Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Neues Jahr, neues Glück? Ein kleines Licht für Henry


Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.

Nun sitzt Henry bereits seit mehr als 3 Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.

Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.

Henry leidet an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.

Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 

Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.

Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel.: 05363-989350

Lebenslichter 03.01.2020, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

Over the rainbow




ALFA wurde im Shelter sehr krank. Somit konnten wir ihr leider kein Zuhause mehr suchen, und nun hat die Krankheit gewonnen. Alfa´s Körper und Seele hatten einfach keine Kraft mehr zu kämpfen.

Liebe Alfa, es tut uns unendlich leid, dass wir es nicht geschafft haben, ein Zuhause für Dich zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder Enge und Schmerzen fühlen! Mach es gut, Große, und eines Tages werden wir uns sehen - auf der anderen Seite des Regenbogens!

 Deine Timi´s

Lebenslichter 01.01.2020, 20.18 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Ende mit Schrecken

Die Horrornacht des Jahres steht kurz bevor. Darin stimmen wohl die meisten Menscheneltern von Fellkindern überein: Silvester ist definitiv nicht unser Fest! Viel zu viel Stress, Lärm und Angst – und tragischerweise viele verletzte oder tote Tiere am Neujahrsmorgen, allesamt Opfer unserer Feierwut. Das liegt aber nicht an der Sache selbst, sondern an unserem Umgang damit.

Ich will gar nicht jedes Feuerwerk grundsätzlich verdammen. Früher gab es bei uns auch welches; allerdings, im Vergleich zur heutigen Massenknallerei, ein recht bescheidenes. Mein Papa hatte am 31. Dezember Geburtstag, was für Familie und Freunde sehr praktisch war, weil sie immer wussten, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Papa war unser Pyro… nein, nicht -mane, sondern -techniker. Um Mitternacht gab es eine kleine, aber feine Show: Eine halbes Dutzend wirklich schöner Raketen, sowie zwei bis drei Sonnen, die nahezu lautlos ihren Sternenregen versprühten. Dazu für jeden Gast eine Wunderkerze – das war´s. Natürlich spielte das Geld mit eine Rolle. Feuerwerkskörper waren damals um ein Vielfaches teurer, eine gute Sonne kostete allein schon acht bis zehn Mark. Heute bekommt man für zehn Euro ein ganzes Munitionslager! Und was sind schon zehn Euro? In Rumänien immerhin der Gegenwert zweier Zehnkilosäcke Trockenfutter, von denen zwei Hunde im Shelter einen ganzen Monat lang leben müssen…

Ein Zwischenfall ereignete sich in der Neujahrsnacht 1970/71. Unser damaliger Hund war Ajax, ein Dobermann-Schäferhundmix und Papas erklärter Liebling. Umgekehrt galt dasselbe. Der Hund hätte sich für sein Herrchen in Stücke reißen lassen – und genau das wäre um ein Haar passiert! Bevor wir alle um Mitternacht nach draußen gingen, wurde jedem Gast eingeschärft, er möge bitte die Haustür sorgfältig schließen und darauf achten, dass der Hund drinnen bleibt. Leider hatte dann doch jemand nicht aufgepasst, und Ajax konnte entwischen. Mein Vater hatte gerade eine Rakete angezündet, da stürzte sich der Hund auf den schon brennenden Feuerwerkskörper und biss hinein - wohl um sein geliebtes Herrchen vor dem zischenden Ungeheuer zu beschützen. Glück im Unglück: Der Ärmste versengte sich die Schnauze und büßte sämtliche Barthaare ein, ansonsten kamen er und wir mit dem Schrecken davon. Seitdem hat es bei uns kein Feuerwerk mehr gegeben…

Für meine Omi (wie sicher für viele alte Menschen) war das Spektakel immer besonders schwer zu ertragen. Beim Milleniumswechsel 1999/2000, als hier buchstäblich die Hölle losbrach, hielt sie sich die Ohren zu und sagte: „Siehst du, Kind, so hat es sich im Krieg angehört, wenn nachts die Bomben fielen.“ An diesen Satz muss ich denken, wenn hier am 31.12. mal wieder der Weltuntergang inszeniert wird. Ich wünsche uns allen einen ruhigen, entspannten Rutsch ins Neue Jahr (auch wenn es weiterhin ein frommer Wunsch bleiben wird)!


Lebenslichter 30.12.2019, 20.25 | (0/0) Kommentare | PL

Wahre Worte eines großen Menschen

"Wer einmal in diesen Abgrund von Qual, welche die Menschen über die Tiere bringen, hineingeblickt hat, der sieht kein Licht mehr; es liegt wie ein Schatten über allem, und er kann sich nicht mehr unbefangen freuen." ALBERT SCHWEITZER

So erging es mir zu Weihnachten. Ich habe unsere Lieblinge gestreichelt, sie mit Leckerchen verwöhnt und mich an ihrer Zufriedenheit erfreut - gleichzeitig habe ich bittere Tränen geweint um all die armen Seelen, die weiter in ihrem tristen Dasein ausharren müssen. Die meisten von ihnen ohne Hoffnung, dass sich jemals etwas zum Besseren wenden könnte. Aber trotzdem lohnt es sich weiterzukämpfen - Lily und Wendy sind der schönste Beweis dafür! 

 

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Lebenslichter 28.12.2019, 20.43 | (0/0) Kommentare | PL

Zum Weihnachtsdessert: Alles ausgebucht!




Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"

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Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen."
Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"

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Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"

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Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Lebenslichter 26.12.2019, 13.45 | (0/0) Kommentare | PL

Zur Weihnachtskaffeestunde: Richtig schenken ist Glückssache




Ein Familienvater resümiert: "Ich weiß jetzt, warum Weihnachten in meiner Kindheit so schön war. Ich musste die Geschenke nicht bezahlen!"

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"Ach Omi, die Trompete von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi.
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!"

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Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder."
"Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."

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Klein Flo schreibt auch heuer wieder einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann: Lieber Weihnachtsmann, schicke die Geschenke heuer bitte direkt an mich und nicht an meine Eltern. Die hatten doch glatt das Handy voriges Jahr für sich behalten.

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Unterhaltung kurz nach Weihnachten: "Sag mal, war eigentlich unter deinen Weihnachtsgeschenken auch eine echte Überraschung?" Antwort: "Aber ja! Ich bekam von meinem Chef ein Buch, das ich meinem Kollegen Schmidt vor Jahren geliehen hatte!"

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Nach der Bescherung schimpft die Frau mit ihrem Mann: "Ich verstehe dich nicht. Seit Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!"



Lebenslichter 25.12.2019, 15.30 | (0/0) Kommentare | PL

Weihnachten der Tiere




Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"

"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."

"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."

"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."

"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."

"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."

"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."

"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?" 

Der Ursprung der Fabel:

Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.

Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.

In diesem Sinne,

Frohe Feiertage!


Lebenslichter 24.12.2019, 19.42 | (0/0) Kommentare | PL

Manchmal werden Träume wahr




Von unten links im Halbkreis nach oben rechts:
 

WENDY (aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

unser lieber, alter WOODY

 DAISY (aus der Shelterhölle Târgu Jiu in Rumänien)

NELLY, unsere kleine Schwarze

BARNY (aus Polen, seit 8 Jahren unser treuer Begleiter)

LILY (ebenfalls aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

 und BOBBY (gemeinsam mit Daisy aus Rumänien befreit)

 

Wir wünschen allen, die hier schreiben und lesen, gesegnete Feiertage  mit vielen frohen, festlichen und auch einigen geruhsamen Stunden -  sowie den vergessenen Seelen dieser Welt ein Licht in der Dunkelheit,  einen Engel zur Seite und ein besseres Leben im kommenden Jahr!

Lebenslichter 24.12.2019, 16.54 | (0/0) Kommentare | PL

Gerettet!


Diese süße Maus hat ihr FÜR-IMMER-ZUHAUSE gefunden!

Viel Glück im neuen Leben, kleiner Schatz!



CLIP wurde 2011 geboren und kam als Welpe in das russische Shelter "Kozhuhovo". Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Acht Jahre voller Einsamkeit, Lärm und Stress von 3000 anderen Hunden, die auch hier untergebracht sind. Die sensible Clip leidet unsagbar unter der Eintönigkeit und Enge im Shelter. Jeder Tag wie der andere, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Die einzige Abwechslung in Clips tristem Leben bietet der Besuch der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche in das Shelter kommen. Sie bemühen sich so gut es geht, etwas Freude und Wärme in das Leben der Hunde zu bringen. Aber es ist nie genug Zeit, um sich um jeden Hund zu kümmern, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen.

CLIP ist eine sehr ruhige, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Sie geht in der Masse der Hunde schlichtweg unter. Ihr Leid und ihre Einsamkeit äußern sich mittlerweile in gesundheitlichen Problemen. Sie bekommt Hautprobleme, bekommt kahle Stellen. Die Tierärztin des Shelters ist der Meinung, Clips Erkrankung sei psychosomatisch. Mit etwas Liebe, Zuwendung und Beständigkeit würde es der kleinen Clip einfach gut gehen. Sie würde aufblühen.

Wenn die wunderschöne Hündin auf der Krankenstation ist, auf der sie umsorgt wird und Kontakt zu Menschen hat, erholt sie sich schnell wieder. Kommt sie aber in ihren kleinen, engen Zwinger zurück, geht alles wieder von vorne los. Ein ewiger, ermüdender Kreislauf. Die Grenze dessen, was sie ertragen kann, ist für Clip erreicht. Sie kann nicht mehr. Sie will nicht mehr. Wie viel kann sie noch ertragen? Wie lange wird sie noch durchhalten? Wie wird sie den harten russischen Winter überstehen?




CLIP teilt sich ihren engen Zwinger mit mehreren Hunden, wurde mehrmals umgesetzt da es ihr nicht gut ging. Die Betreuer versuchen wirklich ihr Bestes, um Clips Situation etwas erträglicher zu machen. Doch sie leidet unendlich, und es wird ihr wohl erst besser gehen, wenn sie ein Zuhause gefunden hat.

Seit 8 Jahren wartet sie auf ihren rettenden Engel. Den Menschen, der sie hier herausholt, der sie rettet vor Kälte, Nässe, Einsamkeit und dem Lärm der anderen Hunde. Der ihr endlich die Ruhe geben kann, die sie so sehr braucht.

Diese tolle Hündin hat so viel zu geben. Wer gibt ihr endlich eine Chance?

Sie wartet voller Sehnsucht auf "ihren" Menschen. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Maus, geht sehr gut an der Leine, ist gehorsam bei ihren Betreuern. Sie hat eine Schulterhöhe von 45 – 50 cm. Sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg in ein neues, schöneres Leben machen.

Wir wünschen uns von Herzen eine Endstelle für Clip, das Zuhause, auf das sie schon so lange wartet. Wir suchen schon so lange. Wenn Sie sich angesprochen fühen und Clip ein warmes Körbchen schenken wollen, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Infos und Bilder finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1061-clip

Infos über den Vermittlungsablauf gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Clips Verhalten gegenüber Kindern und Katzen kann leider nicht zuverlässig getestet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier keine verlässliche Aussage treffen können.

Lebenslichter 01.12.2019, 16.32 | (0/0) Kommentare | PL

Die kleine Schwarze aus C108



... die so gern mehr wäre als eine Nummer!

Sie wurde im Jahr 2018 geboren, kam schon als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo". Hier wartet das zarte Mäuschen (ca.40 cm groß) seit über einem Jahr, endlich der Anonymität und Eintönigkeit des Shelters entkommen zu können. Mit ihr sind hier weitere 3000 Hunde untergebracht.

Das Leben hier ist hart. Das Leben in einem kleinen, engen Außenzwinger, den sich mehrere Hunde teilen müssen. Einziger Zufluchtsort hier ist eine kleine Holzhütte in dem Zwinger. Immer draußen. Ob Hitze, Regen oder Schnee.  Der Winter ist besonders hart für die Hunde. Die russischen Winter sind kalt und lang. Keine Wärme, das Wasser friert ein. Haben die Hunde Durst, müssen sie Schnee fressen.

Einzig die Besuche der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche für eine Stunde die Hunde besuchen, bieten zumindest etwas Abwechslung. Die Helfer geben sich die allergrößte Mühe, für jeden Hund etwas Aufmerksamkeit und Zeit aufzubringen, aber bei der großen Anzahl der Hunde ist das einfach nicht möglich. So bleibt für die Hunde nur die Hoffnung auf die nächste Woche. Die Hoffnung, vielleicht dann eine kleine Streicheleinheit zu erhaschen. Etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Sich etwas bewegen zu dürfen.

LALA ist eine zarte Hündin mit sehr dünnem Fell. Der Winter wird eine schlimme Zeit für sie werden. Sie wird die kalten Tage und die noch kälteren Nächte zitternd verbringen. Es wird unerträglich für sie werden. Das einzige, das sie jetzt noch retten kann, ist ein Zuhause.

Ein Zuhause, in dem sie nicht die schwarze kleine aus C108 ist. Sondern ein Zuhause, in dem sie Lala ist, geliebtes Mitglied der Familie.
Ein süßer Sonnenschein der umsorgt und gepflegt wird. Lala, die es kaum erwarten kann spazieren zu gehen. Zu toben. Und Lala, die es liebt zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Lala, die gut ernährt und medizinisch versorgt wird.

Lala ist noch so jung und hat noch alle Chancen auf ein fröhliches und gesundes Hundeleben. So viele Hunde hier im Shelter sind, während sie auf ihre Rettung warten, alt geworden. Die Schnauzen sind grau geworden. Krankheiten und Gebrechen haben sich eingestellt. Seelen sind zerbrochen, Hoffnungen gestorben. Der Glaube an die Rettung ging verloren. 


Wir wünschen uns so sehr, dass Lala dieser endlose Leidensweg erspart bleibt. Dass sie die Chance bekommt, ihr ganzes Potential als toller, liebenswerter Familienhund zu entfalten.

Lala wird diese Chance wohl in Russland nicht erhalten. Lala ist ein schwarzer Hund. Die sind hier nicht sehr gefragt. Da ist es auch nicht von Belang, dass Lala so ein wunderschönes Hundemädchen ist. Das sieht hier niemand. Hier ist Lala eine von 3000. Hier ist sie die kleine schwarze aus C108. Und bisher hat sich niemand für sie interessiert.

Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Lala. Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Dieses schöne, zarte Wesen könnte sich schon bald auf die Reise in ihr neues Leben machen. Sie ist bestens darauf vorbereitet, denn sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert. In ihrem neuen Zuhause könnte auch bereits ein Hund vorhanden sein, denn Lala versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen.

Über ernsthaftes Interesse an Lala würde sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen sehr freuen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Bilder von Lala gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1311-lala

Wichtige Informationen zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 01.12.2019, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL

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Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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