HOFFNUNG ist die leise Stimme, die flüstert: "VIELLEICHT...", während die ganze Welt "NIEMALS!" schreit

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gemeldet am: 24.01.2020 20:11

Wo viel Licht ist...

Das moderne Kommunikationszeitalter hat zweifellos seine Vorzüge. So steht mir zum Beispiel das Internet an allen Tagen des Jahres rund um die Uhr zur Verfügung: als Kontaktbörse, Shoppingparadies und nie versiegende Informationsquelle.

Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten; und oftmals erfahre ich Dinge, ohne die zu wissen ich wesentlich ruhiger schlafen könnte. Unter anderem, dass in Rumänien täglich Hunderte von Straßenhunden zu Tode geprügelt, vorsätzlich überfahren oder mit Benzin übergossen und bei lebendigem Leibe angezündet werden. Verübt werden diese Taten von Menschen, die in diesen Hunden offenbar so etwas wie Fressfeinde sehen und die zu Gefühlen wie Mitleid und Erbarmen anscheinend nicht mehr fähig sind. Ihre Lebensumstände mögen sie derart abgestumpft haben; so sehr, dass sie nicht einmal auf ihre Kinder Rücksicht nehmen, die daneben stehen und ihren Eltern beim Ermorden der unschuldigen Tiere zusehen müssen. Der Schaden, der dadurch in den jungen Seelen angerichtet wird, dürfte irreparabel sein.

Seit ich die grauenvollen Bilder gesehen habe, ist es mit meinem eigenen inneren Frieden jedenfalls vorbei, denn wie gesagt – es sind Menschen, die das alles tun. Ich schäme mich, selbst einer zu sein.

Lebenslichter 01.04.2020, 21.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

In puncto: Schönheitsideale

AHOI!

"Spieglein, Spieglein dort am Schrank, seh´ ich dich, dann werd´ ich krank!" Diesen Spruch sagt unser Frauchen jeden Morgen innerlich auf, wenn sie in die Spiegeltür am Kleiderschrank guckt. Ihr gefällt rein gar nichts, was sie da sieht. Ihren Bauch findet sie zu dick, die Oberschenkel zu wabbelig, den Po zu flach.

Klar, sie ist keine zweite Claudia Schiffer oder Heidi Klum, und die Zeit ihrer Idealmaße liegt auch schon ein paar Jahrzehnte zurück. Aber Nelly, Bobby und ich, wir Drei lieben sie genauso wie sie ist, weil sie gut für uns sorgt und uns lieb hat. Das ist überhaupt das Wichtigste. Ihr Menschen legt viel zu viel Wert auf Äußerlichkeiten. Für einen perfekten Body quält Ihr Euch im Fitnessstudio (das ist ja noch harmlos), lasst Euch mit schmerzhaften Spritzen malträtieren und legt Euch sogar unters Messer. Und was kommt dabei raus: Muskelpakete, die nicht mehr zum übrigen Körper passen, Brüste wie Atombomben und Lippen, dass man meinen könnte, jemand sei in einen Bienenschwarm geraten! 

Macht Euch doch mal locker, und denkt nicht immer nur an Euer Aussehen. Wie Ihr inwendig beschaffen seid, darauf kommt´s nämlich an. Wir Hunde würden niemals einen Artgenossen verachten, bloß weil sein Fell struppig wirkt, seine Beine ein bisschen krumm gewachsen sind oder seine Schnauze ein Stück zu kurz geraten ist. Hauptsache, er gibt einen duften Kumpel ab, mit dem man Knochen stehlen kann. Nehmen Sie zum Beispiel unseren Bobby. Mit seinen deformierten Vorderbeinen, dem fehlenden Auge, der schiefen Schnauze und dem gespaltenen Ohr ist er wirklich kein Adonis und würde bei Schönheitskonkurrenzen wohl regelmäßig leer ausgehen. Dafür hat er ein Gemüt wie Samt und Seide und ein flaumfederweiches Herz. Das haben Nelly und ich sofort erkannt und ihn mit offenen Pfoten in unser Rudel aufgenommen. Für uns Hunde zählt wirklich nur die innere Schönheit, auch bei Euch Menschen, und Ihr müsst Euch weder operieren noch wenden lassen, damit wir sie sehen können! 

Also dann, bis in Bälde.

Macht´s gut, Nachbarn!

Euer BARNY


Lebenslichter 31.03.2020, 21.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Henry


Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.

Nun sitzt Henry bereits seit mehr als 3 Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.

Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.

Henry leidet an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.

Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 

Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.

Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel.: 05363-989350

Lebenslichter 30.03.2020, 19.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein Jegliches hat seine Zeit

"Du, Tante Meislein – warum sterben Tiere früher als Menschen?" Louis, der fünfjährige Urenkel unserer Nachbarin, der gerade dabei ist, Barny ein Loch ins Fell zu kraulen, sieht mich fragend an.

Vor einer Woche ist sein Hund Bismarck über die Regenbogenbrücke gelaufen. Bismarck war ein Mischling – halb Bernhardiner, halb Berner Sennenhund -, ein Riesentier mit einem flaumfederweichen Herzen. Für den stillen, zurückhaltenden Jungen war er viel mehr als nur ein Hund: Er war Louis´ Spielkamerad, sein Vertrauter und sein bester Freund. Stolze elf Jahre ist Bismarck geworden. Bei einem Hund seiner Abstammung und Größe ist das ziemlich viel, ein Mensch wäre ungefähr fünfundsiebzig Jahre alt. Wenn man es recht bedenkt, altern unsere vierbeinigen Freunde gar nicht schneller als wir; sie erfahren die Zeit nur angepasst an ihren eigenen Lebensrhythmus und altern nach ihrem eigenen Zeitempfinden. Jungtiere werden ja auch viel früher selbstständig als Menschenkinder; und innerhalb der ihnen von der Schöpfung zugeteilten Spanne ist ihr Leben genauso er- und ausgefüllt wie unseres. Vorausgesetzt, dass der Mensch diese Spanne respektiert und nicht willkürlich vor ihrem natürlichen Ablauf beendet; sei es aus Bequemlichkeit, weil der Hund der Urlaubsplanung im Wege steht, oder aus Geiz, um bei älteren Tieren die zwangsläufig höher werdenden Tierarztkosten zu sparen. Wobei sich jeder verantwortungsvolle Veterinär strikt weigern sollte, ein gesundes Tier aus derart fadenscheinigen Gründen einzuschläfern.-

Bloß wie erkläre ich das Louis, der gerade den ersten schweren Verlust seines Lebens erlitten hat? Für den Jungen ist der Begriff "Zeit" ja noch eine völlig abstrakte Größe, mit der er herzlich wenig anfangen kann – und im Grunde verstehe ich es selber nicht. Wie oft habe ich mich schon gefragt, weshalb unsere Süßen nicht einfach ebenso lange leben können wie wir. Gemeinsam alt werden und friedlich miteinander auf die andere Seite gehen, das wäre es doch. Von dreizehn geliebten Tieren habe ich nun schon Abschied nehmen müssen. Ich habe das Gefühl, mein Herz wird immer kleiner, weil jedes Mal ein Stück davon mitgeht. Meine einzige Erklärung ist, dass wir nur, indem wir den natürlichen Lauf der Dinge akzeptieren und den Trennungsschmerz in Kauf nehmen, in der Lage sind, mehr als einem Tier ein Zuhause und Geborgenheit zu schenken. Sicher ist es bitter, wenn man seinen Liebling, den man schon alt und krank bekommen hat, nach weniger als einem Jahr wieder hergeben muss. Dreimal haben wir das bisher erlebt, und immer denkst du, es bringt dich um. Aber wir möchten trotzdem keinen von diesen "Lebensabschnittsgefährten" missen, sie alle haben uns reich und glücklich gemacht mit ihrer bedingungslosen Liebe und Anhänglichkeit. Die Zeit heilt bekanntlich Wunden, auch wenn die Narben ein Leben lang schmerzen, und sicher wird Louis eines Tages einen neuen Hund in sein Herz schließen. Dennoch werden Bismarck und all unsere anderen treuen Wegbegleiter unvergessen bleiben, bis wir sie eines Tages wiedersehen.


Lebenslichter 29.03.2020, 19.33| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Zeit, Hunde, Kinder, Trauer, leben, sterben,

Buddys Lebensgeschichte


...ist die Geschichte des Überlebens in einem riesigen Shelter... und das seit 11 Jahren.

Ich erzähle Euch seine Geschichte, weil ich hoffe... hoffe auf eine Chancen nun wenigstens noch für einen guten Lebensabend bei lieben Menschen für Buddy.




Buddy kam als Jundhund ins riesige Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Seine Angst war groß vor all dem Fremden... und doch sollte alles noch viel schlimmer kommen.

Die ersten Jahre traute Buddy sich nicht, seinen kleinen Zwinger zu verlassen. So bestand sein Leben aus 3 Quadratmetern Außenzwinger, den er sich mit anderen Hunden teilte. Als Schutz in den eisigen russischen Wintern und einzigen Ort, um sich etwas zu verstecken, gibt es in den Zwingern jeweils eine kleine Holzkiste von 1,5 Quadratmetern – dort war auch Buddy die meiste Zeit.

 Doch irgendwann begann einer der anderen Hunde in seinem Zwinger ihn zu beißen. Der Stresspegel in einem Shelter mit ca. 3000 Hunden ist hoch und der Lärm enorm... und Buddy war einer, der sich gegen andere Hunde nicht durchsetzen konnte.

Die freiwilligen Helfer sahen die Not von Buddy und wussten, dass schnell etwas geschehen musste. Buddy kam in einen neuen Zwinger zusammen mit einer Hündin, die er kannte, und einem anderen Hund, der ebenfalls von seinen Zwingernachbarn gebissen wurde. Die Drei verstanden sich, und ab diesem Zeitpunkt musste Buddy keine Bisse mehr ertragen. Aber durch das Erlebte blieb seine Angst vor fremden Hunden, besonders vor jungen Rüden.

Die freiwilligen Helfer begannen mit ihm zu üben... denn sonst wäre sein ganzes Leben nur in diesem kleinen Käfig verlaufen – hinter Gittern und in seiner Angst gefangen.
Als sie Buddy an einem Tag mit in den Auslauf nehmen wollten, sahen sie das ganze Ausmaß seiner Angst – der mittlerweile erwachsene Buddy drückte sich in eine Ecke, zitterte am ganzen Körper und wimmerte vor sich hin. Es war klar, Buddy konnte mit anderen Hunden im Auslauf nicht bestehen... aber dies ist die einzige Möglichkeit, damit Hunde dort wenigstens einmal in der Woche ihren Zwinger für kurze Zeit verlassen können.

Um Buddy doch wenigstens etwas Abwechslung zu ermöglichen, wurde er fortan einzeln von seiner Betreuerin an der Leine durch die Sheltergänge ausgeführt – einmal in der Woche für eine ? Stunde etwas Bewegung.

Die Jahre vergingen... und Buddy wurde älter. Buddy lebte sein Leben in seinem kleinen Außenzwinger, durch eisige Winter, heiße Sommer und bei Wind und Regen... und irgendwann begannen seine gesundheitlichen Probleme. Buddy überstand einen Bandscheibenvorfall und hat heute keine Zähne mehr. Buddy fällt nun die Futteraufnahme schwer, da es im Shelter nur Trockenfutter gibt. Seine Betreuerin gibt ihm Dosenfutter, wenn sie an einem Tag in der Woche im Shelter ist... und Buddy freut sich jedes Mal so sehr.

Doch was ist 1 x in der Woche ein kurzer Spaziergang durch die Sheltergänge und 1 x in der Woche Dosenfutter? Es ist das, was Hunde wie Buddy am Leben hält... sie überleben lässt. Aber hat Buddy nicht endlich mehr verdient?


Keine eisige Kälte und ein paar Sägespäne in einer Holzkiste, sondern ein weiches Hundebett in einem warmen Zuhause... damit seine alten Knochen endlich etwas Erleichterung finden. Kein hartes, minderwertiges Trockenfutter mehr, sondern Futter, was er aufnehmen kann und was ihm gut tut. Endlich ein Zuhause, wo er umsorgt und geliebt wird... und keine Angst mehr vor den Übergriffen jüngerer und stärkerer Hunde haben muss.

Buddy ist freundlich zu Menschen... braucht aber Zeit, um Vertrauen zu fassen. Buddy war noch jung, als er ins Shelter kam. So kennt er nur das Leben im Shelter. Er wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man sein Vertrauen und mit vielen Leckerlis auch das Herz des lieben Rüden gewinnen.

Buddy wurde ca. 2008 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Er ist geimpft, gechipt und kastriert. Er versteht sich gut mit seinen Artgenossen, aber junge Rüden machen ihm große Angst. Buddy kennt das Laufen an der Leine.

Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Buddy. Ob er sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Daniela Bansche
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 05371-687266

Lebenslichter 28.03.2020, 18.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Buddy, Hunde, Russland, Moskau, Shelter,

V.I.P.

In metallic-blauer Schrift auf einem Kuvert aus goldfarbener Knisterfolie leuchtet es mir entgegen: „Herzlichen Glückwunsch, liebe Frau D.! Sie wurden als V.I.P. Kundin von uns ausgewählt…“ Wie denn, ich als V.I.P.? Na, da soll doch gleich…! Ich ahne schon, was mich erwartet, und richtig: In dem nobel aussehenden Umschlag steckt der brandneue Katalog eines Modehauses für Damen ab Konfektionsgröße 42. Alles, was die stärkere Frau in der kommenden Herbst/Wintersaison so trägt, fotografiert an bildhübschen Zwanzigjährigen mit, na sagen wir, höchstens Größe 36. Wir erinnern uns: Zielgruppe soll hier Mrs. Molly und nicht Miss Twiggy sein! Aber das ist schon wieder ein anderes Thema. Also, Mode für die Saison 2020/21. Donnerwetter, die haben vielleicht ein Tempo drauf! Ich habe noch nicht einmal meine Garderobe für den diesjährigen Sommer aufgefrischt; ganz abgesehen davon, dass die meisten von uns zurzeit wohl andere Sorgen haben dürften. Auf der Titelseite geht es dann folgendermaßen weiter:

„…Sie kommen als Erste (Frage: Und Einzige? Wenn man das so liest, könnte man es fast glauben) in den Genuss unserer Kollektion für die Saison Herbst-Winter 2020/21. Für Ihre Vorabbestellung bis 20.04.2020 aus unserem neuen Katalog bedanken wir uns mit lohnenden Vorteilen:

Geschenk 1: praktischer Multifunktionswecker (brauchen wir nicht, unsere Fellkinder sorgen mit ihren kalten Nasen schon dafür, dass wir nicht verpennen)

Geschenk 2: Gutschrift über 10 € für Sie (wenn ich nichts bestelle, spare ich mehr)

Extra: bevorzugte Lieferung ab Anfang September 2020"

Das ist ja wohl der Hohn auf Socken! Ich kaufe doch heute nichts, was ich erst in fünf Monaten bekomme. Geduld ist nicht meine Stärke, und wenn ich überhaupt etwas bestelle, dann will ich es möglichst schon gestern geliefert haben. Außerdem, wer sagt, dass ich im September noch Mode für große Größen brauche? Schließlich könnte ich bis dahin abnehmen. Na schön, vielleicht nicht gleich mehrere Kleidergrößen und erst recht nicht über die "Eiszeit" (am liebsten Zitrone und Stracciatella). Aber das wissen die ja nicht.

Regelmäßig finde ich mindestens drei solcher Druckerzeugnisse, alle ganz ähnlich marktschreierisch aufgemacht, in unserem Hausbriefkasten vor. Pro Woche? Nicht doch, pro Tag! Woher wissen die bloß alle, wie ich heiße und wo ich wohne, obwohl ich noch nie etwas bei ihnen geordert habe? Ganz zu schweigen von der Flut an Flyern diverser Pizzalieferdienste, Handwerksbetriebe und Gärtnereien, dem Kirchenblättchen und den Wurfsendungen sämtlicher ortsansässiger Discounter. Für die kleinen, unscheinbaren, dafür aber immens wichtigen Briefe – Liebesgrüße vom heimlichen Verehrer, Steuergutschrift vom Finanzamt, das kommt schon mal vor! – bleibt kaum noch Platz, und man muss höllisch aufpassen, dass man sie nicht versehentlich mit all dem unerwünschten Papierkram in der blauen Tonne entsorgt. Unser Postbote hat jedes Mal seine liebe Not, den ganzen Wust in unseren Briefkasten zu stopfen, der sich dann wegen Überfüllung oft nur mit Gewalt öffnen lässt. Aber das ist noch längst nicht alles. Neulich kam der Katalog eines bekannten Versandhauses mit vier Buchstaben sogar per Paketauto. Der Wälzer wog mindestens drei Kilo und war ungefähr so dick wie der 10. Band des Großen Brockhaus (die Älteren erinnern sich: Das ist ein auf Papier gedrucktes Lexikon, also ein Buch).

Der Text auf Umschlag oder Titelblatt variiert von Firma zu Firma, Inhalt und Aussage bleiben sich dagegen stets gleich. Papier ist geduldig; ich bin es nicht, und ich merke, wie ich beim Lesen immer mehr erröte. Vor Freude? Nein, vor Wut und das aus mehreren Gründen. Erstens: Halten die mich echt für so bescheuert, dass ich ihnen abkaufe, gerade ich sei unter Tausenden - ach was sage ich, Hunderttausenden - auserwählt worden, diese tollen, extra für mich designten Modelle zu erwerben und zu tragen? Nicht wahr, da fühle ich mich doch gleich wie Claudia Schiffer, Heidi Klum und Naomi Campbell in einer Person! Und wäre es wirklich an dem, was um Himmelswillen sollen all die anderen, minder Privilegierten in der kommenden Saison anziehen? Oder müssen die nackt herumlaufen? Zweitens: Wissen die Verantwortlichen für diese überflüssigen Papierberge noch immer nicht, welchen Schaden Folien und ähnliche Verpackungen in der Umwelt anrichten? (Dazu fällt mir ein: Wer, zum Teufel, ist eigentlich irgendwann auf den idiotischen Einfall gekommen, bunte Blumensträuße in Klarsichtfolie zu verpacken, die man noch nicht einmal wiederverwenden kann, weil sie beim Versuch, den Tesafilm abzuziehen, todsicher zerreißt?) Abgesehen davon haben die Prospektmacher und ihre Auftraggeber wohl auch nichts vom Sterben des Regenwaldes gehört. Das Papier für ihre bunten Hochglanzblätter wird bekanntlich aus Holz gemacht, und woraus bestehen Bäume? Aus Holz. Botschaft angekommen? Ein paar Zyniker werden jetzt einwenden, dass das vorhin erwähnte Lexikon schließlich auch auf Papier gedruckt wurde; aber das lässt sich ja wohl nicht vergleichen.

Alle meine Bemühungen, die lästigen Briefkastenverstopfer loszuwerden, sind kläglich gescheitert. Ich habe versucht, sie telefonisch abzubestellen. Das Gespräch ging natürlich auf meine Kosten, weil die meisten Unternehmen wenig kundenfreundliche, gebührenpflichtige 01805er Rufnummern verwenden. Dutzende von Mails habe ich geschrieben, mit der Bitte, meine Daten doch schleunigst aus dem Firmencomputer zu löschen. Ich habe geweint, gebettelt und gedroht. Es war vergebens. Man kann oder will mich einfach nicht verstehen. Prospekte und Kataloge flattern weiterhin munter ins Haus - und wandern gleich darauf ungelesen in den Müll.

Bisher glaubte ich, das Kürzel V.I.P. stände für „Very Impotent Person“. In Wahrheit bedeutet es aber etwas ganz anderes, nämlich: „Vollkommen Irrsinnige Papierschwendung“!

Lebenslichter 28.03.2020, 18.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Werbung, Reklame, Mode, Mail,

Endstation Hoffnung für: Smoala



SMOALA - die sanftmütige Seniorin lebt nun schon 10 Jahre hinter Gittern und hat endlich eine eigene Familie verdient.

Smoala mag die Hoffnung auf Freiheit schon aufgegeben haben, nach fast 10 Jahren hinter Gittern, aber wir versuchen unser Bestes, jedem eine Stimme zu geben.

Jahr für Jahr lernen wir die Hunde von Sandas Tierheim besser kennen. Im Moment sind es ca. 120, teils alte Hunde, die schon sehr lange bei Sanda leben. Wir sind jedes Mal wieder traurig, dass keine liebe Anfrage für die meisten, vor allem alten Hunde, kommt.

Name: Smoala
Geb.: ca. 2009
Geschlecht: weiblich
SH: groß, ca. 56 cm
Kastriert: ja
Gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt
Aufenthalt: seit 2010 im TH in Rumänien

Mit einem Jahr kam die damals noch sehr junge Hündin in das Tierheim und lebt seitdem im Zwinger. Beton, Gitter, Nässe und Kälte sind Smoalas Alltag. War sie anfangs noch euphorisch und lebensfroh, schwindet von Jahr zu Jahr immer mehr die Freude aus ihren Augen. Sie kennt nur dieses Leben und verbringt die Tage mit ihren Zwingergenossin Lupina. Ihre Verträglichkeit mit Rüden kann getestet werden.

Täglich bekommt Smoala Besuch von den Pflegerinnen und Sanda. Ihnen vertraut sie, bei fremden Menschen ist sie zunächst abwartend und zurückhaltend. Wer kann ihr das auch verübeln? Sie hat einfach kaum andere Menschen kennengelernt. 

Bei unseren Besuchen versuchen wir immer, mit jedem Hund etwas Zeit zu verbringen, um ihnen etwas Vertrauen zu schenken. Smoala nimmt dies zwar schüchtern, aber freundlich an.

Smoala wird erst einmal Zeit und Geduld brauchen, um sich in einer Familie einzuleben. Sie kennt wenig und muss vieles lernen. Ein Leben im Zwinger prägt. Daher sollte am Anfang so wenig wie möglich von ihr verlangt werden. Sie braucht Menschen, die mit Geduld eine Vertrauensbasis schaffen möchten. 




An der Leine und am Geschirr laufen kennt sie nicht. Auch hier muss einfühlsam trainiert werden. 

Alltagsgeräusche wie Staubsauger, Kaffeemaschine, Autofahren, all das muss sie in ihrem neuen Zuhause langsam kennenlernen dürfen. Ein souveräner Ersthund könnte eine große Unterstützung dabei sein.

Wir suchen für Smoala ein Endzuhause, in dem sie in Ruhe ihre restlichen Jahre verbringen darf. Es sollte keine Wohnung in der Stadt sein, da es die Eingewöhnung erschweren würde. Eine Wohnung bzw. ein Haus mit eingezäuntem Garten möglichst ebenerdig, wäre ideal.

Wer sich für die liebe Hündin interessiert, kann sich gerne bei uns melden.

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Unsere Hunde werden nur nach einem ausführlichen Vermittlungsgespräch, sowie positiver Vorkontrolle, gegen eine Schutzgebühr, mit Schutzvertrag vermittelt.

Die Schutzgebühr enthält: Transport (nur mit Traces), Impfung, Chip, EU-Tierpass, Entwurmung, Entflohung (und Kastration, wenn Alter entsprechend).

Wir lassen den SNAP? 4Dx testen, dieser beinhaltet Test auf Borreliose, Anaplasmose, Ehrlichiose und Dirofilariose. Weitere Test, wie z. B. auf Leishmaniose oder Hepatozoon können gerne auf Anfrage gegen Mehrpreis vorgenommen werden. (Nicht bei Welpen notwendig).

Bitte nur ernstgemeinte Anfragen an:
Tierschutzverein Pfote sucht Glück e.V.

E-Mail: pfotesuchtglueck@gmail.com

Kontaktformular Homepage: https://www.pfotesuchtglueck.de/kontakt-1/

Lebenslichter 27.03.2020, 19.04| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Hoffnung, Zuhause, Menschen, Familie,

Bitte lächeln: Die Telekom vertickt Lose

...und auch sonst noch so allerhand. Hier ist wohl eher gemeint, dass sie Tickets verlost. Na dann, ein Prosit allen jenen, die ein solches ergattert haben!

Ein unbeschriebenes Blatt: „Der Täter behauptete, noch nie etwas gestohlen zu haben, ohne zu bezahlen.“

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Auch sehr geschickt: „Es gelang der Täterin, den Pullover zu entwenden, ohne dafür zu bezahlen.“

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Wie man sich bettet…: „Die Polizei fand heraus, dass der Gesuchte einen Mercedes, eine Segeljacht und rund 50.000 Euro unter seiner Matratze versteckt hatte.“

Zwingende Logik: „Der Täter hatte keinen Hund bei sich, weshalb er auch nicht bellte.“

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Vornehm ausgedrückt: „Die Täter hatten vor, die Hauptkasse von ihrer Einnahme zu befreien.“

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Großes Aufgebot: „Der gesuchte Schwerverbrecher wurde mit 200 Tunten gejagt.“ (Hunden)

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Eindeutige Rechtslage: „Die Obduktion ist rechtens, solange der Patient nicht ausdrücklich widerspricht.“

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Stumm wie ein Grab: „Der eine Täter schwieg beharrlich, der andere sagte gar nichts.“

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„Die Panne zu Beginn bitten wir zu verzögern.“ 


Lebenslichter 26.03.2020, 20.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Lächeln, Telekom, Polizei, Panne,

Sam´s Worte


...ein Wort von allen Hunden dieser Welt:

"Unsere Augen leuchten wie eure, wenn sie Schönes sehen.

Unsere Nasen erfreuen sich am Geruch leckerer Speisen
und unsere Ohren lieben es, wenn freundlich mit ihnen gesprochen wird.

Wir haben Organe, wie ihr Menschen sie habt.
Blut strömt durch unsere Adern - wie durch eure.

Unsere Pfoten werden wund nach großen Strapazen -
so wie eure Füße und Hände.

Unser Gehör leidet bei dem gleichen Lärm,
der auch euch zusetzt.

Unsere Lungen brauchen Luft zum Atmen,
die gleiche, die auch ir benötigt.

Unsere Mägen schmerzen, wenn wir Hungerleiden müssen -
so wie eure.

Unsere Körper zittern,
wenn wir eisiger Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert sind.

Wir empfinden Angst und leiden,
wenn wir bedroht werden - so wie ihr.

Unsere Seelen verkümmern,
wenn wir Einsamkeit ertragen müssen.

Unsere Herzen benötigen Liebe
und wir wollen Liebe geben -
nicht nur unseresgleichen,
sondern ganz besonders auch euch Menschen,
denn wir lieben euch.

(Aus: Sam - eine Begegnung)


Lebenslichter 25.03.2020, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Für heute: Dienstag, 24. März 2020




"Wandel und Wachstum
eröffnen mir aufregende Möglichkeiten.
Inmitten aller Veränderungen
bin ich stets sicher und behütet."

*********

"Ich beginne und beende jeden Tag damit,
dass ich für alle Segnungen danke,
die mir geschenkt werden."

LOUISE L. Hay

Lebenslichter 24.03.2020, 07.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Wandel, danken, Veränderung,

In diesen Tagen

sieht man überall gestresste Menschen mit besorgten, traurigen  Mienen. Völlig zu Recht, denn schließlich haben wir es mit einem brandgefährlichen Gegner zu tun. Meine Hochachtung und mein Respekt gelten besonders denjenigen, die zurzeit Übermenschliches leisten, um einerseits so viele Leben wie möglich zu retten und andererseits den Laden am Laufen zu halten. Ich finde, es ist unsere verdammte Pflicht und Schuldigkeit, sie zu unterstützen, indem wir uns ALLE an die Regeln halten, uns weitestgehend zurückziehen und auf die Weise den Feind einfach aushungern. A propos: Einkaufen gehen ist momentan ja eine ganz spezielle Herausforderung. Vor allem Blattgold (das ist das neue Synonym für Toilettenpapier) zu ergattern gleicht einem Sechser im Lotto. Ich schreibe schon längst keine Liste mehr, weil ich die Hälfte von dem, was darauf steht, ja doch nicht bekomme. Stattdessen gehe ich alle zehn Tage in den Supermarkt - immer in denselben, weil ich mir denke, je weniger verschiedene  Orte ich aufsuche, desto weniger laufe ich Gefahr, mich anzustecken – nehme mit, was es gibt und schaue, was ich daraus zaubern kann. Not macht erfinderisch, und warum nicht mal der Phantasie freien Lauf lassen? Meine Eltern und Großeltern würden milde lächeln und sagen, Kind, was willst du, das ist alles nichts gegen das, was wir nach ´45 hatten.

Recht hätten sie. Und da ist noch etwas: 


Ich danke jeden Tag dem lieben Gott, meinem Schicksal und meinen Eltern für all das Gute in meinem Leben. Für das Fleckchen Erde, das ich mein eigen nennen darf, für meinen Mann und unsere geliebten Fellkinder. Dafür, dass ich gesund bin und bleibe, genug zu essen und zu trinken habe und in Frieden leben kann. Deswegen habe ich beschlossen, von jetzt an jeden Tag ein kleines Licht anzuzünden, um diese dunkle Zeit für meine Leserinnen und Leser ein bisschen heller zu machen. Tun möchte ich das mit meinen Beiträgen, die ich hier schreibe. Lustiges, Humorvolles, Nachdenkliches, Heiteres und Besinnliches sollen sich abwechseln. Selbstverständlich werde ich weiterhin auf das Leiden der Tiere, speziell der Hunde, hinweisen, deren Elend in diesen Tagen noch viel größer ist, als in normalen Zeiten. Und ich werde Ihnen viele der armen Seelen vorstellen, die unter erbärmlichsten Bedingungen ihr Dasein fristen und verzweifelt auf liebevolle Aufnahme bei guten Menschen warten. Irgendwann wird Vermittlung ja wieder möglich sein, dann soll  keines der Tiere auch nur einen Tag länger warten müssen, als unbedingt nötig. Abstand ist Fürsorge, ja. Das gilt aber nur für das Vermeiden körperlicher Nähe. Seelisch dürfen wir mit unseren Lieben und unseren Mitgeschöpfen gern enger zusammenrücken denn je.

Also: Halten Sie inne und besinnen Sie sich – auf sich selbst und das, was wirklich zählt. Ich wünsche Ihnen gute Unterhaltung beim Lesen und bitte bleiben Sie gesund!

Lebenslichter 23.03.2020, 20.50| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Ein kleines Licht für: Kioki



Soll das schon alles gewesen sein?

KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.

Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen Welpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.

Er wollte so viel und bekam nichts.

Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.

Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.


Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.

Die Vermittlung von Kioki erfolgt ausschließlich auf eine Endstelle über Tierschutz miteinander e.V. . Kioki ist bereits gechipt, kastriert und geimpft.

Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.

Weitere Bilder von Kioki sind in seinem Vermittlungsinserat zu finden http://tierschutz-miteinander.de/…/h…/rueden-gross/909-kioki

Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freut sich seine Vermittlerin Claudia Peters auf eine ernstgemeinte Anfrage.


Email:
c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Lebenslichter 07.03.2020, 20.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Russland, Moskau, Zuhause, Menschen, Hoffnung,

Endstation Hoffnung: Dick



In Würde alt werden, vielleicht mit Ihrer/Eurer Hilfe?

Seit 2008, also seit der Eröffnung des Shelters, lebt Dick bereits hinter Gittern. Als 3jähriger Rüde kam er von der Straße ins Shelter. Und nun ist er dort zum Senior geworden.

Zu Anfang hatte Dick einfach nur Angst. Er verkroch sich in seinem Zwinger und ließ niemanden an sich heran. Wer weiß, was er alles erlebt haben muss, und dann kam er in die unwirkliche Welt des Shelters. Zu viel für eine Hundeseele. Und so verbrachte Dick die Jahre in Angst und traute niemandem. 


Nur ganz allmählich öffnete sich Dick seinen Betreuern ein wenig. Er ließ es zu, dass man ihn streichelte. Er ließ es zu, dass man ihm ein Halsband anlegte und ging die ersten Schritte mit seinen Betreuern durch die langen Gänge des Shelters.

10 lange Jahre hatte Dick gebraucht, um sich langsam ins Leben zurück zu kämpfen. Er war schon fast so weit, dass seine Betreuer meinten, er könnte vielleicht doch noch einmal ein Zuhause finden.

Doch dann, Anfang März 2019 schaute seine Betreuerin Dick in die Augen. Und sah - Leere. Nein, sie sah in trübe Augen und Dick war verändert. Sie merkte sofort, dass etwas nicht stimmte, und der Shelterarzt bestätigte: Dick ist blind. Von einem auf den anderen Tag änderte sich alles. Besonders, weil der Shelterarzt vermutete, dass Dick einen Gehirntumor hat.

Seine Betreuer mussten aber, um eine genaue Diagnose zu erhalten, mit Dick in Moskau zu einem Spezialisten, damit ein MRT gemacht werden konnte. Und dies kostet auch in Russland viel Geld. Umgerechnet 200,- Euro, die die Betreuer nicht allein aufbringen konnten. Daher baten sie uns um Hilfe, und auch wir wollen nichts unversucht lassen, Dick zu helfen.

Wir unterstützten bei den Kosten für das MRT – natürlich mit Hilfe lieber Spender – und beim MRT kam heraus, dass Dick keinen Hirntumor hat.

Jedoch findet sich der alte und blinde Dick kaum noch zurecht. Seine Betreuerin hat sich daher auf die Suche nach einem Pensionsplatz gemacht und auch einen gefunden. Sie möchte ihm seine restliche Zeit noch so angenehm wie möglich machen.


Auch wir möchten ihr und Dick dabei helfen, dass er seine letzte Zeit in Würde verbringen kann. Der Pensionsplatz kostet in Moskau monatlich 120,-€, daher suchen wir nun für Dick Paten, die ihn unterstützen.

Dick hat sich nach 10 Jahren zurück ans Licht gekämpft. Und ein Kämpfer gibt nicht auf. So auch wir nicht!

Daher suchen wir nun liebe Menschen, die bereit wären eine monatliche(Teil-) Patenschaft für Dick zu übernehmen.

Unseren Antrag auf Patenschaft finden Sie hier: https://neueseite.tierschutz-miteinander.de/…/Patenschaftsa…

Für alle Fragen bezüglich einer Patenschaft für Dick, steht unsere Team-Kollegin Claudia Peters gerne jederzeit zur Verfügung.

c.peters@tierschutz-miteinander.de
Tel: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Vielen Dank!

Ihre/Eure Timis

Lebenslichter 06.03.2020, 21.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hinter dem Horizont

...geht es weiter…

Und dort sehen wir uns wieder.


 JULCHEN

Vom 4. September 2013 bis zum 4. Mai 2014 warst Du unser lieber, kleiner Schatz – acht Monate auf den Tag genau. Verzeih uns, dass wir nicht mehr für Dich tun konnten; bitte glaube mir, gemeinsam mit der Tierärztin haben wir alles unternommen, um immer noch ein bisschen mehr Zeit herauszuschinden. Es tut mir so leid, meine Süße – am Ende haben die Krankheiten und das hohe Alter (schließlich trugst Du Deinen früheren Namen „Seniora“ zu Recht) doch über Deinen Lebenswillen gesiegt. Dein Gesäugetumor hatte die Größe einer Kinderfaust, und wer weiß, wie weit er schon gestreut hatte. In dem polnischen Tötungslager, aus dem du dank lieber Tierschützer gerettet werden konntest, hat sich natürlich niemand darum geschert. Und um herauszufinden, dass du obendrein an einer hochgradigen Futtermittelunverträglichkeit littest, musste unsere Frau Doktor mal wieder Detektivarbeit leisten. Aber nun im Regenbogenland ist alles wieder gut, Du hast keine Schmerzen mehr, bist wieder jung und gesund.

Von Tag zu Tag wurdest Du uns vertrauter mit Deinem lieben, alten Omigesicht. Du hattest Dich als herzliebes kleines Seelchen entpuppt und zeigtest mir Deine Dankbarkeit im wahrsten Sinne auf Schritt und Tritt. Dein Lieblingsparkplatz befand sich direkt auf meinen Füßen. Oder Du schlummertest tief und fest in Deinem Körbchen neben mir. Deine kleine rosa Zungenspitze schaute dabei  aus dem Schnäuzchen hervor; immer wieder rutschte sie durch die Lücke, die die fehlenden Vorderzähne nach der OP hinterlassen hatten. Diese erfolgte buchstäblich in letzter Minute – hätten wir aus Angst um Dein schwaches Herz nur einen Tag länger gezögert, wäre es zu einer Blutvergiftung gekommen. Du warst so tapfer, hast alle Schmerzen klaglos ertragen und warst dabei stets lustig und vergnügt. Ich muss immer noch lachen, wenn ich an Deine übermütigen Zickleinsprünge denke, die gut und gern zwei Meter weit waren; oder wenn Du im gestreckten Galopp durch den Garten ranntest vor Erleichterung, nachdem Du den „geschäftlichen Teil“ erledigt hattest. Deine Lebensfreude war ansteckend; und wenn Du dann erschöpft, aber zufrieden in Deinem Bettchen leise vor Dich hin schnarchtest, hätte ich Dir stundenlang dabei zusehen können.


Auch wenn Du uns nur für eine kurze Zeit geliehen warst, bis wir Dich dem lieben Gott zurückgeben mussten, hast Du uns viel Freude gemacht. Du warst schon ein Persönchen, hattest Deinen eigenen kleinen Kopf und wusstest genau, was Du wolltest oder nicht. Ich vergesse nie, wie Du oft neben dem Tisch gesessen und gequengelt hast – erst nur ganz leise, aber dann immer nachdrücklicher, wenn es Dir zu lange dauerte, bis Du endlich Deine heißgeliebten Häppchen bekamst. Du durftest das; wir fanden, mit Deinen vierzehn Jahren stand es Dir dienstgradmäßig zu. Was ich mir schwer verzeihen kann, ist, dass wir Dir drei Tage vorher noch diese Zahn – OP zugemutet haben. Wir hielten es für richtig, die Tierärztin sagte es auch. Du hattest offensichtlich große Zahnschmerzen; so sehr, dass Du kaum schlucken konnest und daher nichts mehr fressen wolltest. Wie immer warst Du sehr tapfer und hast kein bisschen geklagt. Hätten wir aber gewusst, dass es Deine allerletzten Tage waren, vielleicht hätten wir dann anders entschieden. Wenigstens hast Du so noch erfahren, wie gut pürierter Lachs und Putenleber schmecken. 


Nun mach es gut, meine Süße. Grüß die anderen, und denkt manchmal an uns, ja? Eines schönen Tages werden wir uns alle wiedersehen. Darauf freut sich schon

Dein Frauchen

Lebenslichter 05.03.2020, 14.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

In liebevoller Erinnerung

Ganz besonders mit den Fellsenioren kann man oft noch eine wunderschöne, erfüllte Zeit verleben. Wir hatten das Glück, gleich mehrere solcher Traumhunde auf ihrer letzten Wegstrecke zu begleiten. Für einige von ihnen habe ich einen Nachruf verfasst, in dem ich ihr Leben erzähle, soweit wir es kennen. Vielleicht verstehen Sie dann, warum uns die grauen Schnauzen so besonders ans Herz gewachsen sind.

Da war  unser Karlchen, ein zuckersüßer Terrier-Spaniel-Mix. Etwas dickköpfig und eigensinnig, wie es diese Rassen sind, aber mit einem Herzen aus purem Gold! Hier seine Geschichte:


 Mein liebes Karlchen! (20. November 2012)

Heute vor einem Jahr bist du über die Regenbogenbrücke gelaufen. Viel zu früh, nur achteinhalb Monate lang durften wir dich lieb haben. Du warst ja schon ein älterer Herr von zwölf Jahren, als wir dich adoptierten. Trotzdem hättest du bei uns noch lange ein schönes Leben haben können – wäre da nicht der schreckliche Krebs gewesen. Wir hatten keine Ahnung, wie schlecht es dir ging, als wir dich zu uns nahmen, denn das hatte man den Mitarbeitern im Tierheim verschwiegen. Es hieß nur, du hättest ein leichtes Leberleiden, das aber mit Tabletten gut behandelt werden könnte. Die traurige Wahrheit fand unsere Tierärztin durch Blutuntersuchungen, Ultraschall und Röntgenbilder heraus. Die Menschen, bei denen du vorher lebtest, haben sich einfach zu wenig gekümmert und nicht auf die Anzeichen geachtet; als sie dann merkten, du bist todkrank, haben sie dich kurzerhand ins Heim abgeschoben und deinen Sohn, der auch in ihrer Familie lebte, gleich mit - unter dem Vorwand, sie würden Nachwuchs erwarten und müssten deswegen in eine größere Wohnung ziehen, in der Hunde nicht erlaubt seien. Dann hätten sie eben weitersuchen müssen, bis sie etwas Passendes für euch alle gefunden hätten! In Wahrheit wollten sie nur die Kosten für den Tierarzt sparen. Vielleicht machen es ihre Kinder mit ihnen eines Tages ebenso; dann erfahren sie am eigenen Leib, wie sich das anfühlt. Hätten wir Bescheid gewusst – du wärst trotzdem unser Hund geworden. Nur hätten wir uns dann darauf einrichten können, dass uns keine längere gemeinsame Zeit vergönnt sein würde.

Wir haben wirklich mit allen Mitteln um dein Leben gekämpft und das Menschenmögliche versucht. Es war zu spät, aber weißt du, ein halbes Jahr lang hatten wir doch eine richtig gute Zeit. Anfangs zeigtest du dich fremden Hunden gegenüber ängstlich und misstrauisch; dein Motto lautete: „Angriff ist die beste Verteidigung“. Aber du hast bewiesen, dass auch ein alter Hund noch vieles lernen kann. Wir zwei haben fleißig geübt und bald liefst du tapfer an einem ganzen Rudel vorbei, ohne zu knurren oder auch nur mit der Wimper zu zucken. Dann hast du mich angesehen, als wolltest du sagen, na, wie habe ich das gemacht, und wir waren beide mächtig stolz! Deine Furcht vor Gewittern und dem Knacken in der Heizung hättest du auch noch überwunden, wenn dir nur genügend Zeit geblieben wäre.

Die Entscheidung für den Abschied hast du uns nicht leicht gemacht. Zweimal hatten wir die Tierärztin schon um ihr Kommen gebeten. Beim ersten Mal hast du sie gesehen, gewufft und bist auf dein Sofa gesprungen. Sie sagte, einem Hund, der mich noch anbellt, wenn ich komme, ist noch nicht alles egal, der will noch nicht sterben. Beim zweiten Mal hattest du nach Tagen plötzlich wieder angefangen zu fressen, das hielten wir für ein gutes Zeichen und schöpften erneut Hoffnung. Aber dann ging es doch ganz schnell. Du rührtest nicht einmal mehr die feinsten Leckerbissen an, zogst dich von uns zurück und wolltest nur noch an deinem Lieblingsplätzchen im Garten liegen. Da wussten wir, dass der Moment gekommen war, dich gehen zu lassen.

Die Tierärztin kam, um dir die Spritze zu geben. Leider fand sie keine Vene mehr, weil du schon langsam innerlich verblutetest, und sie musste in deinen Po pieken. Das tat weh, und deinen Schmerzenslaut höre ich immer noch. Verzeih mir, mein Kleiner, wir hätten dir das so gern erspart, aber es ging doch nicht anders. Nachdem du eingeschlafen warst, haben wir noch lange bei dir gesessen und dich gestreichelt. Wendy war ganz still und in sich gekehrt, sie hat gespürt, was geschehen war. Obwohl ihr nur wenige Monate lang Rudelgefährten wart, hing sie doch an dir. Dann kam der Tierbestatter und holte dich ab. Das ist jedes Mal der schlimmste Moment, wenn einer von euch aus dem Haus getragen wird. Herrchen ging danach mit Wendy spazieren, und ich wusste mich nicht anders zu trösten, als mich an den Computer zu setzen und nach einem neuen Hund Ausschau zu halten. Man sagt ja, dass Hunde ihren Nachfolger aussuchen. Ich weiß seit langem, dass das stimmt. Und Karlchen, du hast gut gewählt. Barny ist ein feiner, lieber kleiner Bursche und ein ebenso guter Kumpel für Wendy, wie du es warst. Trotzdem vergessen wir dich nicht, so wenig wie wir die anderen vor dir vergessen. Solange mir Erinnerung vergönnt ist, werde ich an Dich denken, bis wir alle uns an einem wunderschönen Ort wiedersehen. Dann sind wir für immer zusammen und müssen uns nie wieder trennen. 


Hab Dank für die besondere Zeit mit dir.

In Liebe,

Dein Frauchen (mit Herrchen und Wendy)

Lebenslichter 01.03.2020, 19.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Liebe, Abschied, sterben, erinnern, Dankbarkeit, danken,

Unfassbar!

Das schrieb eine liebe Leserin in ihrem Kommentar zu einem meiner früheren Einträge. Sie hat recht, aber leider ist es traurige Wirklichkeit in vielen Ländern Europas und überall in der Welt. Allerdings geben Bilder, Videos und geschriebene Texte die Realität nicht mal ansatzweise wieder. Den bestialischen Gestank, das unaufhörliche, ohrenbetäubende Bellen der verzweifelten Hunde und die beklemmende Atmosphäre von Stress und Todesangst in den Sheltern kann man auf die Weise nur erahnen. Ich habe auch nicht glauben wollen, was ich sehe, und seitdem ist nichts wie vorher. Ich nehme die schrecklichen Bilder mit in den Schlaf, und das Lachen bleibt mir im Halse stecken Am liebsten möchte ich morgens gar nicht mehr aufstehen, sondern mir die Decke über den Kopf ziehen und still vor mich hin weinen. (Manchmal, wenn der Beste unterwegs ist und ich allein im Haus bin, mache ich auch alle Türen zu, gehe hinunter in den Keller, um die Hunde nicht zu erschrecken und schreie meine ganze Verzweiflung, meine Trauer und meine Wut laut heraus). Aber darin steckt natürlich eine große Portion Selbstmitleid. Ich muss in mein normales Leben zurückkehren und mein inneres Gleichgewicht wiederfinden. Denn wenn ich aufgebe und mich von allem zurückziehe, ist es wieder einer weniger, der versucht, wenigstens etwas zu tun. Und ich möchte, solange es geht, an der Seite anderer Tierschützer mein Scherflein beitragen, um denen zu helfen, die außer uns niemanden haben.

Eine Frage lässt mir keine Ruhe: Was hat man mit den Menschen gemacht, was hat man ihnen angetan und – Sie verzeihen mir den rüden Ausdruck – wie beschissen muss ihr eigenes Leben sein, um sie anderen Geschöpfen gegenüber so gleichgültig und mitleidlos werden zu lassen? Sicher gibt es vielen Ländern große Armut und Hoffnungslosigkeit; und wer weiß, wenn ich unter den Bedingungen leben müsste, dann wäre ich vielleicht nicht anders. Es gruselt mich bei der Vorstellung, aber wie heißt es? Urteile nie über einen Menschen, bevor du nicht eine Woche lang in seinen Schuhen gelaufen bist. Mancher hat vielleicht keine andere Wahl, als unschuldige Hunde zu ermorden, um seine Familie ernähren zu können; und je mehr er umbringt, desto mehr verdient er. Vielleicht stumpft man auch gefühlsmäßig ab, wie jemand, der auf dem Schlachthof seinem blutigen Handwerk nachgeht, ich weiß es nicht. Möglicherweise sollte ich die Mörder ebenso bedauern wie ihre Opfer. Trotzdem, auch wenn jemand sagt, mir geht es selber dreckig, was juckt mich da so ein hergelaufener Straßenköter, rechtfertigt das noch lange nicht die Grausamkeit und  den Spaß am Töten, denen man auf Schritt und Tritt begegnet. Es gibt sicher menschlichere Methoden als die Hunde mit einer Spritze ins Herz umzubringen (sie enthält Frostschutzmittel, und die Tiere sterben unter schlimmen Schmerzen), sie mit Benzin zu übergießen und bei lebendigem Leibe anzuzünden, sie zu vergiften oder brutal zu erschlagen. (Am barmherzigsten wäre es natürlich, überhaupt keine unkastrierten Haustiere mehr auszusetzen, damit diese sich auf der Straße nicht länger unkontrolliert vermehren). Es stimmt wohl: Wir Menschen sind ein Albtraum, aus dem es kaum ein Erwachen gibt, solange wir hier unser Unwesen treiben.

Ganz demütig und klein bin ich vor euch großen Hundeseelen. Ich werde weiterhin um euch trauern, euch beweinen, für euch beten und für euch tun, was immer ich kann. Und ich hoffe, es gibt irgendwo in einem besseren Jenseits einen wundervollen Ort für euch, an dem ihr glücklich leben könnt und euch alles vergolten wird, was wir an euch verbrochen haben.

Lebenslichter 24.02.2020, 18.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rumänien, Hunde, Tierscgutz, Tod,

Einmal mehr...


ACHTUNG, SCHLIMME BILDER!


Wir wissen, dass die Fotos, die wir heute veröffentlichen, sehr schlimm und für manche Menschen schwer zu ertragen sind.

Aber jeden Tag wird Carmena mit schwer verletzten Tieren konfrontiert -  jeden Tag erwartet sie, verwundete Hunde im öffentlichen Tierheim zu finden.

Sie muss solche Bilder in der Realität ertragen - in ihrem täglichen Leben! Und jeden Tag wird ihr Herz und ihre Seele mehr gebrochen.

Diese junge Hündin (ca. 1 Jahr) wurde zusammen mit ihrer Schwester (sie befindet sich noch im Public Shelter) und 15 anderen Hunden von den Hundefängern ins Public Shelter in einen Zwinger gesteckt.

Sie hatte keine Chance ...sie war erstarrt vor Angst, vor dem Ort, an dem sie zum Leben verurteilt worden war. Sie war eine leichte Beute für die Hunde im Zwinger.

Carmena fand sie halbtot und brachte sie sofort in ihr Shelter, um die Blutung zu stoppen.

Alle Anstrengungen waren nutzlos - selbst der Tierarzt, der sein Bestes gab, um sie zu retten, konnte nur zusehen, wie sie starb. Sie hatte zu viel Blut verloren und sie hatte aufgegeben.

Damit ist Carmena jeden Tag konfrontiert! Seit kurzer Zeit erweitert die Stadt das Public Shelter. Sie bauten neue Zwinger außerhalb der Halle, die an die Rückseite des PAR Shelters grenzt.

Jede Nacht wird Stelica, unser Arbeiter, der in einem Wohnwagen im PAR Shelter lebt, von schweren Hundekämpfen in den Zwingern des neuen Außenbereichs geweckt. Jede Nacht steht er auf und schreit sie an, damit die Hunde aufhören, sich gegenseitig zu töten. ( Das Public Shelter ist nachts verschlossen).

Wann werden die Hundefänger und die zuständigen Behörden verstehen, dass ihre Verantwortungslosigkeit hilflose und unschuldige Seelen tötet?

Carmena ist die einzige Hoffnung für diese Hunde.

Sie kann aber nur helfen, wenn die Folgekosten abgesichert sind.

Bitte unterstützt Carmenas wichtige Arbeit. Wir brauchen dringend Spenden, sonst können wir nicht weitermachen.

Unser Spendenkonto

Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com

Verwendungszweck: Hilfe für die Hunde im Public Shelter

Saving Angels Deutschland e.V. - Im Auftrag der Tiere

Lebenslichter 19.02.2020, 19.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ohne Worte


 


Es tut mir unendlich leid.
Bitte verzeiht mir, wenn Ihr könnt.
Ich liebe Euch.
Danke.

Lebenslichter 12.02.2020, 19.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Orlik

Senior Orlik ist noch immer auf der Suche Ist da vielleicht doch noch jemand für mich… der mir den Schatten von der Seele nimmt und mich sicher nach Hause bringt?

Orlik lebt in einem riesigen Shelter in Russland. Wie lange, weiß keiner genau. Die ersten Aufzeichnungen der freiwilligen Helfer über ihn sind von 06.2012 - somit ist er mindestens seit 7 Jahre dort.

Es ist ein hartes Leben. Unbarmherzig beugt es auch die Stärksten, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit. Und Orlik ist nicht mehr jung, er zählt mit seinen geschätzten 12 Jahren zu den Senioren. Doch im Shelter gibt es keine Sonderbehandlung… auch nicht für ältere Hunde.

Die vergangenen Jahre haben Orlik zugesetzt – er ist alt geworden… und mit den Jahren hat er verstanden.

Und doch wird er sich wieder aufraffen… am nächsten Wochenende, wenn die freiwilligen Helfer die Tür seines kleinen Außenkäfigs öffnen und er diesen für kurze Zeit verlassen darf. Er wird wieder seinen Kopf in ihre streichelnden Hände legen und er wird ihnen auch wieder hinterher schauen, wenn sich die Zwingertür hinter ihm schließt und sie wieder fortgehen - obwohl ihm die vergangenen Jahre längst gelehrt haben, dass er ja doch immer zurückbleiben muss... 


Nur seine Betreuer sehen diese Blicke. Und sie sehen, dass er langsamer wird, wie seine Freude verhaltener wird. Alle anderen sehen nur den großen, dunklen Rüden… hinter den Gittern in einem Zwinger. Und gehen dann weiter.

Es wurde schon viel versucht. Doch manchmal, ja manchmal gibt es einfach kein Happy End.

Aber manchmal gibt es helfende Hände, die sich der Hoffnungslosigkeit entgegenstellen und sich gerade für die unsichtbaren und chancenlosen einsetzen.
Und auf diese Menschen hoffe ich. Bitte helft mit für Orlik doch noch ein Zuhause zu finden.

Irgendwo muss es doch auch für ihn einen Menschen geben, für den er – Orlik – besonders ist.


Vielen lieben Dank. 

Im Shelter sind Orliks einzigen Glücksmomente, wenn er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche. Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.


Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.

Orlik ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte.

Orlik wurde ca. 2008 geboren, er ist ca. 60 cm groß.
Orlik ist geimpft, gechipt und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Orlik suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Orlik liebt die Menschen sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.

Orlik, ich hoffe von ganzem Herzen, dass es doch noch für Dich einen Menschen gibt. Einen Menschen, der Dir eine Chance gibt und für den DU nicht unsichtbar sondern ganz besonders bist.

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 11.02.2020, 19.51| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hinsehen und handeln!

Erna Hug

Gestern um 16:45

Bitte teilen, teilen, teilen,

Die Welt soll sehen, was in MONTENEGRO passiert, wenn die Touristen abgereist sind.

Die Straßentiere werden auf barbarische Art und Weise vergiftet. 


Die Bilder von der Mutterhündin und ihren Babys sind aus Stoj / Ulcinj, Montenegro.

Jeder einzelne Tourist sollte wissen was für ein f.... Land seine Feriendestination ist, und dass die Behörden nichts dagegen unternehmen!

******************

Please share...

The world should see what happens in MONTENEGRO, when the tourists are gone. 

The street animals are poisoned in a barbaric way.


These pictures of the mother dog and her babies are from Stoj/Ulcinj, Montenegro. 

Every single tourist should know what a f.... country their tourist destination is and that the officials do nothing against this!

(Dazu schrieb jemand in einem Kommentar: "Eigentlich gehört die Menschheit ausgerottet. Die braucht keiner...")

Lebenslichter 11.02.2020, 18.57| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Mein Mann sagt immer...

…wenn wir uns einen betagten Hund aus dem Tierschutz oder Tierheim holen, wo dieser schon viele Jahre hinter Gittern verbringen musste: "Dann erlebt er wenigstens einen versöhnlichen Ausklang."

Ich finde das sehr schön ausgedrückt. Es hat für mich etwas Tröstendes, wenn ich solch einer leidgeprüften Fellnase einen gemütlichen Lebensabend bereiten darf. Ja, sagen Sie, aber an so einem alten Vierbeiner hat man nur kurze Freude. Und wer weiß, was der an Krankheiten und Zipperlein mitbringt. Ich verstehe Ihre Bedenken! Doch es geht nicht um Quantität, sondern Qualität; und manchmal passen in ein paar kurze Monate mehr Liebe, Spaß und Freude als sonst in ein ganzes, langes Leben. 


Ich meine, dass alle grauen Schnauzen eine zweite Chance verdienen; ob sie nun aus fadenscheinigen Gründen in ein deutsches Tierheim abgeschoben wurden oder weggesperrt und vergessen in einem Shelter (von denen es Tausende gibt in Europa und überall in der Welt) ihr trauriges Dasein gefristet haben. Am Ende sollte jeder Hund friedlich einschlafen dürfen und als Letztes die streichelnde Hand seines Menschen spüren; statt vergiftet, erschlagen oder lebendig verbrannt zu werden oder - im "besten" Fall - einsam und ungeliebt in einem kalten Zwinger zu sterben, um dann auf einer Schubkarre abtransportiert und in einem Müllsack entsorgt zu werden.

Wenn Sie trotzdem lieber einen Welpen haben möchten – was durchaus verständlich ist -, dann gehen Sie bitte nicht zum Züchter. In den Sheltern und Zwingern sitzen Tausende von Hundebabys, die auf ein liebevolles Zuhause warten. Die Hundefänger nehmen ja leider keinerlei Rücksicht. Sie stecken wahllos Kastrierte und Unkastrierte, Rüden und Hündinnen zusammen in einen Zwinger. Läufige Hündinnen werden tagelang vergewaltigt. Sie müssen Junge bekommen, immer wieder bis zum Tod, der oft qualvoll und grausam ist. Zahlreiche Welpen verhungern, weil ihre Mütter zu geschwächt sind, um ihre Kinder zu säugen. Auch sterben viele Muttertiere  während oder gleich nach der Geburt, weil sie ausgelaugt und der Anstrengung nicht mehr gewachsen sind. Wenn Sie so ein Hündchen adoptieren, ersparen Sie ihm unendliches Leiden in einer dieser grauenhaften Höllenlöcher, die die meisten Hunde erst tot wieder verlassen. Lebenslange Liebe und Anhänglichkeit werden es Ihnen danken!

Lebenslichter 10.02.2020, 18.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Liebe, Welpen, Senioren, Zwinger, Rettung, Adoption,

Run free!




Dieses Seelchen wurde von anderen Hunden im Public Shelter von Târgu-Jiu zu Tode gebissen. Dasselbe Schicksal, das schon so viele Hunde in diesem Höllenloch erlitten haben, welches ihnen als Unterschlupf dienen soll. 

Shelter bedeutet Schutzraum- hier bedeutet es Hölle. So sehr wir uns auch wünschen, Euch/Ihnen nur frohe Nachrichten überbringen zu können, ist uns dies nicht möglich.

Trauer, Entsetzen und Wut sind unsere ständigen Begleiter und wir stoßen immer wieder an unsere Grenzen. Aber dann müssen wir uns überlegen, was passiert, wenn wir aufgeben und Tausende von Hunden ohne Hilfe lassen. Wir hoffen, dass Ihr unsere Mission versteht und auch, dass wir keinen anderen Weg, keine Wahl haben. Wir müssen unter sehr schwierigen Umständen alles Mögliche tun, um diesen Hunden zu helfen

Aber das schaffen wir nicht alleine, dafür brauchen wir Eure Hilfe.  Wir brauchen Euch an unserer Seite, um weiter machen zu können

Laufe frei, kleiner Schatz. Verzeih uns, dass wir dich nicht beschützen konnten!

Lebenslichter 09.02.2020, 19.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Rex



REX, Rüde

ca. 6 Jahre

mittlere Größe

traurig, ängstlich, zurückgezogen

im Public Shelter Botosani seit 4 Jahren

Unter diesem Link: https://www.facebook.com/psbotosani/videos/2465740877010925/

ist ein kleines Video von ihm zu sehen und hier:

https://www.facebook.com/psbotosani/

finden Sie nähere Informationen über den Verein. Gern stelle ich auch den Kontakt her!

Lieber Rex, seit unfassbar langen vier Jahren musst du im Public Shelter von Botosani einsitzen.  Vier Jahre voller Einsamkeit und Isolation, ohne Licht und Sonne in einem winzigen Verschlag. Dein Anblick ist wohl einer der traurigsten, die ich kenne. Da meine ich, schon alles gesehen zu haben und schlimmer könne es nicht mehr kommen. Doch, es kann! Oft glaube ich, dass ich es nicht mehr aushalte und möchte am liebsten Schluss machen. Aber das ist pures Selbstmitleid. Ich brauche die Bilder nur anschauen, während ich hier in meinem Wohlstand sitze  und mich jederzeit bedienen kann, sobald ich Hunger oder Durst verspüre – aber du musst es ertragen, Tag für Tag. Was ist los mit den Menschen? Du bist ein Hund, ein lebendiges Wesen und kein Pflasterstein! Du möchtest laufen, toben, spielen und danach alle Viere genüsslich von dir strecken. Was hast du stattdessen? Einen Holzkasten, der dir kaum genügend Platz zum Umdrehen bietet, mit ein paar Strohhalmen auf dem harten, kalten Boden und – wenn du Glück hast – einen Schluck Wasser und einige Brocken Trockenfutter.

Viel kann ich nicht für dich tun, kann dich nur um Verzeihung bitten, dass ich als Mensch mitverantwortlich bin für dein Leid.

Hätten wir nicht bereits sieben Hunde, dann wärst du schon ganz bald hier. Ich weiß, dass du einer von vielen Millionen(!) Hunden bist, der  einem Menschen – s e i n e m -  Menschen unsagbar viel Glück und Freude schenken kann. Natürlich wirst du Zeit brauchen. Es wird eine Weile dauern, bis du die Schatten der Vergangenheit hinter dir lassen und ein richtiges Hundeleben führen kannst – auch ans gute Leben muss man sich erst gewöhnen. Aber mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wird dein Mensch dich alles  lehren, was du noch nicht weißt, nicht wissen kannst.

Lieber Rex, Wunder geschehen meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet. Vielleicht schaffe ich es auf diesem Wege, dir zu deinem Lebensglück zu verhelfen und für dich den Menschen zu finden, dessen Herz du im Sturm eroberst. Bis dahin fühle dich gestreichelt und umarmt. Möge ein Engel seine Flügel über dich breiten, dich trösten und wärmen. Ich werde jeden Abend beten für dich und deine Leidensgefährten, und meine Tränen begleiten dich. Vielleicht sind es sind es schon bald Freudentränen!

Lebenslichter 06.02.2020, 20.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rex, Hunde, Tränen, Rumänien, Shelter, Menschen, Zuhause, Liebe, Freude,

Ein riesiges Dankeschön!!!



… im Namen der vergessenen Seelen von Târgu Jiu! Dank Ihrer/Eurer großzügigen Unterstützung haben wir das Geld für die Schutzhütten zusammen. 13 Stück sind bestellt und machen sich in Kürze auf den Weg nach Rumänien. So bekommen die armen Seelen, die dort in der Hölle ausharren müssen, wenigstens  ein bisschen Schutz; einen Rückzugsort, an dem sie sich aneinander kuscheln und gegenseitig wärmen können. Das ist so eine große Hilfe, und wir alle haben Freudentränen geweint. Es tut gut, zu wissen, dass man nicht allein auf weiter Flur ist und auf verlorenem Posten kämpft.

Oft haben wir das Gefühl, je mehr wir strampeln, desto mehr Löcher gilt es zu stopfen. Regelmäßig muss Futter gekauft werden, damit die Tiere nicht zu viel hungern müssen und sich nicht vor Hunger gegenseitig auffressen. Hohe Tierarztkosten fallen an, das Gehalt für den Arbeiter, der die Zwinger 2x wöchentlich wenigstens vom gröbsten Dreck säubert, muss bezahlt werden, und, und, und.. Es sind so viele Hunde, und es kommen immer neue – Leid ohne Ende. Solange Korruption das Land beherrscht und sich am Elend der unschuldigen Tiere  gut verdienen lässt, wird sich daran auch nichts Grundlegendes ändern. Manchmal möchten wir verzweifeln und am liebsten alles hinwerfen. Aber das kommt natürlich nicht in Frage, weil jedes gerettete Leben zählt! Und wenn viele helfen, kann auch viel erreicht werden, das  haben wir jetzt wieder gesehen. Noch einmal an dickes DANKESCHÖN an alle, die gespendet haben – und bitte, wenn es geht, vergessen sie die Hunde auch in Zukunft nicht. Sie haben nur uns!


Saving Angels Deutschland e.V.
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Lebenslichter 03.02.2020, 19.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Our daily soup - Hunger tut weh!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.



WARUM IST DAS SO???

 WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN UNS NIEMAND WILL???

Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.

 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!

Lebenslichter 31.01.2020, 19.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Esmi - ist der Schritt ins Glück ganz nah...



ESMI (geb. ca. 2011) war noch eine junge Hündin, als sie 2013 in das russische Shelter "Kozhuhovo" eingeliefert wurde. Wie ihr Leben davor aussah, ist unbekannt.

Als sie erstmals von den Betreuern im Sektor gesehen wurde, war sie ein Häufchen Elend, mit Augen, aus denen die Angst förmlich raussprang. Doch sie fand relativ schnell das Vertrauen in die Betreuer und gewöhnte sich an die furchtbaren Gegebenheiten in diesem Shelter.

Schon bald hat sie sich über alle Menschen gefreut, die an ihrer Zwingertür standen. Doch leider waren es nicht viele. Bis auf ihre Betreuer blieb dort niemand länger stehen. Niemand interessierte sich für Esmi.

2016 stellten die Betreuer fest, dass Esmi immer dünner wurde und sie veranlassten eine Untersuchung. Das Ergebnis war niederschmetternd. Ein Lymphom in der Größe eines Hühnereis am Magen. Der Befund…. Krebs. Esmi wurde einer Chemotherapie unterzogen. All das hat sie einfach fabelhaft und mutig gemeistert. Bis heute ist der Tumor nicht weitergewachsen bzw. hat sich nicht ausgebreitet. und Esmi ist auch wieder ganz die "Alte". Aber natürlich sind regelmäßige Kontrollen immer wieder wichtig.

Esmi ist eine freundliche und aktive Hündin. Sie ist sehr kontaktfreudig und fordert Mensch und Vierbeiner gerne zum Spielen auf. Doch dafür bleibt ihr leider kaum Gelegenheit. Seit vielen Jahren sitzt sie in ihrem kleinen Außenzwinger und wartet darauf, dass wieder eine Woche vergeht. Volle 7 Tage muss sie für eine Stunde Glück aushalten.


ESMI genießt, wo immer sie auch genießen kann. Sie weiß nicht, dass ihre Krankengeschichte die Chance auf ein schönes Zuhause für sie verschlechtert. Und wir geben zu, dass auch wir kurz überlegt haben, ob wir Esmi in die Vermittlung nehmen. Doch dieses Bündel an Lebensfreude und Energie können wir nicht einfach dort lassen, ohne es wenigstens zu versuchen.

Daher machen wir uns hier für Esmi auf die Suche nach lieben Menschen, die keine Angst haben, sich auf Esmi und ihre "Vorerkrankung" einzustellen. Menschen, die bereit sind, Esmis Leben noch einmal in eine andere Richtung zu bringen. Eine Richtung, die Glück und Freude für sie bereithält.

Esmi (ca. 50-55 cm groß) könnte schon zeitnah nach Deutschland reisen. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Doch für den letzten Schritt ins Glück brauchen wir genau die Menschen, die in Esmi das sehen, was sie ist… eine Hündin, die noch einmal etwas anderes verdient hat, als Gitterstäbe und Einsamkeit.

Sollte Esmi ihr Herz höherschlagen lassen, würde sich ihre zuständige Vermittlerin Claudia Peters sehr über Anfragen freuen.
Email: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Esmi wird wie all unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt. Ob Esmi mit Katzen leben könnte, kann nicht zuverlässig getestet werden.

Wichtige Informationen zu unserer Vermittlung und unseren Transporten können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Wer noch weitere Bilder und ein Video von Esmi sehen möchte, findet diese auf unser HP hier: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1280-esmi

Liebe Esmi, wir wissen nicht, ob wir es schaffen, Dir den Weg ins Glück zu ebnen, aber wir werden es versuchen und hoffen darauf, genau die Menschen zu finden, die Dich schon immer gesucht haben. Bitte glaub daran, dass Wunder immer dann geschehen, wenn man sie nicht erwartet… und Menschen, die Dein persönliches Wunder wahr werden lassen, werden die notwendige Unterstützung von uns bekommen! 


Lebenslichter 30.01.2020, 19.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Russland, Moskau, Hunde, Tiere, Leben,

Leben im Nichts

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Wort vorab: Niemand soll glauben, es müsse den gesamten Betrag, zum Beispiel für eine Schutzhütte, allein stemmen. Jeder noch so gering erscheinende Betrag (2€, 5€ oder so viel, wie jeder entbehren kann, ohne sich selbst einschränken zu müssen), ist eine unschätzbare Hilfe. Es gibt einen sehr schönen Satz: "Wenn viele Menschen viele von Herzen kommende, kleine Dinge tun, entsteht ein wunderbares, großes Ganzes." Bitte helfen Sie mit, wenn Sie können. Diese Hunde haben nichts verbrochen; sie können nichts dafür, dass sie in eine Welt hinein geboren werden mussten, die keinen Platz für sie hat. 

Übrigens: Die Vereine, die ich Ihnen hier auf meinen Seiten vorstelle, arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie sind als gemeinnützig anerkannt und stellen Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.


Notfallsituation im Public Shelter Târgu Jiu!

Jeder Tag ist ein Notfalltag für Carmena. Das Public Shelter wurde gerade erweitert, und es werden täglich mehr und mehr Hunde von den Hundefängern dort eingesperrt.

In der Stadt stehen Bürgermeisterwahlen an, an und die Verantwortlichen möchten die Straßen " säubern", um vor den Bürgern gut dazustehen. Die Straßenhunde stören das Bild -  doch auch wenn sie alle eingefangen und weggesperrt würden, sauber wären die Straßen dennoch nicht. Zuviel Blut von unschuldig Getöteten klebt auf dem Pflaster.

Für Carmena ist es ein Albtraum, denn sie muss die Konsequenzen tragen und ertragen, weil die Hunde wahllos in die Zwinger gesetzt werde.  Viel zu oft findet sie Hunde, die von anderen schwer verletzt wurden oder tot gebissen wurden. Die Hunde können nichts dafür, die Angst, der Hunger und der Stress sind einfach zu groß.

Wir brauchen dringend Eure Hilfe, um den Wahnsinn wenigstens im Ansatz zu bewältigen!

DANKE für jede Hilfe!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 


Ein weiterer Außenbereich des Public Shelter Târgu Jiu ist  ist inzwischen fertig gestellt -13 Zwinger voller Kälte und mit NICHTS!!!! 

13 Zwinger voller armer Seelchen und Schicksale - sie haben alles verloren und kaum eine Chance, wieder lebend herauszukommen! Die ersten 10 Hunde sind schon eingekerkert worden, und es werden viele weitere folgen.

In diesen Zwingern haben die Hunde GAR NICHTS - NICHT EINMAL HÜTTEN, VERNÜNFTIGE WASSER- ODER FUTTERNÄPFE

DAS WOLLEN WIR ÄNDERN!

Wir möchten gerne 13 große isolierte Hütten kaufen.
Eine Hütte kostet 110,00€ plus 240,00 € Transportkosten für alle
Es ist Winter in Rumänien, und diese Hunde haben nichts, wohin sie sich zurückziehen und etwas aufwärmen können.

Auch müssen die Zwingerwände unbedingt verändert werden, denn die Löcher sind zu groß und die Hunde stecken ihre Köpfe hindurch, was lebensgefährlich ist.

Futternäpfe und Wassereimer werden ebenso benötigt.

BITTE HELFT UNS, DAS LEBEN DIESER HUNDE EIN WENIG LEBENSWERTER ZU MACHEN

Sie haben nur uns!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 

https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 29.01.2020, 20.59| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rumänien, Straßenhunde, Hunde, Wahlen, Spenden,

I have a dream

"... a fantasy to help me through reality". So sangen ABBA in einem ihrer erfolgreichen Hits. Ich habe auch einen Traum. Ich träume von einer Welt, in der es keine Tierschutzgesetze und keine Tierschützer mehr gibt. Beide sind überflüssig geworden, weil die Tiere nicht länger des Schutzes bedürfen. Der Mensch hat endlich erkannt, dass diese seine Brüder und Schwestern sind und dass die GOLDENE REGEL nicht nur für den Umgang mit seinesgleichen, sondern mit allen Geschöpfen auf Erden gilt.

(Zur Erinnerung: Der Hauptgedanke hinter der Goldenen Regel ist, dass man mit anderen so umgehen sollte, wie man es auch selbst gerne hätte. Einfach ausgedrückt: Verhalte dich deinen Mitmenschen gegenüber so, wie auch du von ihnen behandelt werden willst. Wir kennen diese Regel meistens in der Umkehrform als Sprichwort: Was du nicht willst, das man dir tu', das füge keinem anderen zu.) 

Vielleicht lächeln Sie jetzt mitleidig und sagen: Träum weiter, Mädchen. Genau das tue ich, weil solche Träume mir dabei helfen, in der Wirklichkeit zu überleben.


https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638280130252744/

 http://www.saving-angels-deutschland.de/

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Lebenslichter 25.01.2020, 21.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Im zweiten Anlauf




Noch einmal war es für eine längere Weile ruhig hier auf meinen Seiten. Ich brauchte diese Zeit ganz dringend für mich. Denn was in den vergangenen 13 Monaten an Gefühlen auf mich eingestürmt ist – von Unglauben, Entsetzen und Fassungslosigkeit über Verzweiflung, Traurigkeit, Ekel und Wut – lässt sich  erst nach und nach aufarbeiten. Mein Abscheu vor den Menschen hat sich womöglich noch verstärkt. Es tut mir leid, dass ich zu dieser Rasse gehöre und damit ein Teil all dieser Ungeheuerlichkeiten bin. An manchen Tagen habe ich stundenlang nur wie gelähmt da gesessen und mir die Seele aus dem Leib geweint. Ich werde auch in Zukunft noch sehr viel weinen; trotzdem reichen alle Tränen der Welt nicht aus, um diese armen Geschöpfe zu betrauern. Besonders unerträglich ist mir die Tatsache, dass ich jahrzehntelang von alldem nichts geahnt und einfach so dahin gelebt habe. Mein einziger Trost sind unsere Hunde, und der Sinn meines Lebens besteht von jetzt an darin, alles zu tun, was in meinen bescheidenen Kräften liegt, um ihren Leidensgefährten zu helfen.

Ich bin gefragt worden, warum gerade die Hunde? Was ist mit den Millionen ausgebeuteten und gequälten Nutz-, Schlacht- und Versuchstieren? Und ja, ich habe oft ein schlechtes Gewissen, weil ich unsere Lieblinge mit Fleisch füttere. Schließlich, Tier ist Tier und tot ist tot. Aber ich kann sie nun mal nicht vegetarisch ernähren. Darum versuche ich, gewissenhaft zu leben und den Schaden, den ich anrichte, möglichst gering zu halten. Mit einer entsprechenden Lebensweise lässt sich schon allerhand erreichen. Doch man kann nicht an allen Fronten gleichzeitig kämpfen, und Hunde stehen mir seit meiner Geburt besonders nahe. Tatsächlich waren sie mir schon immer weitaus lieber als Menschen.

Ständig nur anzuklagen und zu verurteilen, bringt allerdings nichts ein. Kritik ist notwendig und angebracht, Missstände müssen aufgezeigt werden, Gewalt, Grausamkeit und Empathielosigkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen dürfen nicht länger totgeschwiegen werden. Denn ganz sicher gibt es da draußen viele wie mich, die bisher völlig ahnungslos waren und sagen: "Hätte ich das alles doch früher gewusst…" Aber bekanntlich folgt Energie der Aufmerksamkeit. Deswegen will ich hier künftig vor allem von dem unermüdlichen Einsatz der Tierschützer in Rumänien (wie in vielen anderen Ländern) und den Silberstreifen am Horizont, die es trotz aller Dunkelheit immer wieder gibt, berichten. Und ich werde von dem Glück und der Freude erzählen, die wir tagtäglich mit unseren Vierbeinern erleben dürfen. Vielleicht gelingt es mir, dem einen oder anderen Leser die Angst vor dem Tierheim-, besonders dem Auslandshund zu nehmen, auf dass möglichst viele dieser armen Wesen den Sprung aus der Hölle in ein Leben schaffen, das den Namen auch verdient. Das ist meine Art, all die Unzähligen zu ehren, denen ich persönlich nicht zu helfen vermag. Damit wir verstehen, dass Hunde fühlende, leidens- und liebesfähige Geschöpfe sind; und dass Tierschutz keine Marotte einiger idealistischer, weltfremder Spinner ist, sondern eine allgemeine Sache der Menschlichkeit – eben eine Selbstverständlichkeit.

Lebenslichter 24.01.2020, 20.43| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Over the rainbow




ALFA wurde im Shelter sehr krank. Somit konnten wir ihr leider kein Zuhause mehr suchen, und nun hat die Krankheit gewonnen. Alfa´s Körper und Seele hatten einfach keine Kraft mehr zu kämpfen.

Liebe Alfa, es tut uns unendlich leid, dass wir es nicht geschafft haben, ein Zuhause für Dich zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder Enge und Schmerzen fühlen! Mach es gut, Große, und eines Tages werden wir uns sehen - auf der anderen Seite des Regenbogens!

 Deine Timi´s

Lebenslichter 01.01.2020, 20.18| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein Ende mit Schrecken

Die Horrornacht des Jahres steht kurz bevor. Darin stimmen wohl die meisten Menscheneltern von Fellkindern überein: Silvester ist definitiv nicht unser Fest! Viel zu viel Stress, Lärm und Angst – und tragischerweise viele verletzte oder tote Tiere am Neujahrsmorgen, allesamt Opfer unserer Feierwut. Das liegt aber nicht an der Sache selbst, sondern an unserem Umgang damit.

Ich will gar nicht jedes Feuerwerk grundsätzlich verdammen. Früher gab es bei uns auch welches; allerdings, im Vergleich zur heutigen Massenknallerei, ein recht bescheidenes. Mein Papa hatte am 31. Dezember Geburtstag, was für Familie und Freunde sehr praktisch war, weil sie immer wussten, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Papa war unser Pyro… nein, nicht -mane, sondern -techniker. Um Mitternacht gab es eine kleine, aber feine Show: Eine halbes Dutzend wirklich schöner Raketen, sowie zwei bis drei Sonnen, die nahezu lautlos ihren Sternenregen versprühten. Dazu für jeden Gast eine Wunderkerze – das war´s. Natürlich spielte das Geld mit eine Rolle. Feuerwerkskörper waren damals um ein Vielfaches teurer, eine gute Sonne kostete allein schon acht bis zehn Mark. Heute bekommt man für zehn Euro ein ganzes Munitionslager! Und was sind schon zehn Euro? In Rumänien immerhin der Gegenwert zweier Zehnkilosäcke Trockenfutter, von denen zwei Hunde im Shelter einen ganzen Monat lang leben müssen…

Ein Zwischenfall ereignete sich in der Neujahrsnacht 1970/71. Unser damaliger Hund war Ajax, ein Dobermann-Schäferhundmix und Papas erklärter Liebling. Umgekehrt galt dasselbe. Der Hund hätte sich für sein Herrchen in Stücke reißen lassen – und genau das wäre um ein Haar passiert! Bevor wir alle um Mitternacht nach draußen gingen, wurde jedem Gast eingeschärft, er möge bitte die Haustür sorgfältig schließen und darauf achten, dass der Hund drinnen bleibt. Leider hatte dann doch jemand nicht aufgepasst, und Ajax konnte entwischen. Mein Vater hatte gerade eine Rakete angezündet, da stürzte sich der Hund auf den schon brennenden Feuerwerkskörper und biss hinein - wohl um sein geliebtes Herrchen vor dem zischenden Ungeheuer zu beschützen. Glück im Unglück: Der Ärmste versengte sich die Schnauze und büßte sämtliche Barthaare ein, ansonsten kamen er und wir mit dem Schrecken davon. Seitdem hat es bei uns kein Feuerwerk mehr gegeben…

Für meine Omi (wie sicher für viele alte Menschen) war das Spektakel immer besonders schwer zu ertragen. Beim Milleniumswechsel 1999/2000, als hier buchstäblich die Hölle losbrach, hielt sie sich die Ohren zu und sagte: „Siehst du, Kind, so hat es sich im Krieg angehört, wenn nachts die Bomben fielen.“ An diesen Satz muss ich denken, wenn hier am 31.12. mal wieder der Weltuntergang inszeniert wird. Ich wünsche uns allen einen ruhigen, entspannten Rutsch ins Neue Jahr (auch wenn es weiterhin ein frommer Wunsch bleiben wird)!


Lebenslichter 30.12.2019, 20.25| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Silvester, Neujahr, Feuerwerk,

Wahre Worte eines großen Menschen

"Wer einmal in diesen Abgrund von Qual, welche die Menschen über die Tiere bringen, hineingeblickt hat, der sieht kein Licht mehr; es liegt wie ein Schatten über allem, und er kann sich nicht mehr unbefangen freuen." ALBERT SCHWEITZER

So erging es mir zu Weihnachten. Ich habe unsere Lieblinge gestreichelt, sie mit Leckerchen verwöhnt und mich an ihrer Zufriedenheit erfreut - gleichzeitig habe ich bittere Tränen geweint um all die armen Seelen, die weiter in ihrem tristen Dasein ausharren müssen. Die meisten von ihnen ohne Hoffnung, dass sich jemals etwas zum Besseren wenden könnte. Aber trotzdem lohnt es sich weiterzukämpfen - Lily und Wendy sind der schönste Beweis dafür! 

 

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Lebenslichter 28.12.2019, 20.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tiere, Menschen, Albert Schweitzer,

Zum Weihnachtsdessert: Alles ausgebucht!




Die Großmutter zur Enkelin: "Du darfst dir zu Weihnachten von mir ein schönes Buch wünschen!" - "Fein, dann wünsche ich mir dein Sparbuch!"

***

Der Vater will seine vierjährige Tochter zum Weihnachtsfest überraschen. Er leiht sich ein Weihnachtsmannkostüm aus, zieht es sich im Schlafzimmer an, bewaffnet sich mit Sack und Rute und geht in das Wohnzimmer, wo seine Tochter und seine Frau sind, und sagt sein Sprüchlein auf: "Drauß' vom Walde komm' ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr, und überall auf den Tannenspitzen, sah ich die goldenen Lichtlein blitzen."
Darauf die Tochter: "Mama, ist der Papa wieder mal besoffen?"

***

Josef und Maria sind auf Herbergssuche. Leicht genervt klopft Josef an die zwölfte Tür. Der Wirt öffnet, es entsteht folgender Dialog:
Josef: "Habt Ihr Quartier für mich und meine Frau?"
Wirt: "Nein, alles ausgebucht!"
Josef: "Aber seht doch, meine Frau ist hochschwanger!"
Wirt: "Da kann ich doch nichts für..."
Josef: "Ich doch auch nicht!"

***

Die beiden Kinder streiten sich ausgerechnet am Heiligabend heftig und laut um die Weihnachtskekse. Die Mutter ist völlig entnervt und jammert: "Könnt ihr beide denn nicht ein einziges Mal einer Meinung sein?" Antwort der Kinder: "Sind wir doch - wir wollen beide die gleichen Kekse!"


Lebenslichter 26.12.2019, 13.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Zur Weihnachtskaffeestunde: Richtig schenken ist Glückssache




Ein Familienvater resümiert: "Ich weiß jetzt, warum Weihnachten in meiner Kindheit so schön war. Ich musste die Geschenke nicht bezahlen!"

***

"Ach Omi, die Trompete von dir war wirklich mein schönstes Weihnachtsgeschenk."
"Tatsächlich ?", freut sich Omi.
"Ja, Mami gibt mir jeden Tag fünf Euro, wenn ich nicht darauf spiele!"

***

Kurz vor Weihnachten. "Ich werde meinem Mann Goethe und Schiller schenken, und zwar in Leder."
"Sehr vernünftig", nickt die Freundin, "die gehen ja auch nicht so leicht kaputt wie die aus Gips."

***

Klein Flo schreibt auch heuer wieder einen Wunschzettel an den Weihnachtsmann: Lieber Weihnachtsmann, schicke die Geschenke heuer bitte direkt an mich und nicht an meine Eltern. Die hatten doch glatt das Handy voriges Jahr für sich behalten.

***

Unterhaltung kurz nach Weihnachten: "Sag mal, war eigentlich unter deinen Weihnachtsgeschenken auch eine echte Überraschung?" Antwort: "Aber ja! Ich bekam von meinem Chef ein Buch, das ich meinem Kollegen Schmidt vor Jahren geliehen hatte!"

***

Nach der Bescherung schimpft die Frau mit ihrem Mann: "Ich verstehe dich nicht. Seit Jahren schenke ich dir zu Weihnachten karierte Krawatten. Und plötzlich gefallen sie dir nicht mehr!"



Lebenslichter 25.12.2019, 15.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Weihnachten, Geschenke,

Weihnachten der Tiere




Die Tiere diskutierten einst über Weihnachten.

Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei. "Na klar, Gänsebraten", sagte der Fuchs. "Was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten?"

"Schnee", sagte der Eisbär. "Viel Schnee." Und er schwärmte verzückt von der weißen Weihnacht.

Das Reh sagte: "Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten feiern."

"Aber bloß nicht so viele Kerzen", heulte die Eule. "Schön schummrig und gemütlich muss es sein. Stimmung ist die Hauptsache."

"Aber mein neues Kleid muss man sehen", sagte der Pfau. "Wenn ich kein neues Kleid kriege, ist für mich kein Weihnachten."

"Und Schmuck!" krächzte die Elster. "Jede Weihnachten bekomme ich was: einen Ring, ein Armband. Oder eine Brosche oder eine Kette. Das ist für mich das Allerschönste an Weihnachten."

"Na, aber bitte den Stollen nicht vergessen", brummte der Bär, "das ist doch die Hauptsache. Wenn es den nicht gibt und all die süßen Sachen, verzichte ich auf Weihnachten."

"Mach's wie ich:" sagte der Dachs, "pennen, pennen, pennen. Das ist das Wahre. Weihnachten heißt für mich: Mal richtig pennen."

"Und saufen", ergänzte der Ochse. "Mal richtig einen saufen - und dann pennen." Aber da schrie er "Aua", denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt.
"Du Ochse du, denkst du denn nicht an das Kind?" Da senkte der Ochse beschämt den Kopf und sagte "Das Kind. Jaja, das Kind - das ist doch die Hauptsache. Übrigens", fragte er dann den Esel, "wissen das eigentlich die Menschen?" 

Der Ursprung der Fabel:

Die Bauern bezogen Tiere und Bäume in das Brauchtum mit ein. Am Heiligen Abend ist es im ländlichen Bereich der Brauch, nach der Christmette durch den Stall zu gehen. Die Tiere bekommen dann Leckerbissen (Äpfel, Semmeln, Nüsse usw.). Der Landmann sprach mit den Tieren und Bäumen an diesem Abend und bekam auch oft Antwort. Heute geht oft der Bauer am Heiligen Abend durch Haus und Stall, beräuchert (mit Weihrauch) und besprengt (mit Weihwasser) alle seine Tiere.

Im 6. Jahrhundert schon war man der Überzeugung, dass die Tiere am Heiligen Abend sprechen könnten. Es hing damit zusammen, dass ja im Stall zu Bethlehem die Tiere das Jesuskind besuchten und ihm Gaben überbrachten und mit ihm sprachen. Ich glaube im Übrigen, dass die Tiere nicht nur am Heiligen Abend sprechen können. Es wäre schön und zum Segen für uns alle, wenn wir ihnen aufmerksam zuhören und ihren Stimmen mehr Macht geben würden.

In diesem Sinne,

Frohe Feiertage!


Lebenslichter 24.12.2019, 19.42| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tiere, Weihnachten,

Manchmal werden Träume wahr




Von unten links im Halbkreis nach oben rechts:
 

WENDY (aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

unser lieber, alter WOODY

 DAISY (aus der Shelterhölle Târgu Jiu in Rumänien)

NELLY, unsere kleine Schwarze

BARNY (aus Polen, seit 8 Jahren unser treuer Begleiter)

LILY (ebenfalls aus dem russischen Shelter Kozhuhovo)

 und BOBBY (gemeinsam mit Daisy aus Rumänien befreit)

 

Wir wünschen allen, die hier schreiben und lesen, gesegnete Feiertage  mit vielen frohen, festlichen und auch einigen geruhsamen Stunden -  sowie den vergessenen Seelen dieser Welt ein Licht in der Dunkelheit,  einen Engel zur Seite und ein besseres Leben im kommenden Jahr!

Lebenslichter 24.12.2019, 16.54| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Träume, Russland, Polen, Rumänien, Weihnachten,

Gerettet!


Diese süße Maus hat ihr FÜR-IMMER-ZUHAUSE gefunden!

Viel Glück im neuen Leben, kleiner Schatz!



CLIP wurde 2011 geboren und kam als Welpe in das russische Shelter "Kozhuhovo". Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Acht Jahre voller Einsamkeit, Lärm und Stress von 3000 anderen Hunden, die auch hier untergebracht sind. Die sensible Clip leidet unsagbar unter der Eintönigkeit und Enge im Shelter. Jeder Tag wie der andere, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Die einzige Abwechslung in Clips tristem Leben bietet der Besuch der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche in das Shelter kommen. Sie bemühen sich so gut es geht, etwas Freude und Wärme in das Leben der Hunde zu bringen. Aber es ist nie genug Zeit, um sich um jeden Hund zu kümmern, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen.

CLIP ist eine sehr ruhige, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Sie geht in der Masse der Hunde schlichtweg unter. Ihr Leid und ihre Einsamkeit äußern sich mittlerweile in gesundheitlichen Problemen. Sie bekommt Hautprobleme, bekommt kahle Stellen. Die Tierärztin des Shelters ist der Meinung, Clips Erkrankung sei psychosomatisch. Mit etwas Liebe, Zuwendung und Beständigkeit würde es der kleinen Clip einfach gut gehen. Sie würde aufblühen.

Wenn die wunderschöne Hündin auf der Krankenstation ist, auf der sie umsorgt wird und Kontakt zu Menschen hat, erholt sie sich schnell wieder. Kommt sie aber in ihren kleinen, engen Zwinger zurück, geht alles wieder von vorne los. Ein ewiger, ermüdender Kreislauf. Die Grenze dessen, was sie ertragen kann, ist für Clip erreicht. Sie kann nicht mehr. Sie will nicht mehr. Wie viel kann sie noch ertragen? Wie lange wird sie noch durchhalten? Wie wird sie den harten russischen Winter überstehen?




CLIP teilt sich ihren engen Zwinger mit mehreren Hunden, wurde mehrmals umgesetzt da es ihr nicht gut ging. Die Betreuer versuchen wirklich ihr Bestes, um Clips Situation etwas erträglicher zu machen. Doch sie leidet unendlich, und es wird ihr wohl erst besser gehen, wenn sie ein Zuhause gefunden hat.

Seit 8 Jahren wartet sie auf ihren rettenden Engel. Den Menschen, der sie hier herausholt, der sie rettet vor Kälte, Nässe, Einsamkeit und dem Lärm der anderen Hunde. Der ihr endlich die Ruhe geben kann, die sie so sehr braucht.

Diese tolle Hündin hat so viel zu geben. Wer gibt ihr endlich eine Chance?

Sie wartet voller Sehnsucht auf "ihren" Menschen. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Maus, geht sehr gut an der Leine, ist gehorsam bei ihren Betreuern. Sie hat eine Schulterhöhe von 45 – 50 cm. Sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg in ein neues, schöneres Leben machen.

Wir wünschen uns von Herzen eine Endstelle für Clip, das Zuhause, auf das sie schon so lange wartet. Wir suchen schon so lange. Wenn Sie sich angesprochen fühen und Clip ein warmes Körbchen schenken wollen, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Infos und Bilder finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1061-clip

Infos über den Vermittlungsablauf gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Clips Verhalten gegenüber Kindern und Katzen kann leider nicht zuverlässig getestet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier keine verlässliche Aussage treffen können.

Lebenslichter 01.12.2019, 16.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Die kleine Schwarze aus C108



... die so gern mehr wäre als eine Nummer!

Sie wurde im Jahr 2018 geboren, kam schon als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo". Hier wartet das zarte Mäuschen (ca.40 cm groß) seit über einem Jahr, endlich der Anonymität und Eintönigkeit des Shelters entkommen zu können. Mit ihr sind hier weitere 3000 Hunde untergebracht.

Das Leben hier ist hart. Das Leben in einem kleinen, engen Außenzwinger, den sich mehrere Hunde teilen müssen. Einziger Zufluchtsort hier ist eine kleine Holzhütte in dem Zwinger. Immer draußen. Ob Hitze, Regen oder Schnee.  Der Winter ist besonders hart für die Hunde. Die russischen Winter sind kalt und lang. Keine Wärme, das Wasser friert ein. Haben die Hunde Durst, müssen sie Schnee fressen.

Einzig die Besuche der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche für eine Stunde die Hunde besuchen, bieten zumindest etwas Abwechslung. Die Helfer geben sich die allergrößte Mühe, für jeden Hund etwas Aufmerksamkeit und Zeit aufzubringen, aber bei der großen Anzahl der Hunde ist das einfach nicht möglich. So bleibt für die Hunde nur die Hoffnung auf die nächste Woche. Die Hoffnung, vielleicht dann eine kleine Streicheleinheit zu erhaschen. Etwas Aufmerksamkeit zu bekommen. Sich etwas bewegen zu dürfen.

LALA ist eine zarte Hündin mit sehr dünnem Fell. Der Winter wird eine schlimme Zeit für sie werden. Sie wird die kalten Tage und die noch kälteren Nächte zitternd verbringen. Es wird unerträglich für sie werden. Das einzige, das sie jetzt noch retten kann, ist ein Zuhause.

Ein Zuhause, in dem sie nicht die schwarze kleine aus C108 ist. Sondern ein Zuhause, in dem sie Lala ist, geliebtes Mitglied der Familie.
Ein süßer Sonnenschein der umsorgt und gepflegt wird. Lala, die es kaum erwarten kann spazieren zu gehen. Zu toben. Und Lala, die es liebt zu kuscheln und gestreichelt zu werden. Lala, die gut ernährt und medizinisch versorgt wird.

Lala ist noch so jung und hat noch alle Chancen auf ein fröhliches und gesundes Hundeleben. So viele Hunde hier im Shelter sind, während sie auf ihre Rettung warten, alt geworden. Die Schnauzen sind grau geworden. Krankheiten und Gebrechen haben sich eingestellt. Seelen sind zerbrochen, Hoffnungen gestorben. Der Glaube an die Rettung ging verloren. 


Wir wünschen uns so sehr, dass Lala dieser endlose Leidensweg erspart bleibt. Dass sie die Chance bekommt, ihr ganzes Potential als toller, liebenswerter Familienhund zu entfalten.

Lala wird diese Chance wohl in Russland nicht erhalten. Lala ist ein schwarzer Hund. Die sind hier nicht sehr gefragt. Da ist es auch nicht von Belang, dass Lala so ein wunderschönes Hundemädchen ist. Das sieht hier niemand. Hier ist Lala eine von 3000. Hier ist sie die kleine schwarze aus C108. Und bisher hat sich niemand für sie interessiert.

Wir suchen, wie für all unsere Hunde, nur eine Endstelle für Lala. Ob sie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Dieses schöne, zarte Wesen könnte sich schon bald auf die Reise in ihr neues Leben machen. Sie ist bestens darauf vorbereitet, denn sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert. In ihrem neuen Zuhause könnte auch bereits ein Hund vorhanden sein, denn Lala versteht sich sehr gut mit ihren Artgenossen.

Über ernsthaftes Interesse an Lala würde sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen sehr freuen. Bitte nehmen Sie Kontakt auf:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Bilder von Lala gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1311-lala

Wichtige Informationen zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 01.12.2019, 16.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Russland, Hunde, Winter, Tierschutz, Facebook, Liebe, Leben,

Ein kleines Licht für: Kida



Von der Welt vergessen, wartet KIDA schon so viele Jahre.  Nur ihre Narben blieben als stumme Zeugen der Vergangenheit.

Kida war noch ein Welpe, als sie 2012 ins russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Nun, 7 Jahre später, ist sie noch immer dort.

Das Leben im Shelter ist hart. Doch Kida hat mit Sicherheit noch schlimmere Zeiten durchleben müssen. Die vielen Narben in ihrem Gesicht und leichte Deformierungen an ihren Schädelknochen sprechen Bände... und doch hat nur Kida allein sie durchleben müssen. Die Tierärzte vermuten, dass sie als Welpe mit Säure oder einer anderen ätzenden Substanz übergossen wurde und die Deformierungen die Folge von Rachitis und schlechter Ernährung in der Welpenzeit sind.

Kida selbst stört sich nicht daran... aber wir befürchten, die Menschen schreckt es ab. Denn nach Kida hat noch nie jemand gefragt – weder in Russland noch in Deutschland.

Dabei hat Kida mehr als die alten Narben. Sie hat wunderschönes, weiches Fell und ausdrucksstarke Augen.
Und vor allem IST Kida mehr als die alten Narben. Kida ist eine liebenswürdige Hündin, sie ist freundlich und verspielt.

Kida hat nun schon ihr ganzes Leben hinter Gittern verbringen müssen. Der einzige Lichtblick ist der Besuch der freiwilligen Helfer am Wochenende. Wenn dann auch Kidas Zwinger für kurze Zeit geöffnet wird, genießt sie das Laufen und die Aufmerksamkeit von ihren Betreuern. Doch nach einer Stunde ist dann alles wieder vorbei. Bei 3000 Hunden ist zeitlich nicht mehr möglich.  Und so kehrt auch Kida immer wieder in ihren Zwinger zurück, um dann zu Warten, auf das nächste Wochenende... auf ihr kleines Stück vom Glück.


Bei Hunden, wie Kida, schaut vielleicht der ein oder andere mal hin... aber dann auch ganz schnell wieder weg. Das große Glück, ein Zuhause zu finden, scheint für Kida aussichtlos... denn so ist und war es schon die vergangenen 7 langen Jahre.

Und trotzdem hoffe ich noch immer, dass es vielleicht irgendwo auch einen lieben Menschen für Kida gibt. 

Kida ist eine freundliche und aktive Hündin. Ihre Betreuer mag sie sehr und ist gerne in deren Nähe. Bei ihnen zeigt sie sich verspielt und fröhlich. Da Kida noch sehr jung war, als sie ins Shelter kam, kennt sie nur das Leben im Shelter. Sie wird Zeit benötigen, um sich an etwas Neues zu gewöhnen. Doch mit etwas Geduld und Einfühlungsvermögen kann man das Vertrauen und das Herz der lieben Hündin gewinnen.

Kida wurde ca. 2012 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert.
Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Kida suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

KIDA, ich wünsche Dir so sehr, dass dieser Eintrag den lieben Menschen erreicht, der ein Herz für Dich hat und Dir ein Zuhause gibt... damit auch Du endlich erleben kannst, dass das Leben mehr ist, als Gitter und endloses Warten. 

Wichtige Daten im Überblick:

* Hündin
* ca. 7 Jahre alt (geb. ca. 2012)
* ca. 50 cm
* kastriert
* gut verträglich mit Artgenossen
* freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
Mail:
d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 28.11.2019, 19.29| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Russland, Winter, Narben, Facebook, Liebe, Leben,

Tränen des Glücks

...sind bei uns geflossen, als wir gestern vom Verein die Nachricht bekamen, dass dieser Goldschatz ein ZUHAUSE gefunden hat!! LIEBER QUWAI (diesen Namen haben Deine "Adoptiveltern" für Dich ausgesucht), Du musst nun nicht mehr länger in der Shelterhölle dahinvegetieren. Schon bald wirst Du Rumänien verlassen und ein neues Leben voller Liebe, Harmonie und Fürsorge wartet auf Dich. Unsere Bemühungen sind also doch nicht umsonst, das gibt uns Kraft und Motivation, weiterzumachen und niemals, wirklich niemals aufzugeben.

ALLES GLÜCK DER WELT FÜR DICH UND DEINE FAMILIE!!!




Rüde, ca 2012 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr ruhig, hat abgeschlossen

 und will kaum noch Kontakt zu Menschen


Habt nicht Mitleid mit mir wegen den sichtbaren Narben, denn die unsichtbaren auf meiner Seele sind viel schlimmer.

Ich habe schon sehr viel über mich ergehen lassen müssen, wie Ihr an meinen Narben erkennen könnt - aber das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit hier in dieser Hölle!

Und immer wieder die Frage:


Werde ich heute satt?
Werde ich heute verletzt werden?
Werde ich heute abend noch leben?
Oder wird das Elend endlich ein Ende für mich haben?

Ich habe schon so viele gehen sehen... für immer!

Ich möchte nur eines! Diese Hölle endlich verlassen, es ist es mir schon fast egal, ob tot oder lebendig!

Hauptache RAUS!!!!!

Wenn Ihr mir eine Chance geben möchtet, dann meldet Euch schnell bei den Mädeln von:

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
Andrea Sbrisny

http://www.saving-angels-deutschland.de/

Lebenslichter 23.11.2019, 21.10| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rumänien, Hunde, Shelter, Zuhause, Menschen, Hunde, Liebe,

Man sieht nur mit dem Herzen gut

"...das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar"


Mit diesem Zitat von Antoine de Saint-Exupéry könnte man NOCHKA ganz gut beschreiben, denn ihr wurden im Shelter aufgrund eines Tumors beide Augen entfernt. Sie hat sich aber mit ihrer Lebensfreude zurück ins Leben gekämpft - und sie will leben!

Mit nicht mal einem halben Jahr kam Nochka ins Shelter. In eine rauhe und laute Welt, eine Welt, in der ein junger Hund eigentlich nicht sein sollte. Trotz allem wuchs Nochka zu einer fröhlichen Junghündin heran und genoss die kurze Zeit im Auslauf in der Nähe der Menschen. Sie spielte, buddelte Löcher, genoss die Sonne auf ihrem schwarzen Fell. Einfach ein wenig der Enge des winzigen Zwingers entfliehen, ein wenig von der kleinen Shelterwelt sehen.

Doch vor kurzem änderte sich Nochkas Leben schlagartig. Die Betreuer schauten ihr in die Augen und sahen, dass dort etwas nicht stimmte. Und so war es auch. Der Sheltertierarzt stellte einen Tumor fest, dieser wurde auch sofort entfernt, allerdings auch Nochkas Augen.

Und so wurde ihre Welt dunkel. Alles war auf einmal anders. Nochka musste nun lernen, in der ewigen Dunkelheit zurecht zu kommen. Sie musste sich auf ihre anderen Sinne konzentrieren und sich ganz langsam ins Leben zurückkämpfen. Ganz vorsichtig und Stück für Stück tat sie das auch. Allerdings wollten ihre Betreuer sie so nicht im Shelter lassen, denn hier hätte sie sich nicht gegen die anderen Hunde zur Wehr setzen können, und so zog Nochka erst einmal in eine Pension, um sich in ihrem neuen Leben zurecht zu finden und um sich zu erholen.

Und nun ist Nochka soweit, dass sie sich in ihrer dunklen Welt zurecht findet. Sie hat sich ins Leben zurückgekämpft und kommt mit der ewigen Dunkelheit ganz gut zurecht. Sie ist gerne in der Nähe der Menschen und freut sich über jede Aufmerksamkeit und Zuwendung. Das Einzige, was ihr jetzt noch fehlt, ist ein eigenes Zuhause.

Ein Zuhause, in dem man ihr eine Welt zeigt, die sie erschnüffeln kann. Ein Zuhause, dass vielleicht schon Erfahrung mit einem blinden Hund und seinen Bedürfnissen hat. Menschen, die die nötige Geduld und Ruhe mitbringen, damit Nochka in ihrem eigenen Tempo ankommen und ihre Welt erkunden kann. Ein Zuhause, das es in Russland für Nochka wohl nicht mehr geben wird, aber vielleicht doch hier?

NOCHKA ist eine blinde, ca. 50 cm große (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Mitte 2018 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in ihr eigenes Zuhause fliegen. Nochka geht an der Leine, braucht hier aber noch Sicherheit. Dem Menschen gegenüber ist Nochka freundlich und freut sich über Streicheleinheiten. Mit anderen Hunden ist Nochka verträglich, jedoch sollten diese nicht wild oder dominant sein, denn Nochka sieht sie ja nicht und kann sich nicht verteidigen. Daher suchen wir für Nochka ein ruhiges und erfahrenes Zuhause, gern auch als Einzelhund. Nochka kennt aus ihrer Pflegestelle Katzen und größere Kinder und im Zusammenleben gibt es hier keine Probleme.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Nochka ausschließlich eine Endstelle suchen.

Weitere Bilder von Nochka sind auf unserer Homepage:

 https://tierschutz-miteinander.de/…/h…/notfaelle/1310-nochka

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 22.11.2019, 21.16| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Russland, Augen, blind, Leben, Liebe, Zuhause,

Weil jede Seele zählt!




CLIP wurde 2011 geboren und kam als Welpe in das russische Shelter "Kozhuhovo". Seitdem sind 8 Jahre vergangen. Acht Jahre voller Einsamkeit, Lärm und Stress von 3000 anderen Hunden, die auch hier untergebracht sind. Die sensible Clip leidet unsagbar unter der Eintönigkeit und Enge im Shelter. Jeder Tag wie der andere, Woche für Woche, Jahr für Jahr.

Die einzige Abwechslung in Clips tristem Leben bietet der Besuch der freiwilligen Helfer, die einmal pro Woche in das Shelter kommen. Sie bemühen sich so gut es geht, etwas Freude und Wärme in das Leben der Hunde zu bringen. Aber es ist nie genug Zeit, um sich um jeden Hund zu kümmern, auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen einzugehen.

CLIP ist eine sehr ruhige, bescheidene und zurückhaltende Hündin. Sie geht in der Masse der Hunde schlichtweg unter. Ihr Leid und ihre Einsamkeit äußern sich mittlerweile in gesundheitlichen Problemen. Sie bekommt Hautprobleme, bekommt kahle Stellen. Die Tierärztin des Shelters ist der Meinung, Clips Erkrankung sei psychosomatisch. Mit etwas Liebe, Zuwendung und Beständigkeit würde es der kleinen Clip einfach gut gehen. Sie würde aufblühen.

Wenn die wunderschöne Hündin auf der Krankenstation ist, auf der sie umsorgt wird und Kontakt zu Menschen hat, erholt sie sich schnell wieder. Kommt sie aber in ihren kleinen, engen Zwinger zurück, geht alles wieder von vorne los. Ein ewiger, ermüdender Kreislauf. Die Grenze dessen, was sie ertragen kann, ist für Clip erreicht. Sie kann nicht mehr. Sie will nicht mehr. Wie viel kann sie noch ertragen? Wie lange wird sie noch durchhalten? Wie wird sie den harten russischen Winter überstehen?




CLIP teilt sich ihren engen Zwinger mit mehreren Hunden, wurde mehrmals umgesetzt da es ihr nicht gut ging. Die Betreuer versuchen wirklich ihr Bestes, um Clips Situation etwas erträglicher zu machen. Doch sie leidet unendlich, und es wird ihr wohl erst besser gehen, wenn sie ein Zuhause gefunden hat.

Seit 8 Jahren wartet sie auf ihren rettenden Engel. Den Menschen, der sie hier herausholt, der sie rettet vor Kälte, Nässe, Einsamkeit und dem Lärm der anderen Hunde. Der ihr endlich die Ruhe geben kann, die sie so sehr braucht.

Diese tolle Hündin hat so viel zu geben. Wer gibt ihr endlich eine Chance?

Sie wartet voller Sehnsucht auf "ihren" Menschen. Sie ist eine sehr ruhige und liebe Maus, geht sehr gut an der Leine, ist gehorsam bei ihren Betreuern. Sie hat eine Schulterhöhe von 45 – 50 cm. Sie wurde bereits geimpft, gechipt und kastriert und könnte sich schon bald auf den Weg in ein neues, schöneres Leben machen.

Wir wünschen uns von Herzen eine Endstelle für Clip, das Zuhause, auf das sie schon so lange wartet. Wir suchen schon so lange. Wenn Sie sich angesprochen fühen und Clip ein warmes Körbchen schenken wollen, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht:

E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Infos und Bilder finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/huendinne…/1061-clip

Infos über den Vermittlungsablauf gibt es hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Clips Verhalten gegenüber Kindern und Katzen kann leider nicht zuverlässig getestet werden. Wir bitten um Verständnis, dass wir hier keine verlässliche Aussage treffen können.

Lebenslichter 18.11.2019, 19.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Russland, Hunde, Winter, Tierschutz, Liebe, Leben,

Mit 7en ist man hundereich: Familienzuwachs

Ich möchte die Vorgeschichte abkürzen. Denn was da an Gefühlen auf uns eingestürmt ist – von Unglauben, Fassungslosigkeit, Entsetzen über Traurigkeit, Ekel und Wut bis zu dem Verlangen und dem festen Vorsatz, hier unbedingt zu helfen – lässt sich sowieso erst nach und nach beschreiben. Jedenfalls führte uns ein weiterer Klick von PFOTE SUCHT GLÜCK zu den SAVING ANGELS DEUTSCHLAND (SAD) und von diesen zu den TiMis (TIERSCHUTZ MITEINANDER e.V.). Alle Vereine finden Sie mit eigener Homepage im Internet und ebenso auf Facebook, wo Sie gern nachlesen dürfen. Ich werde auch immer wieder ein bisschen über sie erzählen, denn diese Organisationen (wie noch viele andere) kümmern sich um die Ärmsten der Armen und können jede Aufmerksamkeit brauchen!

Aller guten Hunde sind drei, das war unsere Devise und dabei sollte es bleiben. Wie man sieht, haben wir uns anders besonnen. Direkt international sind wir geworden mit vier Rumänen, zwei Russinnen und einem Polen. Wir bereuen es keine Sekunde, denn unsere Fellkinder sind (und waren immer) unser ganzes Glück. „Natürlich kann man ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.“ Diesen Satz unterschreiben wir aus vollem Herzen!


Unser Böbchen,

 gerettet aus der Hölle von Târgu Jiu,

 wünscht eine gute Nacht!

Lebenslichter 13.11.2019, 20.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Rumänien, Russland, Polen, Hunde, Liebe, Leben,

Egal...




Rüde, ca 2012 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr ruhig, hat abgeschlossen

 und will kaum noch Kontakt zu Menschen


Habt nicht Mitleid mit mir wegen den sichtbaren Narben, denn die unsichtbaren auf meiner Seele sind viel schlimmer.

Ich habe schon sehr viel über mich ergehen lassen müssen, wie Ihr an meinen Narben erkennen könnt - aber das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit hier in dieser Hölle!

Und immer wieder die Frage:


Werde ich heute satt?
Werde ich heute verletzt werden?
Werde ich heute abend noch leben?
Oder wird das Elend endlich ein Ende für mich haben?

Ich habe schon so viele gehen sehen... für immer!

Ich möchte nur eines! Diese Hölle endlich verlassen, es ist es mir schon fast egal, ob tot oder lebendig!

Hauptache RAUS!!!!!

Wenn Ihr mir eine Chance geben möchtet, dann meldet Euch schnell bei den Mädeln von:

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
Andrea Sbrisny

http://www.saving-angels-deutschland.de/

Lebenslichter 11.11.2019, 21.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Eine kleine, alte Dame in Weiß




Klein, weiß und schon ein Leben lang hinter den Gittern des Shelters - so könnte man Melony in Kürze beschreiben. Denn mehr Worte braucht es eigentlich nicht um die Trostlosigkeit in Melony´s Leben auszudrücken. Ein Leben, dass sie bereits seit ihrem Welpenalter führt, und das sich bis heute nicht geändert hat. Ein Leben in einer kalten Welt.

Aber die Welt im Shelter ist nicht nur trostlos und kalt, sie ist für einen kleinen Hund wie Melony - und mit ihren ca. 40 cm gehört sie zu den kleinen Hunden im Shelter - auch oft gefährlich. Vor allem dann, wenn es in den großen Auslauf des Shelters geht. Viele Hunde, und fast alle größer als Melony. Und so kam es schon öfter vor, dass Melony von den großen Hunden im Auslauf gebissen wurde. Seitdem geht Melony nicht mehr gerne in den Auslauf, nein, sie hat regelrecht Angst davor. Und somit ist selbst das kleine bisschen Freiheit im Shelter der Trostlosigkeit gewichen.

In ihrem kleinen Zwinger, den sie sich mit zwei anderen kleineren Hunden teilt, da fühlt sie sich sicher. Aber in diesem kleinen Zwinger wird sie nicht gesehen. Zu klein, oft ga rnicht wirklich da. Einfach unscheinbar für die Besucher. All die Jahre schon. Viele andere Hunde fanden ein Zuhause, eine heile Welt. Doch immer blieb Melony in der Trostlosigkeit zurück.

Ihre Betreuer in Russland haben versucht, sie den Besuchern zu zeigen, jedoch entsprach Melony nicht den Vorstellungen, und so wird es wohl für sie in Russland auch in Zukunft bleiben. Denn Melony ist mittlerweile nicht nur unscheinbar geblieben, nein, sie ist auch im Shelter alt geworden. 




Aber sollte all das Melony im Weg stehen, nicht doch noch "ihr" Zuhause zu finden? Ihre Menschen, die ihr die Angst nehmen und ihr eine Welt zeigen, die sie noch nie zuvor gesehen hat? Menschen die sie genau so nehmen, wie sie ist? Klein, weiß und ungesehen? Menschen die ihr Herz öffnen und Melony daran teilhaben lassen. Und genau diese Menschen suchen wir für Melony, und wir werden sie bestimmt auch finden, damit Melony noch einmal erfahren darf, was Liebe ist.

Melony ist eine ca. 40 cm kleine (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Anfang 2010 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Melony hat von ihren Betreuern im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, aber ein wenig Übung braucht sie hier noch. Dem Menschen gegenüber ist Melony freundlich, braucht jedoch bei Fremden einige Zeit, um Vertrauen zu fassen. Daher suchen wir für sie Menschen mit Hundeerfahrung. Mit anderen Hunden ist Melony verträglich, sie geht Konflikten eher aus dem Weg. Gern kann ein kleinerer Hund in Melony´s neuem Zuhause leben. Ob Melony sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Melony ausschließlich eine Endstelle suchen.

Weitere Bilder von Melony finden Sie auf unserer Homepage: https://tierschutz-miteinander.de/…/hu…/senioren/1301-melony

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 09.11.2019, 21.01| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Russland, Facebook, Leben ,

Deine Welt - meine Welt




DARF ICH DICH GANZ KURZ IN MEINE WELT FÜHREN?

Dein Leben ist bestimmt schön… Du hast ein Dach über dem Kopf, das Dich vor Schnee und Regen schützt. Du triffst vermutlich Menschen, die Dich gernhaben und die für Dich da sind, die Dich unterstützen, wenn es Dir mal schlecht geht. Du kannst schöne Dinge erleben… auch wenn es nur ein kleiner Spaziergang in der Natur ist. Du kannst Dich an einen See legen, wenn die Sonne im Sommer erbarmungslos scheint. Im Winter hast Du wahrscheinlich einen Ofen oder eine Heizung, die Dich nicht frieren lassen. Du hast ein weiches Bett, in dem Du Dich schlafen legen kannst. Du kannst sicher einschlafen und Dich Deinen Träumen hingeben, ohne ständig wachsam sein zu müssen… zumindest hoffe ich das für Dich.

Nimm Dir bitte nur einige Minuten Zeit, um mein Leben kennen zu lernen - es kostet Dich nichts, außer ein paar Minuten! Mein Leben sieht etwas anders aus… ich habe einen kleinen Außenzwinger von 3 qm, den ich mir mit Artgenossen teile und das jeden einzelnen Tag. Jeder Tag ist einer, an dem ich keine Bewegung, Ansprache oder sonstiges erhalte. Wenn ich abends meine Augen schließe, bin ich dennoch immer wachsam… denn man weiß ja nie, was so passiert! Ein weiches Bett ist für mich meilenweit entfernt… ich liege 365 Tage in einer Holzhütte… wenn ich viel Glück habe, wird diese im Winter mit etwas Stroh ausgelegt. Im Winter kämpfe ich darum, dass ich bei bis zu -40 Grad irgendwie überlebe…. Im Sommer ist das leider auch nicht anders. Wenn die Sonne ohne Erbarmen auf meinem Körper brennt, kann ich nur hoffen, dass ich irgendwo in meinem Zwinger ein kleines Stückchen Schatten finde. Einen Spaziergang oder einen See kenne ich nicht… Ein wirkliches Dach über den Kopf hatte ich noch nie. Doch das Allerschlimmste ist, dass sich niemand wirklich um mich schert, dass die meisten Menschen mich noch nicht einmal sehen, und dabei bräuchte ich so dringend einen wahren Freund.




Ich möchte mich bestimmt nicht beschweren, denn ich bin am Leben, kann sehen, hören und fühlen… doch so manches Mal wünsche ich mir, dass ich das nicht könnte. Mein Leben muss nicht mehr gerettet werden, das wurde es schon vor vielen Jahren… doch seit 8 Jahren möchte mich niemand mehr haben, seit 8 Jahren interessiert sich niemand mehr für mich!

Sei mir bitte nicht böse, dass ich vielleicht ein wenig neidisch auf Dein Leben bin…. ich versuche meins auch einfach so zu nehmen. Eine andere Möglichkeit habe ich sowieso nicht! Meine Betreuer geben ihr Bestes, um mir die Hoffnung und die Träume zu erhalten… aber irgendwann ist auch das zu wenig! Und in manchen stillen Minuten wünsche ich mich an einen Ort... diesen Ort kenne ich zwar nicht, aber es muss doch noch etwas anderes geben, als das was ich hier habe (kaum einer kann sich überhaupt eine Vorstellung davon machen).




Ich würde so gerne Gras unter den Pfoten fühlen, würde gerne sicher in einem weichen Körbchen einschlafen dürfen. Morgens würde ich gerne Deine weiche Hand auf meinem Kopf fühlen… fühlen, dass es da jemanden gibt in dieser großen weiten Welt, dem ich nicht gleichgültig bin. 




Doch natürlich weiß ich auch, dass sich die Menschen nicht um mich reißen... ich bin alt, unscheinbar und habe außer einem großen Herz nichts zu bieten. Ich gehe davon aus, dass ich für immer hier bleiben werde... aber noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben.
Noch nicht... vielleicht habe ich noch eine winzig kleine Chance?!

Ich bin nur einer von unzähligen Hundesenioren hier im Shelter Kozhuhovo, die wie ich seit vielen Jahren vergeblich auf "ihren" Menschen warten. Wenn Ihr ernsthaft Interesse an uns habt, könnt Ihr Euch gern an eine unserer Vermittlerinnen wenden:

https://www.tierschutz-miteinander.de/

DANKE FÜR DEINE ZEIT UND FÜR DEINE GEDULD!


Lebenslichter 07.11.2019, 20.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Hunde, Tierschutz, Russland, Leben,

Und wenn du alt bist, sieht dich keiner mehr




Richi war noch ein Junghund, als er in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Was er bis dahin erlebt hat? Das kann leider niemand von uns sagen.

Was wir aber sagen können: Für Richi änderte sich ab diesem Tag alles. Ein junger Hund eingesperrt und weggesperrt von der Außenwelt. Ein "normales" Leben rückte für ihn in unendlich weite Ferne. Sein Leben besteht seit dieser Zeit aus Einsamkeit, Leere, Traurigkeit und vor allen Dingen aus Warten.

Warten, dass irgendetwas passiert. Es passiert aber so gut wie nie etwas. Jeder Tag, jede Stunde gleich. Doch einmal in der Woche kommen Richi´s Betreuer in das Shelter, und diese kurze Zeit ist die einzige Abwechslung in seinem Leben. Dann kann er mit anderen Hunden in den Freilauf oder eine kleine Runde auf dem Sheltergelände spazieren gehen.

Schon nach kurzer Zeit ist dann alles wieder vorbei… dann muss er wieder in seinen Zwinger zurück, und eine weitere Woche wartet auf ihn. Seit unglaublichen 10 Jahren führt er dieses Leben! Ein anderes Leben blieb ihm verwehrt, denn in all den Jahren blieb niemand an seinen Zwinger stehen. Niemand schaute in seine dunklen Augen, in denen man förmlich versinken kann. Alle schauten nur über ihn hinweg. Ein Zuhause haben andere gefunden – Richi musste bleiben.




Aus dem jungen Hund ist ein Senior geworden – alt geworden, ohne gelebt zu haben. Obwohl ihn seine Betreuer als liebevollen und sanftmütigen Hund beschreiben, der den Menschen gefallen möchte, wurde mit zunehmendem Alter die Hoffnung, dass er noch ein Zuhause in Russland findet, immer kleiner und heute besteht diese Hoffnung eigentlich nicht mehr.

10 lange Jahre, ohne überhaupt zu erahnen, was das Gefühl ist, ein Zuhause zu haben oder in einem warmen Körbchen zu liegen. Wir möchten versuchen, ihm noch einmal dieses Gefühl zu geben und machen uns daher für Richi auf die Suche nach einem schönen Zuhause mit viel Liebe.

Wir suchen Menschen, die einem Hund, der 10 Jahre in einer trostlosen Welt leben musste, eine Chance geben - die größte Chance seines Lebens. Menschen, die ihm mit Geduld und Liebe zeigen, dass es außerhalb seiner bekannten Welt noch so viel mehr gibt.

Sollten wir diese Menschen finden, könnte Richi schon bald kastriert, gechipt und geimpft in sein neues Leben reisen. Richi´s Verträglichkeit mit Katzen kann vor Ort nicht zuverlässig werden, und wie all unsere Hunde werden wir Richi nur auf eine Endstelle vermitteln.

Das geschätzte Geburtsjahr von Richi ist 2008 und er hat eine Schulterhöhe von ca. 55 cm.

Bei Interesse würde sich die zuständige Vermittlerin Claudia Peters über Anfragen freuen:

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Weitere Bilder von Richi findet Ihr hier:https://tierschutz-miteinander.de/…/h…/senioren/1299-richi-1

Alle Informationen über unsere Vermittlungsarbeit und Übergaben können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 04.11.2019, 20.46| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Vermittlung, Facebook,

Brief an einen Vergessenen



Lieber Chaplin,


als ich heute auf unsere Homepage schaute und überlegte, welche der vielen Fellnasen, die ich in der Vermittlung habe, ich heute einmal besonders vorstelle, ist mir ziemlich schnell dein Inserat aufgefallen.

Anfang 2017 haben uns deine Betreuer auf dich aufmerksam gemacht und seit Februar 2017 hast du dein eigenes Inserat auf unserer Homepage.

Über 2,5 Jahre steht es da nun schon und ich weiß noch, ich hatte dich mit der großen Hoffnung online gestellt, dass du schnell ein schönes Zuhause finden würdest.


Es tut mir so leid, Chaplin...bis heute hat niemand nach dir gefragt. 


Wieder und wieder lese ich deine Geschichte...du warst noch jung, als man dich ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau brachte. Völlig entsetzt und verängstigt darüber, was da mit dir geschah, hast du dich lange in deinen winzigen Außenzwinger zurück gezogen.

Die vielen, vielen Hunde um dich herum, der Lärm, den 3000 Hunde verursachen - all das war zu viel für dich. So hast du für lange Zeit die Isolation gewählt, hast dich geweigert, aus deinem Zwinger zu kommen.
Vermutlich gehörtest du auch zu den Hunden, die nur nachts einmal aus ihrer Hütte kommen, um zu fressen, ihren Durst zu löschen und sich zu lösen. Nachts, wenn etwas Ruhe eingekehrt war.

Deine Betreuer haben sich um dich bemüht, aber lange Zeit konntest du einfach keinen Kontakt aufnehmen - zu groß war deine Angst.


Aber, lieber Chaplin, du hast nicht aufgegeben, hast mit dir gekämpft und irgendwann deinen ganzen Mut zusammen genommen und den ersten Schritt gewagt.Von diesem Tag an bist du mit den anderen Hunden zusammen in den Freilauf gegangen.

Du hast den Menschen, die dafür sorgen, dass ihr Fellnasen wenigstens einmal in der Woche etwas laufen könnt, wenigstens eine Stunde in der Woche etwas anderes seht, als eure Zwinger, eine Chance gegeben. Du hast gelernt, dass sie tun, was in ihrer Macht steht, um euch das Leben im Shelter ein klein wenig erträglicher zu machen.


Du hast gelernt, den Menschen zu vertrauen.

Dein Mut hat dir nicht die Freiheit zurück gegeben, aber er hat dir sicher geholfen, die langen Jahre im Shelter zu überleben.


Chaplin
, ich weiß nichts über dein Leben vor dem Shelter. Ich weiß nicht, ob du jemals ein eigenes Zuhause hattest und Menschen, die einmal für dich gesorgt haben. Auch kann ich nicht sagen, ob du etwas vermisst.

Aber ich wünsche dir so sehr, dass du die Chance bekommst, ein geliebter Familienhund zu sein. Ein Hund mit einem eigenen Körbchen, regelmäßigen Mahlzeiten und schönen Spaziergängen mit deinen Menschen.

Ich schaue mir dein Foto an und sehe deine müden Augen. 8 Jahre Shelterleben sind nicht spurlos an dir vorbei gegangen. Aus dem jungen Hund, der du einmal warst, ist ein Senior geworden.

Lieber Chaplin, ich kann dir leider nicht versprechen, dass sich dein Leben noch einmal ändern wird und vermutlich hättest du zunächst auch erst einmal Angst davor.
Aber ich verspreche dir, dich nicht aufzugeben und nach genau den Menschen zu suchen, die dir deine Angst nehmen. Menschen, denen du vertrauen kannst, wie du deinen Betreuern vertraust. Menschen, die dir zeigen, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann und die dich genau so lieben, wie du bist.

Ich weiß, dass du von all dem nichts ahnst und wenn ich jetzt vor dir stünde, wäre ich eine Fremde für dich.
Ich kann dir nicht versprechen, ein Zuhause für dich zu finden, aber ich verspreche dir, nicht mit der Suche danach aufzuhören.


Ich habe dich nicht vergessen.

Fühl dich ganz liebevoll gestreichelt und gib nicht auf.
Deine Vermittlerin

************************

************************

Chaplin ist einer von ca. 3000 Hunden im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Ein alter Hund, der auch den nächsten eisigen, russischen Winter irgendwie überstehen muss, wenn es nicht gelingt, ein schönes Zuhause in Deutschland für ihn zu finden.


Hier geht es zu Chaplins Vermittlungsinserat auf unserer Homepage:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/senioren/710-chaplin


Chaplin´s Vermittlerin, Stefanie Söchtig, würde sich sehr über ernstgemeinte Anfragen freuen.


Kontakt:
s.soechtig@tierschutz-miteinander.de
Tel: 05371-687266
Mobil: 0176-24615694

Lebenslichter 04.11.2019, 13.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Lars

"Manchmal füllen die kleinsten Dinge den größten Platz in unserem Herzen".




Der Blick aus Lars´ wunderschönen Augen geht direkt zu Herzen...setzt sich fest... lässt nicht wieder los.

Und lässt die Frage nach dem "Warum"? aufkommen. 

Warum bist Du hier gelandet? Warum interessiert sich niemand für Dich? Warum kommt nicht eine Anfrage? Warum bekommst Du keine Chance? Du hast nichts falsch gemacht, und doch musst Du Dein Leben hier hinter Gittern verbringen. Warum?

Und die Frage: Wie lange hältst Du noch durch? Wie lange kannst Du das triste, langweilige und kräftezehrende Leben im Shelter noch ertragen? Wie wirst Du den nächsten, eisig-kalten Winter überstehen?

Du wirst ihn in deinem Außenzwinger, in deiner Holzhütte verbringen. Nur etwas Stroh auf dem Boden und die anderen Hunde, mit denen Du Deinen Zwinger teilst, werden so etwas wie Wärme bringen. Du wirst weiterhin auf die eine Stunde in der Woche warten. Die eine Stunde, in der die Betreuer in das Shelter kommen. Das ist die einzige Freude in Deinem Leben. Eine Stunde Auslauf, Bewegung, Aufmerksamkeit. 


Du wirst weiterhin versuchen, zwischen all diesen Hunden (hier im Shelter sind 3000 Hunde untergebracht) einen Platz zu finden, an dem Du wenigstens ab und zu etwas zur Ruhe kommen kannst. Aber das ist fast unmöglich. Hier ist es immer laut, Du bist nie allein, niemals entspannt. Dich machen all diese anderen Hunde nervös. Fühlst Dich bedrängt. Versuchs,t Dich zu verstecken.

Du wirst Dich weiter bemühen zu überleben, deinen Kopf über Wasser zu halten, nicht unterzugehen. Das machst Du schon seit 2015 so...Tag für Tag...Und hast trotzdem diesen Blick nicht verloren. Diesen Blick, der tief aus Deiner Seele kommt. Offen, erwartungsvoll. Das hast Du Dir bewahrt. 




Du bist ein beeindruckend starkes und bewundernswertes Wesen.

Du verdienst allen Respekt für alles, was Du jeden Tag meisterst und bisher schon gemeistert hast.
Und Du verdienst ein Zuhause. Einen Menschen, eine Familie. Ein weiches Kissen. Gutes Futter. Wärme. Geborgenheit. Noch einmal ankommen. Bleiben. Ruhe. Geduld. Kein Bedrängen. Kein Funktionieren. Keine Erwartungen.

Menschen waren es, die Dich hierher gebracht haben. Und Menschen haben die Macht, Deinen Aufenthalt hier zu beenden. Es braucht nur einen Blick von Dir. Der Blick der seinen Platz im Herzen findet. Das Herz des "einen" Menschen... "Deines" Menschen...

Und nun komme ich ins Spiel, möchte von Herzen meinen Teil dazu beitragen, möchte dass Du gesehen wirst. Und ich schreibe Deine Geschichte...Und warte mit Dir auf "Deinen" Menschen..Es gibt ihn...ganz sicher...

Die Zeit vergeht und der Winter kommt. Bitte lasst uns nicht so lange warten...

Lars ist ca. 60 cm groß und wurde ca. 2009 geboren. Er ist freundlich, mag Menschen wie Artgenossen. Anfänglich etwas schüchtern, taut er auf wenn er Vertrauen gefasst hat. Er wurde bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte bald seinen Rucksack packen ,um diesen Ort für immer hinter sich zu lassen.

Lars wird wie alle unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt.
Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden.

Über ernstgemeinte Anfragen freut sich sehr die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen:
E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795
Weitere Bilder und Infos über Lars finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1079-lars

Wichtige Hinweise zum Vermittlungsablauf finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php/miteinander

Lebenslichter 03.11.2019, 20.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Facebook,

Ein kleines Licht für: Shurik

https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393579394858/

 https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393578354832/


Die schlimmste Jahreszeit für Shurik beginnt zum 5. Mal

Im März 2019 habe ich Dich das erste Mal voller Hoffnung gepostet, dass ich ein Zuhause für Dich finde. Dass ich mich getäuscht habe, weiß ich heute, 7 Monate später. Niemand hat mich je Deinetwegen angerufen, niemand fragte nach Dir.

8 Transporte hatten wir seitdem, doch Du warst nie dabei. Du bist immer noch in Russland, und ich kann es nicht ändern. Ich habe Deine Menschen noch nicht gefunden. Deine Betreuer schicken mir oft Bilder und fragen, ob esjJemanden für Dich gibt, der Dir ein behütetes Zuhause schenken möchte. Bisher musste ich das immer verneinen, und mit jeder Ablehnung bricht ein Stück mehr von meinem Herzen. 

Deine Geschichte ist schnell erzählt…. Du bist einer von 3.000 Hunden und lebst seit 2015 im russischen Shelter "Kozhuhovo". Man geht davon aus, dass Du mal ein Zuhause hattest, in dem Du irgendwann überflüssig warst. Schwer krank bist Du dort angekommen (akute Babesiose, doch dank der sofort eingeleiteten medizinischen Hilfe konntest Du Dich ins Leben zurückkämpfen).

Doch das Leben dort ist hart und erbarmungslos und Ende letzten Jahres stellte Deine Betreuer fest, dass dieses Leben Auswirkungen hat. Du hast immer wieder gelahmt. Nach eingehender Untersuchung außerhalb des Shelters stand fest, dass Du soweit gesund bist, aber dass Du an Arthrose leidest.

Zu bestimmten Jahreszeiten sieht man Dir die Schmerzen förmlich an (obwohl Du auch dann immer noch gut gelaunt bist und die winzigen Glücksmomente genießt). Leider kommt für Dich jetzt wieder die schlimmste Zeit überhaupt… ein feuchter Herbst und ein nahtloser Übergang in den russischen Winter. Die Temperaturen werden sinken und Deine Schmerzen damit zunehmen.

Ja, Deine Geschichte ist schnell erzählt… über Dein trostloses Leben aber könnte ich Bücher schreiben. 

Und wenn ich Dir jetzt sage, dass Du damit leben und Dich abfinden musst, bricht ein weiteres Stück von meinem Herzen. In dieser Umgebung ist eine adäquate Versorgung nicht möglich, und von einem weichen Kissen in einem liebevollen Zuhause Du meilenweit entfernt.

Deine Betreuer teilen Dich über alle möglichen Kanäle innerhalb von Russland…. Doch dort wirst Du niemals eine Chance bekommen. Zu alt, zu schwarz, und gesund bist Du auch nicht. Ich möchte Dir oder Deinen Betreuern keine Hoffnung machen… denn auch hier in Deutschland sind Deine Chancen nicht die Besten… aber es gibt sie, und genau daran glaube ich…

Ich glaube daran, dass es Menschen gibt, die bereit sind, einem älteren, gesundheitlich eingeschränkten Hund eine zweite Chance zu geben. Der 9. Transport steht kurz bevor, und auch diesen wirst Du nicht mehr erreichen, aber ich gebe Dich nicht auf. Ich durfte Dich persönlich kennen lernen und mein Versprechen an Dich… ich werde es immer und immer wieder versuchen!!!

Ich werde Dich immer wieder posten in der Hoffnung, Deine Menschen zu finden… denn irgendwo sind sie bestimmt… ich weiß nur noch nicht, wo.  Bitte bleib noch tapfer und halte weiter durch.

Du bist ein toller Hund, mit einer eigenen Geschichte, die nun mal jeder Tierschutzhund mit sich bringt, doch alle haben ein Zuhause verdient und somit auch Du.

 Lieber Shurik, ich glaube daran…. Bitte verliere auch Du nicht den Glauben, dass irgendwo ein weiches Kissen auf Dich wartet.

Bitte teilt Shurik, damit ich sein Zuhause finden kann! Der Gedanke, dass er mit seinen müden Knochen noch einen ganzen Winter dort verbringen soll und mit den Schmerzen leben muss, ist für mich schier unerträglich.

Sollte jemand Interesse an Shurik haben, würde ich mich sehr über ernsthafte Anfragen freuen:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Wichtige Daten: 

*Rüde
*kastriert
*geb. ca. 2011
*verträglich (Vermittlung gerne zu einer älteren lieben Hündin)
*bei Fremden am Anfang zurückhaltend
*kennt die Leine
*Vermittlung nur auf Endstelle
*Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

Weitere Bilder und Infos von Shurik findet ihr auf unserer HP: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/hunde/se…/991-shurik

Lebenslichter 02.11.2019, 20.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Tierschutz, Hunde, Russland, Facebook,

Mit 7en ist man hundereich: Nur ein Klick...

Früher oder später trinken alle Wurzelpeter – oder sie kommen zu Facebook, so wie wir. Es ist im Grunde recht einfach und auch verhältnismäßig sicher (soweit das in der digitalen Welt überhaupt geht), wenn man ein paar Regeln beachtet und sorgfältig das Kleingedruckte liest. Aber dennoch Vorsicht: Besuche dort können ungeahnte Folgen haben. Bei uns führten sie zur Adoption von vier weiteren Hunden…


LILY



************


WENDY



************


DAISY (vorn) und BOBBY




Wenn man eine bestimmte Seite aufruft, werden einem weitere vorgeschlagen, die sich mit ähnlichen Themen befassen. In unserem Fall waren das verschiedene Tierschutzorganisationen und –vereine im In- oder Ausland. Man hatte mich gewarnt: Ein falscher Klick, und schon hast du den Mars ersteigert, die Mona Lisa geklaut oder irgendeinen Präsidenten gestürzt! Trotzdem siegte am Ende meine weibliche… ich will nicht sagen Neugier, das ist so ein unschönes Wort, ich nenne es lieber Wissensfreude. PFOTE SUCHT GLÜCK, das klang nett. Wollen doch mal sehen, was die so treiben!

Bald geht´s weiter!

Lebenslichter 31.10.2019, 20.56| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Mit 7en ist man hundereich: Facebook ist an allem schuld!


Niemals würden wir Mitglied bei Facebook werden, das stand für uns fest. Viel zu riesig, zu unsicher, zu kompliziert. Weiß der Teufel, wer einen da ausspioniert. Und wahrscheinlich hätte ich eines Tages zweitausend Geburtstagsgäste vor der Tür stehen, weil ich so ein albernes Häkchen falsch gesetzt habe. Also, Finger weg. Wir wollten ja nur beim Tierheim Herzsprung mitlesen, um dort auf dem Laufenden zu bleiben. Dafür brauchte man sicher keine Anmeldung, oder? Da machten wir jedoch unsere Rechnung ohne das Netzwerk. Das hat nämlich einen fiesen Trick auf Lager: Nachdem man eine Seite aufgerufen hat, kann man zunächst ganz normal schmökern, bis der Hinweis erscheint: „Zum Weiterlesen anmelden oder registrieren“. Wenn man dann auf „Jetzt nicht“ klickt, bleibt einem noch die Galgenfrist von ein paar Minuten, danach geht ohne Anmeldung nichts mehr. 

Irgendwann wurde uns das zu dumm. Wir registrierten uns wohl oder übel, mit eigens für diesen Zweck eingerichteter Mailadresse sowie einem komplizierten Passwort – und selbstverständlich nur zum Lesen, sonst nichts! Aber der Mensch dachte, Facebook lachte… (wird fortgesetzt)

 

BARNY, 

vor über acht Jahren von Familie Berthold

 (Tierheim Herzsprung) aus einer polnischen Tötung gerettet,

 seitdem als Herzens- und Seelenhund 

aus unserem Familienrudel nicht mehr wegzudenken

 

 

 

 ************************

JULCHEN,

 die süße Kleene, kam mit 14 Jahren

 gleichfalls aus Polen  über das Tierheim Herzsprung zu uns

 und hat uns trotz schwerer Krankheit

 noch acht Monate lang mit ihrer Lebensfreude

 und ihrem Charme verzaubert 



Lebenslichter 28.10.2019, 20.49| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hello again!

Lange war es still hier auf meinen Seiten, viel zu lange. Ich möchte nicht mit faulen Ausreden kommen wie Zeitmangel, Krankheit oder Stress – obwohl das alles mitgespielt hat. Die vergangenen Monate waren ein ständiges Auf und Ab; sie haben mich nachhaltiger verändert als jede andere Zeit in meinem Leben. Ich habe Dinge erfahren und gesehen, auf die ich lieber verzichtet hätte. Dabei habe ich meine Lebensfreude und den letzten Rest an Menschenliebe eingebüßt. Ich gebe mein Bestes, damit mein Dasein eine Berechtigung hat und bin froh über jeden Tag, der vorüber ist.


Aber es gab auch gute und schöne Gründe für die Abstinenz. Unser Familienrudel hat sich vergrößert und wir sind jetzt glückliche Menscheneltern von sieben allerliebsten Fellkindern. Manche fragen uns, sagt mal, wie konnte es so weit kommen? Wir waren ja schon immer ein bisschen seltsam, aber das gibt man nicht gern zu. Also suchten wir einen Sündenbock, fanden ihn und kamen drauf, dass wir nicht seine einzigen Opfer sind…


Mit Sieben (oder heißt es Siebenen?) ist man hundereich, so viel steht fest. Ein eigener Gnadenhof für alte Hunde, die keiner mehr will, war schon immer mein Traum. Den erfülle ich mir jetzt, und der Beste unterstützt mich dabei nach Kräften. Anders geht es auch nicht, so eine Sache muss von beiden getragen werden -  aber Tierliebe lässt  sich nicht erzwingen. Zum Glück ticken wir darin gleich. 


Und wer hat´s nun erfunden? Nein, die Schweizer waren es nicht, denn: FACEBBOK IST AN ALLEM SCHULD! (Darüber bald mehr)





Lebenslichter 27.10.2019, 15.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

...und vergib uns unsere Schuld



Sakharok hat leider keine Chance mehr bekommen...

Sakharok hat es leider nicht geschafft.

Sakharok starb an den Folgen einer Milz-Operation… leider konnte er das Shelter nicht mehr verlassen.

Lieber Sakharok, es tut uns sehr leid, dass wir kein Zuhause für Dich fanden. Du hast so lange gewartet und doch nie mit Deinem Schicksal gehadert. Du warst von Gittern umgeben und weggeschlossen in diesem riesigen Shelter… doch kein Gitter der Welt konnte Dir Deine Lebensfreude nehmen. 

Immer wenn ich an Dich denke, denke ich an Schnee: Wie Du Dich im Schnee auf dem Rücken wälztest. Du konntest gar nicht genug bekommen und schobst Dich rücklings liegend durch den Schnee.

Und so möchte ich Dich in meinem Herzen bewahren und meinen Erinnerungen… denn sonst würde ich daran zerbrechen.

Lauf, Sakharok, lauf… über den Regenbogen. Jetzt bist Du frei. 

Meine Gedanken sind bei Sakharok`s Betreuern. Sie waren es, die Sakharok all die Jahre wenigstens diese kleinen Momente des Glückes ermöglichten… und sie sind es, die nun den größten Abschiedsschmerz ertragen müssen.

Leider haben wir es nach all den Jahren nicht geschafft, für Sakharok ein Zuhause zu finden. Er wurde im Shelter schwer krank, und obwohl seine Betreuer alles versuchten, Sakharoks Körper und Seele hatten keine Kraft mehr zu kämpfen.

Lieber Sakharok, es tut uns leid, dass wir es nicht geschafft haben, Dein Zuhause zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder hinter Gittern sein! Lass es Dir gutgehen, auf der anderen Seite des Regenbogens! Und verzeih uns Menschen, wenn Du kannst...

Lebenslichter 02.08.2019, 20.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Morgen, wann ist das?


Hündin , ca . 2015 geboren und ca . 55 cm groß -

lieb , freundlich , zurückhaltend , vorsichtig 


HEUTE HATTE ICH LEIDER KEIN GLÜCK, ABER MORGEN VIELLEICHT?

Schade!!! Das große Tor nach draußen hat sich wieder geschlossen. Nun ist es fast dunkel hier in diesem Gefängnis. Das war´s dann für heute. Unsere gute Seele Carmena ist wieder weg. Sie kommt täglich zum Füttern und Reinigen. Diese Momente sind mein einziger Lichtblick in diesem Elend hier. Sie hat immer ein paar freundliche Worte und Streicheleinheiten für uns.

Manchmal trägt sie auch eine bettelnde, verzweifelte, arme Seele auf ihren Armen hinaus. Diese hatte dann das unbeschreiblich große Glück, von lieben Menschen gesehen worden zu sein und zu ihnen in ihr "FÜR IMMER ZUHAUSE" reisen zu dürfen Auch ich stehe täglich hier bettelnd am rostigen Gitter und schaue Carmena fragend an. Doch jedes Mal winkt sie traurig ab und sagt: "Leider hat sich auch HEUTE NIEMAND in dich verliebt, aber VIELLEICHT MORGEN."

Doch "MORGEN" ist es oftmals schon zu spät. So auch gestern leider wieder einmal für einen kleinen Kumpel aus meinem Nebenzwinger. Es lag Dynamit in der Luft, die großen Hunde waren gereizt durch den täglichen Stress hier in dieser Hölle. Der Kleine wollte nur an seinen Futternapf, doch die Großen ließen ihn nicht dran. Sie fielen über ihn her, er hatte keinerlei Chance. Sie haben ihn totgebissen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

ICH HABE SO GROSSE ANGST HIER! WIRD DIES AUCH BALD MEIN SCHICKSAL SEIN? Ich will noch nicht sterben. Ich möchte auch einmal Glück haben und von unserer Carmena liebevoll hier herausgetragen werden in ein schöneres Leben. VIELLEICHT ZU DIR!  Bitte warte nicht mehr bis morgen, womöglich ist es MORGEN auch für mich schon zu spät. Sag mir bitte, dass du dich in mich verliebt hast und mich aus dieser HÖLLE retten wirst! Melde dich doch bitte, bitte noch HEUTE bei einem der Mädels: 

Bianca Raabe
Nadine Decker
oder

Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt

© Hiltrud Mayer

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Lebenslichter 01.08.2019, 20.36| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Casey



Mit jedem Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass es jemals doch noch gut werden kann.

Die 13-jährige CASEY wartet schon so lange auf eine Chance… Casey kam 2011 ins russische Shelter "Kozhuhovo" und war lange Zeit wie unsichtbar. Zu groß war ihre Angst vor dem Fremden, dem Lärm und dem Stress um sie herum.

So zog das Leben an Casey vorbei, während sie sich in einer Ecke ihres Zwingers verkroch.

Besucher bekamen sie in dieser Zeit erst gar nicht zu sehen, nur die freiwilligen Helfer, wenn sie am Wochenende ins Shelter kamen. Sie ging dann auch mit den anderen Hunden in den Auslauf, hielt aber immer Abstand zu den Menschen.
Einzig im Spielen mit anderen Hunden konnte man erkennen, was für eine fröhliche Hündin in Casey steckt.

In diesem Video könnt Ihr Casey mit anderen Hunden im Auslauf sehen:

Mit viel Geduld und Verständnis gelang es den Betreuern Stück für Stück Caseys Vertrauen zu gewinnen, sie übten mit ihr das Laufen an der Leine und zeigten ihr, dass eine Hand auch sanft streicheln kann.Wir wissen nicht, was Casey in ihren ersten Lebensjahren erlebt hat oder vielleicht auch einfach zu wenig erleben durfte, aber sie hat gezeigt, dass sie zu Menschen Vertrauen fassen kann.

Doch wofür das alles, wenn ihr nie jemand eine Chance gibt?

Dabei hätte Casey es so verdient, nach ihrem langen Weg aus der Angst heraus, endlich anzukommen - in ihrem eigenen Zuhause, bei Menschen die sie so nehmen, wie sie ist. Verständnisvolle Menschen, die ihr eine Welt zeigen in der es Wärme und Liebe gibt. Eine Welt, in der sie nie wieder Angst haben muss. Eine Welt, in der sie in ihrem eigenen Tempo an- und zur Ruhe kommen kann.

CASEY läuft die Zeit davon… denn jeden Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass sie das Shelter jemals wieder verlassen darf.

Deshalb suche ich hier den besonderen Menschen für Casey, für den sie nicht unsichtbar und vergessen ist… sondern der ihr eine Chance geben möchte.

CASEY ist eine ca. 45 cm große Mischlingshündin. Ihr Geburtsjahr wird mit ca. 2006 angegeben. Mit ihren Artgenossen versteht Casey sich gut und spielt auch trotz ihres Alters noch gerne mit ihren Hundefreunden.
Bei fremden Menschen ist Casey vorsichtig, sie braucht Zeit um Vertrauen zu fassen.
Im neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.

Casey ist gechipt, geimpft und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Casey suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

CASEY, ich wünsche Dir von Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt, der Dir helfen und Dir ein Zuhause geben möchte… in dem Du ganz in Deinem Tempo ankommen darfst.

Wichtige Daten im Überblick:!

* Hündin
* ca. 13 Jahre alt
* ca. 45 cm
* kastriert
* verträglich mit Artgenossen
* vorsichtig bei fremden Menschen, braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche, eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 18.07.2019, 14.52| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Das Hundeschlachtfest mahnt



Jedes Jahr findet vom 21. bis zum 30. Juni in der chinesischen Stadt Yulin ein Festival statt. Allerdings geht es dabei nicht um Musik oder andere kulturelle Genüsse. Zehn Tage dreht sich alles um die Lychee-Frucht und – Hundefleisch.

Der Verzehr von Hunden ist in China eine 4000 Jahre alte Tradition. Das nun zu Ende gegangene Festival in Yulin feiert diese nun schon zum zehnten Mal. Schätzungsweise 10.000 Hunde verzehrten die Besucher, Katzenfleisch wird ebenfalls serviert. Die Tiere werden auf brutalste Weise und in aller Öffentlichkeit zu Tode geknüppelt, bei lebendigem Leib gehäutet und gebraten. Eine Barbarei unvorstellbaren Ausmaßes.

Jedes Jahr werden in China zehn bis 20 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr geschlachtet. Was in Europa auf Anhieb Abscheu hervorruft, sollte aber nicht bei Empörung über China enden. Vielmehr sollte uns das Yulin-Festival daran erinnern, wie hier bei uns in Deutschland ebenfalls unzählige Tiere auf grausame Weise zu Tode kommen.

Alleine wir Deutschen töten jedes Jahr knapp 750 Millionen Rinder, Kälber, Pferde, Schweine, Schafe, Lämmer, Ziegen, Hühner, Enten, Puten und Gänse. Nicht erfasst sind Fische, Kaninchen und wirbellose Tiere. Dass Hamster, Katzen und Hunde in Europa tabu sind und nicht in der Pfanne landen, ist wohl schlicht Gewohnheit. In unseren Haustieren sehen wir Individuen, in "Schlachtvieh" aber nur Dinge. Solange wir diese Einstellung in uns tragen, das Leid der Massentierhaltung verdrängen und uns als Gesellschaft nicht ethisch weiterentwickeln, handeln wir ebenso verantwortungslos wie ein hundefleischessender Chinese.

Lebenslichter 03.07.2019, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Der letzte Brief

"Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen..."

Was geht in Hunden vor, wenn sie bei der Hitze im Auto warten gelassen werden? Vielleicht in etwa so, wie in dieser Geschichte ...

Liebes Herrchen, liebes Frauchen,

das war wirklich schön am Badesee. Es tat gut, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Die Sonne hat geschienen, es war warm und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit euch und meinen Freunden zu spielen und zu toben. Schade, dass wir nicht länger geblieben sind.

Als wir wieder nach Hause fahren wollten, bin ich - wie immer - in den Kofferraum gesprungen, ihr habt mich abgeleint und nochmal geknuddelt und gestreichelt, bevor ihr behutsam die Kofferraumklappe geschlossen habt. Das war das letzte Mal, dass ich eure Streicheleinheit genießen konnte.

Auf dem Weg nach Hause wolltet ihr noch etwas einkaufen. Ich weiß, dass ich nicht mit in diese Supermärkte darf und ich deswegen im Auto warten sollte. Ihr habt mir vesprochen, dass ihr euch beeilt und bald wieder da seid. Weil das Auto in der Sonne stand, habt ihr zwei Fenster einen Spalt breit aufgelassen. Ich habe gesehen, wie ihr in den Supermarkt gegangen seid und während ich euch mit meinen treuen großen Augen hinterhergeschaut habe, bemerkte ich, dass es immer wärmer im Auto wurde.

Innerhalb von fünf Minuten haben die Temperaturen im Auto 38 Grad erreicht. Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen, doch im Auto ging kein einziges Lüftchen und es wurde immer wärmer. Das wurde mir immer unangenehmer und ich schaute sehnsüchtig auf den Eingang des Supermarktes, in den ihr eben reingegangen seid. "Vielleicht kommt ihr jeden Moment wieder und könnt mich aus der Falle befreien", dachte ich mir. Nach zehn Minuten waren es schon 41 Grad im Auto und ich hechelte mir die Seele aus dem Leib, um die Hitze irgendwie auszugleichen. Ihr Menschen schwitzt, wenn euch warm ist. So kühlt sich euer Körper und kann so auch viel höhere Temperaturen aushalten. Ich konnte das nicht, denn ich bin ein Hund. Unter meinem Fell wurde es unerträglich heiß und mir wurde schwindelig. Ich konnte nicht länger auf den Eingang des Supermarktes schauen und hoffen, dass ihr jeden Moment durch die Tür kommt. Ich musste mich hinlegen, weil ich nicht mehr stehen oder sitzen konnte.

Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich irgendjemand gehört und aus der Falle befreien können.

Nach 25 Minuten haben die Temperaturen knapp 50 Grad erreicht. Ich war so verzweifelt! Wo seid ihr gewesen? Was hat so lange gedauert? Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich jemand gehört und aus der Falle befreien können. Aber es ging nicht mehr. Ich lag in eurem Kofferraum und meine Augen wurden immer schwerer. Ich habe schon vor einigen Minuten einen schweren Hitzschlag erlitten. Mir ging die schöne Zeit und die tollen Momente mit euch durch den Kopf. Ich wusste, dass ich nicht mehr aufwache, wenn ich jetzt einschlafe. Ich hoffe, ihr werdet mich vermissen und an mich denken.

Wenn ihr jemals wieder einen Hund bekommt, lasst diesen bitte niemals alleine im Auto zurück. Ich weiß, ich war nicht der erste und der letzte Hund, dem das passiert ist - deswegen warnt bitte andere Hundehalter und erzählt ihnen meine Geschichte.
Danke! Ich gehe jetzt über die Regenbogenbrücke und hoffe, euch eines Tages wieder zu sehen. Ich werde auf euch zu stürmen, mich freuen und euch abschlecken. Bis es aber so weit ist, müsst ihr mit dem Schmerz leben.

Bis bald, euer euch ewig treu ergebener Hund und bester Freund!

************************

Aus dem Netz gefunden, und es ist jedes Jahr aktuell,

Leider werden immer noch zu viele Tiere( und auch Kinder ) im Auto gelassen und wenn es auch nur die "fünf Minuten sind" - für ein Tier oder Kind kann das schon schrecklich ausgehen! 

Lebenslichter 30.06.2019, 17.12| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Schwarz ist schön!



Geburtsdatum: ca.2010

Schulterhöhe: ca. 55cm

TAISHA kam als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre Vorgeschichte ist leider nichts bekannt.

Taisha lebt seit März 2015 im Shelter und teilt sich ihren winzigen Aussenzwinger mit ein paar Leidensgenossen. Die ca. 55 cm große, schwarze Hündin, die inzwischen zu den Senioren des Shelter gehört, wird von ihren Betreuern als sehr freundlich und menschenbezogen beschrieben. Sie hat keinerlei Probleme mit ihren Artgenossen und läuft nur zu gerne zusammen mit ihnen in den wöchentlichen Freilauf.

Dort vergisst sie auch nicht, sich von ihren Betreuern  ihre Portion Streicheleinheiten abzuholen. Taisha liebt es, gestreichelt und gekrault zu werden.

Leider geht es Taisha wie vielen anderen, schwarzen und großen Hunden auch: Niemand interessiert sich für sie.
Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Taisha eine leichte Fehlstellung ihres linken unteren Reißzahnes hat. Ein kleiner Schönheitsfehler, der ihr keine Probleme bereitet, aber es sieht eben nicht besonders attraktiv aus und so einen Hund adoptiert in Moskau niemand - gibt es doch dort mehr als genug andere Hunde ohne einen solchen Makel.





Wir wünschen uns für die liebe Taisha ein schönes Zuhause bei lieben Menschen, die sich nicht an diesem kleinen Makel stören und Taisha so nehmen, wie sie ist. Menschen, denen sie sich anschließen kann und die ihr ein hundegerechtes Leben in einer netten Familie schenken.

Taisha ist geimpft, gechipt und auch bereits kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

Steckbrief Taisha


- Hündin
- geb. ca. 2010
- im Shelter " Kozhuhovo" in Moskau seit 3/2015
- ca. 50-55 cm Schulterhöhe
- freundlich und menschenbezogen
- verträglich mit Artgenossen
- kennt die Hundeleine
- Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden
- Vermittlung nur auf Endstelle (http://www.tierschutz-miteinander.de/…/so-arb…/pflegestellen)
- bevorzugt ein Zuhause mit Artgenossen




Liebe Taisha, für uns bist du nicht nur ein großer, schwarzer Hund. Für uns bist du ein Sonnenschein, denn du hast einen so lieben Charakter. Wir werden so lange nach einem schönen Zuhause für dich suchen, bis wir es gefunden haben - das versprechen wir dir!

Lebenslichter 29.06.2019, 14.31| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Hundeleben - Der Film

Am 02.01.2016 veröffentlicht

Update vom März 2017: (An der Situation für die Hunde hat sich bis heute NICHTS geändert!)

Viele Tierfreunde haben gefragt, wie sie die Tierschützer aus dem Film unterstützen können. Infos dazu am Ende dieses Textes. 

RUMÄNISCHE STRASSENHUNDE haben ein echtes Hundeleben. Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen. Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen. Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.

(Bei der Film-Version für Deutschland fehlt wegen des inzwischen beigelegten Rechtsstreits von youtube und GEMA eine kurze Musikpassage aus HUNDELEBEN - Der Film. Ansonsten sind beide Versionen identisch).

WER DIE TIERSCHÜTZER UNTERSTÜTZEN MÖCHTE, HIER DIE ENTSPRECHENDEN INFOS:

Claudiu Dumitriu (Tierrechtler vom Verein Asociatia Alianta Pentru Combaterea Abuzurilor): Paypal: againstabuses@gmail.com, IBAN: RO 49 OTPV 210 0006 13179 EU 01/SWIFT: OTPVROBU/OTP Bank Romania SA. Mishu Stoik (der Metal-Fan und Tierschützer mit privatem Tierheim in Baile Herculane): Paypal: info@prodogromania.de. ProDogRomania e. V. IBAN: DE28460500010049006810/BIC: WELADED1SIE. Die Tierschützer vom Verein Help Labus, die den Hunden im Städtischen Tierheim von Galati helfen: Paypal: help_labus@yahoo.com oder
info@susyutzinger.ch. Help Labus, BANCA COMERCIALA ROMANA, IBAN RO83 RNCB 0141 0328 6277 0004. Das private Tierheim in Miercurea Ciuc, wo die Kastrationsaktion stattfand: Paypal: @freundeskreisbrunopet. Freundeskreis Bruno-Pet, Sparkasse Merzig-Wadern, BIC: MERZDE55XXX
IBAN: DE75 5935 1040 0007 1052 08. Wer generell Kastrationsaktionen unterstützen möchte:
Förderverein Arche Noah Kreta e. V. / Tierärztepool, Commerzbank Lübeck, IBAN: DE02 2304 0022 0020 9239 00, BIC: COBADEFFXXX. paypal@archenoah-kreta.com. Stichwort "Rumänien" dazuschreiben! Silvia Munteanu (die Tierschützerin, die ihr ehemaliges Hotel in den Karpaten zu einer Rettungsstation für die Straßenhunde umfunktioniert hat): Paypal: silvia_predeal@yahoo.com.
Die Tierschützer in Ramnicu Valcea: Paypal - save.valcea.dogs@gmail.com. SWIFT: INGBROBU/ BIC 606410008/IBAN RO91INGB0000999904391530.

Lebenslichter 26.06.2019, 16.53| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Des Einen Glück - Update!

MARUSYA hat ihr Zuhause gefunden!!! Gute Reise und viel, viel Glück in Deinem neuen Leben!!!

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 20.06.2019, 20.52| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Veles



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!

Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.

Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.

Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.

Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!

VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.

Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.

Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail:
c.peters@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 12.06.2019, 21.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Des Einen Glück

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 04.06.2019, 21.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Serafima



Wann genau die ca. 55-60 cm große SERAFIMA ins Shelter kam, daran kann sich niemand mehr erinnern. Daher kann auch niemand etwas über ihre Vorgeschichte sagen. Die ersten Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2017. Hier war sie bereits eine der vielen Senioren im Shelter. 

Im Shelter "Kozhuhovo" gehört SERAFIMA eher zu den unscheinbaren Hunden, den Hunden, die nicht sofort angelaufen kommen, wenn ein Besucher kommt. Sie gehört zu den Hunden, die ihr Dasein im Schatten fristen. Ein Dasein in einer kleinen Holzhütte und in einem kleinen Zwinger. Unbemerkt und ungesehen. Ungeliebt und vergessen. 

Ihre Betreuer beschreiben Serafima als große und sanfte Seele. Eine Seele die langsam am Shelterleben zerbricht. Denn immer, wenn Serafima nach dem Auslauf in ihren kleinen Zwinger zurück muss, jault sie hinter ihren Betreuern her. Sie möchte so gerne bei ihren Menschen sein. Die Einsamkeit hinter den kalten Gittern hat sie gezeichnet.

Den Betreuern bricht es jedes Mal das Herz, SERAFIMA in den Zwinger zu bringen, die Tür für die nächste Woche hinter sich zu schließen. So sehr würden sie sich ein Zuhause für sie wünschen. Ein Zuhause, welches es bisher für Serafima nicht gab.

Daher machen wir uns nun mit auf die Suche nach einem Zuhause für die sanfte Seele SERAFIMA. Ein Zuhause, dass sie die Kälte des Shelters vergessen lässt. Wo sie in Ruhe ankommen kann und keiner mehr eine Zwingertür hinter sich schließt. Ein eigenes warmes Körbchen, in dem ihre Seele Frieden finden kann. 

 

 

 

SERAFIMA ist eine ca. 55-60 cm große Mischlingshündin. Die Betreuer schätzen ihr Gewicht auf 35 kg und sie wurde 2008 geboren. Serafima ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Im Sektor versteht Serafima sich mit sen anderen Hunden, geht Konflikten eher aus dem Weg. Lieber ist aber in der Nähe ihrer Betreuer. Sie hat auch gelernt, an der Leine zu laufen und geht gerne spazieren. Ob Serafima sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Serafimas neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, an dem sie sich orientieren kann.

Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Serafima ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

E-Mail:  d.rinke@tierschutz-miteinander.de

 ************************

(TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Lebenslichter 31.05.2019, 17.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Wir haben Dich gehört!

UPTADTE: Auch dieser zauberhafte Hundejunge wird schon bald die Hölle von Targu Jiu verlassen und seine Reise ZU UNS antreten! Lieber BOBBY - so haben wir Dich getauft; komm gut an. Wir werden alles tun, um Dich und WENDY, Deine Leidensgefährtin, glücklich zu machen!!!


Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 29.05.2019, 16.44| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Schreit Ihr alle nur!



Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 28.05.2019, 19.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

War´s das? Nein, noch lange nicht!

UPDATE: Diese wunderschöne Hündin hat inzwischen nicht nur einen Namen - WENDY - sondern bald auch ein Zuhause. BEI UNS! In wenigen Wochen wird sie zu unserer Familie gehören. Halte durch, süße Maus, wir freuen uns so auf Dich!!!

Hündin, namenlos wie so viele.

 2011/12 geboren
und ca. 45 cm groß

Sehr lieb,  freundlich, verschmust, verspielt, sozial, zieht sich immer mehr zurück.




PECH GEHABT!!! AUS DIE MAUS!!!

Wie soll ich noch Hoffnung haben?

Ich habe so viele Jahre in dieser Hölle gefleht, gerufen und geweint...
Immer wieder habe ich neue Hoffnung geschöpft - immer wieder habe ich gekämpft...

ICH KANN NICHT MEHR!

Mein ganzes Leben sitze ich hier im Dreck. Ich habe soviel Elend erlebt, soviel Verzweiflung hat mich in den Jahren zerrissen...

Vielleicht habt Ihr mich schon einmal auf den Bildern gesehen? Wisst Ihr noch, wie freudig ich ans Gitter gesprungen bin? Wisst Ihr noch, was für Purzelbäume ich vor Freude geschlagen habe, nur weil mich jemand gestreichelt hat?

Das ist noch gar nicht lange her, sagt Ihr? Für mich ist jeder einzelne Tag in dieser Hölle eine Ewigkeit! 


Und nun sind andere da vorne am Gitter - andere, junge und kräftige Hunde, die dort tanzen für eine kleine kurze Streicheleinheit... 

Jetzt habe ich gar keine Chance mehr gesehen zu werden. Mein Schicksal ist besiegelt!  

WER SCHAUT SCHON IN DIE 2. REIHE ZU DEN ALTEN UND SCHWACHEN???

Nur ein Herz kann das...

Vielleicht auch deins?

Dann schreibe bitte schnell an:

 
Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

Lebenslichter 28.05.2019, 00.58| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in:

Wenn du die Sonne siehst... Halte nur noch ein Weilchen durch, bald siehst du sie auch!

UPDATE: Die Süße hat eine Interessentin gefunden und wird wohl schon bald diesen Ort des Grauens für immer verlassen!!!

Hündin, ca. 2011 geboren

und ca. 50 cm groß

gibt Küsschen, ruhig

 


Wenn du die Sonne siehst - dann grüß sie von mir! Es wäre so schön, sie nur einmal wieder zu spüren!

Wenn dir der Wind in den Haaren weht - dann grüß ihn von mir! Es wäre so schön, noch einmal meine Nase in ihn hinein halten zu können und all die wunderbaren Düfte, die er mit sich trägt zu riechen!

Und wenn du über den Regen schimpfst - dann schick ihn zu mir! Meine Freudentränen würden mit seinen Regentropfen um die Wette laufen!

Wie sehr wünschte ich mir das alles noch einmal zu spüren! Wie sehr vermisse ich all das! Ich spüre nur noch die beißende Kälte, die mir in die Knochen kriecht... Seit vielen Jahren stehe und schlafe ich auf nassem, kaltem Beton! Meine Sonne ist nur ein Fenster hoch oben in der Wand! Meine Aussicht ist ein Wald - aus Gitterstäben! 


Viele habe ich an mir vorbeiziehen sehen... tot oder lebendig!
Und ich wünschte, ich wäre auch einmal dabei... Ich wünschte so sehr, dass mein Elend endlich ein Ende hat und ich aus dieser Hölle herauskomme - so oder so! Aber an mir laufen alle nur vorbei.

Mag mich denn gar keiner leiden, sieht mich wirklich niemand?


Wenn DU Augen für mich hast, dann schreibe bitte ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
 

http://www.saving-angels-deutschland.de/

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Lebenslichter 27.05.2019, 20.24| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Our Daily Soup - Der Hunger tut weh!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.



WARUM IST DAS SO???

 WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN UNS NIEMAND WILL???

Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.

 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!

Lebenslichter 24.05.2019, 19.00| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein Licht am Ende des Tunnels?

       


Rüde , ca. 2013 geboren und ca. 45 - 50 cm groß -

 lieb , freundlich , zurückhaltend , ängstlich , ruhig 

auf dem linken Auge blind 


BRINGST DU MIR DIE SONNE ZURÜCK ?

Ob sich jemals ein Mensch auch in mich verlieben wird? Womöglich nicht, oder?

Wer will denn schon einen schmutzigen Shelterhund? Der dann auch noch zu allem Unglück auf einem Auge blind ist.

HOFFNUNG habe ich mittlerweile nur noch sehr wenig. Bis vor einigen Tagen hatte ich zwei Kumpels an meiner Seite.  Sie nahmen sich meiner an, nachdem die Hundefänger mich hier reingeworfen hatten. Sicherlich spürten sie meine Angst vor den größeren und stärkeren Hunden und dieser entsetzlichen Lautstärke hier. Sie haben mich BESCHÜTZT! 

Es gab kein Wegbeißen, denn sie haben aufgepasst, dass auch ICH ans Futter durfte. Doch nun sind sie BEIDE weg. Man sagte, da waren liebe Menschen, die sich in sie verliebt haben und ihnen nun ein Zuhause schenken werden.

Natürlich freue ich mich sehr für sie. Als ihre Retter sie aus diesem Zwinger raustrugen, haben sich unsere Blicke ein letztes Mal getroffen. Lange schaute ich ihnen den Gang hinterher, bis sich das Tor dieses dunklen Exils öffnete und wieder schloss. Sie hatten es endlich geschafft, dieser Hölle zu entkommen. DOCH NUN? Was wird nun aus MIR?

Ich sitze nun alleine hier, ohne ihren Schutz und ich habe ANGST. Große Angst sogar! Wird man mich ans Futter lassen, oder werden die anderen mich attackieren? Bleibt mir ein Plätzchen auf einer Holzpritsche oder muss ich auf dem harten und nassen Betonboden schlafen? 
Doch meine größte Angst ist es, für immer hier weggesperrt zu bleiben, dass sich für mich dieses Tor erst dann wieder öffnet, wenn ich schon über die Regenbogenbrücke gegangen bin. 

Zu gerne würde ich doch auch nochmal die Sonne sehen und spüren! 

Ich bitte dich, wenn du meinen Brief hier liest, denk doch bitte mal darüber nach, ob du einer armen Shelterseele wie mir vielleicht wieder ein wenig Licht und Sonne schenken möchtest. BITTE LASS MICH NICHT HIER ZURÜCK! Schreib an die Mädels, dass DU mein Retter sein möchtest !

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Margherita Santoro
Nadine Decker

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt!

http://www.saving-angels-deutschland.de/

https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/2058272384285952/

Lebenslichter 22.05.2019, 21.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Morgens halb neun in Deutschland

...herrscht Belagerungszustand!



Wir wünschen einen sonnigen Tag!

Lebenslichter 21.05.2019, 08.30| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Berry -Für immer Dein?

                   


Rüde, ca. 2010 geboren und ca. 55 - 60 cm groß

lieb und neugierig, aber unsicher


Okay, der Mutigste bin ich nicht mehr. Mein Mut wurde mir einmal genommen..

Dafür gab man mir Schmerz und Leid. Gefangenschaft und Hunger. Kälte und Streß pur... Soviel, dass es kaum auszuhalten ist!

Dabei würde ich so gerne einmal erfahren, wie das wohl ist, gestreichelt zu werden, eine liebe Hand zu fühlen und eine warme liebe Stimme zu hören, die mit mir spricht...aber wenn die lieben Menschen hier sind, die die anderen Hunde streicheln, dann schaffe ich es einfach nicht, über meinen Schatten zu springen..

Ich glaube, ich werde hier sterben. Ich habe bestimmt keine Chance mehr, einen Menschen zu finden, der mir ein wenig Zeit gibt, damit ich Vertrauen fassen kann.

Nein, es sieht nicht gut aus für mich. Ich werde es nie erleben, wie es ist, geliebt zu werden. Ein warmes Körbchen, einen Himmel sehen und Gras unter den Pfoten... alles nicht für mich... ich muss all das Elend hier ertragen - bis ich aufgebe..

Oder siehst du noch eine irgendwo eine klitzekleine Chance für mich?? Bitte erzähl sie Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND eV.!
Es ist vielleicht meine allerletzte Chance!!!

Bianca Raabe,
Santoro Margherita
oder
Nadine Decker von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

Lebenslichter 19.05.2019, 21.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Irka


Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

 

Die Hündin IRKA wurde irgendwann 2013 geboren und sie führte ein Leben als Straßenhund.  

Auf einem Friedhof fand sie einen Platz für sich. Wie so oft bei Straßenhunden bekam sie bereits als junge Hündin Welpen, die sie naturgemäß so gut es ging, versteckte und versorgte. Der Unterschlupf war ein Wasserrohr auf dem Friedhofsgelände. Irgendwann setzte allerdings Starkregen ein und alle Welpen bis auf einer ertranken in dem Wasserrohr. Irka versuchte noch ihre Welpen in Sicherheit zu bringen, schaffte es aber nicht. Tierliebe Menschen haben Irka und den einen Welpen geborgen und sie in das russische Shelter"„Kozhuhovo" gebracht. Leider überlebte der Welpe diesen Tag trotz aller Hilfsmaßnahmen nicht!

Da Irka schon eine Zeitlang auf dem Gelände lebte, entschloss man sich dazu, die Hündin zu kastrieren, sie mit einer Ohrmarke zu versehen und sie wieder an ihren gewohnten Platz zu bringen. In der Nähe war ein Blumenladen, dessen Angestellte immer wieder mal nach Irka schauten, denn die Geschichte von Irka macht viele Menschen sehr betroffen.

Nach ca. einer Woche fanden die Menschen Irka schwerverletzt auf dem Gelände vor. Ihr war mit einem Messer ein langer und tiefer Schnitt im Nacken zugefügt worden. Somit war die einzige Chance erneut das Shelter „Kozhuhovo“. Dort wurde sie selbstverständlich aufgenommen und gesund gepflegt…. Allerdings wollte man nicht noch einmal das Risiko eingehen, sie erneut an ihren Platz zu bringen. Und damit schlossen sich die Tore hinter Irka. Das war im Jahr 2016. 



Seit diesem Tag ist Irka eine von Vielen, die darauf hoffen, noch einmal ein Leben zu bekommen. Ein Leben, das gelebt werden kann. Diese Hündin liebt Menschen und man kann sich kaum vorstellen, wie unbändig sie sich freut, wenn sie ein klein wenig Aufmerksamkeit erhält.

Diese Aufmerksamkeit findet für sie sehr selten statt und das macht es für die menschenbezogene Hündin nicht einfacher. Das Warten auf die kleinen Momente, die sie aufsaugt wie ein Schwamm. Hinzu kommt, dass Irka andere Hunde nicht unbedingt gut findet und sie daher auch nicht gemeinsam mit Hundefreunden in den Auslauf kann.

Ihr Leben beschränkt sich auf die wenige Zeit, die die Betreuer erübrigen können. In einem Shelter mit fast 3000 Hunden kann sich jeder vorstellen, wieviel Zeit übrig bleibt von einem Tag.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, eine Hündin zu vermitteln, die sich nicht mit anderen Hunden versteht, aber wir hoffen auf den sogenannten 6er im Lotto. Trotz ihrer traurigen Geschichte liebt sie die Menschen und möchte in deren Nähe sein….

Wir wünschen uns von Herzen, dass Irka das Shelter noch einmal verlassen kann und beweisen darf, dass sie eine tolle Hündin mit einem riesengroßen Herz ist. Sie ist nicht böse, sie ist einfach Sie und sie benötigt nichts mehr als einen Freund, der sie zu sich holt. Vielleicht gibt es hier einen Menschen, der ruhig wohnt und dessen Nachbarn nicht alle Hunde haben… einfach ein wenig Platz für Irka.

Die einzige Chance für Irka wird die sein, dass wir genau diesen Menschen finden… die berühmte Nadel im Heuhaufen…..

IRKA wird über Tierschutz miteinander e.V
. ausschließlich auf Endstelle vermittelt. 

Bitte teilt auch ihren Post auf unserer Facebook Seite: https://www.facebook.com/1428377177449744/videos/2126934754260646/

Bei ernsthaftem Interesse würde sich die zuständige Vermittlerin Claudia Peters über eine Anfrage freuen.
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Wichtige Daten:

*Hündin
*geb. ca. 2013
*kastriert
*sehr menschenbezogen
*Vermittlung als Einzelhund/ohne andere Tiere
*Vermittlung nur auf Endstelle
*im Tierheim Russland

Liebe Irka…. Wir wissen nicht, was Du alles erleben und erdulden musstest. Wir wissen aber, dass Du eine Hündin bist, die Menschen ganz toll findet, obwohl Dir Menschen Gewalt angetan haben. Das kann nur ein Hundeherz!! Wir machen uns auf die Suche für Dich… 

Lebenslichter 07.05.2019, 20.17| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Lucy



Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

LUCY kam bereits als Welpe 2013 ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Sie hatte doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Aber manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte für einen bereit - so auch für Lucy. Nun lebt sie bereits seit 5 Jahren an diesem trostlosen und traurigen Ort und muss diesen ihr Zuhause nennen.

Ihre Betreuer beschreiben Lucy als eher schüchtern und unauffällig und genau das ist der Grund, warum sie bis heute noch niemand gesehen hat. Unter all den anderen fast 3000 Hunden fällt Lucy einfach nicht auf. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, steht nicht als Erste an den Gitterstäben, wenn Interessenten ins Shelter kommen. Daher hat Lucy in Russland leider so gut wie keine Chance auf ein eigenes Zuhause.

Sobald es zum wöchentlichen Auslauf geht, verlässt Lucy immer als Erste den Zwinger, behält dann gerne den Überblick und nimmt eine Beobachterposition ein. Mit ihren Artgenossen versteht Lucy sich, sie geht im Auslauf Konflikten aus dem Weg. 

Wenn die Betreuer sich einmal die Woche Zeit für Lucy nehmen, dann genießt sie die Streicheleinheiten, würde sich aber niemals aufdrängen. Aber für Lucy ist dieses bisschen Zeit mit dem Menschen einfach zu wenig. Die Traurigkeit über ihr Leben im Shelter steht Lucy ins Gesicht geschrieben. Lucy sieht immer ungewöhnlich traurig aus und wahrscheinlich erwartet sie nichts Gutes mehr vom Leben.


Darum werden wir nun alles dafür geben, um Lucy die Traurigkeit zu nehmen. Wir möchten Lucy´s Zuhause, ihre Menschen finden. Wir möchten den Menschen finden, der Lucy endlich wieder die Freude am Leben ins Gesicht zaubern kann und ihr all die Liebe und Aufmerksamkeit gibt, die sie verdient hat. Lucy sollte allerdings nicht alleine bei ihren Menschen leben. Ein bereits im Haushalt lebender Hund wäre für Lucy optimal.

Lucy ist eine ca. 50 cm große Mischlingshündin. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine. Ob Lucy sich mit Katzen vertragen würde, können wir leider nicht sagen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke, eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de 

https://www.tierschutz-miteinander.de/

Lebenslichter 02.05.2019, 19.32| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Kleiner Hund, ganz groß

An unseren Allerersten, den „lütten Pit“, erinnere ich mich eigentlich nur aus Erzählungen. Als ich zur Welt kam, war er schon ein paar Jahre alt. Nach ihrer Heirat hofften meine Eltern lange Zeit vergeblich auf Nachwuchs; dann eröffneten die Ärzte meiner Mutter, dass sie keine Kinder bekommen könne. Sie wünschte sich trotzdem etwas zum Liebhaben und Verwöhnen, also adoptierten sie den kleinen Mischlingsrüden aus dem Tierheim. Aber es heißt nicht umsonst: "Unverhofft kommt oft!" Sie kam schließlich doch noch zum Kind – na ja, vielleicht nicht ganz wie die sprichwörtliche Jungfrau, nur für meine Eltern war ich tatsächlich so eine Art Überraschungsei.

 

In ihre Freude mischte sich ein Wermutstropfen: Sie mussten umziehen, denn das Zimmer, in dem sie bis dahin zur Untermiete wohnten, wäre für uns alle viel zu klein geworden. Außerdem hätte der Vermieter kein Baby im Haus geduldet. Das Hundchen hatte er gerade noch toleriert (wohl nur, weil Pit – für seine Rassenmischung eher untypisch – überhaupt kein Kläffer war und so gut wie niemals bellte); aber ein schreiender Säugling, nein danke! Für eine größere Wohnung fehlte ihnen, wie den meisten in den 50er Jahren, das Geld. Zwar hatte mein Vater als technischer Zeichner eine feste Anstellung beim Berliner Senat gefunden, aber fragt nicht nach der Bezahlung! Meine Mutter suchte seit Jahren vergeblich eine Arbeit als Hauswirtschaftslehrerin, und so blieb nur der Weg zurück in ihr Elternhaus. Das Problem war: Mein Großvater (Opa K.) mochte überhaupt keine Hunde. Da er jedoch tagsüber im Büro und fast jeden Abend, sowie an den meisten Wochenenden, in der Kneipe saß, konnte man sich arrangieren. Meine Omi verliebte sich auf Anhieb in den kleinen Hund, und er hing abgöttisch an ihr. Die Leckerbissen, die sie ihm zusteckte, der Garten, das Plätzchen auf ihrem Sessel – für ihn waren es paradiesische Zustände. Aber bekanntlich kann man aus dem Paradies auch wieder vertrieben werden. Als mein Onkel J., der Bruder meiner Mutter, sein Abitur gemacht hatte und mit dem Studium begann, beanspruchte er die Mansarde für sich. Wir zogen also wieder um, damals war ich zwei Jahre alt. Da mein Vater inzwischen besser verdiente, durfte es diesmal eine etwas größere Wohnung sein. Dort gab es zwar auch einen Garten, den zu betreten allerdings unter "Todesstrafe" stand.

 

Die Trennung fiel allen schwer – besonders meiner Omi und unserem Pit. Er war ein kleiner Hund mit einem großen Herzen, buchstäblich treu bis in den Tod. Er ließ nichts unversucht, um zu seinem geliebten Großfrauchen und ihren Blumenbeeten zurückzukehren und legte dabei sogar eines Tages den gesamten Straßenverkehr lahm. Darüber beim nächsten Mal mehr.



Meine Mama, Pit und 

- im Wägelchen - ich

Lebenslichter 02.05.2019, 17.19| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Versuch macht klug



"Sag mal, wann schreibst du nun endlich dein Buch? Du nimmst es dir schon so lange vor, und mit dem, was du alles erlebt hast, ließen sich locker mehrere Bände füllen!"

Meine innere Schwester hat recht. Material gibt es reichlich: Die Hunde, die Familie, Das Tanzen, das Hotel, nicht zuletzt die Zeiten mit Mary & Gordy und Brunner & Brunner... Ich denke auch, dass ich es kann.

Mein Problem ist nur: Wo fange ich an? Wollte ich chronologisch vorgehen, dann müsste ich mindestens noch einmal sechzig Jahre leben. Am besten steige ich an irgendeiner Stelle in meine Erinnerungen ein, sortieren kann ich sie später immer noch. Na, dann...

Lebenslichter 02.05.2019, 17.08| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein kleines Licht für: Orlik



Geburtsdatum: ca. 2008

Aufenthaltsort: TH Russland

ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.

Der freundliche Hundesenior ist nun inzwischen seit 3 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte.

Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen sitzt Orlik alleine und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt. 

Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die Beine vertreten.

Weshalb Orlik alleine sitzt?

Nun, er ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. 

Warum ihm nicht wieder ein nettes Hundemädchen an die Seite gestellt wird, können wir leider nicht sagen.

Als wir Orlik im Shelter das erste Mal besuchen durften, erlebten wir einen aktiven und fast schon fröhlichen Rüden, der sich mächtig über unseren Besuch gefreut hat.

Das war Mitte 2016.

Schon bei unserem letzten Besuch im September 2018 war vom alten Orlik nicht mehr viel zu bemerken. Ja, noch immer baut er sich bei anderen Rüden auf, aber man merkt deutlich, dass ihm die vielen, langen Jahre im Shelter seine Fröhlichkeit und Leichtigkeit genommen haben. Er ist leise geworden. Resignation macht sich breit.

Orlik sitzt oft nur noch traurig hinter seiner verschlossenen Zwingertür. Sein Blick trifft einen tief im Herzen und brennt sich dort fest...

Orlik´s einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.

Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.


 

  

Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.

Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.

Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.

In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und alleine seine letzte und einzige Reise antreten.

Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, E-Mail:s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

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 (TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Lebenslichter 01.05.2019, 20.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Think Spring!

Heute durften wir Hauptstädter einen traumhaft schönen Frühlingstag verleben:

 Zuerst ein wärmendes Sonnenbad -



 

- danach ein erholsames Nickerchen im Schatten.

 


 

So kann´s weitergehen!


 Wir machen gute Fortschritte. Heute hat Lily zum ersten Mal gebellt. Zwar nur kurz, als Nachbars Flloyd (ein Irish Setter) mit Barny, Nelly und Woody einen lautstarken Plausch hinterm Zaun gehalten hat, aber immerhin wissen wir jetzt, wie sie sich anhört: Eine warme Altstimme, die wunderbar mit Woodys volltönendem Bass harmoniert. Aus Erfahrung wissen wir, dass das ein sicheres Zeichen für allmähliches Ankommen ist, nach dem Motto: Hier bin ich zu Hause, hier passe ich auf. Und vorhin ist sie auch zum ersten Mal die Treppe rauf ins obere Stockwerk gekommen. Zwar war sie ebenso schnell wieder unten, wahrscheinlich war sie über ihren eigenen Mut erschrocken. Aber es wird! Insgesamt wirkt sie schon viel ruhiger, längst nicht mehr so gehetzt wie am Anfang. 

Vor einer Stunde gab es Abendbrot, dann noch mal schnell auf ein Wässerchen in den Garten. Jetzt liegt Lilymaus in ihrem Bett und hat ein Schild aufgehängt: 


Also dann schön leise sein...

Lebenslichter 01.04.2019, 19.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Das große Kraulen

...oder wenn zwei Hände nicht genügen:




Na, wir sorgen schon dafür, dass alle zu ihrem Recht kommen. Lily ist zwar immer noch ein bisschen scheu und weicht manchmal zurück, wenn wir die Hand nach ihr ausstrecken. Immerhin kommt sie, wie hier, schon ab und zu von alleine, um sich ein paar Streicheleinheiten abzuholen. Ich weiß nicht, vielleicht sind die anderen Neuankömmlinge bereits weiter; unsere großes Mädchen braucht eben für alles ein bisschen länger. Das liegt wohl nicht zuletzt an ihren Augen. Die Tierärztin hatte ja eine Linsentrübung festgestellt, die aber noch nicht allzu stark ausgeprägt ist und als einzige Ursache für das schlechte Sehen eigentlich nicht ausreicht. Sie vermutet, dass das Mäuschen irgendwann mal einen Schlag auf den Kopf bekommen hat, der ein Schädeltrauma und damit eine Verletzung des Sehnervs zur Folge hatte. Ist ja gut möglich, dass einer der Arbeiter im Shelter seine Wut und seinen Frust an der Ärmsten ausgelassen hat. Aber wir haben Zeit, und mit jedem Tag gewinnt sie ein Stückchen Sicherheit dazu.

Über den Speiseplan herrscht mittlerweile auch Einigkeit, seit ich ihr versprochen habe, dass sie nie wieder einen Brocken Trockenfutter fressen muss, wenn sie nicht will. Und sie will nicht, nee, die Lily nicht. Also kriegt sie Dose, wie die anderen - getreidefrei, dafür mit so exotischen Kohlenhydraten wie Cassava, Okra, Quinoa und Topinambur. Außerdem gibt es gekochtes Fleisch mit Süßkartoffel. Das ist notwendig, weil Barny und Nelly eine Futtermittelallergie haben. Es schmeckt ihr ausgezeichnet (wen wundert´s?) und die Futterumstellung verlief völlig problemlos. Ach ja, die Laborergebnisse liegen mittlerweile auch vor: Alles nett und sauber, die Süße  hatte keine blinden Passagiere mit an Bord.

Das Wichtigste hätte ich fast vergessen: Wir lieben unsere vier Schätzchen heiß und innig und sind von Herzen dankbar für unser sechzehnpfotiges Glückskleeblatt!!!


Lebenslichter 27.03.2019, 21.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Unser Bild des Tages


 


Wir danken CLAUDIA PETERS vom Verein tierschutz-miteinander.de/. Sie hat dafür gesorgt, dass unsere Lily schon jetzt ausreisen durfte und nicht noch weitere drei Wochen bis zum nächsten Termin im Shelter durchhalten musste.

Liebe Claudia!

Du hast uns da ein sehr aufgewecktes Mädchen vermittelt, das kann ich Dir sagen. Das Grundstück wird ihr schon langweilig, jetzt möchte sie die große Welt entdecken. Und da uns der Wunsch unserer Fellkinder stets Befehl ist, hat Detlev eben die erste ganz kleine Gassirunde mit ihr unternommen. Er meint, sie hätte durchaus ihren eigenen Kopf, ließe sich aber leicht führen. Jetzt liegt sie flach und verarbeitet. Bis zum Abendbrot hat sie ja noch ein Viertelstündchen.

Gestern war unsere Tierärztin zur 'Visite' hier. Sie war sehr zufrieden mit dem ersten Eindruck und meinte, wie 13 sähe unsere Lilifee  nicht aus (was sie laut Impfpasseintrag  wäre, denn da steht als Geburtsdatum der 1. Februar 2006. Aber wer will das so auf den Tag genau wissen; das sind eh nur Schätzungen, das kennen wir von unserem kleinen Polen und unseren Rumänchen). Einen Flohzirkus hatte sie zum Glück auch nicht im Gepäck, und soweit ist alles picobello. Na ja, bis auf die Zähne, da müssen wir irgendwann mal ran, Zahnstein entfernen und so. Aber das hat noch Zeit. Lilys Verdauung, wenn ich das hier erwähnen darf, ist exzellent. Die Proben sind auf dem Weg ins Labor, und in ein paar Tagen wissen wir, ob sie nicht nur aus-, sondern auch inwendig sauber ist.

Die Kleine ist ein richtiges Persönchen, das kannst Du merken. Sie hat heute auch schon einen ganz anderen Ausdruck in den Augen, als bei ihrer Ankunft. Ich glaube, Woody findet sie mittlerweile schon recht nett und es sollte mich nicht wundern, wenn sie über kurz oder lang hier das Ruder übernimmt.  Ist fast so wie im richtigen Leben - da haben die Mädels ja auch meistens das Sagen, und die Jungs fahren recht gut damit...

Über den Speiseplan haben wir uns mittlerweile ebenfalls geeinigt, und so läuft alles wunderbar. Wenn jetzt nicht noch irgendwer einen ganz blöden Fehler macht, sind uns hoffentlich noch ein paar schöne gemeinsame Jahre vergönnt. Dasselbe wünschen wir natürlich allen anderen Neuankömmlingen. Ich denke oft an die armen Seelen, die zurückbleiben müssen, und bei aller Freude macht mich das unendlich traurig. Ich bete dafür, dass es noch ganz, ganz viele in ein neues, besseres Leben schaffen. Ich werde jedenfalls weiter fleißig Reklame für Euch machen. Das Dumme ist nur, die meisten haben hier bereits einen Hund (und möchten keinen weiteren); und wer keinen hat, will  oder kann keinen halten. Es ist ja auch immer eine Zeitfrage, und man muss es sich finanziell leisten können. Wir hatten und haben in unserem Leben wirklich ganz viel Glück, so gut wie uns geht es nicht vielen. Aber trotzdem bleibe ich dran!!!

 Nun wünschen wir Dir und Deinen Mitstreiterinnen und -streitern weiterhin viel Kraft für Eure Arbeit und viele erfolgreiche Vermittlungen. Ihr macht das wirklich klasse!


(Antwort):

Huhu,

ich danke euch vielmals für eure so lieben Mails… finde ich wirklich ganz toll.

Ja, das mit dem Alter ist immer so eine Sache. Ist wirklich alles geschätzt… aber umso besser wenn Lily noch keine 13 Jahre alt wäre. Das mit den Zähnen ist eigentlich immer ein Problem, denn da achten die Russen nicht wirklich drauf. Naja, in diesem Shelter gibt es bestimmt auch wichtigere Dinge. Kann ich also auch ein wenig nachvollziehen.

Schön, wenn sich das mit dem Futter eingependelt hat, denn das ist oft ein Thema. Dadurch, dass die Hunde dort ewig nur dieses Billigtrockenfutter bekommen, haben sie oft hier keine Lust mehr darauf. Manchmal hilft es, das Futter ein wenig einzuweichen oder ein oder zwei Löffel Nassfutter drüber zu geben. Es gibt aber auch Hunde, die hier nie wieder einen Krümel Trockenfutter angerührt haben. Natürlich liegt es auch manchmal an den Zähnen… bei Zahnschmerzen kauen wir ja auch nicht mal auf einem trockenen Brot rum.

Hoffen wir mal, dass bei der Kotprobe nichts Auffälliges gefunden wird. Finde ich aber mehr als gut, dass ihr das macht… manche Übernehmer sind da leider beratungsresistent. Ich freue mich, dass Lily einen anderen Blick in den Augen hat… den sehe sogar ich auf den Bildern. Ich glaube, sie hat schnell begriffen, dass es von nun an nur noch aufwärts geht.

Übrigens… DANKE… ihr wart die ersten, die Lily bei Tasso angemeldet haben. Dafür einen dicken Daumen hoch. Dass ihr Werbung macht, ist natürlich Spitze, aber wie Du schon sagst… die Leute müssen auch wollen.  Die russischen Hunde passen auch nicht zu jedem und von dem her bin ich immer noch völlig außer Rand und Band, dass ich mir bei euch – gleich nach dem ersten Kontakt – ziemlich sicher war.

Ihr macht das super und ich werde euch immer dankbar dafür sein…. Insbesondere weil ich weiß, dass es die Senioren so unglaublich schwer haben! Den anderen Hunden, die mit Lily gereist sind, geht es ebenfalls sehr gut und auch dort ist alles fein.

Genießt die nächsten Tage mit euren Hunden….. das Wetter soll ja schön werden. Wenn irgendetwas sein sollte, bitte melden ansonsten warte und freue ich mich, über eure nächste Mail.

Dicken Drücker an euch und die Vierbeiner

C.

Lebenslichter 19.03.2019, 21.30| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Neues Leben, neuer Name

Zaika heißt jetzt LILY

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Das war ein anstrengender Tag für die Süße. Man konnte richtig merken, wie sie all das Neue in sich aufnehmen und begreifen will, aber es ist einfach zu viel auf einmal. Heute nacht  wird sie bestimmt schlafen wie ein Murmeltier.  

Morgen früh telefoniere ich mit unserer Tierärztin. Sie hatte ja schon vorgeschlagen, fürs Erste einen Hausbesuch zu machen, damit Lily nicht gleich wieder an einen fremden Ort muss. Nur wenn weitergehende Untersuchungen nötig sein sollten, müssen wir halt doch in die Praxis fahren. Sehen wir mal.

Mit dem Fressen hapert es noch ein bisschen. Das liegt aber weniger an Lilys mangelndem Appetit, sondern vielmehr daran, dass wir unterschiedliche Meinungen darüber haben, was in den Napf gehört und was nicht. Ich weiß ja, dass die Nahrungsumstellung ganz allmählich vonstatten gehen sollte. Daher bin ich konsequent, gebe ihr Trockenfutter und mische ein, zwei Löffel Hühnchen mit Kartoffeln darunter. Ebenso konsequent futtert sie Hühnchen und Kartöffelchen weg, das Trockenfutter bleibt - Brocken für Brocken fein säuberlich abgeleckt - im Napf liegen. Da müssen wir wohl noch mal eine Grundsatzdebatte führen. Aber ich kann sie voll und ganz verstehen. Bisher hat sie ja wohl kaum etwas anderes als billiges Trockenfutter kennen gelernt. Und wenn ich drei Viertel meines Lebens Tag für Tag den gleichen Fraß vorgesetzt bekäme, dann hätte ich davon auch irgendwann die Schnauze voll. Lustig ist nur, dass unsere Frau Doktor meinte, sie (also Lily) würde das Hühnchen vielleicht gar nicht anrühren, weil sie es nicht kennt. Wie man sich doch irren kann...

 Heute wird hier bestimmt keiner von uns alt, ich für meinen Teil sehe den Bettzipfel schon winken. Also dann, schlaft alle wohl. Morgen ist ein neuer Tag.

 La, Le, Lu...

Lebenslichter 17.03.2019, 21.01| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Unsere erste gemeinsame Nacht

...verlief vollkommen ruhig. Zaika blieb in ihrem Séparéé, so dass Barny, Nelly und Woody ihre volle Bewegungsfreiheit hatten. Allerdings glaube ich, dass die Süße kaum geschlafen hat; denn jedes Mal, wenn ich nach ihr gesehen habe, stand sie gleich hinter der Tür und wedelte mich schüchtern, aber anscheinend doch froh, mich zu sehen, an. Und ihre beiden Betten sehen zu glatt aus, als dass da jemand länger drin gelegen hätte.

Um drei Uhr habe ich mit ihr eine kleine Gassirunde übers Grundstück gemacht. Sie hatte gestern doch einen riesigen Durst und dementsprechend viel getrunken. Aber sie war nachtsüber stubenrein, erst bei der Morgenrunde durch den Garten blubbte es. So konnte ich gleich die erste Probe fürs Labor einsammeln. Man braucht ja jeweils eine von drei aufeinanderfolgenden Tagen, um wirklich alle eventuell unerwünschten Mitreisenden aufzuspüren.

Ansonsten scheint für Barny und Nelly der Knochen weitestgehend gefressen. Sie sind vielleicht noch nicht hellauf begeistert von dem Familienzuwachs, aber sie sehen es eher gelassen. Ich dachte mir das schon, Barny ist sowieso der Toleranteste, den man sich vorstellen kann. Und unsere kleine Schwarze hat mit etwas größeren Hündinnen keinerlei Probleme. Bloß der Woodymann tut sich noch ein bisschen schwer. Er kann die neue Situation noch nicht einschätzen und ist eher misstrauisch (aber nicht böse, nur vorsichtig) und zu große Annäherung lehnt er noch ab. Dabei war er vor zweieinhalb Jahren in derselben Lage wie Zaika jetzt. Leider hat er das vergessen. Aber wir lassen uns alle Zeit der Welt, und aus Erfahrung wissen wir, dass die Neugier irgendwann stärker wird als die Ablehnung (wie bei mir - ich bin Brillenträgerin, seit meine Neugier stärker wurde als meine Eitelkeit...).

Nachmittags will ich versuchen, ein paar erste Fotos zu schießen, die es dann natürlich auch bald zu sehen gibt.

Jetzt geht´s mit der kleinen Truppe gleich wieder in den Garten. Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen, sturm- und regenfreien Sonntag!

Lebenslichter 17.03.2019, 10.53| (2/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Einmal tief durchatmen

..und in anderthalb Stunden geht es los. Ich bin aufgeregt wie seit langem nicht mehr. Sicher, eine Fahrt nach Gifhorn - da lachen andere drüber. Aber für uns ist das ein Abenteuer. Immerhin sind wir seit vierzehn Jahren keine so weite Strecke mehr gefahren. Und schließlich nimmt man auch nicht jeden Tag ein neues Familienmitglied im Empfang. Wenn ich bedenke: Vor sechs Wochen hatten wir noch keine Ahnung, dass die süße Zaika überhaupt existiert, und jetzt sitzt sie schon  im Flugzeug von Moskau nach Hannover.  Der Beste hat eben nachgesehen, die Maschine ist planmäßig gestartet.- Das Leben geht manchmal wirklich seltsame Wege. Aber es fühlt sich immer noch gut und richtig an. Und wie sagte unsere Tierärztin? "Wenn der Hund so nach Ihnen ruft, dann soll es wohl so sein." 



 

Barny, Nelly und Woody sind für den Tag gut versorgt. Igor kommt gleich zum Hundesitten, er kann wunderbar mit Hunden umgehen und unsere Drei mögen ihn gern. Nachmittags kommt auch noch Lesja dazu und leistet ihnen Gesellschaft. Barny wird zwar trotzdem auf sein Herrchen warten. Aber wenn alles planmäßig verläuft, sind wir spätestens um 19 Uhr wieder zu Hause. Und dann beginnt das eigentliche Abenteuer. Wie es überhaupt dazu kam?

Lebenslichter 16.03.2019, 09.45| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Geht nicht an uns vorüber!

Ich schenke mein Herz den Hundesenioren, die dankbar sind für streichelnde Hände, für langsame, gemütliche Spaziergänge, ein warmes Plätzchen auf dem Sofa und viel Liebe. Denn auch wir Menschen werden älter, aber deswegen haben wir doch immer noch ein Recht darauf, geliebt und geachtet zu werden!





 

Ihr geht an mir vorüber
und seht mich gar nicht an,
da springt ein wilder Feger,
gleich da nebenan.

***

Ihr geht an mir vorüber,
haltet endlich an,
ich mag so gerne Kinder
und springe auch nicht an.

***

Ihr geht an mir vorüber,
ich warte viel zu lang,
mit meiner grauen Schnauze.
Nun zittert auch mein Gang.

***

Ihr geht an mir vorüber,
nun steh ich nicht mehr auf.
Mich schmerzen meine Glieder,
Trauer nimmt ihren Lauf.

***

Ihr geht an mir vorüber,
mein Blick ist grau und leer,
Meine Hoffnung schwindet,
ich liebte euch so sehr.

***

Ihr geht an uns vorüber,
wir sitzen auf der Bank,
streichelnd warme Hände,
mein Herz ist voller Dank.

(C.V.)


Lebenslichter 14.03.2019, 10.23| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Anstelle eines Vorwortes: Gandhi und ich



"Du musst selbst die Veränderung sein, die du in der Welt sehen willst." Diesen Satz von Mahatma Gandhi hörte ich in einer Folge der US – Fernsehserie „Eine himmlische Familie“. Ich liebe die Camdens. Sie sind so ungeheuer amerikanisch, und sämtliche gängigen Klischees vom pappigen „Dairy Shake“ - Burger über den autoritären Cop bis zum unrealistisch - prüden „No sex before marriage“ werden in den einzelnen Folgen bedient. Die Serie macht süchtig, und seit ich mit dem Gucken angefangen habe, kann ich die Fortsetzung kaum erwarten.


Zurück zu Gandhi. Dieser weise Mann hat in seinem Leben vieles gesagt und getan, was nachdenkens- und –ahmenswert ist. Das obige Zitat spricht mich besonders an, denn im Grunde ist es ganz einfach: Wenn dir solche Dinge wie Unfrieden, Vorurteile, Hass, Intoleranz oder Neid in der Welt missfallen, dann sieh zu, dass du sie aus deinem persönlichen Leben verbannst.


Im Klartext heißt das: Entferne den Balken aus deinem Auge und kehre vor deiner eigenen Tür. Ich zum Beispiel kann nachtragende Menschen überhaupt nicht leiden; aber dass unsere Patentochter uns vor Jahren wegen ihres Ferienjobs angelogen hat, werfe ich ihr heute noch bei jeder Gelegenheit vor. Neid ist mir ein Gräuel, man muss schließlich auch gönnen können. Trotzdem bin ich felsenfest überzeugt, dass der Pokal bei der Berliner Meisterschaft in den Standardtänzen 1989 viel eher uns zugestanden hätte als dem Siegerpaar. Von Vorurteilen bin ich sowieso frei – denn dass ältere Herren mit Brille, Hut und Mercedes allesamt (außer meinem Papa) gemeingefährliche Autofahrer sind, Frauen grundsätzlich (mit Ausnahme von mir) nicht rückwärts einparken können und Hunde, die bellen, prinzipiell (gilt nur für unsere) nicht beißen, sind doch längst bewiesene Tatsachen, oder?


Sagte ich, es wäre einfach? Da habe ich den Mund wohl ein bisschen voll genommen. Ich bin eben nicht Gandhi. Den Balken zu entfernen und vor der eigenen Türe zu kehren ist viel schwieriger, als ich mir das vorgestellt hatte. Immerhin arbeite ich fleißig daran.

Lebenslichter 13.03.2019, 17.06| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE

Herzlich Willkommen

in deinem DesignBlog von BlueLionWebdesign

Wir freuen uns, dass du dich für eines unseren DesignBlog entschieden hast und wünschen dir und deinen Besuchern viel Spass damit.

Deine Beatrice Amberg
und das BLW Team

BLW 05.03.2019, 09.40| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: | Tags: 1

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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