Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tiere

Jacoby - Rufst du mich beim Namen?


JACOBY

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

Schulterhöhe: 60 cm

Tage, Stimmen. Immerzu und überall Stimmen. "Benny! Molly! Komm!" Jeden Tag hört man Wörter, die fliegen wie Leckerli durch die Luft, geworfen von lachenden Menschen, aufgefangen von fröhlich bellenden Hunden. Manche Namen werden mit Liebe ausgesprochen, viele mit Sehnsucht, andere einfach so.


Nur meiner fällt nie: Jacoby. Ich höre meinen Namen in der Stille. Ich fühle ihn, wenn alle anderen fort sind und ich allein in meinem Zwinger liege. Manchmal probiere ich ihn aus, ganz leise in Gedanken, und stelle mir vor, wie er in einer warmen Stimme klingt; wie es wäre, wenn jemand ihn laut ruft; nicht aus Versehen, sondern weil er wirklich mich meint.





Aber sie rufen, sie streicheln, sie adoptieren andere. Meine Schwester und meine Freunde durften gehen, sie durften diesen traurigen Ort verlassen, weil jemand sie beim Namen gerufen hat. Ich bin übriggeblieben, mit all den liebevollen Sätzen in meinem Herzen, die niemand je zu mir gesagt hat.


"Wart nur ab, Jacoby, irgendwann kommt auch dein Mensch, oder deine Familie und holt dich hier raus!" Das ist lange her. Ich habe gewartet, 365 Tage, 730 und inzwischen schon über 1500. Jeden einzelnen davon habe ich meinen Namen inwendig gespürt und ihn doch nie gehört. Ich weiß, wie die Jahreszeiten riechen und wie schwer Worte wiegen, wenn sie nicht ausgesprochen werden.


Ich bin freundlich und geduldig. Ich habe mich immer bemüht, möglichst unsichtbar und unauffällig zu sein, weil niemand nach mir ruft und nach mir verlangt. Vielleicht war das ein Fehler und ich habe deswegen keine Leine kennengelernt, weil ich nie dorthin durfte, wo ein Name mehr bedeutet würde als ein Eintrag in einer Liste.





Tage und Nächte vergehen, ich werde älter, schwerer und ruhiger. Meinen Alltag teilte ich lange mit Jontar und Betsy. Die beiden hatten Glück, sie durften in den Sicheren Hafen umziehen und warten dort auf ihre(n) Menschen. Ich blieb allein zurück. Wenn die Tierschützer mich alle paar Monate einmal für wenige Minuten besuchen kommen, spreche ich innerlich meinen Namen wie ein stilles Gebet. Manchmal glaube ich, die Sehnsucht hängt als Klang in der Luft, doch niemand nimmt sie wahr.


Was würde wohl passieren, wenn jemand an das Gitter käme, innehielte und meinen Namen sagte? Was könnte auf einmal in mir lebendig werden, wenn da draußen wirklich jemand wäre, der nicht einfach nur einen Hund sieht, sondern Jacoby ruft. Mich.


Vielleicht bist du das, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht sprichst du am Ende das Wort aus, das mein Leben zum Leuchten bringt, fängst meinen Namen auf und heilst die Stille und Leere in mir und um mich herum.





Und wenn die Zeit reif ist, kann ich das allererste Mal hören, wie mein Name klingt: Jacoby.


Bitte ruf DU mich, damit ich endlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Namen zu haben, kein Niemandshund mehr zu sein und nach Hause zu kommen.




Daniela Koenemann

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Lebenslichter 29.08.2026, 20.57 | (0/0) Kommentare | PL

Daffyd und Luken- Zwei Seelen. Zwei Geschichten. Ein Ziel

Daffyd

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 09/2018

Schulterhöhe: 63 cm

Juli 2025 Also gut, ich machs kurz: Ich bin Daffyd. Labrador-Mischling. Fast sieben Jahre jung. Freundlich, anhänglich, clever, recht super an der Leine – und ja, ein bisschen rund um die Hüften. Aber hey, ich bin seit fünfeinhalb Jahren hier eingesperrt. Da bleibt einem nicht viel außer fressen und vom großen Leben träumen! Ich liebe Menschen, ich gehe gern an der Leine, ich mag andere Hunde – und ich habe einen unbändigen Hunger ... nach Aufmerksamkeit. (Und auch nach Leberwurst, okay.)


Mein bester Kumpel Luken und ich sitzen seit einer gefühlten Ewigkeit im Zwinger. Beton unter den Pfoten, Gitter vor der Nase, null Auslauf geschweige denn irgendwelche Abenteuer. Aber wir geben nicht auf! Wir träumen von Sofas, Wiesen, Bällen, Streicheleinheiten – und ganz besonders von Ihnen!

Ich bin eben ein echter Labrador: immer gut drauf, lieb bis in die letzte Schwanzspitze, ständig auf der Suche nach Streicheleinheiten (und Snacks, wenn wir ehrlich sind) und bereit, Ihnen mein ganzes Herz zu schenken. Neulich waren ein paar liebe Menschen da. Sie haben mich gestreichelt, mir die Leine angelegt (WELTKLASSE!) und gesagt, ich sei ein richtig toller Hund.

Ich war begeistert. Endlich mal wieder Berührung. Endlich mal wieder Hoffnung. Und jetzt warte ich. Nicht still, nicht traurig – sondern mit Labradopower, wedelndem Schwanz und dem festen Glauben, dass da draußen jemand wie Sie ist. Jemand, der sagt: „Ja, Daffyd, komm her. Hier ist dein Zuhause. Hier darfst du laufen, lieben und leben.

Und dann ist da noch mein bester Freund Luken. Der stille Star, der Meister der leisen Töne. Der schüchternste Sonnenschein in der Betonzelle. Applaus bitte nur ganz leise, sonst erschreckt er sich.

Er lässt sich anfassen, schaut genau zu, wie ich mit Menschen umgehe, und wenn ich lächle (und das tue ich oft), dann huscht manchmal auch ein kleines Lächeln über sein Gesicht. An meiner Seite traut er sich kleine Schritte. Ich gebe ihm Sicherheit. Er gibt mir Rückendeckung. Zusammen sind wir unschlagbar wie Timon & Pumbaa, Ernie & Bert oder Batman & Robin. Nur eben mit Schlappohren und Nasen, die ständig am Schnüffeln sind.

Wir sind das perfekte Duo: Ich bringe das Selbstbewusstsein, die Streichelliebe und das Schwänzchenwedeln mit. Luken bringt ... nun ja, einfach sich selbst. Und glauben Sie mir: Das ist ganz schön viel.

Also, liebe Menschen da draußen: Wenn Sie einen lustigen, lebensfrohen und unglaublich treuen Labrador-Mischling suchen, dann adoptieren Sie mich, Daffyd! Und wenn Sie irgendwann denken: „Ach, so ein zweiter, schüchterner, aber herzensguter Hund wäre doch abenfalls schön. – dann holen Sie Luken dazu. Oder – Trommelwirbel! – Sie adoptieren uns gleich beide und feiern mit uns den größten Zwingerauszug seit Erfindung der Hundeklappe!

Endlich ankommen. Zusammen oder jeder für sich. Aber nie mehr allein.

Wir warten auf Sie.

Daffyd & Luken

August 2026: Diesmal konnte ich ihm nicht zeigen, dass alles gut wird.

Erinnern Sie sich noch, wie ich Ihnen von meinem besten Freund Luken erzählt habe? Ich habe geschrieben, dass ich ihm immer gezeigt habe, dass Menschen auch lieb sein können. Dass ich ihm Mut gemacht habe. Ich dachte wirklich, wir würden eines Tages gemeinsam diesen trüben Ort verlassen. Aber ich habe mich geirrt.

Wenn Menschen zu Besuch kamen, war ich immer der Erste am Gitter. Ich freute mich, ließ mich streicheln und zeigte Luken damit, dass nicht jede Hand etwas Schlechtes bedeutet. Luken war vorsichtiger. Er blieb lieber ein Stück zurück, beobachtete mich und fasste manchmal erst dann Mut, wenn er sah, dass ich vertraute.

So waren wir. Ich war der Mutige. Luken folgte mir. Vielleicht habe ich ihm all die Jahre auf meine Weise versprochen, dass irgendwann doch noch etwas Gutes kommen würde. Dass Menschen nicht nur am Zwinger vorbeigehen. Dass sich die Tür eines Tages öffnen würde, weil irgendwo da draußen wirklich eine Wiese, ein weiches Körbchen und ein Mensch auf uns warten.

Aber die Tür öffnete sich nicht. Fünfeinhalb Jahre lang war ich Lukens Mut auf vier Pfoten. Nur an dem Tag, an dem Luken starb, half mein Mut nicht mehr.

Luken starb dort, im Zwinger. Ich war bei ihm. Und diesmal konnte ich ihm nicht zeigen, dass alles gut wird. Ich konnte nicht vorangehen und sagen: Hab keine Angst. Ich konnte ihn nicht hinausführen. Ich konnte ihn nicht retten. Ich konnte nur bleiben. Und danach war Luken einfach nicht mehr da. Zurück blieb ich. Allein, in genau diesem Zwinger. An dem Ort, an dem wir so viele Jahre gemeinsam gewartet, an dem wir zusammen gehofft hatten; und an dem mein Freund gestorben ist.

All die Jahre hatten wir nicht viel. Kein Zuhause, keine Wiesen, keine eigenen Menschen – nichts von den Selbstverständlichkeiten eines glücklichen Hundelebens.

Aber wir hatten einander. Jetzt habe ich nur noch die Erinnerungen. Ich liege allein dort, wo jede Ecke nach Luken riecht. Und manchmal ist Stille lauter als jedes Bellen.

Ich bin noch immer derselbe Hund: Freundlich, anhänglich, verschmust und voller Lebensfreude, sobald Menschen zu mir kommen. Vielleicht sieht es sogar so aus, als wäre alles wie früher. Dabei ist nichts mehr wie früher. Denn für Luken kam die Hilfe zu spät.

Ich warte noch. Bitte lassen Sie nicht zu, dass auch meine Geschichte hinter Gittern endet. Ich konnte meinem Freund Nähe schenken. Sicherheit. Orientierung. Gesellschaft. Ein Zuhause konnte ich ihm nicht schenken. Aber vielleicht schenken Sie mir eins?

Margot Wolfinger

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Lebenslichter 16.08.2026, 16.34 | (0/0) Kommentare | PL

Jeder hat dich gern, aber keiner hat dich lieb... Kian



KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.

Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.

Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.

Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.

Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.

Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand. 


Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.

Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.

Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.

Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen. 

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Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL

And the winner is... Atos


ATOS

Rüde

geb. 2019

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Ich gewinne Medaillen; aber im Rennen um den Großen Preis – ein eigenes Zuhause – lande ich bisher nur unter „Ferner liefen…“

Atos ist ein Bruder von Darik, eines von vier jungen Wurfgeschwistern. Noch ehe ihr Leben so richtig beginnen konnte, fanden sie sich im April 2020 im Shelter Kozhuhovo wieder. Dort sitzen sie immer noch ein und warten sehnsüchtig darauf, von einem lieben Menschen entdeckt und aus ihrem tristen Dasein befreit zu werden.

Nicht nur Corona, aber auch, macht Hunde wie Atos zu Verlierern. Als die Menschen zu Hause bleiben mussten und sich langweilten, war die Nachfrage nach Hunden riesig. Allerdings nur nach süßen, putzigen Welpen, die natürlich reinrassig sein sollten, aber nichts kosten durften. So boomte der illegale Welpenhandel wie nie zuvor. Inzwischen gibt es wieder andere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten, und ein großer Teil dieser bedauernswerten Geschöpfe wird entsorgt – ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben. Da der von seinem Wesen her so liebenswerte Atos (wie so viele Tausende) rein optisch nichts Besonderes zu bieten hat und er obendrein kein niedliches Baby mehr ist, gibt es für ihn in Russland keine Aussicht, jemals eine eigene Familie zu finden. In diesem Land wird großer Wert auf Äußerlichkeiten gelegt; dabei sieht man bekanntlich nur mit dem Herzen gut, und wahre Schönheit liegt immer noch im Auge des Betrachters.


Dabei ist Atos ein ganz wunderbarer Hund. Er liebt seine Betreuer, die einmal in der Woche ins Shelter kommen und ihn für ein Stündchen aus seinem Gefängnis holen, über alles. Es gibt für ihn nichts Größeres, als mit ihnen zu schmusen, sich streicheln zu lassen und für kurze Zeit seine Einsamkeit und sein ganzes Elend zu vergessen. Das Shelter ist ja in vier Sektoren unterteilt. Ich weiß, das klingt gruselig, und genauso ist es auch. In jedem der Sektoren gibt es einen eingezäunten Auslauf. Dort dürfen die Hunde sich einmal in der Woche für sechzig Minuten die Beine vertreten, miteinander toben und spielen. Bei über dreitausend Hunden und nur wenigen Freiwilligen können allerdings nicht jedesmal alle Hunde berücksichtigt werden. So kommt es vor, dass manche wochenlang auf ein bisschen Fürsorge und Bewegung warten müssen.

Atos genießt dieses kleine Stückchen Freiheit immer in vollen Zügen. Er versteht sich bestens mit seinen Artgenossen, meidet jeden Konflikt und findet es einfach nur schön, mit seinesgleichen Spaß zu haben. 


In diesem Jahr durfte Atos mit den Betreuern sogar an einem Wettbewerb teilnehmen, welcher für die Hunde des Shelters veranstaltet wurde. Dort konnte er sich präsentieren, dort hat er sich bewiesen und auch eine Medaille gewonnen. Alle fanden ihn großartig, nur adoptieren wollte ihn niemand. So hieß es für ihn zurückzukehren in die Enge, die Einsamkeit und Langeweile seines kleinen, kahlen Zwingers und das zermürbende Warten begann wieder von vorn.

Atos ist ein offener und freundlicher, junger Rüde. Er würde gern gefordert und ausgelastet werden – vor allen Dingen aber möchte er den Menschen gefallen. Er versteht genau, was man von ihm erwartet, so hat er zum Beispiel schnell gelernt, richtig gut an der Leine zu laufen. 

Möchten vielleicht SIE diesem vielversprechenden Hundejungen ein schönes Zuhause schenken?Dann melden Sie sich doch bitte recht bald bei uns. Vielen lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Ich spreche alle Sprachen dieser Welt! Naida


NAIDA

 Hündin

50-55 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2011

Zwingernummer: D 25

 

Naida, eine aparte Mischlingshündin, wurde im Mai 2015 als Fundhund ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Ob sie jemals ein Zuhause hatte oder auf der Straße geboren wurde und sich dort jahrelang durchgekämpft hat, weiß niemand. Es ist das traurige und immer gleiche Los von Millionen Hunden in Russland und vielen anderen Ländern der Welt: Ungewollt geboren, weil Menschen zu faul, zu geizig oder einfach zu gleichgültig sind, um ihre Haustiere kastrieren zu lassen; verstoßen und irgendwo da draußen einem ungewissen Schicksal übergeben.

Die freiwilligen Betreuer beschreiben Naidas Wesen als äußerst freundlich und liebevoll. Menschen gegenüber zeigt sie sich aufgeschlossen und freut sich immer sehr über deren viel zu seltene Besuche. Dabei drängt sie sich niemals in den Vordergrund, sondern wartet geduldig, bis sie an der Reihe ist für ein wenig Zuwendung und Aufmerksamkeit – die einzige und so willkommene Abwechslung im tristen Shelteralltag.


Wie es scheint, steckt in Naida eine geborene Animateurin.  Im wöchentlichen Freilauf tobt und springt sie herum, fordert ihre Artgenossen zum Spielen auf und steckt alle mit ihrer Fröhlichkeit an. Dabei beweist sie jedes Mal, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehört.

Naida verträgt sich mit allen Hunden gut. Bei den heiß begehrten, leider immer viel zu kurzen Spaziergängen auf dem Sheltergelände zeigt sie sich von ihrer besten Seite. Sie läuft brav an der Leine, gehorcht den russischen Grundkomandos (wobei die Sprache völlig egal ist, wie überall im Leben macht auch hier der Ton die Musik) und konzentriert sich ganz auf SIE oder IHN an ihrer Seite.


Die intelligente, anhängliche Naida wäre überglücklich, wenn sich für sie endlich ein schönes Für-immer-Zuhause fände; gern bei naturverbundenen Menschen, die mit der junggebliebenen Hündin lange Spaziergänge durch Wälder und Wiesen unternehmen und ihr die Welt außerhalb von Sheltermauern und Gitterstäben zeigen möchten.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Lebenslichter 09.01.2024, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

Den Jahren mehr Leben für: Mysha


Zwingernummer: B 79

MYSHA wurde im September 2010 geboren und landete schon kurz darauf im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Das bedeutet: Sie hat in ihrem gesamten Leben bisher nicht anderes kennengelernt als dieses Dasein hinter Gittern. In ihrem Außenzwinger, der kaum dreieinhalb Quadratmeter misst und den sie sich mit zwei bis drei Leidensgefährten teilen muss, gibt es nur eine enge Holzhütte als einzigen Schutz vor Wind und Wetter. Da ist kein Ort, um sich einmal zurückzuziehen, von dem Stress und dem ständigen Gebell der dreitausend anderen vergessenen Seelen um sie herum. Platz, um sich einmal ausgiebig zu recken und zu strecken, gibt es keinen; außer Stehen, Sitzen und Liegen ist nichts möglich. Und das vierundzwanzig Stunden am Tag, Woche um Woche, Monat um Monat und Jahr um Jahr.

Nur einmal pro Woche gibt es für die Hunde eine kleine Abwechslung, wenn die freiwilligen Betreuer ins Shelter kommen. Dann haben die Tiere eine selige Stunde lang Gelegenheit zum Toben, Spielen, etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und mit viel Glück – denn der Andrang ist riesengroß – auch einmal gestreichelt zu werden. Doch diese kurze Stunde ist viel zu schnell vorbei. Dann heißt es wieder warten und durchhalten bis zur nächsten Woche.


Mysha hatte in ihrer Anfangszeit im Shelter große Angst davor, ihren Zwinger zu verlassen. Doch sie hat in all den Jahren viel von den anderen Hunden gelernt. Sie ist selbstsicher geworden und heute spielt, rennt und tobt sie gern mit ihren Artgenossen.. Und sie liebt es, an der Leine spazieren zu gehen. Sie ist eine äußerst freundliche, nur anfangs etwas schüchterne Hundedame, die aber schnell auftaut und Vertrauen fasst. Inzwischen kann sie den Besuch der Betreuer kaum erwarten, dann lebt sie zusehends auf.

Nun sind für Mysha fast elf Shelterjahre ins Land gegangen Aus dem einst süßen, scheuen Hundebaby ist eine reife, bezaubernde Seniorin geworden. Viele ihrer Mitgefangenen hatten das Glück, adoptiert zu werden. Nur Mysha blieb immer ungesehen zurück.

Nun sollte endlich auch sie an der Reihe sein, ein eigenes Für-Immer-Zuhause zu finden. Sie hat es mehr als verdient und sollte ihr Leben nicht einsam undvergessen in ihrem Zwinger beschließen müssen, sondern für den Rest ihrer Tage geliebt, umsorgt, gepflegt und verwöhnt werden!

Möchten vielleicht gerade SIE dieser liebenswerten Hündin einen Platz auf Lebenszeit schenken?

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Lebenslichter 09.01.2024, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

Happy New Time für: Mick?



Er braucht keine zweite Chance, denn Mick wartet noch immer auf seine erste! Er wartet auf seine Chance, diesem Ort zu entkommen, an dem er schon lebt, seit ein Welpe war. 

Mick wurde 2010 geboren und kam dann schon recht schnell ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Hier wartet er Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und in all dieser Zeit hat sich niemand für den hübschen, sanften Jungen interessiert. Niemals gab es eine Anfrage für ihn, während um ihn herum viele Hunde das Glück hatten, ein Zuhause zu finden und adoptiert zu werden.

Warum Mick noch immer hier ist, ist schwer zu verstehen. Er ist ein so sanfter und liebenswerter Hundemann. Er versteht sich gut mit den anderen Hunden und spielt gern mit ihnen. Und er liebt die Gesellschaft der freiwilligen Betreuer, die einmal pro Woche die Hunde besuchen.

Dann lebt Mick für eine selige Stunde auf. Dann darf er rennen, spielen, toben. Und wenn er Glück hat, nimmt einer der Betreuer ihn an die Leine und geht mit ihm spazieren. Das liebt Mick besonders. Dann gibt er sich große Mühe, alles richtig zu machen.


Aber das reicht scheinbar nicht aus, um endlich eine Chance zu bekommen. Um endlich gesehen zu werden. Denn als schwarzer Hund in diesem Alter ist er fast unvermittelbar. Schwarze Hunde sind in Russland nicht gefragt.

Und doch ist da die Hoffnung.

Die Hoffnung, dass irgendwo Micks Menschen auf der Suche nach ihm, nach genau ihm, sind. Und wir wollen ihnen helfen, Mick zu finden. Wir schicken sein Bild auf jeden Bildschirm, damit seine Menschen ihn endlich finden können. Damit Mick gerettet werden kann.

Und wenn Sie Mick auch kein Zuhause geben können oder wollen, so bitten wir Sie, seine Geschichte zu teilen. Denn für ihn ist es die einzige Chance, diesen Ort zu verlassen und ein neues Leben zu beginnen.

Der ruhige und freundliche Mick liebt die Menschen so sehr, dass er am liebsten immer in ihrer Nähe wäre. Im Freilauf verpasst er keine Gelegenheit, sich Streicheleinheiten abzuholen und ist dabei stets sehr höflich und unaufdringlich – er fragt ganz vorsichtig an und wenn man sich ihm zuwendet, genießt er die Aufmerksamkeit in vollen Zügen.

Mick hat im Shelter gelernt an der Leine zu laufen und macht seine Sache dabei wirklich sehr gut. Es scheint ihm wichtig, alles richtig zu machen und dabei orientiert er sich sehr am anderen Ende der Leine. Mit seinen Artgenossen verträgt er sich blendend.

Leider hat Mick hat schon wegen seiner Fellfarbe in Russland so gut wie keine Chance auf ein schönes Zuhause. Wir hoffen daher sehr, dass es gelingt, hier in Deutschland liebe Menschen zu finden, die ihn gern adoptieren möchten. Menschen, denen Mick sich anschließen darf und die seine wundervolle und freundliche Art zu schätzen wissen.


Mick ist ca. 55 cm groß, freundlich und sozial. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, daher könnte er auch gern zu einem bereits vorhandenen Hund vermittelt werden.Ob Mick sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Mick wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg nach Hause machen.

Über ernsthaftes Interesse freut sich die zuständige Vermittlerinnen. 

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Lebenslichter 09.01.2024, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

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welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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