Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Rumänien

Unfassbar!

Das schrieb eine liebe Leserin in ihrem Kommentar zu einem meiner früheren Einträge. Sie hat recht, aber leider ist es traurige Wirklichkeit in vielen Ländern Europas und überall in der Welt. Allerdings geben Bilder, Videos und geschriebene Texte die Realität nicht mal ansatzweise wieder. Den bestialischen Gestank, das unaufhörliche, ohrenbetäubende Bellen der verzweifelten Hunde und die beklemmende Atmosphäre von Stress und Todesangst in den Sheltern kann man auf die Weise nur erahnen. Ich habe auch nicht glauben wollen, was ich sehe, und seitdem ist nichts wie vorher. Ich nehme die schrecklichen Bilder mit in den Schlaf, und das Lachen bleibt mir im Halse stecken Am liebsten möchte ich morgens gar nicht mehr aufstehen, sondern mir die Decke über den Kopf ziehen und still vor mich hin weinen. (Manchmal, wenn der Beste unterwegs ist und ich allein im Haus bin, mache ich auch alle Türen zu, gehe hinunter in den Keller, um die Hunde nicht zu erschrecken und schreie meine ganze Verzweiflung, meine Trauer und meine Wut laut heraus). Aber darin steckt natürlich eine große Portion Selbstmitleid. Ich muss in mein normales Leben zurückkehren und mein inneres Gleichgewicht wiederfinden. Denn wenn ich aufgebe und mich von allem zurückziehe, ist es wieder einer weniger, der versucht, wenigstens etwas zu tun. Und ich möchte, solange es geht, an der Seite anderer Tierschützer mein Scherflein beitragen, um denen zu helfen, die außer uns niemanden haben.

Eine Frage lässt mir keine Ruhe: Was hat man mit den Menschen gemacht, was hat man ihnen angetan und – Sie verzeihen mir den rüden Ausdruck – wie beschissen muss ihr eigenes Leben sein, um sie anderen Geschöpfen gegenüber so gleichgültig und mitleidlos werden zu lassen? Sicher gibt es vielen Ländern große Armut und Hoffnungslosigkeit; und wer weiß, wenn ich unter den Bedingungen leben müsste, dann wäre ich vielleicht nicht anders. Es gruselt mich bei der Vorstellung, aber wie heißt es? Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht eine Woche lang in seinen Schuhen gelaufen bist. Mancher hat vielleicht keine andere Wahl, als unschuldige Hunde zu ermorden, um seine Familie ernähren zu können; und je mehr er umbringt, desto mehr verdient er. Vielleicht stumpft man auch gefühlsmäßig ab, wie jemand, der auf dem Schlachthof seinem blutigen Handwerk nachgeht, ich weiß es nicht. Möglicherweise sollte ich die Mörder ebenso bedauern wie ihre Opfer. Trotzdem, auch wenn jemand sagt, mir geht es selber dreckig, was juckt mich da so ein hergelaufener Straßenköter, rechtfertigt das noch lange nicht die Grausamkeit und  den Spaß am Töten, denen man auf Schritt und Tritt begegnet. Es gibt sicher menschlichere Methoden als die Hunde mit einer Spritze ins Herz umzubringen (sie enthält Frostschutzmittel, und die Tiere sterben unter schlimmen Schmerzen), sie mit Benzin zu übergießen und bei lebendigem Leibe anzuzünden, sie zu vergiften oder brutal zu erschlagen. (Am barmherzigsten wäre es natürlich, überhaupt keine unkastrierten Haustiere mehr auszusetzen, damit diese sich auf der Straße nicht länger unkontrolliert vermehren). Es stimmt wohl: Wir Menschen sind ein Albtraum, aus dem es kaum ein Erwachen gibt, solange wir hier unser Unwesen treiben.

Ganz demütig und klein bin ich vor euch großen Hundeseelen. Ich werde weiterhin um euch trauern, euch beweinen, für euch beten und für euch tun, was immer ich kann. Und ich hoffe, es gibt irgendwo in einem besseren Jenseits einen wundervollen Ort für euch, an dem ihr glücklich leben könnt und euch alles vergolten wird, was wir an euch verbrochen haben.

Lebenslichter 24.02.2020, 18.47 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Rex



REX, Rüde

ca. 6 Jahre

mittlere Größe

traurig, ängstlich, zurückgezogen

im Public Shelter Botosani seit 4 Jahren

Unter diesem Link: https://www.facebook.com/psbotosani/videos/2465740877010925/

ist ein kleines Video von ihm zu sehen und hier:

https://www.facebook.com/psbotosani/

finden Sie nähere Informationen über den Verein. Gern stelle ich auch den Kontakt her!

Lieber Rex, seit unfassbar langen vier Jahren musst du im Public Shelter von Botosani einsitzen.  Vier Jahre voller Einsamkeit und Isolation, ohne Licht und Sonne in einem winzigen Verschlag. Dein Anblick ist wohl einer der traurigsten, die ich kenne. Da meine ich, schon alles gesehen zu haben und schlimmer könne es nicht mehr kommen. Doch, es kann! Oft glaube ich, dass ich es nicht mehr aushalte und möchte am liebsten Schluss machen. Aber das ist pures Selbstmitleid. Ich brauche die Bilder nur anschauen, während ich hier in meinem Wohlstand sitze  und mich jederzeit bedienen kann, sobald ich Hunger oder Durst verspüre – aber du musst es ertragen, Tag für Tag. Was ist los mit den Menschen? Du bist ein Hund, ein lebendiges Wesen und kein Pflasterstein! Du möchtest laufen, toben, spielen und danach alle Viere genüsslich von dir strecken. Was hast du stattdessen? Einen Holzkasten, der dir kaum genügend Platz zum Umdrehen bietet, mit ein paar Strohhalmen auf dem harten, kalten Boden und – wenn du Glück hast – einen Schluck Wasser und einige Brocken Trockenfutter.

Viel kann ich nicht für dich tun, kann dich nur um Verzeihung bitten, dass ich als Mensch mitverantwortlich bin für dein Leid.

Hätten wir nicht bereits sieben Hunde, dann wärst du schon ganz bald hier. Ich weiß, dass du einer von vielen Millionen(!) Hunden bist, der  einem Menschen – s e i n e m -  Menschen unsagbar viel Glück und Freude schenken kann. Natürlich wirst du Zeit brauchen. Es wird eine Weile dauern, bis du die Schatten der Vergangenheit hinter dir lassen und ein richtiges Hundeleben führen kannst – auch ans gute Leben muss man sich erst gewöhnen. Aber mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wird dein Mensch dich alles  lehren, was du noch nicht weißt, nicht wissen kannst.

Lieber Rex, Wunder geschehen meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Vielleicht schaffe ich es auf diesem Wege, dir zu deinem Lebensglück zu verhelfen und für dich den Menschen zu finden, dessen Herz du im Sturm eroberst. Bis dahin fühle dich gestreichelt und umarmt. Möge ein Engel seine Flügel über dich breiten, dich trösten und wärmen. Ich werde jeden Abend beten für dich und deine Leidensgefährten, und meine Tränen begleiten dich. Vielleicht sind es sind es schon bald Freudentränen!

Lebenslichter 06.02.2020, 20.56 | (0/0) Kommentare | PL

Leben im Nichts

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Wort vorab: Niemand soll glauben, es müsse den gesamten Betrag, zum Beispiel für eine Schutzhütte, allein stemmen. Jeder noch so gering erscheinende Betrag (2€, 5€ oder so viel, wie jeder entbehren kann, ohne sich selbst einschränken zu müssen), ist eine unschätzbare Hilfe. Es gibt einen sehr schönen Satz: "Wenn viele Menschen viele von Herzen kommende, kleine Dinge tun, entsteht ein wunderbares, großes Ganzes." Bitte helfen Sie mit, wenn Sie können. Diese Hunde haben nichts verbrochen; sie können nichts dafür, dass sie in eine Welt hinein geboren werden mussten, die keinen Platz für sie hat. 

Übrigens: Die Vereine, die ich Ihnen hier auf meinen Seiten vorstelle, arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie sind als gemeinnützig anerkannt und stellen Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.


Notfallsituation im Public Shelter Târgu Jiu!

Jeder Tag ist ein Notfalltag für Carmena. Das Public Shelter wurde gerade erweitert, und es werden täglich mehr und mehr Hunde von den Hundefängern dort eingesperrt.

In der Stadt stehen Bürgermeisterwahlen an, an und die Verantwortlichen möchten die Straßen " säubern", um vor den Bürgern gut dazustehen. Die Straßenhunde stören das Bild -  doch auch wenn sie alle eingefangen und weggesperrt würden, sauber wären die Straßen dennoch nicht. Zuviel Blut von unschuldig Getöteten klebt auf dem Pflaster.

Für Carmena ist es ein Albtraum, denn sie muss die Konsequenzen tragen und ertragen, weil die Hunde wahllos in die Zwinger gesetzt werde.  Viel zu oft findet sie Hunde, die von anderen schwer verletzt wurden oder tot gebissen wurden. Die Hunde können nichts dafür, die Angst, der Hunger und der Stress sind einfach zu groß.

Wir brauchen dringend Eure Hilfe, um den Wahnsinn wenigstens im Ansatz zu bewältigen!

DANKE für jede Hilfe!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 


Ein weiterer Außenbereich des Public Shelter Târgu Jiu ist  ist inzwischen fertig gestellt -13 Zwinger voller Kälte und mit NICHTS!!!! 

13 Zwinger voller armer Seelchen und Schicksale - sie haben alles verloren und kaum eine Chance, wieder lebend herauszukommen! Die ersten 10 Hunde sind schon eingekerkert worden, und es werden viele weitere folgen.

In diesen Zwingern haben die Hunde GAR NICHTS - NICHT EINMAL HÜTTEN, VERNÜNFTIGE WASSER- ODER FUTTERNÄPFE

DAS WOLLEN WIR ÄNDERN!

Wir möchten gerne 13 große isolierte Hütten kaufen.
Eine Hütte kostet 110,00€ plus 240,00 € Transportkosten für alle
Es ist Winter in Rumänien, und diese Hunde haben nichts, wohin sie sich zurückziehen und etwas aufwärmen können.

Auch müssen die Zwingerwände unbedingt verändert werden, denn die Löcher sind zu groß und die Hunde stecken ihre Köpfe hindurch, was lebensgefährlich ist.

Futternäpfe und Wassereimer werden ebenso benötigt.

BITTE HELFT UNS, DAS LEBEN DIESER HUNDE EIN WENIG LEBENSWERTER ZU MACHEN

Sie haben nur uns!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 

https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 29.01.2020, 20.59 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Manchmal werden Träume wahr




Von unten links im Halbkreis nach oben rechts:
 

WENDY (aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

unser lieber, alter WOODY

 DAISY (aus der Shelterhölle Târgu Jiu in Rumänien)

NELLY, unsere kleine Schwarze

BARNY (aus Polen, seit 8 Jahren unser treuer Begleiter)

LILY (ebenfalls aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

 und BOBBY (gemeinsam mit Daisy aus Rumänien befreit)

 

Wir wünschen allen, die hier schreiben und lesen, gesegnete Feiertage  mit vielen frohen, festlichen und auch einigen geruhsamen Stunden -  sowie den vergessenen Seelen dieser Welt ein Licht in der Dunkelheit,  einen Engel zur Seite und ein besseres Leben im kommenden Jahr!

Lebenslichter 24.12.2019, 16.54 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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