Tag: Canile

Dioneo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:.03.2020
Schulterhöhe: 60 cm
Auch für den fünfjährigen Rüden Dioneo wäre so ein Stock genau das: ein kleiner Schatz. Ein Stück Abenteuer. Ein Grund zur Freude in einem Alltag, der aus Beton besteht.
Seit März dieses Jahres sitzt der freundliche Rüde in einem trostlosen Zwinger – ohne Spaziergänge, ohne Beschäftigung, ohne die medizinische Versorgung, die er dringend bräuchte. Und trotzdem hat er sich sein großes, warmes Herz bewahrt.

Als die Tierschützer ihn besuchten, begegnete Dioneo ihnen zunächst vorsichtig und etwas schüchtern. Doch mit ruhigen Worten und ein wenig Geduld taute der hübsche hellbraune Bub schnell auf. Er ließ sich gerne streicheln, suchte die Nähe der Menschen und alberte schließlich sogar ein wenig herum. Es war, als hätte er für einen kurzen Moment vergessen, wo er sich befindet.
"Ach, das ist doch nur ein Stock."
Nein. Für Dioneo wäre er die Eintrittskarte in eine Welt, die er viel zu lange entbehren musste. Ein gemeinsames Spiel. Ein Spaziergang zwischen Bäumen statt Beton. Erde unter den Pfoten. Wind im Fell. Und Menschen, die lachen, wenn sie ihm zurufen: "Hol das Stöckchen!"
Genau diesen einen Satz wünschen wir Dioneo von Herzen. Denn in ihm steckt so viel mehr als ein Spiel. Er bedeutet Ankommen. Vertrauen. Gemeinsam unterwegs sein. Ein Zuhause.
Mit Ihrer liebevollen Erziehung wird Dioneo sicher auch lernen, dass Stöckchen nicht mit ins Auto gehören, nicht im Bett zerkaut werden sollten und im Treppenhaus eher Stolperfallen als Kunstwerke sind. Aber das sind die kleinen Geschichten, über die man später gemeinsam schmunzelt.

Vielleicht verbindet Dioneo und einen Stock mehr, als man zunächst denkt. Beide haben Wind und Wetter getrotzt. Beide wurden geformt von dem, was das Leben mit ihnen gemacht hat. Beide lagen irgendwann unbeachtet am Wegesrand und warteten darauf, dass jemand innehält, sie aufhebt und erkennt, was in ihnen steckt.
Ein Stock. Ein Hund. Zwei scheinbar unscheinbare Dinge – und doch voller Möglichkeiten, wenn sie in die richtigen Hände gelangen.
Wenn Sie Dioneo zeigen möchten, dass auch für ihn wieder Spaziergänge, fröhliches Spielen und ein liebevolles Zuhause möglich sind, dann greifen Sie bitte zum Telefon und melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Vielleicht wartet irgendwo schon ein besonders schöner Stock auf seinen neuen besten Freund.
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Februar 2026
Ein Stock, der lange draußen liegt, verändert sich. Nicht plötzlich. Nicht so, dass es jedem auffällt. Die Oberfläche wird rauer, feine Risse ziehen sich durch das Holz. Manchmal splittert ein kleines Stück ab. Und doch bleibt er derselbe Stock. Tragfähig. Voller Möglichkeiten. Nur hätte ihn längst jemand aufheben und schützen müssen.
Dioneo ist noch immer derselbe Hund, der in seinem Vorstellungstext in einem einfachen Stock einen kleinen Schatz gesehen hätte. Er teilt sich seine Box mit Jimmy und Havah und versteht sich gut mit beiden. Er ist freundlich, sanft und sozial. Wenn man sich ihm nähert, kommt er vorsichtig heran. Er sucht den Kontakt zu uns Menschen, möchte dabei aber nicht bedrängt werden. Streicheln genießt er –-solange alles ruhig und behutsam geschieht. Nicht, weil er den Menschen nicht vertraut, sondern weil sein Körper längst mehr aushalten musste, als ihm guttut.

Denn Dioneo ist an Leishmaniose erkrankt. Eine Krankheit, die behandelt werden muss - und behandelt werden kann. Eine einfache, kostengünstige Tablette täglich könnte ihm helfen und ihm Lebensqualität zurückgeben. Doch im Lager erhält er diese Hilfe nicht.
Seine Ohrenspitzen bluten immer wieder. Seine Haut ist durch eine Dermatitis entzündet. Besonders das rechte Hinterbein ist deutlich geschwollen, an seiner Brust sitzt ein Knoten. Nichts davon wirkt auf den ersten Blick spektakulär. Es sind keine Wunden, die laut nach Aufmerksamkeit schreien. Es sind die stillen Zeichen einer Krankheit, die langsam Kraft kostet. Unbehandelt zehrt sie Tag für Tag an seinem Körper.

Und trotzdem hebt Dioneo den Kopf, wenn jemand kommt. Er akzeptiert die Leine. Er sucht den Kontakt. Er bleibt freundlich. Er hätte allen Grund, sich zurückzuziehen oder den Menschen zu misstrauen. Stattdessen begegnet er ihnen mit derselben leisen Sanftheit wie an dem Tag, als wir ihn kennenlernten.
Ein Stock, der zu lange im Regen liegt, wird irgendwann morsch. Nicht, weil er wertlos wäre, sondern weil ihn niemand aufgehoben hat. Auch Dioneo ist nicht zerbrochen. Aber sein Körper schafft es nicht mehr allein. Was heute noch kleine Risse sind, können morgen unwiederbringliche Schäden sein.

Dioneo braucht keinen Zauber. Er braucht Menschen, die hinschauen. Menschen, die seine Krankheit behandeln lassen, seine Schmerzen ernst nehmen und ihm endlich den Schutz geben, den jeder Hund verdient. Einen Platz, an dem seine Ohrenspitzen heilen dürfen, seine Beine nicht weiter anschwellen und er nicht länger still leiden muss.
Vielleicht geht es heute gar nicht mehr um den Stock am Wegesrand, sondern darum, nicht einfach weiterzugehen.
Vielleicht sind genau Sie der Mensch, der stehen bleibt, Dioneo aufhebt und ihm zeigt, dass auch für ihn ein neues Leben beginnen darf.
Seine Vermittlerin freut sich von Herzen auf Ihren Anruf.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
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Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 31.07.2026, 18.38 | (0/0) Kommentare | PL

Chopper
Rasse: Bulldoggen Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 7.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Manche Hunde warten auf ein Zuhause. Chopper wartet auf sein Leben.
Der freundliche Rüde braucht unbedingt seine Chance – besser heute als morgen. Wir suchen für ihn Menschen, die hinter seiner traurigen Geschichte den liebenswerten Hund sehen, der trotz allem nie aufgehört hat zu vertrauen.
Lieber Chopper, du wurdest im Juli 2019 geboren. Fast dein gesamtes Leben bringst du bereits in einem italienischen Canile zu: ohne Gesellschaft, ohne Zuwendung und ohne die medizinische Versorgung, die du so dringend benötigst. Ein paar wenige Quadratmeter harten Beton, ein bisschen Wasser und gerade soviel zu fressen, dass du nicht verhungerst – mehr kennst du nicht.

Zu allem Unglück leidest du an Leishmaniose. Die Krankheit ist zwar nicht heilbar, lässt sich mit einem kostengünstigen Medikament und purinarmer Ernährung jedoch gut behandeln, sodass betroffene Hunde ein stabiles und glückliches Leben führen können. Die notwendige Behandlung erhälst du im Lager jedoch nicht. Die Zeit läuft dir davon, denn unbehandelt endet Leishmaniose tödlich.
Und dennoch hast du deinen Glauben an uns Menschen nicht verloren.

Als dich unsere befreundeten Tierschützer im Juni 2026 zum ersten Mal besuchen durften, bot sich ihnen ein ganz anderes Bild als erwartet: du begegnetest ihnen nett und zutraulich. Du suchtest von dir aus ihre Nähe, hast jede Streicheleinheit genossen und bist mit ein wenig Ermutigung an der Leine erstaunlich brav mitgelaufen.
Diese wenigen Begegnungen zeigen, welche Möglichkeiten in dir schlummern.

Natürlich wirst du Zeit brauchen, um all das kennenzulernen, was für andere Hunde selbstverständlich ist: Gras unter den Pfoten, gemütliche Spaziergänge, in der Sonne liegen, ein weiches Körbchen, liebevoll streichelnde Hände und Menschen, die dich nie mehr im Stich lassen.
Auch deine Muskulatur muss nach den langen Jahren des Stillsitzens erst schrittweise aufgebaut werden. Vielleicht wirst er anfangs viel schlafen, weil dich die vielen neuen Eindrücke überwältigen. Manches wirst du erst vorsichtig beobachten, bevor du dich darauf einlässt. Aber sicher wirst du jede Gelegenheit nutzen, die man dir gibt. Du möchtest endlich dazugehören, möchtest Fürsorge erfahren, Freiheit genießen und deinem Menschen mit all deiner Treue danken.

Für Chopper wünschen wir uns ein Zuhause mit einem sicher eingezäunten Garten und ohne Katzen. Wir suchen geduldige, verständnisvolle Menschen mit einem großen Herzen, bei denen dieser besondere Hund endlich das findet, was ihm so lange vorenthalten wurde: Sicherheit, Geborgenheit und ein Leben in Würde.
Wir können Chopper die verlorene Zeit nicht zurückgeben. Aber Sie können ihm noch viele gute Jahre schenken.
Vielleicht sind genau Sie Choppers Wunder.
Daniela Koenemann
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Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
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Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2023
Schulterhöhe: 67 cm
Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite! Welchen Grund hat es, dass Sie genau bei Havahs Foto aufmerksam wurden? Wir stellen hier soviele große, kleine, schwarze, weiße, alte und junge Hunde vor; und ausgerechnet bei unserer dreieinhalbjährigen Havah haben Sie Halt gemacht.
Um das zu ergründen, schauen wir uns doch gemeinsam an, was die Tierschützer uns über sie berichten konnten: Seit dem 23.09.2025 hat sich Havahs Leben grundlegend geändert. Wir wissen nicht, ob es vorher besser war, denn die Vorgeschichte der in diesem trostlosen, liebeleeren Hundelager Eingesperrten interessiert hier niemanden. Havah gehört immerhin zu den Glücklichen, deren Elend wir sichtbar machen und die wir vorstellen und vermitteln dürfen; denen wir einen Namen geben und für sie eine Brücke schlagen können zu der Welt, die all den anderen für immer unerreichbar bleibt.

Havah teilt sich ihre Box mit Jimmy und Dioneo und hat in ihnen zwei Verbündete gefunden, zwei Leidensfährten, zwei Wartendewie sie selbst.Ganz nebenbei stellt sie sich damit jeden Tag selbst das schönste Zeugnis aus: Havah ist verträglich.
Den Besuch der Tierschützer empfing sie zunächst mit vorsichtigem Erstaunen. Doch dieses wich schnell einer großen Freude, die sie nur kurz unterbrach, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. An der Leine lief sie dann bereits erstaunlich ordentlich.
Kurzum: Havah ist noch unversehrt. Sie hat nicht resigniert. Sie trägt Vertrauen den Menschen gegenüber in ihrem Herzen und sucht ihre Nähe freundlich und offen.
Havah ist ein Hund für den liebenden Blick.
Ihr sanftes Wesen steckt in einem Körper, der am Beuteschema vieler Menschen vermutlich vorbeiziehen wird. Sie ist weder klein und handlich, noch trägt sie einen wuscheligen Pelz. Sie besitzt keine außergewöhnliche Fellzeichnung, und auch keine vermeintlich leicht erkennbare Rasse, von der manche glauben, den Charakter ableiten zu können. Aber bekanntlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und Havahs Besonderheit liegt woanders. Es ist ihr Blick.
Ein Blick, der mitten ins Herz treffen kann; der Freude, Mut, Zuversicht und Lebendigkeit ausdrückt. Noch. Heute.

Sie ist bereit, all das mit Ihnen zu teilen. Sie muss dafür nur gesehen werden – von Ihnen mit liebendem Auge. Öffnen Sie ihr die Kerkertür und entdecken Sie gemeinsam mit Havah (deren Name aus dem Hebräischen kommt und „die Lebende bedeutet) die Welt neu.
Nein, Sie müssen dafür nicht nach Italien reisen. Havahs Vermittlerin erklärt Ihnen sehr gern, wie diese wunderbare Hündin ihre Expedition in ein schönes, neues Leben antreten kann.
Vielleicht war es tatsächlich ihr Blick, der Sie auf dieser Seite hat verweilen lassen.
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Lebenslichter 23.07.2026, 16.00 | (0/0) Kommentare | PL