Tag: Begleiter

HELDER
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06/2022
Schulterhöhe: 56 cm
September 2026: Herzlich willkommen in meiner exklusiven Residenz – dem einzigen Luxushotel der Region, das ganz auf Betonboden- und Gitterchic setzt. Seit 46(!) Monaten bin ich hier Stammgast. Einen besonderen Service hat diese Unterkunft allerdings: Man darf bleiben, solange man möchte; oder genauer gesagt: Solange niemand kommt, der einen zu sich nach Hause holt.

Meine Suite
Minimalistisches Design, überwiegend Betonwände, stabile Gitterstäbe und eine Aussicht, die sich seit Jahren nicht verändert hat. Man könnte sagen: sehr konsequent. Andere würden vielleicht behaupten, ein bisschen Abwechslung wäre auch ganz schön.

Gesellschaft inklusive
Immerhin bin ich nicht allein. Ich teile meine Unterkunft mit Hündinnen, Rüden und im Moment noch meinem Bruder Hughie. Der zieht bald aus, er hat eine Dauerunterkunft in einer echten Fünf-Sterne-Residenz (sprich: einem richtigen, eigenen Zuhause) gefunden.
Platz ist zwar eher knapp bemessen, aber wir arrangieren uns. Hier lernt man schließlich, auch auf engem Raum miteinander auszukommen.

Das tägliche Menü
Beim Essen setzt man auf größtmögliche Anspruchslosigkeit. Das tägliche Menü ist nicht nur immer das gleiche, sondern auch von bescheidener Qualität – und viel zu klein, um wirklich satt zu machen. Überraschungen gibt es also keine. Man weiß hier zwar ziemlich genau, was im Napf landet, aber ein Feinschmecker würde vermutlich trotzdem lieber woanders reservieren.

Panoramablick
Mein persönlicher Lieblingsausblick geht direkt auf die Gitterstäbe. Sie sind immer da, brauchen keine Pflege und verändern ihre Farbe nicht. Man kann sich also darauf verlassen.

Das Unterhaltungsprogramm
Für Unterhaltung sorgen die anderen Hunde. Dauerbellen, Heulkonzerte und gelegentliches Weinen gehören zum festen Programm. Besonders beliebt ist das Zwinger-Bingo: Einer fängt an zu winseln, und schon ist für ein paar Minuten etwas los. Preise gibt es leider keine – aber immerhin ein bisschen Abwechslung im Einerlei unserer kleinen, grauen Welt.

Der seltene VIP-Besuch
Besonders exklusiv wird es, wenn die Tierschützer kommen. Das passiert ungefähr alle 20 Monate – also wirklich ein Ereignis, auf das man sich freuen kann.
Beim letzten Katzentest gab es sogar eine Sondervorstellung: Ich durfte eine samtpfotige Freigängerin kennenlernen. Ich war freundlich und interessiert und habe die Sache souverän gemeistert. Sie übrigens auch.

Mein ganz persönliches Abenteuer
Wenn es im Alltag schon wenig zu erleben gibt, muss man eben selbst erfinderisch werden. Ich kann zum Beispiel die Rillen im Beton zählen oder Wettrennen mit meinem eigenen Schatten veranstalten. Man entwickelt mit der Zeit erstaunliche Fähigkeiten.
Und manchmal verlege ich meinen Platz einfach von einer Zwingerecke in die andere. Das klingt nicht sonderlich aufregend? Für mich ist es beinahe eine Weltreise.

Das schönste Kopfkino
Zum Glück gibt es da noch meine Träume.
In einem davon habe ich endlich einen Menschen. Einen, der mich nach Hause holt, mir einen weichen Platz gibt und mich einfach bei sich haben möchte. Vielleicht stehen wir dann gemeinsam in der Küche. Vielleicht bekomme ich mein Futter sogar auf einem richtigen Teller serviert. Porzellan wäre natürlich der Gipfel der Exklusivität. Aber Metall oder Plastik täten es natürlich genauso gut; es kommt schließlich in erster Linie auf den Inhalt an.
Und während ich genüsslich futtere, schaut mein Mensch mich an und freut sich einfach darüber, dass ich da bin und es mir schmeckt. Das wäre für mich echtes Luxusleben.

Wer ich wirklich bin
Hinter all den Witzen bin ich nämlich ein aufgeschlossener Bursche voller Entdeckerfreude und mit einem großen Herzen für euch Menschen. Wenn es mir zu hektisch wird oder sich jemand sehr schnell bewegt, erschrecke ich manchmal kurz. Mit ein wenig Geduld fasse ich aber schnell Vertrauen.
Auch an der Leine mache ich inzwischen eine ganz passable Figur. Und draußen? Da gibt es endlich etwas zu erleben. Genau das liegt mir: Schauen, schnuppern, lernen und die Welt erkunden.

Mein größter Wunsch
Hier im Lager hilft mir der Galgenhumor dabei, nicht den Mut zu verlieren. Aber ehrlich gesagt würde ich mein Luxushotel hier nur allzu gern gegen ein ganz normales Zuhause eintauschen: Gegen vier Wände mit einer Tür, durch die man laufen kann, wann immer man will, statt nach zwei Schritten an Gitterstäbe zu stoßen. Gegen aufregende Spaziergänge statt Schattenjagen auf Betonboden. Gegen ein Körbchen, das mir allein gehört. Und vor allem gegen einen Menschen, der mich liebhat und mich nicht wieder verlässt. Und falls du bei dir zuhause schon andere Hunde hast: Kein Problem. Ich lebe hier schließlich auch in einer gemischten WG und komme mit allen gut zurecht.

Wenn du also einen neugierigen und anhänglichen Begleiter suchst, der schon viel zu lange auf sein erstes richtiges Abenteuer wartet, dann könnten wir uns vielleicht kennenlernen.
Ich wäre bereit. Die Telefonnummer, die du dafür anrufen müsstest, findest du weiter unten.
Bis bald – hoffentlich!
Dein Helder
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 08.09.2026, 17.00 | (0/0) Kommentare | PL

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
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Lebenslichter 11.07.2026, 21.11 | (0/0) Kommentare | PL

Deepak
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 55 cm
Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.

Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak
dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm
liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in
welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen
und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen
umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei
in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom
Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein
kennt?

So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.

Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.

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Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.

Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es
keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen
Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt,
sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen. Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein
stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den
Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen
besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch
rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung
befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.

Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will
nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die
irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen
vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren
anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter
nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.

Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL

BARI
Rüde
geb. 2017
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
freundlich zu Menschen; anfangs ein wenig schüchtern
hat schon gelern, an der Leine zu laufen
liebevolles Zuhause auf Lebenszeit gesucht
In manchen Augenblicken bedaure ich,
dass wir keine Millionäre sind. Wären wir es, dann würden wir ein riesiges
Grundstück kaufen - irgendwo weitab gelegen, wo wir niemanden störten und so
viele Hunde haben könnten, wie wir möchten. Dann würden wir vor allem die
großen, alten schwarzen Hunde aufnehmen, die keiner haben will. Warum nicht,
das wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; denn aus eigener Erfahrung weiß ich,
dass gerade sie die liebsten, sanftmütigsten, freundlichsten und umgänglichsten
Wegbegleiter sind. Tatsächlich spukt auch hierzulande noch immer eine Menge an
mittelalterlichem Aberglauben in den Köpfen herum. Es gibt Leute, die einen
Bogen machen oder die Straßenseite wechseln, wenn wir mit einem unserer
schwarzen Hunde spazierengehen. Einmal hat sich sogar jemand bekreuzigt. Schwarze
Katzen, die einem von links nach rechts über den Weg laufen, sollen Unglück
bringen? Ich weiß nicht; so wie ich das sehe, sind wir Menschen die einzigen,
die Unheil über unsere Mitgeschöpfe und unsere eigene Spezies bringen, egal
welche Hautfarbe wir tragen. Im Übrigen ist das eine reine Glaubens- und
Erziehungsfrage: In anderen Kulturkreisen gilt Schwarz als die Farbe der Freude
und zur Beisetzung erscheint die Trauergesellschaft ganz in Weiß.

Zu dir, lieber Bari: Mit jedem Tag in Gefangenschaft erlischt
ein weiteres Hoffnungsfünkchen für dich. Schon seit fünf endlos langen Jahren
wartest du in deinem engen Zwingerloch auf jemanden, der dich sieht und
erkennt, was für wunderschöner Hundemann du bist mit deinem glänzend-schwarzen
Fell und den bernsteinfarbenen Augen. Als man dich gnadenlos einsperrte, warst
du ein junger, hoffnungsvoller Junghund; nun ganz allmählich wirst du hinter
Gittern zum Senior.
Wenn die freiwilligen Helfer dich einmal in der Woche für ein knappes Stündchen aus deinem kahlen Zwinger befreien, damit du dir im Auslauf die Beine vertreten kannst, bist du glücklich und genießt sichtlich die Bewegung. Dabei suchst du aber immer wieder die Nähe der Betreuer, bettelst um jede noch so kleine Zuwendung und jede streichelnde Hand. Es ist ja immer nur so wenig Zeit, die du dir obendrein mit vielen anderen Hunden teilen musst; aber für dich bedeuten diese kostbaren Momente die ganze Welt.

In deinem russischen Heimatland gehörst du schon
längst zu den Vergessenen, die unschuldig und sinnlos ihre Lebenszeit im
Gefängnis absitzen, weil niemand die Liebe zu schätzen weiß, die sie zu geben
haben. Auch bei uns wird es vielleicht nicht einfach, aber dennoch möglich.
Denn sicher gibt es hier Menschen, die dein ruhiges, umgängliches Wesen
schätzen werden und Politik von Tierliebe zu trennen wissen.
Hier können Sie sich einige kleine Filme von Bari in seinen seltenen Glücksmomenten ansehen:
https://www.youtube.com/shorts/YfqKJZ_Jluc
https://www.youtube.com/shorts/WskCD96KCBs
https://www.youtube.com/shorts/lN7zFVw94mU
https://www.youtube.com/shorts/sDNIwU5y6Us
Bisher kennst du von der Welt nichts anderes als das
Hundeasyl. Deswegen brauchst du dringend geduldige und verständnisvolle Menschen,
die dir Zeit lassen, dich an das neue, gute Leben zu gewöhnen. Weil du mit deinen
Schicksalsgefährten gut auskommst und friedlich zusammenlebst, wäre ein netter
Artgenosse im neuen Zuhause dabei sicher hilfreich für dich. Aber natürlich ist
das keine Voraussetzung.
Lieber Bari! Möge mein Inserat dazu beitragen, dass
ein gutherziger Mensch, eine tierliebe Familie dich für sich entdeckt, damit
Einsamkeit und Langeweile nicht die einzigen Begleiter für den Rest deines
Lebens bleiben.

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-Mail: d.bansche@gmail.com
fb.me/Chance.fuer.ShelterhundeLebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL
JARIK

Rüde
geb. 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
Menschen zum Liebhaben gesucht

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MARIK

Rüde
geb. 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
übervolles Herz zu verschenken


Jarik und Marik – das Schicksal der
beiden zauberhaften Hundebrüder schien bereits besiegelt; buchstäblich in
letzter Sekunde sprangen sie dem Tod von der Schippe: Sie und ihre Mutter waren
unerwünscht, einige Leute fühlten sich von der kleinen Hundefamilie gestört.
Die Hündin wurde brutal getötet, ihre beiden Welpen sollten ertränkt werden. In
letzter Sekunde griffen tierliebe Menschen beherzt ein, retteten die Hundebabys
und brachten sie ins Shelter Kozhuhovo.
Nun befinden sich die Beiden zwar in
Sicherheit – nur was für ein Leben erwartet sie dort als zwei von ungefähr
dreitausend? Eingesperrt in einen engen Zwinger, in welchem außer Aufstehen, um
die eigene Achse drehen und Hinlegen nichts möglich ist; eine Qual für junge,
bewegungsfreudige Hunde. Harter, uringetränkter Holzboden, auf dem die Nässe
durch jede Ritze dringt und bis hinein in die winzige Holzhütte kriecht, in die
die Hunde sich in ihrer Not als einzigen Schutz vor der bitteren Kälte
zurückziehen können.
Richtig satt werden sie auch nie,
denn das billige Futter gibt nicht viel her. Zudem wird es mit jeder Lieferung
schlechter, weil der Shelterbetreiber seine Gewinnspanne erhöhen will.
Der einzige Lichtblick in ihrem trüben Dasein ist der wöchentliche Besuch ihrer freiwilligen Betreuer. Dann dürfen die Hundebrüder ihren Knast für eine Stunde verlassen, zusammen im Shelterbereich spazieren gehen oder gemeinsam mit vielen Schicksalsgefährten im Auslauf rennen, springen und spielen. Am Ende dieser Stunde trotten sie widerwillig mit gesenkten Köpfen zurück in ihren Zwinger und das ewige Warten beginnt aufs Neue.
Jarik wie Marik werden von ihren Betreuern als absolut sozial, kameradschaftlich und umgänglich beschrieben. Beide lieben den Menschen über alles; darum unterbrechen sie das Spielen und Gassigehen immer wieder, um sie ausgiebig streicheln und kraulen zu lassen. Bei der Masse an liebebedürftigen Hunden bleibt leider viel zu wenig Zeit um die Sehnsucht jedes einzelnen nach menschlicher Nähe zu stillen.
Jarik -verliebt in den Menschen:
Marik und Jarik auf dem Weg zur
Ausstellung Dezember 2021:
Marik und Jarik, Autofahrt zur
Ausstellung Dezember 2021:
In Russland sollten sie sterben; dürfen Sie bei Ihnen leben? Dann wenden Sie
sich bitte an uns. Vielen, lieben Dank!
Vorstellung von Marik:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
Lebenslichter 12.01.2024, 16.08 | (0/0) Kommentare | PL

BOND
Rüde
geb. 2012
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr gut verträglich mit Artgenossen
liebt die Menschen und genießt deren Nähe
läuft artig an der Leine
Mensch(en) zum Liebhaben gesucht!
Darf ich vorstellen: Bond. Nein,
nicht James Bond. Einfach nur Bond. Einfach nur schwarz und alt. Einfach nur
zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen und so gelandet in einer gigantischen
Hundeverwahranstalt mit ungefähr 3000 Gefangenen: dem Moskauer Shelter
Kozhuhovo.
Du sitzt erst seit einigen Monaten dort ein. Über Deine Vorgeschichte ist nichts bekannt, aber die Vermutung liegt nahe, dass ein so liebevoller und ruhiger Hund wie Du, der wo immer möglich die Nähe zu seinen Betreuern sucht, entweder ein Besitzerhund war oder aber sein voriges Leben an einem Ort verbrachte, an dem er von Menschen verhältnismäßig gut behandelt wurde.

Dieses Leben ist nun vorbei. Jetzt bist
Du nur noch einer unter vielen und es droht Dir dassselbe Schicksal wie all den
anderen im Shelter; nämlich unterzugehen in der Masse und bald, wenn der Umzug
erfolgt an einen Ort weit außerhalb Moskaus, für immer vergessen zu werden.
Das möchten wir um jeden Preis verhindern.
Du bist so ein freundlicher und umgänglicher Hund, der die Menschen braucht und
über alles liebt. Mit Deinen Zwingergefährten gibt es keinerlei Probleme und
auch im Auslauf des Sektors kommst Du mit allen Artgenossen gut aus. Stets
zeugst Du Dich als ruhiger und angstfreier Rüde.
Nun beginnt für Dich und uns der Wettlauf gegen das Schicksal. Uns bleibt nur wenig Zeit, um für Dich ein schönes Zuhause zu finden, in welchem Du noch einmal Hund sein darfst, treuer und geliebter Begleiter Deines oder Deiner Menschen.


Möchten vielleicht gerade Sie dem
zauberhaften und liebenswerten Bond einen Ausweg aus seiner hoffnungslos
scheinenden Lage zeigen? Dann melden Sie sich bitte schnell bei uns. Vielen,
lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt
über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Bond im Shelterauslauf:
Bond und der Mensch:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 09.01.2024, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL