Tag: Hund

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
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Lebenslichter 11.07.2026, 21.11 | (0/0) Kommentare | PL

Daevir
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2025
Schulterhöhe: 34 cm
April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.

Ich war
gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun
seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein
bisschen schön.
Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.

Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen
Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich
jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn
das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.
Unsere
Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt
schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel
auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja
nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und
Brennen quälen müssen.

Vor
einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich
wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und
mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe
abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges
Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich
sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.
Die
Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in
unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen,
mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die
anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei
Menschenfreunden.

Die
Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme,
und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht
übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir
hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere
Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das
klingt furchtbar traurig.

Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte
ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz
bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir
pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren
werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.
Sabine Wojtok
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Khaleesi
Rasse: Eurasier Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2024
Schulterhöhe: 60 cmWar das deine wichtigste Regel, Khaleesi? Immer zurückzukommen? Egal, wie weit der Weg war und egal, wie müde deine Beine waren. Irgendwo warteten sechs kleine Hundekinder auf ihre Mama. Also kamst du zurück. Denn niemand sonst wusste, wo die Kleinen versteckt waren. Aber du wusstest es. Du wusstest, dass kleine Hundekinder ihre Mama brauchen und dass man seine Babys gut verstecken muss. Du wusstest, dass sie ohne dich nicht überleben würden. Also hast du getan, was getan werden musste: Du bist immer wieder losgezogen. Und immer wieder zurückgekommen.
Etwas abseits der staubigen Straßen brachte Khaleesi ihre sechs Welpen zur Welt: Kajos, Kalina, Kalou, Kardo, Kendra und Kenzo. Für sie fand sie ein Versteck, in dem ihre Kinder zunächst sicher waren. Tag für Tag ließ sie die Kleinen dort zurück, um auf Futtersuche zu gehen. Und mit jedem Tag wurde diese Aufgabe schwerer.

Denn ein gutes Versteck füllt keinen Magen. Die Wege wurden länger, das Futter knapper. Irgendwann fand Khaleesi selbst nicht mehr genug zu fressen und damit blieb auch immer weniger Milch für ihre Welpen.
Viele Geschichten wie diese enden traurig. Doch Khaleesi hatte Glück.
Eine Tierschützerin beobachtete die junge Hundemutter über mehrere Tage. Sie sah, wie Khaleesi immer wieder verschwand und kurze Zeit später zurückkehrte. Sie ahnte, dass irgendwo Welpen auf ihre Mutter warteten. Also machte sie sich auf die Suche und fand schließlich das Versteck. Wenig später durfte die ganze Familie in ihr kleines privates Tierheim einziehen.

Zum ersten Mal seit langer Zeit mussten sich Khaleesi und ihre Kinder keine Sorgen mehr um die nächste Mahlzeit machen. Die Welpen konnten wachsen. Khaleesi konnte sich erholen.
Heute kümmert sie sich noch immer liebevoll um ihre sechs Hundekinder. Doch anders als früher muss sie diese Verantwortung nicht mehr allein tragen. Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Dass eine Mutter, die so lange alles allein geschafft hat, nun selbst Hilfe bekommen hat.
Nun soll auch für Khaleesi ein neues Kapitel beginnen.
Wir wünschen uns für diese tapfere Hundemama Menschen, die nicht nur sehen, was sie für ihre Welpen geleistet hat, sondern auch erkennen, was für ein wunderbarer Hund sie selbst ist.

Khaleesi begegnet Menschen derzeit noch mit Vorsicht. Sie ist scheu, aber keineswegs panisch oder unfreundlich. Vielmehr wirkt sie wie eine Hündin, die bislang einfach kaum Gelegenheit hatte, den Menschen kennenzulernen und Vertrauen zu fassen.
Sie beobachtet aufmerksam aus etwas Abstand, neugierig und interessiert an allem, was um sie herum geschieht. Als beim Fotografieren die Kamera klickte, legte sie erstaunt den Kopf schief, als wolle sie herausfinden, was dieses merkwürdige Geräusch wohl zu bedeuten hat. Solche kleinen Momente zeigen, dass in ihr eine offene, kluge und lernbereite Hündin steckt, die ihre Umwelt wachsam wahrnimmt und die Welt entdecken möchte. Wir sind überzeugt, dass Khaleesi bei Menschen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einem liebevollen Alltag Schritt für Schritt Vertrauen fassen wird.

Khaleesi braucht Menschen, die ihr die Zeit geben, in ihrem neuen Leben anzukommen, auch wenn dieser Weg vielleicht etwas länger dauert. Menschen, die Freude daran haben, Khaleesi auf ihrem Weg zu begleiten und gemeinsam mit ihr Vertrauen wachsen zu lassen.
Vielleicht wartet ihr Zuhause ja schon irgendwo auf sie. Und vielleicht wird Khaleesi dann zum ersten Mal nicht mehr zurückkommen müssen, weil sie endlich angekommen ist.
Yvonne Beier
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Lebenslichter 08.07.2026, 20.54 | (0/0) Kommentare | PL

Margherito
Rasse: Owtscharka Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2016
Schulterhöhe: 72 cm
Acht Jahre, so lange sitzt du schon hinter Gittern. Acht Jahre, in denen die Sonne für dich nur als Lichtstreifen durch Gitterstäbe scheint, jeder Tag nach schmutzigem Beton riecht und jede Nacht nach Einsamkeit. Acht endlose Jahre in einer Einzelzelle ohne Beschäftigung, ohne Auslauf, ohne menschliche Nähe, die länger dauert, als nötig ist, um dir hin und wieder einen Napf mit Futter durch die Zwingertür zu schieben.
Als du ins Hundelager kamst, warst du ein Jahr alt - ein junger,
hoffnungsvoller Rüde, der neugierig war auf die Welt; der toben spielen und
lernen wollte. Stattdessen bekamst du ein Leben, das keines ist mit einem Alltag,
der außer Warten nichts zu bieten hat.

Du bist ist kein schwieriger Hund, im Gegenteil:
Wenn unsere Tierschützer dich zwei-, dreimal im Jahr kurz besuchen dürfen, stehst
du ruhig da, aufmerksam mit wachem Blick und einer Gelassenheit, die fast körperlich
schmerzt. Du lässt dich berühren, an die Leine nehmen und, sogar lenken, so als
hättest du längst verstanden, dass Widerstand zwecklos ist. Du vertraust,
obwohl du allen Grund hättest, es nicht mehr zu tun.

Deine Ohren und dein Schwanz sind beschnitten - schmerzhafte
Spuren einer unbarmherzigen Entscheidung, die Menschen über dich getroffen
haben; vielleicht, um duch furchterregend und wehrhaft wirken oder einfach nur
stark erscheinen zu lassen. Dabei hat dir die Welt nicht zuwenig Stärke,
sondern zuwenig Freiheit gegeben.
Manchmal begegnest du anderen Hunden und egal, ob
Rüden, Hündinnen, es gibt nie irgendwelche Probleme. Nur wenn Futter im Spiel
ist, zeigst du, dass du noch etwas verteidigst: dein armseliges Fressen, das Wenige
und Einzige, das dir geblieben ist.

Du bist freundlich zu Menschen und neugierig, ohne
dabei aufdringlich zu werden; selbstbewusst genug, um mit neuen Situationen
umzugehen, dabei so bescheiden, dass man spürt, wie sehr du dich anpasst -
einfach, um zu überleben.

Und während draußen die Jahreszeiten wechseln, sitzt du dort, wo nichts sich
verändert. Du spürst kein Gras unter deinen Pfoten, keinen Wind, der dir durchs
Fell fährt; eben nichts, das dich wirklich berührt. Vielleicht ist das das
Schlimmste an deiner Geschichte: Nicht, dass du vergessen wurdest, sondern dass
du es weißt und gelernt hast, still zu warten, während die Welt an dir vorübergeht.
Du hast nichts falsch gemacht, aber Menschen haben dir
alles genommen, was ein Hund braucht, um wirklich Hund zu sein. Nun suchen wir
für dich jemanden, der dir etwas zurückgibt.

Liebe Leserin, lieber Leser!
Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für Marherito sein? Dann geben Sie ihm
eine - Ihre - Stimme und rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
PS: Unter www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde finden Sie wichtige Informationen zu Herdenschutzhunden. Und selbstverständlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden.
Margot Wolfinger
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Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/Lebenslichter 06.07.2026, 16.34 | (0/0) Kommentare | PL

ALIDA
Mai 2026 - Stellen Sie sich vor,
Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich –
grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel,
sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie
als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager
gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von
Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter
nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es
zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich
durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt
da kein Platz.
Alida
fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist
derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem
und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde
und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist
sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine
wahre Hundeschönheit.
Unsere
Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend
wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat
tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht
man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten
Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein
winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig
aufgegeben hat.
Nun
braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der
Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen
liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde
und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten
Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser
Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde.
Vielen, lieben Dank!

Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.
Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem
großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten
kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und
sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu
entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
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0172 -83 86 015
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Lebenslichter 04.07.2026, 17.09 | (0/0) Kommentare | PL

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Hallo du, ich bin Plugh.
Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt
wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und
genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich
jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade
passiert.
Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es
laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht,
sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen
Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts
Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich
sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf.
Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht
nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und
denkst an mich.
DEIN PLUGH
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!
Simone Horn
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aus dem Ausland:
+49178-81 66 985
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Lebenslichter 03.07.2026, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

JACOBY
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2021
Schulterhöhe: 60 cm
Tage, Stimmen. Immerzu und überall Stimmen. "Benny! Molly! Komm!" Jeden Tag hört man Wörter, die fliegen wie Leckerli durch die Luft, geworfen von lachenden Menschen, aufgefangen von fröhlich bellenden Hunden. Manche Namen werden mit Liebe ausgesprochen, viele mit Sehnsucht, andere einfach so.
Nur meiner fällt nie: Jacoby. Ich höre meinen Namen in der Stille. Ich fühle
ihn, wenn alle anderen fort sind und ich allein in meinem Zwinger liege.
Manchmal probiere ich ihn aus, ganz leise in Gedanken, und stelle mir vor, wie
er in einer warmen Stimme klingt; wie es wäre, wenn jemand ihn laut ruft; nicht
aus Versehen, sondern weil er wirklich mich meint.

Aber sie rufen, sie streicheln, sie adoptieren andere. Meine Schwester und
meine Freunde durften gehen, sie durften diesen traurigen Ort verlassen, weil
jemand sie beim Namen gerufen hat. Ich bin übriggeblieben, mit all den
liebevollen Sätzen in meinem Herzen, die niemand je zu mir gesagt hat.
"Wart nur ab, Jacoby, irgendwann kommt auch dein Mensch, oder deine Familie und
holt dich hier raus!" Das ist lange her. Ich habe gewartet, 365 Tage, 730 und inzwischen
schon über 1500. Jeden einzelnen davon habe ich meinen Namen inwendig gespürt
und ihn doch nie gehört. Ich weiß, wie die Jahreszeiten riechen und wie schwer
Worte wiegen, wenn sie nicht ausgesprochen werden.
Ich bin freundlich und geduldig. Ich habe mich immer bemüht, möglichst unsichtbar
und unauffällig zu sein, weil niemand nach mir ruft und nach mir verlangt. Vielleicht
war das ein Fehler und ich habe deswegen keine Leine kennengelernt, weil ich
nie dorthin durfte, wo ein Name mehr bedeutet würde als ein Eintrag in einer
Liste.

Tage und Nächte vergehen, ich werde älter, schwerer und ruhiger. Meinen Alltag
teilte ich lange mit Jontar und Betsy. Die beiden hatten Glück, sie durften in
den Sicheren Hafen umziehen und warten dort auf ihre(n) Menschen. Ich blieb
allein zurück. Wenn die Tierschützer mich alle paar Monate einmal für wenige
Minuten besuchen kommen, spreche ich innerlich meinen Namen wie ein stilles
Gebet. Manchmal glaube ich, die Sehnsucht hängt als Klang in der Luft, doch
niemand nimmt sie wahr.
Was würde wohl passieren, wenn jemand an das Gitter käme, innehielte und meinen
Namen sagte? Was könnte auf einmal in mir lebendig werden, wenn da draußen
wirklich jemand wäre, der nicht einfach nur einen Hund sieht, sondern Jacoby
ruft. Mich.
Vielleicht bist du das, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht sprichst du am
Ende das Wort aus, das mein Leben zum Leuchten bringt, fängst meinen Namen auf
und heilst die Stille und Leere in mir und um mich herum.

Und wenn die Zeit reif ist, kann ich das allererste Mal hören, wie mein Name
klingt: Jacoby.
Bitte ruf DU mich, damit ich endlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Namen zu
haben, kein Niemandshund mehr zu sein und nach Hause zu kommen.
Daniela Koenemann
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Lebenslichter 26.06.2026, 18.40 | (0/0) Kommentare | PL

Lebenslichter 21.06.2026, 21.05 | (0/0) Kommentare | PL

Norgen
Rasse: Labrador Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 60 cm
Lieber Mensch!
Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische
Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und
ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen,
stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!

Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.
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Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das? Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.

Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.

Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.

Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!
Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,
der Norgen
Tanja Roth
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Lebenslichter 18.06.2026, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL

GEMMINA
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2025
Schulterhöhe: 32 cm




Sabine Wojtok
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Lebenslichter 16.06.2026, 20.29 | (0/0) Kommentare | PL