Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Liebe

Endstation Hoffnung für: Thomas



Thomas ist nur noch ein Wrack, der Schatten eines Hundes. Zu sensibel, um den Stress im Shelter noch länger zu ertragen - den quälenden Hunger, den beißenden Gestank, den ständigen, ohrenbetäubenden Lärm.

Er sehnt sich so sehr nach einer Familie, nach Menschen, die ihn einfach nur lieben. Er muss dringend aus dem Shelter heraus, sonst gibt er sich auf.

Thomas ist verträglich mit allen Hunden, er ist kein Streiter. Menschen gegenüber verhält er sich freundlich und zutraulich. Er ist etwa 9 Jahre alt, von mittlerer Größe, geimpft und kastriert.

Wer möchte dem lieben Kerl noch ein paar schöne Jahre schenken? Er hat es so sehr verdient, nach allem, was er schon durchlitten hat. 

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte unter: herzenshunde.valcea@gmail.com


Lebenslichter 04.07.2020, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL

War´s das?



Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.

Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.

Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.


Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?

Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.

Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.

Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.

Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.

Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.

Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.

Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Lebenslichter 19.06.2020, 19.27 | (0/0) Kommentare | PL

In liebevoller Erinnerung

Ganz besonders mit den Fellsenioren kann man oft noch eine wunderschöne, erfüllte Zeit verleben. Wir hatten das Glück, gleich mehrere solcher Traumhunde auf ihrer letzten Wegstrecke zu begleiten. Für einige von ihnen habe ich einen Nachruf verfasst, in dem ich ihr Leben erzähle, soweit wir es kennen. Vielleicht verstehen Sie dann, warum uns die grauen Schnauzen so besonders ans Herz gewachsen sind.

Da war  unser Karlchen, ein zuckersüßer Terrier-Spaniel-Mix. Etwas dickköpfig und eigensinnig, wie es diese Rassen sind, aber mit einem Herzen aus purem Gold! Hier seine Geschichte:


 Mein liebes Karlchen! (20. November 2012)

Heute vor einem Jahr bist du über die Regenbogenbrücke gelaufen. Viel zu früh, nur achteinhalb Monate lang durften wir dich lieb haben. Du warst ja schon ein älterer Herr von zwölf Jahren, als wir dich adoptierten. Trotzdem hättest du bei uns noch lange ein schönes Leben haben können – wäre da nicht der schreckliche Krebs gewesen. Wir hatten keine Ahnung, wie schlecht es dir ging, als wir dich zu uns nahmen, denn das hatte man den Mitarbeitern im Tierheim verschwiegen. Es hieß nur, du hättest ein leichtes Leberleiden, das aber mit Tabletten gut behandelt werden könnte. Die traurige Wahrheit fand unsere Tierärztin durch Blutuntersuchungen, Ultraschall und Röntgenbilder heraus. Die Menschen, bei denen du vorher lebtest, haben sich einfach zu wenig gekümmert und nicht auf die Anzeichen geachtet; als sie dann merkten, du bist todkrank, haben sie dich kurzerhand ins Heim abgeschoben und deinen Sohn, der auch in ihrer Familie lebte, gleich mit - unter dem Vorwand, sie würden Nachwuchs erwarten und müssten deswegen in eine größere Wohnung ziehen, in der Hunde nicht erlaubt seien. Dann hätten sie eben weitersuchen müssen, bis sie etwas Passendes für euch alle gefunden hätten! In Wahrheit wollten sie nur die Kosten für den Tierarzt sparen. Vielleicht machen es ihre Kinder mit ihnen eines Tages ebenso; dann erfahren sie am eigenen Leib, wie sich das anfühlt. Hätten wir Bescheid gewusst – du wärst trotzdem unser Hund geworden. Nur hätten wir uns dann darauf einrichten können, dass uns keine längere gemeinsame Zeit vergönnt sein würde.

Wir haben wirklich mit allen Mitteln um dein Leben gekämpft und das Menschenmögliche versucht. Es war zu spät, aber weißt du, ein halbes Jahr lang hatten wir doch eine richtig gute Zeit. Anfangs zeigtest du dich fremden Hunden gegenüber ängstlich und misstrauisch; dein Motto lautete: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Aber du hast bewiesen, dass auch ein alter Hund noch vieles lernen kann. Wir zwei haben fleißig geübt und bald liefst du tapfer an einem ganzen Rudel vorbei, ohne zu knurren oder auch nur mit der Wimper zu zucken. Dann hast du mich angesehen, als wolltest du sagen, na, wie habe ich das gemacht, und wir waren beide mächtig stolz! Deine Furcht vor Gewittern und dem Knacken in der Heizung hättest du auch noch überwunden, wenn dir nur genügend Zeit geblieben wäre.

Die Entscheidung für den Abschied hast du uns nicht leicht gemacht. Zweimal hatten wir die Tierärztin schon um ihr Kommen gebeten. Beim ersten Mal hast du sie gesehen, gewufft und bist auf dein Sofa gesprungen. Sie sagte, einem Hund, der mich noch anbellt, wenn ich komme, ist noch nicht alles egal, der will noch nicht sterben. Beim zweiten Mal hattest du nach Tagen plötzlich wieder angefangen zu fressen, das hielten wir für ein gutes Zeichen und schöpften erneut Hoffnung. Aber dann ging es doch ganz schnell. Du rührtest nicht einmal mehr die feinsten Leckerbissen an, zogst dich von uns zurück und wolltest nur noch an deinem Lieblingsplätzchen im Garten liegen. Da wussten wir, dass der Moment gekommen war, dich gehen zu lassen.

Die Tierärztin kam, um dir die Spritze zu geben. Leider fand sie keine Vene mehr, weil du schon langsam innerlich verblutetest, und sie musste in deinen Po pieken. Das tat weh, und deinen Schmerzenslaut höre ich immer noch. Verzeih mir, mein Kleiner, wir hätten dir das so gern erspart, aber es ging doch nicht anders. Nachdem du eingeschlafen warst, haben wir noch lange bei dir gesessen und dich gestreichelt. Wendy war ganz still und in sich gekehrt, sie hat gespürt, was geschehen war. Obwohl ihr nur wenige Monate lang Rudelgefährten wart, hing sie doch an dir. Dann kam der Tierbestatter und holte dich ab. Das ist jedes Mal der schlimmste Moment, wenn einer von euch aus dem Haus getragen wird. Herrchen ging danach mit Wendy spazieren, und ich wusste mich nicht anders zu trösten, als mich an den Computer zu setzen und nach einem neuen Hund Ausschau zu halten. Man sagt ja, dass Hunde ihren Nachfolger aussuchen. Ich weiß seit langem, dass das stimmt. Und Karlchen, du hast gut gewählt. Barny ist ein feiner, lieber kleiner Bursche und ein ebenso guter Kumpel für Wendy, wie du es warst. Trotzdem vergessen wir dich nicht, so wenig wie wir die anderen vor dir vergessen. Solange mir Erinnerung vergönnt ist, werde ich an Dich denken, bis wir alle uns an einem wunderschönen Ort wiedersehen. Dann sind wir für immer zusammen und müssen uns nie wieder trennen. 


Hab Dank für die besondere Zeit mit dir.

In Liebe,

Dein Frauchen (mit Herrchen und Wendy)

Lebenslichter 01.03.2020, 19.35 | (0/0) Kommentare | PL

Mein Mann sagt immer...

…wenn wir uns einen betagten Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim holen, wo dieser schon viele Jahre hinter Gittern verbringen musste: "Dann erlebt er wenigstens einen versöhnlichen Ausklang."

Ich finde das sehr schön ausgedrückt. Es hat für mich etwas Tröstendes, wenn ich solch einer leidgeprüften Fellnase einen gemütlichen Lebensabend bereiten darf. Ja, sagen Sie, aber an so einem alten Vierbeiner hat man nur kurze Freude. Und wer weiß, was der an Krankheiten und Zipperlein mitbringt. Ich verstehe Ihre Bedenken! Doch es geht nicht um Quantität, sondern Qualität; und manchmal passen in ein paar kurze Monate mehr Liebe, Spaß und Freude als sonst in ein ganzes, langes Leben. 


Ich meine, dass alle grauen Schnauzen eine zweite Chance verdienen; ob sie nun aus fadenscheinigen Gründen in ein deutsches Tierheim abgeschoben wurden oder weggesperrt und vergessen in einem Shelter (von denen es Tausende gibt in Europa und überall in der Welt) ihr trauriges Dasein gefristet haben. Am Ende sollte jeder Hund friedlich einschlafen dürfen und als Letztes die streichelnde Hand seines Menschen spüren; statt vergiftet, erschlagen oder lebendig verbrannt zu werden oder - im "besten" Fall - einsam und ungeliebt in einem kalten Zwinger zu sterben, um dann auf einer Schubkarre abtransportiert und in einem Müllsack entsorgt zu werden.

Wenn Sie trotzdem lieber einen Welpen haben möchten – was durchaus verständlich ist -, dann gehen Sie bitte nicht zum Züchter. In den Sheltern und Zwingern sitzen Tausende von Hundebabys, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Die Hundefänger nehmen ja leider keinerlei Rücksicht. Sie stecken wahllos Kastrierte und Unkastrierte, Rüden und Hündinnen zusammen in einen Zwinger. Läufige Hündinnen werden tagelang vergewaltigt. Sie müssen Junge bekommen, immer wieder bis zum Tod, der oft qualvoll und grausam ist. Zahlreiche Welpen verhungern, weil ihre Mütter zu geschwächt sind, um ihre Kinder zu säugen. Auch sterben viele Muttertiere  während oder gleich nach der Geburt, weil sie ausgelaugt und der Anstrengung nicht mehr gewachsen sind. Wenn Sie so ein Hündchen adoptieren, ersparen Sie ihm unendliches Leiden in einer dieser grauenhaften Höllenlöcher, die die meisten Hunde erst tot wieder verlassen. Lebenslange Liebe und Anhänglichkeit werden es Ihnen danken!

Lebenslichter 10.02.2020, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Rex



REX, Rüde

ca. 6 Jahre

mittlere Größe

traurig, ängstlich, zurückgezogen

im Public Shelter Botosani seit 4 Jahren

Unter diesem Link: https://www.facebook.com/psbotosani/videos/2465740877010925/

ist ein kleines Video von ihm zu sehen und hier:

https://www.facebook.com/psbotosani/

finden Sie nähere Informationen über den Verein. Gern stelle ich auch den Kontakt her!

Lieber Rex, seit unfassbar langen vier Jahren musst du im Public Shelter von Botosani einsitzen.  Vier Jahre voller Einsamkeit und Isolation, ohne Licht und Sonne in einem winzigen Verschlag. Dein Anblick ist wohl einer der traurigsten, die ich kenne. Da meine ich, schon alles gesehen zu haben und schlimmer könne es nicht mehr kommen. Doch, es kann! Oft glaube ich, dass ich es nicht mehr aushalte und möchte am liebsten Schluss machen. Aber das ist pures Selbstmitleid. Ich brauche die Bilder nur anschauen, während ich hier in meinem Wohlstand sitze  und mich jederzeit bedienen kann, sobald ich Hunger oder Durst verspüre – aber du musst es ertragen, Tag für Tag. Was ist los mit den Menschen? Du bist ein Hund, ein lebendiges Wesen und kein Pflasterstein! Du möchtest laufen, toben, spielen und danach alle Viere genüsslich von dir strecken. Was hast du stattdessen? Einen Holzkasten, der dir kaum genügend Platz zum Umdrehen bietet, mit ein paar Strohhalmen auf dem harten, kalten Boden und – wenn du Glück hast – einen Schluck Wasser und einige Brocken Trockenfutter.

Viel kann ich nicht für dich tun, kann dich nur um Verzeihung bitten, dass ich als Mensch mitverantwortlich bin für dein Leid.

Hätten wir nicht bereits sieben Hunde, dann wärst du schon ganz bald hier. Ich weiß, dass du einer von vielen Millionen(!) Hunden bist, der  einem Menschen – s e i n e m -  Menschen unsagbar viel Glück und Freude schenken kann. Natürlich wirst du Zeit brauchen. Es wird eine Weile dauern, bis du die Schatten der Vergangenheit hinter dir lassen und ein richtiges Hundeleben führen kannst – auch ans gute Leben muss man sich erst gewöhnen. Aber mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wird dein Mensch dich alles  lehren, was du noch nicht weißt, nicht wissen kannst.

Lieber Rex, Wunder geschehen meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Vielleicht schaffe ich es auf diesem Wege, dir zu deinem Lebensglück zu verhelfen und für dich den Menschen zu finden, dessen Herz du im Sturm eroberst. Bis dahin fühle dich gestreichelt und umarmt. Möge ein Engel seine Flügel über dich breiten, dich trösten und wärmen. Ich werde jeden Abend beten für dich und deine Leidensgefährten, und meine Tränen begleiten dich. Vielleicht sind es sind es schon bald Freudentränen!

Lebenslichter 06.02.2020, 20.56 | (0/0) Kommentare | PL

Die kleine Schwarze aus C108



... die so gern mehr wäre als eine Nummer!

Sie wurde im Jahr 2018 geboren, kam schon als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo". Hier wartet das zarte Mäuschen (ca.40 cm groß) seit über einem Jahr, endlich der Anonymität und Eintönigkeit des Shelters entkommen zu können. Mit ihr sind hier weitere 3000 Hunde untergebracht.

Das Leben hier ist hart. Das Leben in einem kleinen, engen Außenzwinger, den sich mehrere Hunde teilen müssen. Einziger Zufluchtsort hier ist eine kleine Holzhütte in dem Zwinger. Immer draußen. Ob Hitze, Regen oder Schnee.  Der Winter ist besonders hart für die Hunde. Die russischen Winter sind kalt und lang. Keine Wärme, das Wasser friert ein. Haben die Hunde Durst, müssen sie Schnee fressen.

Einzig die Besuche der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche für eine Stunde die Hunde besuchen, bieten zumindest etwas Abwechslung. Die Helfer geben sich die allergrößte Mühe, für jeden Hund etwas Aufmerksamkeit und Zeit aufzubringen, aber bei der großen Anzahl der Hunde ist das einfach nicht möglich. So bleibt für die Hunde nur die Hoffnung auf die nächste Woche. Die Hoffnung, vielleicht dann eine kleine Streicheleinheit zu erhaschen. Etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Sich etwas bewegen zu dürfen.

LALA ist eine zarte Hündin mit sehr dünnem Fell. Der Winter wird eine schlimme Zeit für sie werden. Sie wird die kalten Tage und die noch kälteren Nächte zitternd verbringen. Es wird unerträglich für sie werden. Das einzige, das sie jetzt noch retten kann, ist ein Zuhause.

Ein Zuhause, in dem sie nicht die schwarze kleine aus C108 ist. Sondern ein Zuhause, in dem sie Lala ist, geliebtes Mitglied der Familie.
Ein süßer Sonnenschein der umsorgt und gepflegt wird. Lala, die es kaum erwarten kann spazieren zu gehen. Zu toben. Und Lala, die es liebt zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Lala, die gut ernährt und medizinisch versorgt wird.

Lala ist noch so jung und hat noch alle Chancen auf ein fröhliches und gesundes Hundeleben. So viele Hunde hier im Shelter sind, während sie auf ihre Rettung warten, alt geworden. Die Schnauzen sind grau geworden. Krankheiten und Gebrechen haben sich eingestellt. Seelen sind zerbrochen, Hoffnungen gestorben. Der Glaube an die Rettung ging verloren. 


Wir wünschen uns so sehr, dass Lala dieser endlose Leidensweg erspart bleibt. Dass sie die Chance bekommt, ihr ganzes Potential als toller, liebenswerter Familienhund zu entfalten.

Lala wird diese Chance wohl in Russland nicht erhalten. Lala ist ein schwarzer Hund. Die sind hier nicht sehr gefragt. Da ist es auch nicht von Belang, dass Lala so ein wunderschönes Hundemädchen ist. Das sieht hier niemand. Hier ist Lala eine von 3000. Hier ist sie die kleine schwarze aus C108. Und bisher hat sich niemand für sie interessiert.

Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Lala. Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Dieses schöne, zarte Wesen könnte sich schon bald auf die Reise in ihr neues Leben machen. Sie ist bestens darauf vorbereitet, denn sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert. In ihrem neuen Zuhause könnte auch bereits ein Hund vorhanden sein, denn Lala versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen.

Über ernsthaftes Interesse an Lala würde sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen sehr freuen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Bilder von Lala gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1311-lala

Wichtige Informationen zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 01.12.2019, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Kida



Von der Welt vergessen, wartet KIDA schon so viele Jahre.  Nur ihre Narben blieben als stumme Zeugen der Vergangenheit.

Kida war noch ein Welpe, als sie 2012 ins russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Nun, 7 Jahre später, ist sie noch immer dort.

Das Leben im Shelter ist hart. Doch Kida hat mit Sicherheit noch schlimmere Zeiten durchleben müssen. Die vielen Narben in ihrem Gesicht und leichte Deformierungen an ihren Schädelknochen sprechen Bände... und doch hat nur Kida allein sie durchleben müssen. Die Tierärzte vermuten, dass sie als Welpe mit Säure oder einer anderen ätzenden Substanz übergossen wurde und die Deformierungen die Folge von Rachitis und schlechter Ernährung in der Welpenzeit sind.

Kida selbst stört sich nicht daran... aber wir befürchten, die Menschen schreckt es ab. Denn nach Kida hat noch nie jemand gefragt – weder in Russland noch in Deutschland.

Dabei hat Kida mehr als die alten Narben. Sie hat wunderschönes, weiches Fell und ausdrucksstarke Augen.
Und vor allem IST Kida mehr als die alten Narben. Kida ist eine liebenswürdige Hündin, sie ist freundlich und verspielt.

Kida hat nun schon ihr ganzes Leben hinter Gittern verbringen müssen. Der einzige Lichtblick ist der Besuch der freiwilligen Helfer am Wochenende. Wenn dann auch Kidas Zwinger für kurze Zeit geöffnet wird, genießt sie das Laufen und die Aufmerksamkeit von ihren Betreuern. Doch nach einer Stunde ist dann alles wieder vorbei. Bei 3000 Hunden ist zeitlich nicht mehr möglich.  Und so kehrt auch Kida immer wieder in ihren Zwinger zurück, um dann zu Warten, auf das nächste Wochenende... auf ihr kleines Stück vom Glück.


Bei Hunden, wie Kida, schaut vielleicht der ein oder andere mal hin... aber dann auch ganz schnell wieder weg. Das große Glück, ein Zuhause zu finden, scheint für Kida aussichtlos... denn so ist und war es schon die vergangenen 7 langen Jahre.

Und trotzdem hoffe ich noch immer, dass es vielleicht irgendwo auch einen lieben Menschen für Kida gibt. 

Kida ist eine freundliche und aktive Hündin. Ihre Betreuer mag sie sehr und ist gerne in deren Nähe. Bei ihnen zeigt sie sich verspielt und fröhlich. Da Kida noch sehr jung war, als sie ins Shelter kam, kennt sie nur das Leben im Shelter. Sie wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man das Vertrauen und das Herz der lieben Hündin gewinnen.

Kida wurde ca. 2012 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert.
Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Kida suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

KIDA, ich wünsche Dir so sehr, dass dieser Eintrag den lieben Menschen erreicht, der ein Herz für Dich hat und Dir ein Zuhause gibt... damit auch Du endlich erleben kannst, dass das Leben mehr ist, als Gitter und endloses Warten. 

Wichtige Daten im Überblick:

* Hündin
* ca. 7 Jahre alt (geb. ca. 2012)
* ca. 50 cm
* kastriert
* gut verträglich mit Artgenossen
* freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
Mail:
d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 28.11.2019, 19.29 | (0/0) Kommentare | PL

Tränen des Glücks

...sind bei uns geflossen, als wir gestern vom Verein die Nachricht bekamen, dass dieser Goldschatz ein ZUHAUSE gefunden hat!! LIEBER QUWAI (diesen Namen haben Deine "Adoptiveltern" für Dich ausgesucht), Du musst nun nicht mehr länger in der Shelterhölle dahinvegetieren. Schon bald wirst Du Rumänien verlassen und ein neues Leben voller Liebe, Harmonie und Fürsorge wartet auf Dich. Unsere Bemühungen sind also doch nicht umsonst, das gibt uns Kraft und Motivation, weiterzumachen und niemals, wirklich niemals aufzugeben.

ALLES GLÜCK DER WELT FÜR DICH UND DEINE FAMILIE!!!




Rüde, ca 2012 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr ruhig, hat abgeschlossen

 und will kaum noch Kontakt zu Menschen


Habt nicht Mitleid mit mir wegen den sichtbaren Narben, denn die unsichtbaren auf meiner Seele sind viel schlimmer.

Ich habe schon sehr viel über mich ergehen lassen müssen, wie Ihr an meinen Narben erkennen könnt - aber das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit hier in dieser Hölle!

Und immer wieder die Frage:


Werde ich heute satt?
Werde ich heute verletzt werden?
Werde ich heute abend noch leben?
Oder wird das Elend endlich ein Ende für mich haben?

Ich habe schon so viele gehen sehen... für immer!

Ich möchte nur eines! Diese Hölle endlich verlassen, es ist es mir schon fast egal, ob tot oder lebendig!

Hauptache RAUS!!!!!

Wenn Ihr mir eine Chance geben möchtet, dann meldet Euch schnell bei den Mädeln von:

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
Andrea Sbrisny

http://www.saving-angels-deutschland.de/

Lebenslichter 23.11.2019, 21.10 | (0/0) Kommentare | PL

Man sieht nur mit dem Herzen gut

"...das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"


Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry könnte man NOCHKA ganz gut beschreiben, denn ihr wurden im Shelter aufgrund eines Tumors beide Augen entfernt. Sie hat sich aber mit ihrer Lebensfreude zurück ins Leben gekämpft - und sie will leben!

Mit nicht mal einem halben Jahr kam Nochka ins Shelter. In eine rauhe und laute Welt, eine Welt, in der ein junger Hund eigentlich nicht sein sollte. Trotz allem wuchs Nochka zu einer fröhlichen Junghündin heran und genoss die kurze Zeit im Auslauf in der Nähe der Menschen. Sie spielte, buddelte Löcher, genoss die Sonne auf ihrem schwarzen Fell. Einfach ein wenig der Enge des winzigen Zwingers entfliehen, ein wenig von der kleinen Shelterwelt sehen.

Doch vor kurzem änderte sich Nochkas Leben schlagartig. Die Betreuer schauten ihr in die Augen und sahen, dass dort etwas nicht stimmte. Und so war es auch. Der Sheltertierarzt stellte einen Tumor fest, dieser wurde auch sofort entfernt, allerdings auch Nochkas Augen.

Und so wurde ihre Welt dunkel. Alles war auf einmal anders. Nochka musste nun lernen, in der ewigen Dunkelheit zurecht zu kommen. Sie musste sich auf ihre anderen Sinne konzentrieren und sich ganz langsam ins Leben zurückkämpfen. Ganz vorsichtig und Stück für Stück tat sie das auch. Allerdings wollten ihre Betreuer sie so nicht im Shelter lassen, denn hier hätte sie sich nicht gegen die anderen Hunde zur Wehr setzen können, und so zog Nochka erst einmal in eine Pension, um sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden und um sich zu erholen.

Und nun ist Nochka soweit, dass sie sich in ihrer dunklen Welt zurecht findet. Sie hat sich ins Leben zurückgekämpft und kommt mit der ewigen Dunkelheit ganz gut zurecht. Sie ist gerne in der Nähe der Menschen und freut sich über jede Aufmerksamkeit und Zuwendung. Das Einzige, was ihr jetzt noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause.

Ein Zuhause, in dem man ihr eine Welt zeigt, die sie erschnüffeln kann. Ein Zuhause, dass vielleicht schon Erfahrung mit einem blinden Hund und seinen Bedürfnissen hat. Menschen, die die nötige Geduld und Ruhe mitbringen, damit Nochka in ihrem eigenen Tempo ankommen und ihre Welt erkunden kann. Ein Zuhause, das es in Russland für Nochka wohl nicht mehr geben wird, aber vielleicht doch hier?

NOCHKA ist eine blinde, ca. 50 cm große (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Mitte 2018 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in ihr eigenes Zuhause fliegen. Nochka geht an der Leine, braucht hier aber noch Sicherheit. Dem Menschen gegenüber ist Nochka freundlich und freut sich über Streicheleinheiten. Mit anderen Hunden ist Nochka verträglich, jedoch sollten diese nicht wild oder dominant sein, denn Nochka sieht sie ja nicht und kann sich nicht verteidigen. Daher suchen wir für Nochka ein ruhiges und erfahrenes Zuhause, gern auch als Einzelhund. Nochka kennt aus ihrer Pflegestelle Katzen und größere Kinder und im Zusammenleben gibt es hier keine Probleme.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Nochka ausschließlich eine Endstelle suchen.

Weitere Bilder von Nochka sind auf unserer Homepage:

 https://tierschutz-miteinander.de/…/h…/notfaelle/1310-nochka

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 22.11.2019, 21.16 | (0/0) Kommentare | PL

Weil jede Seele zählt!




CLIP wurde 2011 geboren und kam als Welpe in das russische Shelter "Kozhuhovo". Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Acht Jahre voller Einsamkeit, Lärm und Stress von 3000 anderen Hunden, die auch hier untergebracht sind. Die sensible Clip leidet unsagbar unter der Eintönigkeit und Enge im Shelter. Jeder Tag wie der andere, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Die einzige Abwechslung in Clips tristem Leben bietet der Besuch der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche in das Shelter kommen. Sie bemühen sich so gut es geht, etwas Freude und Wärme in das Leben der Hunde zu bringen. Aber es ist nie genug Zeit, um sich um jeden Hund zu kümmern, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen.

CLIP ist eine sehr ruhige, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Sie geht in der Masse der Hunde schlichtweg unter. Ihr Leid und ihre Einsamkeit äußern sich mittlerweile in gesundheitlichen Problemen. Sie bekommt Hautprobleme, bekommt kahle Stellen. Die Tierärztin des Shelters ist der Meinung, Clips Erkrankung sei psychosomatisch. Mit etwas Liebe, Zuwendung und Beständigkeit würde es der kleinen Clip einfach gut gehen. Sie würde aufblühen.

Wenn die wunderschöne Hündin auf der Krankenstation ist, auf der sie umsorgt wird und Kontakt zu Menschen hat, erholt sie sich schnell wieder. Kommt sie aber in ihren kleinen, engen Zwinger zurück, geht alles wieder von vorne los. Ein ewiger, ermüdender Kreislauf. Die Grenze dessen, was sie ertragen kann, ist für Clip erreicht. Sie kann nicht mehr. Sie will nicht mehr. Wie viel kann sie noch ertragen? Wie lange wird sie noch durchhalten? Wie wird sie den harten russischen Winter überstehen?




CLIP teilt sich ihren engen Zwinger mit mehreren Hunden, wurde mehrmals umgesetzt da es ihr nicht gut ging. Die Betreuer versuchen wirklich ihr Bestes, um Clips Situation etwas erträglicher zu machen. Doch sie leidet unendlich, und es wird ihr wohl erst besser gehen, wenn sie ein Zuhause gefunden hat.

Seit 8 Jahren wartet sie auf ihren rettenden Engel. Den Menschen, der sie hier herausholt, der sie rettet vor Kälte, Nässe, Einsamkeit und dem Lärm der anderen Hunde. Der ihr endlich die Ruhe geben kann, die sie so sehr braucht.

Diese tolle Hündin hat so viel zu geben. Wer gibt ihr endlich eine Chance?

Sie wartet voller Sehnsucht auf "ihren" Menschen. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Maus, geht sehr gut an der Leine, ist gehorsam bei ihren Betreuern. Sie hat eine Schulterhöhe von 45 – 50 cm. Sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg in ein neues, schöneres Leben machen.

Wir wünschen uns von Herzen eine Endstelle für Clip, das Zuhause, auf das sie schon so lange wartet. Wir suchen schon so lange. Wenn Sie sich angesprochen fühen und Clip ein warmes Körbchen schenken wollen, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Infos und Bilder finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1061-clip

Infos über den Vermittlungsablauf gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Clips Verhalten gegenüber Kindern und Katzen kann leider nicht zuverlässig getestet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier keine verlässliche Aussage treffen können.

Lebenslichter 18.11.2019, 19.32 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung, 

welche meinen persönlichen 

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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