Unser Bild des Tages


 


Unser sechzehnpfotiges Glückskleeblatt!

Wir danken CLAUDIA PETERS vom Verein tierschutz-miteinander.de/. Sie hat dafür gesorgt, dass unsere Lily schon jetzt ausreisen durfte und nicht noch weitere drei Wochen bis zum nächsten Termin im Shelter durchhalten musste.

Liebe Claudia!

Du hast uns da ein sehr aufgewecktes Mädchen vermittelt, das kann ich Dir sagen. Das Grundstück wird ihr schon langweilig, jetzt möchte sie die große Welt entdecken. Und da uns der Wunsch unserer Fellkinder stets Befehl ist, hat Detlev eben die erste ganz kleine Gassirunde mit ihr unternommen. Er meint, sie hätte durchaus ihren eigenen Kopf, ließe sich aber leicht führen. Jetzt liegt sie flach und verarbeitet. Bis zum Abendbrot hat sie ja noch ein Viertelstündchen.

Gestern war unsere Tierärztin zur 'Visite' hier. Sie war sehr zufrieden mit dem ersten Eindruck und meinte, wie 13 sähe unsere Lilifee  nicht aus (was sie laut Impfpasseintrag  wäre, denn da steht als Geburtsdatum der 1. Februar 2006. Aber wer will das so auf den Tag genau wissen; das sind eh nur Schätzungen, das kennen wir von unserem kleinen Polen und unseren Rumänchen). Einen Flohzirkus hatte sie zum Glück auch nicht im Gepäck, und soweit ist alles picobello. Na ja, bis auf die Zähne, da müssen wir irgendwann mal ran, Zahnstein entfernen und so. Aber das hat noch Zeit. Lilys Verdauung, wenn ich das hier erwähnen darf, ist exzellent. Die Proben sind auf dem Weg ins Labor, und in ein paar Tagen wissen wir, ob sie nicht nur aus-, sondern auch inwendig sauber ist.

Die Kleine ist ein richtiges Persönchen, das kannst Du merken. Sie hat heute auch schon einen ganz anderen Ausdruck in den Augen, als bei ihrer Ankunft. Ich glaube, Woody findet sie mittlerweile schon recht nett und es sollte mich nicht wundern, wenn sie über kurz oder lang hier das Ruder übernimmt.  Ist fast so wie im richtigen Leben - da haben die Mädels ja auch meistens das Sagen, und die Jungs fahren recht gut damit...

Über den Speiseplan haben wir uns mittlerweile ebenfalls geeinigt, und so läuft alles wunderbar. Wenn jetzt nicht noch irgendwer einen ganz blöden Fehler macht, sind uns hoffentlich noch ein paar schöne gemeinsame Jahre vergönnt. Dasselbe wünschen wir natürlich allen anderen Neuankömmlingen. Ich denke oft an die armen Seelen, die zurückbleiben müssen, und bei aller Freude macht mich das unendlich traurig. Ich bete dafür, dass es noch ganz, ganz viele in ein neues, besseres Leben schaffen. Ich werde jedenfalls weiter fleißig Reklame für Euch machen. Das Dumme ist nur, die meisten haben hier bereits einen Hund (und möchten keinen weiteren); und wer keinen hat, will  oder kann keinen halten. Es ist ja auch immer eine Zeitfrage, und man muss es sich finanziell leisten können. Wir hatten und haben in unserem Leben wirklich ganz viel Glück, so gut wie uns geht es nicht vielen. Aber trotzdem bleibe ich dran!!!

 Nun wünschen wir Dir und Deinen Mitstreiterinnen und -streitern weiterhin viel Kraft für Eure Arbeit und viele erfolgreiche Vermittlungen. Ihr macht das wirklich klasse!


(Antwort):

Huhu,

ich danke euch vielmals für eure so lieben Mails… finde ich wirklich ganz toll.

Ja, das mit dem Alter ist immer so eine Sache. Ist wirklich alles geschätzt… aber umso besser wenn Lily noch keine 13 Jahre alt wäre. Das mit den Zähnen ist eigentlich immer ein Problem, denn da achten die Russen nicht wirklich drauf. Naja, in diesem Shelter gibt es bestimmt auch wichtigere Dinge. Kann ich also auch ein wenig nachvollziehen.

Schön, wenn sich das mit dem Futter eingependelt hat, denn das ist oft ein Thema. Dadurch, dass die Hunde dort ewig nur dieses Billigtrockenfutter bekommen, haben sie oft hier keine Lust mehr darauf. Manchmal hilft es, das Futter ein wenig einzuweichen oder ein oder zwei Löffel Nassfutter drüber zu geben. Es gibt aber auch Hunde, die hier nie wieder einen Krümel Trockenfutter angerührt haben. Natürlich liegt es auch manchmal an den Zähnen… bei Zahnschmerzen kauen wir ja auch nicht mal auf einem trockenen Brot rum.

Hoffen wir mal, dass bei der Kotprobe nichts Auffälliges gefunden wird. Finde ich aber mehr als gut, dass ihr das macht… manche Übernehmer sind da leider beratungsresistent. Ich freue mich, dass Lily einen anderen Blick in den Augen hat… den sehe sogar ich auf den Bildern. Ich glaube, sie hat schnell begriffen, dass es von nun an nur noch aufwärts geht.

Übrigens… DANKE… ihr wart die ersten, die Lily bei Tasso angemeldet haben. Dafür einen dicken Daumen hoch. Dass ihr Werbung macht, ist natürlich Spitze, aber wie Du schon sagst… die Leute müssen auch wollen.  Die russischen Hunde passen auch nicht zu jedem und von dem her bin ich immer noch völlig außer Rand und Band, dass ich mir bei euch – gleich nach dem ersten Kontakt – ziemlich sicher war.

Ihr macht das super und ich werde euch immer dankbar dafür sein…. Insbesondere weil ich weiß, dass es die Senioren so unglaublich schwer haben! Den anderen Hunden, die mit Lily gereist sind, geht es ebenfalls sehr gut und auch dort ist alles fein.

Genießt die nächsten Tage mit euren Hunden….. das Wetter soll ja schön werden. Wenn irgendetwas sein sollte, bitte melden ansonsten warte und freue ich mich, über eure nächste Mail.

Dicken Drücker an euch und die Vierbeiner

C.

Lebenslichter 19.03.2019, 21.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Neues Leben, neuer Name

Zaika heißt jetzt LILY

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Das war ein anstrengender Tag für die Süße. Man konnte richtig merken, wie sie all das Neue in sich aufnehmen und begreifen will, aber es ist einfach zu viel auf einmal. Heute nacht  wird sie bestimmt schlafen wie ein Murmeltier.  

Morgen früh telefoniere ich mit unserer Tierärztin. Sie hatte ja schon vorgeschlagen, fürs Erste einen Hausbesuch zu machen, damit Lily nicht gleich wieder an einen fremden Ort muss. Nur wenn weitergehende Untersuchungen nötig sein sollten, müssen wir halt doch in die Praxis fahren. Sehen wir mal.

Mit dem Fressen hapert es noch ein bisschen. Das liegt aber weniger an Lilys mangelndem Appetit, sondern vielmehr daran, dass wir unterschiedliche Meinungen darüber haben, was in den Napf gehört und was nicht. Ich weiß ja, dass die Nahrungsumstellung ganz allmählich vonstatten gehen sollte. Daher bin ich konsequent, gebe ihr Trockenfutter und mische ein, zwei Löffel Hühnchen mit Kartoffeln darunter. Ebenso konsequent futtert sie Hühnchen und Kartöffelchen weg, das Trockenfutter bleibt - Brocken für Brocken fein säuberlich abgeleckt - im Napf liegen. Da müssen wir wohl noch mal eine Grundsatzdebatte führen. Aber ich kann sie voll und ganz verstehen. Bisher hat sie ja wohl kaum etwas anderes als billiges Trockenfutter kennen gelernt. Und wenn ich drei Viertel meines Lebens Tag für Tag den gleichen Fraß vorgesetzt bekäme, dann hätte ich davon auch irgendwann die Schnauze voll. Lustig ist nur, dass unsere Frau Doktor meinte, sie (also Lily) würde das Hühnchen vielleicht gar nicht anrühren, weil sie es nicht kennt. Wie man sich doch irren kann...

 Heute wird hier bestimmt keiner von uns alt, ich für meinen Teil sehe den Bettzipfel schon winken. Also dann, schlaft alle wohl. Morgen ist ein neuer Tag.

 La, Le, Lu...

Lebenslichter 17.03.2019, 21.01| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Unsere erste gemeinsame Nacht

...verlief vollkommen ruhig. Zaika blieb in ihrem Séparéé, so dass Barny, Nelly und Woody ihre volle Bewegungsfreiheit hatten. Allerdings glaube ich, dass die Süße kaum geschlafen hat; denn jedes Mal, wenn ich nach ihr gesehen habe, stand sie gleich hinter der Tür und wedelte mich schüchtern, aber anscheinend doch froh, mich zu sehen, an. Und ihre beiden Betten sehen zu glatt aus, als dass da jemand länger drin gelegen hätte.

Um drei Uhr habe ich mit ihr eine kleine Gassirunde übers Grundstück gemacht. Sie hatte gestern doch einen riesigen Durst und dementsprechend viel getrunken. Aber sie war nachtsüber stubenrein, erst bei der Morgenrunde durch den Garten blubbte es. So konnte ich gleich die erste Probe fürs Labor einsammeln. Man braucht ja jeweils eine von drei aufeinanderfolgenden Tagen, um wirklich alle eventuell unerwünschten Mitreisenden aufzuspüren.

Ansonsten scheint für Barny und Nelly der Knochen weitestgehend gefressen. Sie sind vielleicht noch nicht hellauf begeistert von dem Familienzuwachs, aber sie sehen es eher gelassen. Ich dachte mir das schon, Barny ist sowieso der Toleranteste, den man sich vorstellen kann. Und unsere kleine Schwarze hat mit etwas größeren Hündinnen keinerlei Probleme. Bloß der Woodymann tut sich noch ein bisschen schwer. Er kann die neue Situation noch nicht einschätzen und ist eher misstrauisch (aber nicht böse, nur vorsichtig) und zu große Annäherung lehnt er noch ab. Dabei war er vor zweieinhalb Jahren in derselben Lage wie Zaika jetzt. Leider hat er das vergessen. Aber wir lassen uns alle Zeit der Welt, und aus Erfahrung wissen wir, dass die Neugier irgendwann stärker wird als die Ablehnung (wie bei mir - ich bin Brillenträgerin, seit meine Neugier stärker wurde als meine Eitelkeit...).

Nachmittags will ich versuchen, ein paar erste Fotos zu schießen, die es dann natürlich auch bald zu sehen gibt.

Jetzt geht´s mit der kleinen Truppe gleich wieder in den Garten. Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen, sturm- und regenfreien Sonntag!

Lebenslichter 17.03.2019, 10.53| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Einmal tief durchatmen

..und in anderthalb Stunden geht es los. Ich bin aufgeregt wie seit langem nicht mehr. Sicher, eine Fahrt nach Gifhorn - da lachen andere drüber. Aber für uns ist das ein Abenteuer. Immerhin sind wir seit vierzehn Jahren keine so weite Strecke mehr gefahren. Und schließlich nimmt man auch nicht jeden Tag ein neues Familienmitglied im Empfang. Wenn ich bedenke: Vor sechs Wochen hatten wir noch keine Ahnung, dass die süße Zaika überhaupt existiert, und jetzt sitzt sie schon  im Flugzeug von Moskau nach Hannover.  Der Beste hat eben nachgesehen, die Maschine ist planmäßig gestartet.- Das Leben geht manchmal wirklich seltsame Wege. Aber es fühlt sich immer noch gut und richtig an. Und wie sagte unsere Tierärztin? "Wenn der Hund so nach Ihnen ruft, dann soll es wohl so sein." 



 

Barny, Nelly und Woody sind für den Tag gut versorgt. Igor kommt gleich zum Hundesitten, er kann wunderbar mit Hunden umgehen und unsere Drei mögen ihn gern. Nachmittags kommt auch noch Lesja dazu und leistet ihnen Gesellschaft. Barny wird zwar trotzdem auf sein Herrchen warten. Aber wenn alles planmäßig verläuft, sind wir spätestens um 19 Uhr wieder zu Hause. Und dann beginnt das eigentliche Abenteuer. Wie es überhaupt dazu kam?

Lebenslichter 16.03.2019, 09.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Geht nicht an uns vorüber!

Ich schenke mein Herz den Hundesenioren, die dankbar sind für streichelnde Hände, für langsame, gemütliche Spaziergänge, ein warmes Plätzchen auf dem Sofa und viel Liebe. Denn auch wir Menschen werden älter, aber deswegen haben wir doch immer noch ein Recht darauf, geliebt und geachtet zu werden!





 

Ihr geht an mir vorüber
und seht mich gar nicht an,
da springt ein wilder Feger,
gleich da nebenan.

***

Ihr geht an mir vorüber,
haltet endlich an,
ich mag so gerne Kinder
und springe auch nicht an.

***

Ihr geht an mir vorüber,
ich warte viel zu lang,
mit meiner grauen Schnauze.
Nun zittert auch mein Gang.

***

Ihr geht an mir vorüber,
nun steh ich nicht mehr auf.
Mich schmerzen meine Glieder,
Trauer nimmt ihren Lauf.

***

Ihr geht an mir vorüber,
mein Blick ist grau und leer,
Meine Hoffnung schwindet,
ich liebte euch so sehr.

***

Ihr geht an uns vorüber,
wir sitzen auf der Bank,
streichelnd warme Hände,
mein Herz ist voller Dank.

(C.V.)


Lebenslichter 14.03.2019, 10.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Anstelle eines Vorwortes: Gandhi und ich



"Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst." Diesen Satz von Mahatma Gandhi hörte ich in einer Folge der US – Fernsehserie „Eine himmlische Familie“. Ich liebe die Camdens. Sie sind so ungeheuer amerikanisch, und sämtliche gängigen Klischees vom pappigen „Dairy Shake“ - Burger über den autoritären Cop bis zum unrealistisch - prüden „No sex before marriage“ werden in den einzelnen Folgen bedient. Die Serie macht süchtig, und seit ich mit dem Gucken angefangen habe, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten.


Zurück zu Gandhi. Dieser weise Mann hat in seinem Leben vieles gesagt und getan, was nachdenkens- und –ahmenswert ist. Das obige Zitat spricht mich besonders an, denn im Grunde ist es ganz einfach: Wenn dir solche Dinge wie Unfrieden, Vorurteile, Hass, Intoleranz oder Neid in der Welt missfallen, dann sieh zu, dass du sie aus deinem persönlichen Leben verbannst.


Im Klartext heißt das: Entferne den Balken aus deinem Auge und kehre vor deiner eigenen Tür. Ich zum Beispiel kann nachtragende Menschen überhaupt nicht leiden; aber dass unsere Patentochter uns vor Jahren wegen ihres Ferienjobs angelogen hat, werfe ich ihr heute noch bei jeder Gelegenheit vor. Neid ist mir ein Gräuel, man muss schließlich auch gönnen können. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass der Pokal bei der Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen 1989 viel eher uns zugestanden hätte als dem Siegerpaar. Von Vorurteilen bin ich sowieso frei – denn dass ältere Herren mit Brille, Hut und Mercedes allesamt (außer meinem Papa) gemeingefährliche Autofahrer sind, Frauen grundsätzlich (mit Ausnahme von mir) nicht rückwärts einparken können und Hunde, die bellen, prinzipiell (gilt nur für unsere) nicht beißen, sind doch längst bewiesene Tatsachen, oder?


Sagte ich, es wäre einfach? Da habe ich den Mund wohl ein bisschen voll genommen. Ich bin eben nicht Gandhi. Den Balken zu entfernen und vor der eigenen Türe zu kehren ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Immerhin arbeite ich fleißig daran.

Lebenslichter 13.03.2019, 17.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Herzlich Willkommen

in deinem DesignBlog von BlueLionWebdesign

Wir freuen uns, dass du dich für eines unseren DesignBlog entschieden hast und wünschen dir und deinen Besuchern viel Spass damit.

Deine Beatrice Amberg
und das BLW Team

BLW 05.03.2019, 09.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: 1

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Über mich

Geboren vor 63 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von drei allerliebsten Fellnasen.





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