Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Tiere

Ein Weihnachtswunder für: Grey


Grey lebt seit Dezember 2019 in einer Hundepension. Dort ist er wenigstens der Witterung nicht ausgesetzt. Trotzdem suchen wir nach wie vor ein schönes Zuhause für ihn, denn die Hundepensionen in und um Moskau sind mit einem kleineren Tierheim in Deutschland vergleichbar.

Vorgeschichte:

Grey lebt bereits seit 2009, seit seiner Welpenzeit, im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. 11 lange Jahre hat Grey nun schon sein Dasein im engen Käfig gefristet. Ein Leben, in dem er bis heute nie die Chance hatte, etwas anderes als Gitterstäbe zu sehen.

Irgendwann in den ersten Jahre, als noch keine ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kamen, um sich der vielen Hunde dort anzunehmen, muss Grey etwas zugestoßen sein. Sein linkes Hinterbein war gebrochen. Ob einer der Arbeiter zugeschlagen hat oder ob es eine andere Ursache dafür gibt: Wir wissen es nicht und auch die Betreuer können nichts darüber berichten. Als sie Grey kennen lernten, lief er bereits oft auf drei Beinen. Offensichtlich hatte vorher niemand bemerkt, dass mit ihm etwas nicht stimmte.

Aus den Berichten der Ehrenamtlichen geht hervor, dass viele der Arbeiter oft Angst vor den Hunden haben und schon einmal mit den Füßen zutreten oder mit der Schaufel hinlangen, wenn ihnen ein Hund zu nahe kommt.

Grey läuft auch heute noch oft auf drei Beinen. Wir haben ihn bei unserem letzten Besuch im Shelter kennen gelernt und sein Anblick hat uns tief getroffen.

Da wir für ihn fremde Menschen waren, mochte er sich nicht von uns anfassen lassen, aber das kann ihm auch niemand verübeln. Von seinen Betreuern wissen wir, dass er einfach etwas Zeit braucht, um Vertrauen zu fassen – Zeit, die wir in diesem Moment leider nicht hatten. Wenn Grey erst merkt, dass ihm nichts geschieht, liebt er es, Aufmerksamkeit zu bekommen und gestreichelt zu werden.


Grey hat in Moskau keinerlei Chancen auf ein Zuhause und wir wissen, dass es für einen schüchternen, großen Hund wie ihn, der noch dazu ein Handicap hat, auch in Deutschland nicht einfach sein wird. Dennoch wollen wir nichts unversucht lassen, für diesen tapferen Hund die passenden Menschen zu finden.

Jahr für Jahr hat Grey gegen Hitze, Kälte und Nässe gekämpft und hat nicht aufgegeben. Er ist im Shelter zum Senior geworden und die Zeit läuft gegen ihn.
Wir hoffen sehr, dass es gelingt, die richtigen Menschen für Grey zu finden, denn uns lässt der Gedanke nicht los, dass sein Leben endet, wie es angefangen hat: hinter Gittern in einem kalten, winzgen Außenzwinger.

Grey ist ca. 60 cm hoch, geimpft, gechipt und kastriert. Er kennt die Hundeleine und läuft inzwischen recht gut daran. Er ist verträglich mit Artgenossen.
Sein Hinterbein war offensichtlich gebrochen und ist ohne medizinische Versorgung wieder zusammen gewachsen.



Wir suchen für Grey ein Zuhause, in dem man nichts von ihm erwartet. Seine neuen Menschen sollten Zeit, Geduld und Empathie mitbringen. Da Grey noch nie in seinem Leben ohne Artgenossen war, wäre es wunderbar, wenn vielleicht bereits eine nette Hündin in seinem neuen Zuhause leben würde, von der er lernen und die ihm etwas Sicherheit geben kann.

Ein ebenerdiges Zuhause ist wegen seiner Behinderung nicht nur wünschenswert, sondern zwingend notwendig.

Grey könnte schon bald auf die Reise nach Deutschland gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für ihn haben und ihn gern adoptieren möchten.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

https://tierschutz-miteinander.de/

https://www.facebook.com/Tierschutz-miteinander-eV-1428377177449744

Lebenslichter 24.12.2020, 19.43 | (0/0) Kommentare | PL

Weihnachten der Tiere


Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"

"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."

"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."

"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."

"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."

"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."

"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."

"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.

"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?"


Der Ursprung der Fabel:

Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.

Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.


In diesem Sinne,

Gesegnete Feiertage!


Lebenslichter 24.12.2020, 14.15 | (0/0) Kommentare | PL

Erst denken, dann schenken!


"Weihnachten ist für viele Menschen das Fest der Freude und der Liebe. Das Bild von fröhlichen Menschen und vor allem von lachenden Kindern, die mit ihren neuen Haustieren unter dem Weihnachtsbaum spielen hat wohl jeder zukünftige Heimtierhalter und der liebende Mensch, der Tiere verschenken möchte, im Sinn. Leider wird häufig aufgrund einer solchen romantischen Vorstellung oder auch nach langanhaltender Quengelei der Kinder ein Tier unter den Weihnachtsbaum gesetzt, über dessen wahres Wesen und dessen Bedürfnisse meist nicht ausreichend nachgedacht wurde.

Nicht selten stellt sich dann erst am Weihnachtsmorgen die Frage, was das Tier eigentlich fressen muss - da stellt sich die Frage aber wirklich zu spät - und es wird schwer, passendes Futter an einem Feiertag zu besorgen. Oder aber es wird einem bewußt, dass der ausgesuchte Käfig, der im Zoogeschäft so groß aussah in Wahrheit zu klein ist. Möglicherweise gefällt dem Beschenkten aber das Tier auch gar nicht oder er hatte eine ganz andere Vorstellung davon, wie die Unterkunft für sein Tier auszusehen hat.

Jeder Umgebungswechsel ist für die Tiere sehr anstrengend. Gerade kleine Heimtiere wie Vögel, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Reptilien benötigen in den ersten Tagen in der neuen Heimat viel Ruhe, um sich einleben zu können. Die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel, Familienfeiern und Besuchen sind absolut nicht dafür geeignet, einem scheuen Tier die Angst zu nehmen. Landschildkröten werden für den Weihnachtsverkauf sogar von ihrem Winterschlaf abgehalten. Sensible Hunde oder Katzen werden durch den Weihnachtstrubel verschreckt.

Spätestens im neuen Jahr gehts dann richtig rund: das niedliche Kaninchen wurde größer und fing an zu beißen, die Meerschweinchen waren zu laut, der Hamster stand erst nach 23 Uhr auf, die Landschildkröte ist doch nicht so aktiv wie erhofft, die Mutter war allergisch gegen den neuen Hund, dieser war noch dazu unsauber und die Katze hat das Sofa zerkratzt - jetzt erst merken die neuen Tierhalter, dass ihre Tierwahl vielleicht doch nicht ganz passt - und viele Tiere, die in weihnachtlicher Vorfreude gekauft wurden, sind nun nur noch lästig und müssen wieder weg. Die Tierheime sind nach Weihnachten voll mit niedlichen Tierchen die unpassend verschenkt wurden.


Deshalb Stofftiere unter den Baum!
Sie können viel mehr Freude schenken, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:

Legen Sie statt eines lebenden Tieres ein passendes Stofftier mit Gutschein unter den Baum. So hat der Beschenkte etwas, worauf er sich weiter freuen kann. Kaufen Sie ein paar Bücher über das ausgewählte Tier oder drucken Sie Informationen aus dem Internet aus. Zu vielen Nagerarten finden Sie auf den Seiten der Nagerhilfe ausführliche Informationen, Infomappen und Faltblätter.

Während der Feiertage ist dann viel Zeit, die Bücher zu lesen, passende Gehege auszusuchen oder sogar selber zu bauen. Die zukünftigen Halter können sich im Internet weiter informieren und so schon vorab Vieles über ihre neuen Hausgenossen lernen. Manchmal wird dabei bemerkt, dass man eine falsche Vorstellung vom Tier hatte, mitunter wird ein anderes Haustier gewählt. Aber noch häufiger lernen die Besitzer gleich vieles über tiergerechte Haltung. Es macht sogar richtig Spaß, sich vorab mit der Einrichtung eines Geheges oder dem Aussuchen eines Kratzbaums oder Hündekörbchens zu befassen. Eine artgerechte Unterbringung zu schaffen, geht nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit und der Beschenkte möchte seine eigene Vorstellung auch mit verwirklicht sehen. So wird die Vorfreude auf das neue Tier gesteigert und das Tier kommt zu Menschen, die sich darauf vorbereitet haben und wird sich von Anfang an wohl fühlen. Nur so entstehen echte Freundschaften zwischen Mensch und Tier!

Nach den Feiertagen können Sie dann in aller Ruhe in die Tierheime der Umgebung fahren und zwischen unzähligen Tieren aller Art in allen Altersgruppen wählen. Gerade diese Tiere haben es verdient, in ein schönes Zuhause zu kommen. Keine Angst vor diesen Tierheimtieren - Jungtiere im Tierheim benehmen sich nicht anders als Jungtiere im Zoogeschäft. Auch Rassetiere bekommen Sie im Tierheim. Es spricht auch viel dafür, zuerst einmal einem älterem Tier, dessen Charakter schon bekannt ist, ein schönes Zuhause zu geben. So können Sie diese Tierarten erst einmal in Ruhe kennen lernen und übernehmen die Verantwortung für ein Tier über einen überschaubaren Zeitraum.

Sollten Sie wider Erwarten keine der von Ihnen gewünschten Tierarten im Tierheim finden, so wenden Sie sich an einen vertrauensvollen Züchter in Ihrer Nähe. Dieser kann Ihnen auch weitere Pflegetipps für Ihren neuen Schützling mit auf den Weg geben und Sie sehen, wie die Tiere dort gehalten werden. Im Falle von Reptilien (da gehören die Schildkröten mit dazu) ist der Züchter in den meisten Fällen die bessere Wahl, weil man dort gleich sehen kann, wie groß das Tier wird.

Überlegungen vor dem Einzug des neuen Haustieres
Sie können sich anhand folgender Fragen schon mal selber testen, ob Haustiere für Sie in Frage kommen:

- Viele Tiere werden recht alt, Meerschweinchen und Kaninchen können 8 Jahre alt werden, Hund und Katze werden noch älter, Schildkröten können sogar weit über 80 Jahre alt werden! - Können und wollen Sie sich so lange um diese Tiere kümmern?

- Manche Tierarten wie Ratten, Hamster und Mäuse hingegen werden meist nicht älter als 2 Jahre - können Sie und Ihre Kinder damit umgehen den geliebten Hausgenossen so schnell wieder zu verlieren?

- Sind alle in der Familie mit den neuen Hausgenossen einverstanden und bereit, sich um die Tiere zu kümmern?

- Liegen evtl. Allergien vor? Alle Familienmitglieder sollten sich testen lassen. Dabei wird nicht nur eine Allergie auf das entsprechende Tier getestet - viel häufiger werden gerade Kleintiere wegen einer Heuallergie (dieses gehört in fast jedes Kleintierheim und ist für Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas sogar Grundnahrungsmittel), Stauballergie (Käfigeinstreu staubt immer - auch staubarme Einstreu) und ggf auch auf das Futter der Tiere getestet.

- Wohin mit den Tieren im Urlaub? Gerade bei Käfigtieren ist es nicht leicht, einen geeigneten Urlaubspflegeplatz zu finden. Tierpensionen sind kostspielig, das muss eingerechtnet werden.

- Nicht alle Tiere sind von Anfang an stubenrein, mache Tiere werden es nie - bekommen die Tiere trotzdem Auslauf in der Wohnung? Behalten Sie auch einen Hund, der nicht Ihren Wünschen entspricht?

- Nager könnten beim Auslauf Möbel, Bücher und andere Dinge annagen. Katzen wissen nicht immer, was Kratzbaum und was Sofa ist, und schon mancher Hund fand einen Designerschuh essbar - nehmen Sie das in Kauf?

- Reptilien haben ganz besondere Ansprüche an die Pflege. Viele unterliegen dem Bundesartenschutz und müssen auch bei den entsprechenden Stellen registriert werden!

- Sind die gewünschten Tiere vom Vermieter erlaubt? Manche Reptilienarten, sowie Hunde und Katzen müssen vom Vermieter genemigt werden.

- Kranke Tiere müssen vom Tierarzt behandelt werden - Sind Sie bereit, dafür Geld auszugeben und zwar Beträge, die den Anschaffungswert des Tieres bei weitem übersteigen? -

- Die Pflege eines Tieres muss immer in den Händen Erwachsener liegen, kein Kind ist in der Lage, sich immer um sein Tier zu kümmern. Kinder können oft nicht abschätzen, wie wichtig das tägliche Versorgen der Tiere ist. Kinder vergessen im Spiel ihre Kraft und können Tiere verletzen. Egal um welches Tier es sich handelt, ein erwachsener Mensch muss sich jeden Tag um dieses Tier kümmern.

- Alle Tiere welche in Käfigen oder Terrarien gehalten werden benötigen sehr viel Platz - mehr als ein kleiner Käfig im Regal. Einige Tierarten fühlen sich in Außengehegen wohler, mache brauchen die Sommersonne um gesund zu bleiben.

Dies sind nur einige Fragen die vorab zu klären sind, prüfen Sie bitte gewissenhaft, ob Sie wirklich bei allen Fragen ganz sicher sind."
Copyright by www.diebrain.de

Und sollten Sie nach reiflicher Überlegung zum dem Schluss kommen, dass ein eigenes Haustier zurzeit doch nicht in Ihren Haushalt und familiären Alltag passt, so gibt es noch zahlreiche andere Möglichkeiten, wie Sie Ihrer Tierliebe Ausdruck verleihen können. Eine davon ist diese hier (übrigens auch ein wunderbares Geschenk in letzter Minute oder für den, der schon alles hat - und das nicht nur zur Weihnachtszeit):


Selbstverständlich können Sie auch jede andere Organisation Ihrer Wahl unterstützen. Es gibt leider so viele arme, heimatlose Seelen!



Lebenslichter 04.12.2020, 19.43 | (0/0) Kommentare | PL

Alle Jahre wieder

Keine Tiere unterm Weihnachtsbaum!
TASSO appelliert: Vierbeiner sind keine Geschenke

Gerade an Weihnachten gibt es nichts Schöneres als strahlende Kinderaugen. Da ist es verständlich, dass viele Eltern ihrem Nachwuchs auch den größten Wunsch erfüllen möchten: ein eigenes Haustier. Doch die Tierschutzorganisation TASSO e. V. warnt: „Wenn die Kinder erst einmal bemerken, dass der Hund mehrmals täglich - ganz gleich bei welchem Wetter - Gassi gehen möchte, und sich die Katzentoilette oder das Kaninchengehege nicht von alleine reinigen, lässt die Freude an dem einst heiß begehrten Familienzuwachs schnell nach. Sind die Eltern nicht dazu bereit, generell die Verantwortung zu übernehmen, landet das Tier spätestens im neuen Jahr im Tierheim und wartet – manchmal jahrelang – auf ein neues Zuhause“, so Philip McCreight, Leiter von TASSO.

Tiere seien nicht nur zum Kuscheln da, so McCreight weiter. „Sie zu halten, bedeutet einen hohen Betreuungsaufwand, über den sich viele vor der Anschaffung eines Tieres nicht bewusst sind.“ Der Tierschützer legt allen Eltern nahe, Tiere nicht 'einfach mal so' zu verschenken, sondern die Entscheidung für ein tierisches Familienmitglied ganz bewusst mit allen Beteiligten gemeinsam zu treffen. Eine Hilfestellung hierfür kann zum Beispiel auch ein Ratgeberbuch über Haltung und Pflege des gewünschten Tieres als Weihnachtsgeschenk sein.

Erster Ansprechpartner für Tiersuchende sollten immer die Tierheime sein, rät McCreight. Familien können sich dort ausführlich beraten lassen, welches Tier zu ihnen passe. Außerdem sei es wichtig, in intensiven Gesprächen vorab zu klären, welches Familienmitglied welche Aufgaben übernimmt. „Nur wenn alle an einem Strang ziehen, kann ein Tier zu einem dauerhaften Begleiter werden“, weiß der Tierschützer. Zu beachten sei zudem, dass die meisten Tierheime zur Weihnachtszeit grundsätzlich keine Tiere vermitteln, damit diese nicht als unüberlegtes Geschenk unterm Weihnachtsbaum landen.

© Copyright TASSO e.V.

Tiere sind keine Sache, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.
In diesem Sinne,



Lebenslichter 02.12.2020, 20.10 | (0/0) Kommentare | PL

Gebet der Tiere


Ach, lieber GOTT, an allen Tagen,

wollen wir dich etwas fragen:

 

DU hast doch einst auch uns erschaffen,

doch Menschen nehmen ihre Waffen

und schießen uns über den Haufen,

wenn flink wir durch die Wälder laufen.

 

Im Wasser, in der Luft, zu Lande,

verfolgt uns diese Menschenbande.

Dann geh´n sie in die Kirche beten.

Sag GOTT, ist das denn zu vertreten???

 

Milliarden Tiere werden geschlachtet,

kein Mensch je unser Leben achtet.

Sie sagen: "GOTT hat es erlaubt,

dass man euch das Leben raubt."

 

Hast DU, oh GOTT, denn nicht bedacht,

als DU uns damals hast gemacht,

dass wir auch leidensfähig sind,

genau wie Frau und Mann und Kind???

 

Warum sind Menschen nur so schlecht?

gabst wirklich DU ihnen das Recht

zu solchen fürchterlichen Taten?

Kannst DU uns das vielleicht verraten???

 

Sie sperr´n uns in den engen Stall

und mästen uns, bis wir ganz drall,

oft angebunden, ohne Licht,

sie sehen unsre Tränen nicht.

 

Dann werd´n wir aus dem Stall getrieben,

mit Stockschlägen und harten Hieben.

Ins Schlachthaus zerrt man uns hinein

und hängt uns auf an einem Bein.

 

Dann werden wir brutal erstochen.

Oh GOTT, was haben wir verbrochen???

Sie setzen uns auf Gitterrost

bei Hitze, Kälte und auch Frost,

bis unsre Füße ganz zerschnitten.

 

Da hilft kein Klagen und kein Bitten.

Das Fell zieht man uns um die Ohren.

Sag GOTT, sind wir dazu geboren,

nur zu ertragen Not und Pein?

Das kann doch nicht DEIN Wille sein???

 

Wir möchten keine Mäntel werden,

wir wollen leben hier auf Erden!

Kein Mensch kann unser Leid ermessen.

Hast DU uns, lieber GOTT, vergessen???

 

DU bist allmächtig, lieber GOTT,

drum hilf uns bitte aus der Not!!

Sag doch den Menschen hier auf Erden,

sie sollen endlich menschlicher werden.

 

Nimm Waffen schnell aus ihrer Hand,

gib ihnen bitte mehr Verstand,

damit sie uns nicht mehr so quälen

und unser einzig Leben stehlen.

 

Verbiete ihnen, uns zu jagen,

in Fallen fangen und erschlagen.

Sie sollen über uns nicht lachen,

mit uns keine Versuche machen.

 

Und sag vor allem jedem Kind,

dass wir auch Mitgeschöpfe sind.

Und erst, wenn jeder Mensch uns liebt,

dann wissen wir, dass es DICH gibt.

(Herta Blihall)


Lebenslichter 22.08.2020, 14.11 | (0/0) Kommentare | PL

SOS für: Jannes


JANNES

Rüde,
ca. 2012 geboren
und ca 60 cm groß

freundlich, zurückhaltend, neugierig, aber vorsichtig -
braucht etwas Zeit


BITTE helft mir, bevor es zu spät ist! Oder ist mein Schicksalschon besiegelt??

Wieviele Attacken werde ich noch überleben? Wieviele Schmerzen muss ich noch ertragen? Der Neue im Zwinger hat mich im Visier und er wird nicht aufhören, bis....

Meine Bisswunde schmerzt so sehr, und die Angst schnürt mir die Kehle zu! So oft habe ich schon andere um ihr Leben schreien gehört - so oft wurden arme Seelen zu Tode gebissen. Bin ich jetzt dran?

Jeden Tag versuche ich, mich ganz klein zu machen. Ich drücke mich ganz eng an die Wand und bewege mich nicht - so viel Angst!

Aber ich kann mich nicht schützen, er ist doch viel stärker als ich und ich habe keine Chance, ihm zu entkommen! Wo sollte ich denn auch hin?

Nie habe ich ihm etwas getan. Ich bin viel zu ruhig und zurückhaltend, um jemanden zu ärgern. Wir sitzen doch alle in derselben furchtbaren Hölle - ist das nicht schlimm genug?

Es gibt nur noch eine einzige Hoffnung für mich - DASS MEIN MENSCH MICH ENDLICH SIEHT UND RETTET!!

BITTE, BITTE lieber Mensch, schau mich an! schau mit deinem Herzen.

Und schreibe ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

 http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

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ANMERKUNG: Sie könnten mit Recht sagen, warum setzt ihr ihn nicht in einen anderen Zwinger, wenn die Zwei sich nicht vertragen. Das geht aber nicht so ohne weiteres. Beim Shelter Targu Jiu handelt es sich um ein Öffentliches Shelter. Ein falsches Wort oder eine unbedachte Handlung, dann wird den Freiwilligen der Zutritt verboten und die Hunde sind endgültig ihrem Schicksal ausgeliefert. Den Hundefängern ist es egal, ob die Tiere sich gegenseitig tot beißen; sie werfen alles durcheinander, wie es gerade kommt. Die Übernahme einer Namenspatenschaft kann aber dazu beitragen, dass die Hunde ins Private Shelter umziehen dürfen (vorausgesetzt, dort ist noch ein Platz frei) und somit zumindest vor dem sicheren Tod bewahrt bleiben.

Lebenslichter 01.08.2020, 18.37 | (0/0) Kommentare | PL

Brief eines Arbeiters in einer Perrera

Ich glaube, unsere Gesellschaft braucht einen Weckruf!

Als Leiter einer Perrera werde ich etwas mit Euch teilen ... einen Blick von "innen", wenn Ihr mir erlaubt.

Zunächst an alle Züchter und Verkäufer von Hunden, Ihr solltet zumindest einen Tag in einer Perrera arbeiten. Wenn Ihr vielleicht den traurigen, verlorenen Blick in den Augen der Hunde seht, würdet Ihr Eure Meinung ändern und nicht an Menschen verkaufen, die Ihr gar nicht kennt. Gerade diese Welpen könnten am Ende in meiner Perrera landen, wenn sie nicht mehr die süßen Hundebabies sind. Wie würdet Ihr euch fühlen, wenn Ihr wüsstet, dass eine 90%ige Chance besteht, dass diese Hunde nie mehr aus dem Zwinger kommen, wenn sie erst einmal hier gelandet sind? 50% der Hunde, die hier abgegeben werden oder verirrt herum laufen, sind reinrassige Tiere.

Die häufigsten Ausreden, die ich höre, sind:

"Wir sind umgezogen, und ich kann unseren Hund / unsere Katze nicht mitnehmen."Wirklich? Wohin ziehen Sie denn und warum suchen Sie sich nicht eine Wohnung oder ein Haus, in dem sie mit ihrem Tier leben können?

"Der Hund wurde größer, als wir dachten."Und was dachten Sie denn, wie große ein deutscher Schäferhund wird????

"Ich habe keine Zeit mehr für das Tier."Wirklich? Ich arbeite 10 oder 12 Stunden am Tag und ich habe immer noch Zeit für meine 6 Hunde.

"Er zerstört meinen ganzen Garten."Also, warum haben Sie ihn nicht im Haus mit der Familie?

Dann sagen sie immer: "Wir wollen nicht nerven und darauf beharren, dass Sie ihm ein gutes Zuhause suchen, denn wir wissen, dass sie ihn adoptieren werden, er ist nämlich ein guter Hund." Das Traurige daran ist, dass Dein Haustier nicht adoptiert wird. Und weißt Du, wie stressig es in einem Zwinger ist? Nun, lass es mich Dir mal erklären:

Dein Tier hat 72 Stunden Zeit, eine neue Familie zu finden. Manchmal ein wenig länger, wenn die Zwinger nicht so voll sind und er völlig gesund bleibt. Wenn Dein Tier sich erkältet, stirbt es.

Die Katzen sehen ihrem sicheren Tod entgegen.

Dein Haustier wird in einen kleinen Käfig eingesperrt, umgeben vom lauten Bellen und Schreien von 25 anderen Tieren.

Dein Haustier wird weinen und deprimiert sein und auf seine Familie warten, die es verlassen hat. Wenn Dein Tier Glück hat und es genügend Freiwillige gibt, könnte es sein, dass es mal ausgeführt wird. Wenn nicht, wird Dein Haustier keinerlei Aufmerksamkeit erhalten, abgesehen von einem Teller mit Fressen, welcher unter die Zwingertür geschoben wird und eine Dusche mit Wasser, um die Exkremente raus zu spülen.

Wenn Dein Hund groß und schwarz ist oder einer Kampfhundrasse (Pit Bull, Dogge ...) angehört, hast Du ihn in den sicheren Tod geführt in dem Augenblick, in dem Du mit ihm durch die Tür gekommen bist. Diese Hunde werden in der Regel nicht angenommen. Egal wie "süß" oder wie "trainiert" sie sind.

Wenn Dein Hund nicht in den 72 Stunden adoptiert wird und die Perrera voll ist, wird er sterben.

Wenn die Perrera nicht voll ist und Dein Hund attraktiv und süß ist, kann man möglicherweise seine Hinrichtung verzögern, aber nicht für lange.

Die meisten Hunde werden sofort umgebracht, wenn sie sich aggressiv zeigen, aber selbst der ruhigste Hund kann solch ein Verhalten zeigen, wenn er eingesperrt wird und die Veränderungen seines Umfeldes nicht verträgt.

Wenn Dein Hund sich mit Zwingerhusten infiziert (Canine infektiöse Tracheobronchitis) oder einer anderen Infektion der Atemwege, wird er unverzüglich getötet, einfach weil wir keine Ressourcen haben, um Therapien in Höhe von €150,- zu bezahlen.

Und nun möchte ich Euch etwas über die Euthanasie schreiben, für all die, die noch nie erlebt haben, wie ein vollkommen gesundes Tier umgebracht wird:

Als erstes werden die Hunde mit einer Leine aus ihrem Zwinger geholt, sie denken, dass sie spazieren gehen werden und wedeln mit dem Schwanz, bis wir in "den Raum" kommen, dort bremst jeder Hund ab. Ich bin davon überzeugt, dass sie den Tod und alle verlorenen Seelen riechen, die dort sterben mussten. Es ist seltsam, aber es passiert mit jedem von ihnen.

Dein Hund oder Deine Katze wird von 1-2 Menschen gehalten, je nachdem, wie nervös oder groß das Tier ist. Dann wird jemand von der Verwaltung oder ein Tierarzt den Sterbeprozess einleiten. Es wird eine Ader in ihrem Vorderbein gesucht und eine Dosis einer "pinken Substanz" injiziert. Hoffentlich ist Dein Haustier nicht scheu, wenn es von mehreren gehalten wird. Ich habe Hunde gesehen, die sich die Kanüle raus gerissen und in ihrem Blut gebadet haben, begleitet von lautem Weinen und Schreien. Viele schlafen nicht einfach ein, sie krampfen und ringen nach Luft und koten sich ein.

Wenn alles fertig ist, wird Dein Tier wie ein Stück Holz gestapelt auf die anderen Hunde, die schon in der Gefriertruhe liegen, um darauf zu warten, wie Abfall abgeholt zu werden. Was passiert als nächstes? Wird es eingeäschert oder begraben? Wird es als Tierfutter verarbeitet? Du wirst es nicht erfahren, aber es war ja nur ein Tier und Du kannst Dir ja jederzeit ein Neues holen, richtig?

Ich hoffe, wenn Du bis hierher gelesen hast, dass sich Deine Augen getrübt haben und Dir die Bilder nicht aus dem Kopf gehen, denn ich sehe sie jeden Tag wenn ich nach Hause komme von der Arbeit.
Ich hasse meinen Job, ich hasse es, dass es ihn überhaupt gibt, und ich hasse es zu wissen, dass es ihn weiterhin geben wird, wenn Ihr Euch nicht ändert.

Zwischen 9 und 11 Millionen Tiere sterben weltweit jeden Tag in den Perreras! Nur Du kannst das stoppen! Ich mache alles Mögliche, um jedes Leben zu retten, aber die Tierheime sind immer voll und jeden Tag gibt es mehr Tiere, die rein kommen als die, die raus dürfen.

Bitte züchte oder kaufe nicht, solange Hunde in den Perreras sterben!

Hasse mich, wenn Du möchtest. Die Wahrheit tut immer weh, und das ist nun mal die Realität. Ich hoffe nur, dass ich mit diesem Brief die Menschen erreichen kann, die züchten, ihre Tiere aussetzen oder wahllos kaufen.

Ich wünschte, jemand würde zu mir auf die Arbeit kommen und sagen: "Ich habe Ihren Brief gelesen und möchte ein Tier adoptieren". Dann hätte sich alles gelohnt.

Bitte, wenn Du möchtest, dass sich das ändert, verteile meinen Brief großzügig.
Jazz M. Onster.

QUELLE: bmt

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Anmerkung: Auch unser Barny saß in Polen in einer solchen Tötungsstation. Aber nicht nur in Polen - in Rumänien, Italien, Ungarn, Spanien, Bulgarien und zahlosen anderen Ländern der Welt... es ist überall dasselbe Bild. Die Todeskandidaten werden meist wahllos zusammengestellt und den Verantwortlichen ist es egal, ob junge oder alte, hübsche oder hässliche, gesunde oder kranke Hunde sterben. Wieviele Hunde an einem Tag sterben, hängt davon ab, wie voll die Perrera ist. Es können 50 Hunde sein, es können aber auch "nur" 15 sein. Da kommt der Veterinär und sagt: "So, jetzt dieser Zwinger, dieser und dieser..." Barny hatte das große Glück, dass er über das Tierheim Herzsprung nach Deutschland kam und so den Weg zu uns fand.

Lebenslichter 25.07.2020, 20.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein kleines Licht für: Mukha



Seit 2009 im Shelter -

ein Leben hinter Gittern.


MUKHA kam 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Heute, 11 Jahre später, ist sie noch immer dort. 

Mukha gehört zu den Langzeitinsassen... zu den Vergessenen... zu den Alten.

Eigentlich würde damit dann auch die Lebensgeschichte von Mukha enden. Wer will schon einen alten, schwarzen Hund? Offensichtlich 11 Jahre ja wohl niemand...

Doch Mukha ist mehr. Und alles, was sie heute ist, hat sie sich hart erarbeitet. Die freiwilligen Helfer waren es, die sich um das Vertrauen der verängstigten Hündin bemühten, sie nach den langen Jahren im Zwinger in den Auslauf führten und seit letztem Jahr nun auch an die Leine gewöhnen.

Mukha zeigte sich immer freundlich... und dass sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört. Mukha genießt es sehr, sich im Auslauf zu bewegen, ist für ihr Alter noch gut aktiv und neugierig. Leider sind die Momente im Auslauf immer viel zu kurz und auch nur möglich, wenn die Freiwilligen am Wochenende im Shelter sind.

Ansonsten lebt Mukha ihr Leben auf 3 Quadratmetern in ihrem Außenzwinger oder besser gesagt, das Leben zieht an ihr vorüber. Mukha ist in diesem Shelter nur ein Hund von ca. 3000 Hunden... ein Entkommen scheint aussichtslos.

Und doch hoffe ich auf eine Chance für Mukha.

Für Mukha suche ich liebe Menschen, die nicht viel erwarten, sondern ihr mit Geduld und Empathie begegnen und ihr zeigen, dass es mehr gibt als ein Leben hinter Gittern. Sie war nun lange genug eingesperrt und soll endlich anfangen dürfen zu leben.




Mukha ist freundlich zu Menschen, braucht aber Zeit um Vertrauen zu fassen.

Ihr Geburtsdatum wurde im Shelter auf ca. 2006 geschätzt. Laut ihrer Betreuer erkundet Mukha aber noch gerne ihre Umgebung und kann auch Türen öffnen.
Mit ihren Artgenossen verträgt sich Mukha gut, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Mukha suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Liebe Mukha, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich Deinen Menschen findest und Du hoffentlich doch noch erleben darfst, dass es mehr gibt als das endlose Warten im Zwinger.

Wichtige Daten im Überblick:

 Hündin
 ca. 14 Jahre alt (geb. ca. 2006)
 ca. 55 cm
 kastriert
 gut verträglich mit Artgenossen
 freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen
 kennt das Laufen an der Leine
 noch im Shelter in Russland
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
 eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 06.07.2020, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Endstation Hoffnung für: Thomas



Thomas ist nur noch ein Wrack, der Schatten eines Hundes. Zu sensibel, um den Stress im Shelter noch länger zu ertragen - den quälenden Hunger, den beißenden Gestank, den ständigen, ohrenbetäubenden Lärm.

Er sehnt sich so sehr nach einer Familie, nach Menschen, die ihn einfach nur lieben. Er muss dringend aus dem Shelter heraus, sonst gibt er sich auf.

Thomas ist verträglich mit allen Hunden, er ist kein Streiter. Menschen gegenüber verhält er sich freundlich und zutraulich. Er ist etwa 9 Jahre alt, von mittlerer Größe, geimpft und kastriert.

Wer möchte dem lieben Kerl noch ein paar schöne Jahre schenken? Er hat es so sehr verdient, nach allem, was er schon durchlitten hat. 

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte unter: herzenshunde.valcea@gmail.com


Lebenslichter 04.07.2020, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL

Es geht nicht darum, ob sie denken oder sprechen können

Es geht einzig und allein darum, ob sie leiden können.
JEREMY BENTHAN

Zum Gedenken an alle Tieropfer von YULIN

im Corona-Jahr, 21. – 30. 6. 2020


Wir trauern um die Ermordeten von Yulin.
Es tut uns unendlich leid, dass wir euch nicht retten konnten.
Mögen eure Seelen geheilt
und eure Qualen euch vergolten werden,
auf der anderen Seite des Regenbogens!


Lebenslichter 21.06.2020, 18.46 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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