Blogeinträge (themensortiert)

Thema: LICHTBLICKE

Die Erde spricht

Den folgenden Text las ich auf einer anderen Seite und erhielt die Erlaubnis, ihn weiterzugeben. Ich finde, er sagt alles und es gibt eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Wer im Übrigen glaubt, die Erde würde sich "rächen", der irrt. Derart menschliche Gelüste sind unserem Mutterschiff fremd, es ist alles nur eine Frage von Ursache und Wirkung, Aktion und Reaktion. Aber bitte, lesen Sie und bilden Sie sich selbst eine Meinung:

"Ihr habt mir großen Schmerz bereitet,
habt mich verletzt und ausgebeutet.
Seit ewig hab ich euch gegeben,
was alles ihr gebraucht zum Leben.
Ich gab euch Wasser, Nahrung, Licht,
lang hieltet ihr das Gleichgewicht,
habt urbar mich gemacht, gepflegt,
was ich euch bot, betreut, gehegt.
Doch in den letzten hundert Jahren
ist Satan wohl in euch gefahren.

Was in mir schlummert, wird geraubt,
weil ihr es zu besitzen glaubt.
Ihr bohrt nach Öl an tausend Stellen,
verschmutzt die Meere, Flüsse, Quellen,
umkreist mich sinnlos Tag und Nacht,
seid stolz, wie weit ihr es gebracht.
Habt furchtbar mich im Krieg versehrt,
kostbaren Lebensraum zerstört,
habt Pflanzen, Tiere ausgerottet,
wer mahnt, der wird von euch verspottet -
kennt Habgier, Geiz und Hochmut nur
und respektiert nicht die Natur.

Drum werde ich jetzt Zeichen setzen
und euch, so wie ihr mich, verletzen.
Ich werde keine Ruhe geben,
an allen meinen Teilen beben,
schick euch Tsunamiwellen hin,
die eure Strände überziehn.
Vulkane werden Asche spei´n,
verdunkelt wird die Sonne sein.
Ich bringe Wirbelstürme, Regen,
bald werden Berge sich bewegen,
was himmelhoch ihr habt errichtet,
mit einem Schlag wird es vernichtet,
und Blitze, wie ihr sie nicht kennt,
lass fahren ich vom Firmament.

Ich kann es noch viel ärger treiben,
drum lasst den Wahnsinn endlich bleiben!

Hört, Menschen, was die Erde spricht -
denn ihr braucht sie, sie braucht euch nicht!"


(Hilde Philippi)

Lebenslichter 04.06.2021, 09.30 | (0/0) Kommentare | PL

Oh, wann kommst du?



Hündin,geb. ca. 2014
kastriert, geimpft, gechipt
Zwingernummer: C 86


Ihr Name bedeutet im Englischen „Bernstein“.

Niemand kann mit Gewissheit sagen, wann AMBER ins Shelter Kozhuhovo kam. Eines Tages im Jahre 2018 war sie einfach da – wie auch so viele andere Hunde vor ihr einfach da waren, aufgegriffen und weggefangen von den Straßen Moskaus.

Von diesem Tage an verdüsterte sich Ambers Leben. Ihre Welt besteht seitdem aus dreieinhalb Quadratmetern eines ungeschützten Außenzwingers, den sie sich mit mindestens zwei weiteren Hunden teilen muss. Einsamkeit, Isolation, Langeweile und leider nicht selten auch Schläge von den Sheltermitarbeitern bestimmen ihr Dasein, 167 Stunden in der Woche.

Nur am Sonntag gibt es einen Lichtblick: Dann dürfen die freiwilligen Helfer ihre Schützlinge besuchen. Für die Hunde bedeutet das eine Stunde lang Freiheit schnuppern, sich im Auslauf die Beine zu vertreten, mit Artgenossen zu spielen und mit sehr viel Glück einen kleinen Leckerbissen oder sogar eine Streicheleinheit zu ergattern.Amber freut sich jedesmal über die willkommene Abwechslung. Dabei sucht sie vor allem die Nähe der Betreuer, bettelt um eine streichelnde Hand und möchte „ihren“ Menschen am liebsten ganz für sich haben. Leider geht das nicht, all die anderen Hunde fordern ebenfalls ihr Recht. So bleiben für Amber stets nur wenige kostbare Augenblicke.


Umso schlimmer ist für sie die Rückkehr in den Zwinger. Die Freude und der Glanz in ihren Augen verlöschen, traurig drückt sie sich in eine Ecke ihres Gefängnisses und träumt vom Wiedersehen in einer Woche. Doch die Zeit dehnt sich unendlich für ein Hundemädchen wie Amber, welches die Menschen und ihre Gesellschaft liebt.

In Russland hat die wunderschöne, aber doch eher unscheinbare Amber so gut wie keine Chancen auf eine Vermittlung. Zu viele gleichen ihr, sie gehört zu den Ungesehenen, fast Unsichtbaren, weil sie sich stets im Hintergrund hält und niemanden auf sich aufmerksam macht. Aber vielleicht findet sie ja hier ihre Menschen, die gern verhindern möchten, dass die noch immer junge Hündin im Zwinger alt und grau wird, eines Tages darin tot aufgefunden und wie Müll entsorgt werden wird.


Amber ist eine etwa 55 cm große (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die wohl. 2014 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald an Ihrem Familienleben teilnehmen!

Menschen gegenüber ist Amber sehr freundlich und genießt jede noch so kleine Aufmerksamkeit; auch hat sie bereits gelernt, an der Leine zu laufen. Mit anderen Hunden verträgt sie sich zwar, aber hier entscheidet doch die Sympathie. Daher wäre es schön, wenn sie in ihrem Zuhause als Einzelprinzessin leben dürfte. Schon etwas größere Kinder wären kein Problem für Amber; ob sie sich mit Katzen verstehen würde, kann im Shelter leider nicht zuverlässig getestet werden.

Liebe Amber, vielleicht bringt Dir dieses Inserat ja Glück und du kannst dem trostlosen, unwirklichen Shelter schon ganz bald den Rücken kehren. Ich wünsche es Dir von Herzen!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 03.06.2021, 19.11 | (0/0) Kommentare | PL

So geht Völkerverständigung

"Zwei wie Hund und Katze" - diese Beziehung war und ist eine Geschichte voller Missverständnisse... Das Verhältnis der Beiden muss aber keineswegs immer nur Erzfeindschaft bedeuten. Wie es auch anders gehen kann, wird im folgenden Gedicht beschrieben:

Ein Mops aus Nicaragua
erging sich vor dem Haus.
Er pflückte Blumen hier und da
und flocht sie dann zum Strauß.

Ein Kätzchen aus Bolivien
im schönsten Sonntagsstaat
das machte aus Endivien
erfrischenden Salat.

Sie tat ihn in ein Kübelchen.
Dann knetete sie Klops
aus Hackefleisch und Zwiebelchen,
und alles für den Mops.

Und als der Mops zum Kätzchen kam
mit Blumen und Konfekt
und liebevoll ihr Tätzchen nahm,
war schon der Tisch gedeckt.

Im Zimmer unterm Giebelchen
verzehrten sie in Ruh
die Klopse mit den Zwiebelchen
und den Salat dazu.

Und als das Mahl zu Ende war,
da futterten sie Drops
und reichten sich die Pfötchen dar,
das Kätzchen und der Mops.

Man sieht daraus: Im Grunde sind
sich Hund und Katze gut,
weil, wenn die zwei im Bunde sind,
keins etwas Böses tut.

Wenn Hund und Katz´ sich einigen,
gibt´s manchen frohen Hops.
Das können euch bescheinigen
das Kätzchen und der Mops.

(James Krüss)

Daran dürfen wir Menschen uns gern ein Beispiel nehmen, finde ich.

Lebenslichter 01.06.2021, 18.41 | (0/0) Kommentare | PL

In diesen Tagen

sieht man überall gestresste Menschen mit besorgten, traurigen  Mienen. Völlig zu Recht, denn schließlich haben wir es mit einem brandgefährlichen Gegner zu tun. Meine Hochachtung und mein Respekt gelten besonders denjenigen, die zurzeit Übermenschliches leisten, um einerseits so viele Leben wie möglich zu retten und andererseits den Laden am Laufen zu halten. Ich finde, es ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, sie zu unterstützen, indem wir uns ALLE an die Regeln halten, uns weitestgehend zurückziehen und auf die Weise den Feind einfach aushungern. A propos: Einkaufen gehen ist momentan ja eine ganz spezielle Herausforderung. Vor allem Blattgold (das ist das neue Synonym für Toilettenpapier) zu ergattern gleicht einem Sechser im Lotto. Ich schreibe schon längst keine Liste mehr, weil ich die Hälfte von dem, was darauf steht, ja doch nicht bekomme. Stattdessen gehe ich alle zehn Tage in den Supermarkt - immer in denselben, weil ich mir denke, je weniger verschiedene  Orte ich aufsuche, desto weniger laufe ich Gefahr, mich anzustecken – nehme mit, was es gibt und schaue, was ich daraus zaubern kann. Not macht erfinderisch, und warum nicht mal der Phantasie freien Lauf lassen? Meine Eltern und Großeltern würden milde lächeln und sagen, Kind, was willst du, das ist alles nichts gegen das, was wir nach ´45 hatten.

Recht hätten sie. Und da ist noch etwas: 


Ich danke jeden Tag dem lieben Gott, meinem Schicksal und meinen Eltern für all das Gute in meinem Leben. Für das Fleckchen Erde, das ich mein eigen nennen darf, für meinen Mann und unsere geliebten Fellkinder. Dafür, dass ich gesund bin und bleibe, genug zu essen und zu trinken habe und in Frieden leben kann. Deswegen habe ich beschlossen, von jetzt an jeden Tag ein kleines Licht anzuzünden, um diese dunkle Zeit für meine Leserinnen und Leser ein bisschen heller zu machen. Tun möchte ich das mit meinen Beiträgen, die ich hier schreibe. Lustiges, Humorvolles, Nachdenkliches, Heiteres und Besinnliches sollen sich abwechseln. Selbstverständlich werde ich weiterhin auf das Leiden der Tiere, speziell der Hunde, hinweisen, deren Elend in diesen Tagen noch viel größer ist, als in normalen Zeiten. Und ich werde Ihnen viele der armen Seelen vorstellen, die unter erbärmlichsten Bedingungen ihr Dasein fristen und verzweifelt auf liebevolle Aufnahme bei guten Menschen warten. Irgendwann wird Vermittlung ja wieder möglich sein, dann soll  keines der Tiere auch nur einen Tag länger warten müssen, als unbedingt nötig. Abstand ist Fürsorge, ja. Das gilt aber nur für das Vermeiden körperlicher Nähe. Seelisch dürfen wir mit unseren Lieben und unseren Mitgeschöpfen gern enger zusammenrücken denn je.

Also: Halten Sie inne und besinnen Sie sich – auf sich selbst und das, was wirklich zählt. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen und bitte bleiben Sie gesund!

Lebenslichter 23.03.2020, 20.50 | (0/0) Kommentare | PL

Anstelle eines Vorwortes: Gandhi und ich



"Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst." Diesen Satz von Mahatma Gandhi hörte ich in einer Folge der US – Fernsehserie „Eine himmlische Familie“. Ich liebe die Camdens. Sie sind so ungeheuer amerikanisch, und sämtliche gängigen Klischees vom pappigen „Dairy Shake“ - Burger über den autoritären Cop bis zum unrealistisch - prüden „No sex before marriage“ werden in den einzelnen Folgen bedient. Die Serie macht süchtig, und seit ich mit dem Gucken angefangen habe, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten.


Zurück zu Gandhi. Dieser weise Mann hat in seinem Leben vieles gesagt und getan, was nachdenkens- und –ahmenswert ist. Das obige Zitat spricht mich besonders an, denn im Grunde ist es ganz einfach: Wenn dir solche Dinge wie Unfrieden, Vorurteile, Hass, Intoleranz oder Neid in der Welt missfallen, dann sieh zu, dass du sie aus deinem persönlichen Leben verbannst.


Im Klartext heißt das: Entferne den Balken aus deinem Auge und kehre vor deiner eigenen Tür. Ich zum Beispiel kann nachtragende Menschen überhaupt nicht leiden; aber dass unsere Patentochter uns vor Jahren wegen ihres Ferienjobs angelogen hat, werfe ich ihr heute noch bei jeder Gelegenheit vor. Neid ist mir ein Gräuel, man muss schließlich auch gönnen können. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass der Pokal bei der Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen 1989 viel eher uns zugestanden hätte als dem Siegerpaar. Von Vorurteilen bin ich sowieso frei – denn dass ältere Herren mit Brille, Hut und Mercedes allesamt (außer meinem Papa) gemeingefährliche Autofahrer sind, Frauen grundsätzlich (mit Ausnahme von mir) nicht rückwärts einparken können und Hunde, die bellen, prinzipiell (gilt nur für unsere) nicht beißen, sind doch längst bewiesene Tatsachen, oder?


Sagte ich, es wäre einfach? Da habe ich den Mund wohl ein bisschen voll genommen. Ich bin eben nicht Gandhi. Den Balken zu entfernen und vor der eigenen Türe zu kehren ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Immerhin arbeite ich fleißig daran.

Lebenslichter 13.03.2019, 17.06 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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