Tag: Bitte

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Hallo du, ich bin Plugh.
Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt
wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und
genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich
jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade
passiert.
Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es
laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht,
sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen
Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts
Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich
sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf.
Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht
nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und
denkst an mich.
DEIN PLUGH
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!
Simone Horn
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0178-81 66 985
aus dem Ausland:
+49178-81 66 985
per EMail:
Lebenslichter 28.08.2026, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

Daevir
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2025
Schulterhöhe: 34 cm
April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.

Ich war
gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun
seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein
bisschen schön.
Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.

Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen
Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich
jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn
das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.
Unsere
Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt
schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel
auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja
nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und
Brennen quälen müssen.

Vor
einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich
wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und
mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe
abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges
Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich
sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.
Die
Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in
unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen,
mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die
anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei
Menschenfreunden.

Die
Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme,
und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht
übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir
hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere
Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das
klingt furchtbar traurig.

Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte
ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz
bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir
pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren
werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 09.07.2026, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL

GUSYONA
Hündin
geb. 2019
53cm Schulterhöhe,
mit 18 Kilo viel zu dünn
geimpft, gechipt, kastriert
liebt die Menschen sehr
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
läuft bravt an der Leine
sehnt sich nach Liebe, Schutz und Geborgenheit
Liebes, zartes Hundemädchen - so viel gelernt und doch
alles aussichtslos?
Als du mit etwa fünf Monaten als
zerbrechliches, kleines Welpchen ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo kamst,
krochst du in gebückter Haltung auf dem Boden entlang. Du hattest so viel
Angst, dass du dich nicht trautest, aufrecht zu laufen.
Das Shelter mit seinen 3000 Hunden, dem nie endenwollenden, verzweifelten Gebell, den vielen fremden Geräuschen, den überfüllten Zwingern und Ausläufen – all das hat dich als als Welpenkind vor Angst erstarren lassen. Zu jung, zu schüchtern, zu überfordert warst du von der Situation, in die du hineingeraten warst.

Ganz langsam und allmählich gewöhntest du dich an den
harten Alltag im Shelter; die Liebe und Geduld der Freiwilligen zeigten
irgendwann Wirkung. Wenn du heute deine Betreuer siehst, dann springst du vor
Glück auf, zitterst buchstäblich vor Freude und kannst es kaum erwarten, bis
sie endlich bei dir sind.
Will man dir heute den Karabiner der Leine am Halsband befestigen und berührt dabei deinen Bauch, dann wirfst du dich auf den Rücken und streckst alle Viere in die Luft: „Bitte, bitte streicheln!“ soll das heißen.

Dank deiner Betreuer hast du so viel gelernt; doch
leider hat es dir bisher nicht geholfen, ein Zuhause zu finden. In Russland
sind die Aussichten dafür auch nur sehr gering; denn du bist nicht reinrassig,
zu groß für eine enge Hochhauswohnung, und du bist auch kein Hundebaby mehr.
Du kennst bisher nur das Leben in Gefangenschaft,
eingesperrt in einem winzigen, kahlen Zwinger, nur die eng begrenzte Welt
hinter Sheltermauern und Gitterstäben. Morgen wird man dich und deine
Zwingergefährten nach Malinka in das furchtbare, auf einer Müllkippe neu erbaute
Shelter bringen. Dort gibt es nicht einmal Wasser, weil der Boden zu verseucht ist, um welches zu fördern. Dann wird euer Leben noch härter und trostloser, und die Freiwilligen
müssen noch mehr Kraft, Zeit und Überredungskunst aufwenden um sich um ihre
Schützlinge und deren Chancen auf ein besseres Leben kümmern zu dürfen.

So ruht die ganze Hoffnung von Gusyona und den Freiwilligen
nun auf uns. Wir wollen alles versuchen, um für diese zerbrechliche und so
hübsche junge Hündin ein liebevolles Zuhause zu finden, in welchem sie endlich ankommen
und ihr bisheriges trauriges Leben schnell vergessen darf.
Möchten Sie der zauberhaften, lieben Gusyona gern
dieses Zuhause schenken? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie ein Video von Gusyona, welches sie noch
im Shelter Kozhuhovo zeigt:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

SATYA
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: A 33
SATYA lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen, und ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.

Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht. Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.
Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt.
Es wäre also überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt
ganz wunderbar, würden in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette
Artgenossen leben.


Satya braucht dringend Menschen, die der schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.
Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und
könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause
geben möchten, welches sie so sehr verdient.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

etwa 9 Jahre alt (geb. in 2015)
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr gut verträglich mit Artgenossen
freundlich gegenüber Menschen;
braucht bei Fremden ein wenig Zeit, um zu vertrauen
unaufdringlich, ruhig und sanft vom Wesen
verbrachte fast sein ganzes Leben im Hundegefängnis
hat mit seinen Betreuerinnen das Laufen an der Leine geübt
ein weiches Lager für die alten Knochen
und etwas gute
Nahrung für Leib und Seele ersehnt
Deine traurige Lebensgeschichte – soweit sie uns bekannt ist – beginnt im Jahr 2016. Damals wurdest Du als schüchterner, verängstigter Junghund, der dennoch den Menschen so gern vertrauen wollte, ins riesige, furchteinflößende Hundeasyl „Kozhuhovo“ in Moskau. Heute, 8 Jahre später, wartest Du noch immer; Du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.
Das alte Tierheim wurde mittlerweile geschlossen und
Du musstest gemeinsam mit über 3000 anderen Hunden in das neu erbaute Shelter
Malinki übersiedeln. Waren die Umstände früher schon miserabel, so sind sie
hier für Euch unerträglich geworden.
Irgendwie hast Du es geschafft, all diese endlos langen Jahre zu überleben; aber sie haben an Deinem Körper unübersehbare Spuren hinterlassen und Dich zum Notfall gemacht: Du hast extrem an Gewicht verloren. In den Videos erkennt man deutlich – trotz des dichten Winterfells und der Aufnahme aus einiger Entfernung -, dass Deine Beckenknochen fast durch die Haut stechen.

Aber das ist leider bei weitem noch nicht alles. Als
Folge der katastrophalen Lebensbedingungen in Malinki leidest Du an einer quälenden,
schmerzhaften Dermatitis. Die freiwilligen Betreuer haben alles versucht, was
ihnen unter diesen misslichen Umständen zu Gebote stand, um Dir zu helfen und
Dir Erleichterung zu verschaffen. Sie haben Dich sogar auf eigene Rechnung
tierärztlich untersuchen und behandeln lassen; aber solange Du weiterhin in
dieser feuchtkalten, schmutzigen Umgebung bei unzureichendem, nährstofflosem
Futter ausharren musst, wird sich Deine arme Haut am ganzen Körper immer wieder
ewntzünden und Du wirst weiter bis auf die Knochen abmagern. Die Haut ist der
Spiegel der Seele und man sieht Dir nur allzu deutlich an, wie sehr Deine Seele
leidet.
Dabei haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer schon so viel geschafft, wie das unter den widrigen Verhältnissen überhaupt nur möglich ist. Sie haben Dich an Geschirr und Leine gewöhnt, Du lässt Dich inzwischen von ihnen anfassen und streicheln; aber das ersetzt natürlich keine eigene Familie und so musst Du nach ein paar kurzen, seligen Momenten der Freiheit und Ansprache wieder an den einzigen Ort zurückkehren, den Du ein Zuhause nennen dafst: in Deinen kalten, einsamen Außenzwinger.

Dein sogenanntes Leben spielt sich auf ein paar
wenigen Quadratmetern ab; in einer Zelle ohne Dach, jeder Witterung schutzlos
ausgeliefert, umgeben von meterhohen Ziegelmauern, die jeden Blick in die Welt
da draußen versperren. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es für Euch nur in
winzigen Holhütten, die fast immer feucht und oft sogar schimmlig sind.
Außerdem finden nur die Kleineren darin Unterschlupf, weil das Eingangsloch
geradezu lächerlich eng bemessen wurde.
Du gehörst zu den Millionen und Abermillonen
vergessener Hunde, die weitab von allem ein Schattendasein führen müssen. Und
wenn man Dich ansieht, fragt man sich, wie lange Du dieses Dasein wohl noch
erträgst.
Du benötigst dringend einen warmen, sauberen und trocken Platz. Ein weiches Hundebett zum Ausruhen für Deine alten Knochen und nahrhaftes Futter für Deinen geschundenen, ausgemergelten Körper. Und noch mehr als das alles benötigst Du einen gutherzigen Menschen, eine liebe Familie; jemanden, der Dich bei der Pfote nimmt, nichts von Dir erwartet, sich einfach an Deiner Gegenwart erfreut und Dir die Zeit gibt, in Ruhe anzukommen und endlich Frieden zu finden.

Mit Deinen Artgenossen verträgst Du Dich gut und
würdest Dich sicher über einen oder gern auch mehrere von ihnen in
Deinem Für-immer-Zuhause freuen, an denen Du Dich orientieren könntest und die
Dir dabei helfen würden, Dich im richtigen Leben einzugewöhnen und zurechtzufinden.
Das ist aber weder ein Muss, noch eine Voraussetzung.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.
Wenn unser sanfter, genügsamer Erema gerade Ihr Herz
berührt und Sie ihm gern ein warmes Plätzchen in Ruhe und Geborgenheit für
seine letzten Jahre schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Vielen, lieben Dank!
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E - Mail:d.bansche@gmail.com
fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde
Lebenslichter 15.07.2024, 13.47 | (0/0) Kommentare | PL
Senior Orlik ist noch immer auf der Suche Ist da vielleicht doch noch jemand für mich… der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nach Hause bringt?
Orlik lebt in einem riesigen Shelter in Russland. Wie lange, weiß keiner genau. Die ersten Aufzeichnungen der freiwilligen Helfer über ihn sind von 06.2012 - somit ist er mindestens seit 7 Jahre dort.
Es ist ein hartes Leben. Unbarmherzig beugt es auch die Stärksten, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit. Und Orlik ist nicht mehr jung, er zählt mit seinen geschätzten 12 Jahren zu den Senioren. Doch im Shelter gibt es keine Sonderbehandlung… auch nicht für ältere Hunde.
Die vergangenen Jahre haben Orlik zugesetzt – er ist alt geworden… und mit den Jahren hat er verstanden.
Und doch wird er sich wieder aufraffen… am nächsten Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer die Tür seines kleinen Außenkäfigs öffnen und er diesen für kurze Zeit verlassen darf. Er wird wieder seinen Kopf in ihre streichelnden Hände legen und er wird ihnen auch wieder hinterher schauen, wenn sich die Zwingertür hinter ihm schließt und sie wieder fortgehen - obwohl ihm die vergangenen Jahre längst gelehrt haben, dass er ja doch immer zurückbleiben muss...

Nur seine Betreuer sehen diese Blicke. Und sie sehen, dass er langsamer wird, wie seine Freude verhaltener wird. Alle anderen sehen nur den großen, dunklen Rüden… hinter den Gittern in einem Zwinger. Und gehen dann weiter.
Es wurde schon viel versucht. Doch manchmal, ja manchmal gibt es einfach kein Happy End.
Aber manchmal gibt es helfende Hände, die
sich der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen und sich gerade für die
unsichtbaren und chancenlosen einsetzen.
Und auf diese Menschen hoffe ich. Bitte helft mit für Orlik doch noch ein
Zuhause zu finden.
Irgendwo muss es doch auch für ihn einen Menschen geben, für den er – Orlik – besonders ist.
Vielen lieben Dank.
Im Shelter sind Orliks einzigen Glücksmomente, wenn er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche. Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.
.jpg)
Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.
Orlik ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte.
Orlik wurde ca. 2008 geboren, er ist ca. 60
cm groß.
Orlik ist geimpft, gechipt und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Orlik suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Orlik liebt die Menschen sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.
Lieber Orlik, ich hoffe von ganzem Herzen, dass es doch noch für Dich einen Menschen gibt. Einen Menschen, der Dir eine Chance gibt und für den DU nicht unsichtbar sondern ganz besonders bist.Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

Hündin
geb. etwa 2015
50 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
lebensfroh, verspielt
Für-immer-Zuhause
gesucht
************************************

DONNA
Hündin
geb. etwa 2012
55-60 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
schüchtern, aber verspielt
sucht Familienanschluss auf Lebenszeit
IRISKA wird im Januar 2017 mit ihren acht neugeborenen Welpen auf einer Müllhalde gefunden und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Zwar befindet ihre kleine Familie sich nun in Sicherheit, aber der Preis dafür ist hoch, denn fortan sitzt sie als Gefangene hinter Gitterstäben – eine von 3.000 vergessenen Seelen nur in diesem Shelter.


Als wäre das Leben dort nicht schon hart genug, erkrankt Iriska an der nervösen Staupe, und ihre Kinder werden ihr fortgenommen. Eine Tragödie für die liebevolle Hundemutter, und es bleibt nicht die einzige: Iriska steht bald nur noch auf sehr wackeligen Beinen und kann ein paar Wochen später nicht mehr laufen. Sie weint, legt sich auf den Bauch und robbt sich mühsam an ihre geliebten Betreuer heran, um nur bei ihnen sein zu können. Die jungen Leute erkennen Iriskas unbändigen Lebenswillen. Sie legen ihr Geld zusammen und bringen die Hündin zu einem Neurologen. Der zeigt ihnen, wie sie Iriska mithilfe eines Stützgürtels und Massagen wieder beweglich machen können. Bei jeder Gelegenheit üben sie mit ihr, und werden für ihre Mühe belohnt: Acht Monate später kann Iriska sich wieder selbstständig auf ihren vier Beinen fortbewegen. Das tapfere Hundemädchen gilt als geheilt und die tückische Krankheit ist auch nicht mehr ansteckend. Zurückbehalten hat Iriska lediglich den Staupetick: Sie kann nicht stillstehen, ihre Hinterbeine zucken ständig; nur wenn sie tief und fest schläft, gibt der Tick vorübergehend Ruhe.

Wir durften die kleine
Überlebenskünstlerin bei einem Besuch in Moskau kennenlernen. Mit anderen
Hunden teilt sie sich auf der Krankenstation einen, im Vergleich zu den
normalen deutlich kleineren Zwinger. Die untere Hälfte ist hier mit Brettern
vernagelt, so dass die Hunde sich auf die Hinterbeine stellen müssen, wenn sie
etwas von der Außenwelt sehen wollen. Den kleineren, wie Iriska, bleibt jede
Aussicht verwehrt. Ihre Freude, als sie den Zwinger kurz verlassen und uns und ihre Betreuerin
begrüßen durfte, lässt sich nicht mit Worten beschreiben.

************************************
DONNA - Wie sich die
Schicksale gleichen: Donna und ihre drei Welpen werden im September 2015 von
Arbeitern auf einer Baustelle entdeckt und ins Shelter gebracht. Die
Hundekinder haben Glück; sie dürfen noch eine Zeitlang bei der Mutter bleiben,
bis sie älter werden und man sie auf andere Zwinger verteilt. Natürlich hätte
man sie auch beieinander lassen können; aber da ist immer viel Willkür seitens
der Shelterbetreiber im Spiel. Schließlich muss man zeigen, wer die Macht hat
und am längeren Hebel sitzt. Die Freiwilligen dürfen nichts sagen - ein
falsches Wort, dann heißt es: "Wenn es euch nicht passt, braucht ihr nicht mehr
zu kommen."
Im Sommer 2017, etwa um dieselbe Zeit wie Iriska, erkrankt Donna ebenfalls an Staupe. Die Freiwilligen stellen auch sie einem Neurologen vor und lassen nichts unversucht, um ihr wieder auf die Beine zu helfen. Sie haben Erfolg, Donna wird gesund. Aber so sehr sie sich bemühen, die scheue Hündin schafft es nicht aus eigener Kraft wieder auf die Beine. Sie weigert sich aufzustehen und loszulaufen, obwohl sie es könnte. Anscheinend hat sie jeden Lebensmut verloren und vergessen, wie man sich bewegt. Da kommt eine der Betreuerinnen auf die rettende Idee: Sie holt Iriska und setzt sie zu Donna in den Zwinger. Das Wunder geschieht: Die zwar körperlich größere, aber schüchterne und wenig selbstbewusste Donna orientiert sich an der kleineren, fröhlichen Iriska und kämpft sich buchstäblich Schritt für Schritt zurück ins Leben. Heute bewegt sie sich beinahe normal. Nur ab und zu fühlt sie sich etwas unsicher und wackelig auf ihren Hinterbeinen. Aber sie weiß sich zu helfen: Anstatt langsam und vorsichtig zu laufen, gibt sie einfach ein bisschen mehr Gas.

Geteiltes Leid – die beiden Hündinnen werden allerbeste Freundinnen und meistern gemeinsam ihr tristes, eintöniges Dasein. Sie teilen alles miteinander: Den harten Holzboden, das miserable Futter, das oft muffige Wasser, Hitze, Kälte und die Aufmerksamkeit der Freiwilligen. Besonders genießen sie die kleinen Spaziergänge über das Sheltergelände und natürlich die Extrahäppchen, welche die guten Geister aus eigener Tasche bezahlen und ihren Schützlingen von Zeit zu Zeit spendieren. Manchmal bringen sie sogar frisch geschnittenes Gras für die Hunde mit; eine besondere Delikatesse, auf die sich nicht nur Donna und Iriska begierig stürzen und sie mit dem größten Behagen verspeisen. Kein Wunder: Sonst kennen die Tiere ja nur das grauenvolle Trockenfutter, das weder schmeckt noch sättigt, dafür aber förmlich aus den Ohren staubt - so als müssten Sie getrocknete, gepresste Melasse kauen.

Wir träumen von einem
gemeinsamen Zuhause für diese zwei besonderen Hündinnen, die schon so viel
durchgemacht haben; denn niemand kann vorhersagen, wie Donna die Trennung von
ihrer Iriska verkraften würde. Aber dafür bräuchte es ebenso besondere Menschen
mit einem riesengroßen Herzen; und zwei Hunde bedeuten ja nicht nur doppelte
Freude, sondern auch doppelte Kosten und Verantwortung. Daher suchen wir nun
auch für jede einzeln einen guten Platz, um ihnen nicht jede Chance auf ein
glückliches, behütetes Hundeleben zu nehmen.

Haben Donnas und
Iriskas Geschichten Ihr Herz berührt und möchten Sie einer von ihnen – oder vielleicht doch beiden – das
langersehnte, weiche Körbchen auf Lebenszeit schenken? Dann bitte melden Sie
sich bei uns. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise von Donna und Iriska erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes
et Equos".
Donna und Iriska im
Winter:
Donna übt das
Gassigehen 1:
Donna übt das
Gassigehen 2:
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
Lebenslichter 14.01.2024, 15.59 | (0/0) Kommentare | PL

KORI
Hündin
13 Jahre alt (geb. Mitte 2008)
55-60 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
Gibt es vielleicht irgendwo doch
noch jemanden für mich, der die dunklen Schatten von meiner Seele nimmt und
mich nach Hause in Sicherheit bringt?
Kori lebt seit 2011 im Shelter Kozhuhovo.
Das bedeutet nicht weniger als zehn Jahre vergebliches Warten, vergebliches
Hoffen.
Das Leben im Shelter ist hart.
Unbarmherzig beugt es jede Hundeseele, denn irgendwann siegt die
Hoffnungslosigkeit – so auch über die scheue Kori.

Lange hat es gedauert, bis Kori sich getraute, die kleine Holzkiste in ihrem Zwinger zu verlassen. Und bis heute zeigt sie praktisch keinerlei Gefühlsregung weder Freude, noch Abwehr – Kori lässt alles willenlos über sich ergehen. Nur wenn man in ihre bernsteinfarbenen Augen schaut, erkennt man darin ihre abgrundtiefe Traurigkeit und die ganze Last ihres schweren, entbehrungsreichen Lebens.

Kori ist hinter den Sheltermauern
zur Seniorin geworden. Dort gibt es jedoch keinerlei Sonderbehandlung für die
Alten - und für eine schwarze, hochbetagte Hündin erst recht keine Chance,
unter dreitausend Leidensgefährten irgendwie aufzufallen oder gar jemandes Herz
zu gewinnen.
Einzig die freiwilligen Helfer, die
am Wochenende ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort wenigstens für
kurze Zeit ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin
und ihr bitteres Los. Sie baten uns um Hilfe, um vielleicht doch noch ein Gnadenplätzchen
für Kori zu finden.
Kori ist eine bedächtige und zurückhaltende Hündin. Stellt man sich auf sie ein, dann wagt sie es, zaghaft Kontakt aufzunehmen. Gern schaut sie sich ihr Gegenüber zunächst in aller Ruhe an und beginnt irgendwann damit, vorsichtig zu schnuppern – ein Zeichen dafür, dass das Eis ganz allmählich bricht. Ihre Betreuerin sagt, behutsame Gesten und ein sanfter Umgang tun Koris gebrochener Seele sichtlich gut.

Kori bei einem kurzen Spaziergang an
der Leine mit ihrer Betreuerin durch die Sheltergänge:
Das Video ist schon 3 Jahre alt,
denn leider gibt es diese Möglichkeit für einen einzelnen Hund nur selten.
Für Kori suchen wir ein ruhiges Zuhause
mit geregeltem Tagesablauf bei lieben und verständnisvollen Menschen, bereit
sind, ohne große Erwartungen ihr Herz an einen dreizehnjährigen Hund zu
verschenken. Ein netter und souveräner
Hundefreund an ihrer Seite wäre für Kori eine große Hilfe, um sich im neuen Heim
einzugewöhnen und in einem Leben zu orientieren, von dem sie bis dahin nicht
einmal träumen durfte.
Kori verhält sich Menschen gegenüber freundlich und lässt sich gern von ihren Betreuern streicheln. Wenn sie sich für die betagte Hundedame entscheiden sollten, geben Sie ihr bitte Zeit, um Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Mit ihren Artgenossen hat sich Kori stets gut vertragen. In all den vielen Jahren kam es von ihrer Seite niemals zu einem Zwischenfall.

Die Ausreise und Vermittlung (nur
innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et
Equos".
Für Kori suchen wir ausschließlich
ein endgültiges Zuhause.
Liebe Kori, aus tiefstem Herzen
hoffe ich, dass es auch für Dich noch den einen Menschen gibt, bei dem Du Dich
geborgen fühlen darfst und für den Du etwas ganz Besonderes bist.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
Lebenslichter 13.01.2024, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

KNEDLIK
Rüde
geb. 2020
46 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
ruhiges und umgängliches Wesen
kameradschaftlich und gut verträglich mit Artgenossen
vertraut und liebt Menschen
läuft brav an der Leine
Für-immer-Zuhause gesucht
Auch für dich wird der kommende Winter ein Kampf ums Überleben.
Du gehörst zu den 40 Hunden, welche in diesem Frühjahr den Weg aus einer Wohnungsauflösung ins riesige Shelter Kozhuhovo in Moskau antreten mussten, um dort auf die verschiedenen Sektoren verteilt zu werden. Viele von euch kannten praktisch nichts und waren sehr ängstlich. Du, dein Bruder Kleopik und eure Schwester Kashka seid nun schon monatelang in einem winzigen, kahlen Zwinger eingesperrt.

Wohin wird der Weg euch drei kleine Hunde führen?
Der erbarmungslose russische Winter steht vor der Tür, eine echte Herausforderung für alle Hunde im Shelter. Für einen kleinen Hund mit kurzem Fell, wie du es bist, könnte es der letzte Winter sein. Besonders, da auch der Umzug in ein Shelter weit außerhalb Moskaus unerbittlich näherrückt. Ein furchtbarer Ort aus Ziegelwänden, mit unüberdachten Ausläufen und mannshohen Öffnungen in gemauerte, so genannte Rückzugsorte. Schutz vor Kälte, Nässe, Schnee und Wind gibt es in diesem neuen Hundegefängnis nicht.

Wie es scheint, seid Ihr drei der einen Hölle entronnen, nur m in der nächsten zu landen.
Als du ins Shelter kamst, warst du äußerst furchtsam und
unsicher. An der Leine hangeltest du dich stets an den Wänden entlang, dort
schien es dir wohl am sichersten zu sein. Wenn möglich, versuchtest du irgendwo
einen ruhigen Platz zu finden, an dem du dich niederlegen konntest. Mit der
Zeit hast du dich notgedrungen in das ständig laute, immer aufgeregte, wuselige
Leben im Shelter eingewöhnt, doch glücklich sein kannst du dort nicht. Niemand
könnte das, und ein Mensch hielte es keine vierundzwanzig Stunden an diesem
kalten, seelenlosen Ort aus.
Wenn Sie verhindern möchten, dass Knedlik im unmittelbar
bevorstehenden russischen Winter um sein Leben kämpfen muss, dann melden Sie
sich bitte bei uns. Wie sein Bruder Kleopnik wird auch er sich mit Gewissheit
sehr schnell in seine neue Familie einfügen und es Ihnen mit Liebe, Treue und
Anhänglichkeit danken!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier gibt es ein paar kurze Filmchen von Knedlik,
Kleopik und Kashka zu sehen:
https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00
https://youtube.com/shorts/OYI-p16VKZk
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

WHYSKEY
Hündin
55 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: B 72
geimpft, gechipt, kastriert
Körbchen auf Lebenszeit gesucht
Manchmal werde ich
gefragt, warum ich all die vielen Hunde hier vorstelle, warum ich meine Zeit
mit dem Schreiben von Inseraten vergeude und mir die Mühe mit den Fotos gebe –
wo doch höchstens ein winziger Bruchteil von ihnen wirklich Aussicht auf ein
Zuhause hat.
Ich tue es, weil es für
mich die einzige Möglichkeit ist, diesen Tieren meine Wertschätzung zu zeigen.
Es ist meine Art, diejenigen zu ehren, die durch uns Menschen unsägliches Leid
erfahren, die von uns – aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Geiz, Geldgier
oder einfach aus Spaß am Quälen - zu einem Leben verdammt werden, das diesen
Namen nicht verdient und denen ich anders nicht zu helfen vermag. Ich weiß
nicht, wie viele Menschen meine Beiträge lesen; aber wenn hin und wieder nur
einer dabei ist, der sich angesprochen fühlt und dessen Herz von einer der
vergessenen Seelen berührt wird, hat sich jede Mühe schon tausendfach gelohnt.
Ich betrachte die Hunde
auf den Bildern und weiß: Zuerst frisst das endlose Warten, die Kälte und
Einsamkeit langsam, aber sicher ihre Seele auf; doch niemand bemerkt es. Dann
schwindet nach und nach auch ihre körperliche Kraft; aber keiner nimmt Notiz davon.
Und irgendwann gehen sie
dann, ganz still und leise – und allein. Wenn die Arbeiter einen toten Hund im
Zwinger finden, stopfen sie ihn in einen Plastiksack und karren ihn auf den
Müll. Niemals durften diese Hunde ihren Pfotenabdruck im Herzen eines (ihres)
Menschen hinterlassen, und da ist auch niemand, außer ihren Betreuern, der um
sie weint.
Aber jeder dieser Hunde verdient es, gesehen und geliebt zu werden. Und weil ich nicht vorort sein und mich persönlich um die Tiere kümmern kann, versuche ich, auf diese Weise mein Scherflein beizutragen, damit sie nicht länger vergessen bleiben.
************************************

Dank der Geduld und Einfühlsamkeit der Freiwilligen hat Whyskey gelernt, dass es gute Menschen gibt. Mittlerweile vertraut sie den Betreuern, lässt sich genüsslich streicheln und hat das Laufen an der Leine gelernt. Wenn es dann zurück in den ungemütlichen Zwinger geht, beginnt für Whyskey wie für all die anderen 3000 Hunde erneut eine trostlose Zeit des Wartens und der Langeweile. Obwohl sie inzwischen zu den Senioren zählt, ist Whyskey noch immer neugierig und lernwillig. Menschen gegenüber verhält sie sich zunächst abwartend, aber freundlich. Mit ihren Artgenossen kommt sie ebenfalls bestens zurecht.

Vielleicht möchten Sie dieser
lieben Hündin für ihre restlichen Jahre gern ein schönes Zuhause voller Wärme
und Geborgenheit schenken? Dann warten Sie bitte nicht länger – denn so wie
zahlreichen anderen Hundesenioren läuft auch Whyskey langsam die Zeit davon!

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL