gute Seele Carmena ist wieder weg. Sie kommt täglich zum Füttern und Reinigen. Diese Momente sind mein einziger Lichtblick in diesem Elend hier. Sie hat immer ein paar freundliche Worte und Streicheleinheiten für uns.

Manchmal trägt sie auch eine bettelnde, verzweifelte, arme Seele auf ihren Armen hinaus. Diese hatte dann das unbeschreiblich große Glück, von lieben Menschen gesehen worden zu sein und zu ihnen in ihr "FÜR IMMER ZUHAUSE" reisen zu dürfen Auch ich stehe täglich hier bettelnd am rostigen Gitter und schaue Carmena fragend an. Doch jedes Mal winkt sie traurig ab und sagt: "Leider hat sich auch HEUTE NIEMAND in dich verliebt, aber VIELLEICHT MORGEN."

Doch "MORGEN" ist es oftmals schon zu spät. So auch gestern leider wieder einmal für einen kleinen Kumpel aus meinem Nebenzwinger. Es lag Dynamit in der Luft, die großen Hunde waren gereizt durch den täglichen Stress hier in dieser Hölle. Der Kleine wollte nur an seinen Futternapf, doch die Großen ließen ihn nicht dran. Sie fielen über ihn her, er hatte keinerlei Chance. Sie haben ihn totgebissen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

ICH HABE SO GROSSE ANGST HIER! WIRD DIES AUCH BALD MEIN SCHICKSAL SEIN? Ich will noch nicht sterben. Ich möchte auch einmal Glück haben und von unserer Carmena liebevoll hier herausgetragen werden in ein schöneres Leben. VIELLEICHT ZU DIR!  Bitte warte nicht mehr bis morgen, womöglich ist es MORGEN auch für mich schon zu spät. Sag mir bitte, dass du dich in mich verliebt hast und mich aus dieser HÖLLE retten wirst! Melde dich doch bitte, bitte noch HEUTE bei einem der Mädels: 

Bianca Raabe
Nadine Decker
oder

Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt

© Hiltrud Mayer

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Lebenslichter 01.08.2019, 20.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Casey



Mit jedem Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass es jemals doch noch gut werden kann.

Die 13-jährige CASEY wartet schon so lange auf eine Chance… Casey kam 2011 ins russische Shelter "Kozhuhovo" und war lange Zeit wie unsichtbar. Zu groß war ihre Angst vor dem Fremden, dem Lärm und dem Stress um sie herum.

So zog das Leben an Casey vorbei, während sie sich in einer Ecke ihres Zwingers verkroch.

Besucher bekamen sie in dieser Zeit erst gar nicht zu sehen, nur die freiwilligen Helfer, wenn sie am Wochenende ins Shelter kamen. Sie ging dann auch mit den anderen Hunden in den Auslauf, hielt aber immer Abstand zu den Menschen.
Einzig im Spielen mit anderen Hunden konnte man erkennen, was für eine fröhliche Hündin in Casey steckt.

In diesem Video könnt Ihr Casey mit anderen Hunden im Auslauf sehen:

Mit viel Geduld und Verständnis gelang es den Betreuern Stück für Stück Caseys Vertrauen zu gewinnen, sie übten mit ihr das Laufen an der Leine und zeigten ihr, dass eine Hand auch sanft streicheln kann.Wir wissen nicht, was Casey in ihren ersten Lebensjahren erlebt hat oder vielleicht auch einfach zu wenig erleben durfte, aber sie hat gezeigt, dass sie zu Menschen Vertrauen fassen kann.

Doch wofür das alles, wenn ihr nie jemand eine Chance gibt?

Dabei hätte Casey es so verdient, nach ihrem langen Weg aus der Angst heraus, endlich anzukommen - in ihrem eigenen Zuhause, bei Menschen die sie so nehmen, wie sie ist. Verständnisvolle Menschen, die ihr eine Welt zeigen in der es Wärme und Liebe gibt. Eine Welt, in der sie nie wieder Angst haben muss. Eine Welt, in der sie in ihrem eigenen Tempo an- und zur Ruhe kommen kann.

CASEY läuft die Zeit davon… denn jeden Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass sie das Shelter jemals wieder verlassen darf.

Deshalb suche ich hier den besonderen Menschen für Casey, für den sie nicht unsichtbar und vergessen ist… sondern der ihr eine Chance geben möchte.

CASEY ist eine ca. 45 cm große Mischlingshündin. Ihr Geburtsjahr wird mit ca. 2006 angegeben. Mit ihren Artgenossen versteht Casey sich gut und spielt auch trotz ihres Alters noch gerne mit ihren Hundefreunden.
Bei fremden Menschen ist Casey vorsichtig, sie braucht Zeit um Vertrauen zu fassen.
Im neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.

Casey ist gechipt, geimpft und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Casey suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

CASEY, ich wünsche Dir von Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt, der Dir helfen und Dir ein Zuhause geben möchte… in dem Du ganz in Deinem Tempo ankommen darfst.

Wichtige Daten im Überblick:!

* Hündin
* ca. 13 Jahre alt
* ca. 45 cm
* kastriert
* verträglich mit Artgenossen
* vorsichtig bei fremden Menschen, braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche, eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 18.07.2019, 14.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Das Hundeschlachtfest mahnt



Jedes Jahr findet vom 21. bis zum 30. Juni in der chinesischen Stadt Yulin ein Festival statt. Allerdings geht es dabei nicht um Musik oder andere kulturelle Genüsse. Zehn Tage dreht sich alles um die Lychee-Frucht und – Hundefleisch.

Der Verzehr von Hunden ist in China eine 4000 Jahre alte Tradition. Das nun zu Ende gegangene Festival in Yulin feiert diese nun schon zum zehnten Mal. Schätzungsweise 10.000 Hunde verzehrten die Besucher, Katzenfleisch wird ebenfalls serviert. Die Tiere werden auf brutalste Weise und in aller Öffentlichkeit zu Tode geknüppelt, bei lebendigem Leib gehäutet und gebraten. Eine Barbarei unvorstellbaren Ausmaßes.

Jedes Jahr werden in China zehn bis 20 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr geschlachtet. Was in Europa auf Anhieb Abscheu hervorruft, sollte aber nicht bei Empörung über China enden. Vielmehr sollte uns das Yulin-Festival daran erinnern, wie hier bei uns in Deutschland ebenfalls unzählige Tiere auf grausame Weise zu Tode kommen.

Alleine wir Deutschen töten jedes Jahr knapp 750 Millionen Rinder, Kälber, Pferde, Schweine, Schafe, Lämmer, Ziegen, Hühner, Enten, Puten und Gänse. Nicht erfasst sind Fische, Kaninchen und wirbellose Tiere. Dass Hamster, Katzen und Hunde in Europa tabu sind und nicht in der Pfanne landen, ist wohl schlicht Gewohnheit. In unseren Haustieren sehen wir Individuen, in "Schlachtvieh" aber nur Dinge. Solange wir diese Einstellung in uns tragen, das Leid der Massentierhaltung verdrängen und uns als Gesellschaft nicht ethisch weiterentwickeln, handeln wir ebenso verantwortungslos wie ein hundefleischessender Chinese.

Lebenslichter 03.07.2019, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Der letzte Brief

"Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen..."

Was geht in Hunden vor, wenn sie bei der Hitze im Auto warten gelassen werden? Vielleicht in etwa so, wie in dieser Geschichte ...

Liebes Herrchen, liebes Frauchen,

das war wirklich schön am Badesee. Es tat gut, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Die Sonne hat geschienen, es war warm und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit euch und meinen Freunden zu spielen und zu toben. Schade, dass wir nicht länger geblieben sind.

Als wir wieder nach Hause fahren wollten, bin ich - wie immer - in den Kofferraum gesprungen, ihr habt mich abgeleint und nochmal geknuddelt und gestreichelt, bevor ihr behutsam die Kofferraumklappe geschlossen habt. Das war das letzte Mal, dass ich eure Streicheleinheit genießen konnte.

Auf dem Weg nach Hause wolltet ihr noch etwas einkaufen. Ich weiß, dass ich nicht mit in diese Supermärkte darf und ich deswegen im Auto warten sollte. Ihr habt mir vesprochen, dass ihr euch beeilt und bald wieder da seid. Weil das Auto in der Sonne stand, habt ihr zwei Fenster einen Spalt breit aufgelassen. Ich habe gesehen, wie ihr in den Supermarkt gegangen seid und während ich euch mit meinen treuen großen Augen hinterhergeschaut habe, bemerkte ich, dass es immer wärmer im Auto wurde.

Innerhalb von fünf Minuten haben die Temperaturen im Auto 38 Grad erreicht. Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen, doch im Auto ging kein einziges Lüftchen und es wurde immer wärmer. Das wurde mir immer unangenehmer und ich schaute sehnsüchtig auf den Eingang des Supermarktes, in den ihr eben reingegangen seid. "Vielleicht kommt ihr jeden Moment wieder und könnt mich aus der Falle befreien", dachte ich mir. Nach zehn Minuten waren es schon 41 Grad im Auto und ich hechelte mir die Seele aus dem Leib, um die Hitze irgendwie auszugleichen. Ihr Menschen schwitzt, wenn euch warm ist. So kühlt sich euer Körper und kann so auch viel höhere Temperaturen aushalten. Ich konnte das nicht, denn ich bin ein Hund. Unter meinem Fell wurde es unerträglich heiß und mir wurde schwindelig. Ich konnte nicht länger auf den Eingang des Supermarktes schauen und hoffen, dass ihr jeden Moment durch die Tür kommt. Ich musste mich hinlegen, weil ich nicht mehr stehen oder sitzen konnte.

Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich irgendjemand gehört und aus der Falle befreien können.

Nach 25 Minuten haben die Temperaturen knapp 50 Grad erreicht. Ich war so verzweifelt! Wo seid ihr gewesen? Was hat so lange gedauert? Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich jemand gehört und aus der Falle befreien können. Aber es ging nicht mehr. Ich lag in eurem Kofferraum und meine Augen wurden immer schwerer. Ich habe schon vor einigen Minuten einen schweren Hitzschlag erlitten. Mir ging die schöne Zeit und die tollen Momente mit euch durch den Kopf. Ich wusste, dass ich nicht mehr aufwache, wenn ich jetzt einschlafe. Ich hoffe, ihr werdet mich vermissen und an mich denken.

Wenn ihr jemals wieder einen Hund bekommt, lasst diesen bitte niemals alleine im Auto zurück. Ich weiß, ich war nicht der erste und der letzte Hund, dem das passiert ist - deswegen warnt bitte andere Hundehalter und erzählt ihnen meine Geschichte.
Danke! Ich gehe jetzt über die Regenbogenbrücke und hoffe, euch eines Tages wieder zu sehen. Ich werde auf euch zu stürmen, mich freuen und euch abschlecken. Bis es aber so weit ist, müsst ihr mit dem Schmerz leben.

Bis bald, euer euch ewig treu ergebener Hund und bester Freund!

************************

Aus dem Netz gefunden, und es ist jedes Jahr aktuell,

Leider werden immer noch zu viele Tiere( und auch Kinder ) im Auto gelassen und wenn es auch nur die "fünf Minuten sind" - für ein Tier oder Kind kann das schon schrecklich ausgehen! 

Lebenslichter 30.06.2019, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Schwarz ist schön!



Geburtsdatum: ca.2010

Schulterhöhe: ca. 55cm

TAISHA kam als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre Vorgeschichte ist leider nichts bekannt.

Taisha lebt seit März 2015 im Shelter und teilt sich ihren winzigen Aussenzwinger mit ein paar Leidensgenossen. Die ca. 55 cm große, schwarze Hündin, die inzwischen zu den Senioren des Shelter gehört, wird von ihren Betreuern als sehr freundlich und menschenbezogen beschrieben. Sie hat keinerlei Probleme mit ihren Artgenossen und läuft nur zu gerne zusammen mit ihnen in den wöchentlichen Freilauf.

Dort vergisst sie auch nicht, sich von ihren Betreuern  ihre Portion Streicheleinheiten abzuholen. Taisha liebt es, gestreichelt und gekrault zu werden.

Leider geht es Taisha wie vielen anderen, schwarzen und großen Hunden auch: Niemand interessiert sich für sie.
Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Taisha eine leichte Fehlstellung ihres linken unteren Reißzahnes hat. Ein kleiner Schönheitsfehler, der ihr keine Probleme bereitet, aber es sieht eben nicht besonders attraktiv aus und so einen Hund adoptiert in Moskau niemand - gibt es doch dort mehr als genug andere Hunde ohne einen solchen Makel.





Wir wünschen uns für die liebe Taisha ein schönes Zuhause bei lieben Menschen, die sich nicht an diesem kleinen Makel stören und Taisha so nehmen, wie sie ist. Menschen, denen sie sich anschließen kann und die ihr ein hundegerechtes Leben in einer netten Familie schenken.

Taisha ist geimpft, gechipt und auch bereits kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

Steckbrief Taisha


- Hündin
- geb. ca. 2010
- im Shelter " Kozhuhovo" in Moskau seit 3/2015
- ca. 50-55 cm Schulterhöhe
- freundlich und menschenbezogen
- verträglich mit Artgenossen
- kennt die Hundeleine
- Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden
- Vermittlung nur auf Endstelle (http://www.tierschutz-miteinander.de/…/so-arb…/pflegestellen)
- bevorzugt ein Zuhause mit Artgenossen




Liebe Taisha, für uns bist du nicht nur ein großer, schwarzer Hund. Für uns bist du ein Sonnenschein, denn du hast einen so lieben Charakter. Wir werden so lange nach einem schönen Zuhause für dich suchen, bis wir es gefunden haben - das versprechen wir dir!

Lebenslichter 29.06.2019, 14.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hundeleben - Der Film

Am 02.01.2016 veröffentlicht

Update vom März 2017: (An der Situation für die Hunde hat sich bis heute NICHTS geändert!)

Viele Tierfreunde haben gefragt, wie sie die Tierschützer aus dem Film unterstützen können. Infos dazu am Ende dieses Textes. 

RUMÄNISCHE STRASSENHUNDE haben ein echtes Hundeleben. Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen. Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen. Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.

(Bei der Film-Version für Deutschland fehlt wegen des inzwischen beigelegten Rechtsstreits von youtube und GEMA eine kurze Musikpassage aus HUNDELEBEN - Der Film. Ansonsten sind beide Versionen identisch).

WER DIE TIERSCHÜTZER UNTERSTÜTZEN MÖCHTE, HIER DIE ENTSPRECHENDEN INFOS:

Claudiu Dumitriu (Tierrechtler vom Verein Asociatia Alianta Pentru Combaterea Abuzurilor): Paypal: againstabuses@gmail.com, IBAN: RO 49 OTPV 210 0006 13179 EU 01/SWIFT: OTPVROBU/OTP Bank Romania SA. Mishu Stoik (der Metal-Fan und Tierschützer mit privatem Tierheim in Baile Herculane): Paypal: info@prodogromania.de. ProDogRomania e. V. IBAN: DE28460500010049006810/BIC: WELADED1SIE. Die Tierschützer vom Verein Help Labus, die den Hunden im Städtischen Tierheim von Galati helfen: Paypal: help_labus@yahoo.com oder
info@susyutzinger.ch. Help Labus, BANCA COMERCIALA ROMANA, IBAN RO83 RNCB 0141 0328 6277 0004. Das private Tierheim in Miercurea Ciuc, wo die Kastrationsaktion stattfand: Paypal: @freundeskreisbrunopet. Freundeskreis Bruno-Pet, Sparkasse Merzig-Wadern, BIC: MERZDE55XXX
IBAN: DE75 5935 1040 0007 1052 08. Wer generell Kastrationsaktionen unterstützen möchte:
Förderverein Arche Noah Kreta e. V. / Tierärztepool, Commerzbank Lübeck, IBAN: DE02 2304 0022 0020 9239 00, BIC: COBADEFFXXX. paypal@archenoah-kreta.com. Stichwort "Rumänien" dazuschreiben! Silvia Munteanu (die Tierschützerin, die ihr ehemaliges Hotel in den Karpaten zu einer Rettungsstation für die Straßenhunde umfunktioniert hat): Paypal: silvia_predeal@yahoo.com.
Die Tierschützer in Ramnicu Valcea: Paypal - save.valcea.dogs@gmail.com. SWIFT: INGBROBU/ BIC 606410008/IBAN RO91INGB0000999904391530.

Lebenslichter 26.06.2019, 16.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Des Einen Glück - Update!

MARUSYA hat ihr Zuhause gefunden!!! Gute Reise und viel, viel Glück in Deinem neuen Leben!!!

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 20.06.2019, 20.52| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Veles



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!

Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.

Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.

Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.

Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!

VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.

Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.

Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail:
c.peters@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 12.06.2019, 21.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Des Einen Glück

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 04.06.2019, 21.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Serafima



Wann genau die ca. 55-60 cm große SERAFIMA ins Shelter kam, daran kann sich niemand mehr erinnern. Daher kann auch niemand etwas über ihre Vorgeschichte sagen. Die ersten Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2017. Hier war sie bereits eine der vielen Senioren im Shelter. 

Im Shelter "Kozhuhovo" gehört SERAFIMA eher zu den unscheinbaren Hunden, den Hunden, die nicht sofort angelaufen kommen, wenn ein Besucher kommt. Sie gehört zu den Hunden, die ihr Dasein im Schatten fristen. Ein Dasein in einer kleinen Holzhütte und in einem kleinen Zwinger. Unbemerkt und ungesehen. Ungeliebt und vergessen. 

Ihre Betreuer beschreiben Serafima als große und sanfte Seele. Eine Seele die langsam am Shelterleben zerbricht. Denn immer, wenn Serafima nach dem Auslauf in ihren kleinen Zwinger zurück muss, jault sie hinter ihren Betreuern her. Sie möchte so gerne bei ihren Menschen sein. Die Einsamkeit hinter den kalten Gittern hat sie gezeichnet.

Den Betreuern bricht es jedes Mal das Herz, SERAFIMA in den Zwinger zu bringen, die Tür für die nächste Woche hinter sich zu schließen. So sehr würden sie sich ein Zuhause für sie wünschen. Ein Zuhause, welches es bisher für Serafima nicht gab.

Daher machen wir uns nun mit auf die Suche nach einem Zuhause für die sanfte Seele SERAFIMA. Ein Zuhause, dass sie die Kälte des Shelters vergessen lässt. Wo sie in Ruhe ankommen kann und keiner mehr eine Zwingertür hinter sich schließt. Ein eigenes warmes Körbchen, in dem ihre Seele Frieden finden kann. 

 

 

 

SERAFIMA ist eine ca. 55-60 cm große Mischlingshündin. Die Betreuer schätzen ihr Gewicht auf 35 kg und sie wurde 2008 geboren. Serafima ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Im Sektor versteht Serafima sich mit sen anderen Hunden, geht Konflikten eher aus dem Weg. Lieber ist aber in der Nähe ihrer Betreuer. Sie hat auch gelernt, an der Leine zu laufen und geht gerne spazieren. Ob Serafima sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Serafimas neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, an dem sie sich orientieren kann.

Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Serafima ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

E-Mail:  d.rinke@tierschutz-miteinander.de

 ************************

(TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Lebenslichter 31.05.2019, 17.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Wir haben Dich gehört!

UPTADTE: Auch dieser zauberhafte Hundejunge wird schon bald die Hölle von Targu Jiu verlassen und seine Reise ZU UNS antreten! Lieber BOBBY - so haben wir Dich getauft; komm gut an. Wir werden alles tun, um Dich und WENDY, Deine Leidensgefährtin, glücklich zu machen!!!


Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 29.05.2019, 16.44| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Schreit Ihr alle nur!



Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 28.05.2019, 19.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

War´s das? Nein, noch lange nicht!

UPDATE: Diese wunderschöne Hündin hat inzwischen nicht nur einen Namen - WENDY - sondern bald auch ein Zuhause. BEI UNS! In wenigen Wochen wird sie zu unserer Familie gehören. Halte durch, süße Maus, wir freuen uns so auf Dich!!!

Hündin, namenlos wie so viele.

 2011/12 geboren
und ca. 45 cm groß

Sehr lieb,  freundlich, verschmust, verspielt, sozial, zieht sich immer mehr zurück.




PECH GEHABT!!! AUS DIE MAUS!!!

Wie soll ich noch Hoffnung haben?

Ich habe so viele Jahre in dieser Hölle gefleht, gerufen und geweint...
Immer wieder habe ich neue Hoffnung geschöpft - immer wieder habe ich gekämpft...

ICH KANN NICHT MEHR!

Mein ganzes Leben sitze ich hier im Dreck. Ich habe soviel Elend erlebt, soviel Verzweiflung hat mich in den Jahren zerrissen...

Vielleicht habt Ihr mich schon einmal auf den Bildern gesehen? Wisst Ihr noch, wie freudig ich ans Gitter gesprungen bin? Wisst Ihr noch, was für Purzelbäume ich vor Freude geschlagen habe, nur weil mich jemand gestreichelt hat?

Das ist noch gar nicht lange her, sagt Ihr? Für mich ist jeder einzelne Tag in dieser Hölle eine Ewigkeit! 


Und nun sind andere da vorne am Gitter - andere, junge und kräftige Hunde, die dort tanzen für eine kleine kurze Streicheleinheit... 

Jetzt habe ich gar keine Chance mehr gesehen zu werden. Mein Schicksal ist besiegelt!  

WER SCHAUT SCHON IN DIE 2. REIHE ZU DEN ALTEN UND SCHWACHEN???

Nur ein Herz kann das...

Vielleicht auch deins?

Dann schreibe bitte schnell an:

 
Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

Lebenslichter 28.05.2019, 00.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Wenn du die Sonne siehst... Halte nur noch ein Weilchen durch, bald siehst du sie auch!

UPDATE: Die Süße hat eine Interessentin gefunden und wird wohl schon bald diesen Ort des Grauens für immer verlassen!!!

Hündin, ca. 2011 geboren

und ca. 50 cm groß

gibt Küsschen, ruhig

 


Wenn du die Sonne siehst - dann grüß sie von mir! Es wäre so schön, sie nur einmal wieder zu spüren!

Wenn dir der Wind in den Haaren weht - dann grüß ihn von mir! Es wäre so schön, noch einmal meine Nase in ihn hinein halten zu können und all die wunderbaren Düfte, die er mit sich trägt zu riechen!

Und wenn du über den Regen schimpfst - dann schick ihn zu mir! Meine Freudentränen würden mit seinen Regentropfen um die Wette laufen!

Wie sehr wünschte ich mir das alles noch einmal zu spüren! Wie sehr vermisse ich all das! Ich spüre nur noch die beißende Kälte, die mir in die Knochen kriecht... Seit vielen Jahren stehe und schlafe ich auf nassem, kaltem Beton! Meine Sonne ist nur ein Fenster hoch oben in der Wand! Meine Aussicht ist ein Wald - aus Gitterstäben! 


Viele habe ich an mir vorbeiziehen sehen... tot oder lebendig!
Und ich wünschte, ich wäre auch einmal dabei... Ich wünschte so sehr, dass mein Elend endlich ein Ende hat und ich aus dieser Hölle herauskomme - so oder so! Aber an mir laufen alle nur vorbei.

Mag mich denn gar keiner leiden, sieht mich wirklich niemand?


Wenn DU Augen für mich hast, dann schreibe bitte ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
 

http://www.saving-angels-deutschland.de/

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Lebenslichter 27.05.2019, 20.24| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Our Daily Soup - Der Hunger tut weh!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.



WARUM IST DAS SO???

 WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN UNS NIEMAND WILL???

Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.

 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!

Lebenslichter 24.05.2019, 19.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein Licht am Ende des Tunnels?

       


Rüde , ca. 2013 geboren und ca. 45 - 50 cm groß -

 lieb , freundlich , zurückhaltend , ängstlich , ruhig 

auf dem linken Auge blind 


BRINGST DU MIR DIE SONNE ZURÜCK ?

Ob sich jemals ein Mensch auch in mich verlieben wird? Womöglich nicht, oder?

Wer will denn schon einen schmutzigen Shelterhund? Der dann auch noch zu allem Unglück auf einem Auge blind ist.

HOFFNUNG habe ich mittlerweile nur noch sehr wenig. Bis vor einigen Tagen hatte ich zwei Kumpels an meiner Seite.  Sie nahmen sich meiner an, nachdem die Hundefänger mich hier reingeworfen hatten. Sicherlich spürten sie meine Angst vor den größeren und stärkeren Hunden und dieser entsetzlichen Lautstärke hier. Sie haben mich BESCHÜTZT! 

Es gab kein Wegbeißen, denn sie haben aufgepasst, dass auch ICH ans Futter durfte. Doch nun sind sie BEIDE weg. Man sagte, da waren liebe Menschen, die sich in sie verliebt haben und ihnen nun ein Zuhause schenken werden.

Natürlich freue ich mich sehr für sie. Als ihre Retter sie aus diesem Zwinger raustrugen, haben sich unsere Blicke ein letztes Mal getroffen. Lange schaute ich ihnen den Gang hinterher, bis sich das Tor dieses dunklen Exils öffnete und wieder schloss. Sie hatten es endlich geschafft, dieser Hölle zu entkommen. DOCH NUN? Was wird nun aus MIR?

Ich sitze nun alleine hier, ohne ihren Schutz und ich habe ANGST. Große Angst sogar! Wird man mich ans Futter lassen, oder werden die anderen mich attackieren? Bleibt mir ein Plätzchen auf einer Holzpritsche oder muss ich auf dem harten und nassen Betonboden schlafen? 
Doch meine größte Angst ist es, für immer hier weggesperrt zu bleiben, dass sich für mich dieses Tor erst dann wieder öffnet, wenn ich schon über die Regenbogenbrücke gegangen bin. 

Zu gerne würde ich doch auch nochmal die Sonne sehen und spüren! 

Ich bitte dich, wenn du meinen Brief hier liest, denk doch bitte mal darüber nach, ob du einer armen Shelterseele wie mir vielleicht wieder ein wenig Licht und Sonne schenken möchtest. BITTE LASS MICH NICHT HIER ZURÜCK! Schreib an die Mädels, dass DU mein Retter sein möchtest !

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Margherita Santoro
Nadine Decker

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt!

http://www.saving-angels-deutschland.de/

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/2058272384285952/

Lebenslichter 22.05.2019, 21.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Morgens halb neun in Deutschland

...herrscht Belagerungszustand!



Wir wünschen einen sonnigen Tag!

Lebenslichter 21.05.2019, 08.30| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Berry -Für immer Dein?

                   


Rüde, ca. 2010 geboren und ca. 55 - 60 cm groß

lieb und neugierig, aber unsicher


Okay, der Mutigste bin ich nicht mehr. Mein Mut wurde mir einmal genommen..

Dafür gab man mir Schmerz und Leid. Gefangenschaft und Hunger. Kälte und Streß pur... Soviel, dass es kaum auszuhalten ist!

Dabei würde ich so gerne einmal erfahren, wie das wohl ist, gestreichelt zu werden, eine liebe Hand zu fühlen und eine warme liebe Stimme zu hören, die mit mir spricht...aber wenn die lieben Menschen hier sind, die die anderen Hunde streicheln, dann schaffe ich es einfach nicht, über meinen Schatten zu springen..

Ich glaube, ich werde hier sterben. Ich habe bestimmt keine Chance mehr, einen Menschen zu finden, der mir ein wenig Zeit gibt, damit ich Vertrauen fassen kann.

Nein, es sieht nicht gut aus für mich. Ich werde es nie erleben, wie es ist, geliebt zu werden. Ein warmes Körbchen, einen Himmel sehen und Gras unter den Pfoten... alles nicht für mich... ich muss all das Elend hier ertragen - bis ich aufgebe..

Oder siehst du noch eine irgendwo eine klitzekleine Chance für mich?? Bitte erzähl sie Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND eV.!
Es ist vielleicht meine allerletzte Chance!!!

Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

Lebenslichter 19.05.2019, 21.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Irka


Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

 

Die Hündin IRKA wurde irgendwann 2013 geboren und sie führte ein Leben als Straßenhund.  

Auf einem Friedhof fand sie einen Platz für sich. Wie so oft bei Straßenhunden bekam sie bereits als junge Hündin Welpen, die sie naturgemäß so gut es ging, versteckte und versorgte. Der Unterschlupf war ein Wasserrohr auf dem Friedhofsgelände. Irgendwann setzte allerdings Starkregen ein und alle Welpen bis auf einer ertranken in dem Wasserrohr. Irka versuchte noch ihre Welpen in Sicherheit zu bringen, schaffte es aber nicht. Tierliebe Menschen haben Irka und den einen Welpen geborgen und sie in das russische Shelter"„Kozhuhovo" gebracht. Leider überlebte der Welpe diesen Tag trotz aller Hilfsmaßnahmen nicht!

Da Irka schon eine Zeitlang auf dem Gelände lebte, entschloss man sich dazu, die Hündin zu kastrieren, sie mit einer Ohrmarke zu versehen und sie wieder an ihren gewohnten Platz zu bringen. In der Nähe war ein Blumenladen, dessen Angestellte immer wieder mal nach Irka schauten, denn die Geschichte von Irka macht viele Menschen sehr betroffen.

Nach ca. einer Woche fanden die Menschen Irka schwerverletzt auf dem Gelände vor. Ihr war mit einem Messer ein langer und tiefer Schnitt im Nacken zugefügt worden. Somit war die einzige Chance erneut das Shelter „Kozhuhovo“. Dort wurde sie selbstverständlich aufgenommen und gesund gepflegt…. Allerdings wollte man nicht noch einmal das Risiko eingehen, sie erneut an ihren Platz zu bringen. Und damit schlossen sich die Tore hinter Irka. Das war im Jahr 2016. 



Seit diesem Tag ist Irka eine von Vielen, die darauf hoffen, noch einmal ein Leben zu bekommen. Ein Leben, das gelebt werden kann. Diese Hündin liebt Menschen und man kann sich kaum vorstellen, wie unbändig sie sich freut, wenn sie ein klein wenig Aufmerksamkeit erhält.

Diese Aufmerksamkeit findet für sie sehr selten statt und das macht es für die menschenbezogene Hündin nicht einfacher. Das Warten auf die kleinen Momente, die sie aufsaugt wie ein Schwamm. Hinzu kommt, dass Irka andere Hunde nicht unbedingt gut findet und sie daher auch nicht gemeinsam mit Hundefreunden in den Auslauf kann.

Ihr Leben beschränkt sich auf die wenige Zeit, die die Betreuer erübrigen können. In einem Shelter mit fast 3000 Hunden kann sich jeder vorstellen, wieviel Zeit übrig bleibt von einem Tag.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, eine Hündin zu vermitteln, die sich nicht mit anderen Hunden versteht, aber wir hoffen auf den sogenannten 6er im Lotto. Trotz ihrer traurigen Geschichte liebt sie die Menschen und möchte in deren Nähe sein….

Wir wünschen uns von Herzen, dass Irka das Shelter noch einmal verlassen kann und beweisen darf, dass sie eine tolle Hündin mit einem riesengroßen Herz ist. Sie ist nicht böse, sie ist einfach Sie und sie benötigt nichts mehr als einen Freund, der sie zu sich holt. Vielleicht gibt es hier einen Menschen, der ruhig wohnt und dessen Nachbarn nicht alle Hunde haben… einfach ein wenig Platz für Irka.

Die einzige Chance für Irka wird die sein, dass wir genau diesen Menschen finden… die berühmte Nadel im Heuhaufen…..

IRKA wird über Tierschutz miteinander e.V
. ausschließlich auf Endstelle vermittelt. 

Bitte teilt auch ihren Post auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/1428377177449744/videos/2126934754260646/

Bei ernsthaftem Interesse würde sich die zuständige Vermittlerin Claudia Peters über eine Anfrage freuen.
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Wichtige Daten:

*Hündin
*geb. ca. 2013
*kastriert
*sehr menschenbezogen
*Vermittlung als Einzelhund/ohne andere Tiere
*Vermittlung nur auf Endstelle
*im Tierheim Russland

Liebe Irka…. Wir wissen nicht, was Du alles erleben und erdulden musstest. Wir wissen aber, dass Du eine Hündin bist, die Menschen ganz toll findet, obwohl Dir Menschen Gewalt angetan haben. Das kann nur ein Hundeherz!! Wir machen uns auf die Suche für Dich… 

Lebenslichter 07.05.2019, 20.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Lucy



Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

LUCY kam bereits als Welpe 2013 ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Sie hatte doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Aber manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte für einen bereit - so auch für Lucy. Nun lebt sie bereits seit 5 Jahren an diesem trostlosen und traurigen Ort und muss diesen ihr Zuhause nennen.

Ihre Betreuer beschreiben Lucy als eher schüchtern und unauffällig und genau das ist der Grund, warum sie bis heute noch niemand gesehen hat. Unter all den anderen fast 3000 Hunden fällt Lucy einfach nicht auf. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, steht nicht als Erste an den Gitterstäben, wenn Interessenten ins Shelter kommen. Daher hat Lucy in Russland leider so gut wie keine Chance auf ein eigenes Zuhause.

Sobald es zum wöchentlichen Auslauf geht, verlässt Lucy immer als Erste den Zwinger, behält dann gerne den Überblick und nimmt eine Beobachterposition ein. Mit ihren Artgenossen versteht Lucy sich, sie geht im Auslauf Konflikten aus dem Weg. 

Wenn die Betreuer sich einmal die Woche Zeit für Lucy nehmen, dann genießt sie die Streicheleinheiten, würde sich aber niemals aufdrängen. Aber für Lucy ist dieses bisschen Zeit mit dem Menschen einfach zu wenig. Die Traurigkeit über ihr Leben im Shelter steht Lucy ins Gesicht geschrieben. Lucy sieht immer ungewöhnlich traurig aus und wahrscheinlich erwartet sie nichts Gutes mehr vom Leben.


Darum werden wir nun alles dafür geben, um Lucy die Traurigkeit zu nehmen. Wir möchten Lucy´s Zuhause, ihre Menschen finden. Wir möchten den Menschen finden, der Lucy endlich wieder die Freude am Leben ins Gesicht zaubern kann und ihr all die Liebe und Aufmerksamkeit gibt, die sie verdient hat. Lucy sollte allerdings nicht alleine bei ihren Menschen leben. Ein bereits im Haushalt lebender Hund wäre für Lucy optimal.

Lucy ist eine ca. 50 cm große Mischlingshündin. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine. Ob Lucy sich mit Katzen vertragen würde, können wir leider nicht sagen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke, eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de 

https://www.tierschutz-miteinander.de/

Lebenslichter 02.05.2019, 19.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Kleiner Hund, ganz groß

An unseren Allerersten, den „lütten Pit“, erinnere ich mich eigentlich nur aus Erzählungen. Als ich zur Welt kam, war er schon ein paar Jahre alt. Nach ihrer Heirat hofften meine Eltern lange Zeit vergeblich auf Nachwuchs; dann eröffneten die Ärzte meiner Mutter, dass sie keine Kinder bekommen könne. Sie wünschte sich trotzdem etwas zum Liebhaben und Verwöhnen, also adoptierten sie den kleinen Mischlingsrüden aus dem Tierheim. Aber es heißt nicht umsonst: "Unverhofft kommt oft!" Sie kam schließlich doch noch zum Kind – na ja, vielleicht nicht ganz wie die sprichwörtliche Jungfrau, nur für meine Eltern war ich tatsächlich so eine Art Überraschungsei.

 

In ihre Freude mischte sich ein Wermutstropfen: Sie mussten umziehen, denn das Zimmer, in dem sie bis dahin zur Untermiete wohnten, wäre für uns alle viel zu klein geworden. Außerdem hätte der Vermieter kein Baby im Haus geduldet. Das Hundchen hatte er gerade noch toleriert (wohl nur, weil Pit – für seine Rassenmischung eher untypisch – überhaupt kein Kläffer war und so gut wie niemals bellte); aber ein schreiender Säugling, nein danke! Für eine größere Wohnung fehlte ihnen, wie den meisten in den 50er Jahren, das Geld. Zwar hatte mein Vater als technischer Zeichner eine feste Anstellung beim Berliner Senat gefunden, aber fragt nicht nach der Bezahlung! Meine Mutter suchte seit Jahren vergeblich eine Arbeit als Hauswirtschaftslehrerin, und so blieb nur der Weg zurück in ihr Elternhaus. Das Problem war: Mein Großvater (Opa K.) mochte überhaupt keine Hunde. Da er jedoch tagsüber im Büro und fast jeden Abend, sowie an den meisten Wochenenden, in der Kneipe saß, konnte man sich arrangieren. Meine Omi verliebte sich auf Anhieb in den kleinen Hund, und er hing abgöttisch an ihr. Die Leckerbissen, die sie ihm zusteckte, der Garten, das Plätzchen auf ihrem Sessel – für ihn waren es paradiesische Zustände. Aber bekanntlich kann man aus dem Paradies auch wieder vertrieben werden. Als mein Onkel J., der Bruder meiner Mutter, sein Abitur gemacht hatte und mit dem Studium begann, beanspruchte er die Mansarde für sich. Wir zogen also wieder um, damals war ich zwei Jahre alt. Da mein Vater inzwischen besser verdiente, durfte es diesmal eine etwas größere Wohnung sein. Dort gab es zwar auch einen Garten, den zu betreten allerdings unter "Todesstrafe" stand.

 

Die Trennung fiel allen schwer – besonders meiner Omi und unserem Pit. Er war ein kleiner Hund mit einem großen Herzen, buchstäblich treu bis in den Tod. Er ließ nichts unversucht, um zu seinem geliebten Großfrauchen und ihren Blumenbeeten zurückzukehren und legte dabei sogar eines Tages den gesamten Straßenverkehr lahm. Darüber beim nächsten Mal mehr.



Meine Mama, Pit und 

- im Wägelchen - ich

Lebenslichter 02.05.2019, 17.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Versuch macht klug



"Sag mal, wann schreibst du nun endlich dein Buch? Du nimmst es dir schon so lange vor, und mit dem, was du alles erlebt hast, ließen sich locker mehrere Bände füllen!"

Meine innere Schwester hat recht. Material gibt es reichlich: Die Hunde, die Familie, Das Tanzen, das Hotel, nicht zuletzt die Zeiten mit Mary & Gordy und Brunner & Brunner... Ich denke auch, dass ich es kann.

Mein Problem ist nur: Wo fange ich an? Wollte ich chronologisch vorgehen, dann müsste ich mindestens noch einmal sechzig Jahre leben. Am besten steige ich an irgendeiner Stelle in meine Erinnerungen ein, sortieren kann ich sie später immer noch. Na, dann...

Lebenslichter 02.05.2019, 17.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Orlik



Geburtsdatum: ca. 2008

Aufenthaltsort: TH Russland

ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.

Der freundliche Hundesenior ist nun inzwischen seit 3 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte.

Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen sitzt Orlik alleine und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt. 

Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die Beine vertreten.

Weshalb Orlik alleine sitzt?

Nun, er ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. 

Warum ihm nicht wieder ein nettes Hundemädchen an die Seite gestellt wird, können wir leider nicht sagen.

Als wir Orlik im Shelter das erste Mal besuchen durften, erlebten wir einen aktiven und fast schon fröhlichen Rüden, der sich mächtig über unseren Besuch gefreut hat.

Das war Mitte 2016.

Schon bei unserem letzten Besuch im September 2018 war vom alten Orlik nicht mehr viel zu bemerken. Ja, noch immer baut er sich bei anderen Rüden auf, aber man merkt deutlich, dass ihm die vielen, langen Jahre im Shelter seine Fröhlichkeit und Leichtigkeit genommen haben. Er ist leise geworden. Resignation macht sich breit.

Orlik sitzt oft nur noch traurig hinter seiner verschlossenen Zwingertür. Sein Blick trifft einen tief im Herzen und brennt sich dort fest...

Orlik´s einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.

Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.


 

  

Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.

Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.

Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.

In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und alleine seine letzte und einzige Reise antreten.

Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, E-Mail:s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

************************

 (TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Lebenslichter 01.05.2019, 20.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Think Spring!

Heute durften wir Hauptstädter einen traumhaft schönen Frühlingstag verleben:

 Zuerst ein wärmendes Sonnenbad -



 

- danach ein erholsames Nickerchen im Schatten.

 


 

So kann´s weitergehen!


 Wir machen gute Fortschritte. Heute hat Lily zum ersten Mal gebellt. Zwar nur kurz, als Nachbars Flloyd (ein Irish Setter) mit Barny, Nelly und Woody einen lautstarken Plausch hinterm Zaun gehalten hat, aber immerhin wissen wir jetzt, wie sie sich anhört: Eine warme Altstimme, die wunderbar mit Woodys volltönendem Bass harmoniert. Aus Erfahrung wissen wir, dass das ein sicheres Zeichen für allmähliches Ankommen ist, nach dem Motto: Hier bin ich zu Hause, hier passe ich auf. Und vorhin ist sie auch zum ersten Mal die Treppe rauf ins obere Stockwerk gekommen. Zwar war sie ebenso schnell wieder unten, wahrscheinlich war sie über ihren eigenen Mut erschrocken. Aber es wird! Insgesamt wirkt sie schon viel ruhiger, längst nicht mehr so gehetzt wie am Anfang. 

Vor einer Stunde gab es Abendbrot, dann noch mal schnell auf ein Wässerchen in den Garten. Jetzt liegt Lilymaus in ihrem Bett und hat ein Schild aufgehängt: 


Also dann schön leise sein...

Lebenslichter 01.04.2019, 19.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Das große Kraulen

...oder wenn zwei Hände nicht genügen:




Na, wir sorgen schon dafür, dass alle zu ihrem Recht kommen. Lily ist zwar immer noch ein bisschen scheu und weicht manchmal zurück, wenn wir die Hand nach ihr ausstrecken. Immerhin kommt sie, wie hier, schon ab und zu von alleine, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Ich weiß nicht, vielleicht sind die anderen Neuankömmlinge bereits weiter; unsere großes Mädchen braucht eben für alles ein bisschen länger. Das liegt wohl nicht zuletzt an ihren Augen. Die Tierärztin hatte ja eine Linsentrübung festgestellt, die aber noch nicht allzu stark ausgeprägt ist und als einzige Ursache für das schlechte Sehen eigentlich nicht ausreicht. Sie vermutet, dass das Mäuschen irgendwann mal einen Schlag auf den Kopf bekommen hat, der ein Schädeltrauma und damit eine Verletzung des Sehnervs zur Folge hatte. Ist ja gut möglich, dass einer der Arbeiter im Shelter seine Wut und seinen Frust an der Ärmsten ausgelassen hat. Aber wir haben Zeit, und mit jedem Tag gewinnt sie ein Stückchen Sicherheit dazu.

Über den Speiseplan herrscht mittlerweile auch Einigkeit, seit ich ihr versprochen habe, dass sie nie wieder einen Brocken Trockenfutter fressen muss, wenn sie nicht will. Und sie will nicht, nee, die Lily nicht. Also kriegt sie Dose, wie die anderen - getreidefrei, dafür mit so exotischen Kohlenhydraten wie Cassava, Okra, Quinoa und Topinambur. Außerdem gibt es gekochtes Fleisch mit Süßkartoffel. Das ist notwendig, weil Barny und Nelly eine Futtermittelallergie haben. Es schmeckt ihr ausgezeichnet (wen wundert´s?) und die Futterumstellung verlief völlig problemlos. Ach ja, die Laborergebnisse liegen mittlerweile auch vor: Alles nett und sauber, die Süße  hatte keine blinden Passagiere mit an Bord.

Das Wichtigste hätte ich fast vergessen: Wir lieben unsere vier Schätzchen heiß und innig und sind von Herzen dankbar für unser sechzehnpfotiges Glückskleeblatt!!!


Lebenslichter 27.03.2019, 21.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Unser Bild des Tages


 


Wir danken CLAUDIA PETERS vom Verein tierschutz-miteinander.de/. Sie hat dafür gesorgt, dass unsere Lily schon jetzt ausreisen durfte und nicht noch weitere drei Wochen bis zum nächsten Termin im Shelter durchhalten musste.

Liebe Claudia!

Du hast uns da ein sehr aufgewecktes Mädchen vermittelt, das kann ich Dir sagen. Das Grundstück wird ihr schon langweilig, jetzt möchte sie die große Welt entdecken. Und da uns der Wunsch unserer Fellkinder stets Befehl ist, hat Detlev eben die erste ganz kleine Gassirunde mit ihr unternommen. Er meint, sie hätte durchaus ihren eigenen Kopf, ließe sich aber leicht führen. Jetzt liegt sie flach und verarbeitet. Bis zum Abendbrot hat sie ja noch ein Viertelstündchen.

Gestern war unsere Tierärztin zur 'Visite' hier. Sie war sehr zufrieden mit dem ersten Eindruck und meinte, wie 13 sähe unsere Lilifee  nicht aus (was sie laut Impfpasseintrag  wäre, denn da steht als Geburtsdatum der 1. Februar 2006. Aber wer will das so auf den Tag genau wissen; das sind eh nur Schätzungen, das kennen wir von unserem kleinen Polen und unseren Rumänchen). Einen Flohzirkus hatte sie zum Glück auch nicht im Gepäck, und soweit ist alles picobello. Na ja, bis auf die Zähne, da müssen wir irgendwann mal ran, Zahnstein entfernen und so. Aber das hat noch Zeit. Lilys Verdauung, wenn ich das hier erwähnen darf, ist exzellent. Die Proben sind auf dem Weg ins Labor, und in ein paar Tagen wissen wir, ob sie nicht nur aus-, sondern auch inwendig sauber ist.

Die Kleine ist ein richtiges Persönchen, das kannst Du merken. Sie hat heute auch schon einen ganz anderen Ausdruck in den Augen, als bei ihrer Ankunft. Ich glaube, Woody findet sie mittlerweile schon recht nett und es sollte mich nicht wundern, wenn sie über kurz oder lang hier das Ruder übernimmt.  Ist fast so wie im richtigen Leben - da haben die Mädels ja auch meistens das Sagen, und die Jungs fahren recht gut damit...

Über den Speiseplan haben wir uns mittlerweile ebenfalls geeinigt, und so läuft alles wunderbar. Wenn jetzt nicht noch irgendwer einen ganz blöden Fehler macht, sind uns hoffentlich noch ein paar schöne gemeinsame Jahre vergönnt. Dasselbe wünschen wir natürlich allen anderen Neuankömmlingen. Ich denke oft an die armen Seelen, die zurückbleiben müssen, und bei aller Freude macht mich das unendlich traurig. Ich bete dafür, dass es noch ganz, ganz viele in ein neues, besseres Leben schaffen. Ich werde jedenfalls weiter fleißig Reklame für Euch machen. Das Dumme ist nur, die meisten haben hier bereits einen Hund (und möchten keinen weiteren); und wer keinen hat, will  oder kann keinen halten. Es ist ja auch immer eine Zeitfrage, und man muss es sich finanziell leisten können. Wir hatten und haben in unserem Leben wirklich ganz viel Glück, so gut wie uns geht es nicht vielen. Aber trotzdem bleibe ich dran!!!

 Nun wünschen wir Dir und Deinen Mitstreiterinnen und -streitern weiterhin viel Kraft für Eure Arbeit und viele erfolgreiche Vermittlungen. Ihr macht das wirklich klasse!


(Antwort):

Huhu,

ich danke euch vielmals für eure so lieben Mails… finde ich wirklich ganz toll.

Ja, das mit dem Alter ist immer so eine Sache. Ist wirklich alles geschätzt… aber umso besser wenn Lily noch keine 13 Jahre alt wäre. Das mit den Zähnen ist eigentlich immer ein Problem, denn da achten die Russen nicht wirklich drauf. Naja, in diesem Shelter gibt es bestimmt auch wichtigere Dinge. Kann ich also auch ein wenig nachvollziehen.

Schön, wenn sich das mit dem Futter eingependelt hat, denn das ist oft ein Thema. Dadurch, dass die Hunde dort ewig nur dieses Billigtrockenfutter bekommen, haben sie oft hier keine Lust mehr darauf. Manchmal hilft es, das Futter ein wenig einzuweichen oder ein oder zwei Löffel Nassfutter drüber zu geben. Es gibt aber auch Hunde, die hier nie wieder einen Krümel Trockenfutter angerührt haben. Natürlich liegt es auch manchmal an den Zähnen… bei Zahnschmerzen kauen wir ja auch nicht mal auf einem trockenen Brot rum.

Hoffen wir mal, dass bei der Kotprobe nichts Auffälliges gefunden wird. Finde ich aber mehr als gut, dass ihr das macht… manche Übernehmer sind da leider beratungsresistent. Ich freue mich, dass Lily einen anderen Blick in den Augen hat… den sehe sogar ich auf den Bildern. Ich glaube, sie hat schnell begriffen, dass es von nun an nur noch aufwärts geht.

Übrigens… DANKE… ihr wart die ersten, die Lily bei Tasso angemeldet haben. Dafür einen dicken Daumen hoch. Dass ihr Werbung macht, ist natürlich Spitze, aber wie Du schon sagst… die Leute müssen auch wollen.  Die russischen Hunde passen auch nicht zu jedem und von dem her bin ich immer noch völlig außer Rand und Band, dass ich mir bei euch – gleich nach dem ersten Kontakt – ziemlich sicher war.

Ihr macht das super und ich werde euch immer dankbar dafür sein…. Insbesondere weil ich weiß, dass es die Senioren so unglaublich schwer haben! Den anderen Hunden, die mit Lily gereist sind, geht es ebenfalls sehr gut und auch dort ist alles fein.

Genießt die nächsten Tage mit euren Hunden….. das Wetter soll ja schön werden. Wenn irgendetwas sein sollte, bitte melden ansonsten warte und freue ich mich, über eure nächste Mail.

Dicken Drücker an euch und die Vierbeiner

C.

Lebenslichter 19.03.2019, 21.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Neues Leben, neuer Name

Zaika heißt jetzt LILY

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Das war ein anstrengender Tag für die Süße. Man konnte richtig merken, wie sie all das Neue in sich aufnehmen und begreifen will, aber es ist einfach zu viel auf einmal. Heute nacht  wird sie bestimmt schlafen wie ein Murmeltier.  

Morgen früh telefoniere ich mit unserer Tierärztin. Sie hatte ja schon vorgeschlagen, fürs Erste einen Hausbesuch zu machen, damit Lily nicht gleich wieder an einen fremden Ort muss. Nur wenn weitergehende Untersuchungen nötig sein sollten, müssen wir halt doch in die Praxis fahren. Sehen wir mal.

Mit dem Fressen hapert es noch ein bisschen. Das liegt aber weniger an Lilys mangelndem Appetit, sondern vielmehr daran, dass wir unterschiedliche Meinungen darüber haben, was in den Napf gehört und was nicht. Ich weiß ja, dass die Nahrungsumstellung ganz allmählich vonstatten gehen sollte. Daher bin ich konsequent, gebe ihr Trockenfutter und mische ein, zwei Löffel Hühnchen mit Kartoffeln darunter. Ebenso konsequent futtert sie Hühnchen und Kartöffelchen weg, das Trockenfutter bleibt - Brocken für Brocken fein säuberlich abgeleckt - im Napf liegen. Da müssen wir wohl noch mal eine Grundsatzdebatte führen. Aber ich kann sie voll und ganz verstehen. Bisher hat sie ja wohl kaum etwas anderes als billiges Trockenfutter kennen gelernt. Und wenn ich drei Viertel meines Lebens Tag für Tag den gleichen Fraß vorgesetzt bekäme, dann hätte ich davon auch irgendwann die Schnauze voll. Lustig ist nur, dass unsere Frau Doktor meinte, sie (also Lily) würde das Hühnchen vielleicht gar nicht anrühren, weil sie es nicht kennt. Wie man sich doch irren kann...

 Heute wird hier bestimmt keiner von uns alt, ich für meinen Teil sehe den Bettzipfel schon winken. Also dann, schlaft alle wohl. Morgen ist ein neuer Tag.

 La, Le, Lu...

Lebenslichter 17.03.2019, 21.01| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Unsere erste gemeinsame Nacht

...verlief vollkommen ruhig. Zaika blieb in ihrem Séparéé, so dass Barny, Nelly und Woody ihre volle Bewegungsfreiheit hatten. Allerdings glaube ich, dass die Süße kaum geschlafen hat; denn jedes Mal, wenn ich nach ihr gesehen habe, stand sie gleich hinter der Tür und wedelte mich schüchtern, aber anscheinend doch froh, mich zu sehen, an. Und ihre beiden Betten sehen zu glatt aus, als dass da jemand länger drin gelegen hätte.

Um drei Uhr habe ich mit ihr eine kleine Gassirunde übers Grundstück gemacht. Sie hatte gestern doch einen riesigen Durst und dementsprechend viel getrunken. Aber sie war nachtsüber stubenrein, erst bei der Morgenrunde durch den Garten blubbte es. So konnte ich gleich die erste Probe fürs Labor einsammeln. Man braucht ja jeweils eine von drei aufeinanderfolgenden Tagen, um wirklich alle eventuell unerwünschten Mitreisenden aufzuspüren.

Ansonsten scheint für Barny und Nelly der Knochen weitestgehend gefressen. Sie sind vielleicht noch nicht hellauf begeistert von dem Familienzuwachs, aber sie sehen es eher gelassen. Ich dachte mir das schon, Barny ist sowieso der Toleranteste, den man sich vorstellen kann. Und unsere kleine Schwarze hat mit etwas größeren Hündinnen keinerlei Probleme. Bloß der Woodymann tut sich noch ein bisschen schwer. Er kann die neue Situation noch nicht einschätzen und ist eher misstrauisch (aber nicht böse, nur vorsichtig) und zu große Annäherung lehnt er noch ab. Dabei war er vor zweieinhalb Jahren in derselben Lage wie Zaika jetzt. Leider hat er das vergessen. Aber wir lassen uns alle Zeit der Welt, und aus Erfahrung wissen wir, dass die Neugier irgendwann stärker wird als die Ablehnung (wie bei mir - ich bin Brillenträgerin, seit meine Neugier stärker wurde als meine Eitelkeit...).

Nachmittags will ich versuchen, ein paar erste Fotos zu schießen, die es dann natürlich auch bald zu sehen gibt.

Jetzt geht´s mit der kleinen Truppe gleich wieder in den Garten. Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen, sturm- und regenfreien Sonntag!

Lebenslichter 17.03.2019, 10.53| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Einmal tief durchatmen

..und in anderthalb Stunden geht es los. Ich bin aufgeregt wie seit langem nicht mehr. Sicher, eine Fahrt nach Gifhorn - da lachen andere drüber. Aber für uns ist das ein Abenteuer. Immerhin sind wir seit vierzehn Jahren keine so weite Strecke mehr gefahren. Und schließlich nimmt man auch nicht jeden Tag ein neues Familienmitglied im Empfang. Wenn ich bedenke: Vor sechs Wochen hatten wir noch keine Ahnung, dass die süße Zaika überhaupt existiert, und jetzt sitzt sie schon  im Flugzeug von Moskau nach Hannover.  Der Beste hat eben nachgesehen, die Maschine ist planmäßig gestartet.- Das Leben geht manchmal wirklich seltsame Wege. Aber es fühlt sich immer noch gut und richtig an. Und wie sagte unsere Tierärztin? "Wenn der Hund so nach Ihnen ruft, dann soll es wohl so sein." 



 

Barny, Nelly und Woody sind für den Tag gut versorgt. Igor kommt gleich zum Hundesitten, er kann wunderbar mit Hunden umgehen und unsere Drei mögen ihn gern. Nachmittags kommt auch noch Lesja dazu und leistet ihnen Gesellschaft. Barny wird zwar trotzdem auf sein Herrchen warten. Aber wenn alles planmäßig verläuft, sind wir spätestens um 19 Uhr wieder zu Hause. Und dann beginnt das eigentliche Abenteuer. Wie es überhaupt dazu kam?

Lebenslichter 16.03.2019, 09.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Geht nicht an uns vorüber!

Ich schenke mein Herz den Hundesenioren, die dankbar sind für streichelnde Hände, für langsame, gemütliche Spaziergänge, ein warmes Plätzchen auf dem Sofa und viel Liebe. Denn auch wir Menschen werden älter, aber deswegen haben wir doch immer noch ein Recht darauf, geliebt und geachtet zu werden!





 

Ihr geht an mir vorüber
und seht mich gar nicht an,
da springt ein wilder Feger,
gleich da nebenan.

***

Ihr geht an mir vorüber,
haltet endlich an,
ich mag so gerne Kinder
und springe auch nicht an.

***

Ihr geht an mir vorüber,
ich warte viel zu lang,
mit meiner grauen Schnauze.
Nun zittert auch mein Gang.

***

Ihr geht an mir vorüber,
nun steh ich nicht mehr auf.
Mich schmerzen meine Glieder,
Trauer nimmt ihren Lauf.

***

Ihr geht an mir vorüber,
mein Blick ist grau und leer,
Meine Hoffnung schwindet,
ich liebte euch so sehr.

***

Ihr geht an uns vorüber,
wir sitzen auf der Bank,
streichelnd warme Hände,
mein Herz ist voller Dank.

(C.V.)


Lebenslichter 14.03.2019, 10.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Anstelle eines Vorwortes: Gandhi und ich



"Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst." Diesen Satz von Mahatma Gandhi hörte ich in einer Folge der US – Fernsehserie „Eine himmlische Familie“. Ich liebe die Camdens. Sie sind so ungeheuer amerikanisch, und sämtliche gängigen Klischees vom pappigen „Dairy Shake“ - Burger über den autoritären Cop bis zum unrealistisch - prüden „No sex before marriage“ werden in den einzelnen Folgen bedient. Die Serie macht süchtig, und seit ich mit dem Gucken angefangen habe, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten.


Zurück zu Gandhi. Dieser weise Mann hat in seinem Leben vieles gesagt und getan, was nachdenkens- und –ahmenswert ist. Das obige Zitat spricht mich besonders an, denn im Grunde ist es ganz einfach: Wenn dir solche Dinge wie Unfrieden, Vorurteile, Hass, Intoleranz oder Neid in der Welt missfallen, dann sieh zu, dass du sie aus deinem persönlichen Leben verbannst.


Im Klartext heißt das: Entferne den Balken aus deinem Auge und kehre vor deiner eigenen Tür. Ich zum Beispiel kann nachtragende Menschen überhaupt nicht leiden; aber dass unsere Patentochter uns vor Jahren wegen ihres Ferienjobs angelogen hat, werfe ich ihr heute noch bei jeder Gelegenheit vor. Neid ist mir ein Gräuel, man muss schließlich auch gönnen können. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass der Pokal bei der Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen 1989 viel eher uns zugestanden hätte als dem Siegerpaar. Von Vorurteilen bin ich sowieso frei – denn dass ältere Herren mit Brille, Hut und Mercedes allesamt (außer meinem Papa) gemeingefährliche Autofahrer sind, Frauen grundsätzlich (mit Ausnahme von mir) nicht rückwärts einparken können und Hunde, die bellen, prinzipiell (gilt nur für unsere) nicht beißen, sind doch längst bewiesene Tatsachen, oder?


Sagte ich, es wäre einfach? Da habe ich den Mund wohl ein bisschen voll genommen. Ich bin eben nicht Gandhi. Den Balken zu entfernen und vor der eigenen Türe zu kehren ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Immerhin arbeite ich fleißig daran.

Lebenslichter 13.03.2019, 17.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Herzlich Willkommen

in deinem DesignBlog von BlueLionWebdesign

Wir freuen uns, dass du dich für eines unseren DesignBlog entschieden hast und wünschen dir und deinen Besuchern viel Spass damit.

Deine Beatrice Amberg
und das BLW Team

BLW 05.03.2019, 09.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: 1

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Ich träume
von einer besseren Welt...
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