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Tag: Hund

Jontar - Die Geschichte, die niemand liest (oder doch?)


Jontar

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

" https:="" www.designblog-admin.de="" configuration="" templates="" default="" images="" pixel.gif"="" title="https://www.designblog-admin.de/configuration/templates/default/images/pixel.gif" rel="media11090989804537343" width="560" height="315" style="text-decoration:underline">Schulterhöhe: 62 cm



Mai 2026: Neuer Tag, neues Glück? Das mag für andere gelten, aber nicht für mich. Keiner sieht mich, keiner ruft mich beim Namen. Was einmal Hoffen und frohes Erwarten war, sitzt jetzt zuviel auf den Knochen und zuwenig auf der Seele. Die Tage tropfen auf den Zwingerboden und versickern im rauen Beton.



Als mich die Tierschützer einmal kurz besuchen durften, sagten sie mir: "Lieber Jontar, warte nur ab, deine Familie kommt schon bald." Und ich wartete, warte immer noch, aber niemand meldet sich für mich. So vergehen die Jahre und mein Leben verrinnt.



Ich sehe andere Hunde kommen und gehen. Eine von ihnen ist Jozefina, meine Schwester. Sie hat den Jackpot geknackt und ein Zuhause bei einer ganz lieben Familie gefunden. Ich bleibe zurück und werde immer runder, stiller, und müder. Nur noch selten frage ich mich, ob mein Bild auch endlich einmal zum Lieblingsbild von einem Menschen wird.



Jacoby und Betsy sind meine Freunde. Wir teilen das Warten miteinander, aber schon längst nicht mehr die Hoffnung. Was einmal Welpenmut hieß, ist jetzt ein unsichtiger, dicker Hund mit stillen, traurigen Augen, kaum noch Muskeln und glanzlosem Fell.



Dabei mache ich alles richtig. Ich dränge mich nicht vor, belle nicht aufdringlich, halte durch. Ich lasse mir vorsichtig das Halsband anlegen, folge tapfer, oder stehe still, wie es gerade verlangt wird. Die Tierschützer sagen, ich sei folgsam, sanft und vorsichtig hoffnungsvoll - aber ich frage mich: Erfährt das überhaupt jemand? Oder ist auch das nur so ein Satz, der ungelesen in einem Aktenordner verschwindet? Warum bin ich nie der, auf den jemand wartet? Bin ich unsichtbar? Ich möchte doch so gern irgendwo ankommen und wissen, wie sich richtiges Leben anfühlt.

 


Ich bin Jontar und ich hoffe immer noch, dass meine Geschichte endlich jemand zu Ende liest. Vielleicht schreibst Du ja sogar das Happy End.

Dein Jontar

Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

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WAS BISHER GESCHAH:

August 2023; Jacoby, Jontar, Jorik, Jorina, Jozefina und Julinda - einst sechs niedliche, kleine, unschuldige Welpchen, die in der Hundehölle landeten. Die drei Buben und drei Mädchen sind inzwischen erwachsen, ihre Welpenniedlichkeit konnte keinen von ihnen retten. Umso nachdenklicher stimmt es mich, wenn ich auf den Fotos und Videos der Geschwister sehe, dass sie sich nicht aufgegeben haben, sondern immer noch lustige und freundliche Wesen sind, die unsere Tierschutzkameraden freudig begrüßen. Sonnenscheine in einer trostlosen Welt. Wie kann es sein, dass sie dort noch vor sich hinvegetieren müssen, anstatt im eigenen Zuhause für Spaß und gute Laune zu sorgen?



Es muss ein heißer Sommertag, Ende August 2021 gewesen sein, als Jontar und seine Geschwisterchen das Licht der Welt erblickten. Kaum zwei Monate alt, wurden sie ins Hundelager gebracht; ob sie ausgesetzt oder frei geboren und aufgegriffen wurden, wissen wir nicht. Seitdem fristen sie ihr Dasein an diesem düsteren, furchteinflößenden Ort, verbringen ihre Tage auf nacktem Beton in nicht endenwollendem Einerlei, ohne Gras unter ihren Pfoten, ohne einen Ort, an den sie sich einmal zurückziehen könnten, ohne streichelnde Hände und jegliche Fürsorge. Unvorstellbar? Ja, aber leider traurige Wirklichkeit. 


August 2024: Inzwischen sind drei Jahre vergangen, in denen aus einer Rasselbande niedlicher Welpen ein Rudel erwachsener Hunde wurde; verlassen, weggeschlossen und hinter Gitterstäben vergessen. Einzig ihre Schwester Jozefina, die nun Josy heißt, wurde im Dezember 2023 von einer dieser weltbesten Familien adoptiert und lebt nun glücklich und geliebt in ihrem eigenen Zuhause.

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Lebenslichter 31.05.2026, 16.12 | (0/0) Kommentare | PL

Norgen - heute nicht, morgen nicht, übermorgen ganz bestimmt!?

Norgen

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 60 cm

Lieber Mensch!

Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen, stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!


Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender  Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.



Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das?  Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.


Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.


Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.


Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!

Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,

der Norgen

 

Tanja Roth

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Lebenslichter 25.05.2026, 11.54 | (0/0) Kommentare | PL

Plugh - Es war einmal…


Plugh

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2015

Schulterhöhe: 60 cm

Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.


Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.


Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.



Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes, warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche, ruhige Spaziergänge in der Natur.

An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.


Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!

Simone Horn

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Lebenslichter 23.05.2026, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL

Alvida - denn sie wissen, was sie tun...


Alvida

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 09.2022

Schulterhöhe: 51 cm

"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen?  Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.

Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.

All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man sich unter Artgenossen benimmt.

Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz und Leid erdulden musste.

Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"


Sabine Wojtok

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Lebenslichter 23.05.2026, 18.41 | (0/0) Kommentare | PL

Falco - Drei kleine Schweizer in Italien


Falco

Rasse: Berner Sennen Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 02.2026

Da staunten wir nicht schlecht, als wir Fanny, Flausch und Falco zum ersten Mal sahen; denn eigentlich sind die drei süßen Fellknäuel doch mehr Plüsch als Hund. Aber wenn man sich erholt hat vom anfänglichen Du meine Güte, was sind die niedlich, einfach zum Verlieben, und einen weiteren, fachkundigen Blick auf Falco und seine Geschwisterchen wirft, dann erkennt man ihn, der Berner Sennenhund unter ihren Ahnen.



Ihre Geschichte aber ist ebenso traurig, wie die all der zahllosen Hunde, die niemand haben will: verstoßen, ausgesetzt und ihrem ungewissen Schicksal überlassen … das heißt nein, in diesem Fall konnte die Frau, die unsere kleinen Pelzwölkchen eiskalt auf die Straße geworfen hatte, etwas später wohl doch noch irgendwo ganz tief drinnen einen letzten Funken ihres Gewissens finden und benachrichtigte eine Tierschützerin, dass in ihrer Gegend vor ein paar Tagen drei Welpen aufgetaucht seien.



Der Rest ist schnell erzählt: Die Tierschützerin hat das Dreigespann natürlich mit in ihr kleines Rifugio genommen, wo sie sich ganz welpentypisch verhalten: zur Zeit vielleicht noch ein bisschen vorsichtig, aber gänzlich sorglos und unverzagt. Doch Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen ebensogut wie wir, dass ein Rifugio zwar eine Zuflucht für Hunde ist, aber kein richtiges Zuhause ersetzen kann …erst recht nicht für Hundekinder. Zeit ist immer ein knappes Gut im Tierheim; und wie sehr man sich auch bemüht, man kann den Hunden dort niemals die Zuwendung geben, die sie so dringend brauchen. Da vergehen dann Wochen und Monate, aus den Welpen werden Junghunde und ehe man sich´s versieht, sind sie erwachsen geworden, ohne je das Hunde-1x1 gelernt zu haben.



Darum suchen wir für unsere Hundekinder auf diesem Weg ein richtiges Zuhause bei liebevollen und geduldigen Menschen, die sie behutsam an die Pfote nehmen und alles lehren, was so ein Vierbeiner als Familienmitglied wissen muss. Natürlich sollen Spiel und Spaß dabei an erster Stelle stehen. Kurz gesagt, sie brauchen Menschen die Freude und Erfüllung darin finden, einen kleinen Berner Sennenmischling beim Großwerden zu begleiten und ihr Leben mit ihm zu teilen.


Sie wachsen so schnell; und wenn Sie diesen Beitrag lesen, hat Falco womöglich längst neue Dinge entdeckt und auch schon seine eigene, kleine Persönlichkeit entwickelt. Aber seien Sie unbesorgt: Seine Vermittlerin gibt Ihnen sehr gern Auskunft. Rufen Sie sie einfach an! Vielen, lieben Dank!

Yvonne Beier

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Lebenslichter 20.05.2026, 18.31 | (0/0) Kommentare | PL

Rhino - nur wer auffällt, besteht


RHINO

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2016

Schulterhöhe: 57 cm

…und Untergehen passiert nicht laut. Es gibt keinen Moment, in dem plötzlich alles kippt; kein großes Zeichen, kein „Jetzt ist es soweit. Es passiert langsam und leise.



Schwarze Hunde haben es oft besonders schwer, selbst in deutschen Tierheimen. Und ein schwarzer Hund im Ausland hat fast gar keine Aussicht auf eine Vermittlung - es sei denn, er bekommt die Chance seines Lebens und darf sich einmal kurz vorstellen.



Genauso ein schwarzer Hund bist du, Rhino: Einzigartig mit deinem weißen Lätzchen und den weißen Pfötchen; besonders, so wie jeder Hund.



Vor zweieinhalb Jahren warst du es, der so gern dazugehören wollte; der mit großen, freundlichen Augen erwartungsvoll geschaut hat, als würde gleich etwas Wunderschönes beginnen und der die Gelegenheit, einmal seinem Zwinger entrinnen zu dürfen, beim Schopf ergriffen hat - nicht zögernd und vorsichtig, sondern begeistert und voller Interesse an den Menschen, die da plötzlich vor ihm standen. Du bist noch immer dieser Hund, man muss inzwischen nur genauer hinschauen, um es zu erkennen.



Denn die Zeit ist nicht spurlos an dir vorbeigegangen. Sie hat sich in dich eingeschrieben: in deine Haut, die inzwischen sichtbar leidet, in die wunden Stellen, in dein Fell, das nicht mehr so unbeschwert wirkt, in deine gereizten Augen. Zu allem Überfluss bist du Leishmaniose positiv. Diese Krankheit ist nicht heil-, aber sie ist behandelbar. Inzwischen ist sie nicht mehr zu übersehen, sie zeigt sich offen, deutlich, ungeschönt - als hätte das Leid beschlossen, aus dem Verborgenen ins Außen zu treten.



Und nun passiert auch dir, was so vielen wie dir passiert: Man sieht einfach weg. Ganz leise bist du nach hinten gerutscht, bist nicht mehr der lustige Schwarze vorn, nur noch der Kranke in der letzten Reihe, bis irgendwann keiner mehr hinsieht. Nicht etwa, weil du kein guter Hund oder sogar schwierig bist, aber du brauchst inzwischen eben etwas mehr. Dabei hat sich dein liebes Wesen kein bisschen verändert, worüber wir unter den traurigen Umständen nur staunen können.



Immer noch liebst du uns Menschen, genießt unsere Nähe und lehnst dich an, so als hättest du nicht verlernt, wie wohl liebevolle Brührung tut. Du magst Katzen und wenn man dich an die Leine nimmt, läufst du mit, orientierst dich und folgst, als wolltest du uns sagen: Schaut her, ich bin immer noch da, mache noch mit.

Lieber Rhino, du gehst nicht unter, weil du dich aufgegeben hast. Du bist dabei unterzugehen, weil du schlicht übersehen wirst. Ein schwarzer Hund i einem ausländischen Tierasyl und obendrein auch noch krank. Es ist, als würde sich alles still gegen dich wenden, als würden sich all die Gründe stapeln, die dafür sorgen, dass dich niemand wählt.



Und genau jetzt ist der entscheidende Moment, in dem sich erweist, ob dein Licht weiter verblasst, oder ob dich endlich jemand sieht. Du brauchst kein Mitleid, aber einen Menschen, der bereit ist, dich auch medizinisch zu begleiten. Wenn schnell genug gehandelt wird, reicht in Fällen wie deinem schon eine einfache tägliche, gut verträgliche und kostengünstige Tablettengabe. Und es sollte jemand sein, der versteht, dass du immer noch derselbe Hund bist, der damals so gern dazugehören wollte, es immer noch will, wenn man dir nur eine Chance gibt.


Liebe Tierfreundin, lieber Tierfreund: Wenn Sie bis hierher gelesen haben, dann haben Sie Rhino bereits gesehen. Bitte, gehen Sie jetzt nicht einfach weiter. Melden Sie sich bei seiner Vermittlerin, oder helfen Sie ihm, gesehen zu werden, indem Sie anderen von ihm erzählen und seine Geschichte möglichst weit verbreiten. Vielen, lieben Dank!

Margot Wolfinger

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Lebenslichter 15.05.2026, 20.27 | (0/0) Kommentare | PL

Carolita und du – oder Sie - ein Dreamteam!


Carolita

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 2014

Schulterhöhe: 63 cm

Am 4. Oktober 2019 fielen die Kerkertüren hinter Carolita ins Schloss. Damals war die mittelgroße Hundedame fünf Jahre alt, schlank und rank mit weichem, glänzendem Fell. Heute - mehr als sechs endlos lange Jahre später - ist unsere hübsche Carolita wegen des miserablen Futters, das fast nur aus Getreide und irgendwelchen Abfällen besteht und zwar dick, aber nie wirklich satt macht, außerdem natürlich wegen der fehlenden Bewegung ein wenig fülliger geworden. Ihr Zwinger misst ja gerade einmal vier bis fünf Quadratmeter und einen kleinen Spaziergang gibt es nur, wenn es den Tierschützern gnädig gestattet wird, die Hunde zu besuchen. Auch ihr Schnäuzchen zeigt bereits einen leichten Grauschimmmer. Aber der helle Blick aus ihren Bernsteinaugen, welcher den Betrachter oder die Betrachterin direkt ins Herz trifft, ist noch immer derselbe.

 

Für Carolita wird es allerhöchste Eisenbahn, dass sie ihr Gefängnis verlassen und für die Zeit, die ihr noch bleibt, ein Leben führen darf, das diesen Namen auch verdient. Wie gern möchte sie für ihre letzten Jahre endlich Hund sein: Spaziergänge unternehmen an der Seite ihrer/ihres Menschen, mit Liebe und Zärtlichkeit überschüttet werden und überschütten, vielleicht noch das eine oder andere Kommando lernen und zeigen dürfen, wie wunderbar sie trotz des Mangels an Gelegenheit an der Leine läufen kann; auf einer weichen Decke schlafen und ordentliches Futter erhalten. Auch ein Leckerlie von Zeit zu Zeit würde ihr herrlich schmecken.

 

Schon seit einer halben Ewigkeit ist Carolita eingesperrt in einer trostlosen Einöde aus Beton und Gitterstäben, ohne jede Abwechslung oder Ansprache. Nur alle Jubeljahre einmal dürfen die mit uns befreundeten Tierschützer sie besuchen. Für einen viel zu kuzen, dafür aber umso wertvolleren Moment darf sie dann mit ihnen nach draußen auf die Wiese. Die Tierschützererzählen uns dann immer, was für eine bildschöne, eindrucksvolle Hündin sie sei, die schon recht ordentlich an der Leine laufe. Sie orientiere sich am Menschen, sei anhänglich, aufmerksam und lerneifrig. Mit Hündinnen verstehe sie sich weniger, mit Rüden grundsätzlich schon; da käme es, wie bei uns auch, auf die Sympathie an. Carolita sei zutraulich und gesellig. Anscheinend konnte sie sich, allen Widrigkeiten zum Trotz, über die ganzen freudlosen Jahre hinweg das Grundvertrauen in die Menschen bewahren.

 

Für Carolita hat bereits der Spätherbst ihres Lebens begonnen. Ihr bleibt nicht mehr viel von dem, was wir Leben nennen. Wir sind Carolitas einzige Chance und Hoffnung, dass sich für sie eines Tages die Gefängnistore öffnen und sie in einen der weißen Transporter einsteigen darf, der sie zu ihrem/ihren weltbesten Menschen bringen wird. Bitte helfen Sie uns, dieses kleine Wunder für sie wahr werden zu lassen.

 

Können Sie sich ein Leben mit Carolita vorstellen, haben Sie schon Hundeerfahrung, ausreichend Platz und auch einen Garten, dann melden Sie sich bitte schnellstmöglich bei Carolitas Vermittlerin. Sollten Sie selbst zurzeit keinen Hund aufnehmen können, dann verbreiten Sie bitte Carolitas Geschichte in Ihrem privaten Umfeld, Ihren sozialen Medien. Gemeinsam haben wir schon viele Hunde gerettet, gemeinsam schaffen wir es auch für Carolita. Unser und narürlich Carolitas Dank ist Ihnen gewiss! 

 

 

Simone Leitenbauer

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Lebenslichter 12.05.2026, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL

Elowen - Wenn Träume im Sonnenlicht verblassen


Elowen

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 55 cm

Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.

Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.



Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.

Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.



Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden, zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.


Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!

 

Simone Leitenbauer

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Lebenslichter 10.05.2026, 16.41 | (0/0) Kommentare | PL

Annius - Hinter der grauen Fassade wohnt ein Schatz

Annius

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 62 cm


Annius ist einer von den Hunden, bei deren Anblick einem fast das Herz stehen bleibt. Da sind sein leicht getrübter, fragender Blick, sein viel zu dickes, seit Jahren ungekämmtes und verfilztes Fell, sein vom ewigen Nichtstun und miserablen Futter zu schwerer Körper und sein heiseres Bellen, mit dem er sich misstrauisch die bisher meist unangenehmen Zweibeiner vom Leib halten will - oder ist es eher ein verzweifelter Hilferuf?

Hilfe braucht unser Großer nämlich dringend; vielleicht ja genau von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Hundefreundinnen und Hundefreunde? Der ruhige Annius benötigt unbedingt jemanden, der/die bereit ist, sich auf einen zehnjährigen Hundesenioren einzulassen; auf ein Lebewesen, das in Gefangenschaft alt geworden ist und kaum mehr als sein zermürbendes, trostloses Dasein hinter Gittern kennt. Wir suchen Menschen mit viel Verständnis für unseren lieben Annius, hinter dessen scheinbar abweisender Fassade sich eine zutiefst verletzte Seele verbirgt.



Annius gibt sich im Hundegefängnis zuweilen als mürrischer, alter Knochen; dies dürfte jedoch reiner Selbstschutz sein. Dass darüber hinaus einiges mehr in ihm schlummert, haben die mit uns befreundeten Tierschützer erfahren. Als sie ihn und seine zwei Leidensgefährtinnen Lorianne und Imeria im Frühjahr 2025 besuchen durften (leider keine Selbstverständnlichkeit, sondern die große Ausnahme in einem italienischen Canile), trafen sie zunächst auf einen griesgrämig wirkenden, in die Jahre gekommenen Rüden, der zunächst nichts von ihnen wissen wollte und bei den ersten zaghaften Annäherungsversuchen anfing zu bellen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte er über seinen Schatten springen und Streicheleinheiten sowie sanftes Kraulen zulassen. Und nachdem er begriffen hatte, dass diese Zweibeiner nichts Böses im Schilde führten, sei er sogar richtig neugierig geworden, berichteten uns die Tierschützer. Er habe genauer wissen wollen, wer ihn und seine zwei Zellengenossinnen besuche, habe ihre Hände beschnuppert und sich schon bald beruhigt.



Fast alle der betagteren Hunde, die wir vermitteln dürfen, gewöhnen sich erstaunlich schnell an ein neues Leben bei freundlichen, verständnisvollen und geduldigen Menschen, die sie so nehmen und liebhaben, wie sie sind. Natürlich geschieht die Verwandlung von einem nach oft lebenslanger Gefangenschaft körperlich und seelisch angeschlagenen Hund in einen verspielten, neugierigen, aufgeweckten Vierbeiner nicht von heute auf morgen. Für die Tiere bedeutet es eine Riesenleistung, sich plötzlich in einer unbekannten Umgebung bei wildfremden Menschen und mit einer Flut von neuen, beängstigenden Eindrücken zurechtzufinden.




Annius wäre daher dankbar für ein Zuhause bei einem Menschen/einer Familie, die schon ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und sich mit ihm über jeden kleinen Fortschritt freuen. Ideal wäre ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten in ruhiger Umgebung (bitte nicht inmitten einer Großstadt), wo er seine letzten Jahre in Beschaulichkeit und Geborgenheit verleben darf.

Wenn vielleicht gerade Sie unserem Annius ein richtiges Hundeleben bieten möchten - eines, das diesen Namen auch verdient -, dann zögern Sie nicht und melden sich bei seiner Vermittlerin, die sich riesig auf Sie freut. Vielen, lieben Dank!

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

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Lebenslichter 04.05.2026, 16.40 | (0/0) Kommentare | PL

Benoit - Hellbraune Augen, die sich nach Liebe sehnen


Benoit

Rasse: Labradormischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2023

Schulterhöhe: 66 cm

 25/11: Jedem, der Benoit zum ersten Mal sieht, fällt sofort sein Blick auf: helle, warme Augen, die so viel erzählen: von Enttäuschung, Hoffnung und dem unbändigen Wunsch, endlich gesehen zu werden. Seit zwei Monaten sitzt er eingesperrt in einem der kahlen Betonboxen eines schlimmen Caniles, in welchem sein einziger Lichtblick Olena ist, mit der er sich friedlich den Zwinger teilt. Dieser düstere Ort ist wahrlich nicht fürs Leben eines jungen Hundes gemacht.



Benoit zählt erst ungefähr zweieinhalb Jahre; ein stattlicher, schneeweißer Hundebub mit unbekannten Wurzeln. Weit wichtiger als seine Herkunft ist jedoch sein Wesen: Er wird als unglaublich gefühlvoller, kontaktfreudiger und menschenbezogener Hund beschrieben, der sehnsüchtig nach Nähe sucht und jede noch so kleine Zuwendung aufsaugt wie ein Verdurstender. Zu lange wartet er schon und vermisst einen - seinen - Menschen. Soviel an Liebe wie er braucht, soviel hat er auch zu geben.


So berichteten wir über Benoit im November des vergangenen Jahres. Seitdem hat sich etwas verändert, leider nicht zum Guten. Benoit hat sichtlich an Gewicht verloren. Er wirkt angeschlagen, sein Allgemeinzustand ist besorgniserregend. Die warmen, hellen Augen, die so viel erzählten, sprechen jetzt vor allem von Erschöpfung. Leider wurde Benoit inzwischen positiv auf Leishmaniose getestet. Zwar ist die Krankheit unheilbar, sie lässt sich aber mit einem kostengünstigen Medikament in der Regel problemlos in Schach halten. Ohne Behandlung führt sie jedoch früher oder später unweigerlich zum Tod.



In diesem Hundelager gibt es weder eine tierärztliche Betreuung oder Behandlung, noch eine lebensrettende, tägliche Tablette. Benoit stirbt - aber nicht, weil es keine andere Lösung gäbe, oder weil eine Therapie zu teuer und zu aufwändig wäre; sondern einzig und allein, weil er in diesem Hundegefängnis niemandem genug wert ist, um ihm täglich eine einfache, preiswerte Tablette zu verabreichen.



Benoits heller, warmer Blick hofft noch immer, aber er wird schwächer, er baut immer mehr ab. Die Krankheit frisst sich durch seinen Körper, während er in seinem Zwinger sitzt und auf Menschen wartet, die nicht kommen. Das ist kein erfundenes Drama, das ist die Wirklichkeit, die jetzt, in diesem Augenblick passiert. Seine Uhr tickt unaufhaltsam, Benoit rennt die Zeit davon.


Bitte, wenn Sie es irgend ermöglichen können, seien Sie der Mensch, dem Benoit genug wert ist; bevor aus "schwächer" "zu schwach" und aus "drängend" "zu spät" wird. Benoit hat nicht mehr viel Zeit und er hat nur Sie. Vielen, lieben Dank!


Margot Wolfinger

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Lebenslichter 01.05.2026, 19.34 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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