Tag: glücklich

KISCA
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2017
Schulterhöhe: 30 cm
Als die Tierschützer den Betonzwinger betreten, scheint Kisca nur einen einzigen Gedanken zu haben: Bitte nehmt mich mit.
Die nur etwa 30 cm kleine Mischlingshündin mit ihrer süßen grauen Schnauze springt ihnen voller Freude entgegen. Sie kann gar nicht nah genug bei den Menschen sein, sucht jede Berührung, jedes liebe Wort und genießt jede Streicheleinheit, als wäre sie das größte Geschenk. Die etwa 9-jährige Hundedame ist fröhlich, anhänglich und unglaublich menschenbezogen. Für einen kurzen Moment darf sie auf dem Schoß der Tierschützerin sitzen und wirkt dabei einfach nur glücklich. Doch der Besuch ist viel zu schnell vorbei. Die Zwingertür schließt sich wieder, und Kisca bleibt zurück.

Seit Ende Januar lebt sie in einem italienischen Canile, einem trostlosen Ort aus Beton, an dem Hunde oft monate- oder sogar jahrelang auf ihre Chance warten. Sie teilt sich ihren Zwinger problemlos mit anderen Hunden, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Trotzdem macht man sich Sorgen um die kleine Maus: Als kleinste Hündin der Gruppe könnte sie in einer Rangelei schnell unterlegen sein. Deshalb wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass Kisca diesen Ort bald verlassen darf.

Wer das Video von ihr sieht, erkennt sofort, wie sehr sie die Nähe zu Menschen liebt. Sie schmiegt sich eng an die Tierschützerin, verteilt liebevolle Küsschen und möchte am liebsten in ihren Armen bleiben. Trotz der traurigen Umgebung hat Kisca ihre Hoffnung nicht verloren. Sie wartet jeden Tag darauf, dass endlich der Mensch kommt, der ihr zeigt, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt.

Für Kisca wünschen wir uns Menschen, die sie nicht nur wegen ihrer handlichen Größe ins Herz schließen. Denn auch ein kleiner Hund ist ein richtiger Hund mit Bedürfnissen, Gefühlen und dem Wunsch, dazuzugehören. Sie möchte gemeinsame Spaziergänge erleben, Neues entdecken, gefördert werden und einfach Teil einer Familie sein. Kleine Hunde werden leider oft unterschätzt oder überbehütet. Kisca hingegen wünscht sich Menschen, die sie liebevoll begleiten, ihr Sicherheit geben und sie als die wunderbare kleine Hundepersönlichkeit sehen, die sie ist.

Über Kiscas Vergangenheit wissen wir leider nichts. Wir wissen nicht, warum sie im Canile gelandet ist oder was sie erlebt hat. Die Tierschützer beobachten jedoch, dass sie bei plötzlichen Bewegungen oder unbekannten Situationen manchmal kurz zusammenzuckt. Vielleicht hat sie in ihrem bisherigen Leben nicht nur gute Erfahrungen mit Menschen gemacht. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie ihr Vertrauen nicht verloren hat und sich nach menschlicher Nähe sehnt.

Vor Ort wird Kisca als ausgesprochen liebevoll, sanft und unkompliziert beschrieben. Eine Hündin, die einfach gefallen möchte und mit ihrem freundlichen Wesen jedes Herz berührt.
Der nächste Transport nach Deutschland findet bereits im Juli statt. Wenn Kisca in den nächsten Tagen ihre Familie findet, könnte sie rechtzeitig ausreisen und schon bald in ein neues Leben starten in eimem Zuhause voller Geborgenheit, weicher Körbchen, grüner Wiesen und Menschen, die sie nie wieder im Stich lassen.

Der Name Kisca ist übrigens ein russisches Kosewort für Kätzchen. Und tatsächlich erinnert sie mit ihrer verschmusten Art manchmal an eine kleine Katze. Sie liebt Nähe, genießt jede Aufmerksamkeit und hat eine ganz besondere, sanfte Ausstrahlung.

Mit ihren etwa neun Jahren gehört Kisca noch lange nicht zum alten Eisen. Gerade kleine Hunde haben oft noch viele glückliche Jahre vor sich. Sie könnte wunderbar zu ruhigen Menschen, Senioren sowie zu einem bereits vorhandenen freundlichen, kleinen Hund passen.
Vielleicht haben Sie genau den Platz in Ihrem Herzen frei, auf den Kisca schon so lange wartet.

Wie schön wäre es, wenn sie ab dem 19. Juli nicht mehr auf kaltem Beton schlafen müsste, sondern an Ihrer Seite in ihr neues Leben starten dürfte?
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 07.07.2026, 09.54 | (0/0) Kommentare | PL

Rasse: English Setter
Geschlecht: Rüde
Geboren: 31.12.2012
Schulterhöhe: 50 cm

"Es war einmal ein alter Hund, dem wurde die Welt ganz dunkel und still…
So könnte meine Geschichte beginnen. Ich bin Toby, ein steinalter Setter, sagen
die Menschen hier. Ich gehöre zu denen, die im Leben schon viel gesehen haben,
auch wenn ich das jetzt nicht mehr kann.
Es ist so nach und nach passiert. Zuerst wurde alles verschwommen, dann immer
dunkler, bis es zum Schluss nur noch schwarz war. Auch die Geräusche sind
verschwunden. Manchmal glaube ich noch, ein dumpfes Gemurmel zu spüren, so ein
leises Summen; aber die Stimmen und die Worte erreichen mich nicht mehr. Trotzdem
bin ich noch da. Ich gehe noch immer gerne nach draußen, meine Nase arbeitet
zum Glück noch einwandfrei, und sie erzählt mir alles, was ich wissen muss. Ich
schnuppere mich durch die Welt, ganz vorsichtig, Schritt für Schritt. Und wenn
ich Gras unter mir spüre, dann vergesse ich für einen Augenblick alles und
wälze mich glücklich darin, so wie früher.


Die netten Menschen hier sagen, ich sei lebensfroh und dass ich gerne kuschle. Das stimmt. Ich finde meinen Weg zu ihnen - vielleicht nicht mit den Augen oder mit den Ohren, aber trotzdem zielsicher. Und wenn ich sie dann errreicht habe, lehne ich mich einfach ganz dicht und fest an sie, was heißen soll: Seht ihr, hier bin ich. Es ist alles gut.

Vor einer Woche kam ich hierher ins Tierheim. Ein neuer Ort, den ich nicht
sehen kann mit Geräuschen und Stimmen, die ich nicht hören kann. Alles ist fremd und manchmal
bleibe ich einfach stehen und weiß nicht so recht, wohin ich gehen soll. Ich
glaube, alt zu sein hatte ich mir ein bisschen leichter vorgestellt. Man sagt
ja auch, dass es nichts für Feiglinge ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Schließlich
gibt es noch viel zu erschnuppern und zu erleben. Und vielleicht, ganz
vielleicht ist irgenwo da draußen jemand, der mir helfen möchte, mich
zurechtzufinden und mir mir zeigt, dass die Welt auch ohne Augenlicht und Gehör
noch ein schöner Ort sein kann.

Ich wünsche mir so sehr einen sicheren Platz bei Menschen, die mich geduldig führen, ohne mich zu drängen; die verstehen, dass ich manchmal ein bisschen länger brauche und die sich freuen, wenn ich mich neben sie lege und einfach nur da bin. Das würde mich glücklich machen. Hoffentlich bin ich nicht zu unbescheiden.

Das war sie schon, meine kleine Geschichte. Sehr viel Zeit habe ich wohl nicht mehr, und ich würde sie ich so gern mit dir verbringen. Vielleicht siehst und hörst ja gerade du mich - auch wenn ich selbst nichts mehr sehen und hören kann."
Dein TOBY
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173-2788571
aus dem Ausland:
+49173-2788571
per EMail:
Lebenslichter 07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL

8 Jahre alt (geb. 2016)
60-65 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
freundlich zu Menschen
mag nicht jeden Hund
hatte ein Zuhause, bis
sein Herrchen leider verstarb
und Ben ins Hundealyl musste
wünscht sich nichts
sehnlicher,
als noch einmal ein Körbchen für immer
Früher hattest du ein Leben; sogar ein recht gutes, wenn man berücksichtigt, in welchem Land du geboren wurdest. Dann starb dein Herrchen und mit einem Schlag änderte sich alles für dich. Denn für einen doch eher großen und nicht mehr ganz jungen Rüden wie dich fand niemand mehr Verwendung. So musstest du ins Malinki, das riesige Obdachlosenheim für Hunde, weit vor den Toren Moskaus einziehen.
Bis zu diesem
Unglückstag kanntest du nur das Leben mit deinem Herrchen, Seite an Seite und
immer zusammen. Nun musst du dich auf einmal ganz allein in dem trostlosen
Hundeasyl mit über 3000 Leidensgefährten zurechtfinden und behaupten.
Sogenannten
„Ex-home“-Hunden wir dir fällt das unendlich schwer. Du warst es gewohnt, mit
einem Menschen zusammen in einem Haus zu leben, mit ihm spazierenzugehen,
seinen Alltag zu teilen. Jetzt hockst du fast mutterseelenallein in einem
kalten, gemauerten Zwinger, umgeben von Gittern und meterterhohen Ziegelwänden,
schutzlos jeder Witterung ausgesetzt und ohne menschliche Ansprache oder Fürsorge.
Die freiwilligen Helfer versuchen, auch dich wenigstens einmal in der Woche für ein paar Minuten aus deinem Gefängnis zu holen, doch es ist immer wieder ein Drama.

Bist du draußen, löst
du dich erst einmal ausgiebig und man sieht dir die Erleichterung an. So lange
es irgend geht, versuchst du, den Zwinger sauberzuhalten, schließlich wurdest du
zur Stubenreinheit erzogen. Aber was sollst du machen, wenn du einmal in der
Woche für eine knappe Stunde deinen Käfig verlassen darfst? Natürlich leidet
ihr alle unter dem Dreck, der Nässe und dem Gestank; für Hunde wie dich gilt
das doppelt.
Ein ganz besonderes Glanzlicht ist für dich der Löffel Dosenfutter, den die Freiwilligen dir und ein paar anderen Glücklichen von Zeit zu Zeit spendieren, wenn sie es sich leisten können und ihr besonders viel hungern müsst. Ich glaube, kein König kann das feinste Festmahl so genießen, wie du diese kleine Extraportion Luxus pur.


Beim Gassigehen blühst
du dann regelrecht auf, selbst wenn es nur auf dem Asylgelände stattfindet und
du nie etwas von der Welt außerhalb von dessen Grenzen zu sehen bekommst. Du genießt
die kurzen, kostbaren Momente, in denen die Aufmerksamkeit deiner Betreuerin,
deines Betreuers (denn es gibt unter den Freiwilligen auch einige wenige
tierliebe Männer) dir ganz allein gehört. Die Bewegung ist eine solche Wohltat
für deine vom endlosen Liegen und Stillsitzen steifen und schmerzenden Knochen
und Gelenke. Es scheint, als könntest du ewig so weiterlaufen, ohne jemals müde
zu werden. Wohl, weil du nur allzu genau weißt, was darauf unweigerlich folgen
muss – die Rückkehr in den von dir so verabscheuten Zwinger.
Du lässt dich nicht
einfach so zurück locken – weder mit guten Worten noch durch Bestechung. Du
sträubst und wehrst dich, soviel du nur kannst, sodass die Ehrenamtlichen dich
fast schon mit Gewalt in den Verschlag drängen müssen – auch wenn ihnen dein verzweifelter
Blick jedesmal das Herz zerreißt.
Wurdest du erst über
die Zwingerschwelle gezogen, trottest du mit gesenktem Kopf in die winzige, für
einen Hund deiner Größe viel zu enge Holzkiste und rollst dich darin zusammen.
Wenn die Freiwilligen dann die Käfigtür schließen, liegst du einfach nur
regungslos da.
So harrst du aus… du jaulst nicht, bellst nicht, winselst nicht. Du wartest einfach nur auf den erlösenden Moment, in dem ein Mensch die Tür zu deinem Gefängnis öffnet.

Nunmehr fast zwei
Jahre verbringst du in dieser trostlosen Lage; ohne erkennbaren Ausweg, ohne
die geringste Chance, dass sich dein Schicksal doch noch einmal zum Guten
wendet. Dabei wirst du allmählich zum Hundesenioren, dir bleibt nicht mehr
endlos viel Zeit. Du brauchst so sehr ein warmes, fürsorgliches Zuhause an der
Seite deines Menschen, deiner Familie.
Du verhältst dich freundlich gegenüber jedermann und genießt sichtlich die Nähe und Zuneigung der freiwilligen Helfer. Da du früher ein Zuhause hattest, ist dir das Leben im Haus, ebenso wie das Spazierengehen an der Leine vertraut.

Mit anderen Artgenossen ist es bei dir so eine Sache. Auf fremde Rüden möchtest du am liebsten verzichten; du wirst schon wissen warum. Gegen eine nette Hundedame im neuen Zuhause hättest du sicher nichts einzuwenden; im Shelter teilst du dir dein Gefängnis auch mit zwei Hündinnen. Am liegsten wärst du aber wieder Einzelhund und hättest deine(n) Menschen ganz für dich allein.

Lieber Ben, von ganzem
Herzen hoffe ich, dass es auch für dich noch einen freundlichen Menschen gibt,
der dich gernhat und dich umsorgt, damit du deine letzten Lebensjahre nicht in
diesem verhassten Zwinger absitzen musst.
Möchten Sie für den
traurigen, verzweifelten Hundebuben gern dieser Mensch/diese Familie sein? Dann
melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Ausreise und
Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-mail: d.bansche@gmail.com
Lebenslichter 18.07.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

Bis heute gab es in seinem Leben nur Gitterstäbe…
Ein Schicksal wie so viele: Saffron kam 2014 zusammen mit anderen Welpen ins russische Shelter Kozhuhovo. Damals hatte er noch sein ganzes Leben vor sich, hätte bei einer lieben Familie leben sollen und einfach nur glücklich sein sollen. Doch nur allzu oft hält das Schicksal eine andere Geschichte bereit.
Saffron lebt nun schon bald acht Jahre an diesem trostlosen Ort. Traurig und gelangweilt sitzt er in seinem kleinen Außenzwinger hinter schmutzig-grünen, halb verrosteten Gitterstäben.

Einziger Lichtblick in seinem öden Dasein sind die Freiwilligen, die einmal in der Woche zu Besuch kommen. Saffron darf dann zusammen mit seinen Artgenossen in den Auslauf. Er freut sich jedes Mal so sehr, wenn er seine Betreuer schon von weiten sieht. Dann weiß er, endlich darf er für eine glückselige Stunde seinen ungemütlichen Zwinger verlassen und sein monotones Leben für ein paar Augenblicke gegen ein Gefühl von Freiheit eintauschen.
Saffron ist sehr anhänglich, verspielt und fröhlich. Er liebt es, mit den anderen Hunden im Auslauf zu spielen. Seine Zwingernachbarn und er toben die ganze Zeit über und vergeuden keine einzige kostbare Minute.
Seine Betreuer beschreiben Saffron als neugierig und zärtlich. Mit seiner liebenswürdigen Art erobert er alle Herzen im Nu. Gern gibt er Pfötchen und läuft an der Leine wie eine Eins.
Einmal nahm Saffron an einer Tierschutzveranstaltung
in Moskau teil und durfte sogar über Nacht bei seiner Betreuerin bleiben. Er
badete vergnügt, fuhr problemlos im Auto mit und schlief schön im Flur auf
einer Matte. Allerdings machten ihm laute Geräusche auf der Straße ein
wenig Angst.

Bei der Veranstaltung hatte Saffron leider kein Glück, so sehr sich seine Betreuer auch für ihn bemühten. Sie konnten kein Zuhause für ihn finden. Saffron verstand die Welt nicht mehr, als er nach diesem Ausflug in die große Welt wieder in seinen engen Zwinger zurückkehren musste.
Saffron ist ein bildhübscher und blitzgescheiter Hund, aber in Russland hat er leider keine Chance ein Zuhause zu finden. Es gibt dort einfach zu viele von seiner Art. Daher machen wir uns für ihn auf die Suche.
Lieber Saffron, wir geben die Hoffnung nicht
auf. Irgendwo gibt es bestimmt diesen einen Menschen, diese eine Familie, deren
Herz Du mit Deiner bezaubernden Art berührst. Du brauchst ja nicht viel:
Anständiges Futter, einen Platz zum Schlafen, der Dir allein gehört, regelmäßige
Bewegung und natürlich eine große Portion Verständnis und Liebe!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

Jumper war noch ein kleiner Welpe, als sich 2016 die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter ihm schlossen.
Er musste im Tierheim erwachsen werden und auf die schöne Zeit verzichten, die das Leben von Hundebabys so bereichert. Nie durfte er wie ein fröhlicher und glücklicher Welpe leben. Auch heute - über fünf Jahre später - ist er immer noch dort, und ein Ende scheint sich nicht abzuzeichnen.
Jumper ist ein sehr freundlicher und gutmütiger großer Rüde (ca. 60-65 cm), der auch bei fremden Menschen aufgeschlossen und neugierig reagiert. Er liebt Wasser und ist immer für Kuscheleinheiten zu haben. Diese bekommt er leider viel zu selten, denn er verbringt sein Leben weggesperrt in einem kleinen Außenzwinger und nur einmal in der Woche wird dieses traurige Dasein für eine Stunde unterbrochen. Dann darf er in den Freilauf oder auf einen kleinen Spaziergang mit seinen Betreuern.

Für einen jungen und aktiven Hund ist das Eingesperrtsein die größte Strafe. Er wirkt wie ausgewechselt, wenn er nach der kurzen Unterbrechnung wieder in seinen Zwinger zurück muss -fast so, als könnte er einfach nicht begreifen, was er falsch gemacht hat und warum er zurückin sein Gefängnis muss. Er würde so gern mit seinen Betreuern gehen, aber das ist leider unmöglich.

Jumper ist optisch herausragend, und daher dachten seine Betreuer, dass sie für ihn vor Ort schnell ein Zuhause finden würden. Doch das ist leider bis heute nicht eingetreten, und mit jedem Monat, der verrinnt, wird die Möglichkeit geringer, denn Jumper wird mittlerweile zu alt. Hunde, die ein bestimmtes Alter überschritten haben, schaffen es meist nicht mehr, vor Ort adoptiert zu werden.
Daher möchten wir versuchen, für Jumper ein liebevolles und aktives Zuhause zu finden. Wir hoffen, dass es Menschen gibt, die ihn langsam und behutsam in ein neues Leben führen. Bisher kennt er ja nichts anderes, als seine Betreuer und das riesige Shelter. Jumper ist verträglich mit Artgenossen und auch größere Kinder wären kein Problem. Die Leine kennt er, aber da gibt es auf jeden Fall noch einiges zu üben.
Vielleicht möchten Sie Jumper die Welt zeigen, die er bis heute noch nie kennen lernen durfte? Jumper könnte geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland reisen und eine Welt entdecken, die ihm bisher verborgen blieb. Bitte helfen Sie ihm dabei!
Wir bitten um Verständnis, dass wir Jumper wie all unsere Hunde ausschließlich in ein Endzuhause vermitteln. Über eine Katzenverträglichkeit können wir leider keine zuverlässige Aussage treffen.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos
Lebenslichter 17.01.2024, 18.57 | (0/0) Kommentare | PL

Mittlerweile sind weitere Jahre vergangen, in denen wir für Shaya ein Zuhause gesucht haben – leider bisher ohne Erfolg!
Die hübsche Hündin lebt bereits seit 7 Jahren im Shelter und durfte nie etwas anderes kennenlernen, als Gitterstäbe und Einsamkeit.
Shaya ist eine freundliche, nette Hündin. Sie ist verträglich mit anderen Hunden und liebt Streicheleinheiten. Bei fremden Menschen ist sie natürlich erst einmal etwas zurückhaltend, aber sie merkt schnell, wenn man es gut mit ihr meint.
Ihre Schwester Gloria lebt schon lange glücklich bei unserer Teamkollegin Steffi. Doch Shaya und Gordon (auch bei uns in der Vermittlung) hoffen immer noch auf das große Glück, irgendwann ein eigenes Zuhause zu haben.
Wir hoffen, dass Shaya im Shelter nicht zur Seniorin werden muss und wir hier ein liebes Zuhause für immer finden.

Vorgeschichte:
Shaya ist eine ca. 50cm große Mischlingshündin, die bereits als Welpe mit ihren Geschwistern Gloria und Gordon ins Shelter "Kozhuhovo" kam.
Sie ist eine freundliche und ihrem Alter entsprechend verspielte Hündin. Sie fixiert sich sehr auf ihre Menschen und versucht, so viel Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zu ergattern wie möglich. Denn viel Zeit mit ihren Betreuern hat sie nicht. Nur einmal die Woche darf sie für eine Stunde mit den anderen Hunden und ihren Betreuern in den Auslauf. Dort kann sie sich gar nicht entscheiden, ob sie lieber toben oder kuscheln möchte. Jedesmal, wenn sie zurück in den Zwinger und abermals eine Woche warten muss, bis sich jemand mit ihr beschäftigt, versteht sie die Welt nicht mehr.
Shaya und ihre Geschwister lernen gerade,
an der Leine zu gehen, denn die drei hoffen, so schneller eine Familie zu finden.
In Russland stehen ihre Chancen auf eine Vermittlung nicht sehr gut. Alle drei
sind groß und hauptsächlich schwarz - das macht sie in Russland fast
unsichtbar.

Dabei wünscht Shaya sich einfach nur eine Familie, die erkennt, was für ein toller Charakter hinter ihrem Äußeren steckt. Wir hoffen, hier Menschen zu finden, die ihr ein Leben außerhalb des Shelters zeigen und ihr die Liebe und Geduld schenken, die sie benötigen wird, um all die neuen Eindrücke außerhalb ihres kleines Zwingers zu verarbeiten.
Die hübsche Hündin ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon bald nach Deutschland in ein eigenes Körbchen reisen.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 15.01.2024, 19.25 | (0/0) Kommentare | PL