Tag: Pfote

Idrysh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2017
Schulterhöhe: 70 cm
Idrysh kennt Kommandos wie "Sitz" und "Pfote". Er läuft ordentlich an der Leine und sucht von sich aus den Kontakt zu Menschen. Freundlich und selbstbewusst kommt er auf sie zu. All das erzählt von einem Leben, das nicht hinter Gittern begonnen haben kann. Irgendwo muss es einmal ein anderes Zuhause gegeben haben.
Vielleicht kannte Idrysh eine Haustür, die sich für ihn öffnete. Einen Napf, der immer am gleichen Platz stand und vermutlich nie lange unbeachtet blieb. Spazierwege, auf denen er wusste, an welcher Ecke die spannendsten Nachrichten anderer Hunde zu finden waren. Vielleicht legte er seine große Pfote in eine menschliche Hand und bekam dafür ein Lächeln, ein Leckerchen, oder beides. Bei rund 70 Zentimetern Schulterhöhe war diese Pfote ohnehin kaum zu übersehen.

Wir wissen nicht, ob sein Leben so oder ganz anders aussah. Und wir wissen nicht, warum es endete.
Geboren wurde Idrysh 2017. Seit April 2026 lebt er in einem Hundelager. Was zwischen damals und heute geschah, liegt im Dunkeln. Doch Spuren davon trägt er bis heute in sich. Denn ein Hund vergisst nicht alles, nur weil sich hinter ihm eine Zwingertür schließt. Was er außerdem erlebt hat, können wir nur dort erahnen, wo seine Gelassenheit plötzlich endet.

Für einen Hund, der vermutlich einmal ein Zuhause hatte, muss ein Lager besonders schwer zu ertragen sein. Denn Idrysh könnte den Unterschied kennen. Sein Körper erinnert sich vielleicht noch an weiche Liegeplätze, an Ruhe und an das Gefühl, irgendwo dazuzugehören.

Heute beginnt jeder Tag auf Beton. Und dort endet er auch. Ein Lager ist kein Ort, an dem ein Hund lebt. Es ist ein Ort, an dem er wartet.
Die Tage gleichen einander. Nur Idrysh wird älter, während die Erinnerung an sein früheres Leben langsam verblasst. Was nicht verblasst, ist seine Bereitschaft, sich den Menschen noch einmal zuzuwenden.

Unseren Tierschützern begegnet Idrysh freundlich und offen. Er kommt selbstsicher näher und sucht den Kontakt. Dauert eine Berührung jedoch länger an, wird er unsicher. Vielleicht gab es in seiner Vergangenheit Hände, die nicht immer Gutes bedeuteten. Was in ihm dann wach wird, wissen wir nicht. Möglicherweise hat er einfach gelernt, dass man Menschen gernhaben kann - und trotzdem vorsichtig bleiben sollte.

Seine Vergangenheit liegt im Dunkeln. Sichtbar sind nur ihre Schatten.
Mit anderen Hunden zeigt sich Idrysh sozial. Derzeit teilt er seinen Zwinger mit der Hündin Amaya. Er ist aber ebenso mit Rüden verträglich und lebte zuvor bereits mit zwei männlichen Hunden zusammen. Umziehen musste er lediglich, weil einer der beiden Rüden begann, ihn anzuknurren. Idrysh selbst war nicht derjenige, der Streit suchte. Offenbar muss ein Hund seiner Größe niemandem mehr beweisen, wie groß er ist.

Die Umsetzung erfolgte übrigens nicht aus besonderer Fürsorge des Lagerbetreibers. Wir mussten ausdrücklich darauf bestehen. Denn dort zählt selten, ob ein Hund Tag für Tag im Schatten eines Konflikts leben muss.

Idrysh bringt vieles mit: Er ist umgänglich, läuft gut an der Leine, kennt offenbar einige Kommandos und hat sich seine Offenheit gegenüber Menschen bewahrt. Er braucht kein Training. Was ihm fehlt, ist ein Mensch, der seine Vergangenheit nicht aus ihm herauszerren möchte, sondern bereit ist, gemeinsam mit ihm Zukunft zu schreiben.
Wir wissen nicht, welche Schatten auf Idryshs Leben gefallen sind. Wir können seine Vergangenheit nicht heller machen.

Aber vielleicht sind Sie der Mensch, der dafür sorgt, dass seine Zukunft endlich wieder Licht bekommt. Bitte rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173 - 67 31 030
aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030
per EMail:
Lebenslichter 18.10.2026, 20.11 | (0/0) Kommentare | PL

Julinda
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 08/2021
Schulterhöhe: 62 cm
August 2026: Fünf Jahre. So lange sitzt Julinda jetzt schon eingesperrt im Lager. Ende August 2021 wurde sie geboren, zusammen mit fünf Geschwistern. Sechs kleine Körper, die sich aneinanderdrängten und nichts hatten außer ihrer Nähe, um sich zu wärmen.

Mit zwei Monaten kamen sie ins Hundegefängnis. Was danach kam, war für alle sechs zunächst dasselbe: kalter Beton unter viel zu kleinen Pfoten; keine Hand, die sie je gehalten hätte. Kein Zuhause, das ihren Namen kannte. Nach und nach hat sich das verändert, für die anderen.

Vier fanden ihre Familien. Vier Körbchen wurden bezogen, vier Namen endlich mit Liebe ausgesprochen, statt nur mit einer Nummer auf einer Liste verglichen zu werden. Für Julinda leider nicht.
Sie ist noch da, genau wie ihr Bruder Jacoby, in einem anderen Zwinger desselben Lagers. Vielleicht hören sie sich noch, wenn einer bellt oder in der Nacht winselt. Aber ein Laut durch eine Wand ist kein Trost; nur die Gewissheit, dass der andere noch da ist. Irgendwo, unerreichbar nah.

Fünf Jahre sind eine unfassbar lange Zeit für ein Hundeherz. Julinda hätte längst erfahren sollen, wie Regen riecht, wie sich eine Wiese unter den Pfoten anfühlt und wie ihr Name klingt, wenn ihn jemand ruft, weil er sie meint. Stattdessen kennt sie eine kahle Wand, einen schmuddeligen Napf und einen immer gleichen, eintönigenTagesablauf. Jahre sind vergangen, ohne dass ihr eigentliches Leben beginnen durfte.

Und trotzdem ist Julinda nicht hart geworden. Die Tierschützer, die sie zuletzt besucht haben, beschreiben sie als schüchtern, aber neugierig. Die Leine kennt sie nicht, und das macht ihr ein wenig Angst. Auch das ist verständlich – wie sollte sie etwas nicht fürchten, das sie noch nie erlebt hat?

Julinda lässt sich streicheln, sucht die Nähe zu Menschen noch nicht von sich aus, aber sie flieht auch nicht, wenn die Tierschützer da sind. Es scheint so, als würde sie spüren: Da ist etwas Gutes. Ich muss nur noch den Mut finden, den ersten Schritt zu tun.

Man sollte meinen, fünf Jahre des Wartens hätten unauslöschliche Spuren hinterlassen. Julinda braucht jemanden, der ihr Zeit gibt, ohne eine Uhr mitlaufen zu lassen. Der es aushält, wenn sie sich am ersten Abend noch nicht ins neue Zuhause traut und der ihre Zurückhaltung nicht mit Ablehnung verwechselt, sondernals das sieht, was sie ist: Vorsicht, die aus fünf Jahren ohne Wahlmöglichkeit erwachsen ist.

Jetzt könnte alles das anfangen, was ihr bisher verwehrt wurde. Nicht rückwirkend als Wiedergutmachung, sondern als das, was von nun an gilt.

Julindas Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf – bevor ein sechstes Jahr beginnt.
Daniela Koenemann
ist Iher persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 16.10.2026, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL

Margherito
Rasse: Owtscharka Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2016
Schulterhöhe: 72 cm
Acht Jahre, so lange sitzt du schon hinter Gittern. Acht Jahre, in denen die Sonne für dich nur als Lichtstreifen durch Gitterstäbe scheint, jeder Tag nach schmutzigem Beton riecht und jede Nacht nach Einsamkeit. Acht endlose Jahre in einer Einzelzelle ohne Beschäftigung, ohne Auslauf, ohne menschliche Nähe, die länger dauert, als nötig ist, um dir hin und wieder einen Napf mit Futter durch die Zwingertür zu schieben.
Als du ins Hundelager kamst, warst du ein Jahr alt - ein junger,
hoffnungsvoller Rüde, der neugierig war auf die Welt; der toben spielen und
lernen wollte. Stattdessen bekamst du ein Leben, das keines ist mit einem Alltag,
der außer Warten nichts zu bieten hat.

Du bist ist kein schwieriger Hund, im Gegenteil:
Wenn unsere Tierschützer dich zwei-, dreimal im Jahr kurz besuchen dürfen, stehst
du ruhig da, aufmerksam mit wachem Blick und einer Gelassenheit, die fast körperlich
schmerzt. Du lässt dich berühren, an die Leine nehmen und, sogar lenken, so als
hättest du längst verstanden, dass Widerstand zwecklos ist. Du vertraust,
obwohl du allen Grund hättest, es nicht mehr zu tun.

Deine Ohren und dein Schwanz sind beschnitten - schmerzhafte
Spuren einer unbarmherzigen Entscheidung, die Menschen über dich getroffen
haben; vielleicht, um duch furchterregend und wehrhaft wirken oder einfach nur
stark erscheinen zu lassen. Dabei hat dir die Welt nicht zuwenig Stärke,
sondern zuwenig Freiheit gegeben.
Manchmal begegnest du anderen Hunden und egal, ob
Rüden, Hündinnen, es gibt nie irgendwelche Probleme. Nur wenn Futter im Spiel
ist, zeigst du, dass du noch etwas verteidigst: dein armseliges Fressen, das Wenige
und Einzige, das dir geblieben ist.

Du bist freundlich zu Menschen und neugierig, ohne
dabei aufdringlich zu werden; selbstbewusst genug, um mit neuen Situationen
umzugehen, dabei so bescheiden, dass man spürt, wie sehr du dich anpasst -
einfach, um zu überleben.

Und während draußen die Jahreszeiten wechseln, sitzt du dort, wo nichts sich
verändert. Du spürst kein Gras unter deinen Pfoten, keinen Wind, der dir durchs
Fell fährt; eben nichts, das dich wirklich berührt. Vielleicht ist das das
Schlimmste an deiner Geschichte: Nicht, dass du vergessen wurdest, sondern dass
du es weißt und gelernt hast, still zu warten, während die Welt an dir vorübergeht.
Du hast nichts falsch gemacht, aber Menschen haben dir
alles genommen, was ein Hund braucht, um wirklich Hund zu sein. Nun suchen wir
für dich jemanden, der dir etwas zurückgibt.

Liebe Leserin, lieber Leser!
Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für Marherito sein? Dann geben Sie ihm
eine - Ihre - Stimme und rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
PS: Unter www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde finden Sie wichtige Informationen zu Herdenschutzhunden. Und selbstverständlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/Lebenslichter 14.10.2026, 20.40 | (0/0) Kommentare | PL

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169
per EMail:
Lebenslichter 13.10.2026, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

Saffiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 09/2021
Schulterhöhe: 54 cm
Sie kennen das. Morgens, noch halb wach, stehen Sie vor der Kaffeemaschine und wollen jetzt sofort Ihre erste Tasse. Also ziehen Sie die Kanne heraus, bevor der Kaffee durchgelaufen ist – und bekommen etwas, das eher nach guter Absicht als nach Kaffee schmeckt. Nur fünf Minuten Geduld, und Sie hätten die beste Tasse des Tages in der Hand gehabt.
Saffiro ist ein bisschen wie dieser Kaffee. Man muss ihm nur die fünf Minuten gönnen.

Wenn sich nach Monaten die Zwingertür öffnet und Saffiro plötzlich Gras unter den Pfoten hat, dann kommt er erst einmal mit vollem Druck: Espresso, doppelt, ohne Zucker. Er hüpft, dreht sich, möchte gleichzeitig zu Ihnen, ans Ende der Wiese und am liebsten gleich wieder zurück. Er freut sich so sehr und so laut mit seinem ganzen Körper, dass man einfach lachen muss.
Und wenn ihm das Ganze überschäumt wie Milch, die zu lange auf dem Herd stand, kommt die Pfote. Wie ein Kind, das am Ärmel zieht: Guck mal, guck mal, ich bin hier! Wer wochenlang nur Zwinger hatte, kippt sich eben nicht zuerst einen Kamillentee ein.

Doch dann passiert etwas, das unsere Tierschützer bei ihrem Besuch im Lager beobachten konnten: Saffiro wird ruhiger. Man bleibt bei ihm, gibt ihm Orientierung, redet mit ihm – und langsam fährt er herunter. Dass sein Start so stürmisch ist, hat einen Grund. Und der ist nicht Saffiros Schuld.
Er war gerade einmal zwei Monate alt, als er gemeinsam mit seinen sechs Geschwistern ins Canile kam. Sieben Welpen, die gerade erst angefangen hatten, die Welt zu entdecken. Für Saffiro ist das Canile seitdem sein Zuhause. Ein Wohnzimmer hat er nie gesehen. Einen Menschen, der abends noch da ist und am nächsten Morgen wiederkommt, ebenfalls nicht.

Wenn für einen solchen Hund nach Monaten die Zwingertür aufgeht, ist das kein ganz normaler Spaziergang. Das ist Weihnachten, Geburtstag und Urlaub zusammen. Natürlich sprudelt er da erst einmal über.
Und was findet man am Ende in der Kanne, wenn man Saffiro die nötige Zeit gibt? Einen freundlichen, lebensfrohen Hund. Saffiro mag Menschen und ist mit Rüden ebenso fein wie mit Hündinnen. Er lässt sich führen, sobald ihm jemand ruhig die Richtung zeigt. Und obwohl er allen Grund gehabt hätte, dem Menschen gegenüber misstrauisch oder verbittert zu sein, hat er sich seine Freude bewahrt.

Das macht ihn so besonders.
Wir suchen für Saffiro keine Baristas. Wir suchen Menschen, die ihm Zeit geben können. Menschen, die ihm verlässliche Abläufe schenken, die wissen, dass eine Pfote am Bein kein Problem ist, sondern manchmal einfach die etwas stürmische Art eines Hundes zu sagen: Ich freue mich, dass du da bist!

Saffiro muss noch lernen, wie ein Leben außerhalb des Zwingers funktioniert. Er muss entdecken, dass ein Zuhause mehr ist als ein Ort, an dem man schläft. Und er wird dafür vermutlich länger als fünf Minuten brauchen. Aber er hat im Lager bereits gezeigt, dass er ein Hund zum Warmwerden ist. Einer, der sich beruhigt, wenn man ihm Sicherheit und Orientierung gibt.

Der Kaffee muss erst durchlaufen. Bei Saffiro dauert das sicher ein paar Wochen statt fünf Minuten. Dafür bekommt man einen Hund, der Wärme mitbringt – und der sie zurückgibt, wenn man ihm die Zeit dafür lässt. Und wenn Sie gerade Ihren Kaffee in der Hand halten: Der hatte seine Chance. Sie haben ihn wahrscheinlich sogar schon halb ausgetrunken, ohne groß darüber nachzudenken.

Bei Saffiro dürfen Sie ruhig etwas länger überlegen. Aber bitte nicht zu lange. Er wartet schon eine ganze Weile. Seine Vermittlerin freut sich auf Ihre Nachricht. Gern auch mit Kaffeeflecken.

PS. Falls Sie eher der Typ für zwei Tassen sind: Saffiros Bruder Settimio sitzt ein paar Zwinger weiter. Gleiche Wartezeit, gleiche Röstung – aber trotzdem kein zweiter Aufguss!
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Daniela.Koenemann@pro-canalba.euLebenslichter 12.10.2026, 20.05 | (0/0) Kommentare | PL
https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/
SCHAUT NUR, DORT OBEN!
Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!

Wie schön muss es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muss es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?

Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.


Es ist so fürchterlich trostlos hier - all
die verzweifelten Seelen, all das Elend, der ständige Lärm, Hunger und
die vielen Beißereien... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin
doch viel zu schwach und sensibel für
diese Hölle!

Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!
Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich diesen Tag und die kommende Nacht überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim und Geborgenheit zu finden!

Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?
Dann schreibe bitte schnell an:
Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Deine/Eure traurige INIMA

Lebenslichter 06.01.2024, 15.05 | (0/0) Kommentare | PL

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/
SCHAUT NUR, DORT OBEN!
Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!
Wie schön muß es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muß es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?
Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.
Es ist so fürchterlich trostlos hier - all die verzweifelten Seelen, all das Elend... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin doch viel zu schwach und sensibel für diese Hölle!
Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!

Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich den Tag überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim zu finden!
Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?
Dann schreibe bitte schnell an:
Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Lebenslichter 06.01.2024, 15.05 | (0/0) Kommentare | PL