Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tiere

Gebet der Tiere


Ach, lieber GOTT, an allen Tagen,

wollen wir dich etwas fragen:

 

DU hast doch einst auch uns erschaffen,

doch Menschen nehmen ihre Waffen

und schießen uns über den Haufen,

wenn flink wir durch die Wälder laufen.

 

Im Wasser, in der Luft, zu Lande,

verfolgt uns diese Menschenbande.

Dann geh´n sie in die Kirche beten.

Sag GOTT, ist das denn zu vertreten???

 

Milliarden Tiere werden geschlachtet,

kein Mensch je unser Leben achtet.

Sie sagen: "GOTT hat es erlaubt,

dass man euch das Leben raubt."

 

Hast DU, oh GOTT, denn nicht bedacht,

als DU uns damals hast gemacht,

dass wir auch leidensfähig sind,

genau wie Frau und Mann und Kind???

 

Warum sind Menschen nur so schlecht?

gabst wirklich DU ihnen das Recht

zu solchen fürchterlichen Taten?

Kannst DU uns das vielleicht verraten???

 

Sie sperr´n uns in den engen Stall

und mästen uns, bis wir ganz drall,

oft angebunden, ohne Licht,

sie sehen unsre Tränen nicht.

 

Dann werd´n wir aus dem Stall getrieben,

mit Stockschlägen und harten Hieben.

Ins Schlachthaus zerrt man uns hinein

und hängt uns auf an einem Bein.

 

Dann werden wir brutal erstochen.

Oh GOTT, was haben wir verbrochen???

Sie setzen uns auf Gitterrost

bei Hitze, Kälte und auch Frost,

bis unsre Füße ganz zerschnitten.

 

Da hilft kein Klagen und kein Bitten.

Das Fell zieht man uns um die Ohren.

Sag GOTT, sind wir dazu geboren,

nur zu ertragen Not und Pein?

Das kann doch nicht DEIN Wille sein???

 

Wir möchten keine Mäntel werden,

wir wollen leben hier auf Erden!

Kein Mensch kann unser Leid ermessen.

Hast DU uns, lieber GOTT, vergessen???

 

DU bist allmächtig, lieber GOTT,

drum hilf uns bitte aus der Not!!

Sag doch den Menschen hier auf Erden,

sie sollen endlich menschlicher werden.

 

Nimm Waffen schnell aus ihrer Hand,

gib ihnen bitte mehr Verstand,

damit sie uns nicht mehr so quälen

und unser einzig Leben stehlen.

 

Verbiete ihnen, uns zu jagen,

in Fallen fangen und erschlagen.

Sie sollen über uns nicht lachen,

mit uns keine Versuche machen.

 

Und sag vor allem jedem Kind,

dass wir auch Mitgeschöpfe sind.

Und erst, wenn jeder Mensch uns liebt,

dann wissen wir, dass es DICH gibt.

(Herta Blihall)


Lebenslichter 22.08.2020, 14.11 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Platz an der Sonne für: Inima


INIMA

Hündin,
ca. 2011 geboren
und ca. 50 - 55 cm groß

freundlich, zurückhaltend aber neugierig

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/


SCHAUT NUR,  DORT OBEN!

Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!

Wie schön muß es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muß es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?

Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.

Es ist so fürchterlich trostlos hier - all die verzweifelten Seelen, all das Elend... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin doch viel zu schwach und sensibel für diese Hölle!

Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!

Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich den Tag überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim zu finden!

Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?

Dann schreibe bitte schnell an:

 Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 22.08.2020, 14.00 | (0/0) Kommentare | PL

SOS für: Jannes


JANNES

Rüde,
ca. 2012 geboren
und ca 60 cm groß

freundlich, zurückhaltend, neugierig, aber vorsichtig -
braucht etwas Zeit


BITTE helft mir, bevor es zu spät ist! Oder ist mein Schicksalschon besiegelt??

Wieviele Attacken werde ich noch überleben? Wieviele Schmerzen muss ich noch ertragen? Der Neue im Zwinger hat mich im Visier und er wird nicht aufhören, bis....

Meine Bisswunde schmerzt so sehr, und die Angst schnürt mir die Kehle zu! So oft habe ich schon andere um ihr Leben schreien gehört - so oft wurden arme Seelen zu Tode gebissen. Bin ich jetzt dran?

Jeden Tag versuche ich, mich ganz klein zu machen. Ich drücke mich ganz eng an die Wand und bewege mich nicht - so viel Angst!

Aber ich kann mich nicht schützen, er ist doch viel stärker als ich und ich habe keine Chance, ihm zu entkommen! Wo sollte ich denn auch hin?

Nie habe ich ihm etwas getan. Ich bin viel zu ruhig und zurückhaltend, um jemanden zu ärgern. Wir sitzen doch alle in derselben furchtbaren Hölle - ist das nicht schlimm genug?

Es gibt nur noch eine einzige Hoffnung für mich - DASS MEIN MENSCH MICH ENDLICH SIEHT UND RETTET!!

BITTE, BITTE lieber Mensch, schau mich an! schau mit deinem Herzen.

Und schreibe ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

 http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

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ANMERKUNG: Sie könnten mit Recht sagen, warum setzt ihr ihn nicht in einen anderen Zwinger, wenn die Zwei sich nicht vertragen. Das geht aber nicht so ohne weiteres. Beim Shelter Targu Jiu handelt es sich um ein Öffentliches Shelter. Ein falsches Wort oder eine unbedachte Handlung, dann wird den Freiwilligen der Zutritt verboten und die Hunde sind endgültig ihrem Schicksal ausgeliefert. Den Hundefängern ist es egal, ob die Tiere sich gegenseitig tot beißen; sie werfen alles durcheinander, wie es gerade kommt. Die Übernahme einer Namenspatenschaft kann aber dazu beitragen, dass die Hunde ins Private Shelter umziehen dürfen (vorausgesetzt, dort ist noch ein Platz frei) und somit zumindest vor dem sicheren Tod bewahrt bleiben.

Lebenslichter 01.08.2020, 18.37 | (0/0) Kommentare | PL

Brief eines Arbeiters in einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht einen Weckruf!

Als Leiter einer Perrera werde ich etwas mit Euch teilen ... einen Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die Ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn sie nicht mehr die süßen Hundebabies sind. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass eine 90%ige Chance besteht, dass diese Hunde nie mehr aus dem Zwinger kommen, wenn sie erst einmal hier gelandet sind? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt herum laufen, sind reinrassige Tiere.

Die häufigsten Ausreden, die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen, und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen."Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus, in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten."Und was dachten Sie denn, wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier."Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten."Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund." Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird. Und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die es verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass es mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Fressen, welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß und schwarz ist oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge ...) angehört, hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick, in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" sie sind.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist, wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektion der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von €150,- zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch etwas über die Euthanasie schreiben, für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz, bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder Deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem, wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht und eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lautem Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten, wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.
Ich hasse meinen Job, ich hasse es, dass es ihn überhaupt gibt, und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn Ihr Euch nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras! Nur Du kannst das stoppen! Ich mache alles Mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere, die rein kommen als die, die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben!

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh, und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe Ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.

Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.
Jazz M. Onster.

QUELLE: bmt

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Anmerkung: Auch unser Barny saß in Polen in einer solchen Tötungsstation. Aber nicht nur in Polen - in Rumänien, Italien, Ungarn, Spanien, Bulgarien und zahlosen anderen Ländern der Welt... es ist überall dasselbe Bild. Die Todeskandidaten werden meist wahllos zusammengestellt und den Verantwortlichen ist es egal, ob junge oder alte, hübsche oder hässliche, gesunde oder kranke Hunde sterben. Wieviele Hunde an einem Tag sterben, hängt davon ab, wie voll die Perrera ist. Es können 50 Hunde sein, es können aber auch "nur" 15 sein. Da kommt der Veterinär und sagt: "So, jetzt dieser Zwinger, dieser und dieser..." Barny hatte das große Glück, dass er über das Tierheim Herzsprung nach Deutschland kam und so den Weg zu uns fand.

Lebenslichter 25.07.2020, 20.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Hans im Glück?


...ein Hund,

der niemals erwachsen werden möchte

Hans´ Leben begann, wie eigentlich kein Hundeleben beginnen sollte. Gerade von der Mutter entwöhnt und dann in einer Welt gelandet, die aus Gittern und Trostlosigkeit besteht. Der einsamen Welt des Shelters "Kozhuhovo".

Und hier lebt er nun seit 2014. Hans ist im Shelter aufgewachsen und hat somit nie ein Leben ohne Einsamkeit und ohne Gitter kennen gelernt. Noch nie durfte er erfahren, wie es ist, ein eigenes Zuhause zu haben.

Im Sommer der Hitze ausgesetzt, im Winter der russischen Kälte. Kein Körbchen, nur eine kleine Holzhütte im Zwinger die ein wenig Schutz gibt. Und das einzige Bisschen Freiheit das Hans kennt, ist wenn er einmal in der Woche in den Auslauf darf. Hier kann er mit seinen Artgenossen spielen und ein paar wenige Streicheleinheiten von den Betreuern bekommen. Ein kleines bisschen Glück. 

Und Glück ist das, was Hans bisher in Russland nicht hatte. Er ist mittlerweile kein kleiner Welpe mehr. Er ist ein großer, wunderschöner Rüde geworden. Zu groß für eine kleine russische Stadtwohnung. Zu schwarz und unscheinbar um gesehen zu werden.

Nur einmal wurde der hübsche, ca. 60 cm großer Rüde für eine kurze Zeit aus dem Shelter adoptiert. Er durfte das Shelter Kozhuhovo für 5 Monate verlassen, denn er sollte als Wachhund dienen. Doch leider war Hans ganz und gar nicht dafür geeignet.

Niemand hatte Hans gezeigt wie sich ein Wachhund verhält oder was die Aufgaben eines Wachhundes sind. Mal ganz davon abgesehen, dass Hans auch nicht einen Ansatz von Wachhund in sich trägt. Er ist ein lieber und freundlicher Kerl, der viel lieber bei den Menschen ist, sich streicheln lässt und mit einem spielt. Sein Interesse irgendetwas oder jemanden zu beschützen und zu bewachen war gleich null.

So hieß es für Hans wieder zurück ins Shelter und darauf hoffen, dass sich andere, liebe Menschen finden, die ihm ein richtiges Zuhause als Familienhund schenken würden. Doch diese Menschen blieben aus und Hans ist ein weiterer schwarzer Hund unter vielen. Er fristet sein Dasein im Zwinger, freut sich über den Besuch der Betreuer und lebt Tag für Tag vor sich hin.


Besonders angetan ist Hans von den Betreuern im Shelter, die kommen, um ihn und die anderen Hunde in den Auslauf zu lassen, mit ihnen spazieren gehen, sie streicheln und ihnen Aufmerksamkeiten schenken. Hans mag es sehr, wenn er sich auf seine Hinterbeine stellen kann und sich dann an die Betreuer schmiegen darf, ihnen in die Augen schaut und sieht – für diesen einen Moment ist diese Welt schön und er wird gesehen.

Mit seinen fast 6 Jahren ist Hans noch recht verspielt und aktiv. Im Inneren ist er ein junger Hund, einer der nie so richtig erwachsen werden wollte – ein großer Peter Pan halt. Es wäre wirklich schön, wenn Hans noch einmal eine Chance bekommen würde, nicht als Wachhund, sondern als geliebter Familienhund.

Hans ist mit seinen Artgenossen verträglich, spielt gerne im Auslauf mit ihnen und freut sich über andere Artgenossen die mit spielen. Natürlich mag und genießt er auch die Zeit mit seinen Betreuern alleine. Er geht gerne und gut an der Leine spazieren und freut sich dort über die Aufmerksamkeit und Nähe, die ihm zuteil wird. Im Sommer, wenn es schön warm wird, liebt Hans es, im Wasser zu spielen. Die Sandmuscheln im Shelter werden dann zum Highlight des Tages für den hübschen Riesen.

Eine aktive und naturbegeisterte Familie oder auch Einzelperson wäre ideal für Hans. Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen möchten und ihm all die Dinge zeigen, die er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Einfach Menschen, die ihn bei sich aufnehmen, ihn lieb haben und ihn nie wieder her geben wollen.

Hans ist bereits kastriert, gechipt und geimpft. Wie all unsere Vermittlungshunde sucht Hans ausschließlich nach einer Endstelle. Wie der genaue Vermittlungsablauf bei uns funktioniert und warum wir unsere Hunde nur auf Endstellen vermitteln können Sie hier nach lesen: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Hans und seine Vermittlerin Yvonn Phillips würden sich freuen, wenn sich liebe Menschen mit ernsthaftem Interesse melden. 

Yvonn Phillips
Email: y.phillips@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 02822-7159818

Mobil: 01578-7030172

Lebenslichter 10.07.2020, 16.29 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Mukha



Seit 2009 im Shelter -

ein Leben hinter Gittern.


MUKHA kam 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Heute, 11 Jahre später, ist sie noch immer dort. 

Mukha gehört zu den Langzeitinsassen... zu den Vergessenen... zu den Alten.

Eigentlich würde damit dann auch die Lebensgeschichte von Mukha enden. Wer will schon einen alten, schwarzen Hund? Offensichtlich 11 Jahre ja wohl niemand...

Doch Mukha ist mehr. Und alles, was sie heute ist, hat sie sich hart erarbeitet. Die freiwilligen Helfer waren es, die sich um das Vertrauen der verängstigten Hündin bemühten, sie nach den langen Jahren im Zwinger in den Auslauf führten und seit letztem Jahr nun auch an die Leine gewöhnen.

Mukha zeigte sich immer freundlich... und dass sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört. Mukha genießt es sehr, sich im Auslauf zu bewegen, ist für ihr Alter noch gut aktiv und neugierig. Leider sind die Momente im Auslauf immer viel zu kurz und auch nur möglich, wenn die Freiwilligen am Wochenende im Shelter sind.

Ansonsten lebt Mukha ihr Leben auf 3 Quadratmetern in ihrem Außenzwinger oder besser gesagt, das Leben zieht an ihr vorüber. Mukha ist in diesem Shelter nur ein Hund von ca. 3000 Hunden... ein Entkommen scheint aussichtslos.

Und doch hoffe ich auf eine Chance für Mukha.

Für Mukha suche ich liebe Menschen, die nicht viel erwarten, sondern ihr mit Geduld und Empathie begegnen und ihr zeigen, dass es mehr gibt als ein Leben hinter Gittern. Sie war nun lange genug eingesperrt und soll endlich anfangen dürfen zu leben.




Mukha ist freundlich zu Menschen, braucht aber Zeit um Vertrauen zu fassen.

Ihr Geburtsdatum wurde im Shelter auf ca. 2006 geschätzt. Laut ihrer Betreuer erkundet Mukha aber noch gerne ihre Umgebung und kann auch Türen öffnen.
Mit ihren Artgenossen verträgt sich Mukha gut, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Mukha suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Liebe Mukha, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich Deinen Menschen findest und Du hoffentlich doch noch erleben darfst, dass es mehr gibt als das endlose Warten im Zwinger.

Wichtige Daten im Überblick:

 Hündin
 ca. 14 Jahre alt (geb. ca. 2006)
 ca. 55 cm
 kastriert
 gut verträglich mit Artgenossen
 freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen
 kennt das Laufen an der Leine
 noch im Shelter in Russland
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
 eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 06.07.2020, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Endstation Hoffnung für: Thomas



Thomas ist nur noch ein Wrack, der Schatten eines Hundes. Zu sensibel, um den Stress im Shelter noch länger zu ertragen - den quälenden Hunger, den beißenden Gestank, den ständigen, ohrenbetäubenden Lärm.

Er sehnt sich so sehr nach einer Familie, nach Menschen, die ihn einfach nur lieben. Er muss dringend aus dem Shelter heraus, sonst gibt er sich auf.

Thomas ist verträglich mit allen Hunden, er ist kein Streiter. Menschen gegenüber verhält er sich freundlich und zutraulich. Er ist etwa 9 Jahre alt, von mittlerer Größe, geimpft und kastriert.

Wer möchte dem lieben Kerl noch ein paar schöne Jahre schenken? Er hat es so sehr verdient, nach allem, was er schon durchlitten hat. 

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte unter: herzenshunde.valcea@gmail.com


Lebenslichter 04.07.2020, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL

Es geht nicht darum, ob sie denken oder sprechen können

Es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können.
JEREMY BENTHAN

Zum Gedenken an alle Tieropfer von YULIN

im Corona-Jahr, 21. – 30. 6. 2020


Wir trauern um die Ermordeten von Yulin.
Es tut uns unendlich leid, dass wir euch nicht retten konnten.
Mögen eure Seelen geheilt
und eure Qualen euch vergolten werden,
auf der anderen Seite des Regenbogens!


Lebenslichter 21.06.2020, 18.46 | (0/0) Kommentare | PL

Esmi - ist der Schritt ins Glück ganz nah...



ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.

Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.

Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.

2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.

Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.


ESMI genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.

Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.

Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.

Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würde sich ihre zuständige Vermittlerin Claudia Peters sehr über Anfragen freuen.
Email: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden.

Wichtige Informationen zu unserer Vermittlung und unseren Transporten können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Wer noch weitere Bilder und ein Video von Esmi sehen möchte, findet diese auf unser HP hier: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1280-esmi

Liebe Esmi, wir wissen nicht, ob wir es schaffen, Dir den Weg ins Glück zu ebnen, aber wir werden es versuchen und hoffen darauf, genau die Menschen zu finden, die Dich schon immer gesucht haben. Bitte glaub daran, dass Wunder immer dann geschehen, wenn man sie nicht erwartet… und Menschen, die Dein persönliches Wunder wahr werden lassen, werden die notwendige Unterstützung von uns bekommen! 


Lebenslichter 30.01.2020, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL

Wahre Worte eines großen Menschen

"Wer einmal in diesen Abgrund von Qual, welche die Menschen über die Tiere bringen, hineingeblickt hat, der sieht kein Licht mehr; es liegt wie ein Schatten über allem, und er kann sich nicht mehr unbefangen freuen." ALBERT SCHWEITZER

So erging es mir zu Weihnachten. Ich habe unsere Lieblinge gestreichelt, sie mit Leckerchen verwöhnt und mich an ihrer Zufriedenheit erfreut - gleichzeitig habe ich bittere Tränen geweint um all die armen Seelen, die weiter in ihrem tristen Dasein ausharren müssen. Die meisten von ihnen ohne Hoffnung, dass sich jemals etwas zum Besseren wenden könnte. Aber trotzdem lohnt es sich weiterzukämpfen - Lily und Wendy sind der schönste Beweis dafür! 

 

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Lebenslichter 28.12.2019, 20.43 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

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und/oder Verlinkung, 

welche meinen persönlichen 

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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