Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Herrchen

Das kann doch jedem mal passieren!


Liebes Frauchen!

Tut mir echt leid, dass ich neulich in dem großen Kaufhaus für Tiere ans Regal mit den Halsbändern und Leinen gepinkelt habe, als du mir einen neuen Ranzen anprobieren wolltest. Bestimmt war dir das sehr peinlich, aber musstest du gleich so ein Drama daraus machen? Die nette Verkäuferin sagte noch, das wäre halb so wild, und ich sei nicht der erste, dem das passiert. Deswegen roch es dort wahrscheinlich auch so aufregend, dass ich einfach nicht an mich halten konnte. Überhaupt, wessen Idee war es denn, dass ich den neuen Ranzen brauchte, wo ich den alten gerade so schön eingetragen hatte? Ich fand, er passte noch ganz gut, aber du meintest, er wäre „eingelaufen“. In Wirklichkeit findest du mich einfach nur zu dick. Dabei trägt höchstens mein dichtes Fell, auf das du sonst so stolz bist, vielleicht ein bisschen auf. Und falls (ich sage ausdrücklich falls!) ich tatsächlich ein klein wenig zugelegt haben sollte, wessen Schuld wäre das? Schließlich bist d u es von uns beiden, die weiß, wie man die Kühlschranktür öffnet! Dabei fällt mir ein: Warum hast du morgens beim Gassigehen vergessen, das Täschchen mit den Leckerlis für unterwegs mitzunehmen? Gerade heute, wo Herrchen den ganzen Tag weg ist und ich vor Kummer meinen Schwanz auf Halbmast trage, hätte ich ein Trösterchen dringend gebraucht. Aber Schwamm drüber, vergessen wir alles und sind uns wieder gut, ja?

Dein dich liebender Barny


P.S. Das „kleine Drecksvieh“ vor allen Leuten musste trotzdem nicht sein!

Lebenslichter 19.07.2020, 18.45 | (0/0) Kommentare | PL

So eine Sch...weinerei!



Junge, Junge, unser Frauchen war vielleicht sauer, als wir vormittags vom Waldgassi heimkamen. So wütend habe ich sie noch nie erlebt. Sie schimpfte wie ein Rohrspatz und benutzte Ausdrücke, die ich hier lieber nicht wiederhole. Was war passiert? Schon bei der Rückfahrt fiel ihr auf, dass es im Auto strenger roch als sonst. Wie sie dann zuhause die Schuhe auszog, sah sie die Bescherung: Die Sohle vom linken Schuh klebte voll Hundesch...e! Da hatte es mal wieder jemand versäumt, seinem Fifi beizubringen, dass man auch im Wald sein großes Geschäft nicht mitten auf dem Weg erledigt. Sie achtet ja schon immer darauf, wo sie hintrtitt. Aber jetzt, wo alles so schön dick mit Laub bedeckt ist, kann man nicht gleich jede Hinterlassenschaft erkennen.

Herrchen brauchte geschlagene zehn Minuten, bis er den Schuh wieder blank geputzt hatte. Frauchen sagt, man müsste diese Leute packen und mit der Nase direkt in so einen Haufen stecken; dann wüssten sie, wie eklig das ist. Ich finde, sie hat recht.

Mit mir hat es diese Probleme übrigens von Anfang an nicht gegeben. Wie durch ein Wunder war ich nämlich schon total stubenrein, als ich aus Rumänien in meine Pflegestelle kam. Ich wusste auch, dass man an die Seite oder ins Gebüsch geht, wenn man groß muss. Dabei hatte ich niemanden, der mir das beigebracht hätte, als ich noch ein Welpe war. Die beste - wenn auch harte und oft unbarmherzige - Schule ist eben manchmal das Leben selbst.

Also dann, noch einen sonnigen Tag und auf Wiederlesen.

Bleiben Sie sauber!
Ihre Nelly

Lebenslichter 17.07.2020, 16.46 | (0/0) Kommentare | PL

Guck mal, was da kriecht!

Heute morgen große Aufregung beim Waldgassi: Beinahe hätte ich eine Schlange gefrühstückt! Ich steckte mit meiner Schnauze gerade augentief in einem Mauseloch. Zuvor hatte ich erfolglos versucht, einem Eichhörnchen nachzuklettern und mit ihm ein wenig Fangen zu spielen. Nun hoffte ich bei Mäuschen auf mehr Glück. Plötzlich blieb Frauchen stehen wie ein Stock und flüsterte voller Angst: "Psssssssssssssst! Nelly, sei schön leise und rühr dich nicht vom Fleck!" Ich tat wie mir geheißen, sagte keinen Mucks und rührte mich nicht. Frauchen griff mich am Halsband und hakte die Leine ein. Sie zog mich weiter, erst ganz langsam, dann immer schneller. Nun riskierte ich doch einen Blick aus dem Augenwinkel und erspähte nur ein paar Zentimeter neben dem Mauseloch ein längliches, cremefarbenes Etwas mit einem schmalen, dunklen Strich auf dem Rücken, das sich in ulkigem Zickzack fortbewegte und wieselflink im Unterholz verschwand. So ein Ding hatte ich noch nie gesehen! Gern hätte ich Barny gefragt; er hätte mir sicher sagen können, was das war. Doch der trödelte natürlich wieder mal zehn Meter hinter uns her und kriegte von alldem nichts mit.

Zuhause berichteten wir Herrchen von unserem Abenteuer. Er meinte, das sei wohl bloß eine harmlose Blindschleiche gewesen. Na, ich weiß nicht. Blind vielleicht, sie wand sich ja, als würde sie den geraden Weg nicht finden. Aber von Schleichen keine Spur! Trotzdem hätte ich sie mühelos einholen und mit ihr ein wenig Fangen spielen können, wenn Frauchen mich nur gelassen hätte. Echt schade, manchmal ist sie so eine Spaßbremse!

Gute Nacht und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!
Ihre Nelly

Liebes JULCHEN, wir denken oft an dich!

Lebenslichter 04.07.2020, 18.41 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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