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Tag: Bitte

Plugh - Ich wär´ so gern einfach deiner


Plugh

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2015

Schulterhöhe: 60 cm

Hallo du, ich bin Plugh.

Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade passiert.

Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht, sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf. 

Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und denkst an mich.

DEIN PLUGH

Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.


Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.


Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.



Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes, warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche, ruhige Spaziergänge in der Natur.

An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.


Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!

Simone Horn

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0178-81 66 985

aus dem Ausland:
+49178-81 66 985

 

per EMail:

Simone.Horn@pro-canalba.eu

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Lebenslichter 28.08.2026, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

Daevir - Ich pfeif´ auf Beton!


Daevir

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2025

Schulterhöhe: 34 cm

April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.



Ich war gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein bisschen schön.

Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.




Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.


Unsere Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und Brennen quälen müssen.


 
Vor einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.


Die Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen, mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei Menschenfreunden.



Die Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme, und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das klingt furchtbar traurig.



Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.

Mai 2026: Püüüüh-püüüüh! Hört ihr mich? Ich bin´s, Daevir, euer Pfiffikus aus dem Hundelager. Das Pfeifen klappt noch nicht ganz, aber ich übe fleißig weiter. Ich will doch vorbereitet sein, wenn endlich meine Menschen auftauchen.

Und stellt euch vor: Die netten Tierschützer waren wieder da! Da habe ich natürlich gleich mein bestes "Schaut mal, was ich kann!" - Gesicht aufgesetzt. Erst habe ich mit dem Schwanz gewedelt, dann bin ich an der Leine spazierengegangen. Und was soll ich sagen? Püüüüh-püüüüh - ich mache das richtig gut! Ich laufe artig mit und zeige, dass in mir ein gelehriger, kleiner Hundemann steckt.



Außerdem teile ich meinen Zwinger jetzt mit den Welpen Atreo und Aiko. Die beiden bringen ordentlich Schwung in die Zelle, und ich mache einfach mit. Ich bin fügsam, verspielt und freundlich, auch mit den Kleinen. Zusammen pfeifen wir uns ein bisschen Mut zu, damit das ewige Warten nicht ganz so schwerfällt.


Aber mein allergrößter Herzenswunsch bleibt derselbe: Raus hier! Ich möchte nicht länger im Hundelager vor mich hinpfeifen, sondern gemeinsam mit meinen Menschen durchs Leben trällern. Also, hörst du mein Pfeifen? Dann pfeif du doch bitte nach meiner Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335

aus dem Ausland:
+49172-83 49 335

 per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu 

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Lebenslichter 09.07.2026, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL

Dich zu kennen heißt, dich zu lieben! Gusyona


GUSYONA

 Hündin

geb. 2019

53cm Schulterhöhe,

mit 18 Kilo viel zu dünn

geimpft, gechipt, kastriert

liebt die Menschen sehr

verträgt sich gut mit ihren Artgenossen

läuft bravt an der Leine

sehnt sich nach Liebe, Schutz und Geborgenheit

Liebes, zartes Hundemädchen - so viel gelernt und doch alles aussichtslos?

Als du mit etwa fünf Monaten als zerbrechliches, kleines Welpchen ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo kamst, krochst du in gebückter Haltung auf dem Boden entlang. Du hattest so viel Angst, dass du dich nicht trautest, aufrecht zu laufen.

Das Shelter mit seinen 3000 Hunden, dem nie endenwollenden, verzweifelten Gebell, den vielen fremden Geräuschen, den überfüllten Zwingern und Ausläufen – all das hat dich als als Welpenkind vor Angst erstarren lassen. Zu jung, zu schüchtern, zu überfordert warst du von der Situation, in die du hineingeraten warst. 


Ganz langsam und allmählich gewöhntest du dich an den harten Alltag im Shelter; die Liebe und Geduld der Freiwilligen zeigten irgendwann Wirkung. Wenn du heute deine Betreuer siehst, dann springst du vor Glück auf, zitterst buchstäblich vor Freude und kannst es kaum erwarten, bis sie endlich bei dir sind.

Will man dir heute den Karabiner der Leine am Halsband befestigen und berührt dabei deinen Bauch, dann wirfst du dich auf den Rücken und streckst alle Viere in die Luft: „Bitte, bitte streicheln!“ soll das heißen. 


Dank deiner Betreuer hast du so viel gelernt; doch leider hat es dir bisher nicht geholfen, ein Zuhause zu finden. In Russland sind die Aussichten dafür auch nur sehr gering; denn du bist nicht reinrassig, zu groß für eine enge Hochhauswohnung, und du bist auch kein Hundebaby mehr.

Du kennst bisher nur das Leben in Gefangenschaft, eingesperrt in einem winzigen, kahlen Zwinger, nur die eng begrenzte Welt hinter Sheltermauern und Gitterstäben. Morgen wird man dich und deine Zwingergefährten nach Malinka in das furchtbare, auf einer Müllkippe neu erbaute Shelter bringen. Dort gibt es nicht einmal Wasser, weil der Boden zu verseucht ist, um welches zu fördern. Dann wird euer Leben noch härter und trostloser, und die Freiwilligen müssen noch mehr Kraft, Zeit und Überredungskunst aufwenden um sich um ihre Schützlinge und deren Chancen auf ein besseres Leben kümmern zu dürfen.


So ruht die ganze Hoffnung von Gusyona und den Freiwilligen nun auf uns. Wir wollen alles versuchen, um für diese zerbrechliche und so hübsche junge Hündin ein liebevolles Zuhause zu finden, in welchem sie endlich ankommen und ihr bisheriges trauriges Leben schnell vergessen darf.

Möchten Sie der zauberhaften, lieben Gusyona gern dieses Zuhause schenken? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier sehen Sie ein Video von Gusyona, welches sie noch im Shelter Kozhuhovo zeigt:


https://youtu.be/XETysn02cQk

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe! Satya


SATYA

Hündin

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2012

Zwingernummer: A 33

SATYA lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.

Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen, und ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.


Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht. Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.


Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt.

Es wäre also überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt ganz wunderbar, würden in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette Artgenossen leben.      




Ich finde, sie hat etwas Anrührendes in ihrer Haltung und ihrem Blick. Aber ich liebe ja sowieso die Gesichter alter Hunde und Menschen und bin deswegen vielleicht voreingenommen.Leider gehört Satya allein schon durch ihre schwarze Fellfarbe zu den Hunden, die in Russland praktisch keine Vermittlungschance haben; so suchen wir für dieses zauberhafte Hundemädchen nun ein liebevolles Daheim in Deutschland.


Satya braucht dringend Menschen, die der schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.

Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause geben möchten, welches sie so sehr verdient.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

Hoffen und Harren: Erema


EREMA

Rüde

etwa 9 Jahre alt (geb. in 2015)

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr gut verträglich mit Artgenossen

freundlich gegenüber Menschen;

braucht bei Fremden ein wenig Zeit, um zu vertrauen

unaufdringlich, ruhig und sanft vom Wesen

verbrachte fast sein ganzes Leben im Hundegefängnis

hat mit seinen Betreuerinnen das Laufen an der Leine geübt

ein weiches Lager für die alten Knochen

und etwas gute Nahrung für Leib und Seele ersehnt

Deine traurige Lebensgeschichte – soweit sie uns bekannt ist – beginnt im Jahr 2016. Damals wurdest Du als schüchterner, verängstigter Junghund, der dennoch den Menschen so gern vertrauen wollte, ins riesige, furchteinflößende Hundeasyl „Kozhuhovo“ in Moskau. Heute, 8 Jahre später, wartest Du noch immer; Du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.

Das alte Tierheim wurde mittlerweile geschlossen und Du musstest gemeinsam mit über 3000 anderen Hunden in das neu erbaute Shelter Malinki übersiedeln. Waren die Umstände früher schon miserabel, so sind sie hier für Euch unerträglich geworden.

Irgendwie hast Du es geschafft, all diese endlos langen Jahre zu überleben; aber sie haben an Deinem Körper unübersehbare Spuren hinterlassen und Dich zum Notfall gemacht: Du hast extrem an Gewicht verloren. In den Videos erkennt man deutlich – trotz des dichten Winterfells und der Aufnahme aus einiger Entfernung -, dass Deine Beckenknochen fast durch die Haut stechen. 


Aber das ist leider bei weitem noch nicht alles. Als Folge der katastrophalen Lebensbedingungen in Malinki leidest Du an einer quälenden, schmerzhaften Dermatitis. Die freiwilligen Betreuer haben alles versucht, was ihnen unter diesen misslichen Umständen zu Gebote stand, um Dir zu helfen und Dir Erleichterung zu verschaffen. Sie haben Dich sogar auf eigene Rechnung tierärztlich untersuchen und behandeln lassen; aber solange Du weiterhin in dieser feuchtkalten, schmutzigen Umgebung bei unzureichendem, nährstofflosem Futter ausharren musst, wird sich Deine arme Haut am ganzen Körper immer wieder ewntzünden und Du wirst weiter bis auf die Knochen abmagern. Die Haut ist der Spiegel der Seele und man sieht Dir nur allzu deutlich an, wie sehr Deine Seele leidet.

Dabei haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer schon so viel geschafft, wie das unter den widrigen Verhältnissen überhaupt nur möglich ist. Sie haben Dich an Geschirr und Leine gewöhnt, Du lässt Dich inzwischen von ihnen anfassen und streicheln; aber das ersetzt natürlich keine eigene Familie und so musst Du nach ein paar kurzen, seligen Momenten der Freiheit und Ansprache wieder an den einzigen Ort zurückkehren, den Du ein Zuhause nennen dafst: in Deinen kalten, einsamen Außenzwinger. 


Dein sogenanntes Leben spielt sich auf ein paar wenigen Quadratmetern ab; in einer Zelle ohne Dach, jeder Witterung schutzlos ausgeliefert, umgeben von meterhohen Ziegelmauern, die jeden Blick in die Welt da draußen versperren. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es für Euch nur in winzigen Holhütten, die fast immer feucht und oft sogar schimmlig sind. Außerdem finden nur die Kleineren darin Unterschlupf, weil das Eingangsloch geradezu lächerlich eng bemessen wurde.

Du gehörst zu den Millionen und Abermillonen vergessener Hunde, die weitab von allem ein Schattendasein führen müssen. Und wenn man Dich ansieht, fragt man sich, wie lange Du dieses Dasein wohl noch erträgst.

Du benötigst dringend einen warmen, sauberen und trocken Platz. Ein weiches Hundebett zum Ausruhen für Deine alten Knochen und nahrhaftes Futter für Deinen geschundenen, ausgemergelten Körper. Und noch mehr als das alles benötigst Du einen gutherzigen Menschen, eine liebe Familie; jemanden, der Dich bei der Pfote nimmt, nichts von Dir erwartet, sich einfach an Deiner Gegenwart erfreut und Dir die Zeit gibt, in Ruhe anzukommen und endlich Frieden zu finden. 


Mit Deinen Artgenossen verträgst Du Dich gut und würdest Dich sicher über einen oder gern auch mehrere von ihnen in Deinem Für-immer-Zuhause freuen, an denen Du Dich orientieren könntest und die Dir dabei helfen würden, Dich im richtigen Leben einzugewöhnen und zurechtzufinden. Das ist aber weder ein Muss, noch eine Voraussetzung.

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.

Wenn unser sanfter, genügsamer Erema gerade Ihr Herz berührt und Sie ihm gern ein warmes Plätzchen in Ruhe und Geborgenheit für seine letzten Jahre schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E - Mail:d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 15.07.2024, 13.47 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines großes Glück für: Orlik

Senior Orlik ist noch immer auf der Suche Ist da vielleicht doch noch jemand für mich… der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nach Hause bringt?

Orlik lebt in einem riesigen Shelter in Russland. Wie lange, weiß keiner genau. Die ersten Aufzeichnungen der freiwilligen Helfer über ihn sind von 06.2012 - somit ist er mindestens seit 7 Jahre dort.

Es ist ein hartes Leben. Unbarmherzig beugt es auch die Stärksten, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit. Und Orlik ist nicht mehr jung, er zählt mit seinen geschätzten 12 Jahren zu den Senioren. Doch im Shelter gibt es keine Sonderbehandlung… auch nicht für ältere Hunde.

Die vergangenen Jahre haben Orlik zugesetzt – er ist alt geworden… und mit den Jahren hat er verstanden.

Und doch wird er sich wieder aufraffen… am nächsten Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer die Tür seines kleinen Außenkäfigs öffnen und er diesen für kurze Zeit verlassen darf. Er wird wieder seinen Kopf in ihre streichelnden Hände legen und er wird ihnen auch wieder hinterher schauen, wenn sich die Zwingertür hinter ihm schließt und sie wieder fortgehen - obwohl ihm die vergangenen Jahre längst gelehrt haben, dass er ja doch immer zurückbleiben muss... 


Nur seine Betreuer sehen diese Blicke. Und sie sehen, dass er langsamer wird, wie seine Freude verhaltener wird. Alle anderen sehen nur den großen, dunklen Rüden… hinter den Gittern in einem Zwinger. Und gehen dann weiter.

Es wurde schon viel versucht. Doch manchmal, ja manchmal gibt es einfach kein Happy End.

Aber manchmal gibt es helfende Hände, die sich der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen und sich gerade für die unsichtbaren und chancenlosen einsetzen.
Und auf diese Menschen hoffe ich. Bitte helft mit für Orlik doch noch ein Zuhause zu finden.

Irgendwo muss es doch auch für ihn einen Menschen geben, für den er – Orlik – besonders ist.


Vielen lieben Dank. 

Im Shelter sind Orliks einzigen Glücksmomente, wenn er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche. Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.


Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.

Orlik ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte.

Orlik wurde ca. 2008 geboren, er ist ca. 60 cm groß.
Orlik ist geimpft, gechipt und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Orlik suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Orlik liebt die Menschen sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lieber Orlik,
ich hoffe von ganzem Herzen, dass es doch noch für Dich einen Menschen gibt. Einen Menschen, der Dir eine Chance gibt und für den DU nicht unsichtbar sondern ganz besonders bist.

Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

Trotz kleinem Tick ein Weg ins Glück für: Donna und Iriska



IRISKA

Hündin

geb. etwa 2015

50 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

lebensfroh, verspielt

Für-immer-Zuhause gesucht

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DONNA

Hündin

geb. etwa 2012

55-60 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

schüchtern, aber verspielt

sucht Familienanschluss auf Lebenszeit

IRISKA wird im Januar 2017 mit ihren acht neugeborenen Welpen auf einer Müllhalde gefunden und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Zwar befindet ihre kleine Familie sich nun in Sicherheit, aber der Preis dafür ist hoch, denn fortan sitzt sie als Gefangene hinter Gitterstäben – eine von 3.000 vergessenen Seelen nur in diesem Shelter.



Als wäre das Leben dort nicht schon hart genug, erkrankt Iriska an der nervösen Staupe, und ihre Kinder werden ihr fortgenommen. Eine Tragödie für die liebevolle Hundemutter, und es bleibt nicht die einzige: Iriska steht bald nur noch auf sehr wackeligen Beinen und kann ein paar Wochen später nicht mehr laufen. Sie weint, legt sich auf den Bauch und robbt sich mühsam an ihre geliebten Betreuer heran, um nur bei ihnen sein zu können. Die jungen Leute erkennen Iriskas unbändigen Lebenswillen. Sie legen ihr Geld zusammen und bringen die Hündin zu einem Neurologen. Der zeigt ihnen, wie sie Iriska mithilfe eines Stützgürtels und Massagen wieder beweglich machen können. Bei jeder Gelegenheit üben sie mit ihr, und werden für ihre Mühe belohnt: Acht Monate später kann Iriska sich wieder selbstständig auf ihren vier Beinen fortbewegen. Das tapfere Hundemädchen gilt als geheilt und die tückische Krankheit ist auch nicht mehr ansteckend. Zurückbehalten hat Iriska lediglich den Staupetick: Sie kann nicht stillstehen, ihre Hinterbeine zucken ständig; nur wenn sie tief und fest schläft, gibt der Tick vorübergehend Ruhe. 


Wir durften die kleine Überlebenskünstlerin bei einem Besuch in Moskau kennenlernen. Mit anderen Hunden teilt sie sich auf der Krankenstation einen, im Vergleich zu den normalen deutlich kleineren Zwinger. Die untere Hälfte ist hier mit Brettern vernagelt, so dass die Hunde sich auf die Hinterbeine stellen müssen, wenn sie etwas von der Außenwelt sehen wollen. Den kleineren, wie Iriska, bleibt jede Aussicht verwehrt. Ihre Freude, als sie den Zwinger  kurz verlassen und uns und ihre Betreuerin begrüßen durfte, lässt sich nicht mit Worten beschreiben.


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DONNA - Wie sich die Schicksale gleichen: Donna und ihre drei Welpen werden im September 2015 von Arbeitern auf einer Baustelle entdeckt und ins Shelter gebracht. Die Hundekinder haben Glück; sie dürfen noch eine Zeitlang bei der Mutter bleiben, bis sie älter werden und man sie auf andere Zwinger verteilt. Natürlich hätte man sie auch beieinander lassen können; aber da ist immer viel Willkür seitens der Shelterbetreiber im Spiel. Schließlich muss man zeigen, wer die Macht hat und am längeren Hebel sitzt. Die Freiwilligen dürfen nichts sagen - ein falsches Wort, dann heißt es: "Wenn es euch nicht passt, braucht ihr nicht mehr zu kommen."

Im Sommer 2017, etwa um dieselbe Zeit wie Iriska, erkrankt Donna ebenfalls an Staupe. Die Freiwilligen stellen auch sie einem Neurologen vor und lassen nichts unversucht, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Sie haben Erfolg, Donna wird gesund. Aber so sehr sie sich bemühen, die scheue Hündin schafft es nicht aus eigener Kraft wieder auf die Beine. Sie weigert sich aufzustehen und loszulaufen, obwohl sie es könnte. Anscheinend hat sie jeden Lebensmut verloren und vergessen, wie man sich bewegt. Da kommt eine der Betreuerinnen auf die rettende Idee: Sie holt Iriska und setzt sie zu Donna in den Zwinger. Das Wunder geschieht: Die zwar körperlich größere, aber schüchterne und wenig selbstbewusste Donna orientiert sich an der kleineren, fröhlichen Iriska und kämpft sich buchstäblich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Heute bewegt sie sich beinahe normal. Nur ab und zu fühlt sie sich etwas unsicher und wackelig auf ihren Hinterbeinen. Aber sie weiß sich zu helfen: Anstatt langsam und vorsichtig zu laufen, gibt sie einfach ein bisschen mehr Gas. 


Geteiltes Leid – die beiden Hündinnen werden allerbeste Freundinnen und meistern gemeinsam ihr tristes, eintöniges Dasein. Sie teilen alles miteinander: Den harten Holzboden, das miserable Futter, das oft muffige Wasser, Hitze, Kälte und die Aufmerksamkeit der Freiwilligen. Besonders genießen sie die kleinen Spaziergänge über das Sheltergelände und natürlich die Extrahäppchen, welche die guten Geister aus eigener Tasche bezahlen und ihren Schützlingen von Zeit zu Zeit spendieren. Manchmal bringen sie sogar frisch geschnittenes Gras für die Hunde mit; eine besondere Delikatesse, auf die sich nicht nur Donna und Iriska begierig stürzen und sie mit dem größten Behagen verspeisen. Kein Wunder: Sonst kennen die Tiere ja nur das grauenvolle Trockenfutter, das weder schmeckt noch sättigt, dafür aber förmlich aus den Ohren staubt - so als müssten Sie getrocknete, gepresste Melasse kauen. 


Wir träumen von einem gemeinsamen Zuhause für diese zwei besonderen Hündinnen, die schon so viel durchgemacht haben; denn niemand kann vorhersagen, wie Donna die Trennung von ihrer Iriska verkraften würde. Aber dafür bräuchte es ebenso besondere Menschen mit einem riesengroßen Herzen; und zwei Hunde bedeuten ja nicht nur doppelte Freude, sondern auch doppelte Kosten und Verantwortung. Daher suchen wir nun auch für jede einzeln einen guten Platz, um ihnen nicht jede Chance auf ein glückliches, behütetes Hundeleben zu nehmen.


Haben Donnas und Iriskas Geschichten Ihr Herz berührt und möchten Sie einer von ihnen – oder vielleicht doch beiden – das langersehnte, weiche Körbchen auf Lebenszeit schenken? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise von Donna und Iriska erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Donna und Iriska im Winter:


Donna übt das Gassigehen 1:


Donna übt das Gassigehen 2:


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 14.01.2024, 15.59 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn die dunklen Schatten weichen - Herzensmensch(en) gefunden!


KORI

Hündin

13 Jahre alt (geb. Mitte 2008)

 55-60 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

 Gibt es vielleicht irgendwo doch noch jemanden für mich, der die dunklen Schatten von meiner Seele nimmt und mich nach Hause in Sicherheit bringt?

Kori lebt seit 2011 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet nicht weniger als zehn Jahre vergebliches Warten, vergebliches Hoffen.

Das Leben im Shelter ist hart. Unbarmherzig beugt es jede Hundeseele, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit – so auch über die scheue Kori.


Lange hat es gedauert, bis Kori sich getraute, die kleine Holzkiste in ihrem Zwinger zu verlassen. Und bis heute zeigt sie praktisch keinerlei Gefühlsregung weder Freude, noch Abwehr – Kori lässt alles willenlos über sich ergehen. Nur wenn man in ihre bernsteinfarbenen Augen schaut, erkennt man darin ihre abgrundtiefe Traurigkeit und die ganze Last ihres schweren, entbehrungsreichen Lebens. 


Kori ist hinter den Sheltermauern zur Seniorin geworden. Dort gibt es jedoch keinerlei Sonderbehandlung für die Alten - und für eine schwarze, hochbetagte Hündin erst recht keine Chance, unter dreitausend Leidensgefährten irgendwie aufzufallen oder gar jemandes Herz zu gewinnen.

Einzig die freiwilligen Helfer, die am Wochenende ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort wenigstens für kurze Zeit ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin und ihr bitteres Los. Sie baten uns um Hilfe, um vielleicht doch noch ein Gnadenplätzchen für Kori zu finden.

Kori ist eine bedächtige und zurückhaltende Hündin. Stellt man sich auf sie ein, dann wagt sie es, zaghaft Kontakt aufzunehmen. Gern schaut sie sich ihr Gegenüber zunächst in aller Ruhe an und beginnt irgendwann damit, vorsichtig zu schnuppern – ein Zeichen dafür, dass das Eis ganz allmählich bricht. Ihre Betreuerin sagt, behutsame Gesten und ein sanfter Umgang tun Koris gebrochener Seele sichtlich gut. 


Kori bei einem kurzen Spaziergang an der Leine mit ihrer Betreuerin durch die Sheltergänge:


Das Video ist schon 3 Jahre alt, denn leider gibt es diese Möglichkeit für einen einzelnen Hund nur selten.

Für Kori suchen wir ein ruhiges Zuhause mit geregeltem Tagesablauf bei lieben und verständnisvollen Menschen, bereit sind, ohne große Erwartungen ihr Herz an einen dreizehnjährigen Hund zu verschenken. Ein netter und souveräner Hundefreund an ihrer Seite wäre für Kori eine große Hilfe, um sich im neuen Heim einzugewöhnen und in einem Leben zu orientieren, von dem sie bis dahin nicht einmal träumen durfte.

Kori verhält sich Menschen gegenüber freundlich und lässt sich gern von ihren Betreuern streicheln. Wenn sie sich für die betagte Hundedame entscheiden sollten, geben Sie ihr bitte Zeit, um Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Mit ihren Artgenossen hat sich Kori stets gut vertragen. In all den vielen Jahren kam es von ihrer Seite niemals zu einem Zwischenfall. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Kori suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Liebe Kori, aus tiefstem Herzen hoffe ich, dass es auch für Dich noch den einen Menschen gibt, bei dem Du Dich geborgen fühlen darfst und für den Du etwas ganz Besonderes bist.


Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 13.01.2024, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

Unschuldig und rein wie frisch gefallener Schnee: Knedlik


KNEDLIK

Rüde

geb. 2020

46 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ruhiges und umgängliches Wesen

kameradschaftlich und gut verträglich mit Artgenossen

vertraut und liebt Menschen

läuft brav an der Leine

Für-immer-Zuhause gesucht

 Auch für dich wird der kommende Winter ein Kampf ums Überleben.

 Du gehörst zu den 40 Hunden, welche in diesem Frühjahr den Weg aus einer Wohnungsauflösung ins riesige Shelter Kozhuhovo in Moskau antreten mussten, um dort auf die verschiedenen Sektoren verteilt zu werden. Viele von euch kannten praktisch nichts und waren sehr ängstlich. Du, dein Bruder Kleopik und eure Schwester Kashka seid nun schon monatelang in einem winzigen, kahlen Zwinger eingesperrt. 


Wohin wird der Weg euch drei kleine Hunde führen?

Der erbarmungslose russische Winter steht vor der Tür, eine echte Herausforderung für alle Hunde im Shelter. Für einen kleinen Hund mit kurzem Fell, wie du es bist, könnte es der letzte Winter sein. Besonders, da auch der Umzug in ein Shelter weit außerhalb Moskaus unerbittlich näherrückt. Ein furchtbarer Ort aus Ziegelwänden, mit unüberdachten Ausläufen und mannshohen Öffnungen in gemauerte, so genannte Rückzugsorte. Schutz vor Kälte, Nässe, Schnee und Wind gibt es in diesem neuen Hundegefängnis nicht. 


Wie es scheint, seid Ihr drei der einen Hölle entronnen, nur m in der nächsten zu landen. 

Als du ins Shelter kamst, warst du äußerst furchtsam und unsicher. An der Leine hangeltest du dich stets an den Wänden entlang, dort schien es dir wohl am sichersten zu sein. Wenn möglich, versuchtest du irgendwo einen ruhigen Platz zu finden, an dem du dich niederlegen konntest. Mit der Zeit hast du dich notgedrungen in das ständig laute, immer aufgeregte, wuselige Leben im Shelter eingewöhnt, doch glücklich sein kannst du dort nicht. Niemand könnte das, und ein Mensch hielte es keine vierundzwanzig Stunden an diesem kalten, seelenlosen Ort aus.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Knedlik im unmittelbar bevorstehenden russischen Winter um sein Leben kämpfen muss, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wie sein Bruder Kleopnik wird auch er sich mit Gewissheit sehr schnell in seine neue Familie einfügen und es Ihnen mit Liebe, Treue und Anhänglichkeit danken!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier gibt es ein paar kurze Filmchen von Knedlik, Kleopik und Kashka zu sehen:

https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00

https://youtube.com/shorts/OYI-p16VKZk

https://youtu.be/JH9bXRqu_P8

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Vom Straßenmädchen zur Haustochter? Whyskey


WHYSKEY

Hündin

55 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2012

Zwingernummer: B 72

geimpft, gechipt, kastriert

Körbchen auf Lebenszeit gesucht

 

Manchmal werde ich gefragt, warum ich all die vielen Hunde hier vorstelle, warum ich meine Zeit mit dem Schreiben von Inseraten vergeude und mir die Mühe mit den Fotos gebe – wo doch höchstens ein winziger Bruchteil von ihnen wirklich Aussicht auf ein Zuhause hat.

Ich tue es, weil es für mich die einzige Möglichkeit ist, diesen Tieren meine Wertschätzung zu zeigen. Es ist meine Art, diejenigen zu ehren, die durch uns Menschen unsägliches Leid erfahren, die von uns – aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Geiz, Geldgier oder einfach aus Spaß am Quälen - zu einem Leben verdammt werden, das diesen Namen nicht verdient und denen ich anders nicht zu helfen vermag. Ich weiß nicht, wie viele Menschen meine Beiträge lesen; aber wenn hin und wieder nur einer dabei ist, der sich angesprochen fühlt und dessen Herz von einer der vergessenen Seelen berührt wird, hat sich jede Mühe schon tausendfach gelohnt.

Ich betrachte die Hunde auf den Bildern und weiß: Zuerst frisst das endlose Warten, die Kälte und Einsamkeit langsam, aber sicher ihre Seele auf; doch niemand bemerkt es. Dann schwindet nach und nach auch ihre körperliche Kraft; aber keiner nimmt Notiz davon.

Und irgendwann gehen sie dann, ganz still und leise – und allein. Wenn die Arbeiter einen toten Hund im Zwinger finden, stopfen sie ihn in einen Plastiksack und karren ihn auf den Müll. Niemals durften diese Hunde ihren Pfotenabdruck im Herzen eines (ihres) Menschen hinterlassen, und da ist auch niemand, außer ihren Betreuern, der um sie weint.

Aber jeder dieser Hunde verdient es, gesehen und geliebt zu werden. Und weil ich nicht vorort sein und mich persönlich um die Tiere kümmern kann, versuche ich, auf diese Weise mein Scherflein beizutragen, damit sie nicht länger vergessen bleiben.

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2014 brachten die Hundefänger eine junge Hündin ins Shelter Kozhuhovo. Die freiwilligen Betreuer gaben ihr den NamenWHYSKEY. Was sie auf den Straßen von Moskau erlebt haben mag, wissen wir nicht – und wollen es auch gar nicht wissen. Immerhin hatte sie dort so etwas wie Freiheit genossen. Fortan gab es diese nicht mehr für sie, es gab nur noch den beengten Raum hinter Gitterstäben; und ihr einziger Ausblick war – und ist bis heute – die Sicht auf die vielen Hunde, die wie sie in winzigen, kargen Zwingern ihr Dasein fristen. Lediglich die eine, selige Stunde pro Woche, die sie mit ihren Leidensgefährten im Auslauf verbringen darf, gibt ihr ein kleines Gefühl von Freiheit zurück.


Dank der Geduld und Einfühlsamkeit der Freiwilligen hat Whyskey gelernt, dass es gute Menschen gibt. Mittlerweile vertraut sie den Betreuern, lässt sich genüsslich streicheln und hat das Laufen an der Leine gelernt. Wenn es dann zurück in den ungemütlichen Zwinger geht, beginnt für Whyskey wie für all die anderen 3000 Hunde erneut eine trostlose Zeit des Wartens und der Langeweile. Obwohl sie inzwischen zu den Senioren zählt, ist Whyskey noch immer neugierig und lernwillig. Menschen gegenüber verhält sie sich zunächst abwartend, aber freundlich. Mit ihren Artgenossen kommt sie ebenfalls bestens zurecht.


Vielleicht möchten Sie dieser lieben Hündin für ihre restlichen Jahre gern ein schönes Zuhause voller Wärme und Geborgenheit schenken? Dann warten Sie bitte nicht länger – denn so wie zahlreichen anderen Hundesenioren läuft auch Whyskey langsam die Zeit davon!


Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail:daniela.bansche@freenet.de

 fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
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