Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Vertrauen

Gualter - und der staubige, unsichtbare Koffer

Gualter

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2016

Schulterhöhe: 65 cm

Er steht still in der Ecke seines Zwingers - der alte Koffer. Unsichtbar für alle, die achtlos vorübergehen, und doch immer da. Staubig von den Jahren, mit abgewetzten Ecken und zerschlissenen Träumen. Gefüllt mit allem, was Gualter nie wirklich erleben durfte: Vertrauen, Geborgenheit, Wärme und ein Stück unbeschwerte Lebensfreude.

Gualter wurde im Oktober 2016 geboren. Noch nicht einmal ein Jahr alt, kam er an einen Ort, den man kaum Tierheim nennen kann; vielmehr eine Hundehölle, wie wir sie keinem Lebewesen wünschen. Seitdem sind acht lange Jahre vergangen. Acht Jahre, in denen das Leben zwischen Beton, Gitterstäben und dem Bellen der Vergessenen an ihm vorbeizog.


Und doch hat Gualter seine Hoffnung nie verloren. Sie steckt noch immer in diesem kleinen, unsichtbaren Koffer. Darin verstaut liegen seine Sanftmut, sein leiser Blick voller Vertrauen und seine ehrliche Neugier auf Menschen. Dabei hätte er allen Grund gehabt, sich abzuwenden. Stattdessen wartet er geduldig, still und mit empfänglichem Herzen.

Heute teilt Gualter seinen Zwinger mit Viviella und Wania; zwei Leidensgefährtinnen, die gleich ihm eine schwere Vergangenheit tragen. Jeder von ihnen geht anders damit um. Gualter trägt seine im Herzen und in seinem Koffer.


Als unsere Tierschützer ihn besuchten, kam er ruhig und interessiert näher. Sein Blick schien nur eine einzige Frage zu stellen: "Bist du vielleicht der Mensch, der mich endlich sieht?" Er ist kein Draufgänger, der laut um Aufmerksamkeit kämpft. Gualter ist ein feiner, empfindsamer Hund, der leise hofft.

Seit diesem Besuch hat er seinem Koffer noch etwas hinzugefügt: den Glauben, dass irgendwo da draußen ein Mensch auf ihn wartet; die ungebrochene Bereitschaft, diesem sein Herz zu schenken und die Hoffnung, dass es noch nicht zu spät ist.


Gualter braucht weder Heldentaten, noch klangvolle Versprechen. Er braucht nur ein Zuhause, einen Ort, an dem sein alter Koffer zum letzten Mal geöffnet wird und alles, was er so lange mit sich getragen hat, endlich bleiben darf.

Vielleicht sind genau Sie der Mensch, der Gualter nach Hause bringt.

P.S. In Gualters Adern könnte sicherlich etwas Maremmaneblut fließen. Bitte werfen Sie darum auch einen Blick auf unsere Informationen zum Herdenschutzhund.

Simone Leitenbauer

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Lebenslichter 24.07.2026, 09.00 | (0/0) Kommentare | PL

Brogan – eine wunderschöne Laune der Natur

BROGAN

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12. 2016

Schulterhöhe: 56 cm

Die Mutter ein Labrador, der Vater ein Panther - so stellt man sich Brogans Herkunft unwillkürlich vor, wenn man ihn zum ersten Mal sieht. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Natur hier einfach einen besonders guten Moment hatte. Denn Brogan ist einer dieser Hunde, die man nie mehr ganz vergisst. Unaufdringlich, freundlich - und doch mit einer Ausstrahlung, die haften bleibt:


Sanfte, braune Augen, ein offener, wacher Blick, ein weißer Streifen auf der Brust und an allen vier Pfoten kleine weiße „Zehen; dazu tiefschwarzes, glänzendes Fell, das nicht zu einem Hund passen will, der in einem Canile einsitzen muss. Und dennoch fristet Brogan sein Dasein in einem solchen Hundegefängnis, nur umgeben von Gitterstäben, Beton, Schmutz und dem verzweifelten Bellen vieler hunderter Mitgefangener.


Mitte August 2024 wurde er, fast achtjährig, hierher abgeschoben, aus seinem bisherigen Leben herausgerissen und in eine Umgebung gesetzt, die nichts mehr erklärt, sondern nur noch festhält. Wir wissen nicht, was vorher war. Jedoch deutet vieles an Brogan darauf hin, dass er einmal mit Menschen zusammengelebt hat; vielleicht in einem Zuhause, in dem Stimmen, Gerüche und feste Gewohnheiten ihm Sicherheit gaben. Jedenfalls kennt er Menschen und vertraut ihnen.

Als ihn die Tierschützer im November 2025 zum ersten Mal besuchen durften, trafen sie einen Hund, der ohne zu zögern auf sie zuging. "Schön, dass ihr da seid!" schien er sagen zu wollen. Sie beschrieben ihn als gutmütig und offen, als einen Hund, der Nähe sucht und an allem Anteil nehmen möchte.


Er geht recht ordentlich an der Leine, wobei er noch ein wenig zieht; aber ist es ein Wunder, wenn sich nach der langen Zeit in einem Betonkerker von gerade einmal vier Quadratmetern, ohne jeden Auslauf, sein Bewegungsdrang Bahn bricht? Und wie nicht anders zu erwarten, versteht Brogan sich auch problemlos mit Artgenossen und verhält sich bei Begegnungen eher unterwürfig.


Mittlerweile ist der liebe Brogan knapp zehn Jahre alt. Das macht seine Geschichte so besonders dringend, denn ihm bleibt keine Zeit mehr fürs Aufschieben, fürs Warten auf irgendwann. Es darf nicht sein, dass ein Hund wie er seinen Lebensabend hinter Gittern verbringen muss - freundlich, menschenbezogen und doch übersehen.


Brogan braucht einen Menschen, der Freude an täglichen Spaziergängen hat, aber von seinem Hund keine sportlichen Höchstleistungen verlangt; der versteht, dass ältere Hunde ruhiger werden dürfen und trotzdem neugierig bleiben - und der weiß, dass die gemeinsame Zeit möglicherweise begrenzt, aber deshalb nicht weniger wertvoll, sondern umso kostbarer ist.


Dafür bringt Brogan bringt alles mit, was wirklich zählt und glücklich macht: Sanftmut, Vertrauen, Freundlichkeit und diese besondere Art, sich leise und wie selbstverständlich ins Herz zu kuscheln.

Brogans Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf; und wir drücken fest die Daumen, dass dieser wunderbare Hund endlich gesehen wird - nicht später, nicht irgendwann, sondern genau jetzt.

Tanja Roth

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Lebenslichter 22.07.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

Alphonza - ...alles Gedeihen beruht auf Geduld...


Alphonza

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2021

Schulterhöhe: 50 cm

Immer, wenn ein kleiner, unscheinbarer Hund wie Alphonza mit angsterfüllten Augen in die Vermittlung kommt, fragt man sich: Was ist passiert? Was musste dieses Hundemädchen erleben, damit sie schon versucht, sich hinter ihren Zwingergenossen zu verstecken, sobald sich jemand nähert?


Wir wissen nicht, was Alphonza widerfahren ist. Aber wir sehen, welche Spuren es hinterlassen hat.

"Was wünschst du dir, kleine Alphonza? Dass die Tierschützer wieder verschwinden? Du möchtest nichts von ihnen wissen und suchst Schutz bei Oberlyn und Oldrich. Den beiden vertraust du – doch Menschen bedeuten vor allem Schrecken für dich. Wahrscheinlich bist du einfach nur froh, wenn sie dir nichts zuleide tun.


Und trotzdem dürfen sie dich anfassen. Du lässt dir von ihnen sogar Halsband und Leine anlegen, obwohl du beides gar nicht kennst und vermutlich keinen einzigen Schritt daran laufen möchtest. Das ist ganz schön mutig für eine so kleine Hündin.


Auch wenn du dir das heute noch nicht vorstellen kannst: Es gibt Menschen, die dir niemals wehtun werden, die nur das Beste für dich wollen. Genau diese suchen wir jetzt für dich."

Wie lange Alphonza brauchen wird, bis sie wieder Vertrauen fassen kann, weiß niemand. Vielleicht dauert es Monate, vielleicht überrascht sie uns auch und es geht schneller, als wir heute glauben. Wir wünschen unserem kleinen Mädchen daher Menschen, die ihr die Zeit geben, die sie braucht, um ihre Angst zu überwinden.


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Juli 2026 "Oberlyn ist weg."

Alphonza hebt den Kopf. Weg? Wirklich weg? Nicht hinter der Mauer verschwunden oder im Nebenzwinger? Nein. Weg-weg. Zuhause… mit einem weichen Körbchen, Leckerlis und jemandem, der liebevoll zu ihr sagt: "Komm her, mein Schatz." Und bei dem danach nichts Schlimmes passiert.

Ob Alphonza versteht, was das bedeutet, wissen wir nicht. Aber vielleicht keimt irgendwo tief in ihr ein winziges bisschen Hoffnung.


Jetzt lebt sie mit Oldrich zusammen. Er ist ein ruhiger Hund, der sich lieber erst einmal alles aus sicherer Entfernung anschaut. Die beiden passen gut zusammen. Keiner drängt den anderen, keiner macht viel Aufhebens. Zwei Hunde, die gelernt haben, dass Vorsicht manchmal überlebenswichtig ist.



Alphonza selbst hat noch immer große Angst vor Menschen. Sie gehört nicht zu den Hunden, die freudig ans Gitter gelaufen kommen. Sie beobachtet lieber, wartet, zieht sich zurück. Und doch zeigt sie immer wieder kleine, kostbare Augenblicke von Mut. Sie lässt sich anfassen, lässt sich sogar die Leine anlegen. Nicht, weil sie es genießt, sondern weil sie sich trotz allem noch nicht ganz aufgegeben hat.



Hunde wie Alphonza berühren uns mit ihrer stillen Art oft besonders. Ihr Vertrauen wächst nicht mit großen Sprüngen. Es wächst in winzigen Schritten, ermutigt durch einen ruhigen Blick, eine sanfte Stimme; eine Hand, die nichts verlangt. Und dann kann es passieren, dass Alphonza Ihre Geduld eines Tages auf das Schönste belohnt: Wenn sie zum ersten Mal ganz zaghaft eine Pfote auf Ihre Füße legt…

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 19.07.2026, 16.12 | (0/0) Kommentare | PL

Magee - Lass die Hoffnung siegen


Magee

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 09.2021

Schulterhöhe: 55 cm

Lieber Magee, so lange hast du darauf gewartet, dass dich endlich jemand sieht. Drei Jahre sitzt du nun schon in einem trostlosen Hundegefängnis in Italien. Drei Jahre, in denen dir niemand zeigen konnte, dass Menschen auch Sicherheit, Geborgenheit und Liebe bedeuten können. Deine beiden ehemaligen Zellengenossen Jerrika und Sutton hatten das Glück, ein Zuhause zu finden, nur du bist allein zurückgeblieben.

Mit deinen knapp fünf Jahren kennst du das Leben außerhalb des Lagers kaum. Wenn sich Menschen nähern, versuchst du, dich unsichtbar zu machen. Du ziehst dich so weit es geht zurück, erstarrst und hoffst, dass niemand etwas von dir möchte, weil Angst seit Jahren dein ständiger Begleiter ist und du nie erfahren durftest, dass eine ausgestreckte Hand nicht nur Schrecken und Schläge, sondern auch Schutz, Wärme und Geborgenheit bedeuten kann.


Aber weißt du was, lieber Magee? Genau deshalb möchten wir dich jetzt sichtbar machen. Denn wir sind überzeugt, dass irgendwo ein Mensch auf dich wartet, der nichts von dir verlangt, außer dass du einfach du sein darfst.

Vielleicht wirst du nicht schon am ersten Tag fröhlich über Wiesen laufen oder neugierig jedes Abenteuer begrüßen. Vielleicht werden deine Schritte anfangs klein sein. Aber jeder einzelne davon wird ein Erfolg sein. Mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wirst du entdecken dürfen, wie schön es ist, anzukommen. Und wenn dir einmal der Mut fehlt, wird jemand an deiner Seite sein, der auf dich wartet, dich stärkt und dir zeigt, dass du keine Angst mehr haben musst.


Für dich werden die ersten Erfolge vermutlich nicht darin bestehen, fröhlich über eine Wiese zu rennen oder ausgelassen zu spielen. Dein erster großer Erfolg könnte sein, den Menschen im selben Raum auszuhalten. Vielleicht wagst du nach einigen Tagen einen neugierigen Blick oder nimmst vorsichtig ein Leckerchen aus der Hand. Und eines Tages lässt du dich zum ersten Mal sacht berühren. Was für viele selbstverständlich erscheint, wird für dich einen Meilenstein bedeuten. Denn hinter deiner Furcht steckt kein Hund, der nicht lieben möchte, sondern einer, der nie erfahren durfte, dass Liebe auch ihm gelten kann.


Wir wünschen uns für dich ein ruhiges, liebevolles Zuhause bei einfühlsamen Menschen, die dich nicht drängen, sondern dir die Zeit geben, die du brauchst. Menschen, die sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen, dir Sicherheit schenken und dir zeigen, dass die Welt gar nicht so furchteinflößend ist, wie sie dir heute noch erscheint; und die und auch dann an deiner Seite bleiben, wenn es einmal langsamer vorangeht.

Lieber Magee, gib die Hoffnung nicht auf. Dein Leben muss nicht so bleiben, wie es bisher war. Irgendwo gibt es den Menschen, der dein Herz behutsam erobern wird und der dir beweist, dass Vertrauen wachsen kann; der an dich glaubt und Glück nicht an großen Erfolgen misst, sondern sich mit dir über jeden kleinen Schritt freut.


Sind Sie dieser besondere Mensch? Können Sie Magee die Zeit, die Geduld und die Liebe schenken, die er so dringend braucht? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie Kontakt zu seiner Vermittlerin aufnehmen. Vielleicht beginnt schon bald für Magee das Leben, auf das er so lange warten musste.

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 15.07.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL

Haribo - Gewitter und Sternenstaub - Familie und Körbchen gefunden!


Haribo

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren:12.2018

Schulterhöhe: 40 cm


Es war einmal ein kleiner Hund namens Haribo. Süß wie die Gummibärchen, nach denen er benannt wurde, freundlich, anhänglich und voller Vertrauen in die Menschen. Eigentlich hätte seine Geschichte leicht und fröhlich verlaufen sollen. In einem anderen Märchen hätte er ein warmes Körbchen gehabt und einen Platz mitten im Leben seiner Menschen. Doch das Märchen von dem kleinen Haribo begann anders. Er wurde von seinen Menschen zurückgelassen - einfach so, mutterseelenallein in einem Haus mit Garten. Manchmal kam jemand vorbei, stellte ihm etwas Futter hin und verschwand wieder.



Leider fürchtete Haribo sich sehr vor Gewitter. Als der Donner das erste Mal über ihm krachte, floh er angsterfüllt aus dem Garten. Man fing ihn wieder ein und legte den kleinen Kerl an eine Kette. Sie hielt ihn fest, wo er doch Schutz gebraucht hätte. Monate verbrachte er so angebunden; ein Hund, der zuvor im Haus gelebt hatte, der Nähe, Stimmen und Bewegung kannte. Nun stand er still, Tag für Tag und Nacht für Nacht; so lange, bis Stress und Einsamkeit so unerträglich wurden, dass das zierliche Hündchen versuchte, die Kette durchzubeißen. Seine Zähnchen sind heute fast vollständig abgeschliffen; ein trauriges Andenken an die Zeit, als niemand sich seiner erbarmte und keiner kam, um ihn zu befreien. Er verlor in diesen Monaten zwar nicht sein freundliches Wesen, nicht seine Freundlichkeit, aber er verlor etwas anderes: das Gefühl von Sicherheit und das Vertrauen in uns Menschen.



Irgendwann fiel ein kleines bisschen Sternenstaub auf das Häufchen Unglück; gerade genug, um jemandem den Weg zu dem armen, angeketteten Kerlchen zu zeigen. Haribo durfte gehen, aber sein Weg war kein gerader. Er führte ihn zunächst in eine Pension, dann auf eine Pflegestelle, die ihn eigentlich behalten wollte - und dann doch wieder Abschied und wieder kein Zuhause. Trotz allem ist Haribo geblieben, wer er immer war: ein anhänglicher Hund, der Nähe sucht und sich an seine(n) Menschen binden möchte, der aber gelernt hat, vorsichtig zu sein. Er ordnet sich unter, nimmt den Maulkorb beim Tierarzt hin und lässt doch erkennen, wie sehr ihn die Einsamkeit geprägt hat. Mit anderen Hunden versteht Haribo sich grundsätzlich gut, egal ob, Rüde oder Hündin, ob groß oder klein. Er läuft brav an der Leine, hat eine hübsche, lange Rute und noch etwas, das man ihm nie nehmen konnte: seine Lebensfreude und seinen Spaß am Autofahren.


Nun wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.


Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL

Rinaldo - Senior in Gold


RINALDO

Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: ca. 08.2014
Schulterhöhe: 57 cm

Oft erleben wir diese besonderen Momente, in denen wir einen Seniorhund auf unserer Homepage vorstellen und binnen kürzester Zeit unser Postfach von Anfragen überquillt. Menschen sehen ein graues Schnäuzchen, lesen eine berührende Geschichte - schon öffnen sich Herzen, werden Entschlüsse gefasst und Pläne gemacht. Ein liebevolles Zuhause ist dann oft nur wenige Tage entfernt. Doch Rinaldo teilt dieses Glück bislang nicht – obwohl gerade er ein Hund ist, der sofort in jedes Herz springen müsste.

Seit nunmehr 19 Monaten wartet Rinaldo auf eine Anfrage, auf ein Zuhause, in welchem er die letzten, so kostbaren Jahre seines Lebens verbringen darf. Für einen Seniorhund wie Rinaldo bedeutet diese Zeit des Ausharrens halbe Ewigkeit. Jeder weitere Tag, den er in seiner schmutzigen, armseligen Betonzelle verbringen muss, ist ein verlorener Tag. Es bricht uns das Herz zu wissen, dass dieser sanfte Rüde immer noch übersehen wird, dass bislang niemand bereit war, ihm Liebe und Geborgenheit zu schenken.


Dabei ist Rinaldo ein wirklich besonderer Hund; schon älter zwar, sein Körper trägt die Spuren eines langen, entbehrungsreichen Lebens; mehrere Zysten zieren seine Haut, und er wird schneller müde als ein junger Hüpfer. Doch seine Seele ist jung geblieben und voller Hoffnung. Rinaldo ist sehr menschenbezogen, genießt Streicheleinheiten, möchte aber - wie viele weise Wesen – gern selbst entscheiden, wann und wo. Er läuft vorbildlich an der Leine, sucht die Nähe zu seinen Menschen und schenkt ihnen trotz seiner langen Einsamkeit sein ganzes Vertrauen.




In der Begegnung mit anderen Hunden hat er sich Rinaldo stets freundlich gezeigt. Nur wenn es ums Fressen geht, zeigt er sich futterneidisch. Wer möchte es ihm verübeln, nach all den Jahren des Hungers und der Entbehrungen? Wer weiß, wie und wo Rinaldo vor seiner Internierung gelebt hat. Vielleicht hat er gute Gründe, sein Futter zu beschützen, vielleicht musste er früher um jeden Krümel betteln. Leider ist er deswegen dazu verdammt, seine ohnehin schon eintönigen Tage seit nunmehr sechs langen Jahren in Einzelhaft zu verbringen, mutterseelenallein ohne Umgang mit seinen Artgenossen.

Dabei sind gerade Senioren wie Rinaldo wahre Schätze. Sie fordern wenig, geben aber alles. Jeder freundliche Blick, jede sanfte Berührung, jede ruhige Minute an der Seite eines Menschen bedeuten ihnen die Welt. Rinaldo hätte es so sehr verdient, endlich anzukommen, endlich Sicherheit und Wärme in einem eigenen Zuhause zu spüren.


Doch die Zeit arbeitet gnadenlos und unaufhaltsam gegen ihn. Rinaldos Fell ist bereits ergraut, seine Bewegungen langsam, seine Müdigkeit groß. An seinem rechten Vorderbein ist eine Wucherung zu erkennen, von der die Tierschützer meinen, es handle sich dabei um eine harmlose Fettgeschwulst, ein sogenanntes Lipom. Es wäre sicherlich ratsam, dies von einem Tierarzt abklären zu lassen. Auch eine Zahnreinigung wäre eine Wohltat für ihn, weil ihm auf grund des schlechten Futters der Zahnstein zu schaffen macht.


Vielleicht sind es nur noch wenige Sommer, die er erleben darf, vielleicht nur noch ein Herbst, in dem er endlich durch raschelndes Laub spazieren könnte. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, den wir nur gemeinsam mit Ihnen gewinnen können. Bitte geben Sie Rinaldo diese Chance. Lassen Sie ihn nicht weiter warten, er hat noch so viel an Liebe zu geben.  Setzen Sie sich mit uns in Verbindung und schenken Sie Rinaldo das große Glück, seine letzte, so kostbare Wegstrecke nicht mehr allein, sondern an Ihrer Seite zurücklegen zu dürfen.



Margot Wolfinger

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Lebenslichter 24.05.2026, 17.06 | (0/0) Kommentare | PL

Rona - Aus dem Dunkel ins Licht


Rona

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.11.2015

Schulterhöhe: 40 cm


Bei manchen Geschichten aus dem Tierschutz denken wir, schlimmer geht es nicht. Dann kommen Hunde wie Rona, Ruby und ihre Leidensgefährten daher und es verschlägt uns den Atem.

Vorab sei gesagt: Vielleicht ist der Mann, bei dem Rona und viele andere Tiere elend vor sich hinvegetieren mussten, nur bedingt schuldfähig. Jemand, der weder für sich selbst sorgen, noch um Hilfe bitten kann, war mit der Haltung von Tieren vermutlich restlos überfordert. Das würde zwar einiges erklären, nützt aber den Tieren auch nachträglich nichts; denn was diese armen Wesen über Jahre hinweg erdulden mussten, liegt jenseits unserer Vorstellung.



Im Mai 2025 verschaffte sich die italienische Polizei Zutritt zu einem Grundstück. Dort hatte ein Mann mit einer kaum überschaubaren Anzahl an Tieren - in erster Line waren es Hunde - in völliger Verwahrlosung gehaust. Luciana, die mit uns befreundete Tierschützerin aus dem Waldtierheim, wurde wegen der Hunde von der Polizei um Unterstützung gebeten. Was sie auf dem Gelände vorfand und heimlich mit dem Handy filmte, lässt dem Betrachter das Blut in den Adern gefrieren: Das Innere des Hauses sowie das Grundstück glichen, milde ausgedrückt, einer Mülldeponie.  Alles schien im Begriff zu vermodern, zu verfallen, und es stank bestialisch.

Die Hunde hatten sich Höhlen und Gänge unter dem verdreckten Grundstück gegraben. Weder Hündinnen noch Rüden waren kastriert; es müssen Welpen ohne Ende geboren worden sein, von denen nur die wenigsten überlebt haben dürften. Aber auch viele erwachsene Hunde waren gestorben, wie einige herumliegende Kadaver bezeugten., Da die Tiere, falls überhaupt, nur sehr unregelmäßig, gefüttert worden waren, mussten sie stattdessen ihre toten Freunde oder die Welpen fressen. Da verwundert es nicht, dass alle Hunde, die im Mai mehr tot als lebendig aufgefunden wurden, geschwächt und krank waren. Die meisten hatten schlimme Räude (eine heilbare Hauterkrankung, verursacht durch Milbenbefall), am ärgsten davon betroffen waren die Mütter. Luciana erklärte sich sofort bereit, die Hundemamas und ihre Welpen bei sich aufzunehmen.




Jetzt, etwa ein Jahr später, sind zumindest einige der geretteten Hunde dank entsprechender Medizin und der Pflege mit speziellen Shampoos von der Räude genesen. Rona und Ruby scheinen körperlich auf einem guten Weg zu sein; die anderen Hundemamas sind jedoch noch immer zu krank, um sie adoptierem lassen zu können. Bei Rona ist das Fell wieder nachgewachsen und aus einem Hund, der kaum noch als solcher zu erkennen war, ist eine bezaubernde, hellbraune kleine Schönheit geworden. Natürlich ist sie noch schüchtern; das kann man ihr nicht verdenken, angesichts der unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie jahrelang ihr Dasein fristen musste. Aber in Lucianas Obhut gewinnt sie langsam, Stückchen für Stückchen, das verlorengegangene Vertrauen zurück.



Darum suchen wir nun ganz besondere Menschen, die nicht viel von ihrem neuen Familienmitglied erwarten und die bereit sind, der zuckersüßen Rona die Zeit zu geben, die sie braucht, um körperlich und seelisch wieder ganz gesund zu werden;   Menschen, in deren Herzen ein kleiner Hund Platz findet, der sein bisheriges Leben im Dunkel verbracht hat und sich erst an das Licht gewöhnen muss; geduldige und einfühlsame Menschen, die sich über ein erstes, scheues Schwanzwedeln freuen können, als wär´s ein Lotteriegewinn. Möglicherweise wird Rona nie das überschäumend fröhliche Hundemädchen werden, welches sie unter normalen Umständen hätte werden können. Aber mit Ihrer Hilfe werden ihre seelischen Wunden nach und nach verheilen.


Möchten Sie der Kleinen gern ein weiches Körbchen zum Kuscheln schenken, einen Platz, an dem sie sich geliebt und beschützt fühlen und das erlebte Grauen vergessen darf?  Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 14.05.2026, 16.23 | (0/0) Kommentare | PL

Es fährt ein Zug nach Irgendwo... Macka

… und wieder sieht Macka nur die Rücklichter.


Hündin, ca. 50 cm

geb. ca. 2014

Zwingernummer: B 157

gechipt, geimpft und kastriert


Viele ihrer Mitgefangenen hat sie schon kommen und manche gehen sehen. Diese hatten das Glück, von tierlieben Menschen adoptiert zu werden. Macka gönnt es ihnen von Herzen; aber zu gern wäre auch sie endlich an der Reihe, diesem furchtbaren Ort "Adieu" zu sagen und dorthin zu reisen, was man Heimat nennt.


Macka wartet jetzt seit Februar 2016 im Shelter Kozhuhovo auf ihre Befreiung. Davor hatte sie ein Zuhause, eine Familie. Sicher nicht hundegerecht, denn sie wurde fast ausschließlich in der Wohnung gehalten und kennt so gut wie nichts von der Welt „da draußen“. Vermutlich teilt sie damit das Schicksal vieler russischer Hunde: Als putziger Welpe angeschafft, geliebt, verhätschelt und verwöhnt. Doch dann wuchs sie leider und wurde irgendwann zu groß für eine Ministadtwohnung in Moskau. So schob man sie ab in die Hundeverwahranstalt. Kein Hund verdient ein solches Los, auch die liebenswerte Macka nicht.


Anfangs waren ihr die vielen Hunde, der Lärm und die fremden Menschen im Shelter unheimlich. Sie zog sich in die winzige Holzhütte ihres Zwingers zurück und getraute sich lange nicht, diese zu verlassen. Dank der unermüdlichen Bemühungen der freiwilligen Betreuer hat sie inzwischen wenigstens zu ihnen Vertrauen gefasst und sogar das Laufen an der Leine gelernt.


Für Macka suchen wir Menschen mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die dem unsicheren Hundemädchen ausreichend Zeit schenken, um sich ans richtige Leben zu gewöhnen. In ihr steckt garantiert eine Traumhündin – sie braucht nur eine Chance, damit sie es beweisen kann!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

 https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 25.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

Ein versöhnlicher Ausklang für: Desdemona


DESDEMONA

geb. ca. 2006

50 cm Schulterhöhe

Zwingernummer: C 120

Unscheinbar und von allen übersehen, so lebte Desdemona seit der Eröffnung des Shelters in 2009 hinter den Eisenstäben ihres kleinen Zwingers. Ein leeres Dasein im Gefängnis, in Einsamkeit und Vergessenheit. Niemand weiß, woher sie kam und was aus ihrer Familie wurde.

Nahezu unsichtbar blieb die doch so hübsche Desdemona all die vielen Jahre lang. Sie lief aus ihrem Zwinger in den Auslauf und wieder zurück. Weder schenkte sie den Menschen große Beachtung, noch nahm jemand die Hündin wirklich wahr. Für ihre Betreuer war Desdemona wie ein Schatten, der kam und wieder ging.


Sie genoss die kurze Zeit im Auslauf, in der sie ein wenig Freiheit erleben durfte; das Zusammensein mit den anderen Hunden, die Sonne die ihr Fell wärmte. Dabei blieb sie jedoch immer still und unauffällig.

Irgendwann beschlossen die Freiwilligen, die Hündin, die mittlerweile im Shelter zur Seniorin geworden war, aus ihrem Schattendasein zu holen, damit sie vielleicht doch noch ein Zuhause finden konnte. Sie nahmen sich Zeit für sie und schenkten ihr ein wenig mehr Zuwendung, übten mit ihr das Laufen an der Leine und gewannen ganz allmählich das Vertrauen der älteren Hundedame.


Desdemona schien dies zu gefallen. Sie ließ immer mehr Nähe zu und taute zusehends auf. So wagten die Betreuer mit ihr einen Tierarztbesuch, um Näheres über Desdemonas gesundheitlichen Zustand zu erfahren und um eine Zahnbehandlung durchführen zu lassen, denn die Hündin hatte schon immer einen schiefen Zahn.

Desdemona bekam vor dem Röntgen eine Vollnarkose. Auf den Bildern war zu erkennen, dass der Ärmsten irgendwann einmal der Kiefer gebrochen wurde, welcher dann – weil unbehandelt – schief wieder zusammenwuchs. Damals hat sie wohl schreckliche Schmerzen ausgehalten. Aber wen kümmerte das schon – es war ja schließlich nur ein Hund.

Ganz demütig und klein werde ich vor der Größe von Hunden wie Desdemona. Trotz ihres schweren Schicksals, trotz Vernachlässigung und Misshandlung tragen sie uns Menschen nichts nach und sind immer wieder aufs Neue bereit, uns zu vertrauen und sich uns anzuschließen.


Eine weitere Behandlung scheiterte daran, dass Desdemona die Narkose nicht vertrug und umgehend aufgeweckt werden musste. 

Nach dem Befund verstanden die Betreuer, weshalb Desdemona sich all die Jahre so zurückgezogen hatte. Vermutlich war einem der Mitarbeiter des Shelters der Spaten „ausgerutscht“, oder er hatte mit dem Fuß zugetreten, weil die Hündin sich nicht schnell genug in eine Ecke geduckt hatte. Unserer geliebten Wendy mag es ähnlich ergangen sein; denn leider ist das keine Ausnahme, weil die Arbeiter ihren Job in der Regel nur widerwillig verrichten und es nur selten wirklich gut mit den Hunden meinen.


Abgesehen von den seelischen Wunden hat Desdemona rein körperlich keine Folgen davongetragen. Sie frisst normal, hat keine offensichtlichen Schmerzen und ist für ihr Alter durchaus noch recht fit.

Nun fehlt ihr nur noch ein eigenes Zuhause, in welchem nichts von ihr erwartet wird und man ihr Zeit lässt, das Erlebte zu vergessen. Natürlich ist uns bewusst, dass es der Suche nach der berühmten Nadel im Heuhaufen gleicht; denn Desdemonas Lebensspanne ist nur noch begrenzt und die meisten Menschen scheuen sich vor dem baldigen Abschied.


Dazu möchte ich gern etwas sagen: Ja, die Trennung tut weh und das eigene Herz wird jedes Mal um ein Stückchen kleiner, welches mit dem geliebten Vierbeiner geht. Wir selbst hatten drei Fellkinder, die uralt (13 und 14 Jahre) und schwerkrank zu uns kamen. Sie wurden von ihren Familien unter fadenscheinigen Begründungen ins Tierheim abgeschoben. Wir durften zwei von ihnen noch neun, das dritte immerhin acht Monate lang liebhaben. Sie waren ganz wunderbare, einmalige Schätze, und wir sind dankbar, dass wir ihnen – wie mein Mann es gern nennt - einen versöhnlichen Ausklang bereiten durften.

Desdemona hat im Shelter gelernt, an der Leine zu laufen. Sie ist freundlich zu Menschen und gut verträglich mit anderen Hunden. Für sie wäre es schön, wenn im neuen Zuhause bereits ein netter Hundekumpel auf sie warten würde, an dem sie sich orientieren könnte; denn sie kennt ja noch nichts außerhalb der Welt von Mauern und Gitterstäben. Wichtig zu wissen ist noch, dass Desdemona nicht mehr unter Narkose behandelt werden darf.

Möchten Sie dieser zauberhaften Hündin für ihre letzte Zeit gern ein Gnadenplätzchen in Ihrer Familie und Ihrem Herzen schenken? Dann wenden Sie sich doch bitte an unsere Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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