Tag: Menschen

MISHA
Rüde
geb. ca. 2014
ca. 60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt den Menschen
kommt gut klar mit Kindern
sehr gut verträglich mit Artgenossen
läuft gut an der Leine
auf einer Pflegestelle in Russland
sucht (s)einen Menschen, (s)eine Familie, der/die das Besondere liebt
Misha – ein besonderer Hund sucht ebenso besondere Menschen.
Als ich die Bilder von dir zum ersten Mal gesehen habe,
war ich ratlos und wusste nicht, was ich davon halten sollte. Noch fehlten mir genauere Angaben zu deinem
speziellen Aussehen. Ein paar Tage später fand deine Betreuerin die Zeit, mir
ausführlich über dich zu schreiben, und ich erhielt auch mehrere kleine Filme
von dir.
Vor etwas mehr als zwei Jahren wurdest du auf den Straßen Moskaus eingefangen und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Dein „bestes Stück“ war nicht mehr dort, wo es von Natur aus hingehört, und du warst an beiden Augen schwer verletzt. Die Tierärzte im Hundeasyl konnten sie mit einer plastischen Operation erfolgreich behandeln, sodass dein Sehvermögen heute uneingeschränkt ist.

Woher das Problem mit deinem Penis kam, bleibt bis heute ungeklärt. Möglicherweise hat man dich gewaltsam von einer läufigen Hündin getrennt, was zu schwersten Verletzungen führen kann. Auch ein Missbrauch durch Menschen ist vorstellbar. Drei Operationen hast du tapfer hinter dich gebracht, Narben übersäen deinen Bauch. Aber dafür kommst du heute gut zurecht mit dem, wie es eben ist. Zwar bleibt dein Glied ungeschützt, aber dein kleines Geschäft kannst du verrichten, wie jeder andere Hundemann auch. Wie mehrere Tierärzte übereinstimmend sagen, bist du ein vollkommen gesunder Hund - nur eben mit einem „external feature“, einem äußeren Attribut, wie deine Betreuerin es liebevoll umschreibt.

Dabei hattest du im Unglück noch riesengroßes Glück:
Deine Betreuerin hat dir den Umzug in die neue Hundehölle von Malinky erspart,
indem sie dich in einer Pension untergebrachte, deren Kosten sie aus eigener
Tasche bezahlt. In den warmen Jahreszeiten gibt es für dich kaum Probleme; nur
im Winter bei Minusgraden darfst du nicht lange im Freien bleiben.
Trotz allem hast du dir deinen wundervollen Charakter, dein zuckersüßes Wesen und dein absolut manierliches Benehmen erhalten. Du verstehst dich mich Artgenossen und magst sogar Katzen. Menschen liebst du, und mit Kindern hast du keinerlei Probleme. Jede noch so kleine Zuwendung und Aufmerksamkeit macht dich glücklich und an der Leine läufst du vorbildlich.

So machen wir uns nun für dich auf die Suche nach
einem liebevollen Zuhause bei Menschen, die dich nicht mehr ganz jungen
Hundemann mit deinem goldigen Charakter, deinem großen Herzen und eben deiner
kleinen Besonderheit zu schätzen wissen.
Wenn Sie gern dieser Mensch/diese Familie sein
möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Misha noch im Shelter Kozhuhovo:
Misha im Außenbereich der Pension:
Misha mit seiner Betreuerin in der Pension:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 17.07.2024, 14.39 | (0/0) Kommentare | PL

TURKA
Hündin
geb. ca. Januar 2021
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
vertraut den Menschen,
die sie kennt,
bei Fremden braucht sie ein bisschen Zeit
läuft schon gut an der Leine
möchte so gern den
harten Betonboden
gegen ein weiches Kissen tauschen
Als blutjunes, trotz
deines harten Vorlebens immer noch hoffnungsfrohes Hundemädel musstest du Mitte
2022 ins riesige, angsteinflößende Shelter Kozhuhovo einziehen. Eine Zeitlang
hattest du dich zusammen mit deinen beiden Schwestern in einem Moskauer Industriegebiet
mehr schlecht als recht durchgeschlagen, bis irgendwann die Hundefänger kamen
und euch grob kassierten.
Von der Strasse ins Asyl, um dann für immer vergessen zu werden? Die Gefahr, dass dies auch dein Schicksal sein wird, ist leider groß. Wir haben so viele wunderbare Hunde, welche problemlos vermittelt werden können, die aber dennoch oft jahre-, nicht selten sogar lebenslang in winzigen Zwinern einsitzen müssen, ohne Hoffnung, diesen traurigen Ort jemals in Richtung Freiheit zu verlassen. Obendrein wirst du, da du zu den kleinern Hunden gehörst, sowieso fast immer übersehen.

Zu allem Elend musstest du diesen Januar mit deinen über dreitausend Mitgefangenenr in das neue Shelter Malinki, weit vor den Toren Moskaus und für viele der freiwilligen Helfer nun nicht mehr erreichbar, umziehen. Diese hatten dich gerade soweit, dass du anfingst, Menschen zu vertrauen – keine leichte Aufgabe, denn die einzigen Menschen, die ihr sonst zu sehen bekommt, sind die Shelterarbeiter; und diese sind leider oft nicht tierlieb. Wenn sie schlechte Laune haben, setzt es schon auch einmal Fußtritte oder Schläge mit der Schaufel.

Sogar das Laufen an der Leine hatten die Betreuer dir im Kozhuhovo schon beigebracht. In der neuen Unterkunft sind die Umstände noch bedeutend schwieriger und den wenigen Betreuern fehlt es vorn und hinten an Zeit, um euch die so dringend notwendige Aufmerksamkeit zu schenken. Aber sie lassen euch nicht im Stich und tun, was immer sie können.
Über dein früheres Leben wissen wir so gut wie nichts. Vielleicht wurdest du auf der Straße geboren, oder du wurdest mit deinen Geschwistern, als unerwünschter Nachwuchs einer Besitzerhündin, ausgesetzt.

Nun suchen wir für
dich geduldige und verständnisvolle Menschen, die dich liebgewinnen (bei deinem
anschmiegsamen und freundlichen Wesen dürfte das nicht schwerfallen) und dir
dabei helfen, dich an das zu gewöhnen, was wir ein richtiges Hundeleben nennen.
Ein netter Artgenosse im neuen Heim wäre dabei sicher eine prima Unterstützung,
ist aber keineswegs Bedingung.
Möchten vielleicht SIE
der niedlichen, kleinen Turka ihren sehnlichsten Traum – von der Straße ins Hundeasyl
und von dort in ihre eigene, liebevolle Für-immer-Familie – gern erfüllen? Dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie einige Videos
zum besseren Kennenlernen von Turka:
Turka beim Gassigehen
im Shelter Malinki:
Turka und ihre Zwingernachbarin bekommen ein wenig Extrafutter- welch ein Luxus, was für ein Genuss:
Turka und ihre
Zwingergenossin im Sozialisationsraum des Shelters:
Turka - leider keine
Zeit für Spielzeug:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 05.07.2024, 15.27 | (0/0) Kommentare | PL
Es gibt keine Worte dafür, wenn für zwei Hunde nach fast 14 Jahren Eingesperrtsein das Leben beginnt und ihnen die Liebe von Menschen zuteil wird. Es ist ein Wunder, wenn dieses Zuhause für EINEN alten Hund gefunden werden kann. Dürfen ZWEI Schwestern im Doppelpack reisen, ist es mehr als ein Wunder.
Dieses Wunder wurde wahr für die beiden Schwestern Julia und Gerda. Sie wurden privat adoptiert von der in Deutschland lebenden Familie einer ihrer russischen Betreuerinnen. Julia und Gerda haben Russland am 11. März verlassen, und die Reise gut überstanden. Sie sind angekommen in ihrem Zuhause. Die schüchterne Julia orientiert sich sehr an ihrer offeneren und mutigeren Schwester Gerda. Nicht auszudenken, hätte man die beiden getrennt. Gemeinsam sind sie durch all die schweren Jahre im russischen Shelter gegangen, nun dürfen sie gemeinsam noch ihr eigenes Zuhause genießen. Wir vom Verein Pro Canes et Equos haben die beiden Schwestern für die Reise und das Leben hier mit Sicherheitsgeschirren ausgestattet.
Julia und Gerda, wir freuen uns so sehr über Euer Glück, und hoffen, dass Euch noch ganz viel Zeit in Freiheit bleibt!

JULIA
Hündin
geb. 2010
50-55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
zurückhaltend und ruhig
braucht ein bisschen Zeit, um Vertrauen zu fassen
umgänglich und verträglich mit Artgenossen
kennt das Laufen an der Leine
weiches Körbchen zum Ausruhen gesucht
Wunder gibt es immer
wieder – so heißt es in einem alten Schlager. Und genau so ein Wunder suchen
wir für dich, liebe Julia, sowie für Gerda, deine Schwester, die
ich hier schon vorgestellt habe.
Zwei liebe, in Ehren ergraute Hündinen, die ihr ganzes Leben gemeinsam in der großen Hundverwahranstalt Kozhuhovo bei Moskau zubringen mussten. Wir wollen versuchen, auf diesem Wege besonders großherzige Menschen zu finden, die es euch ermöglichen, dass ihr Zwei euer Leben miteinander in einem behüteten Zuhause beschließen dürft. Dieser Wunsch erscheint vermessen, er ist es auch; und natürlich sind wir dankbar und froh, wenn wenigstens eine von euch noch einen gemütlichen, liebevollen Platz findet.

Vereint in eurem
traurigen Schicksal, hattet Ihr all die harten Jahre lang ein großes Glück: Ihr
wurdet nie getrennt, hattet wenigstens immer euch. Viel ist das nicht, aber es
hat euch sicher oft geholfen, die Zeit hinter Gittern in dem riesigen
Hundegefängnis zu überstehen.
Auch nach dem Umzug in das neue Shelter Malinki, weit vor den Toren von Moskau auf dem Gelände einer stillgelegten Mülldeponier erbaut und für Besucher und Freiwillige nur schwer erreichbar, wurdet Ihr zusammen mit zwei weiteren Leidensgefährten in einem Zwinger untergebracht. Das ist den ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen zu verdanken. Sie haben es, allen Schwierigkeiten und Widerständen zum Trotz durchgesetzt, dass nicht getrennt wurde, was zusammengehört.

Im neuen Shelter ist das Leben noch weitaus beschwerlicher geworden. Ständig fehlt es an Futter, sodass Ihr euch kaum jemals richtig sattfressen könnt; saubers, frisches Wasser ist Mangelware und ein richtiges Luxusgut; die einfache, kahle Holzhütte für den Rückzug ist viel zu winzig, als dass vier Hunde gleichzeitig darin Schutz finden könnten; die Betreuer brauchen deutlich länger für die Anfahrt, was natürlich von der ohnehin knapp bemessenen Zeit abgeht, die sie euch widmen können; und die Tierärztinnen und -ärzte lassen es an Fachwissen und echtem Interesse an eurem Wohlergehen fehlen. Doch allem zum Trotz geben du und deine Schwester euch weiterhin gegenseitig Halt.
Du bist schüchterner als deine Schwester Gerda und brauchst länger, um dich uns Menschen anzuschließen. Den Freiwilligen, die du schon lange Jahre kennst und die euch nie im Stich gelassen haben, vertraust du; aber auch Fremden gegenüber zeigst du du dich mutig und aufgeschlossen, wenn deine Schwester Gerda dich begleitet. Solltest du das Glück haben, ein eigenes Zuhause zu finden, werden deine Menschen dir bestimmt mit viel Verständnis und Geduld entgegenkommen. Und wenn es das Schicksal doch noch einmal besonders gut meint, dürft Ihr vielleicht gemeinsam dort einziehen. Schön wäre es, wenn es einen eingezäunten Garten gäbe, in welchem du/ihr spazieren gehen und euch die Sonne aufs Fell scheinen lassen könnt. Auf ausgedehnte Wanderungen legt ihr keinen Wert mehr; denn abgesehen von euren Seelen, ist auch an euren Körpern die lebenslange Gefangenschaft auf knapp fünf Quadratmetern mit kaum Bewegung nicht spurlos vorübergegangen.

Vielleicht möchten ja
Sie einer dieser zwei so lieben, stillen und unaufdringlichen Hündinnen – oder,
wenn Sie es ermöglichen können, auch beiden - nach dreizehn Jahren voller
Einsamkeit und Entbehrung noch einen schönen Lebensabend und später dann einen
würdigen Abschied bescheren? Dann melden Sie sich bitte recht bald bei uns, den
beiden läuft die Zeit davon. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.
Hier zeigen wir Ihnen einige
Videos der beiden Schwestern in ihrem Shelteralltag:
Julia im
Shelterauslauf in Malinki:
Julia ebenfalls im
Shelterauslauf in Malinki:
Julia und Gerda
bekommen Leckerlis in ihrem Zwinger:
Julia und Gerda
bekommen Leckerlis in ihrer Holzhütte:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 28.03.2024, 15.19 | (0/0) Kommentare | PL

Geburtsdatum: ca. 2014
Aufenthaltsort: TH Russland
SAM ist ein Fundtier. Im Herbst 2014 geboren,
kam er bereits als kleiner Welpe ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Plötzlich
musste er sich in einer Welt zurecht finden, wie er sie vorher nicht kannte.
Eine Welt, in der es offensichtlich nur noch Gitterstäbe für ihn gab.
Wenn die Hunde ins Shelter gebracht werden, bedeutet die erste Zeit für sie, in einem der winzigen Quarantäne-Zwinger hocken zu müssen. Die Türen dieser Zwinger verwehren den Blick nach draussen - lediglich der obere Teil ist vergittert. Alles, was die Hunde sehen können, wenn sie stehen, ist der Himmel. Um einen Blick in den Gang zwischen den Zwingerreihen werfen zu können, müssen sie sich auf die Hinterbeine stellen.

So musste Sam ausharren - 4 lange Wochen - bis er alle nötigen Impfungen bekommen hatte und nicht mehr Gefahr lief, an einer tödlichen Infektion zu erkranken. Sam hat diese Zeit überstanden und wurde nach 4 Wochen Einsamkeit in einem Außenzwinger im B-Sektor untergebracht. Nun hatte er wenigstens Gesellschaft durch ein paar Artgenossen, die sich mit ihm diesen Zwinger teilten.

Und er bekam eine Betreuerin - einen lieben Menschen, der sich fortan um ihn kümmern sollte. Auch wenn dieser Mensch nur einmal in der Woche zu Besuch kam...Sam begriff schnell, dass dieser Zweibeiner es gut mit ihm meinte. Er bekam Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit und durfte zusammen mit den anderen Hunden in den Freilauf rennen, um dort zu spielen und zu toben. Außerdem brachte seine Betreuerin ihm bei, wie man anständig an der Leine läuft. Das ist Sam´s Leben.
Heute ist Sam längst erwachsen und obwohl er die meiste Zeit seines Lebens hinter Gittern verbracht hat, hat er sich seinen freundlichen Charakter bewahrt. Obwohl es Menschen waren, die ihm dieses Leben aufgezwungen haben, sucht er ihre Gesellschaft und zeigt sich sehr anhänglich.

Leider hat bis heute nie Jemand Interesse
daran gezeigt, Sam zu adoptieren. Und die Chancen auf ein schönes Zuhause in
seinem Heimatland sinken mit jedem Monat, den er älter wird. Seine Größe (ca.
55 cm) und seine überwiegend schwarze Fellfarbe tun ihr übriges dazu. Große,
schwarze Hunde stehen nicht besonders hoch auf der Beliebtheitsskala vieler
Menschen.
Wir wollen versuchen, für Sam ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden. Ein
Zuhause bei Menschen, denen Sam sein großes Hundeherz schenken darf. Ein
Zuhause, wo er die Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt, nach der er sich so
sehnt und Menschen, die ihm die Welt zeigen und ihm all das beibringen, was er
noch nicht kennt.
Sam ist bereits kastriert, vollständig geimpft, verträglich mit Artgenossen,
sehr menschenbezogen, geht prima an der Leine und wartet nur darauf, endlich
von seinen Menschen entdeckt zu werden. Er könnte schon sehr bald nach Deutschland
reisen, wenn Sie ein freies Plätzchen für Sam haben und sich nichts Schöneres
vorstellen können, als mit ihm zusammen durch die Natur zu streifen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

ROGER
Rüde
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2009
geimpft, gechipt, kastriert
Pflegestelle Moskau
Die Jahre gingen ins Land. Hunde kamen, Hunde gingen - doch Roger blieb. Niemand zeigte Interesse an dem jungen, lebensfrohen Rüden. Nicht einen Menschen konnte er davon überzeugen, dass er ein wundervoller Begleiter sein würde, wenn er nur die Möglichkeit dazu bekäme.

Nach vielen, verlorenen Jahren gab Roger sich auf. Er zog sich zurück und seine Betreuer bemerkten schnell, dass er dieses Leben einfach nicht mehr ertrug. Er hatte keine Kraft mehr für den täglichen Kampf gegen die Einsamkeit und Traurigkeit. Seine Seele wurde krank – ein stilles und leises Leiden.
Für die Betreuer war es bitter, mit anzusehen, wie aus diesem lebensfrohen Hund ein Häufchen Elend wurde. Als sich dann 2018 die Gelegenheit bot, brachten sie Roger in eine Pension. Bereits nach kurzer Zeit lebte er auf, seine Seele konnte Kraft tanken.


Roger ist aufgeblüht und genießt auch heute noch sein neues Leben, das sich im Ansatz nach einem Zuhause anfühlt und die Welt ein bisschen besser macht. Doch ein richtiges Zuhause ist es natürlich nicht. Es leben dort einige Hunde, mit denen sich Roger gut versteht und gern mit ihnen spielt. Aber auch dort ist die Zeit immer knapp bemessen für jeden einzelnen Hund.

Wir möchten so gern für Roger noch einmal in seinem Leben ein richtiges Zuhause finden mit Menschen, die ihn behutsam wieder an eine normale Welt gewöhnen, die ausreichend Zeit und vor allen Dingen viel Liebe zu verschenken haben.

Roger ist ein aufgeschlossener und
freundlicher Hundemann, der sich gut mit seinen Artgenossen versteht und sich
über einen bereits vorhandenen Kumpel – oder eine Kumpeline – sicher
freuen würde. Trotz seiner knapp 12 Jahre ist er immer noch neugierig und
unternehmungslustig. Er verdient es, dass sein Hunger nach Zuwendung und Liebe
endlich gestillt wird. Denn ein bezahlter Pensionsplatz ist natürlich um
Lichtjahre besser, als das kalte, unbarmherzige Shelter, kann aber doch niemals
ein schönes, eigenes Zuhause ersetzen.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Er möchte so gern etwas anderes sehen
dürfen,
als die Gitter seines Zwingers!
Yarik kam 2014 als kleiner Welpe ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Seitdem lebt er eingesperrt hinter Gittern in einem winzigen Außenzwinger. Dort wartet er tagein- tagaus auf den einen kurzen Moment in der Woche, an dem er Besuch von seinen Betreuern bekommt. Er weiß genau, dass es der Moment ist, wo er zumindest für 1 Stunde mit den anderen Hunden zusammen in den Auslauf darf.
Yarik ist ein offener und fröhlicher Hund,
der sich nicht nur seinen Betreuern gegenüber sehr anhänglich zeigt – auch bei
fremden Menschen ist er bemüht, deren Herz zu gewinnen. Er genießt die menschliche Aufmerksamkeit und deren Streicheleinheiten sehr.

Aber: Yarik ist Einer von so vielen…vielleicht der Grund dafür, dass er bis heute noch keine Chance auf ein schönes Zuhause in Russland hatte. Er ist ein Mischling, er ist kein niedlicher Welpe mehr und sein Äußeres unterscheidet sich auch nicht großartig von dem der vielen anderen Hunde.
Yarik hat gelernt, an der Leine zu laufen, er ist verträglich mit Artgenossen und er liebt den Menschen. Was er nicht kennt, ist die Welt außerhalb des Shelters. Sicher etwas, was ihn erstmal verunsichern wird – etwas, das er kennen lernen muss. Und der Grund, weshalb man ihm in einer neuen Umgebung bei neuen Menschen mit Zeit und Geduld begegnen muss.
Wir sind uns sicher, dass Yarik das
meistern würde… wenn es uns denn gelingt, liebe Menschen zu finden, die ihm ein
Für-immer-Zuhause schenken und Freude daran hätten, ihm die Welt zu zeigen. Yarik wartet im Sektor B, Zwingernummer 18 auf sein Glück!
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

BUBA
Hündin
geb. 2010
48 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
bestens verträglich mit Artgenossen
anfangs ein wenig schüchtern gegenüber Fremden
läuft brav an der Leine
warmes Bettchen für die letzten Jahre gesucht
Dein pfiffiges Lausmädchengesicht lässt Dich wesentlich jünger erscheinen, als Du es den Jahren nach bist. Dabei hast auch Du, wie Deine Seelenschwester Ponka und ungezählte andere, Dein ganzes Leben lang ein Schattendasein geführt: Kaum geboren, musstest Du auch schon Einzug halten im riesigen, seelenlosen Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Das war im November 2010. Viele sagen, für Welpen sei das Leben im Hundeasyl schon sehr schwer. Wie hart es erst für Kranken und die Senioren sein muss, können und wollen wir uns nicht vorstellen.

Nie in all den vielen Jahren warst Du für einen
Menschen besonders wichtig. Die freiwilligen Betreuer, die Euch manchmal
besuchen dürfen, geben ihr Bestes, um Euch Euer trauriges Los ein bisschen zu
erleichtern; auch und gerade jetzt im eisigen, russischen Winter, wenn die
Kälte und Feuchtigkeit durch jede Ritze der Zwinger kriechen und den alten
Knochen schwer zu schaffen machen. So haben sie Dir ein Mäntelchen angezogen,
welches Dich hoffentlich ein wenig wärmt. Aber bei aller Liebe können sie nie ein
eigenes Zuhause ersetzen. Wie oft Du Dich abends hungrig und durstig auf den
harten, schmuddeligen Holzdielen deines
Gefängnisses zum Schlafen gelegt hast (soweit das an diesem gefährlichen Ort
möglich ist), weißt nur Du allein.

Dein ganzes Dasein besteht im Grunde aus dem Kampf ums
Überleben; und Dein einziger Halt war und bleibt Ponka, Deine Zwingergefährtin
und Freundin, die Dich durch die schwere Zeit begleitet und mit Dir gemeinsam
kämpft. Die Frage ist nur: Wofür?
Es ist wohl das Fünkchen Hoffnung, das Dich am Leben
erhält. Hoffnung auf Menschen, die ein weiches, mitfühlendes Herz besitzen, die
gerade alte Hunde gern zu sich nach Hause holen. Und genau diese Menschen
versuchen wir für Dich zu finden.
Es sind immer sehr besondere Menschen, die sich speziell für einen Hundesenioren entscheiden. Denn sie wissen, dass die gemeinsame Zeit vielleicht nur sehr kurz bemessen sein wird und der Abschied womöglich nicht lange auf sich warten lässt. Aber jeder einzelne Tag mit so einem alten Hund ist ungeheuer bereichernd und erfüllend. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Einige unserer – im besten Sinne des Wortes – Lebensabschnittsgefährten waren 13 bis 14 Jahre alt, als sie zu uns kamen und nach acht bis neun Monaten mussten wir sie gehen lassen. Doch möchten wir keinen von ihnen missen und sind dankbar für jede Sekunde, die wir mit ihnen verleben durften.

Wollen Sie der betagten Buba gern das Glück eines
eigenen Zuhauses schenken und an ihrem Glück teilhaben? Dann wenden Sie sich
bitte an uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Buba, Ponka und Marik bekommen Extrafutter von den
Betreuern:
Buba und Marik beim Gassigehen im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

LARRY
Rüde
geb. 2018
58 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
möchte so gern nach Hause reisen
Augen wie Bernstein blicken so
verloren.
Larry – und noch ein schwarzer Hund.
Einer von denen, die in Russland nur wegen ihrer Fellfarbe bei vielen Menschen
auch heute noch Furcht und Unbehagen wecken. Völlig zu Unrecht, denn obgleich
Larry selbstsicher und überlegen wirkt, ist er in Wahrheit ein er ein sanfter
und feinfühliger Hundemann. Leider fehlt ihm rein äußerlich das gewisse Extra,
das ihn aus der Masse von 3.000 Leidensgefährten herausheben würde. So scheint
er für immer in dem riesigen Shelter verloren zu sein.
Larrys Blicke schweifen oft in die Ferne, als suchten sie dort das Leben, die Freiheit und das Glück. Wenn seine schönen, bernsteinfarbenen Augen zurück sind von ihrem Ausflug in eine andere Welt, dann schauen sie wieder auf ein kleines, vergittertes Gefängnis mit harten, feuchten Holzdielen.

Geboren wurde Larry im Januar 2018. Kurz
darauf, im April 2018, kam er gemeinsam mit seinem Bruder in das große Moskauer
Hundeasyl. Hineingeboren in eine Welt, in der er nicht willkommen war, bot das
Shelter zumindest einen gewissen Schutz.
Für diese Sicherheit zahlt Larry unfreiwillig
einen hohen Preis: Gefangenschaft, Verwahrlosung, Langeweile und Einsamkeit;
Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, oft hungrig und durstig. Dazu kommt noch
die Angst; vor den Arbeitern, die leider oft keine Tierfreunde sind und vor den
eigenen Artgenossen. Denn in einem Shelter ist Sicherheit relativ. Zu viele
grundverschiedene Hunde müssen miteinander auskommen. Hunger und
Bewegungsmangel machen aggressiv, da ist an ruhigen Schlaf nicht zu denken und
auch im Freilauf ist Vorsicht angesagt.
Larry gehört zu den Friedfertigen und Unaufdringlichen – doch wenn er im Freilauf seine Betreuer sieht, läuft er freudig auf sie zu, um von ihnen gestreichelt und liebkost zu werden und ein bisschen Zuwendung und Aufmerksamkeit einzuheimsen, die ihm so sehr fehlen.

Mit anderen Hunden versteht Larry sich gut; er geht gern im Rudel Gassi, läuft dabei immer an der Seite seines Betreuers. Nun ist er für einen kurzen Moment wichtig und tritt aus dem Schatten der Vergessenheit heraus.
Danach geht es unausweichlich durch
die endlosen Sheltergänge zurück in die winzigen Zwingerzellen. Nun haben
Larrys bernsteinfarbene Augen wieder viel Zeit, in die Ferne zu schweifen und
nach diesem glücklichen Leben in Freiheit zu suchen.
Möchten vielleicht Sie ihm gern
dieses Leben schenken? Larry braucht liebe, geduldige Menschen, die ihm Zeit
lassen und nichts Großes von ihm erwarten, denn er kennt bisher ja nur das
Leben hinter Gittern. Zum Dank wird er Sie mit Blicken aus seinen wunderschönen
Augen und seinem sanften Wesen
verzaubern!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt
über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

PALMA
Hündin
geb.2007
geimpft, gechipt, kastriert
warmes Plätzchen für geruhsamen Lebensabend gesucht
Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es
vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?
Seit elf Jahren wartest du nun schon vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen, furchteinflößenden Shelter Kozhuhovo bei Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.
Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter
Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns
unvorstellbar harten Lebensbedingungen.
.jpg)
In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.
Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.

Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.

Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit
einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand
seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und
so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
Lebenslichter 19.01.2024, 15.33 | (0/0) Kommentare | PL

ARIZONA
Hündin
geb. November 2016
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechicpt, kastriert
ihr Traum: frei, doch nicht allein!
Deine Betreuerin schrieb uns an mit den Worten: "Arizona ist vielleicht nicht die schönste Hündin, aber ihr Leben im Shelter
ist noch härter als das Leben vieler anderer Hunde. Vielleicht findet Arizona
ihr Glück in Deutschland bei einer lieben Familie. Hier in Russland hat sie
keine Chance, dass sich ihr Leben noch einmal zum Guten wendet".
Nun ja, Schönheit liegt bekanntlich im Auge des
Betrachters, und am Ende sollte immer das Herz entscheiden. Ich glaube, dann hast Du
doch eine Chance – verdient hast Du sie so sehr.
Geboren wurdest Du im November 2016 und kamst mit Deinen vier Geschwistern schon als Welpe, im Februar 2017, ins Shelter. Ihr Fünf wurdet nach amerikanischen Staaten und Städten benannt: Arizona, Denver, Utah, Texas und Atlanta. Alle lebtet Ihr zusammen in einem Zwinger. Ihr teiltet Euer Schicksal - die wenigen guten und die vielen schweren, traurigen Stunden. Ihr hattet Euch, gabt Euch gegenseitig Halt.

Dann, im Jahr 2019 änderte sich plötzlich alles. Du wurdest sehr schnell immer dünner, magertest auf nur 17 Kilo ab, warst nur noch Haut und Knochen. Es begannen langwierige Untersuchungen, an deren Ende feststand: Du darfst das normale Shelterfutter, dessen Qualität unglaublich mies ist, nicht mehr fressen, sondern brauchst Spezialfutter.
Um sicherzustellen, dass Du nur dieses Futter zu Dir nimmst, wurdest Du von den anderen getrennt. Seit nunmehr fast zwei Jahren sitzt Du in einem Isolationszwinger, 1,5 x 1,5 Meter, ohne Kontakt zu anderen Hunden, geschweige denn zu Menschen. Alles, was Dir bleibt, ist eine halbe Stunde in der Woche mit Deiner Betreuerin. Wenn sie Dich dann aus Deinem Zwinger holt, lebst Du jede Sekunde aus; Du rennst, spielst, suchst die Nähe Deiner Betreuerin und freust Dich so sehr, dass Dich endlich jemand beachtet und Du für ein paar selige Augenblicke Deiner Einsamkeit entfliehen kannst. Du tust alles, um ihr zu gefallen, damit sie nur die Zeit vergisst und vielleicht ein wenig länger bei Dir bleibt. So hast Du gelernt, an der Leine zu laufen, und auch das eine oder andere Grundkommando klappt schon recht gut.

Dieses schreckliche Gefangensein, diese zermürbende
Einzelhaft lassen Deine Seele verkümmern und zerstören Dich Stück für Stück. Du
bist eine so anhängliche und zärtliche Hündin, die den Menschen liebt und
sich nichts sehnlicher wünscht, als ihm nahe zu sein. Auch vermisst Du Deine
Artgenossen schmerzlich und sehnst Dich nach ihrer Gesellschaft.
Du bist noch so jung und hättest eigentlich das ganze Leben vor Dir, aber das solltest Du nicht einsam und abgeschlossen von der Welt in einem winzigen Zwinger verbringen müssen. Es wäre einfach wunderbar, wenn Du schon bald Deine eigene Familie finden würdest, die Dir mit viel Geduld und Liebe das herrliche Leben außerhalb von Mauern und Gitterstäben zeigt. Wir tun unser Bestes, um diese besonderen Menschen für Dich zu finden!

Wenn Sie diese liebe Hündin aus ihrer unverschuldeten Einzelhaft befreien und ihr zeigen möchten, was Leben wirklich bedeutet, dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Arizona und ihre Betreuerin:
Arizona rennt im Shelterauslauf:
Arizona in ihrem Zwinger – so lebe ich:
Arizona – quality time:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 19.01.2024, 15.33 | (0/0) Kommentare | PL