Tag: Pfoten

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169
per EMail:
Lebenslichter 21.04.2026, 21.14 | (0/0) Kommentare | PL

Drift
Rasse: Labrador Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: Juli 2021
Schulterhöhe: 59 cm

Ein Hund zu sein bedeutet leider nicht selten: Immer wieder Verluste, unbegreiflichen Schmerz und tiefe Trauer ertragen zu müssen. Ihre Welt ist um so vieles kleiner, ihr Leben so viel kürzer als unseres und ihre Ansprüche sind so viel bescheidener; dennoch müssen wir nur allzu oft hilf- und tatenlos zusehen, wie eine immer größer werdende Anzahl von ihnen in die Hölle namens Canile geschickt wird.


Und selbst das lässt sich noch steigern, wenn so eine bemitleidenswerte Kreatur mitten im härtesten Kampf ihres Lebens steht, so wie unser Drift. Er leidet an einer schweren und äußerst zerstörerischen Form der Leishmaniose und hat gerade einen schlimmen Rückfall. Sein geschundener Körper ist von der Krankheit gezeichnet: Haut, Ohren und sogar seine Augen sind mit dicken Krusten bedeckt; sein Blick wirkt trüb und wir befürchten, dass er inzwischen erblindet ist. Auch seine Pfoten sind wund, geschwollen und bluten.


Es
zerreißt uns das Herz, ihn so dahinsiechen zu sehen. Vielleicht fragen Sie
jetzt, warum erlöst man den armen Kerl nicht von seinen Leiden? Es ist so, dass
Hunde in italienischen Lagern nicht eingeschläfert werden dürfen. Immerhin geht
es hier um ein Milliardengeschäft. Es war schon ein großes Zugeständnis seitens
der Berteiber, dass unsere Tierschutzfreunde ihn medizinisch versogen durften -
natürlich auf deren eigene Kosten. Leider spricht Drifts Körper bisher auf
keine Behandlung wirklich an. Die Bilder, die seinen gegenwärtigen Zustand
zeigen, sprechen eine deutliche und eindrückliche Sprache.


Aber das ist längst nicht alles, was unser lieber Drift durchleben und -leiden musste. Mit gerade drei Monaten wurden er und sein Brüderchen Dobbie ins Hundegefängnis gesperrt. Niemand weiß, woher die beiden kamen und wo ihre Mama war. Wenigstens hatten sie sich und gaben sich gegenseitig etwas Halt. Doch dann starb der kleine Dobbie, und unser Drift blieb verlassen zurück. Er hatte nicht nur seine Freiheit und seine Familie verloren, sondern musste immer wieder mitansehen, wie neue Mitgefangene in seine Zelle kamen und sich nach einiger Zeit aufmachen durften in ein neues, richtiges Zuhause. Nur er, der schwarze Labradormischling, der sich mit allen Artgenossen verträgt, der liebebedürftig und anhänglich ist, wildfremden Menschen vertrauensvoll begegnet und freudig schwanzwedelnd auf sie zugeht, als würde er sie schon ewig kennen - er blieb immer zurück.


Trotz allem kämpft Drift weiter, Tag für Tag. Wissen Sie, im Tierschutz muss man manchmal an Wunder glauben. So hoffen wir, dass es irgendwo da draußen jemanden gibt, der diesen Kampf nicht aus der Ferne mit ansehen möchte, der aber auch weiß, was er auf sich nimmt. Wir suchen für Drift einen Platz (möglicherweise bei Ihnen!?), an dem er ein kleines Stück vom Himmel auf Erden kennenlernen darf - denn die Hölle kennt er schon.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
Lebenslichter 13.03.2026, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL
Die Weihnachtszeit rückt langsam heran, und mit ihr stellt sich das vertraute Gefühl der Sehnsucht nach denen ein, die unsere Tage ein wenig schöner und unsere Herzen ein wenig voller gemacht haben. Für viele von uns gehören dazu auch die Haustiere, die uns begleitet haben - die Fellengel, die wir noch immer in unserer Erinnerung tragen.
Je näher diese Tage kommen, desto mehr wandert mein Herz zu den Haustieren, die ich geliebt habe und liebe; zu denen, die noch an meiner Seite sind und denen, die im Himmel auf mich warten. Ganz gleich, wohin unser Lebensweg uns führen mag, ihre Liebe bleibt uns immer nah und umhüllt uns wie eine warme Decke in einer kalten Nacht.
Diese Zeit erinnert mich daran, wie kostbar ihre Anwesenheit wirklich war. Das Leben verändert sich, die Jahreszeiten wechseln und unsere Tagesabläufe gehen weiter ... aber die Verbindung, die wir mit ihnen hatten, verblasst nie. Auch wenn ihre Pfoten nicht mehr über den Boden tapsen, ist ihr Geist immer noch hier – sanft, beständig und tief empfunden.
Mögen die kommenden Tage Ihr Zuhause mit Trost, Ihren Geist mit Hoffnung und Ihr Herz mit der stillen Ruhe erfüllen, die aus dem Wissen entsteht, dass Liebe niemals vergeht – auch wenn die Pfoten verschwinden.
Ich bin dankbar für alle Haustiere, mit denen wir unser Leben teilen durften und wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit voller Wärme, Geborgenheit, schöner Erinnerungen und der zarten Freude, die sie uns hinterließen.
Unser lieber WOODY -
einer von so vielen Herzenshunden,
die unser Leben reich und schön gemacht haben
Lebenslichter 02.12.2025, 19.30 | (0/0) Kommentare | PL
https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/
SCHAUT NUR, DORT OBEN!
Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!

Wie schön muss es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muss es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?

Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.


Es ist so fürchterlich trostlos hier - all
die verzweifelten Seelen, all das Elend, der ständige Lärm, Hunger und
die vielen Beißereien... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin
doch viel zu schwach und sensibel für
diese Hölle!

Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!
Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich diesen Tag und die kommende Nacht überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim und Geborgenheit zu finden!

Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?
Dann schreibe bitte schnell an:
Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Deine/Eure traurige INIMA

Lebenslichter 06.01.2024, 15.05 | (0/0) Kommentare | PL

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/
SCHAUT NUR, DORT OBEN!
Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!
Wie schön muß es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muß es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?
Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.
Es ist so fürchterlich trostlos hier - all die verzweifelten Seelen, all das Elend... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin doch viel zu schwach und sensibel für diese Hölle!
Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!

Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich den Tag überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim zu finden!
Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?
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Lebenslichter 06.01.2024, 15.05 | (0/0) Kommentare | PL