Tag: streicheln

Lilyrose
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 06/2023
Schulterhöhe: 56 cm
August 2024: Es ist unerträglich heiß und stickig im Betonzwinger eines italienischen Caniles irgendwo im ländlichen Nirgendwo. Die hübsche, kastrierte Lilyrose drückt sich in die einzige kleine schattige Ecke ihres Gefängnisses, in dem sie seit Juni dieses Jahres eingesperrt ist.
Da landet plötzlich ein kleiner gelber Schmetterling neben ihr und sucht ebenfalls ein wenig Abkühlung. Vorsichtig stupst die rehbraune Hündin ihn an und stellt die wohl wichtigste Frage: "Du, kannst du mir sagen, wie in diesem endlosen Albtraum jemals liebe Menschen zu mir finden und mich mitnehmen können?"

Der Schmetterling denkt kurz nach und antwortet: "Es ist wie bei der Muschelsuche am Strand. Zwischen hundert Muscheln entdeckt man manchmal diese eine ganz besondere. Man hebt sie vorsichtig auf und weiß sofort: Diese ist einzigartig. Und vielleicht wird genau sie einmal zum geliebten Für-immer-Begleiter ihres Finders."
Damit flattert er davon und Lilyrose bleibt mit einer kleinen Portion Hoffnung zurück.
Wenig später bekommt die junge Hündin Besuch von den Tierschützern vor Ort. Zunächst zeigt sie sich schüchtern und möchte sich nicht anfassen lassen. Doch mit Ruhe und liebevoller Ansprache gewinnt die Tierschützerin nach und nach ihr Vertrauen. Lilyrose lässt sich streicheln, sogar anleinen und wagt ein paar Schritte hinaus ins Gras.

Vieles ist für sie noch neu. An der Leine muss sie das Laufen erst lernen, und auch Menschen gegenüber braucht sie etwas Zeit. Dabei scheint sie Frauen leichter zu vertrauen als Männern. Hat Lilyrose jedoch erst einmal Zutrauen gefasst, zeigt sich eine ganz andere Seite: Sie wird verspielt, sucht die Nähe und wirkt beinahe welpenhaft. Katzen begegnet sie ruhig und respektvoll, mit anderen Hunden versteht sie sich gut.
Liebe Leserinnen und Leser, Lilyrose braucht Menschen, die ihr die Zeit geben, anzukommen und Vertrauen zu entwickeln. Eine ruhige Umgebung, geduldige Begleitung und viele schöne Erfahrungen in Wald und Flur werden ihr helfen, Schritt für Schritt sicherer zu werden. In den richtigen Händen kann aus der zurückhaltenden Junghündin eine fröhliche, aktive und treue Begleiterin werden.

Vielleicht sind gerade Sie der Mensch, der – um im Bild zu bleiben - Lilyrose am Ufer entdeckt, sie vorsichtig aufhebt und ihr zeigt, wie wunderbar die Welt jenseits der Zwingermauern sein kann.
Denn wie sagte der Schmetterling so schön? "…Ein Leben allein ist nicht genug! Freiheit und eine kleine Blume gehören auch dazu!" (Hans Christian Andersen)

August 2026 – Muschelhörer gesucht: Lilyrose ruft nach ihrem Lieblingsmenschen!
Der Sommer brennt, und Lilyrose wartet noch immer hinter den Mauern des Caniles. Zwischen all den anderen Hunden wird sie leicht übersehen; dabei könnte gerade sie der ganz besondere Schatz sein, nach dem jemand schon lange sucht.
Ihre Schale ist noch verschlossen. Doch wer ihr mit Geduld begegnet, wird nach und nach die wunderschöne Perle entdecken, die darin verborgen liegt.

Im Zwinger zieht Lilyrose sich eher zurück. Zu viele Menschen, Geräusche und Eindrücke machen ihr noch Angst. Doch sobald es ruhiger wird und sie sich auf jemanden einlassen kann, beginnt sie aufzutauen. Dann kommen ihre verspielte Seite und ihre Freude an Nähe zum Vorschein.
Auch die Leine ist für sie noch Neuland. Mit geduldiger Begleitung wird sie lernen, dass ein Spaziergang nicht ins Ungewisse führen muss, sondern der Anfang von etwas Wunderbarem sein kann: Gras unter den Pfoten, neue Gerüche, kleine Abenteuer und endlich ein Mensch, an dem sie sich orientieren darf.

Lilyrose braucht keinen perfekten Menschen. Sie braucht jemanden, der ihr Zeit lässt und ihr Sicherheit gibt. Jemanden, der nicht enttäuscht ist, wenn sie sich anfangs noch zurückzieht, sondern sich über jeden kleinen Schritt nach vorn freut.

Vielleicht sind Sie dieser Mensch? Dann schnappen Sie sich jetzt die Muschel – äh … das Telefon – und wählen Sie die Nummer unserer Vermittlerin. Vielleicht sind gerade Sie der Strandläufer, der Lilyrose entdeckt, sie aus dem Sand fischt und ihr den schönsten Platz schenkt, den sie sich vorstellen kann: ein eigenes Zuhause.
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
Lebenslichter 07.09.2026, 19.00 | (0/0) Kommentare | PL

JACOBY
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2021
Schulterhöhe: 60 cm
Tage, Stimmen. Immerzu und überall Stimmen. "Benny! Molly! Komm!" Jeden Tag hört man Wörter, die fliegen wie Leckerli durch die Luft, geworfen von lachenden Menschen, aufgefangen von fröhlich bellenden Hunden. Manche Namen werden mit Liebe ausgesprochen, viele mit Sehnsucht, andere einfach so.
Nur meiner fällt nie: Jacoby. Ich höre meinen Namen in der Stille. Ich fühle
ihn, wenn alle anderen fort sind und ich allein in meinem Zwinger liege.
Manchmal probiere ich ihn aus, ganz leise in Gedanken, und stelle mir vor, wie
er in einer warmen Stimme klingt; wie es wäre, wenn jemand ihn laut ruft; nicht
aus Versehen, sondern weil er wirklich mich meint.

Aber sie rufen, sie streicheln, sie adoptieren andere. Meine Schwester und
meine Freunde durften gehen, sie durften diesen traurigen Ort verlassen, weil
jemand sie beim Namen gerufen hat. Ich bin übriggeblieben, mit all den
liebevollen Sätzen in meinem Herzen, die niemand je zu mir gesagt hat.
"Wart nur ab, Jacoby, irgendwann kommt auch dein Mensch, oder deine Familie und
holt dich hier raus!" Das ist lange her. Ich habe gewartet, 365 Tage, 730 und inzwischen
schon über 1500. Jeden einzelnen davon habe ich meinen Namen inwendig gespürt
und ihn doch nie gehört. Ich weiß, wie die Jahreszeiten riechen und wie schwer
Worte wiegen, wenn sie nicht ausgesprochen werden.
Ich bin freundlich und geduldig. Ich habe mich immer bemüht, möglichst unsichtbar
und unauffällig zu sein, weil niemand nach mir ruft und nach mir verlangt. Vielleicht
war das ein Fehler und ich habe deswegen keine Leine kennengelernt, weil ich
nie dorthin durfte, wo ein Name mehr bedeutet würde als ein Eintrag in einer
Liste.

Tage und Nächte vergehen, ich werde älter, schwerer und ruhiger. Meinen Alltag
teilte ich lange mit Jontar und Betsy. Die beiden hatten Glück, sie durften in
den Sicheren Hafen umziehen und warten dort auf ihre(n) Menschen. Ich blieb
allein zurück. Wenn die Tierschützer mich alle paar Monate einmal für wenige
Minuten besuchen kommen, spreche ich innerlich meinen Namen wie ein stilles
Gebet. Manchmal glaube ich, die Sehnsucht hängt als Klang in der Luft, doch
niemand nimmt sie wahr.
Was würde wohl passieren, wenn jemand an das Gitter käme, innehielte und meinen
Namen sagte? Was könnte auf einmal in mir lebendig werden, wenn da draußen
wirklich jemand wäre, der nicht einfach nur einen Hund sieht, sondern Jacoby
ruft. Mich.
Vielleicht bist du das, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht sprichst du am
Ende das Wort aus, das mein Leben zum Leuchten bringt, fängst meinen Namen auf
und heilst die Stille und Leere in mir und um mich herum.

Und wenn die Zeit reif ist, kann ich das allererste Mal hören, wie mein Name
klingt: Jacoby.
Bitte ruf DU mich, damit ich endlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Namen zu
haben, kein Niemandshund mehr zu sein und nach Hause zu kommen.
Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0176 - 24 63 36 19
aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19
per EMail:
Lebenslichter 29.08.2026, 20.57 | (0/0) Kommentare | PL

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Hallo du, ich bin Plugh.
Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt
wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und
genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich
jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade
passiert.
Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es
laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht,
sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen
Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts
Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich
sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf.
Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht
nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und
denkst an mich.
DEIN PLUGH
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!
Simone Horn
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0178-81 66 985
aus dem Ausland:
+49178-81 66 985
per EMail:
Lebenslichter 28.08.2026, 20.30 | (0/0) Kommentare | PL

Cesny
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01/2016
Schulterhöhe: 60 cm
2016 war Cesny noch ein junger Hund, von dem man schrieb: menschenbezogen, verspielt – und er konnte an der Leine gehen. „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt… So endete seine Vorstellung damals.
Dieser Satz tut heute anders weh. Denn er klingt nach Vorfreude, nach Aufbruch: Gleich geht mein Leben los. Damals stand Hoffnung zwischen den Zeilen. Es klang, als müsste man ihn nur abholen und beginnen.

Doch es kam anders. Am 19. September 2016, gerade einmal etwa neun Monate alt, wurde Cesny eingefangen und in eine Zelle gesteckt. Seitdem ist fast nichts passiert. Zehn Jahre sind vergangen, in denen aus dem aufgeweckten jungen Hund ein Senior wurde. Zehn Jahre, die er in grauem Einerlei auf nacktem Beton zubringen musste und in denen ihm niemand gezeigt hat, wie das Leben außerhalb eines Zwingers stattfindet.

Fünf Jahre nach seiner Ankunft erfuhren wir, dass Cesny inzwischen in einer Einzelzelle saß; nicht, weil er aggressiv gewesen wäre, sondern weil er klettert, springt und Zäune überwindet. Er ist ein Hund der unbedingt hinaus will – doch statt der großen Freiheit wurde seine Welt noch kleiner.
Irgendwann stand in seiner Beschreibung nicht mehr, dass er gut an der Leine läuft. Stattdessen hieß es: schwierig zu leiten, benötigt Training. Und man möchte schreien: Wie denn auch?

Wie soll ein Hund, der sein Leben allein in einem Betonzwinger verbringt, lernen, ruhig an der Leine zu gehen? Wie soll er gelassen bleiben, wenn draußen plötzlich alles auf ihn einstürmt – Gerüche, Bewegungen, Geräusche, das pralle Leben? Wie soll er wissen, was Alltag wirklich ist, wenn sein eigener seit zehn Jahren aus nichts als Warten besteht?
Cesny hat nicht verlernt, brav zu sein. Er hatte nie Gelegenheit zu lernen, wie man lebt.

Wenn Cesny heute nach all den Jahren aus seiner Zelle kommt und völlig überdreht, ist das kein Trotz. Es ist ein Hund, der plötzlich für ein paar Minuten alles auf einmal bekommt. Ein Hund, für den draußen nichts vertraut ist, weil ihm niemand die Möglichkeit gegeben hat, die Welt in kleinen Schritten kennenzulernen.
Menschen findet Cesny großartig. Er ist unglaublich sozial und kontaktfreudig, lässt sich gern streicheln und scheint jede Nähe aufzusaugen, die ihm so lange gefehlt hat.

Mit anderen Rüden und Hündinnen wurde er getestet. Aggressiv war er nie; allerdings wird er dabei leicht aufdringlich und dreht schnell hoch. Aber wie soll ein Hund wissen, wie man sich in Gesellschaft von Artgenossen gebührend verhält, wenn er zehn Jahre lang in Einzelhaft zubringen musste?
Deshalb wünschen wir uns für Cesny einen Platz als Einzelhund bei einem Menschen, der körperlich in der Lage ist, dieses Kraftpaket sicher zu führen und gleichzeitig die Geduld und das Verständnis mitbringt, ihm Schritt für Schritt die Welt zu erklären. Jemanden, der ihn beschäftigt, auslastet und ihm zeigt, dass ein Spaziergang keine kurze Ausnahme bleiben muss, sondern zum ganz normalen Leben gehören darf.

Vielleicht wird mit Training und Vertrauen eines Tages auch der Kontakt zu anderen Hunden möglich sein. Aber das muss nicht heute entschieden werden. Heute geht es erst einmal darum, dass Cesny endlich anfangen darf.

Und jetzt lesen Sie bitte noch einmal diesen Satz – mit dem Wissen, dass wir inzwischen 2026 haben: „Bei wem darf ich mich bewerben? Ich bin ja so gespannt…
Diese Frage wurde 2016 gestellt - die Antwort steht immer noch aus.
Einst war Cesny ein junger Hund, der gespannt auf sein Leben wartete. Heute ist er alt und weiß immer noch nicht, wie sich ein Zuhause anfühlt.

Bitte zögern Sie nicht länger. Wenn Sie Cesny eine Chance geben können und möchten, rufen Sie seine Vermittlerin an und fragen nach ihm. Vielen, lieben Dank!
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 20.08.2026, 21.00 | (0/0) Kommentare | PL

GUSYONA
Hündin
geb. 2019
53cm Schulterhöhe,
mit 18 Kilo viel zu dünn
geimpft, gechipt, kastriert
liebt die Menschen sehr
verträgt sich gut mit ihren Artgenossen
läuft bravt an der Leine
sehnt sich nach Liebe, Schutz und Geborgenheit
Liebes, zartes Hundemädchen - so viel gelernt und doch
alles aussichtslos?
Als du mit etwa fünf Monaten als
zerbrechliches, kleines Welpchen ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo kamst,
krochst du in gebückter Haltung auf dem Boden entlang. Du hattest so viel
Angst, dass du dich nicht trautest, aufrecht zu laufen.
Das Shelter mit seinen 3000 Hunden, dem nie endenwollenden, verzweifelten Gebell, den vielen fremden Geräuschen, den überfüllten Zwingern und Ausläufen – all das hat dich als als Welpenkind vor Angst erstarren lassen. Zu jung, zu schüchtern, zu überfordert warst du von der Situation, in die du hineingeraten warst.

Ganz langsam und allmählich gewöhntest du dich an den
harten Alltag im Shelter; die Liebe und Geduld der Freiwilligen zeigten
irgendwann Wirkung. Wenn du heute deine Betreuer siehst, dann springst du vor
Glück auf, zitterst buchstäblich vor Freude und kannst es kaum erwarten, bis
sie endlich bei dir sind.
Will man dir heute den Karabiner der Leine am Halsband befestigen und berührt dabei deinen Bauch, dann wirfst du dich auf den Rücken und streckst alle Viere in die Luft: „Bitte, bitte streicheln!“ soll das heißen.

Dank deiner Betreuer hast du so viel gelernt; doch
leider hat es dir bisher nicht geholfen, ein Zuhause zu finden. In Russland
sind die Aussichten dafür auch nur sehr gering; denn du bist nicht reinrassig,
zu groß für eine enge Hochhauswohnung, und du bist auch kein Hundebaby mehr.
Du kennst bisher nur das Leben in Gefangenschaft,
eingesperrt in einem winzigen, kahlen Zwinger, nur die eng begrenzte Welt
hinter Sheltermauern und Gitterstäben. Morgen wird man dich und deine
Zwingergefährten nach Malinka in das furchtbare, auf einer Müllkippe neu erbaute
Shelter bringen. Dort gibt es nicht einmal Wasser, weil der Boden zu verseucht ist, um welches zu fördern. Dann wird euer Leben noch härter und trostloser, und die Freiwilligen
müssen noch mehr Kraft, Zeit und Überredungskunst aufwenden um sich um ihre
Schützlinge und deren Chancen auf ein besseres Leben kümmern zu dürfen.

So ruht die ganze Hoffnung von Gusyona und den Freiwilligen
nun auf uns. Wir wollen alles versuchen, um für diese zerbrechliche und so
hübsche junge Hündin ein liebevolles Zuhause zu finden, in welchem sie endlich ankommen
und ihr bisheriges trauriges Leben schnell vergessen darf.
Möchten Sie der zauberhaften, lieben Gusyona gern
dieses Zuhause schenken? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier sehen Sie ein Video von Gusyona, welches sie noch
im Shelter Kozhuhovo zeigt:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

SATYA
Hündin
50 cm Schulterhöhe
geb. ca. 2012
Zwingernummer: A 33
SATYA lebt bereits seit ihrer Welpenzeit im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. So kennt sie nichts von der Welt, abgesehen von ihrem winzigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren Leidensgenossen teilen muss.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben Satya als ruhige und sanftmütige Hündin. Gern geht sie zu den ihr bekannten Menschen, um sich streicheln zu lassen, und ihre Bitte um Aufmerksamkeit ist dabei stets zaghaft und unaufdringlich.

Ihre Betreuer haben der zurückhaltenden Hündin das Laufen an der Leine beigebracht. Satya ist aufmerksam bei der Sache; aber man merkt ihr doch an, dass sie sich außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ein wenig unsicher und unbehaglich fühlt.
Mit ihren Schicksalsgefährten gibt es bei Satya keinerlei Probleme. Sie kommt mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen gut aus, hat bis heute noch nicht einmal ansatzweise irgendeine Aggression gezeigt.
Es wäre also überhaupt kein Problem, sondern für die scheue Hündin bestimmt
ganz wunderbar, würden in ihrem künftigen Zuhause bereits ein oder zwei nette
Artgenossen leben.


Satya braucht dringend Menschen, die der schüchternen Hündin mit viel Geduld und Verständnis begegnen, denn sie wird wohl einige Zeit brauchen, bis sie Vertrauen fasst. Wen wundert es? Schließlich kennt sie außer den Freiwilligen lediglich die Arbeiter im Shelter – und die meinen es leider nur selten wirklich gut mit den Hunden.
Satya ist geimpft, gechipt und kastriert und
könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihr gern das Für-immer-Zuhause
geben möchten, welches sie so sehr verdient.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.
Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.
Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.
Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.
Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.
Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand.

Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.
Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.
Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.
Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen.
Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL
Grigoryi wird von seinen Betreuern als sanfte und freundliche Fellnase beschrieben. Fremden gegenüber verhält er sich anfangs etwas schüchtern und zurückhaltend. Merkt er jedoch, dass man es gut mit ihm meint, kommt er gern, um sich streicheln zu lassen. Erwartungsvoll blickt er dann zu den Menschen hoch, die er kennt und ist überglücklich, wenn diese ihm Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken.

Grigoryi hat im Shelter, dank des einfühlsamen Trainings mit seinen Betreuern, die Hundeleine kennen gelernt und läuft mit kleinen Startschwierigkeiten bereits recht passabel daran. Seine neuen Menschen sollten trotzdem etwas Geduld mitbringen und weiter mit ihm üben.
Seine neuen Menschen… leider gibt es die für Grigoryi noch nicht. Mit seinen ca. 50 – 55 cm Schulterhöhe, der vorwiegend schwarzen Fellfarbe und auch wegen seines Alters, hat er in Russland so gut wie keine Chancen mehr, ein neues Zuhause zu finden.
Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland ein schönes Zuhause für Grigoryi zu finden. Eines, in welchem liebe Menschen für ihn sorgen, mit ihm spazieren gehen und ihm die Aufmerksamkeit und Zuwendung schenken, die er so entbehrt.
Grigoryi ist geimpft, gechipt und kastriert ud könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ihm ein eigenes Körbchen in Ihrem Heim und ein besseres Leben schenken möchten.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Ganz herzlichen Dank!
Lebenslichter 19.01.2024, 15.32 | (0/0) Kommentare | PL
Wird er je den Menschen finden, der ihm ein Zuhause gibt?
SHUNIA kam bereits im Winter 2012 ins russische Shelter Kozhuhovo. Die Jahre vergingen, doch Shunia blieb… in einem Leben voller Entbehrungen und Härte. Ein Zuhause gab es nie für ihn.
Allein in diesem Shelter leben etwa 3000 Hunde. Shunia gehört zu den Langzeitinsassen und mittlerweile auch zu den Senioren. Seine Vermittlungschancen sind nun endgültig fast bei Null.
Doch trotz seines harten Lebens – tagein, tagaus in einem kleinen Außenzwinger, umgeben von Lärm und Stress und Hoffnungslosigkeit - hat Shunia durchgehalten und sich seine Begeisterungsfähigkeit bewahrt.
Shunia weiß genau, am Wochenende kommen die freiwilligen Helfer und öffnen auch seine Zwingertür für einen kurzen Moment… und dann kann er mit den anderen Hunden für etwa eine Stunde in den Auslauf.
7 Tage warten auf eine Stunde Glück.
Shunia macht das Beste daraus.
Sobald sich seine Zwingertür öffnet, ist er der Erste und der Schnellste. Er
kennt den Weg zum Auslauf und es scheint, als wolle er nur keine Zeit dieses
kurzen Glückes vergeuden. In dieser einen Stunde versucht er dann alles auf
einmal - spielen, springen, mit anderen Hunden um die Wette rennen, Löcher
graben und sich von seinen Betreuern streicheln lassen. Shunia liebt es, sich
auf dem Rücken zu wälzen, ob im Sand, im Schlamm oder im Schnee ist dann egal - Hauptsache, das Leben spüren.

Doch so sehr Shunia die Bewegung liebt, kennt er auch das Ende dieses kurzen Glückes. Dann ist er zwar nicht der Erste, aber er kennt den Weg zurück in seinen Zwinger - ist er ihn doch schon so oft gegangen in all den Jahren. Und dann beginnt das, was für unsere Augen verborgen bleibt: das lange Warten auf das nächste Wochenende.
Shunia wird auch dann wieder fröhlich aus dem Zwinger stürmen, sobald sich die Tür öffnet. Die Frage ist nur, wie lange noch? Mit Sicherheit spürt er sein Alter schon jetzt, wenn beim Liegen auf dem harten Zwingerbodenseine Knochen schmerzen, die Hitze im Sommer unerträglich und die eisige Kälte im Winter unerbittlich ist.

Doch was erwartet einen ungefähr 11-jährigen, großen, schwarzen Rüden, für den sich all die Jahre nie jemand interessierte? Ich weiß, es wird nicht einfach, und doch hoffe ich.
Ich hoffe auf einen lieben Menschen für Shunia. Einen Menschen, der Shunias Fröhlichkeit bewahrt und ihm ein besseres Leben ermöglicht. Ein Leben, welches nicht nur aus einer Stunde Glück in 7 Tagen besteht.

Shunia ist freundlich zu Menschen und lässt sich gerne von seinen Betreuern streicheln.Auch ist er gut verträglich mit seinen Artgenossen. Er wurde ca. 2010 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.Wir suchen für ihn ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Shunia, ich wünsche Dir von ganzem
Herzen, dass Du endlich einem lieben Menschen auffällst, der erkennt, wie
liebenswert und einzigartig Du bist.

Bei ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@gmail.com
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)Lebenslichter 16.01.2024, 19.10 | (0/0) Kommentare | PL

Zwingernummer D 9
Es war im Dezember
2017. Valechka zählte kaum zwei Monate, als das riesige Shelter Kozhuhovo ihr „Zuhause“
wurde. Da gab es niemanden, der sie liebte, pflegte und umsorgte, wie es für
ein Hundebaby sein sollte. Alles, was man ihr zuwies, war ein Platz im engen,
zugigen Außenzwinger, den sie sich mit weiteren vergessenen Seelen teilen muss.

Noch nie hat seitdem jemand Notiz von Valechka genommen. Dabei sollte doch gerade ein bildhübsches Hundemädchen wie sie, mit ihrem leuchtend hellen Fell, den gelegentlichen Besuchern ins Auge fallen. Doch leider bleib ihr dieses Glück bis heute verwehrt. Sie gehört ja auch eher zu den Bescheidenen, die sich ungern präsentieren und eher im Hintergrund halten, wenn manchmal Fremde das Shelter besuchen.

Doch wer mag ihr
das verübeln? Schließlich besteht Valechkas ganze Welt aus der Bergenztheit des
Shelters und den viel zu seltenen Besuchen ihrer Betreuer – jener Menschen,
die sich mit Herzblut und Hingabe um sie kümmern, die versuchen, ihr wenigstens
manchmal die fehlende Familie zu ersetzen und sie so gut wie eben möglich auf
ein Leben außerhalb des Shelters vorbereiten. Dazu gehört, dass Valechka sich
an Halsband, Geschirr und Leine gewöhnt und zu den kurzen Spaziergängen
mitgeht.

Valechka ist eine aktive, jedoch schüchterne Hündin. Sie spielt gern mit ihren Artgenossen im Auslauf, begrüßt freudig ihr bekannte Gesichter und lässt sich von vertrauter Hand liebend gern streicheln und drücken.

Für Valechka wären Menschen schön, die gern viel Zeit mit ihr verbringen und ihr all die schönen Dinge zeigen möchten, die sie in ihrem Leben versäumt hat. Es wäre ideal, wenn im neuen Zuhause schon ein souveräner Ersthund auf sie warten und ihr den Einstieg ins neue Leben etwas erleichtern würde. Das ist aber durchaus keine Voraussetzung.
Die zuckersüße
Valechka ist bereits kastriert, gechipt und geimpft und könnte sich schon bald
auf ihre ganz persönliche Reise ins Glück machen!
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Lebenslichter 16.01.2024, 19.10 | (0/0) Kommentare | PL