Tag: Mensch

Kiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2018
Schulterhöhe: 45 cm
Zweifellos gibt es unendlich viele traurige
Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche
von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch
jene, die alles verloren haben?
Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar“
vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite,
die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein
Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in
Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem
Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die
Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.

Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.

Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros
Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
Lebenslichter 02.01.2026, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL

Edelmira
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 25.03.2019
Schulterhöhe: 57 cm
Es ist das alte, ewig gleiche, aber doch jedes Mal unendlich traurige Lied: Ein Hundekind, ein kleines Welpchen von einigen Wochen oder höchstens Monaten, verschwindet auf Nimmerwiedersehen hinter den dicken Mauern eines italienischen Canile. Dort sitzt es in einer kahlen Betonbox mit Ausblick durch Gitterstäbe auf eine andere kahle Betonbox mit Gitterstäben und wartet; wartet vielleicht auf Futter und Wasser (kommen zwar unregelmäßig, aber meistens doch irgendwann), auf Ansprache und Abwechslung (kommen so gut wie nie), auf ein richtiges Leben (kommt nur äußerst selten und im Jahr höchstens für eine Handvoll der unzähligen gefangenen Hunde).
So oder ähnlich ergeht es Edelmira - mit der Besonderheit, dass für sie nun
endlich Hoffnung auf ein richtiges Leben besteht. Denn obwohl sie seit dem
zarten Alter von dreieinhalb Monaten in dem Betonbunker eingekerkert ist, hat
sich ihr Blatt in diesem Sommer leicht gewendet. Ihre Strafe für nichts, außer,
dass sie als unschuldiges, unerwünschtes Hundekind zur falschen Zeit am
falschen Ort war, wurde von lebenslang in möglicherweise vorzeitige Entlassung
abgemildert. Edelmira durfte nämlich durch eine gütige Schicksalswende oder
eine unerwartete, menschliche Regung der Lagerleitung im August endlich Besuch
von den mit uns befreundeten Tierschützern erhalten. Nun setzen wir alles daran,
um Edelmira möglichst schnell in die Freiheit zu einer liebevollen Familie oder
Einzelperson zu verhelfen.

Edelmira ist eine wunderschöne, schwarzweiße Hündin. Sie wirkt sehr aufmerksam, ihren pharaonenhundähnlichen Ohren scheint kaum etwas zu entgehen. Aber die lange Zeit in der Abgeschnittenheit von der Außenwelt hat bei ihr Spuren hinterlassen. Mehr als sechs ihrer knapp sieben Lebensjahre hat sie in einem immer gleichen, betonierten Rechteck zugebracht. Sie kennt wahrscheinlich jede Spalte, jede Unebenheit in den Mauern. Ihre feine Nase weiß genau, wo ihr Zellengenosse Lynwood noch vor zwei Minuten gelegen hat. Dann standen im August wie aus heiterem Himmel plötzlich wildfremde Menschen in ihrem Kerker, die sie kennenlernen und für einen kurzen Augenblick auf die angrenzende Wiese entführen wollten. Die Tierschützer beschreiben die Situation so: "Edelmira fühlte sich in ihrem Zwinger einigermaßen sicher. Sie kam unterwürfig angekrochen und ließ sich widerstandslos Halsband und Leine anlegen." Sehr mutig für eine Hündin, die in ihrem Leben noch nie zuvor freundlichen, verständnisvollen Menschen begegnet war.

Dann ging es
nach draußen. Plötzlich waren ihre Orientierungspunkte – Betonmauern auf drei
Seiten und vorn eine Gitterwand – weg, der gewohnte, steinharte Boden war Erde
und Gras gewichen, es roch ganz anders; Lynwood, ihr getreuer
Schicksalsgefährte, war nicht mehr an ihrer Seite, dafür gab es Bäume und, wenn
man genau hinhörte, sogar Vogelgezwitscher. Wie soll ein Hund, der nichts
weiter kennt als schmuzigen Steinboden, schimmelige Wände und das verzweifelte
Bellen und Winseln seiner Mitgefangenen, mit alldem anfangen? Edelmira habe vorübergehend ein bisschen die
Orientierung verloren, schreiben die Tierschützer. Sie fürchtete sich, war
plötzlich überwachsam, wollte fliehen und ließ sich vor lauter Stress nicht
mehr anfassen. Nachdem sie sich halbwegs beruhigt hatte, lief sie brav an der
Leine.
Für die
liebe, aber unsichere Edelmira suchen wir Menschen mit Hundeerfahrung, viel
Zeit und viel Geduld. Dazu ein ruhiges Umfeld mit einem sicher eingezäunten
Garten, in welchem sich Edelmira aufhalten darf, sollte sie sich anfangs im
Haus nicht recht wohlfühlen. Edelmira versteht sich gut mit Rüden, ein netter,
umgänglicher Hundekumpel könnte ihr helfen, die ersten Hürden beim Sprung ins
neue Leben zu nehmen. Anfangs wird sie viel Ruhe benötigen und einen Ort, an
den sie sich zurückziehen, an dem sie schlafen und die vielen neuen Eindrücke
nach und nach verarbeiten kann. Wenn sie erst Vertrauen gefasst hat, wird sie
bereit sein für kurze Spaziergänge, um die Welt da draußen in kleinen Schritten
kennenzulernen, ihre traurige Vergangenheit hinter sich zu lassen und irgendwann
auf sicheren Pfoten an der Seite ihrer/ihres Lieblingsmenschen durchs Leben zu spazieren.

Vielleicht
gehören Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, zu diesen Herzensmenschen
und Hundeversteher(inne)n und haben sich in die hübsche Hündin verliebt? Dann melden
Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Edelmira und wir freuen uns riesig auf
Sie. Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Lebenslichter 01.01.2026, 16.44 | (0/0) Kommentare | PL

Heraclio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2020
Schulterhöhe: 65 cm
Es heißt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn
sie stirbt, dann langsam und qualvoll.
Was ist geschehen, Heraclio? Was hat man dir angetan, dass du keinen anderen
Ausweg siehst als jedem Menschen, der sich dir nähern will, überdeutlich zu
zeigen, dass du einen weiteren Schritt keinesfalls zulassen wirst.
Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig
um dich selbst; und sobald ein Mensch euer Gefängnis betritt, flüchtest du
hinter die Mauer und lässt niemanden herein. Also, was ist passiert? Willst du
Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal mit
ansehen, wie deine Geschwister totgeschlagen wurden? Oder hast du selbst Prügel
bezogen? Hat man dir gewaltsam eingebleut, Fremden auf die Art zu begegnen? Wir
wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen.
Genau da, mein lieber Heraclio, liegt die
Schwierigkeit: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die
wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer und
sie sind selten. Und eben, weil sie so selten sind, haben sie meist schon
Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich.
Aber es gibt sie und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: Es könnte
lange dauern, bis wir jemanden für dich gefunden haben. Aber wir werden nicht
aufgeben. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht, denn du bist ganz
und gar kein böser Hund. Du bist nur gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache
wir nicht kennen und aus dem du dich allein nicht mehr befreien kannst - schon
gar nicht an dem grauenvollen Ort, welcher jetzt dein Zuhause sein soll. Halte
durch, Heraclio, wir stehen dir zur Seite!
Geschätzte Leserinnen und Leser! Wenn Sie unserem Brief an Heraclio bis hierher
gefolgt sind, dann wissen Sie, dass wir für ihn Menschen brauchen, die ihm im
Idealfall professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel
im Heuhaufen und die Chancen, sie zu finden, stehen nicht besonders gut. Aber
Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde,
was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen
können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht,
zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen
von Herzen.
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Lebenslichter 30.12.2025, 20.18 | (0/0) Kommentare | PL

BRITNEY
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. Mai 2014
Zwingernummer: A 7
geimpft, gechipt, kastriert
Wäre Britney gefragt worden, so hätte sie sicher darum gebeten, lieber nicht in eine Welt hineingeboren zu werden, in der es für Hunde wie sie praktisch keine Chance gibt.
Sie und ihre Schwester Jenny kamen bereits als zuckersüße Welpen in das molochartige Shelter Kozhuhovo. Seitdem fristen sie dort mit 3000 weiteren Leidensgenossen ihr trauriges Dasein, denn in Russland selbst ist es fast aussichtslos, für sie ein schönes Zuhause zu finden.

Britney kann nur noch hoffen – dass sie in der unübersehbaren Masse an Hunden nicht sang- und klanglos untergeht; dass es irgendwo in der Welt einen Menschen für sie gibt, der sie sieht und ihr eine Heimat schenken will.
Anders als ihre Schwester hat Britney sich nicht zu einer starken, selbstsicheren Hündin entwickelt. Zwar freut sie sich über die wöchentlichen Besucher der Betreuer, die ihr wenigstens etwas Abwechslung und Ansprache bieten. Sie hat wohl auch zu dem einen oder anderen von ihnen Vertrauen gefasst, aber ihre Ängstlichkeit und Schüchternheit hat sie bis heute nicht völlig ablegen können. Viel zu selten hat sie ja Kontakt zu den Menschen und viel zu kurz ist jedes Mal die Zeit, die sie in ihrer Gesellschaft verbringen darf.

Britney fällt das Leben im Shelter furchtbar schwer. Sie leidet unter der ständigen Einsamkeit, Langeweile und Isolation. Was ihr fehlt, sind Geborgenheit, Sicherheit und Liebe an der Seite ihres eigenen Menschen, ihrer eigenen Familie. Sie braucht dringend ein Zuhause in dem sie in Ruhe ankommen, sich behütet fühlen und glücklich alt werden darf.

Ein freundlicher,
souveräner Hundekumpel im neuen Zuhause wäre für Britney eine große Hilfe, um
alles das zu lernen, was ein Hund so kann und darf. Denn bisher kennt sie kaum
etwas anderes, als das Laufen an der Leine und das Zusammenleben mit
Artgenossen. Aber sie ist äußerst lieb, lernwillig und bereift schnell, was man
von ihr möchte. Wenn man ihr nur ein wenig Zeit lässt, um sich zurechtzufinden
und geduldig mit ihr übt, wird sie sich schon bald zu einer wundervollen
Familienhündin und treuen Begleiterin entwickeln!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2014
Zwingernummer: B 241
geimpft, gechipt, kastriert
Seit ihrer Welpenzeit sitzt DAKOTA, eine zum Verlieben hübsche Hundedame – mittlerweile im besten Alter – eingesperrt in einem unpersönlichen, kargen Zwinger des russischen Shelters Kozhuhovo. Viel zu früh von der Mutter und den Geschwistern getrennt, durfte sie nie unbekümmert herumtollen, spielen und all die Dinge lernen, die ein junger Hund wissen muss.
Umso erstaunlicher ist es, dass aus ihr trotz des tristen und eintönigen Daseins, zu welchem die Menschen sie verdammt haben, eine freundliche, aufgeschlossene Hündin geworden ist. Ihre Betreuer beschreiben Dakota als aufgeweckt, lernwillig und stets darum bemüht, alles richtig zu machen.
Wenn Dakota einmal in der Woche für ein Stündchen ihren winzigen Zwinger verlassen darf, genießt sie diese Zeit in der Nähe ihrer Menschen sehr.


An den anderen Hunden zeigt sie dagegen nur wenig Interesse. Zwar kommt sie mit ihnen aus und geht allen Streitigkeiten grundsätzlich aus dem Weg. Aber sie wirkt so, als würde sie sich in der großen Masse oft ängstigen und Schutz bei den Betreuern suchen. In deren Nähe fühlt sie sich sicher und freut sich, wenn man ihr Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten schenkt.
Niemand kann sich erklären, warum dieses reizende Hundemädchen bisher kein Zuhause gefunden hat. Nicht einmal die professionellen Fotos, die die Betreuer von ihr machen ließen, konnten ihr dazu verhelfen, dass sie in Russland jemand adoptieren wollte.


So suchen wir nun für Dakota ein Für-immer-Zuhause
bei lieben Menschen, die ihr mit viel Verständnis und Geduld begegnen, sie in
Ruhe ankommen lassen und ihr einfühlsam und Stück für Stück die Welt außerhalb
von Gitterstäben zeigen. Wenn Sie der netten Hündin einen Platz in Ihrem Heim
und Ihrem Herzen schenken möchten - Dakota ist bereit für die Reise ins Leben!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

...und manchmal hat das Leben wohl nichts mehr zu geben
Komm gut an,
geliebte Schwester - …ich muss leider weiter träumen!
Wie so viele der Hunde, die wir Ihnen hier vorstellen, musste auch SAFFRON bereits als Welpe mit seinen Wurfgeschwistern Gabrial und Ben in das riesenhafte Shelter Kozhuhovo bei Moskau einziehen. Das war im Jahr 2014. Er hatte noch sein ganzes Leben vor sich, hätte bei einer lieben Familie leben und einfach nur glücklich sein sollen. Doch manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte bereit. Gabrial, seine Schwester, zu vor kurzem das Große Los: Sie reist mit dem nächsten Tansport ins Glück zu ihrer Familie nach Deutschland.
Saffron lebt nun bereits seit sieben Jahren an diesem trostlosen Ort. Traurig und gelangweilt sitzt er in seinem kleinen Außenzwinger hinter Gitterstäben.

Ein einziger Lichtblick sind seine Betreuer, die einmal die Woche kommen. Saffron darf dann zusammen mit seinen Artgenossen in den Auslauf. Er freut sich jedes Mal so sehr. Wenn er seine Betreuer schon von weiten sieht, weiß er, endlich darf er seinen Zwinger verlassen, wenn auch nur für kurze Zeit. Eine Stunde, einmal die Woche…
Saffron ist
sehr menschenbezogen, verspielt und fröhlich. Er liebt es, mit den anderen
Hunden im Auslauf zu spielen. Seine Zwingernachbarn und er toben die ganze Zeit
und vergeuden keine einzige Minute. Seine
Betreuer beschreiben ihn als neugierig und zärtlich und er erobert alle mit
seiner tollen Art. Gerne gibt er Pfötchen und kann gut an der Leine laufen.

Einmal nahm Saffron an einer Tierschutzveranstaltung teil und durfte sogar eine Nacht bei seiner Betreuerin bleiben. Er badete vergnügt, fuhr im Auto mit und schlief schön im Flur auf einer Matte. Allerdings machten ihm laute Geräusche auf der Straße ein wenig Angst.
Bei der Veranstaltung hatte Saffron leider kein Glück, so sehr sich seine Betreuer auch für ihn bemühten. Sie konnten kein Zuhause für ihn finden. Saffron verstand die Welt nicht mehr, als er wieder in seinen Zwinger zurück musste.


Daher hoffen wir, nun ein Zuhause für Saffron zu finden. Wir hoffen, dass irgendwo da draußen in Deutschland dieser eine Mensch ist, der sich in Saffron verliebt; der ihm viel Liebe und Zuneigung sowie ein warmes Körbchen schenkt. Wir wünschen uns, dass wir seine Menschen finden, die ihm zeigen, was es heißt, Teil einer Familie zu sein.
Saffron ist
ein bildhübscher und schlauer Hund, aber in Russland hat er leider keine Chance,
ein Zuhause zu finden. Noch nie hat sich jemand für ihn interessiert.

Saffron ist ca. 45 – 50 cm hoch, geimpft, gechipt und kastriert. Falls Sie Saffron adoptieren möchten und ihm ein tolles Leben ermöglichen wollen, dann sind seine Koffer schnell gepackt, und er kann sich auf seine Reise nach Deutschland machen.
Bei
ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.
Saffron mit seinen Geschwistern Gabrial und Ben vor den Zwingern:
Saffron liebt seine Betreuer über alles:
Saffron mit seinen Geschwistern Gabrial und Ben:
Saffron beim Kuscheln:
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
Lebenslichter 23.07.2024, 15.56 | (0/0) Kommentare | PL

SATYA
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: A 33
SATYA lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen, und ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.

Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht. Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.
Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt.
Es wäre also überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt
ganz wunderbar, würden in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette
Artgenossen leben.


Satya braucht dringend Menschen, die der schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.
Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und
könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause
geben möchten, welches sie so sehr verdient.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

BARI
Rüde
geb. 2017
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
freundlich zu Menschen; anfangs ein wenig schüchtern
hat schon gelern, an der Leine zu laufen
liebevolles Zuhause auf Lebenszeit gesucht
In manchen Augenblicken bedaure ich,
dass wir keine Millionäre sind. Wären wir es, dann würden wir ein riesiges
Grundstück kaufen - irgendwo weitab gelegen, wo wir niemanden störten und so
viele Hunde haben könnten, wie wir möchten. Dann würden wir vor allem die
großen, alten schwarzen Hunde aufnehmen, die keiner haben will. Warum nicht,
das wird mir ein ewiges Rätsel bleiben; denn aus eigener Erfahrung weiß ich,
dass gerade sie die liebsten, sanftmütigsten, freundlichsten und umgänglichsten
Wegbegleiter sind. Tatsächlich spukt auch hierzulande noch immer eine Menge an
mittelalterlichem Aberglauben in den Köpfen herum. Es gibt Leute, die einen
Bogen machen oder die Straßenseite wechseln, wenn wir mit einem unserer
schwarzen Hunde spazierengehen. Einmal hat sich sogar jemand bekreuzigt. Schwarze
Katzen, die einem von links nach rechts über den Weg laufen, sollen Unglück
bringen? Ich weiß nicht; so wie ich das sehe, sind wir Menschen die einzigen,
die Unheil über unsere Mitgeschöpfe und unsere eigene Spezies bringen, egal
welche Hautfarbe wir tragen. Im Übrigen ist das eine reine Glaubens- und
Erziehungsfrage: In anderen Kulturkreisen gilt Schwarz als die Farbe der Freude
und zur Beisetzung erscheint die Trauergesellschaft ganz in Weiß.

Zu dir, lieber Bari: Mit jedem Tag in Gefangenschaft erlischt
ein weiteres Hoffnungsfünkchen für dich. Schon seit fünf endlos langen Jahren
wartest du in deinem engen Zwingerloch auf jemanden, der dich sieht und
erkennt, was für wunderschöner Hundemann du bist mit deinem glänzend-schwarzen
Fell und den bernsteinfarbenen Augen. Als man dich gnadenlos einsperrte, warst
du ein junger, hoffnungsvoller Junghund; nun ganz allmählich wirst du hinter
Gittern zum Senior.
Wenn die freiwilligen Helfer dich einmal in der Woche für ein knappes Stündchen aus deinem kahlen Zwinger befreien, damit du dir im Auslauf die Beine vertreten kannst, bist du glücklich und genießt sichtlich die Bewegung. Dabei suchst du aber immer wieder die Nähe der Betreuer, bettelst um jede noch so kleine Zuwendung und jede streichelnde Hand. Es ist ja immer nur so wenig Zeit, die du dir obendrein mit vielen anderen Hunden teilen musst; aber für dich bedeuten diese kostbaren Momente die ganze Welt.

In deinem russischen Heimatland gehörst du schon
längst zu den Vergessenen, die unschuldig und sinnlos ihre Lebenszeit im
Gefängnis absitzen, weil niemand die Liebe zu schätzen weiß, die sie zu geben
haben. Auch bei uns wird es vielleicht nicht einfach, aber dennoch möglich.
Denn sicher gibt es hier Menschen, die dein ruhiges, umgängliches Wesen
schätzen werden und Politik von Tierliebe zu trennen wissen.
Hier können Sie sich einige kleine Filme von Bari in seinen seltenen Glücksmomenten ansehen:
https://www.youtube.com/shorts/YfqKJZ_Jluc
https://www.youtube.com/shorts/WskCD96KCBs
https://www.youtube.com/shorts/lN7zFVw94mU
https://www.youtube.com/shorts/sDNIwU5y6Us
Bisher kennst du von der Welt nichts anderes als das
Hundeasyl. Deswegen brauchst du dringend geduldige und verständnisvolle Menschen,
die dir Zeit lassen, dich an das neue, gute Leben zu gewöhnen. Weil du mit deinen
Schicksalsgefährten gut auskommst und friedlich zusammenlebst, wäre ein netter
Artgenosse im neuen Zuhause dabei sicher hilfreich für dich. Aber natürlich ist
das keine Voraussetzung.
Lieber Bari! Möge mein Inserat dazu beitragen, dass
ein gutherziger Mensch, eine tierliebe Familie dich für sich entdeckt, damit
Einsamkeit und Langeweile nicht die einzigen Begleiter für den Rest deines
Lebens bleiben.

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-Mail: d.bansche@gmail.com
fb.me/Chance.fuer.ShelterhundeLebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

GARRY
geb. 2015
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
schüchtern, er nähert sich dem Menschen aber der letzte Mut zur Nähe fehlt ihm noch
gut verträglich mit Artgenossen
Garry lernt fleißig das Laufen an der Leine
Hungerstiller und Seelenheiler gesucht!
Gebissen beim Kampf ums karge Futter – dabei möchtest du doch nur überleben!
Du hast den leidigen Umzug vom Shelter Kozhuhovo nach Malinki, weit außerhalb vor den Toren Moskaus, bereits mit einer schlimmen Bisswunde am Kopf bezahlen müssen. Dabei hattest du noch Glück im Unglück, denn deine Betreuerin Veronika nahm dich mit zu den Tierärzten im Shelter. Die riesige Wunde und dein geschwollenes Gesicht sind fast abgeheilt, das Problemund die Gefahr – der Hunger und der Kampf ums Überleben – jedoch bleiben.
Wir wissen, wie äußerst knapp das Futter bemessen wird, weil der Shelterbetreiber seine Gewinnspanne erhöhen möchte, sodass Ihr alle viel zu wenig Futter bekommt und sich erst einmal diejenigen satt fressen, die im Zwinger den Ton angeben. Zwar füttern die Betreuer einmal in der Woche zu, was ihr eigener Geldbeutel hergibt, denn sie bezahlen die Extrarationen aus ihrer eigenen Tasche – doch bei 3000 ausgehungerten Hunden und nur 100 Freiwilligen reicht es nicht hinten und nicht vorn, um all die knurrenden Mägen zu besänftigen.

So kommt es, dass du und viele deiner Leidensgefährten
zum Teil lebensbedrohlich an Gewicht verloren haben, weil kaum einer es wagt,
sich mit den Stärkeren anzulegen; zumal es in den engen, nur wenige Quadratmeter
messenden Zwingern keine Möglichkeit gibt zu fliehen oder sich wenigstens zu
verstecken. Veie geben auf und fügen sich in ihr Schicksal, aber dein Hunger
war einfach größer als deine Angst. In deiner Verzweiflung hast du dich wohl zu
früh an den noch mit Futter gefüllten Eimer getraut und musstest deinen Mut
schmerzhaft und teuer bezahlen. Dabei hätte es noch schlimmer ausgehen können, denn
so manche Beißerei im Shelter endet leider tödlich; nicht, weil die Hunde
angriffslustig oder böse wären. Sie sind einfach nur fast verhungert und
verzweifelt und hängen trotz allem an ihrem Leben, mag es auch noch so schwer
und armselig sein.
Es schmerzt uns in der Seele mitanzusehen, wie schwierig
und gefährlich das Leben von Hunden dir nach dem Umzug geworden ist. Deshalb
möchten wir alles versuchen, für dich ein gutes Zuhause zu finden.

Es wird vielleicht nicht einfach, weil du außer
Gefangenschaft, Hunger, Lärm, Schmutz und leider auch Gewalt noch nicht viel
von der Welt kennst. Da braucht es ganz besondere Menschen, die dich so nehmen
wie du bist, nichts von dir erwarten und dir geduldig zeigen, wie schön das
Leben sein kann, wenn man sich geborgen und sicher fühlen darf. Ein gut eingezäunter,
weglaufsicherer Garten wäre da schon wichtig für dich, weil du wohl eine Weile
brauchen wirst, bis du dich zum Gassigehen auf die Straße traust. Deine ersten
Schritte werden kleine sein, umso größer dann die Freude über jeden Erfolg.
Etwas spricht entschieden für dich: Du bist äußerst
duldsam und alles andere als aggressiv. Bei der Versorgung deiner Wunde durften
die Tierärzte dich problemlos anfassen und behandeln. Wegen der Verletzung
konnte die kein Maulkorb angelegt werden, aber es war noch nicht einmal eien
Maulschlaufe notwendig. Du hast alles brav und ohne zu schnappen über dich
ergehen lassen.

Die wunderbaren Betreuer haben begonnen, mit dir zu
arbeiten, damit du – solltest du die Chance deines Lebens bekommen und Malinki
verlassen dürfen – schon ein Stückchen des steinigen Weges zum Vertrauen in die
Menschen gegangen bist.
Vielleicht möchten gerade Sie der sichere Hort und Rettungsanker
für Garry sein, damit er nicht erneut zum Opfer im täglichen Kampf ums Futter
und blanke Überleben wird. Wenn ja, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen
lieben Dank!
Garry im Shelterauslauf in Malinki:
Garry mit geschwollenem Gesicht in seinem Zwinger in
Malinki:
Garry – mit etwas abgeheiltem Gesicht an den
Gitterstäben seines Zwingers:
Fütterung von Garry in seiner Holzhütte im Zwinger:
Arbeiten mit Garry – Berührungen zulassen:
Erstes Gassigehen vor den Zwingerreihen:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 18.07.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

MISHA
Rüde
geb. ca. 2014
ca. 60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt den Menschen
kommt gut klar mit Kindern
sehr gut verträglich mit Artgenossen
läuft gut an der Leine
auf einer Pflegestelle in Russland
sucht (s)einen Menschen, (s)eine Familie, der/die das Besondere liebt
Misha – ein besonderer Hund sucht ebenso besondere Menschen.
Als ich die Bilder von dir zum ersten Mal gesehen habe,
war ich ratlos und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Noch fehlten mir genauere Angaben zu deinem
speziellen Aussehen. Ein paar Tage später fand deine Betreuerin die Zeit, mir
ausführlich über dich zu schreiben, und ich erhielt auch mehrere kleine Filme
von dir.
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurdest du auf den Straßen Moskaus eingefangen und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Dein „bestes Stück“ war nicht mehr dort, wo es von Natur aus hingehört, und du warst an beiden Augen schwer verletzt. Die Tierärzte im Hundeasyl konnten sie mit einer plastischen Operation erfolgreich behandeln, sodass dein Sehvermögen heute uneingeschränkt ist.

Woher das Problem mit deinem Penis kam, bleibt bis heute ungeklärt. Möglicherweise hat man dich gewaltsam von einer läufigen Hündin getrennt, was zu schwersten Verletzungen führen kann. Auch ein Missbrauch durch Menschen ist vorstellbar. Drei Operationen hast du tapfer hinter dich gebracht, Narben übersäen deinen Bauch. Aber dafür kommst du heute gut zurecht mit dem, wie es eben ist. Zwar bleibt dein Glied ungeschützt, aber dein kleines Geschäft kannst du verrichten, wie jeder andere Hundemann auch. Wie mehrere Tierärzte übereinstimmend sagen, bist du ein vollkommen gesunder Hund - nur eben mit einem „external feature“, einem äußeren Attribut, wie deine Betreuerin es liebevoll umschreibt.

Dabei hattest du im Unglück noch riesengroßes Glück:
Deine Betreuerin hat dir den Umzug in die neue Hundehölle von Malinky erspart,
indem sie dich in einer Pension untergebrachte, deren Kosten sie aus eigener
Tasche bezahlt. In den warmen Jahreszeiten gibt es für dich kaum Probleme; nur
im Winter bei Minusgraden darfst du nicht lange im Freien bleiben.
Trotz allem hast du dir deinen wundervollen Charakter, dein zuckersüßes Wesen und dein absolut manierliches Benehmen erhalten. Du verstehst dich mich Artgenossen und magst sogar Katzen. Menschen liebst du, und mit Kindern hast du keinerlei Probleme. Jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit macht dich glücklich und an der Leine läufst du vorbildlich.

So machen wir uns nun für dich auf die Suche nach
einem liebevollen Zuhause bei Menschen, die dich nicht mehr ganz jungen
Hundemann mit deinem goldigen Charakter, deinem großen Herzen und eben deiner
kleinen Besonderheit zu schätzen wissen.
Wenn Sie gern dieser Mensch/diese Familie sein
möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Misha noch im Shelter Kozhuhovo:
Misha im Außenbereich der Pension:
Misha mit seiner Betreuerin in der Pension:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 17.07.2024, 14.39 | (0/0) Kommentare | PL