Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: klein

Sutton - hat nun ein 1% mehr Mut!


Sutton

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 05.2020

Schulterhöhe: 55 cm

 Ganz klein und möglichst unsichtbar macht sich der vierjährige, kastrierte Sutton, als ihn die italienischen Tierschützer das allererste Mal besuchen dürfen. Der so liebe, aber schüchterne und verängstigte Hundemann kann ja nicht ahnen, dass diesmal ganz besondere Menschen zu ihm kommen. Schließlich kennt er bisher nur das grobe Personal, das im Canile gleichgültig und ohne Mitgefühl seine Arbeit verrichtet. Da gibt es schon mal einen Schlag mit der Schaufel oder es setzt einen heftigen Fußtritt, wenn ein Hund es nicht mehr schafft, rechtzeitig auszuweichen.

Seit über einem Jahr fristet der sanfte Sutton nun schon seinen eintönigen Alltag an diesem trostlosen Ort; eingesperrt auf ein paar wenigen Quadratmetern im kahlen Betonzwinger ohne Bewegung, ohne Beschäftigung und ohne jede menschliche Zuwendung.


Doch die freundlichen Tierschützer kommen niemals zu den armen Seelen in die Zwinger, ohne wenigstens das mitzubringen, was ihnen von den Lagerbetreibern gnädigst gestattet wird: ein Fünkchen Hoffnung. So begrüßen sie Sutton mit den Worten:"„Klopf, klopf, hier kommt der Mut! Nun hat die Angst bald nichts mehr zu melden!" Sutton legt den Kopf schief, schaut die netten Besucher offen mit seinen hübschen, braunen Knopfaugen an und scheint zu antworten: "Jetzt habe ich gleich ein Prozent Mut, und wenn ihr mir helft, schaffe ich die anderen neunundneunzig sicher auch!"


Und wirklich - mit etwas ruhiger Ansprache gelingt es den Tierschützern, Suttons Aufmerksamkeit und sogar eine Prise Vertrauen von ihm zu gewinnen. Sie beschreiben ihn als einen Hund, der mit uns Menschen bisher wohl noch keine angenehmen Erfahrungen gemacht hat. Trotzdem schimmern in seinen Augen durchaus Neugierde, Freundlichkeit und sogar ein bisschen Schalk. Sutton teilt sich die kalte, ungemütliche Box mit Jerrika und Magee und ist der aufgeschlossenste von den Dreien. Er lässt sich ohne Abwehr streicheln, kann es zwar noch nicht so recht genießen, hat nun aber eine Idee – dass nämlich dieses eine Prozent mehr an Mut ihm helfen wird, seine Angst zu überwinden, damit er bei lieben, geduldigen und verständnisvollen Menschen ein neues, hundgerechtes Leben beginnen kann.



Verehrte Leserinnen und Leser, aus unserer Erfahrung wissen wir, dass gerade die anfangs vorsichtigen und besorgten Hunde sich besonders eng an ihre(n) Lieblingsmenschen anschließen und zu treuen, anhänglichen Begleitern werden. Sutton braucht nur jemanden wie Sie, der ihn ermutigt und sein Selbstvertrauen stärkt; denn Mut ist das Aus für die Angst!

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

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0172-83 49 335

aus dem Ausland:
+49172-83 49 335

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Lebenslichter 07.03.2026, 16.38 | (0/0) Kommentare | PL

Rona - Aus dem Dunkel ins Licht


Rona

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 01.11.2015

Schulterhöhe: 40 cm

Bei manchen Geschichten aus dem Tierschutz denken wir, schlimmer geht es nicht. Dann kommen Hunde wie Rona, Ruby und ihre Leidensgefährten daher und es verschlägt uns den Atem.

Vorab sei gesagt: Vielleicht ist der Mann, bei dem Rona und viele andere Tiere elend vor sich hinvegetieren mussten, nur bedingt schuldfähig. Jemand, der weder für sich selbst sorgen, noch um Hilfe bitten kann,



Im Mai 2025 verschaffte sich die italienische Polizei Zutritt zu einem Grundstück. Dort hatte ein Mann mit einer kaum überschaubaren Anzahl an Tieren - in erster Line waren es Hunde - in völliger Verwahrlosung gehaust. Luciana, die mit uns befreundete Tierschützerin aus dem Waldtierheim, wurde wegen der Hunde von der Polizei um Unterstützung gebeten. Was sie auf dem Gelände vorfand und heimlich mit dem Handy filmte, lässt dem Betrachter das Blut in den Adern gefrieren: Das Innere des Hauses sowie das Grundstück glichen, milde ausgedrückt, einer Mülldeponie.  Alles schien im Begriff zu vermodern, zu verfallen, und es stank bestialisch.

Die Hunde hatten sich Höhlen und Gänge unter dem verdreckten Grundstück gegraben. Weder Hündinnen noch Rüden waren kastriert; es müssen Welpen ohne Ende geboren worden sein, von denen nur die wenigsten überlebt haben dürften. Aber auch viele erwachsene Hunde waren gestorben, wie einige herumliegende Kadaver bezeugten., Da die Tiere, falls überhaupt, nur sehr unregelmäßig, gefüttert worden waren, mussten sie stattdessen ihre toten Freunde oder die Welpen fressen. Da verwundert es nicht, dass alle Hunde, die im Mai mehr tot als lebendig aufgefunden wurden, geschwächt und krank waren. Die meisten hatten schlimme Räude (eine heilbare Hauterkrankung, verursacht durch Milbenbefall), am ärgsten davon betroffen waren die Mütter. Luciana erklärte sich sofort bereit, die Hundemamas und ihre Welpen bei sich aufzunehmen.




Jetzt, etwa neun Monate später, sind zumindest einige der geretteten Hunde dank entsprechender Medizin und der Pflege mit speziellen Shampoos von der Räude genesen. Rona und Ruby scheinen körperlich auf einem guten Weg zu sein; die anderen Hundemamas sind jedoch noch immer zu krank, um sie adoptierem lassen zu können. Bei Rona ist das Fell wieder nachgewachsen und aus einem Hund, der kaum noch als solcher zu erkennen war, ist eine bezaubernde, hellbraune kleine Schönheit geworden. Natürlich ist sie noch schüchtern; das kann man ihr nicht verdenken, angesichts der unmenschlichen Bedingungen, unter denen sie jahrelang ihr Dasein fristen musste. Aber in Lucianas Obhut gewinnt sie langsam, Stückchen für Stückchen, das verlorengegangene Vertrauen zurück.



Darum suchen wir nun ganz besondere Menschen, die nicht viel von ihrem neuen Familienmitglied erwarten und die bereit sind, der zuckersüßen Rona die Zeit zu geben, die sie braucht, um körperlich und seelisch wieder ganz gesund zu werden;   Menschen, in deren Herzen ein kleiner Hund Platz findet, der sein bisheriges Leben im Dunkel verbracht hat und sich erst an das Licht gewöhnen muss; geduldige und einfühlsame Menschen, die sich über ein erstes, scheues Schwanzwedeln freuen können, als wär´s ein Lotteriegewinn. Möglicherweise wird Rona nie das überschäumend fröhliche Hundemädchen werden, welches sie unter normalen Umständen hätte werden können. Aber mit Ihrer Hilfe werden ihre seelischen Wunden nach und nach verheilen.


Möchten Sie der Kleinen gern ein weiches Körbchen zum Kuscheln schenken, einen Platz, an dem sie sich geliebt und beschützt fühlen und das erlebte Grauen vergessen darf?  Dann melden Sie sich bitte bei ihrer Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 14.02.2026, 10.10 | (0/0) Kommentare | PL

Kiro - Einmal alles auf Anfang bitte!

Kiro

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2018

Schulterhöhe: 45 cm

Zweifellos gibt es unendlich viele traurige Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch jene, die alles verloren haben?

Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar“ vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite, die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.



Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.


Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.



Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 02.01.2026, 20.34 | (0/0) Kommentare | PL

Darf´s noch ein Tässchen Kaffee sein? Arabica


ARABICA

 Hündin

geb. 2019

60 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

lieb zu ihr vertrauten Menschen,

bei Fremden zunächst schüchtern, wird aber schnell zutraulich

läuft folgsam an der Leine

Lebensretter(in) pfotenringend gesucht

 Sollst auch Du vergebens auf die Freiheit warten?

Bereits als unschuldiges, kleines Welpchen zogst du 2019 in das unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo ein. Du bekamst deinen Namen wegen deiner wunderschönen Fellzeichnung nach einem arabischen Baum, der duftend weiß blüht und der uns köstliche braune Früchte – die Kaffeebohnen – schenkt.

Drei lange Jahre bringst du nun schon in diesem Hundegefängnis zu, praktisch dein ganzes junges Leben. Sehen wir dir in die Augen, so meinen wir darin die Angst lesen zu können, für immer hinter diesen grauen Mauern, hinter diesen rostig - grünen Gittern eingesperrt zu sein. 


Über dein kurzes Leben vor dem Shelter wissen wir nichts. Aber wir wissen, dass du bestens mit deinen Leidensgefährten im Asyl auskommst und noch nie in einen Streit unter deinen Mitgefangenen verwickelt warst. Deinen Zwinger teilst du dir mit zwei großen Rüden und deine Betreuerin beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos – so sanft, mild und verträglich wie ein guter Kaffee.

Menschen, die du schon näher kennst, schließt du in dein kleines Hundeherz, schenkst ihnen deine bedingungslose Freundschaft und forderst sie sogar manchmal zum Spielen auf. Fremden gegenüber bleibst du zunächst vorsichtig und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. An der Leine gehst du aber mit allen brav und willig mit. 


Für dich und die dreitausend anderen vergessenen Seelen wird der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb Moskaus ein unfassbar einschneidendes Ereignis sein; denn er wird deine schon jetzt nur geringen Chancen auf ein eigenes Zuhause gegen Null sinken lassen - in Russland, wo niemand einen Mischling von der Straße adoptiert, wie es sie dort zu Tausenden gibt. Lieber schafft man sich einen Rassehund als eine Art Statussymbol an.

Darum suchen wir für dich (und möglichst viele andere) ein schönes Zuhause in Deutschland, bei geduldigen, verständnisvollen Menschen; die mit dem Herzen sehen und erkennen, wie einzigartig du bist; die Freude daran haben, dir Stück für Stück eine dir völlig unbekannte Welt zu zeigen und dich zu lehren, wie schön ein Hundeleben sein kann.

Vielleicht darf die zauberhafte ARABICA gerade an Sie ihr noch junges, übervolles Hundeherz für immer verschenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier gibt es ein kurzes Video der lieben ARABICA zu sehen:

https://youtu.be/FDyzRib9eFo

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

Jeder hat dich gern, aber keiner hat dich lieb... Kian



KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.

Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.

Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.

Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.

Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.

Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand. 


Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.

Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.

Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.

Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen. 

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Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

Kein Grund zum Feiern... Veles



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als recht junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!

Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.

Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.

Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.

Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!

VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.

Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.

Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

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Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Trotz kleinem Tick ein Weg ins Glück für: Iriska


Iriska kam im Januar 2017 zusammen mit ihren 8 Welpen ins Shelter Kozhuhovo in Moskau. So war die kleine Famile erst einmal in Sicherheit. Leider erkrankte Iriska nach einer Weile schwer an Staupe – es stellte sich heraus, dass sie an der nervösen Form dieser schrecklichen Krankheit litt.

Im Mai 2017 stand Iriska nur noch auf sehr wackeligen Beinen und im Juni konnte sie dann überhaupt nicht mehr laufen. Für Iriska, die so menschenbezogen ist, muss diese Unfähigkeit zu laufen die Hölle gewesen sein – sie ist immer gerne mit ihren Betreuern mitgelaufen und wollte in ihrer Nähe sein. Nun lag sie weinend da und verstand die Welt nicht mehr.

Iriska hat einen unbändigen Lebenswillen und genau das haben ihre Betreuer im Shelter bemerkt. Sie haben alle Hebel in Bewegung gesetzt und dafür gesorgt, dass diese freundliche Hündin einem Neurologen vorgestellt wird. Dieser zeigte ihnen, wie man Iriska mit Hilfe eines Stützgürtels und gezielteten Massagen mobilisieren kann. Die Shelterärzte und das Pflegepersonal in der Krankenstation – alle haben sich um Iriska gekümmert und auch Iriska hat nicht aufgegeben, sondern weiter gekämpft. 8 Monate später konnte Iriska sich wieder auf allen vier Beinen fortbewegen und bis heute hat sich das auch nicht mehr geändert.


Das Einzige, was noch an ihre schwere Krankheit erinnert, ist der Staupe-Tick, den sie zurück behalten hat: Iriskas Hinterbeine zucken ständig. Lediglich wenn sie tief und fest schläft, gibt der Tick für eine Zeit lang Ruhe. Ansonsten ist Iriska heute völlig gesund.

Wir haben diese tapfere Kämpferin im Shelter persönlich kennen gelernt. Zusammen mit ein paar anderen Hunden teilt sich Iriska einen kleinen Zwinger im Bereich der Krankenstation. Ihre Freude, aus dem Zwinger heraus zu dürfen und Menschen zu sehen, war unbändig – sie hat uns so fröhlich begrüßt und konnte vor lauter Glück in diesem Moment kaum still stehen.

Iriska hat in Russland überhaupt keine Chance auf ein schönes Zuhause – Niemand dort adoptiert einen Hund mit Tick und dabei interessiertes  auch keinen, dass Iriska ansonsten völlig gesund ist. Ihre schlimme Krankheit ist ausgeheilt und nach so langer Zeit auch nicht mehr ansteckend. Außerdem ist Iriska natürlich vollständig geimpft.


Wir hoffen sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland liebe Menschen zu finden, die sich nicht daran stören, dass Iriska nicht vollständig still stehen kann, sondern die sie so nehmen, wie sie ist: freundlich und menschenbezogen. Diese kleine Kämpferin und Lebenskünstlerin hat es so sehr verdient, endlich ihren Platz fürs Leben zu finden. Wer gibt ihr diese Chance?

Iriska ist geimpft, gechipt und auch bereits kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.

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Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Sieben Jahre sind unendlich: Saffron



Rüde, geb. ca. 2014
geimpft, gechicpt
45-50 cm Schulterhöhe
Zwingernummer: B 23

Bis heute gab es in seinem Leben nur Gitterstäbe…

Ein Schicksal wie so viele: Saffron kam 2014 zusammen mit anderen Welpen ins russische Shelter Kozhuhovo. Damals hatte er noch sein ganzes Leben vor sich, hätte bei einer lieben Familie leben sollen und einfach nur glücklich sein sollen. Doch nur allzu oft hält das Schicksal eine andere Geschichte bereit.

Saffron lebt nun schon bald acht Jahre an diesem trostlosen Ort. Traurig und gelangweilt sitzt er in seinem kleinen Außenzwinger hinter schmutzig-grünen, halb verrosteten Gitterstäben.


Einziger Lichtblick in seinem öden Dasein sind die Freiwilligen, die einmal in der Woche zu Besuch kommen. Saffron darf dann zusammen mit seinen Artgenossen in den Auslauf. Er freut sich jedes Mal so sehr, wenn er seine Betreuer schon von weiten sieht. Dann weiß er, endlich darf er für eine glückselige Stunde seinen ungemütlichen Zwinger verlassen und sein monotones Leben für ein paar Augenblicke gegen ein Gefühl von Freiheit eintauschen.

Saffron ist sehr anhänglich, verspielt und fröhlich. Er liebt es, mit den anderen Hunden im Auslauf zu spielen. Seine Zwingernachbarn und er toben die ganze Zeit über und vergeuden keine einzige kostbare Minute.

Seine Betreuer beschreiben Saffron als neugierig und zärtlich. Mit seiner liebenswürdigen Art erobert er alle Herzen im Nu. Gern gibt er Pfötchen und läuft an der Leine wie eine Eins.

Einmal nahm Saffron an einer Tierschutzveranstaltung in Moskau teil und durfte sogar über Nacht bei seiner Betreuerin bleiben. Er badete vergnügt, fuhr problemlos im Auto mit und schlief schön im Flur auf einer Matte. Allerdings machten ihm laute Geräusche auf der Straße ein wenig Angst.


Bei der Veranstaltung hatte Saffron leider kein Glück, so sehr sich seine Betreuer auch für ihn bemühten. Sie konnten kein Zuhause für ihn finden. Saffron verstand die Welt nicht mehr, als er nach diesem Ausflug in die große Welt wieder in seinen engen Zwinger zurückkehren musste.

Saffron ist ein bildhübscher und blitzgescheiter Hund, aber in Russland hat er leider keine Chance ein Zuhause zu finden. Es gibt dort einfach zu viele von seiner Art. Daher machen wir uns für ihn auf die Suche.

Lieber Saffron, wir geben die Hoffnung nicht auf. Irgendwo gibt es bestimmt diesen einen Menschen, diese eine Familie, deren Herz Du mit Deiner bezaubernden Art berührst. Du brauchst ja nicht viel: Anständiges Futter, einen Platz zum Schlafen, der Dir allein gehört, regelmäßige Bewegung und natürlich eine große Portion Verständnis und Liebe!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

Bronks ist nicht in New York


Bronks war noch ein kleiner Welpe, als er 2015 ins Shelter Kozuhovo kam. Und im Shelter lebt er noch heute. Mittlerweile ist Bronks allerdings zu einem ausgewachsenen Rüden geworden, der in seinem Leben noch nichts anderes kennen lernen durfte, als die Trostlosigkeit des Zwingeralltags.

Einmal die Woche geht es für eine Stunde in ein kleines, anderes Leben. Ein kleines bisschen Freiheit im Auslauf des Sektors. Ein kleines bisschen Nähe zu seinen Menschen.

Seine Betreuer versuchen wirklich alles, dass Bronks ein Leben außerhalb der Sheltermauern kennenlernen darf. Ein Leben bei seiner eigenen Familie. Aber bisher ist in Russland niemand für Bronks gekommen. Noch niemand wollte ihm die Welt zeigen.

Auch nahmen seine Betreuer ihn mit zu einer Hundeausstellung in Moskau. Hierhin ist Bronks mit dem Auto gefahren, was er sehr gut gemacht hat. Auf der Ausstellung hat er sich von seiner besten Seite gezeigt, aber genützt hat es ihm nichts. Nach dem kurzen Moment in einer anderen Welt ging es wieder in seinen kleinen Zwinger.


Dabei wäre Bronks bereit für seine eigene Familie. Er ist gern in der Nähe der Menschen. Ist verträglich mit seinen Artgenossen und wäre bestimmt ein toller Begleiter um die Welt zu erkunden. Vielleicht ja bei Ihnen? Vielleicht sehen Sie in Bronks genau den Begleiter, der ihr Leben bereichert. Ein treuer Kamerad, der noch so viel von der Welt sehen möchte, der so gerne an Ihrer Seite sein würde.

Bronks ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der Mitte 2015 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in sein „Für-immer-Zuhause“ fliegen. Bronks geht gut an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bronks freundlich und aufgeschlossen, genießt die Nähe und Zuneigung. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bronks verträglich, spielt auch mit ihnen. Daher dürfte in Bronks neuem Zuhause gerne schon ein Ersthund leben. Ob Bronks sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Kinder im neuen Zuhause wären sicherlich kein Problem, allerdings sollten diese schon etwas größer sein.


Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Bronks ausschließlich eine Endstelle suchen.

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Lebenslichter 19.01.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Veles



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 12 Jahre Shelter!

Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.

Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.

Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.

Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!

VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.

Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen allerletzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere, souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.

Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.

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Lebenslichter 18.01.2024, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

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Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
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