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Tag: besonders

Saffiro – Erst mal durchatmen!


Saffiro

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 09/2021

Schulterhöhe: 54 cm 

Sie kennen das. Morgens, noch halb wach, stehen Sie vor der Kaffeemaschine und wollen jetzt sofort Ihre erste Tasse. Also ziehen Sie die Kanne heraus, bevor der Kaffee durchgelaufen ist – und bekommen etwas, das eher nach guter Absicht als nach Kaffee schmeckt. Nur fünf Minuten Geduld, und Sie hätten die beste Tasse des Tages in der Hand gehabt.

Saffiro ist ein bisschen wie dieser Kaffee. Man muss ihm nur die fünf Minuten gönnen.


Wenn sich nach Monaten die Zwingertür öffnet und Saffiro plötzlich Gras unter den Pfoten hat, dann kommt er erst einmal mit vollem Druck: Espresso, doppelt, ohne Zucker. Er hüpft, dreht sich, möchte gleichzeitig zu Ihnen, ans Ende der Wiese und am liebsten gleich wieder zurück. Er freut sich so sehr und so laut mit seinem ganzen Körper, dass man einfach lachen muss.

Und wenn ihm das Ganze überschäumt wie Milch, die zu lange auf dem Herd stand, kommt die Pfote. Wie ein Kind, das am Ärmel zieht: Guck mal, guck mal, ich bin hier! Wer wochenlang nur Zwinger hatte, kippt sich eben nicht zuerst einen Kamillentee ein.


Doch dann passiert etwas, das unsere Tierschützer bei ihrem Besuch im Lager beobachten konnten: Saffiro wird ruhiger. Man bleibt bei ihm, gibt ihm Orientierung, redet mit ihm – und langsam fährt er herunter. Dass sein Start so stürmisch ist, hat einen Grund. Und der ist nicht Saffiros Schuld.

Er war gerade einmal zwei Monate alt, als er gemeinsam mit seinen sechs Geschwistern ins Canile kam. Sieben Welpen, die gerade erst angefangen hatten, die Welt zu entdecken. Für Saffiro ist das Canile seitdem sein Zuhause. Ein Wohnzimmer hat er nie gesehen. Einen Menschen, der abends noch da ist und am nächsten Morgen wiederkommt, ebenfalls nicht.


Wenn für einen solchen Hund nach Monaten die Zwingertür aufgeht, ist das kein ganz normaler Spaziergang. Das ist Weihnachten, Geburtstag und Urlaub zusammen. Natürlich sprudelt er da erst einmal über.

Und was findet man am Ende in der Kanne, wenn man Saffiro die nötige Zeit gibt? Einen freundlichen, lebensfrohen Hund. Saffiro mag Menschen und ist mit Rüden ebenso fein wie mit Hündinnen. Er lässt sich führen, sobald ihm jemand ruhig die Richtung zeigt. Und obwohl er allen Grund gehabt hätte, dem Menschen gegenüber misstrauisch oder verbittert zu sein, hat er sich seine Freude bewahrt.


Das macht ihn so besonders.

Wir suchen für Saffiro keine Baristas. Wir suchen Menschen, die ihm Zeit geben können. Menschen, die ihm verlässliche Abläufe schenken, die wissen, dass eine Pfote am Bein kein Problem ist, sondern manchmal einfach die etwas stürmische Art eines Hundes zu sagen: Ich freue mich, dass du da bist!


Saffiro muss noch lernen, wie ein Leben außerhalb des Zwingers funktioniert. Er muss entdecken, dass ein Zuhause mehr ist als ein Ort, an dem man schläft. Und er wird dafür vermutlich länger als fünf Minuten brauchen. Aber er hat im Lager bereits gezeigt, dass er ein Hund zum Warmwerden ist. Einer, der sich beruhigt, wenn man ihm Sicherheit und Orientierung gibt.


Der Kaffee muss erst durchlaufen. Bei Saffiro dauert das sicher ein paar Wochen statt fünf Minuten. Dafür bekommt man einen Hund, der Wärme mitbringt – und der sie zurückgibt, wenn man ihm die Zeit dafür lässt. Und wenn Sie gerade Ihren Kaffee in der Hand halten: Der hatte seine Chance. Sie haben ihn wahrscheinlich sogar schon halb ausgetrunken, ohne groß darüber nachzudenken.


Bei Saffiro dürfen Sie ruhig etwas länger überlegen. Aber bitte nicht zu lange. Er wartet schon eine ganze Weile. Seine Vermittlerin freut sich auf Ihre Nachricht. Gern auch mit Kaffeeflecken.


PS. Falls Sie eher der Typ für zwei Tassen sind: Saffiros Bruder Settimio sitzt ein paar Zwinger weiter. Gleiche Wartezeit, gleiche Röstung – aber trotzdem kein zweiter Aufguss!

Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19

aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19 

per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu

Lebenslichter 05.10.2026, 19.45 | (0/0) Kommentare | PL

Schenk´ mir doch ein kleines bisschen Liebe! Juris


JURIS

Rüde

geb. 2012

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ungewöhnlich breiter Stand der Vorderläufe

warmes Plätzchen für immer gesucht

 

Schenke mir Zeit und Liebe, dann gehöre ich Dir für immer!

Auf seinem schmalen Rücken trägt Juris die schwere Last vieler verlorener Jahre. Wann genau er ins Shelter Kozhuhovo kam, können die Freiwilligen nicht sagen, denn lange führte der nette, unauffällige Rüde in der grauen Masse von über 3.000 Hunden ein Schattendasein. Irgendwann bemerkte eine Betreuerin die ausgeprägte X-Stellung von Juris´ Vorderläufen. Diese lässt darauf schließen, dass der Hundemann bereits seit dem frühesten Welpenalter im Shelter lebt, denn die Fehlstellung seiner Beinchen kann durchaus eine Folge von Mangelernährung und  Bewegungsarmut sein. Eine Sonderbehandlung für Welpen gibt es in dem riesigen Hundegefängnis nicht; auch die Allerkleinsten müssen mit dem vorliebnehmen, was gerade da ist. Ein denkbar schlechter Start ins Hundeleben! 


Lange, einsame und eintönige Jahre sind ins Land gegangen. Juris gehört nun zu den Senioren; und wenn nicht bald etwas Wunderbares geschieht, wird er sein Dasein hier auf Erden eines Tages mutterseelenallein in seinem kahlen Zwinger beschließen. Dabei hat der freundliche Rüde einen ganz feinen Charakter. Er hängt abgöttisch an seiner Betreuerin und überschüttet sie mit Zärtlichkeiten, wenn sie kommt, um ihn einmal in der Woche für ein paar glückliche Minuten aus seinem engen Zwingerloch zu befreien. Der trotz allem noch immer freundliche Juris liebt es gestreichelt zu werden, ist aber gleichzeitig auch ein bisschen scheu. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – das hat ihn das harte Shelterleben gelehrt, denn die Arbeiter, die dort saubermachen und die Hunde füttern, sind – von seltenen Ausnahmen abgesehen – leider nicht besonders tierlieb. 


Wie leider so viele andere Hunde im Shelter ist Juris entschieden zu dünn. Das Futter wird von Mal zu Mal schlechter, weil der Shelterbetreiber sine Gewinnspanne erhöhen möchte. Bei besserer Ernährung in einem liebevollen Zuhause ohne Stress und Lärm wird er jedoch sicher aufblühen und sich zu einem richtigen Prachtkerl mausern.

Juris hat gelernt, an der Leine zu laufen und geht gern spazieren. Die Fehlstellung seiner Vorderbeine bereitet ihm dabei, wie auch sonst, keinerlei Probleme.


Möchten Sie für den tapferen Juris gern ein Wunder wahr werden lassen und ihm zu einem sicheren Stand im Leben verhelfen? Dann freuen wir uns darauf, von Ihnen zu hören. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Blick aus seiner Holzhütte im Shelter:


Ein liebebedürftiger Juris umarmt seine Betreuerin:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

Nicht mehr jung und noch nicht alt: Ben


BEN

 Rüde

geb. 2014

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

freundlich und lieb zu Menschen,

bei Fremden anfangs ein bisschen schüchtern

verträgt sich gut mit Hündinnen,

bei Rüden entscheidet die gegenseitige Sympathie

läuft gut an der Leine

möchte so gern ein Für-immer-Körbchen sein Eigen nennen

Werde ich mein Leben irgendwann in Gefangenschaft beenden?

Schon als winziger, unschuldiger Welpe musstest du mit deinen Geschwistern Saffron un GabrialBen in das riesengroße, unheimliche Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo einziehen. In all den Jahren hatte nur Gabrial das Glück, ein eigenes Zuhause zu finden. Ihr zwei, du und Saffron, wartet bis heute vergeblich darauf. Auch euch blieb der Umzug in das noch viel gruseligere, tierunwürdigere Shelter Malinki – weit ab von der Zivilisation und für die Freiwilligen nur unter großen Mühen erreichbar - nicht erspart.

Heute bist du nicht mehr jung. Es gibt Bilder von dir, auf denen die Spuren der Gefangenschaft, in welcher du dein Leben lang ausharrern musstest und immer noch musst, deutlich erkennbar sind. Durch den Mangel an regelmäßiger Bewegung haben deine Muskeln abgebaut, minderwertiges, nährstoffarmes Futter war dein ständiger Wegbegleiter und lässt dein so schönes Fell manchmal glanzlos und stumpf erscheinen.


Aber noch immer bist du ein fröhlicher, verspielter Hund, der es liebt einem Ball hinterher zu sausen, wenn sich die viel zu seltene Gelegenheit dazu bietet. Dann vergisst du die traurigen Umstände, unter denen du dein Dasein fristen musst; dann hast du Spass und fühlst dich für einen kurzen, seligen Augenblick glücklich und frei.

Diese hellen Momente in deinem sonst so trostlosen Leben sind rar und auch nur möglich, weil sich sehr engagierte, tierliebe Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit um euch Hunde im Shelter kümmern. Die russischen Betreuer bemühen sich aufopfernd um euch, bringen euch ab und zu leckeres Dosenfutter mit, wenn ihr eigener Geldbeutel es erlaubt, befreien euch für eine Stunde aus euren winzigen, unbequemen aus Ziegeln gemauerten Zwingern und schenken euch soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit, wie es in der Kürze der Zeit und bei der Menge an Hunden nur geht.


Und immer ist es viel zu wenig von allem: Zu wenig Liebe. Zu wenig Aufmerksamkeit. Zu wenig Bewegung. Zu wenig spazierengehen. Zu wenig Spiel. Und ganz besonders zu wenig Freiheit. Du erträgst dies alles, weil dir nichts weiter übrigbleibt, du kennst es ja auch nicht anders.

Doch natürlich wünschen wir uns für dich wie für möglichst viele der dreitausend anderen Vergessenen ein besseres Leben. Darum suchen wir nun die Nadel im Heuhaufen: Ein Zuhause, in dem man versteht, dass du vor allem Geduld und Verständnis brauchst, um dich in einem normalen Hundeleben zurechtzufinden; denn schließlich kennst du bisher nichts weiter als Mauern, Gitterstäbe, Hunger, Lärm und Angst.

Vielleicht möchten Sie ja dem freundlichen, junggebliebenen Ben gern zeigen, was es heißt, geliebt, geborgen und frei zu sein – so frei, wie es einem Hund in unserem Land erlaubt ist? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank! 


Die Vermittlung und Ausreise erfolgen über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Ben beim seltenen Ballspiel im Shelter Malinki (mit seiner Betreuerin und Saffron):


Ben mit seinen Geschwistern Gabrial und Saffron vor den Zwingerreihen damals in Kozhuhovo:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

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Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

Noch einmal mit Gefühl: Ben



BEN

Rüde

8 Jahre alt (geb. 2016)

60-65 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

freundlich zu Menschen

mag nicht jeden Hund

hatte ein Zuhause, bis sein Herrchen leider verstarb

und Ben ins Hundealyl musste

wünscht sich nichts sehnlicher,

als noch einmal ein Körbchen für immer


Alles verloren – deinen Menschen, dein Zuhause, deine Hoffnung

Früher hattest du ein Leben; sogar ein recht gutes, wenn man berücksichtigt, in welchem Land du geboren wurdest. Dann starb dein Herrchen und mit einem Schlag änderte sich alles für dich. Denn für einen doch eher großen und nicht mehr ganz jungen Rüden wie dich fand niemand mehr Verwendung. So musstest du ins Malinki, das riesige Obdachlosenheim für Hunde, weit vor den Toren Moskaus einziehen.

Bis zu diesem Unglückstag kanntest du nur das Leben mit deinem Herrchen, Seite an Seite und immer zusammen. Nun musst du dich auf einmal ganz allein in dem trostlosen Hundeasyl mit über 3000 Leidensgefährten zurechtfinden und behaupten.

Sogenannten „Ex-home“-Hunden wir dir fällt das unendlich schwer. Du warst es gewohnt, mit einem Menschen zusammen in einem Haus zu leben, mit ihm spazierenzugehen, seinen Alltag zu teilen. Jetzt hockst du fast mutterseelenallein in einem kalten, gemauerten Zwinger, umgeben von Gittern und meterterhohen Ziegelwänden, schutzlos jeder Witterung ausgesetzt und ohne menschliche Ansprache oder Fürsorge.

Die freiwilligen Helfer versuchen, auch dich wenigstens einmal in der Woche für ein paar Minuten aus deinem Gefängnis zu holen, doch es ist immer wieder ein Drama. 


Bist du draußen, löst du dich erst einmal ausgiebig und man sieht dir die Erleichterung an. So lange es irgend geht, versuchst du, den Zwinger sauberzuhalten, schließlich wurdest du zur Stubenreinheit erzogen. Aber was sollst du machen, wenn du einmal in der Woche für eine knappe Stunde deinen Käfig verlassen darfst? Natürlich leidet ihr alle unter dem Dreck, der Nässe und dem Gestank; für Hunde wie dich gilt das doppelt.

Ein ganz besonderes Glanzlicht ist für dich der Löffel Dosenfutter, den die Freiwilligen dir und ein paar anderen Glücklichen von Zeit zu Zeit spendieren, wenn sie es sich leisten können und ihr besonders viel hungern müsst. Ich glaube, kein König kann das feinste Festmahl so genießen, wie du diese kleine Extraportion Luxus pur. 


Beim Gassigehen blühst du dann regelrecht auf, selbst wenn es nur auf dem Asylgelände stattfindet und du nie etwas von der Welt außerhalb von dessen Grenzen zu sehen bekommst. Du genießt die kurzen, kostbaren Momente, in denen die Aufmerksamkeit deiner Betreuerin, deines Betreuers (denn es gibt unter den Freiwilligen auch einige wenige tierliebe Männer) dir ganz allein gehört. Die Bewegung ist eine solche Wohltat für deine vom endlosen Liegen und Stillsitzen steifen und schmerzenden Knochen und Gelenke. Es scheint, als könntest du ewig so weiterlaufen, ohne jemals müde zu werden. Wohl, weil du nur allzu genau weißt, was darauf unweigerlich folgen muss – die Rückkehr in den von dir so verabscheuten Zwinger.

Du lässt dich nicht einfach so zurück locken – weder mit guten Worten noch durch Bestechung. Du sträubst und wehrst dich, soviel du nur kannst, sodass die Ehrenamtlichen dich fast schon mit Gewalt in den Verschlag drängen müssen – auch wenn ihnen dein verzweifelter Blick jedesmal das Herz zerreißt.

Wurdest du erst über die Zwingerschwelle gezogen, trottest du mit gesenktem Kopf in die winzige, für einen Hund deiner Größe viel zu enge Holzkiste und rollst dich darin zusammen. Wenn die Freiwilligen dann die Käfigtür schließen, liegst du einfach nur regungslos da.

So harrst du aus… du jaulst nicht, bellst nicht, winselst nicht. Du wartest einfach nur auf den erlösenden Moment, in dem ein Mensch die Tür zu deinem Gefängnis öffnet. 


Nunmehr fast zwei Jahre verbringst du in dieser trostlosen Lage; ohne erkennbaren Ausweg, ohne die geringste Chance, dass sich dein Schicksal doch noch einmal zum Guten wendet. Dabei wirst du allmählich zum Hundesenioren, dir bleibt nicht mehr endlos viel Zeit. Du brauchst so sehr ein warmes, fürsorgliches Zuhause an der Seite deines Menschen, deiner Familie.

Du verhältst dich freundlich gegenüber jedermann und genießt sichtlich die Nähe und Zuneigung der freiwilligen Helfer. Da du früher ein Zuhause hattest, ist dir das Leben im Haus, ebenso wie das Spazierengehen an der Leine vertraut.


Mit anderen Artgenossen ist es bei dir so eine Sache. Auf fremde Rüden möchtest du am liebsten verzichten; du wirst schon wissen warum. Gegen eine nette Hundedame im neuen Zuhause hättest du sicher nichts einzuwenden; im Shelter teilst du dir dein Gefängnis auch mit zwei Hündinnen. Am liegsten wärst du aber wieder Einzelhund und hättest deine(n) Menschen ganz für dich allein. 


Lieber Ben, von ganzem Herzen hoffe ich, dass es auch für dich noch einen freundlichen Menschen gibt, der dich gernhat und dich umsorgt, damit du deine letzten Lebensjahre nicht in diesem verhassten Zwinger absitzen musst.

Möchten Sie für den traurigen, verzweifelten Hundebuben gern dieser Mensch/diese Familie sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

E-mail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 18.07.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

Zuhause ist da, wo das Leben beginnt und die Liebe wohnt. Julia und Gerda

Es gibt keine Worte dafür, wenn für zwei Hunde nach fast 14 Jahren Eingesperrtsein das Leben beginnt und ihnen die Liebe von Menschen zuteil wird. Es ist ein Wunder, wenn dieses Zuhause für EINEN alten Hund gefunden werden kann. Dürfen ZWEI Schwestern im Doppelpack reisen, ist es mehr als ein Wunder.

Dieses Wunder wurde wahr für die beiden Schwestern Julia und Gerda. Sie wurden privat adoptiert von der in Deutschland lebenden Familie einer ihrer russischen Betreuerinnen. Julia und Gerda haben Russland am 11. März verlassen, und die Reise gut überstanden. Sie sind angekommen in ihrem Zuhause. Die schüchterne Julia orientiert sich sehr an ihrer offeneren und mutigeren Schwester Gerda. Nicht auszudenken, hätte man die beiden getrennt. Gemeinsam sind sie durch all die schweren Jahre im russischen Shelter gegangen, nun dürfen sie gemeinsam noch ihr eigenes Zuhause genießen. Wir vom Verein Pro Canes et Equos haben die beiden Schwestern für die Reise und das Leben hier mit Sicherheitsgeschirren ausgestattet.

Julia und Gerda, wir freuen uns so sehr über Euer Glück, und hoffen, dass Euch noch ganz viel Zeit in Freiheit bleibt!



JULIA

Hündin

geb. 2010

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

zurückhaltend und ruhig

braucht ein bisschen Zeit, um Vertrauen zu fassen

umgänglich und verträglich mit Artgenossen

kennt das Laufen an der Leine

weiches Körbchen zum Ausruhen gesucht

Wunder gibt es immer wieder – so heißt es in einem alten Schlager. Und genau so ein Wunder suchen wir für dich, liebe Julia, sowie für Gerda, deine Schwester, die ich hier schon vorgestellt habe.

Zwei liebe, in Ehren ergraute Hündinen, die ihr ganzes Leben gemeinsam in der großen Hundverwahranstalt Kozhuhovo bei Moskau zubringen mussten. Wir wollen versuchen, auf diesem Wege besonders großherzige Menschen zu finden, die es euch ermöglichen, dass ihr Zwei euer Leben miteinander in einem behüteten Zuhause beschließen dürft. Dieser Wunsch erscheint vermessen, er ist es auch; und natürlich sind wir dankbar und froh, wenn wenigstens eine von euch noch einen gemütlichen, liebevollen Platz findet. 


Vereint in eurem traurigen Schicksal, hattet Ihr all die harten Jahre lang ein großes Glück: Ihr wurdet nie getrennt, hattet wenigstens immer euch. Viel ist das nicht, aber es hat euch sicher oft geholfen, die Zeit hinter Gittern in dem riesigen Hundegefängnis zu überstehen.

Auch nach dem Umzug in das neue Shelter Malinki, weit vor den Toren von Moskau auf dem Gelände einer stillgelegten Mülldeponier erbaut und für Besucher und Freiwillige nur schwer erreichbar, wurdet Ihr zusammen mit zwei weiteren Leidensgefährten in einem Zwinger untergebracht. Das ist den ehrenamtlichen Betreuern und Betreuerinnen zu verdanken. Sie haben es, allen Schwierigkeiten und Widerständen zum Trotz durchgesetzt, dass nicht getrennt wurde, was zusammengehört. 


Im neuen Shelter ist das Leben noch weitaus beschwerlicher geworden. Ständig fehlt es an Futter, sodass Ihr euch kaum jemals richtig sattfressen könnt; saubers, frisches Wasser ist Mangelware und ein richtiges Luxusgut; die einfache, kahle Holzhütte für den Rückzug ist viel zu winzig, als dass vier Hunde gleichzeitig darin Schutz finden könnten; die Betreuer brauchen deutlich länger für die Anfahrt, was natürlich von der ohnehin knapp bemessenen Zeit abgeht, die sie euch widmen können; und die Tierärztinnen und -ärzte lassen es an Fachwissen und echtem Interesse an eurem Wohlergehen fehlen. Doch allem zum Trotz geben du und deine Schwester euch weiterhin gegenseitig Halt.

Du bist schüchterner als deine Schwester Gerda und brauchst länger, um dich uns Menschen anzuschließen. Den Freiwilligen, die du schon lange Jahre kennst und die euch nie im Stich gelassen haben, vertraust du; aber auch Fremden gegenüber zeigst du du dich mutig und aufgeschlossen, wenn deine Schwester Gerda dich begleitet. Solltest du das Glück haben, ein eigenes Zuhause zu finden, werden deine Menschen dir bestimmt mit viel Verständnis und Geduld entgegenkommen. Und wenn es das Schicksal doch noch einmal besonders gut meint, dürft Ihr vielleicht gemeinsam dort einziehen. Schön wäre es, wenn es einen eingezäunten Garten gäbe, in welchem du/ihr spazieren gehen und euch die Sonne aufs Fell scheinen lassen könnt. Auf ausgedehnte Wanderungen legt ihr keinen Wert mehr; denn abgesehen von euren Seelen, ist auch an euren Körpern die lebenslange Gefangenschaft auf knapp fünf Quadratmetern mit kaum Bewegung nicht spurlos vorübergegangen. 


Vielleicht möchten ja Sie einer dieser zwei so lieben, stillen und unaufdringlichen Hündinnen – oder, wenn Sie es ermöglichen können, auch beiden - nach dreizehn Jahren voller Einsamkeit und Entbehrung noch einen schönen Lebensabend und später dann einen würdigen Abschied bescheren? Dann melden Sie sich bitte recht bald bei uns, den beiden läuft die Zeit davon. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.

Hier zeigen wir Ihnen einige Videos der beiden Schwestern in ihrem Shelteralltag:

Julia im Shelterauslauf in Malinki:


Julia ebenfalls im Shelterauslauf in Malinki:


Julia und Gerda bekommen Leckerlis in ihrem Zwinger:


Julia und Gerda bekommen Leckerlis in ihrer Holzhütte:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

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Lebenslichter 28.03.2024, 15.19 | (0/0) Kommentare | PL

Bleib bei mir, Mami! Gerda und Klepa


GERDA/KLEPA

 Hündinnen

geb.  2011/2013

55cm/50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernr.: C 73

gemeinsames Für-immer- Körbchen gesucht

(wenn es irgend geht)

Es ist kein Zufall, dass sie sich so ähnlich sehen, denn Gerda und Klepa sind Mutter und Tochter. Zusammen lebten sie bei einer Frau, und als diese Anfang des vergangenen Jahres erkrankte, setzte sie die beiden auf die Straße. Sie wollten zurück ins Haus und weinten. Daraufhin übergoss ein Nachbar sie mit kochendem Wasser; die Ärmsten müssen furchtbare Schmerzen ausgehalten haben. Sie flüchteten und irrten durch die Innenstadt von Moskau, bis Passanten sie einfingen und ins Hundeasyl Kozhuhovo brachten. Die völlig verstörten und verängstigten Hündinnen kamen auf die Krankenstation, wo ihre Brandwunden behandelt wurden. Als diese soweit verheilt waren, mussten die Beiden in einen Außenzwinger umziehen, in welchem sie bis heute eingesperrt sind.

Die äußeren Verletzungen sind verheilt, es ist auch schon wieder Fell darüber gewachsen; dagegen werden die Narben an den Hundeseelen wohl noch lange schmerzen.


Gerade den Hunden, die einmal zu jemandem gehört haben und dann ihr Zuhause verlieren, fällt das Alleinsein und Gefangensein im Shelter besonders schwer. Auch Gerda und Klepa leiden unter der Langeweile und Einsamkeit. Die beiden Hündinnen sind sehr sozial und menschenbezogen. Mit ihren Artgenossen verstehen sie sich bestens, im Freilauf gehen sie jedem Streit aus dem Weg und schließen sich lieber den freiwilligen Betreuern an. Sobald sich jemand um sie kümmert, blühen sie zusehends auf, toben ausgelassen und spielen fröhlich miteinander. Beide gehen auch gern ein Stück durch die Zwingerreihen spazieren und laufen dabei brav an der Leine. Doch das bittere Ende folgt unweigerlich, denn viel zu schnell ist die kurze Stunde um und die Hunde müssen zurück in ihre Gefängnisse. Wenn sich die Zwingertüren schließen, stehen viele Hunde – so auch Gerda und Klepa – traurig da, stecken ihre Schnauzen durch die Gitter und winseln den fortgehenden Menschen sehnsüchtig hinterher.


Am schönsten wäre es natürlich, wenn Gerda und Klepa gemeinsam in ein schönes Zuhause ziehen könnten. Nach allem, was sie miteinander durchgemacht haben, sollten sie die Zeit, die ihnen noch vergönnt ist, zusammen verleben dürfen. Aber selbstverständlich sind wir ebenso dankbar, wenn es uns gelingt, für jede einzeln ein warmes Plätzchen zu finden bei mitfühlenden Menschen, bei denen sie sich behütet und geborgen fühlen und ihre schlimme Vergangenheit vergessen können.

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Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

Dein treuer Weggefährte: Shputnik


SHPUTNIK

Rüde

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2013

Zwingernummer: B 246

geimpft, gechipt, kastriert

im Shelter seit 2014

endgültiges Zuhause gesucht

Der freundliche, den Menschen besonders zugetane SHPUTNIK kam im Juli 2014 als Teenager in das russische Shelter Kozhuhovo, nahe Moskau. Dort harrt er, gemeinsam mit ungefähr 3.000 Leidensgefährten, hinter Gittern aus und wartet auf die eine Glücksstunde in der Woche, in der er seinen unbequemen Zwinger, den er sich mit mehreren teilen muss, verlassen darf.

Für diese Stunde, wenn die ehrenamtlichen Betreuer ihre Hunde besuchen kommen, lebt Shputnik. Sie ist der Grund, weshalb das Leuchten in seinen Augen noch nicht gänzlich erloschen ist. Dann kann er sich die Beine vertreten, mit Artgenossen spielen und vor allem etwas Aufmerksamkeit und einige Streicheleinheiten erhaschen, die für die Hundeseele so viel bedeuten.  Diese Momente sind unendlich kostbar; denn die Betreuer geben wirklich ihr Bestes – jedoch in der Kürze der Zeit ist es ihnen schlicht unmöglich, sich intensiv mit jedem einzelnen Hund zu beschäftigen.


Shpuntik verhält sich liebenswürdig und aufgeschlossen sowohl Menschen, als auch seinen Artgenossen gegenüber. Daher dürfte in seinem neuen Heim gern bereits ein netter Hundekumpel leben, der Shpuntik zur Seite steht, damit dieser sich in der Welt "da draußen" zurechtfinden und alles lernen kann, was ein Hund im echten Leben braucht.


Nachdem der gesellige Shpuntik fast sein gesamtes Dasein in der Isolation und Eintönigkeit des Shelters zugebracht hat, wäre es das Größte für ihn, endlich von seinem Menschen, seiner Familie entdeckt zu werden und ein richtiges Zuhause zu haben: mit einem eigenen, weichen Körbchen, mit jeder Menge an Aufmerksamkeit, Liebe und streichelnden Händen – Ausflüge und Spaziergänge nicht zu vergessen, bei denen er als Ihr treuer Begleiter die Welt erkunden und jeden Tag etwas Neues dazulernen darf.

Möchten Sie den umgänglichen Hundemann gern aus seinem Schattendasein auf die Sonnenseite des Lebens holen? Dann melden Sie sich bitte bei unseren Vermittlerinnen. Vielen, lieben Dank!

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Lebenslichter 14.01.2024, 15.59 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Sonnenschein im Bärenkleid: Yula


YULA

 

Hündin

geb. 2010

45 – 50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

dauerhaftes Plätzchen an der Sonne ersehnt

 

Ein Sonnenschein im Bärenkleid – wenn augenblicklich auch ein wenig zottelig und ungepflegt – das ist Yula. Die freiwilligen Helfer dürfen das Shelter ja immer nur für wenige Stunden besuchen; sie sind auch nicht genügend für so viele Hunde, da bleibt für Kämmen und Bürsten nur ganz selten Zeit. Aber die zauberhafte Yula ist bescheiden; ein sonniges Plätzchen im Gras, um ihre alten, wehen Knochen zu wärmen, das wäre für sie schon der Gipfel der Seligkeit.


2013 verschlug es die damals etwa dreijährige Yula ins Moskauer Shelter Kozhuhovo. Ihr einziger Trost und Halt in  dieser kalten und herzlosen Umgebung war ihr Zwingergefährte Malysh, mit dem sie eine innige Hundeliebe verband. Vor ein paar Jahren zog Malysh das große Los und durfte nach Deutschland in ein wunderbares Zuhause reisen.

Der lieben Yula blieb dieses Glück leider bis heute verwehrt. Sie hockt noch immer eingesperrt hinter grünen, rostigen Gitterstäben und hat wenig in ihrem kleinen Hundeleben, das ihr Freude bereitet. Trotz allem hat sie sich ihr freundliches, offenes Wesen bewahrt. 


Ihr Name leitet sich ab einem russischen Spielzeug: einem Kreisel, der sich immerzu dreht und dabei unveränderlich auf derselben Stelle bleibt. Weil Yula immer hochsprang und sich vor Freude im Kreis drehte, wenn sie die Betreuer sah, gaben diese ihr den niedlichen Namen.

Nun ist die einst so quicklebendige Yula alt geworden, das Hüpfen und Springen fällt ihr zunehmend schwer. Der nasse, eisige russische Winter macht ihren alten Knochen zu schaffen und das Laufen bereitet ihr sichtliche Schmerzen. Deswegen wurde sie der Sheltertierärztin schon vorgestellt, aber diese sah keinen Grund für eine Behandlung. Demnächst lassen die Freiwilligen auf eigene Kosten die liebe Hündin außerhalb des Shelters von guten Ärzten untersuchen.

Unsere plüschige Yula soll nun endlich ihr eigenes, behagliches Zuhause finden. Ihre Betreuer beschreiben sie als absolut freundlich, auch mit ihren Artgenossen kommt sie blendend aus. Sie liebt es besonders im Sommer, in der Sonne zu dösen und den warmen Wind auf ihrem Fell zu spüren. 


Yula sucht ihren Herzensmenschen, der sie liebt und schätzt, ihren Napf endlich einmal mit gutem Futter füllt und ihr das Fell bürstet, bis es seidig glänzt. Wegen ihres friedfertigen, sanften Charakters eignet sie sich auch wunderbar als Familienhund. Kleine, gemütliche Spaziergänge kann sie durchaus noch mitmachen, ausgedehnte Touren sind allerdings nichts mehr für sie. Besonders schön wäre für sie ein ebenerdiges Zuhause, vielleicht mit einem kleinen Garten, in dem ein Stückchen grüner Rasen zum Dösen und Träumen einlädt.

Lieben Sie ältere Hunde, die keine großen Ansprüche stellen und dankbar für jede liebevolle Zuwendung sind? Dann wäre Yula genau richtig für Sie. Melden Sie sich bei uns. Vielen, lieben Dank!

Yula auf dem Weg zur Untersuchung in die Krankenstation:

 Yula beim Gassigehen im Shelter:

 

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 Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

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Lebenslichter 11.01.2024, 19.49 | (0/0) Kommentare | PL

Bonjour, Amour!


AMOUR

Rüde, 60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2015

Zwingernummer: D 71

Fast sieben Jahre sind ins Land gegangen, seit Amour auf der Straße eingefangen wurde und im Shelter Kozhuhovo Einzug halten musste. Hier wuchs er vom verspielten Welpen zum erwachsenen Rüden heran. Es ist schwer zu verstehen, warum er bis heute weder in Russland noch in Deutschland beachtet wurde und es keine einzige Anfrage für ihn gab; denn Amour ist nicht nur äußerlich eine bildschöne Erscheinung, sondern – wie schon sein Name sagt – eine besonders liebevolle Hundeseele. Wenn er einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen in den Auslauf darf, spielt er dort mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen und zeigt sich verträglich mit allen. Er beschützt seine ängstlichen Hundefreunde, ohne dabei jemals aggressiv zu werden. Das braucht er auch nicht, denn seine imposante Statur allein reicht aus, um sich Respekt zu verschaffen.


Amour liebt seine Betreuer und ist dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit. Er ist ein ruhiger und dennoch verspielter Rüde. An warmen Tagen kennt er kein größeres Vergnügen, als in einer der mit Wasser gefüllten Sandmuscheln zu baden, die die Betreuer aus eigener Tasche bezahlen und ihren Schützlingen zur Erfrischung bereitstellen. Amour ist eine echte Wasserratte und wäre daher ein idealer Begleiter für sportliche Menschen, die seine Leidenschaft für das nasse Element teilen.


Für den freundlichen, liebenswerten Amour suchen wir dringend ein Zuhause mit Menschen, bei denen er seine verlorene Kindheit nachholen, das Hunde-ABC lernen und einfach nur ein glücklicher Hund sein darf.

Eine nette Hündin im neuen Daheim würde ihm den Einstieg in die große, weite Welt sicherlich erleichtern. Schön wäre es, wenn seine künftige Heimat etwas außerhalb einer Großstadt läge.

Lieber Amour, von ganzem Herzen hoffen wir, dass Du dem Shelter schon bald für immer den Rücken kehrst und in ein Zuhause ziehst, von dem Du sagen kannst: „Hier bin ich Hund, hier darf ich´s sein!“

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 09.01.2024, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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