Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: freundlich

Puccie - unser liebes Mädchen...

Puccie

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2017

Schulterhöhe: 60 cm


"Hallo, ihr Lieben,

manchmal frage ich mich, ob ich hier drinnen überhaupt noch Hund sein darf oder ob ich nur noch eine Nummer bin, die versorgt wird, damit sie irgendwie weiter existiert.

Das Schlimmste ist nicht einmal, dass ich allein bin. Sondern dass von mir erwartet wird, sozial, freundlich und souverän zu sein - obwohl mir hier niemand zeigen kann, wie das geht. Wie auch? Ich lebe allein in einer kleinen Box, umgeben von Dauerlärm, ohne echte Begegnungen, ohne Spiel, ohne Lernen. Hier wird nicht gelebt, hier wird ausgehalten. Tag für Tag.

Neulich durfte ich für einen kurzen Moment nach draußen. Dabei hat man getestet, wie ich mit anderen Hunden zurechtkomme. Mein Gegenüber war Apolonio, ein ruhiger, fairer Hund. Er hat alles richtig gemacht. Aber ich wurde unsicher. Ängstlich. Mein Kopf schaltete auf Alarm und ich reagierte so, wie ich es hier gelernt habe: mit Anspannung statt Gelassenheit.


Deshalb muss man im Moment leider sagen: Mit anderen Hunden tue ich mich noch schwer. Nicht, weil ich böse bin, sondern weil mir all die Dinge fehlen, die ein Hund normalerweise lernen darf. Ich brauche Sicherheit, Geduld und Menschen, die mir helfen, die Welt Schritt für Schritt kennenzulernen.

Bitte hört jetzt nicht auf zu lesen.

Denn bei Menschen zeigt sich eine ganz andere Puccie. Ich bin offen, anhänglich und genieße jede Zuwendung. Ich suche die Nähe, vertraue den Menschen, die sich um mich kümmern, und draußen orientiere ich mich wunderbar an ihnen. Ich laufe gut an der Leine, schaue zu meinem Menschen auf und gehe gerne mit – als wollte ich sagen: Zeig mir den Weg, ich komme mit.


Vielleicht wünsche ich mir einfach jemanden, der mir nicht vorwirft, was ich nie lernen durfte. Sondern jemanden, der sieht, was trotz allem geblieben ist: meine Hoffnung, meine Bindungsfähigkeit und meinen Mut.

Vielleicht braucht es genau einen Menschen, damit aus meinem Aushalten endlich ein Ankommen wird."

************************

Liebe, wunderschöne Puccie – wie bist du nur im Canile gelandet? Seit März 2020 sitzt du dort eingesperrt, in einer viel zu kleinen Zelle, ohne Auslauf, ohne all das, was ein Hund zum Leben braucht.

Du bist eine etwas größere Hündin mit dichtem schwarz-weißem Fell, einem sanften Gesicht und neugierigen bernsteinfarbenen Augen. Vielleicht steckt ein Herdenschutzhund in dir, vielleicht ein Setter – wir wissen es nicht. Genauso wenig kennen wir deine Vergangenheit. Aber die soll hinter dir liegen. Jetzt zählt nur noch deine Zukunft.


Sechs Jahre Gefängnis für einen Hund sind sechs Jahre zu viel. Deshalb wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass du bald in den weißen Transporter steigen und noch vor dem nächsten Winter in dein eigenes Zuhause fahren darfst.

Dort wird man dir zeigen, wie schön ein Hundeleben sein kann: lange Spaziergänge, ein weiches Körbchen, Sonne im Garten, liebevolle Hände, die dein Fell bürsten und dich ausgiebig kraulen. Vor allem aber Menschen, die verstehen, dass du Zeit brauchst. Menschen, die dir in Ruhe alles beibringen, was dir bisher verwehrt geblieben ist.

Die Tierschützer berichten, dass du im Canile allein untergebracht bist, weil dir Begegnungen mit anderen Hunden dort schwerfallen. Doch wer könnte es dir verdenken? So viele Jahre der Abgeschiedenheit, der bedrückenden Enge und der nie endende Stress hinterlassen Spuren. Ein Canile ist kein Ort, an dem Hunde echtes Zusammenleben lernen können; sie müssen dort Tag für Tag einfach nur durchhalten und funktionieren.


Umso erfreulicher ist alles, was die Tierschützer über deinen Umgang mit Menschen erzählen: Du bist nett, auch zu Fremden, suchst von dir aus Anschluss, läufst fein an der Leine mit und bist unglaublich verschmust und anhänglich. Nach der langen Einsamkeit hast du dir dein Vertrauen in uns Menschen bewahrt. Das ist wohl das größte Geschenk, das du mitbringst.

Nun fehlt nur noch der Mensch, der dich sieht. Der in deine wunderschönen Augen blickt und spürt, dass genau du zu ihm gehörst. Der überlegt, wo dein Körbchen stehen wird, welche Wege ihr gemeinsam entdecken werdet und wie sich dein neues Leben anfühlen könnte.


Und irgendwann merkt dieser Mensch, dass aus einem leisen Ziehen im Herzen längst eine Entscheidung geworden ist.

Liebe Puccie, es ist unser innigster Wunsch, dass dein Lieblingsmensch dich ganz bald findet. Lange genug hast du gewartet, jetzt bist du auch einmal an der Reihe!

Yvonne Beier

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Lebenslichter 14.10.2026, 20.40 | (0/0) Kommentare | PL

Norgen - heute nicht, morgen nicht, übermorgen ganz bestimmt!?

Norgen

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 60 cm

Lieber Mensch!

Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen, stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!


Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender  Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.



Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das?  Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.


Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.


Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.


Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!

Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,

der Norgen

 

Tanja Roth

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Lebenslichter 11.09.2026, 20.01 | (0/0) Kommentare | PL

Carmine – Wenn du das hier liest…



Carmine

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 11/2020

Schulterhöhe: 55 cm

August 2026: Liebes Tagebuch, heute war wieder so ein Tag, an dem die Sonnenstrahlen genau richtig auf meinen Platz gefallen sind. Ich lag da, habe die Augen halb geschlossen und so getan, als würde mir das genügen. Als wäre ein warmer Fleck auf dem Boden ausreichend für ein ganzes Hundeleben.


Um mich herum war es laut. Hunde rannten, bellten, stritten sich um die besten Plätze am Zaun. Früher stand ich öfter mittendrin, heute nicht mehr. Heute habe ich mich wieder ein Stückchen weiter zurückgezogen. Aber nicht, weil ich jemanden oder etwas nicht mag. Im Gegenteil, ich habe Hunde gern, Menschen – besonders Kinder – und ich mag Frieden. Aber manchmal wird es in meinem Herzen stiller als ringsum. Dann setze ich mich lieber an den Rand und schaue zu.


Ich bin kein schwieriger Hund. Ich habe keine Sonderwünsche und stelle keine großen Ansprüche. Ein Spaziergang, ein freundliches Wort, ein Platz neben dir – das wäre schon ein kleines Wunder. Manchmal frage ich mich, warum ich immer noch hier bin. Liegt es daran, dass mein Fell schwarz ist? Daran, dass ich groß bin? Oder daran, dass ich ein Rüde bin? Ich weiß es nicht.



Oft sehe ich, wie Hunde ausreisen dürfen. Es sind die Kleineren, Helleren, Jüngeren, die nur kurze Zeit hier sind und dann ein Ticket für den nächsten Transport bekommen. Nur ich bleibe immer wieder zurück – wie ein Buch, das niemand aufschlägt, weil der Einband zu unscheinbar wirkt.



Dabei steckt so viel Schönes in mir: Ruhe, Treue, Freundlichkeit und Geduld. Ich wäre gern der Hund, der morgens die Kinder bis zur Tür begleitet. Der beim Familienfrühstück unter dem Tisch liegt. Der auf Spaziergängen nebenher läuft, als wäre es schon immer so gewesen. Und der abends zufrieden seufzt, wenn alle zuhause sind.


Ich wäre der perfekte Familienhund, sagen sie – und ich hoffe, irgendwann sagt es jemand nicht nur, sondern nimmt mich mit.


Ganz tief in mir drinnen scheint noch immer ein kleines, warmes Licht. Vielleicht, liebes Tagebuch, finde ich bald einen Menschen, der dieses Licht sieht - bevor es irgendwann verlischt. 

Dein Carmine


Simone Leitenbauer

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Lebenslichter 11.09.2026, 20.01 | (0/0) Kommentare | PL

Poldino - Licht aus! Spot an!

POLDINO

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03/2018

Schulterhöhe: 54 cm

Poldino ist ganz aufgeregt, sein Herz tanzt vor Lampenfieber. Der hübsche schwarz-weiße Hund hat all seinen Mut zusammengenommen und steht nun auf der Bühne. Heute stellt er sich der Jury vor.

Jury: „Guten Abend. Möchten Sie sich bitte vorstellen?

Poldino: „Hallo, ich bin Poldino und mein besonderes Talent ist es, ein Seelenhund zu sein.

Jury: „Ein Seelenhund? Was genau können Sie denn besonders gut?

Poldino: „Ich kann gut zuhören und begleite Menschen sanft und ruhig durch ihren Alltag.

Jury: „Herzlichen Glückwunsch, Poldino! Das ist ein ganz besonderes Talent. Sie kommen ins Finale – und wir wünschen Ihnen ein Happy End!

Erleichtert verlässt Poldino die Bühne. Draußen warten bereits die Reporter und bitten ihn um seinen Steckbrief.

Doch als sie seine Geschichte lesen, wird es still.

2019 wurde der damals etwa einjährige Hundejunge nach einem Unfall in ein Canile gebracht. Wenigstens wurde seine Verletzung medizinisch versorgt: Sein vermutlich gebrochenes rechtes Vorderbein wurde mit einem Fixateur stabilisiert. Danach schlossen sich die Türen seines Zwingers.

Seit inzwischen sieben langen Jahren lebt Poldino auf wenigen Quadratmetern nacktem Beton.


Dabei beschreiben ihn die Tierschützer vor Ort als ausgesprochen freundlichen, sozialen und liebevollen Rüden. Er läuft gut an der Leine, versteht sich mit Hündinnen ebenso wie mit Rüden und hat auch einen Katzentest glänzend bestanden. Nur seinen Napf möchte er im Moment noch nicht teilen. Nach allem, was er erlebt hat, überrascht uns das nicht. Mit Geduld und Vertrauen wird er sicher lernen, dass ihm niemand mehr etwas wegnehmen möchte.

Unsicher sind sich die Tierschützer lediglich bei seinem Alter. Einige verlorene Zähne und starker Zahnstein lassen vermuten, dass Poldino älter sein könnte als ursprünglich angenommen.

März 2025 Der Vorhang ist gefallen. Doch Poldino wartet noch immer geduldig hinter den Kulissen des Lebens auf seinen großen Auftritt.

Die Jury hat er längst überzeugt. Nur die wichtigste Entscheidung steht noch aus: die eines Menschen, der ihm endlich ein Zuhause schenkt.


Poldino bleibt freundlich. Er bleibt sanft. Er bleibt bereit, sein Herz zu verschenken. Er ist ein Hund, von dem man lernen kann.

Juni 2026 Licht aus. Spot an. Und niemand kam.

2024 war er der Hund mit den zitternden Pfoten und dem Herzen voller Lampenfieber. Er wollte gesehen erden. Er wollte leben. 2025 wartete er geduldig hinter den Kulissen. Ohne Vorwurf. Ohne Bitterkeit. Als wäre er sicher gewesen, dass sein großer Auftritt noch kommen würde.


Und heute?

Heute sitzt Poldino einfach da. Ruhig. Zu ruhig.

Die Muskeln sind geschwunden, ein paar Zähne fehlen. Sieben Jahre Beton hinterlassen Spuren. Keine lauten, die man sofort sieht; sondern leise – die Stille eines Hundes, der gelernt hat zu warten.

Drei Akte. Derselbe Hund: Erst Lampenfieber. Dann Geduld. Jetzt Erschöpfung.

Beim Menschen würden wir es Resignation nennen. Bei Hunden sieht es oft aus wie Anpassung. Doch wir kennen den Unterschied und wir machen uns Sorgen.

Dabei ist Poldino kein Hund für die Einsamkeit. Er ist ein Hund für jemanden.

Das zeigte auch die Begegnung mit der fremden Hündin Silvana. Freundlich, ruhig und gelassen begegnete er ihr wie ein echter Gentleman. Nur an seinem Napf hält er noch fest – das ist seine kleine Baustelle. Alles andere bringt er bereits mit.

Beim Besuch unserer Tierschützer blitzte plötzlich wieder etwas auf. Für einen kurzen Moment war der alte Poldino wieder da. Der Hund, der einmal voller Vorfreude auf sein Leben wartete.


Er ist noch da. Und er wartet immer noch.

Oftmals ist das größte Glück gar kein großer Auftritt. Es kann auch ein ein ruhiger Abend auf dem Sofa sein. Ein Hund, der viel zu lange allein war und irgendwann seinen Kopf auf Ihr Bein legt.

Sieben Jahre Zwinger. Sieben Jahre Beton. Sieben Jahre Warten.

Sein vierter Akt ist noch nicht geschrieben. Er könnte mit Ihrem Anruf beginnen.

 Ina Schoenfuss

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Lebenslichter 08.08.2026, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

Jeder hat dich gern, aber keiner hat dich lieb... Kian



KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.

Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.

Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.

Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.

Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.

Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand. 


Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.

Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.

Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.

Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen. 

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Licht am Ende des Tunnels?

       


Rüde , ca. 2013 geboren und ca. 45 - 50 cm groß -

 lieb , freundlich , zurückhaltend , ängstlich , ruhig 

auf dem linken Auge blind 


BRINGST DU MIR DIE SONNE ZURÜCK ?

Ob sich jemals ein Mensch auch in mich verlieben wird? Womöglich nicht, oder?

Wer will denn schon einen schmutzigen Shelterhund? Der dann auch noch zu allem Unglück auf einem Auge blind ist.

HOFFNUNG habe ich mittlerweile nur noch sehr wenig. Bis vor einigen Tagen hatte ich zwei Kumpels an meiner Seite.  Sie nahmen sich meiner an, nachdem die Hundefänger mich hier reingeworfen hatten. Sicherlich spürten sie meine Angst vor den größeren und stärkeren Hunden und dieser entsetzlichen Lautstärke hier. Sie haben mich BESCHÜTZT! 

Es gab kein Wegbeißen, denn sie haben aufgepasst, dass auch ICH ans Futter durfte. Doch nun sind sie BEIDE weg. Man sagte, da waren liebe Menschen, die sich in sie verliebt haben und ihnen nun ein Zuhause schenken werden.

Natürlich freue ich mich sehr für sie. Als ihre Retter sie aus diesem Zwinger raustrugen, haben sich unsere Blicke ein letztes Mal getroffen. Lange schaute ich ihnen den Gang hinterher, bis sich das Tor dieses dunklen Exils öffnete und wieder schloss. Sie hatten es endlich geschafft, dieser Hölle zu entkommen. DOCH NUN? Was wird nun aus MIR?

Ich sitze nun alleine hier, ohne ihren Schutz und ich habe ANGST. Große Angst sogar! Wird man mich ans Futter lassen, oder werden die anderen mich attackieren? Bleibt mir ein Plätzchen auf einer Holzpritsche oder muss ich auf dem harten und nassen Betonboden schlafen? 
Doch meine größte Angst ist es, für immer hier weggesperrt zu bleiben, dass sich für mich dieses Tor erst dann wieder öffnet, wenn ich schon über die Regenbogenbrücke gegangen bin. 

Zu gerne würde ich doch auch nochmal die Sonne sehen und spüren! 

Ich bitte dich, wenn du meinen Brief hier liest, denk doch bitte mal darüber nach, ob du einer armen Shelterseele wie mir vielleicht wieder ein wenig Licht und Sonne schenken möchtest. BITTE LASS MICH NICHT HIER ZURÜCK! Schreib an die Mädels, dass DU mein Retter sein möchtest !

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Margherita Santoro
Nadine Decker

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt!

http://www.saving-angels-deutschland.de/

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/2058272384285952/

Lebenslichter 24.01.2024, 15.28 | (0/0) Kommentare | PL

Alles Roger?



ROGER

Rüde

50 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2009

geimpft, gechipt, kastriert

Pflegestelle Moskau


ROGER kam, knapp 2 Jahre alt, in das russische Shelter Kozhuhovo. Das war im Jahr 2011. Die Betreuer gehen davon aus, dass er vorher ein Zuhause hatte, denn er war den Menschen sehr zugetan, freundlich gegenüber jedermann und versuchte, immer alles richtig zu machen.

Die Jahre gingen ins Land. Hunde kamen, Hunde gingen - doch Roger blieb. Niemand zeigte Interesse an dem jungen, lebensfrohen Rüden. Nicht einen Menschen konnte er davon überzeugen, dass er ein wundervoller Begleiter sein würde, wenn er nur die Möglichkeit dazu bekäme.


Nach vielen, verlorenen Jahren gab Roger sich auf. Er zog sich zurück und seine Betreuer bemerkten schnell, dass er dieses Leben einfach nicht mehr ertrug. Er hatte keine Kraft mehr für den täglichen Kampf gegen die Einsamkeit und Traurigkeit. Seine Seele wurde krank – ein stilles und leises Leiden.

Für die Betreuer war es bitter, mit anzusehen, wie aus diesem lebensfrohen Hund ein Häufchen Elend wurde. Als sich dann 2018 die Gelegenheit bot, brachten sie Roger in eine Pension. Bereits nach kurzer Zeit lebte er auf, seine Seele konnte Kraft tanken.


Roger ist aufgeblüht und genießt auch heute noch sein neues Leben, das sich im Ansatz nach einem Zuhause anfühlt und die Welt ein bisschen besser macht. Doch ein richtiges Zuhause ist es natürlich nicht. Es leben dort einige Hunde, mit denen sich Roger gut versteht und gern mit ihnen spielt. Aber auch dort ist die Zeit immer knapp bemessen für jeden einzelnen Hund.


Wir möchten so gern für Roger noch einmal in seinem Leben ein richtiges Zuhause finden mit Menschen, die ihn behutsam wieder an eine normale Welt gewöhnen, die ausreichend Zeit und vor allen Dingen viel Liebe zu verschenken haben.


Roger ist ein aufgeschlossener und freundlicher Hundemann, der sich gut mit seinen Artgenossen versteht und sich über einen bereits vorhandenen Kumpel – oder eine Kumpeline – sicher freuen würde. Trotz seiner knapp 12 Jahre ist er immer noch neugierig und unternehmungslustig. Er verdient es, dass sein Hunger nach Zuwendung und Liebe endlich gestillt wird. Denn ein bezahlter Pensionsplatz ist natürlich um Lichtjahre besser, als das kalte, unbarmherzige Shelter, kann aber doch niemals ein schönes, eigenes Zuhause ersetzen.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Niemand ist eine Insel! Palma


PALMA

Hündin

geb.2007

geimpft, gechipt, kastriert

warmes Plätzchen für geruhsamen Lebensabend gesucht

Zu alt für ein Happy End? Oder gibt es vielleicht doch noch Hoffnung auf ein liebevolles Zuhause für dich?

Seit elf Jahren wartest du nun schon vergeblich auf deine(n) Menschen. Im Juli 2011 musstest du in dem riesigen, furchteinflößenden  Shelter Kozhuhovo bei Moskau Einzug halten und durftest es seitdem nie wieder verlassen.

Das Leben zog unaufhaltsam an dir vorüber, während du hinter Gittern saßest, eingesperrt in einem engen Außenkäfig unter für uns unvorstellbar harten Lebensbedingungen.


In der ersten Zeit bekam dich niemand zu Gesicht. Die beängstigende Situation, die fremden, oft nicht gerade freundlichen Menschen und das immerwährende Gebell von 3000 Mitgefangenen machten dir Angst. So verkrochst du dich in der winzigen Holzhütte und versuchtest, dich möglichst unsichtbar zu machen.

Eines Tages jedoch entdeckte dich eine der Betreuerinnen und nahm sich der deiner an. Mit viel Geduld half sie dir dabei, deine Schüchternheit zu überwinden und gewann ganz allmählich Stück für Stück dein Vertrauen. schüchternen Hündin an. Sie übte mit dir, an der Leine zu gehen, und heute machst du das richtig gut. Allerdings möchtest du kein Halsband tragen, sondern lässt dich nur am Geschirr führen. Ich denke, dass dir die Hundefänger damals diese fürchterliche Metallschlinge und den Hals gelegt haben, als sie dich einfingen, und das Halsband erinnert dich an diesen schrecklichen Moment.


Auch magst du nicht mit den anderen in den Auslauf gehen. Du verstehst dich zwar gut mit deinen Artgenossen, bist umgänglich, friedfertig und verträglich. Aber dort, zwischen all den vielen, teils jungen und kräftigen Hunden ist es dir zu turbulent. Lieber gehst du mit deiner Betreuerin in den Gängen zwischen den Zwingerreihen ein wenig spazieren. Du bist ja auch schon ein älteres Mädchen und spürst sicher die vielen Jahre auf schmutzigem, nasskaltem, Holzboden in deinen Knochen.


Viele Jahre teiltest du dir den Zwinger mit einem sanften, freundlichen Rüden namens Zhuk. Dieser hat es geschafft, er fand seine Menschen und lebt nun geliebt und glücklich in seinem eigenen Zuhause. Und so hegen wir diese Hoffnung nun auch für dich.

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Liebe Palma, von Herzen wünsche ich dir, dass auch du endlich von einem herzensguten Menschen, einer freundlichen Familie gesehen wirst, damit du dein Leben nicht einsam und unbeachtet beschließen musst, sondern den Rest deiner Tage in Liebe und Geborgenheit verbringen darfst. Wenn Sie der zauberhaften Hundesniorin gern ihren Lebensabend verschönern möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!



Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 19.01.2024, 15.33 | (0/0) Kommentare | PL

Noch nicht das Ende für: Sam


SAM

Rüde

4 Jahre alt (geb. ca. Januar 2018)

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

liebevolles Für-immer-Zuhause gesucht

4 verlorene Jahre und bald soll es noch schlimmer werden. Aber wir geben den Kampf und die Hoffnung nicht auf.

Bereits als Welpe kamst du in das riesige Shelter Kozhuhovo vor den Toren von Moskau. Das war im April 2018 und heute bist du noch immer dort. Du hast es irgendwie geschafft, an diesem unwirtlichen, trostlosen Ort zu überleben, doch schon bald wird es diesen nicht mehr geben. Denn das Shelter Kozhuhovo soll umziehen – weit abgelegen, für Betreuer und Besucher praktisch unerreichbar, an einen Platz gleich neben einer verseuchten Mülldeponie. Die Bauarbeiten sind schon im Gange.

3000 Hunde und 400 Katzen sollen dann verlegt werden - wie das stattfinden soll, ist uns für uns unvorstellbar -und mittendrin auch du.

Du bist so ein lieber Kerl; sanft und freundlich und am allerliebsten in der Nähe deiner Betreuer. Dies sind die freiwilligen Helfer, die versuchen, dir und den anderen Hunden das Leben wenigstens manchmal ein bisschen erträglicher zu machen.


Besonders gefallen dir die leider viel zu seltenen Streicheleinheiten. Dabei wirst du als ruhig, zurückhaltend und unaufdringlich beschrieben. Kommt jemand Neues auf dich zu, bist du anfangs eher scheu und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. Wer sollte dir das verdenken? Bisher hast du von Menschenhand ja nichts Gutes erfahren – wenn man von den Freiwilligen absieht und die kommen nur einmal in der Woche für eine kurze Zeit.

In deiner russischen Heimat hast du keine Chance, deinem unbarmherzigen Schicksal zu entfliehen, denn du bist groß, ein Rüde und obendrein schwarz, und viele Menschen fürchten sich immer noch vor Vierbeinern mit schwarzem Fell. Dabei weiß ich aus eigener Erfahrung, dass in euch schwarzen Hunden die reinsten, blütenweißen Seelen wohnen. Du brauchst nun ein Wunder in Gestalt eines wunderbaren Menschen, der das ebenso sieht und die die Chance deines Lebens gibt. 


Bisher weißt du nichts von der Welt da draußen, kennst nur das Leben hinter Mauern und Gitterstäben. Aber zum Glück bist du überaus verträglich und kommst mit deinen Artgenossen bestens zurecht.  Darum wäre es fein, wenn in deinem künftigen Heim, neben herzensguten, geduldigen Menschen, auch ein freundlicher Hundejunge oder ein nettes Hundemädchen dir alles zeigen könnte, was du im richtigen Leben wissen musst. 


Mein lieber Sam, aus tiefstem Herzen wünsche ich dir, dass wir hier die Menschen für dich finden, die tief in deine Augen schauen, welche so viel mehr sagen, als meine Worte es vermögen. Ich hoffe auf diese(n) besonderen Menschen für Dich, der Dir ein behütetes Zuhause schenkt und Dich endlich glücklich werden lässt. Wenn vielleicht Sie gern der- oder diejenige(n) sein möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Sam und die Streicheleinheiten seiner Betreuerin – ein wenig Trost in diesem entbehrungsreichen Leben (04.2021):


Es sind einfach immer zu wenig streichelnde Hände da (02.2020):

 

Sam wird gebadet (08.2019): 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

 

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

Ein köstlicher Moment des Glücks... Varya


VARYA

Hündin

geb. ca. 2015

47 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

 

Das Leben hat Varya schon vieles gelehrt - nur ein Zuhause gab es noch nie für sie.

Varya kam im Frühjahr 2016 ins riesige Shelter Kozhuhovo in Russland. Da sie Wunden hatte, die genäht werden mussten, zog sie zunächst auf der Krankenstation ein. Damals war sie noch sehr jung, ungefähr ein Jahr.

Nachdem ihre Verletzungen einigermaßen verheilt waren, musste sie in einen der Sektoren mit seinen unzähligen, winzigen Außenzwingern und den endlos langen Gängen wechseln. 


Für die junge Varya, als einer der kleineren und zarteren Hunde in dem  riesigen Shelter, war es schwer, sich an das harte, entbehrungsreiche Leben mit all dem Lärm und Stress zu gewöhnen und in der Masse nicht unterzugehen.

Als die freiwilligen Helfer dann Varya mit in den Auslauf nahmen, um ihr dort wenigstens einmal in der Woche für eine kurze Zeit etwas Bewegung zu verschaffen, orientierte sie sich stets an den älteren, ruhigeren Hunden. So entstand im August 2016 ein Foto, welches die junge Varya neben dem lieben, alten Karlson zeigt. Beide schauen erwartungsvoll in die Ferne…

 

Leider verstarb Karlson wenige Monate später. Er hatte so viele Jahre gehofft und doch nie eine Chance bekommen. Und Varya sitzt heute noch an diesem Ort, an dem jede Hoffnung von der Wirklichkeit vernichtet wird.

Auf den Fotos zu sehen zu sehen, wie die dunklen Haare um Varyas Schnauze nun immer weißer werden und wie ihr Blick trüber und hoffnungsloser wird, tut mir in der Seele weh. Aber ich betrachte nur die Bilder – sie musste und muss es all die trostlosen Jahre lang durchleben.

Aber noch geben wir nicht alles verloren. Varya ist mit ihren jetzt ca. 6 Jahren im besten Alter, und vielleicht findet sie ja hier den Menschen, der ihr ein eigenes Zuhause und ein  Leben schenkt, welches den Namen auch verdient.

Dank der freiwilligen Helfer hat Varya gelernt, dass es Menschen gibt, denen sie vertrauen darf und wie herrlich sich sanft streichelnde Hände anfühlen. Diese seltenen Glücksmomente sind bisher der einzige Hoffnungsschimmer in Varyas tristem Dasein.

Varya bei einem Spaziergang an der Leine:

 

 

Ein köstlicher Moment des Glücks – Varya und die streichelnden Hände ihrer Betreuerin:

 

 

Varya im Auslauf mit vielen anderen Hunden:

 

 

Varya besitzt ein ruhiges, ausgeglichenes Wesen. Mit ihren Artgenossen ist sie bestens verträglich. Sie ist sehr freundlich zu Menschen, braucht bei Fremden allerdings Zeit, um Vertrauen zu fassen.

Für Varya suchen wir liebe, geduldige Menschen, die nicht zu viel von ihr erwarten, sondern ihr mit Ruhe und Verständnis dabei helfen, sich an ein neues Leben zu gewöhnen. Ein netter Artgenosse, an dem sie sich orientieren könnte, wäre ihr dabei sicher eine große Hilfe.

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Varya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Varya, von ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass Du doch noch Dein Glück findest!

 

Vermittlerkontakt und Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

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welche meinen persönlichen

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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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