„Hoffnung ist der Regenbogen über dem herabstürzenden Bach des Lebens.“ FRIEDRICH NIETZSCHE

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gemeldet am: 28.10.2021 20:53

Wenn du mich nicht lieben kannst

...und ich nicht zu deiner Familie gehören darf -

schaffe mich BITTE NICHT an!


Ich bin allein, es ist schon Nacht
und stille wird´s im Haus.
Dort ist ein Feuer angemacht,
dort ruht mein Herr sich aus.
Er liegt im warmen Federbett,
deckt bis ans Ohr sich zu,
und ich auf meinem harten Brett
bewache seine Ruh.


Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,
der Wind aus Ost weht kalt;
die Kälte ins Gebein mir kriecht,
ich bin ja auch schon alt.
Die Hütte, die mein Herr versprach,
erlebe ich nicht mehr.
Der Regen tropft durch das nasse Dach,
Stroh gab´s schon längst nicht mehr.




Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,
mein Winseln niemand hört -
und wüsst´ mein Herr auch, was mir fehlt,
er wird nicht gern gestört.
Die Nacht ist lang, zum zehnten Mal
leck ich die Schüssel aus.
Den Knochen, den ich jüngst versteckt,
den holt´ ich längst schon raus.


Die Kette, die schon oft geflickt,
sie reibt den Hals mir bloß,
Sie reicht nur noch ein kurzes Stück,
und nie wird´ ich sie los.

Was Freiheit ist, das lern ich nie,
doch weiß ich, ich bin treu.
So lieg ich, warte auf den Tod,
denn dieser macht mich frei.


(Autor leider unbekannt)

Lebenslichter 05.12.2021, 18.56| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Was Freiheit ist, das lern ich nie, doch weiß ich, ich bin treu. So lieg ich, warte auf den Tod, denn dieser macht mich frei.,

Nichts versteht sich von selbst!



Wir können es uns gar nicht vorstellen: Während unsere Lieblinge selbstverständlich im Warmen sitzen, müssen unzählige Streunertiere draußen der unbarmherzigen Kälte trotzen. Sie haben nichts, um sich vor dem Wind, Regen, Frost und Schnee zu schützen. Obwohl die Tierschützer verzweifelt versuchen, die Lebensbedingungen der Hunde und Katzen in Rumänien und anderswo zu verbessern, fehlt es an allem.


In vielen Ländern und Regionen hat es bereits hefitg geschneit. Wo dies noch nicht der Fall ist, kann man die Kälte kaum sehen und nachvollziehen - aber sie ist da, mancherorts schon mit minus 10 Grad in der Nacht. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass viele von ihnen den Winter überstehen, damit sie eine weitere Chance haben, doch einmal zuhause ankommen zu dürfen.


Lebenslichter 05.12.2021, 16.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Während unsere Lieblinge selbstverständlich im Warmen sitzen, müssen unzählige Streunertiere draußen der unbarmherzigen Kälte trotzen.,

Kennst du die Felder, die Wiesen, den Wald?


WILLOW

Rüde,

ca. 2009 geboren

50 cm groß

hat sich bereits (fast) aufgegeben

Wäre es nicht besser, einfach zu gehen? Wäre es nicht viel besser, endlich die Augen zu schließen und nur noch Stille zu spüren - Totenstille?

Kein ohrenbetäubender Lärm mehr, der mich niemals schlafen lässt. Kein Stress mehr, der mich wachhält und quält. Und keine Todesangst mehr, die mich zittern und bangen lässt!

Die Jahre hier in der Hölle haben ihre Spuren hinterlassen. Mein Körper schmerzt von Tag zu Tag mehr. Die ewige Kälte und Nässe haben sich in meine Knochen gefressen.

Mir fehlt die Sonne, mir fehlt alles da draußen so sehr! Wiesen, Felder, der Wald - einfach alles!!


Eigentlich fühle ich mich jetzt schon wie tot. Jede Energie, jedes bisschen Lebensfreude ist schon lange gestorben in mir. Aus dem fröhlichen Lausbuben von einst ist ein alter, gebrochener Hund geworden.

Du kannst es in meinen Augen lesen. Der Glanz ist erloschen, ich bin so furchtbar müde!


Nein, ich komme nicht mehr wie früher freudig ans Gitter. Ich vollführe keine Luftsprünge mehr, weil du vor meinem Zwinger stehst. Denn heute weiß ich, auch Du wirst wie alle anderen ohne mich weitergehen, nicht wahr?

Aber wenn es dort draußen vielleicht doch noch jemand für mich gibt - bitte warte nicht, sondern schreibe ganz schnell an:

Bianca Raabe,

Nadine Decker

oder

Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

 

Dein/Euer WILLOW

Ich habe keinen Tag mehr zu verlieren!

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908

Lebenslichter 04.12.2021, 17.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Ich vollführe keine Luftsprünge mehr, weil du vor meinem Zwinger stehst. Denn heute weiß ich, auch Du wirst wie alle anderen ohne mich weitergehen, nicht wahr?,

Berry - für immer Dein?

                   


Rüde, ca. 2010 geboren und ca. 55 - 60 cm groß

lieb und neugierig, aber unsicher


Okay, der Mutigste bin ich nicht mehr. Mein Mut wurde mir einmal genommen..

Dafür gab man mir Schmerz und Leid. Gefangenschaft und Hunger. Kälte und Streß pur... Soviel, dass es kaum auszuhalten ist!

Dabei würde ich so gerne einmal erfahren, wie das wohl ist, gestreichelt zu werden, eine liebe Hand zu fühlen und eine warme liebe Stimme zu hören, die mit mir spricht...aber wenn die lieben Menschen hier sind, die die anderen Hunde streicheln, dann schaffe ich es einfach nicht, über meinen Schatten zu springen.

Ich glaube, ich werde hier sterben. Ich habe bestimmt keine Chance mehr, einen Menschen zu finden, der mir ein wenig Zeit gibt, damit ich Vertrauen fassen kann.

Nein, es sieht nicht gut aus für mich. Ich werde es nie erleben, wie es ist, geliebt zu werden. Ein warmes Körbchen, einen Himmel sehen und Gras unter den Pfoten... alles nicht für mich... ich muss all das Elend hier ertragen - bis ich aufgebe.

Oder siehst du noch eine irgendwo eine klitzekleine Chance für mich?? Bitte erzähle sie Bianca Raabe, Andrea Sbrisny oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.! Es ist vielleicht meine allerletzte Chance!!!

Bianca Raabe,
Andrea Sbrisny
oder
Nadine Decker von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

gemeinnütziger Verein

Berliner Ring 26

66955 Pirmasens

E-Mail:  Savingangelsdeutschland2016@gmail.com

https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland

Lebenslichter 03.12.2021, 18.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Dabei würde ich so gerne einmal erfahren, wie das wohl ist, gestreichelt zu werden, eine liebe Hand zu fühlen und eine warme liebe Stimme zu hören, die mit mir spricht.,

Im gleichen Herzenstakt mit: Betti



"LEBEN OHNE HUND
IST WIE TANZEN OHNE MUSIK."

Betti und Katie - die ungleichen Schwestern. Mögen sie sich äußerlich auch sehr  ähneln, so sind sie in ihrem Wesen doch recht verschieden.

Betti kam im Jahr 2016 als kleiner, unschuldiger Welpe ins Shelter Koszhuhovo. Seitdem fristet sie dort ein trostloses Dasein. Eingesperrt hinter verrosteten Gittern in einem engen, ungemütlichen Zwinger, den sie sich mit ihren Geschwistern Ketti (Katie) und Smile teilt. Versorgt nur mit dem Allernotwendigsten und oft nicht einmal das. In Wintern wie dem letztjährigen, wo die Gänge des Shelters fast haushoch zugeschneit und nicht begehbar sind, gibt es manchmal tagelang kein Futter und die Hunde müssen Schnee fressen, um ihren Durst zu löschen.




Dennoch hat sich die bildhübsche Betti, die ihre Schäferhundvorfahren nicht verleugnen kann, bis heute ihre heitere, unkomplizierte Art bewahrt. Im Gegensatz zu der sanften, eher schüchternen und zurückhaltenden Katie wird Betti von den Betreuern als lebhaft, gesellig und aktiv beschrieben. Wenn die Freiwilligen einmal pro Woche ihre Schützlinge besuchen dürfen, um ihnen ein klein wenig Abwechslung zu verschaffen, liebt es Betti zu rennen, zu toben und fordert ihre Artgenossen gern zu allerlei Spielen auf. Dabei zeigt sie keine Spur von Aggression, sie ist umgänglich und aufgeschlossen gegenüber jedermann.



Wäre Bettis Leben ein Tanz, würde es wohl eine temperamentvolle Salsa oder eine ausgelassene Polka sein – anstelle des traurigen Blues, der bis heute ihren Tagesablauf bestimmt.




Bei allem jugendlichen Überschwang hat Betti auch eine anschmiegsame, liebebedürftige Seite. Sie zeigt sich anhänglich und sucht gern die Gesellschaft der Betreuer. Sie genießt die seltenen, viel zu kurzen Momente der Nähe und die wenigen, kostbaren Streicheleinheiten. Dann schiebt den Betreuern zum Dank ihre Schnauze in die Hand und verteilt auch gern das eine oder andere feuchte Küsschen. Daher wäre Betti eine wundervolle Begleiterin für ausgedehnte Spaziergänge und sportliche Unternehmungen, ebenso wie für gemütliche, kuschelige Abende zuhause auf dem Sofa vor dem Fernseher.




Es ist der dritte Anlauf, den ich für Betti nehme. Immer noch will ich nicht aufgeben und hoffe auch für sie auf ein Zuhause.

Im letzten Transport durfte ihre Schwester Katie endlich reisen; das sind Momente, in denen mein Herz vor Freude hüpft und vor Traurigkeit weint.

Wir sind immer ganz nahe dabei, wir sehen Bilder und Videos, wie die Hunde in den Transporter steigen. Wir freuen uns. Alle freuen sich. Endlich dürfen wieder Hunde reisen! Aber niemand sieht die Hunde, die zurückbleiben müssen.




Katie hat ihre beiden Geschwister Smile und Betti zurückgelassen. Jahrelang haben die Drei jede Minute im gleichen Zwinger verbracht, gemeinsam gefroren und geschwitzt, gemeinsam gehungert und gewartet - darauf, dass sich ihr Leben irgendwann zum Besseren wendet.

Ich habe das Gefühl, als Tierschützerin und Vermittlerin versagt zu haben, denn ich habe kein Zuhause gefunden für die beiden, die nun in Moskau zurückbleiben.




Noch  ist Betti munter und fröhlich. Aber mit jedem Tag, den sie vergeblich warten muss, gewinnen Hoffnungslosigkeit und Resignation mehr und mehr die Oberhand und die Gefahr wird größer, dass sie einer der vielen Hunde sein wird, die im Shelter alt werden und irgendwann einsam ihre letzte Reise antreten müssen. Ungeliebt und in der traurigen Gewissheit, ein völlig sinnloses Leben gelebt zu haben.



Möchten Sie das verhindern? Möchten Sie dieser Traumhündin zeigen, was Freiheit bedeutet? Wie grüne Wiesen und blühende Blumen aussehen, wie sich weiches Gras unter den Pfoten anfühlt? Wie selig man in einem weichen Bettchen schläft, wie herrlich gutes Futter und frisches Wasser schmecken? Und vor allem wie es ist, von Menschen geliebt zu werden?




BETTI wartet im Sektor C, Zwingernr. 51.

Hündin,  geb. 2016,  ca. 55 cm

keine Krankheiten bekannt, kastriert

verspielt, verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich und liebevoll zu Menschen, läuft gut an der Leine

noch im Shelter in Russland, Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail:Ulrike.worringer@procanes.org


https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Lebenslichter 02.12.2021, 18.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: In Wintern wie dem letztjährigen, wo die Gänge des Shelters, fast haushoch zugeschneit, und nicht begehbar sind, gibt es manchmal tagelang, kein Futter, und die Hunde müssen Schnee fressen, um ihren Durst zu löschen.,

Was denkst du?


Wie gern würden wir Dich nur einen Augenblick halten und Dir Deine Angst nehmen!

Es ist noch nicht lange her, da wurde die Kleine auf einer Straße in Rumänien gefunden. Sie war nicht allein, ein winziger Welpe lag neben ihr. Es schien, als würde ihr Baby schlafen und sie wich ihm nicht von der Seite. Sie wollte nicht verstehen, dass es bereits tot war. Die Wärme, die ihr schmaler Körper in der kalten Nacht ihrem Kindchen geben konnte, hatte nicht ausgereicht.

Nun sitzt sie in einem öffentlichen Shelter in Rumänien und sie trauert.

Leider kann man sie dort nicht trösten, weil sie große Angst vor Menschen hat. Sie kauert nun in ihrer Holzhütte und verharrt. Die Kälte und der Tod ihres Babys haben sich wohl in ihr Herz geschlichen, und es braucht jetzt besondere Menschen, die es mit Verständnis und Geduld wieder erwärmen.

Die kleine Hündin ist noch namenlos; sie dürfte etwa 2 Jahre alt sein, misst 20 cm Schulterhöhe und wiegt gerade einmal 5kg. Nur eine Handvoll Leben, das schon so viel durchgemacht hat.

Süßer Schatz, wir wünschen Dir von Herzen, dass Du schnell von Deinen Menschen gesehen wirst, die Dir einen schönen Namen geben, bei denen Du die traurige Vergangenheit vergessen und ein glückliches Leben als geliebtes Familienmitglied führen darfst!

Bei ernsthaftem Interesse, das junge Hundemädchen adoptieren zu wollen, senden Sie bitte eine Nachricht an: Fellnasen-Nothilfe e.V. Vielen, lieben Dank!

https://www.facebook.com/Fellnasen-Nothilfe-eV-210978942437549

Lebenslichter 27.11.2021, 16.43| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Es ist noch nicht lange her, da wurde die Kleine auf einer Straße in Rumänien gefunden., Sie war nicht allein, ein winziger Welpe lag neben ihr. ,

Haben die denn alle Rücken?

Liebe Lesermenschen!

Heute kam Frauchen vom Spaziergang mit Wendy und Barny ganz blass und sehr zornig nach Hause. Als Herrchen hörte, was passiert war, ist er ebenfalls furchtbar böse geworden. Frauchen hatte im Wald eine Bekannte getroffen, die ihr erzählte, dass wieder ein „Tierfreund“ Fleischbrocken mit Rattengift und Rasierklingen drin bei uns im Auslaufgebiet und am Grunewaldsee (wo das Baden für Hunde ausdrücklich gestattet ist) verteilt. Ein paar von unseren Kumpels sind schon krank geworden oder haben sich verletzt, aber zum Glück konnten bisher noch alle vom Tierarzt gerettet werden.

Vor einigen Jahren hat es das hier schon mal gegeben. Damals sind in unserer Straße fast alle Hunde und einige Katzen unter unbeschreiblichen Schmerzen qualvoll eingegangen. Unser Vorgänger Troll war einer von ihnen. Ich möchte wissen, was für Menschen so etwas tun. Begreifen die nicht, wie dumm und grausam das ist? Nicht nur, dass sie die Falschen bestrafen, denn wir Hunde können schließlich nichts dafür, wenn manche von unseren Menschen so rücksichtslos sind und unsere Hinterlassenschaften einfach da liegen lassen, wo sie eben hinfallen. Guterzogene Hunde wissen sowieso, dass man sein Geschäft nicht mitten auf der Straße oder dem Bürgersteig verrichtet. Und wenn einem doch mal ein Missgeschick passiert, weil man es ausnahmsweise ganz eilig hat oder vielleicht krank ist, müssen Herrchen oder Frauchen es eben wegmachen. Unsere Menschen haben für solche Notfälle bei jedem Gassigang ein Paar Wegwerfhandschuhe, ein Stück Küchenrolle und eine kleine Plastiktüte dabei. Wie oft hat das Fraule schon fremde Bescherungen mit eingesammelt, wenn die direkt vor einem Gartentor oder einer Einfahrt lagen. Ist ja eigentlich nicht ihre Aufgabe, aber so will sie Hundehassern keinen neuen Zündstoff geben, sagt sie. Klar, dass mancher, der mit seinen frisch geputzten Schuhen in so einen Haufen tritt, dann wütend wird. Frauchen ist das auch schon passiert, da hättet Ihr sie mal hören sollen! Vielleicht ist er selbst oder sein Kind ja auch schon einmal gebissen worden. Aber das ist noch lange kein Grund, uns auf so hinterhältige und gemeine Art umzubringen. Und wie gesagt, er trifft in jedem Fall die Falschen, denn wir Hunde können nie etwas dafür. Wenn wir uns aggressiv verhalten, wurden wir in aller Regel dazu erzogen. 

Wir Hunde kennen keine Hassgefühle, und Rachsucht ist unserem Wesen fremd. Aber dieser Unmensch müsste eines Nachts von einem schrecklichen Albtraum geplagt werden: Er sitzt im Restaurant und hat einen Teller mit Gulasch, Rotkohl und Klößen vor sich. Hmmm, wie köstlich das duftet! Dann schluckt er den ersten Bissen hinunter, und plötzlich zerreißt ihm ein schneidender Schmerz die Kehle. Gleich darauf beginnt sein Magen sich zu verkrampfen und… Den Rest erspare ich Euch, aber glaubt mir: Er würde garantiert niemals wieder etwas derart Niederträchtiges tun!

Mit einem freundlichen Schwanzwedeln (trotz allem, denn Ihr seid ja nicht schuld) und lieben Grüßen,

gez. MOLLY (Frauchens Beste und Bellas Seelenschwester 1995 – 2003)


Lebenslichter 26.11.2021, 20.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Er sitzt im Restaurant und hat einen Teller mit Gulasch, Rotkohl und Klößen vor sich. Hmmm, wie köstlich das duftet! ,

Auf dem Friedhof gebor(g)en


Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

 

Die Hündin IRKA wurde irgendwann 2013 geboren und sie führte ein Leben als Straßenhund.  

Auf einem Friedhof fand sie einen Platz für sich. Wie so oft bei Straßenhunden bekam sie bereits als junge Hündin Welpen, die sie naturgemäß so gut es ging, versteckte und versorgte. Der Unterschlupf war ein Wasserrohr auf dem Friedhofsgelände. Irgendwann setzte allerdings Starkregen ein und alle Welpen bis auf einer ertranken in dem Wasserrohr. Irka versuchte noch ihre Welpen in Sicherheit zu bringen, schaffte es aber nicht. Tierliebe Menschen haben Irka und den einen Welpen geborgen und sie in das russische Shelter"„Kozhuhovo" gebracht. Leider überlebte der Welpe diesen Tag trotz aller Hilfsmaßnahmen nicht!

Da Irka schon eine Zeitlang auf dem Gelände lebte, entschloss man sich dazu, die Hündin zu kastrieren, sie mit einer Ohrmarke zu versehen und sie wieder an ihren gewohnten Platz zu bringen. In der Nähe war ein Blumenladen, dessen Angestellte immer wieder mal nach Irka schauten, denn die Geschichte von Irka macht viele Menschen sehr betroffen.

Nach ca. einer Woche fanden die Menschen Irka schwerverletzt auf dem Gelände vor. Ihr war mit einem Messer ein langer und tiefer Schnitt im Nacken zugefügt worden. Somit war die einzige Chance erneut das Shelter „Kozhuhovo“. Dort wurde sie selbstverständlich aufgenommen und gesund gepflegt…. Allerdings wollte man nicht noch einmal das Risiko eingehen, sie erneut an ihren Platz zu bringen. Und damit schlossen sich die Tore hinter Irka. Das war im Jahr 2016. 



Seit diesem Tag ist Irka eine von Vielen, die darauf hoffen, noch einmal ein Leben zu bekommen. Ein Leben, das gelebt werden kann. Diese Hündin liebt Menschen und man kann sich kaum vorstellen, wie unbändig sie sich freut, wenn sie ein klein wenig Aufmerksamkeit erhält.

Diese Aufmerksamkeit findet für sie sehr selten statt und das macht es für die menschenbezogene Hündin nicht einfacher. Das Warten auf die kleinen Momente, die sie aufsaugt wie ein Schwamm. Hinzu kommt, dass Irka andere Hunde nicht unbedingt gut findet und sie daher auch nicht gemeinsam mit Hundefreunden in den Auslauf kann.

Ihr Leben beschränkt sich auf die wenige Zeit, die die Betreuer erübrigen können. In einem Shelter mit fast 3000 Hunden kann sich jeder vorstellen, wieviel Zeit übrig bleibt von einem Tag.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, eine Hündin zu vermitteln, die sich nicht mit anderen Hunden versteht, aber wir hoffen auf den sogenannten 6er im Lotto. Trotz ihrer traurigen Geschichte liebt sie die Menschen und möchte in deren Nähe sein.

Wir wünschen uns von Herzen, dass Irka das Shelter noch einmal verlassen kann und beweisen darf, dass sie eine tolle Hündin mit einem riesengroßen Herz ist. Sie ist nicht böse, sie ist einfach Sie und sie benötigt nichts mehr als einen Freund, der sie zu sich holt. Vielleicht gibt es hier einen Menschen, der ruhig wohnt und dessen Nachbarn nicht alle Hunde haben… einfach ein wenig Platz für Irka.

Die einzige Chance für Irka wird die sein, dass wir genau diesen Menschen finden… die berühmte Nadel im Heuhaufen…..

IRKA wird
ausschließlich auf Endstelle vermittelt. 

Bei ernsthaftem Interesse würden sich die zuständigen Vermittlerinnen über eine Anfrage freuen.

Wichtige Daten:


*Hündin
*geb. ca. 2013
*kastriert
*sehr menschenbezogen
*Vermittlung als Einzelhund/ohne andere Tiere
*Vermittlung nur auf Endstelle
*im Tierheim Russland

Liebe Irka…. Wir wissen nicht, was Du alles erleben und erdulden musstest. Wir wissen aber, dass Du eine Hündin bist, die Menschen ganz toll findet, obwohl Dir Menschen Gewalt angetan haben. Das kann nur ein Hundeherz!! Wir machen uns auf die Suche für Dich… 

Lebenslichter 26.11.2021, 18.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Wir wissen nicht, was Du alles erleben und erdulden musstest., Wir wissen aber, dass Du eine Hündin bist, die Menschen ganz toll findet, obwohl Dir Menschen, Gewalt angetan haben.,

Meine Welt für immer?


Geburtsdatum: ca. 2014

Aufenthaltsort: TH Russland

 

SAM ist ein Fundtier. Im Herbst 2014 geboren, kam er bereits als kleiner Welpe ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Plötzlich musste er sich in einer Welt zurecht finden, wie er sie vorher nicht kannte. Eine Welt, in der es offensichtlich nur noch Gitterstäbe für ihn gab.

Wenn die Hunde ins Shelter gebracht werden, bedeutet die erste Zeit für sie, in einem der winzigen Quarantäne-Zwinger hocken zu müssen. Die Türen dieser Zwinger verwehren den Blick nach draussen - lediglich der obere Teil ist vergittert. Alles, was die Hunde sehen können, wenn sie stehen, ist der Himmel. Um einen Blick in den Gang zwischen den Zwingerreihen werfen zu können, müssen sie sich auf die Hinterbeine stellen.


So musste Sam ausharren - 4 lange Wochen - bis er alle nötigen Impfungen bekommen hatte und nicht mehr Gefahr lief, an einer tödlichen Infektion zu erkranken. Sam hat diese Zeit überstanden und wurde nach 4 Wochen Einsamkeit in einem Außenzwinger im B-Sektor untergebracht. Nun hatte er wenigstens Gesellschaft durch ein paar Artgenossen, die sich mit ihm diesen Zwinger teilten.


Und er bekam eine Betreuerin - einen lieben Menschen, der sich fortan um ihn kümmern sollte. Auch wenn dieser Mensch nur einmal in der Woche zu Besuch kam...Sam begriff schnell, dass dieser Zweibeiner es gut mit ihm meinte. Er bekam Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit und durfte zusammen mit den anderen Hunden in den Freilauf rennen, um dort zu spielen und zu toben. Außerdem brachte seine Betreuerin ihm bei, wie man anständig an der Leine läuft. Das ist Sam´s Leben.

Heute ist Sam längst erwachsen und obwohl er die meiste Zeit seines Lebens hinter Gittern verbracht hat, hat er sich seinen freundlichen Charakter bewahrt. Obwohl es Menschen waren, die ihm dieses Leben aufgezwungen haben, sucht er ihre Gesellschaft und zeigt sich sehr anhänglich.


Leider hat bis heute nie Jemand Interesse daran gezeigt, Sam zu adoptieren. Und die Chancen auf ein schönes Zuhause in seinem Heimatland sinken mit jedem Monat, den er älter wird. Seine Größe (ca. 55 cm) und seine überwiegend schwarze Fellfarbe tun ihr übriges dazu. Große, schwarze Hunde stehen nicht besonders hoch auf der Beliebtheitsskala vieler Menschen.

Wir wollen versuchen, für Sam ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden. Ein Zuhause bei Menschen, denen Sam sein großes Hundeherz schenken darf. Ein Zuhause, wo er die Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt, nach der er sich so sehnt und Menschen, die ihm die Welt zeigen und ihm all das beibringen, was er noch nicht kennt.

Sam ist bereits kastriert, vollständig geimpft, verträglich mit Artgenossen, sehr menschenbezogen, geht prima an der Leine und wartet nur darauf, endlich von seinen Menschen entdeckt zu werden. Er könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn Sie ein freies Plätzchen für Sam haben und sich nichts Schöneres vorstellen können, als mit ihm zusammen durch die Natur zu streifen.


Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

 https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

 https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 25.11.2021, 18.44| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Sam ist bereits kastriert, vollständig geimpft, verträglich mit Artgenossen, sehr menschenbezogen, geht prima an der Leine und wartet nur darauf, endlich von seinen Menschen entdeckt zu werden. ,

Morgens halb zehn in Deutschland

...herrscht Belagerungszustand!



Wir wünschen einen angenehmen Tag!

Lebenslichter 25.11.2021, 09.55| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Morgens, halb zehn, in Deutschland,

Wenn du denkst, du denkst oder: Immer hübsch sauber bleiben!

Gedankenhygiene, meint Frauchen, ist mindestens ebenso wichtig wie Körperpflege. Es genügt nicht, regelmäßig zu duschen, sich die Zähne zu putzen und die Haare zu waschen. Man muss den Kopf auch von innen sauber halten. Das klingt offenbar leichter, als es ist. Ich hörte sie nämlich sagen, dass ihre Gedanken sich oftmals wie ein Karussell drehen und dabei immer um dieselben Dinge kreisen: Unerfreuliches aus der Vergangenheit, das längst gekaut sein sollte, uralte Schuldgefühle und auch sonst noch allerlei seelischen Müll. Und wenn sie denkt, „ach, jetzt denke ich einfach mal an gar nichts“, dann fängt sie erst recht zu  denken an. Das ist wie mit dem rosa Elefanten, Sie wissen schon; also anscheinend ziemlich kompliziert, das Ganze.

Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden. Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen. Ich meine, welcher gescheite Vierbeiner weint schon einem gefressenen Knochen hinterher oder trägt seinem Kumpel die Rauferei von gestern nach, wo doch wahrscheinlich alles nur ein Missverständnis war? Stattdessen leben wir im Jetzt und Hier, genießen den Augenblick und sind zufrieden mit dem, was ist. Da gibt es gleich noch so einen Punkt: Menschen denken ständig über Geld nach und wie sie immer noch mehr davon bekommen können. Darüber vergessen sie ganz, sich an dem zu erfreuen, was sie haben, und das Miteinander bleibt sowieso auf der Strecke.  Dabei können sie doch auch nur drei Mahlzeiten am Tag futtern und ein Fell auf einmal tragen.

Nehmen Sie dagegen uns Fellnasen. Das Rudel ist uns wichtiger als der feinste Schmaus (von ganz verfressenen Ausnahmen einmal abgesehen). Manche von uns hungern sogar hin und wieder ohne zu murren, wenn ihr Mensch gerade selber nicht genug zu essen hat, solange sie nur bei ihm sein können. Vermutlich leben viele Zweibeiner gerade darum so gern mit uns zusammen, weil wir ihnen zeigen, dass es auch anders gehen kann – eben einfach leben.

In dem Sinne, gute Nacht und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!

Ihre Nelly


Lebenslichter 24.11.2021, 19.15| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Dabei wäre das Leben viel einfacher, wenn die Menschen weniger überflüssigen Ballast mit sich herumschleppen würden., Wir Hunde können da als gute Vorbilder dienen.,

Manchmal kommt es anders...



Geburtsdatum: ca. 2013

Aufenthaltsort: TH Russland

LUCY kam bereits als Welpe 2013 ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Sie hatte doch noch ihr ganzes Leben vor sich. Aber manchmal hält das Schicksal eine andere Geschichte für einen bereit - so auch für Lucy. Nun lebt sie bereits seit 8 Jahren an diesem trostlosen und trübseligen Ort und muss diesen ihre Heimat nennen.

Ihre Betreuer beschreiben Lucy als eher schüchtern und zurückhaltend und genau das ist der Grund, warum sie bis heute noch niemand gesehen hat. Unter all den anderen fast 3000 Hunden fällt Lucy einfach nicht auf. Sie drängt sich nicht in den Vordergrund, steht nicht als Erste an den Gitterstäben, wenn Interessenten ins Shelter kommen. Daher hat Lucy in Russland leider so gut wie keine Chance auf ein eigenes Daheim.

Sobald es zum wöchentlichen Auslauf geht, verlässt Lucy immer als Erste den Zwinger, behält dann gerne den Überblick und nimmt eine Beobachterposition ein. Mit ihren Artgenossen versteht Lucy sich, sie geht im Auslauf Konflikten aus dem Weg. 

Wenn die Betreuer sich einmal die Woche Zeit für Lucy nehmen, dann genießt sie die Streicheleinheiten, würde sich aber niemals aufdrängen. Aber für Lucy ist dieses bisschen Zeit mit dem Menschen einfach zu wenig. Die Traurigkeit über ihr Leben im Shelter steht Lucy ins Gesicht geschrieben. Lucy sieht immer ungewöhnlich traurig aus und wahrscheinlich erwartet sie nichts Gutes mehr vom Leben.


Darum werden wir nun alles dafür geben, um Lucy die Traurigkeit zu nehmen. Wir möchten Lucy´s Zuhause, ihre Menschen finden. Wir möchten den Menschen finden, der Lucy endlich wieder die Freude am Leben ins Gesicht zaubern kann und ihr all die Liebe und Aufmerksamkeit gibt, die sie verdient hat. Lucy sollte allerdings nach Möglichkeit nicht allein bei ihren Menschen leben. Ein bereits im Haushalt lebender Hund wäre für Lucy optimal, ist aber keinesfalls ein Muss!

Lucy ist eine ca. 50 cm große Mischlingshündin. Sie ist geimpft, gechipt und kastriert. Sie versteht sich gut mit ihren Artgenossen und kennt das Laufen an der Leine. Ob Lucy sich mit Katzen vertragen würde, können wir leider nicht sagen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 24.11.2021, 09.47| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Lucy, genau wie für all unsere anderen Hunde, ausschließlich eine Endstelle suchen.,

Zehn Jahre sind kein Leben


ZHENYA


Geburtsdatum: ca. 2009

Aufenthaltsort: TH Russland


ZHENYA wurde 2011 als Fundtier ins Shelter "Kozhuohovo" in Moskau gebracht. Die damals etwa 2-jährige, junge Hündin wurde in einen winzigen Außenzwinger gesteckt und ehe sie sich versah, schloss sich die eiserne Zwingertür hinter ihr.


Seitdem ist Zhenya gefangen. Gefangen in einem trostlosen Leben, welches offensichtlich keine Überraschungen mehr für sie bereit hält... oder vielleicht doch?


Zhenyas Betreuer beschreiben sie als sehr freundliche und sanfte Hundedame. Wie groß war ihre Hoffnung, für ihren Schützling ein schönes Zuhause bei lieben Menschen zu finden...

Doch bis heute hat niemand nach Zhenya gefragt - niemand ist an ihrem Zwinger stehen geblieben. So fristet Zhenya noch immer dieses trostlose Leben hinter Gittern. Stets Ausschau haltend nach den Menschen, die ihr Leben wenigstens einmal in der Woche für eine kurze Zeit ein wenig schöner gestalten.

Wenn Zhenya von ihren Betreuern Besuch bekommt, bedeutet das für die hübsche Hündin, dass sie nach tagelangem Warten endlich ihren winzigen Zwinger verlassen darf.

Dann heisst es, zusammen mit ihren Leidensgenossen im Freilauf die Beine vertreten, Streicheleinheiten abholen, Hundefreunde aus anderen Zwingern begrüßen und einfach für eine Stunde mal etwas Glückseligkeit genießen.
 
Eine Glückseligkeit, die leider viel zu schnell wieder vorbei ist. Dann muss sie zurück an den Ort, der seit 8 Jahren ihr Zuhause ist. Ein Zuhause mit einer kleinen Hütte, in der sie sich an ihre Zwingernachbarn kuscheln muss, um etwas Wärme zu bekommen. Ein Zuhause, in dem sie gezwungen ist, ihre Notdurft zu verrichten, denn der nächste Besuch kommt erst in 6 Tagen.




All das erlebt Zhenya nun schon so lange - es sind immer wiederkehrende Abläufe und sie hat sich ihrem Schicksal gebeugt. Und sie hat nie das Vertrauen in die Menschen verloren, obwohl es Menschen waren, die ihr dieses Leben aufgezwungen haben. Ein Leben ohne Hoffnung.

Zhenya ist im Shelter zur Seniorin geworden. Und nachdem nicht einmal die wunderschönen Bilder vom Fotografen dabei helfen konnten, Zhenyas Zuhause zu finden, haben uns ihre Betreuer um Hilfe gebeten.

Wir wollen nun alles dafür tun, die Menschen zu finden, die Zhenyas Schicksal eine Wendung geben und ihr ein Zuhause schenken.

Zhenya soll endlich das bekommen, was sie nach 10 Jahren Shelterleben so sehr verdient hat: ein hundegerechtes Leben bei lieben Menschen, die dafür sorgen, dass es ihr an nichts mehr fehlt.

Ausreichend gutes Futter, immer frisches Wasser, viele, viele Streicheleinheiten und ausgedehnte Spaziergänge. Und möglichst einen netten Hundekumpel an ihrer Seite, der ihr ein wenig Sicherheit gibt und von dem sie lernen kann.

Zhenya ist gut verträglich mit ihren Artgenossen, geht gut und gerne an der Leine, ist geimpft, gechipt und kastriert.
Sie könnte schon bald nach Deutschland reisen, wenn es uns gelingt, ihre Menschen zu finden.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

Lebenslichter 23.11.2021, 19.09| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Ausreichend gutes Futter, immer frisches Wasser, viele, viele Streicheleinheiten, und ausgedehnte Spaziergänge.,

Aus dem Schatzkästchen: Waffenruhe

Trotz verhärteter Fronten wurden die Kampfhandlungen vorübergehend eingestellt. Die Chefunterhändler der kriegführenden Parteien arbeiten fieberhaft an einem für beide Seiten akzeptablen Friedensvertrag.  Bis zu dessen Ratifizierung liegen die diplomatischen Beziehungen auf Eis.

Nein, die Rede ist Gott sei Dank nicht von einer neuen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen verfeindeten Staaten, sondern von unserem Kampf mit und gegen Barnys IBD (inflammable bowel disease) . Bei dieser Krankheit beginnt das Immunsystem aus irgendeinem unerfindlichen Grund verrückt zu spielen. Es kann auf einmal nicht mehr Gut von Böse unterscheiden und wütet gegen sich selbst. Das geht einher mit schweren Futtermittelunverträglichkeiten, die sich auf unterschiedliche Weise äußern können. Bei unserem Bärchen haben sie zu einer schlimmen Gastritis geführt. Das Ganze geht schleichend vonstatten, es ist ein Prozess, der sich oft über Jahre hinzieht und lange Zeit unbemerkt bleibt. Eine Heilung gibt es nicht; man kann nur versuchen, den Gegner mithilfe von Medikamenten und einer speziellen Diät in Schach zu halten. Barny bekommt unter anderem Kortison, damit das Immunsystem heruntergefahren wird. Blöderweise macht ihn das anfälliger für Infektionen, weil seine Abwehrkräfte sich quasi im Sleepmodus befinden. Außerdem müssen wir uns immer wieder ausschleichen wegen der möglichen, recht unschönen Nebenwirkungen.

Die größte Herausforderung besteht darin herauszufinden, welcher Stoff die Allergien erzeugt. Das ist eine wahre Sisyphusarbeit, die detektivischen Scharfsinn erfordert. Man schreibt alles, was das Tier bisher zu futtern bekommen hat, inklusive Leckerlis und Nebenbeihäppchen, möglichst exakt auf. Dann lässt man zuerst die Dinge weg, die mittlerweile als allergen bekannt sind. Ganz oben auf der Liste stehen Huhn, jedes Getreide und Rind. Wenn man Glück hat, dann war es das, sonst geht die Suche weiter. So tastet man sich Schritt für Schritt vor. Am Ende bleibt dann meist eine Handvoll eher exotischer Fleischsorten übrig, die der Hund höchstwahrscheinlich noch nie gefressen hat. Das Immunsystem erkennt sie weder als Freund noch als Feind und verhält sich neutral. Um die Sache für den Süßen erträglicher zu machen, stecke ich Nelly und Bobby jetzt manchmal heimlich etwas zu, wenn er gerade nicht dabei ist. Zuzusehen, wie die anderen Kirschtorte mit Schlagsahne essen, während man selbst vor einem Stück trocken Brot sitzt, dürfte schließlich auch niemandem Spaß machen! Trotz aller Vorsicht gibt es Rückfälle, und manchmal möchte man glatt verzweifeln. Zum Glück sind wir jetzt wohl auf dem richtigen Weg. Die Zeiträume, in denen unser Liebelein praktisch beschwerdefrei ist und beinahe wie ein ganz normaler Hund leben kann, werden länger, sodass wir die Medikamente hoffentlich bald für eine Weile absetzen können. Wie meine Omi immer sagte: „Wird schon wer´n mit Mutter Beern, mit Mutter Born is auch jewor´n!“

Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. In diesem Sinne: Geben Sie gut auf sich acht!


Lebenslichter 23.11.2021, 17.02| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts., Geben Sie gut auf sich acht!,

Sitzengelassen und allein!


ORLIK


Geburtsdatum: ca. 2008

Aufenthaltsort: TH Russland

ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.

Der freundliche Hundesenior ist nun inzwischen seit 4 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte.

Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen hockt Orlik allein und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt. 

Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die Beine vertreten.

Weshalb Orlik allein sitzt?

Nun, er ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. Warum ihm nicht wieder ein nettes Hundemädchen an die Seite gestellt wird, können wir leider nicht sagen.

Als wir Orlik im Shelter das erste Mal besuchen durften, erlebten wir einen aktiven und fast schon fröhlichen Rüden, der sich mächtig über unseren Besuch gefreut hat. Das war Mitte 2016.

Schon bei unserem letzten Besuch im September 2018 war vom alten Orlik nicht mehr viel zu bemerken. Ja, noch immer baut er sich bei anderen Rüden auf, aber man merkt deutlich, dass ihm die vielen, langen Jahre im Shelter seine Fröhlichkeit und Leichtigkeit genommen haben. Er ist leise geworden. Resignation macht sich breit.


Orlik sitzt oft nur noch traurig hinter seiner verschlossenen Zwingertür. Sein Blick trifft einen tief im Herzen und brennt sich dort fest...

Orlik´s einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.

Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.


 

  

Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.

Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.

Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.

In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und vergessen seine letzte und einzige Reise antreten.

Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

Lebenslichter 23.11.2021, 16.45| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Inzwischen sitzt Orlik allein und traurig, hinter Gittern, und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt. ,

Our daily soup - der Hunger tut weh!



Heute hat´s mal wieder nicht gereicht, und ich bin leer ausgegangen. Ich bin ja so klein und auch schon alt. Die jüngeren, kräftigeren Hunde drängeln und schubsen mich beiseite. Sie sind genauso hungrig wie ich, und jeder will seinen Anteil haben. Die lieben Menschen tun, was sie können. Aber es reicht hinten und vorne nicht, um uns alle satt zu kriegen. Wir sind einfach zu viele, und es kommen immer mehr.



WARUM IST DAS SO???

 WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN,

 WENN WIR NICHT LEBEN DÜRFEN?

WARUM MUSS ES UNS GEBEN,

WENN UNS NIEMAND HABEN WILL???

Vielleicht habe ich morgen mehr Glück. Jetzt verkrieche ich mich in meiner Ecke und versuche zu schlafen. Vorher lecke und knabbere ich noch eine Weile an meinen Pfoten. Die sind schon ganz wund, aber der Schmerz lenkt mich ab vom Kneifen und Ziehen in meinem Bäuchlein.

 DER HUNGER TUT SO WEH…!!!

Lebenslichter 22.11.2021, 19.03| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: WARUM MÜSSEN WIR GEBOREN WERDEN, WENN WIR NICHT LEBEN DÜRFEN?, WARUM MUSS ES UNS GEBEN, WENN UNS NIEMAND HABEN WILL???,

Alt werden sollen sie alle...

(aus Nellys Tagebuch)

…aber sein darf es dann keiner, da geht es uns Hunden wie den Menschen. Jeder liebt die kleinen, zuckersüßen Welpen, und fast alle Zweibeiner geraten vor Entzücken außer sich, wenn die tolpatschigen Fellknäuel durcheinanderpurzeln und allerlei lustigen Unsinn anstellen. Dass auch sie eines Tages alt und gebrechlich sind, wird häufig von ihren Besitzern verdrängt. Ist es soweit, landen unzählige Hundesenioren im Tierheim. Die Arztkosten werden zu hoch (aber drei Urlaubsreisen jährlich sind im Budget drin). Der alte Hund entwickelt, genau wie Oma und Opa, die eine oder andere unbequeme Eigenart; und wenn dem betagten Hausgenossen mal ein Malheur passiert, weil er Blase und Darm nicht mehr so gut kontrollieren kann, hat niemand Lust, die Bescherung wegzuputzen.

Wohlgemerkt, es gibt auch andere Menschen, ganz viele sogar, und das ist gut so. Im Gegensatz zu früher dürfen viele von uns heute in Liebe und Geborgenheit altern. Damals wurden wir in erster Linie aus Gründen der Nützlichkeit gehalten. War so ein Jagd- oder Hütehund dann irgendwann nicht mehr diensttauglich, weil er auch einmal krank wurde oder seine Reaktionsfähigkeit nachließ, erhielt er zum 'Dank' für ein, langes, treues Arbeitsleben fast immer eine Gewehrkugel, wurde erschlagen oder einfach am nächsten Baum aufgehängt. Wenn einer wirklich mal das Gnadenbrot erhielt, wurde sein Besitzer als sentimental belächelt oder galt als sonderbarer Kauz.

Heutzutage werden wir in erster Linie als Familienmitglieder und freundliche Begleiter gehalten. Unsere Menschen gehen zumindest hierzulande eine innige Beziehung mit uns ein, und für den normalen Hundefreund ist es unvorstellbar, dass er seinen Bello töten lässt, nur weil der alt ist.

Was für ein Glück, dass wir hier und heute leben dürfen: Mein Kumpel Barny, unser alter Bobby und ich.

Also dann, auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!

Ihre Nelly


Lebenslichter 22.11.2021, 17.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Was für ein Glück, dass wir hier und heute leben dürfen:, Mein Kumpel Barny, unser alter Bobby, und ich.,

Der Betrug

"Man hat mich gesehen und kaufte mich prompt,

denn ich bin ein Hund, der vom Züchter kommt.

Und wird es nicht allenthalben empfohlen,

man soll gute Hunde beim Züchter holen?

Und alle Erwartungen trafen ein:

Ich bin hübsch, lieb und kann auch folgsam sein."

 

"Mich hat man am Strand draußen aufgelesen,

da bin ich seit Monaten schon gewesen.

Man hat mich getreten, es gab nichts zu fressen, 

dann stieß man mich weg und hat mich vergessen.

Bin alt nun und krank, mein Herz tut mir weh.

Hab nur gelernt, dass ich gar nichts versteh´."

 

"Ich wurde in einer Tonne geboren,

meine Finder gaben mich schon verloren.

Mein rechtes Ohr hängt, das linke blieb stehen,

und auf einem Auge kann ich nicht sehen.

Ich liebe die Menschen und weiß nicht warum.

Sie finden mich hässlich, mickrig und dumm."

 

"Ihr seht, ich bin hübsch und mein Fell ist glatt.

Man pflegte mich gut in der großen Stadt.

Sie haben mich sogar angezogen,

operiert und die Ohren hochgebogen.

Dann wurde ich an einen Baum gebunden,

dort hat mich nach Tagen jemand gefunden."

 

"Und Du? Wer bist Du? Hast noch nicht gesprochen,

 hast bis jetzt nur mit der Nase am Gitter gerochen.

Wenn sie kommen, um einen auszusuchen,

verschmähst Du all ihre Hundekuchen.

Siehst niemanden an und willst Dich nicht binden.

Möchtest Du keine neue Familie finden?"

 

Eine Pause tritt ein. Niemand sagt ein Wort.

Der Blick des Gefragten driftet weit fort.

Sein Kopf ist erhoben, die Schultern gestrafft,

der Körper ist mager und doch voller Kraft.

Dann dreht er sich um, sein Schwanz fächelt leicht

den Wind, der von Norden herüberstreicht.

 

"Versteht ihr nicht", flüstert er in den Wind,

"dass wir nur eine Laune der Menschen sind?

Sie wollen uns schaffen nach ihrem Gefallen

und wissen doch nicht wohin mit uns allen.

In dieser Sekunde sind wir schon verloren,

denn es werden Tausende Welpen geboren.

 

Wir sind zu viele, das ist der Betrug,

denn Menschen bekommen niemals genug.

Sie wissen es alle, doch die dauernde Flut

immer neuer Hunde gefällt ihnen gut.

Die endlosen Züge der Überschussfracht

sind in Tierheimen ja wunderbar untergebracht."

 

Sanft hebt er die Schnauze, setzt an zum Gesang.

Ein klagender Ton zieht die Gitter entlang.

Eine Türe schlägt zu und dann schweigt er still,

weil das, was er weiß, niemand wissen will.

Er legt sich nieder, bettet ruhig sein Haupt.

Oh ja, es sind viele! Viel mehr, als man glaubt...

(Verfasser leider unbekannt)



Lebenslichter 21.11.2021, 20.27| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Wir sind zu viele, das ist der Betrug, denn Menschen bekommen niemals genug.,

Des Lebens ganze Last: Kori


KORI

Hündin

13 Jahre alt (geb. Mitte 2008)

 55-60 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

"Gibt es vielleicht irgendwo doch noch jemanden für mich, der die dunklen Schatten von meiner Seele nimmt und mich nach Hause in Sicherheit bringt?"

Kori lebt seit 2011 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet nicht weniger als zehn Jahre vergebliches Warten, vergebliches Hoffen.

Das Leben im Shelter ist hart. Unbarmherzig beugt es jede Hundeseele, denn irgendwann siegt die Hoffnungslosigkeit – so auch über die scheue Kori.


Lange hat es gedauert, bis Kori sich getraute, die kleine Holzkiste in ihrem Zwinger zu verlassen. Und bis heute zeigt sie praktisch keinerlei Gefühlsregung weder Freude, noch Abwehr – Kori lässt alles willenlos über sich ergehen. Nur wenn man in ihre bernsteinfarbenen Augen schaut, erkennt man darin ihre abgrundtiefe Traurigkeit und die ganze Last ihres schweren, entbehrungsreichen Lebens. 


Kori ist hinter den Sheltermauern zur Seniorin geworden. Dort gibt es jedoch keinerlei Sonderbehandlung für die Alten - und für eine schwarze, hochbetagte Hündin erst recht keine Chance, unter dreitausend Leidensgefährten irgendwie aufzufallen oder gar jemandes Herz zu gewinnen.

Einzig die freiwilligen Helfer, die am Wochenende ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort wenigstens für kurze Zeit ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin und ihr bitteres Los. Sie baten uns um Hilfe, um vielleicht doch noch ein Gnadenplätzchen für Kori zu finden.

Kori ist eine bedächtige und zurückhaltende Hündin. Stellt man sich auf sie ein, dann wagt sie es, zaghaft Kontakt aufzunehmen. Gern schaut sie sich ihr Gegenüber zunächst in aller Ruhe an und beginnt irgendwann damit, vorsichtig zu schnuppern – ein Zeichen dafür, dass das Eis ganz allmählich bricht. Ihre Betreuerin sagt, behutsame Gesten und ein sanfter Umgang tun Koris gebrochener Seele sichtlich gut. 


Kori bei einem kurzen Spaziergang an der Leine mit ihrer Betreuerin durch die Sheltergänge:


Das Video ist schon 3 Jahre alt, denn leider gibt es diese Möglichkeit für einen einzelnen Hund nur selten.

Für Kori suchen wir ein ruhiges Zuhause mit geregeltem Tagesablauf bei lieben und verständnisvollen Menschen, bereit sind, ohne große Erwartungen ihr Herz an einen dreizehnjährigen Hund zu verschenken. Ein netter und souveräner Hundefreund an ihrer Seite wäre für Kori eine große Hilfe, um sich im neuen Heim einzugewöhnen und in einem Leben zu orientieren, von dem sie bis dahin nicht einmal träumen durfte.

Kori verhält sich Menschen gegenüber freundlich und lässt sich gern von ihren Betreuern streicheln. Wenn sie sich für die betagte Hundedame entscheiden sollten, geben Sie ihr bitte Zeit, um Vertrauen zu Ihnen zu fassen. Mit ihren Artgenossen hat sich Kori stets gut vertragen. In all den vielen Jahren kam es von ihrer Seite niemals zu einem Zwischenfall. 


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Kori suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Liebe Kori, aus tiefstem Herzen hoffe ich, dass es auch für Dich noch den einen Menschen gibt, bei dem Du Dich geborgen fühlen darfst und für den Du etwas ganz Besonderes bist.


Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 21.11.2021, 19.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Einzig die freiwilligen Helfer, die am Wochenende, ins Shelter gehen, um den Hunden das Leben dort, wenigstens für kurze Zeit, ein wenig erträglicher zu machen, sehen diese überaus liebe Hündin, und ihr bitteres Los. ,

Anker lichten!

Sag mal, wann schreibst du nun endlich dein Buch? Diese Frage hörte ich heute wohl zum hundertsten Mal von meiner besten Freundin und sie ist durchaus berechtigt. Seit mindestens zwei Jahren schiebe ich das Unternehmen vor mir her. Aus Faulheit, aus Bequemlichkeit oder warum sonst? An ausreichend Material fehlt es mir nicht. Unser Leben ist und war schon immer so vielseitig, so anders als alle anderen und nie auch nur einen Tag langweilig. Liegt es vielleicht daran, dass ich denke, ich schreibe nicht schön genug?

Schreibe, wie du redest, so schreibst du schön.

Diese kluge Regieanweisung für alle Schriftsteller und solche, die es gern werden wollen, stammt ausgerechnet von meinem Lieblingsklassiker Gotthold Ephraim Lessing. Er war vor sechsundvierzig Jahren schuld an meiner Eins im mündlichen Deutschabitur. Aber einfach frei von der Leber weg drauflos schreiben, die Gedanken, wie sie gerade kommen, in die Tastatur fließen lassen ohne Filter und Zensur – das fällt mir bis heute schwer. Vielleicht, weil es oft kritische und unbequeme Gedanken sind, die keiner gern hören oder lesen mag. Doch es sind meine Gedanken, niemand muss sie teilen oder sich zu eigen machen. Und einmal alles niederschreiben, was mir auf der Seele liegt und mir das Herz abdrückt, wäre sicher sehr wohltuend. Außerdem gilt dasselbe wie überall im Leben: Der Ton macht die Musik; solange ich mich meinen Worten niemanden persönlich angreife, kränke, verletze, beleidige oder diskriminiere, ist alles erlaubt.

Papier ist geduldig, hieß es früher, und ich befürchte, ich habe so einige Bäume auf dem Gewissen, denn geschrieben habe ich schon immer gern. Zum Glück gibt es heute Computer, da hält sich die Rohstoffverschwendung in Grenzen. Obwohl der Strom ja auch nicht immer umweltfreundlich erzeugt wird, also irgendwo beißt sich die Katze in den Schwanz.

Und dann ist da ja auch noch die Frage des Konzepts. So ein Buch braucht doch eine klare Linie, eine ordentliche Gliederung. Vergangenes, soeben Erlebtes und gerade Gedachtes, bei mir geht das alles drunter und drüber. Möglicherweise ist das aber gar nicht so wichtig. Viele kennen sicher noch diesen Satz von Heinz Rühmann am Ende der "Feuerzangenbowle":  

Wahr sind nur die Erinnerungen,
die wir in uns tragen,
die Träume, die wir spinnen
und die Sehnsüchte, die uns treiben.
Damit wollen wir uns bescheiden.

Nun ist das mit meinen Erinnerungen so eine Sache. Sie kommen selten in zeitlicher Abfolge und meistens dann, wenn ich eigentlich an etwas ganz anderes denke. Ich betrachte einen Gegenstand oder ein Foto, höre ein spezielles Lied oder lese einen bestimmten Satz – und schon sind sie da, die Bilder aus der Vergangenheit. Und weil das so ist und ich kaum alles chronologisch aufschreiben kann, fange ich ganz einfach irgendwo an. Ordnen und sortieren kann die einzelnen Kapitel später immer noch.

Möglicherweise wird es ein ziemliches Durcheinander geben. So eine Art „Kessel Buntes“: Lustiges, Trauriges, Biografisches, Nachdenkliches und Zorniges werden sich abwechseln und im Mittelpunkt stehen immer – immer!  - die Tiere, in meinem Fall besonders die Hunde. Das ist meine Welt, und um die soll´s vor allem gehen.

Entschuldigen möchte ich mich schon jetzt bei allen, die sich von mir vielleicht nicht immer ganz korrekt angesprochen fühlen. Das hat nichts mit mangelndem Respekt zu tun! Ich empfinde diese andauernde Genderdiskussion nur als reichlich albern (aber schön, wenn wir sonst keine Sorgen haben) und es wäre doch auch mehr als betrüblich, hinge mein Selbstverständnis von einem Sternchen und einer kleinen Nachsilbe ab. (Sie wissen schon, Lehrer*Innen, Friseur*Innen und so weiter und so fort). Und ganz ehrlich: An dem Tag, an dem solche sprachlichen Spitzfindigkeiten für mich zum Problem werden, habe ich im Leben alles erreicht!

Mir scheint, der Bann ist gebrochen. Na dann, Anker lichten…!

Lebenslichter 15.11.2021, 18.35| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: LICHTBLICKE | Tags: Zum Glück gibt es heute Computer, da hält sich die Rohstoffverschwendung, in Grenzen., Obwohl der Strom ja auch nicht immer umweltfreundlich erzeugt wird, also irgendwo beißt sich die Katze in den Schwanz. ,

Schenk´ mir doch ein kleines bisschen Liebe!


JURIS

Rüde

geb. 2012

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ungewöhnlich breiter Stand der Vorderläufe

warmes Plätzchen für immer gesucht

 

Schenke mir Zeit und Liebe, dann gehöre ich Dir für immer!

Auf seinem schmalen Rücken trägt Juris die schwere Last vieler verlorener Jahre. Wann genau er ins Shelter Kozhuhovo kam, können die Freiwilligen nicht sagen, denn lange führte der nette, unauffällige Rüde in der grauen Masse von über 3.000 Hunden ein Schattendasein. Irgendwann bemerkte eine Betreuerin die ausgeprägte X-Stellung von Juris´ Vorderläufen. Diese lässt darauf schließen, dass der Hundemann bereits seit dem frühesten Welpenalter im Shelter lebt, denn die Fehlstellung seiner Beinchen kann durchaus eine Folge von Mangelernährung und  Bewegungsarmut sein. Eine Sonderbehandlung für Welpen gibt es in dem riesigen Hundegefängnis nicht; auch die Allerkleinsten müssen mit dem vorliebnehmen, was gerade da ist. Ein denkbar schlechter Start ins Hundeleben! 


Lange, einsame und eintönige Jahre sind ins Land gegangen. Juris gehört nun zu den Senioren; und wenn nicht bald etwas Wunderbares geschieht, wird er sein Dasein hier auf Erden eines Tages mutterseelenallein in seinem kahlen Zwinger beschließen. Dabei hat der freundliche Rüde einen ganz feinen Charakter. Er hängt abgöttisch an seiner Betreuerin und überschüttet sie mit Zärtlichkeiten, wenn sie kommt, um ihn einmal in der Woche für ein paar glückliche Minuten aus seinem engen Zwingerloch zu befreien. Der trotz allem noch immer freundliche Juris liebt es gestreichelt zu werden, ist aber gleichzeitig auch ein bisschen scheu. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – das hat ihn das harte Shelterleben gelehrt, denn die Arbeiter, die dort saubermachen und die Hunde füttern, sind – von seltenen Ausnahmen abgesehen – leider nicht besonders tierlieb. 


Wie leider so viele andere Hunde im Shelter ist Juris entschieden zu dünn. Das Futter wird von Mal zu Mal schlechter, weil der Shelterbetreiber sine Gewinnspanne erhöhen möchte. Bei besserer Ernährung in einem liebevollen Zuhause ohne Stress und Lärm wird er jedoch sicher aufblühen und sich zu einem richtigen Prachtkerl mausern.

Juris hat gelernt, an der Leine zu laufen und geht gern spazieren. Die Fehlstellung seiner Vorderbeine bereitet ihm dabei, wie auch sonst, keinerlei Probleme.


Möchten Sie für den tapferen Juri gern ein Wunder wahr werden lassen und ihm zu einem sicheren Stand im Leben verhelfen? Dann freuen wir uns darauf, von Ihnen zu hören. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Blick aus seiner Holzhütte im Shelter:


Ein liebebedürftiger Juris umarmt seine Betreuerin:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 09.11.2021, 20.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste, Das hat ihn, das harte Shelterleben gelehrt, denn die Arbeiter, die dort saubermachen, und die Hunde füttern, sind, von seltenen Ausnahmen abgesehen, leider nicht besonders tierlieb. ,

Immer nur lächeln, immer vergnügt...

...doch wie´s da drinnen aussieht?


SMAIL

Rüde

geb. ca. 2016

50/55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: C 51

im Shelter seit 2016

Smail kam 2016 als nur wenige Wochen altes Hundebaby ins Shelter. Aber er war nicht allein, denn er zog gemeinsam mit seinen drei Wurfgeschwistern ein. Wer weiß, was aus der Mutter geworden ist? Oft sterben die Hündinnen bei der Geburt ihrer Welpen, weil sie selbst krank und von ihrem harten, entbehrungsreichen Leben völlig entkräftet sind. So wurden wieder einmal vier unschuldige Hundekinder von Menschen zu einem öden Leben in Gefangenschaft verurteilt.


Mit den Jahren wuchs Smail zu einem stattlichen, jungen Rüden heran. Bis heute kennt er nichts von der Welt außer Lärm. Stress, Langeweile, Einsamkeit, brütende Hitze, beißende Kälte sowie Hunger und Durst. Er durfte noch nie weiches Gras unter seinen Pfoten spüren, denn in den Ausläufen gibt es nur Sand und Steine. Smail weiß auch nicht, wie herrlich es sich anfühlt, wenn man sich auf ausgedehnten Spaziergängen durch Wald und Flur den Wind um die Schnauze wehen lässt.


Vor allem aber kennt der freundliche Hundemann kein eigenes Zuhause mit einem gemütlichen Hundebett, richtig gutem Futter, Spielzeug – und besonders mit Menschen, zu denen er gehören darf, die ihn liebhaben und immer für ihn da sind.

Wenn es einmal in der Woche mit den Betreuern für ein Stündchen in den Freilauf geht, ist Smail ganz vorn mit dabei. Er hat sich seine Lebensfreude bewahrt, ist immer noch verspielt wie ein Welpe und tobt ausgelassen mit seinen Artgenossen. Er mag die kurzen Spaziergänge durch die Zwingerreihen und läuft dabei artig an der Leine. Am allermeisten genießt er jedoch die Streicheleinheiten, die leider aus Zeitmangel viel zu selten für ihn abfallen.


Uns ist klar, dass wir einmal mehr die berühmte Nadel im Heuhaufen suchen, weil immer weniger Menschen einem gebrauchten Hund eine Heimat schenken möchten. Dabei haben sie es alle mehr als verdient.

Smail ist ein sehr unkomplizierter Hund. Natürlich gibt es für ihn noch jede Menge zu lernen, er kennt ja bisher nichts vom richtigen Leben. Daher darf in seinem künftigen Zuhause gern schon ein netter Hundekumpel leben, mit dem er spielen und von dem er sich einiges abschauen kann.


Lieber Smail, wir wünschen Dir von Herzen, dass Deine Tage im Shelter gezählt sein mögen und Du bald Dein Glück in einem schönen Zuhause findest!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Lebenslichter 09.11.2021, 20.05| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Smail ist ein sehr unkomplizierter Hund., Natürlich gibt es für ihn noch jede Menge zu lernen, er kennt ja bisher nichts vom richtigen Leben. ,

Lieber Bruder, wenn du von hier fortgehst


… dann will auch ich in die Freiheit reisen.

ELVIS ist, wie sein Bruder Charlie, ebenfalls seit dem Welpenalter im riesigen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde, Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen Glück und Unglück oft beieinander.

Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.

Wenn die freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine „krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den nächsten Besuch der Betreuer.


Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.

Er kennt bisher nur den eisigkalten russischen Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.

Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen ,was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.

Die Vorstellung dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!


Vielen lieben Dank.

 Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Wichtige Daten im Überblick:

Rüde,  geb. 2013,  ca. 60 cm

 keine Krankheiten bekannt,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, anfangs etwas schüchtern

 verspielt,  liebt Wasser,  läuft gut an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 08.11.2021, 16.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Elvis und Charlie, blieben zusammen, leben all die langen Jahre, nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt, und Kraft., Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr, und immer hungrig. ,

Wer löst seine Heimfahrkarte?


CHARLIE

Rüde

geb. im Frühjahr 2013

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Körbchen auf Lebenszeit erhofft

 

Werde ich jemals erfahren, was es bedeutet, geliebt und frei zu sein?

CHARLIE kam 2013 als kleiner Welpe mit seinen beiden Brüdern Elvis und Jimmy in das riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Nur für Jimmy ist es inzwischen gelungen, ein Zuhause zu finden.

Charlie und Elvis war dieses Glück bisher nicht vergönnt. Sie blieben zusammen, leben all die langen Jahre im selben Zwinger und sind sich bis heute eng verbunden. Während sie heranwuchsen, litten beide Hunger. Die Betreuer erinnern sich noch gut daran, dass die zwei immer dünn und hungrig waren, wenn sie sie besuchten.  


Wenn die freiwilligen Helfer einmal pro Woche für eine Stunde das Shelter besuchen, geht die Sonne für Charlie auf. Dann darf er in den großen Auslauf, kann rennen und spielen, im Sommer in die kleinen, von den Freiwilligen aus eigener Tasche bezahlten Pools springen und im Winter im Schnee tollen. Oder aber gemeinsam mit seinem Bruder Elvis einen Spaziergang durch den großen Shelterbereich machen.

Charlie hat sich in all den Jahren seinen lieben und verspielten Charakter bewahrt. Er begegnet den anderen Hunden im Auslauf stets freundlich und versucht, alle zum gemeinsamen Spiel aufzufordern. Mit Menschen kommt er ebenfalls gut klar, in seinen Spielpausen holt er sich ab und zu eine kleine Streicheleinheit ab. Davon gab und gibt es leider viel zu wenig.


Für Charlie ist das Leben im Shelter normal geworden. Er hat sich arrangiert, er versucht mit den Gegebenheiten klar zu kommen. Dass es noch ein anderes Leben außerhalb der Sheltermauern und des Zwingers gibt, und dass dieses um so vieles schöner, spannender und liebevoller sein kann, weiß er nicht.

Er kennt nur Kälte und Frieren im Winter, Hitze im Sommer, schlechtes Futter, harten Zwingerboden, Langeweile und Warten. Noch erträgt er das alles, es bleibt ihm auch nichts anderes übrig.

Noch hat Charlie seinen Elvis, der sich wie er nach einem besseren Leben in einem eigenen, schönen Zuhause sehnt; die Brüder geben sich gegenseitig den Halt, den sie in ihrem traurigen Alltag so dringend brauchen – umso mehr, als schon wieder ein erbarmungsloser, russischer Winter vor der Tür steht. 


Die bange Frage lautet: Werden die Beiden ihn überleben? Werden sie, wie ihre dreitausend Leidensgefährten, wieder frierend in ihrer Zimmike (der winzigen, kargen Holzhütte in ihrem Zwinger) kauern, dicht aneinandergeschmiegt, wenn Kälte und Feuchtigkeit durch die Ritzen kriechen? Werden sie wieder durstig vor zugefrorenen Wassereimern sitzen und hungrig den Besuch der Betreuer herbeisehnen, die ihnen ab und zu einen Löffel voll mitgebrachtes Dosenfutter spendieren?


Es wäre denn, Sie möchten für Charlie ein Märchen wahr werden lassen. Nach den langen, entbehrungsreichen Jahren soll er noch erleben dürfen, was es bedeutet, ein eigenes Zuhause zu haben, in dem er wichtig ist, geliebt und umsorgt wird und so lebt wie wir es uns für alle Hunde wünschen. Er soll nicht alt werden im Shelter und eines Tages diese Welt verlassen, ohne jemals 'mein Charlie' für 'seinen' Menschen gewesen zu sein. 

Wir wollen nicht aufhören, an ein Wunder zu glauben; und Charlie wird durchhalten und warten…auf Sie?! Vielleicht darf dieser liebenswerte, verspielte Hundemann gerade IHNEN sein großes Hundeherz schenken?

Charlie im Schnee:


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 08.11.2021, 16.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Wir wollen nicht aufhören, an ein Wunder zu glauben;, und Charlie wird durchhalten und warten, …auf Sie?!, Vielleicht darf dieser liebenswerte, verspielte Hundemann gerade IHNEN, sein großes Hundeherz schenken? ,

(K)Ein versöhnlicher Ausklang?


BERNIE

 

Rüde

geb. 2007

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

den Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen

bestens verträglich mit Artgenossen und mit Katzen

läuft brav an der Leine

liebevolles Für-immer-Zuhause ersehnt

 

Als Bernie 2009 seinen Einzug ins Shelter "Kozhuhovo" hielt, war er bereits erwachsen. Er wurde von den Hundefängern gebracht und so weiß niemand, wie es ihm zuvor ergangen ist.

Wenn man bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man vielleicht ermessen, wie Bernies Leben aussieht: Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 12 Jahre hinter Gittern. Ein Leben lang, seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.

Das Dasein im Hundeasyl ist unbarmherzig, aber wir wissen, dass es in den ersten Jahren noch viel härter war als heute. Denn damals gab es noch keine Freiwilligen, die den Vierbeinern wenigstens einmal in der Woche für ein paar selige Minuten etwas Liebe und Ansprache schenken und darauf achten, dass zumindest die Versorgung mit dem Allernotwendigsten gesichert ist. Die armen Hunde waren der Willkür des Shelterbetreibers und den Launen den nur selten tierlieben Arbeiter schutzlos ausgeliefert. 


Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Er war kaum zu sehen, zog sich ganz in sich zurück und verließ die winzige Hütte in seinem Zwinger so gut wie nie. Die Hundefänger sind nicht gerade zimperlich, und was Bernie vor seinem Einzug ins Shelter erlebt hat, möchten wir lieber nicht wissen. Mit viel Geduld und Liebe gelang es den Freiwilligen, Bernies Vertrauen zu gewinnen, und aus dem in sich gekehrten Vierbeiner wurde ein Hund, der sich auf Liebkosungen und kleine Spaziergänge freute. 


Viel haben die jungen Menschen für den lieben und verträglichen Rüden erreicht; nur ein eigenes Zuhause konnten sie noch nicht für ihn finden. Dabei ist der Hundesenior völlig anspruchslos und geradezu rührend dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Natürlich ist er alt, seine Augen lassen nach und sein durch eine lange zurückliegende Verletzung steifes Hinterbeinchen macht ihm immer mehr zu schaffen. Weil er unter den bedrückenden Lebensumständen im Shelter zunehmend litt und von Mal zu Mal schlechter lief, durfte er im Dezember 2020 in eine Pension bei Moskau ziehen. Die Betreuer legen alle zusammen, um die monatlichen Kosten für seinen Aufenthalt dort zu tragen.


Nun wünschen sie sich für ihren Hundejungen nur noch eines, nämlich eine Heimat. Denn die Pension ist zwar ein sicherer Ort, aber auch dort fehlt es an Menschen mit Zeit für die vielen bedürftigen Hunde. So ganz allmählich, still und leise, läuft Bernies Lebenszeit ab; und wenn irgend möglich, soll er es noch einmal so richtig schön haben und glücklich sein. 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Bernie im Auslauf seiner Pension:

 

 Bernie hat Besuch von seiner Betreuerin:

 Lieber Bernie! Von ganzem Herzen wünschen wir Dir einen versöhnlichen Ausklang in einem schönen Zuhause bei Menschen, die Dir einen Lebensabend in Liebe und Geborgenheit schenken – sehr gern auch mit einem netten Hundekumpel zur Seite - damit Du diese Erde nicht vergessen und mutterseelenallein in der unwirklichen Welt des Shelters verlassen musst!


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Ulrike Worringer

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Nimmst du mein Geschenk an?


MILADY

Hündin

geb. etwa August 2019

ca. 50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte gern für immer ihr Herz verschenken

 

Die bezaubernde, kleine Hundedame, die von den Freiwilligen im Shelter auf den klangvollen Namen "Milady" getauft wurde, hielt im April 2020 gemeinsam mit ihren drei Brüdern ihren Einzug ins Moskauer Shelter Kozhuhovo. Damals zählten die Geschwisterchen kaum mehr als acht Monate und doch war ihr Leben von diesem Augenblick an im Grunde schon vorbei. Denn so ein Shelter ist kein Tierheim, wie wir es kennen. Es ist nichts weiter als eine Hundeverwahranstalt; bestehend aus endlos langen Reihen enger, verrosteter Blechcontainer mit Holzboden und einer winzigen Holzhütte darin als einzigem Schutz vor Wind und Wetter. 


Die vier Hundekinder kamen von Anfang an mit dem üblen Trockenfutter, das es hier als einziges zu fressen gibt, gar nicht zurecht. Sie waren immer hungrig und sind bis heute viel zu mager. 


Milady ist die kleinste der Geschwister; ein schmales, zartes Hundemädchen, das versucht, sich im Shelteralltag durchzukämpfen, so gut es eben geht. Glücklicherweise muss sie nicht mit fremden Hunden zusammensitzen, sondern teilt sich den Zwinger mit ihren beiden Brüdern Atos und Artemis.

Langeweile und Einsamkeit bestimmen das Leben im Shelter. Die knapp bemessenen Zwinger lassen den Hunden kaum genügend Platz, um aufzustehen, sich einmal zu drehen und wieder hinzulegen. So müssen sie jahrein, jahraus, einhundertsiebenundsechzig Stunden in der Woche warten – auf den ersehnten Moment, wenn die freiwilligen Helfer ins Shelter kommen. Dann können sich die Hunde eine Stunde lang im Freilauf die Beine vertreten, miteinander spielen und – wenn die Zeit dafür ausreicht – ein wenig mit den Betreuern schmusen oder einen kleinen Spaziergang machen. 


Manchmal haben sie Glück, die hübsche Milady und ihre Brüder: Sie dürfen auf einer der wenigen Tierschutzveranstaltungen antreten, die es in Moskau gibt und Reklame machen für sich und ihre Mitgefangenen. Dabei gewinnen sie sogar Preise: Beim letzten Mal war es Katzenfutter, über welches die etwa zweihundert ebenfalls im Shelter lebenden Samtpfoten sich bestimmt gefreut haben.


Milady ist eine umgängliche und verträgliche Hündin. Sie mag Rüden und Hündinnen gleichermaßen, kennt das Laufen an der Leine und hört auf ihren Namen. Sie liebt ihre Betreuer, die einzigen Menschen, die sie bisher kennenlernen durfte – wenn man von den Arbeitern absieht, die den Hunden aber eher Angst einflößen. Nur zu gern möchte die junge Hündin ihr Herz verschenken, an ihren Menschen, ihre Familie, um sie bis ans Lebensende bedingungslos zu lieben.

Wenn Sie dieses Geschenk gern annehmen würden, dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Vielen, lieben Dank!

Milady, Atos und Artemis beim Füttern in ihrem Zwinger:

 

Gassigehen im Shelter mit den Betreuern:

 

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Lebenslichter 06.11.2021, 20.22| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Nur zu gern, möchte die junge Hündin, ihr Herz verschenken, an ihren Menschen, ihre Familie, um sie bis ans Lebensende, bedingungslos zu lieben.,

Liebe ist...


PUSHOK

 

Rüde

geb. etwa November 2013

50/55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

streichelnde Hände auf Lebenszeit gesucht


Sie fragen (völlig zu Recht), warum ein so niedlicher, fluffiger Vierbeiner wie Pushok auch nach Jahren immer noch kein Zuhause gefunden hat? Nun ja, es sind einfach zu viele auf der Suche, und die freiwilligen Helfer können nicht jeden der neu Eingelieferten immer sofort präsentieren. Obendrein fehlt es an guten Geistern: Auf rund dreitausend Fellnasen kommen nur etwa einhundert Betreuer. Da dauert es oft lange, bis die Hunde überhaupt auffallen und gesehen werden, und viele schaffen es nie.

Dabei ist Pushok ein überaus freundlicher und sehr geselliger  Bursche, der die Menschen liebt und ihre Nähe sucht, wann immer sich ihm die Gelegenheit dazu bietet. Dann wirft er sich vor ihnen auf den Rücken und fordert sie auf - mit einem Blick, der auch noch die letzten Eisberge zum Schmelzen bringen könnte – ihm die Brust und den Bauch zu kraulen. 


Der niedliche Rüde fristet schon seit dem November 2016 sein Dasein in dem unüberschaubaren Hundegefängnis. Über sein früheres Leben wissen wir leider nichts; jedoch so freundlich und zutraulich, wie er sich den Betreuern gegenüber verhält, muss er wohl zu jemandem gehört und ein Zuhause gehabt haben.

Das Shelter ist aufgeteilt in vier Sektoren, von A bis D. Zu jedem der Sektoren gehört ein eingezäunter Auslauf, in dem sich die Hunde einmal in der Woche für ein Stündchen austoben, miteinander spielen und mit viel Glück – denn der Andrang ist groß – von den Betreuern ein paar Streicheleinheiten abholen können.  Pushok, dessen Zwinger im Sektor B liegt, kommt mit allen seinen Artgenossen wunderbar aus. Sein bester Freund ist Chernos; mit ihm und zwei weiteren Schicksalsgefährten teilt sich Pushok den kleinen Außenzwinger. 


Aber das Größte ist es für den anhänglichen Rüden, wenn er sich in der Nähe der Betreuer aufhalten darf. Besonders glücklich ist er, wenn sie ihm hin und wieder einige mitgebrachte Leckerlis zustecken; eine willkommene Abwechslung zu dem schrecklichen Shelterfutter, das weder schmeckt, noch sättigt. Durch die fehlenden Nährstoffe hat Pushok, wie viel andere Hunde auch, mit den Jahren fast alle seine Zähne verloren, was das Kauen des faden Trockenfutters für ihn immer schwieriger macht.

Wovon mag Pushok träumen, wenn es nachts stockdunkel und totenstill im Shelter ist und er zusammengerollt in seinem kahlen Zwinger liegt? Vielleicht träumt er von einer weichen Decke oder einem bequemen Körbchen in einem schönen Zuhause bei herzensguten Menschen, die ihn verwöhnen mit köstlichem Dosenfutter, das er nur noch zu schlucken braucht und das ihn richtig satt macht – die ihm vor allen Dingen die Liebe und Geborgenheit schenken, die er seit Jahren so schmerzlich vermisst.


Über einen netten Artgenossen würde sich Pushok bestimmt freuen. Katzen dagegen sind eher nicht seine Welt - wie seine Betreuerin berichtet, fürchtet er sich vor den Stubentigern und ergreift die Flucht, wenn er ihnen begegnet.

Möchten Sie dem niedlichen Hundemann gern seinen großen Traum erfüllen? Dann freuen wir uns auf Ihre Nachricht. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Pushok und Chernos in ihrem kleinen Zwinger im Shelter:


Pushok, ein wahrer Kuschelbär:


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Lebenslichter 06.11.2021, 16.53| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Über sein früheres Leben, wissen wir leider nichts;, jedoch so freundlich und zutraulich, wie er sich den Betreuern gegenüber verhält, muss er wohl zu jemandem gehört und ein Zuhause gehabt haben.,

Wenn die anderen feiern


BRUCE

Rüde

ca. Anfang 2016 geb.

50/55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

 

Im Stich gelassen und vergessen – dabei möchte ich so gern für jemanden wichtig sein!

Bruce wurde zum Jahreswechsel 2016/2017 auf Moskaus Straßen gefunden und ins Shelter Kozhuhovo gebracht. Seitdem lebt er dort und droht unterzugehen in der Masse von dreitausend Hunden, für die wir gegen das Vergessensein kämpfen und dafür, dass sie von lieben Menschen gesehen werden, damit ihr Schicksal sich am Ende doch noch zum Guten wendet.

Fest steht, dass Bruce einmal zu jemandem gehört hat, denn er war bei seinem Einzug ins Shelter bereits kastriert. Man merkt es auch daran, wie offen und ohne jede Scheu er auf die ehrenamtlichen Betreuer zugeht. Möglicherweise hatte sein Besitzer den jungen Hund am Silvesterabend im Stadtgewühl verloren; wahrscheinlicher ist jedoch, dass er Bruce ausgesetzt hat, sonst hätte er doch im Shelter nachfragen und seinen vierbeinigen Freund zurückholen können.  


Bruce befindet sich nun schon seit fünf Jahren an diesem unwirklichen Ort. Der menschenbezogen Rüde leidet unsagbar unter der Einsamkeit, dem ohrenbetäubenden Gebell seiner verzweifelten Artgenossen und dem täglichen Einerlei. Er kann ja nichts weiter tun, als in seinem engen Zwinger hocken und durch die rostig-grünen Gitterstäbe starren – auf die Reihe von Zwingern gegenüber, in denen Hunde wie er sitzen und zurückstarren.

Dort draußen – das wissen sie genau - wartet das Leben, die Freude und die Abwechslung auf sie. Denn von dort kommen sie immer, ihre Betreuer, ihre ganze Hoffnung und ihr einziger Halt.


Diese jungen Menschen sind die guten Geister des Shelters. Sie verschaffen Bruce und den anderen einmal pro Woche etwas Bewegung; kümmern sich um die Gesundheit der Tiere, versorgen sie so weit möglich aus eigener Tasche mit zusätzlichem Futter, schenken ihnen Zuwendung und Ansprache. Für ein paar Augenblicke bringen sie die Augen der Vierbeiner zum Strahlen und es ist allein ihr Verdienst, wenn die Hunde sich nicht alle selbst aufgeben.


Bruce ist ein fröhlicher und liebevoller Hund, den Menschen von Herzen zugetan. Er spielt für sein Leben gern mit dem Ball und gibt Pfötchen, wenn er dazu aufgefordert wird. Der junggebliebene Rüde ist neugierig und lernwillig und beherrscht schon eine Reihe von Kommandos. 

Lieber Bruce! Ich hoffe und bete, dass Du schon bald das ganz große Glück findest – bei guten Menschen, die Dir versprechen: „Dieses Mal ist es für immer“ und die ihr Versprechen auch halten!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Bruce im Gang vor dem Kennelbereich:


Bruce beim Spielen mit seiner Betreuerin:


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Lebenslichter 04.11.2021, 20.34| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Dort draußen, – das wissen sie genau, wartet das Leben, die Freude, und die Abwechslung auf sie., Denn von dort, kommen sie immer, ihre Betreuer, ihre ganze Hoffnung , und ihr einziger Halt. ,

Einmal mehr


BETTI

 Hündin

geb. 2010

45/50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Wie so oft, laufen mir die Tränen übers Gesicht, während ich dies schreibe. Einmal mehr kann ich es nicht fassen, was den Tieren – hier speziell den Hunden – aus Geldgier und Hartherzigkeit angetan wird. Die arme Betti sitzt bereits seit dem Juli 2010 im Shelter Kozhuhovo. Das bedeutet, sie hat ihr gesamtes Leben dort verbracht und nie etwas anderes gesehen, als kahle Wände, Gitterstäbe und Tausende vergessener, trauriger Hunde. Ihre begrenzte Welt besteht aus einem engen Metallcontainer mit Holzfußboden und zwei Blecheimern für Futter und Wasser – vorausgesetzt, es gibt überhaupt welches; denn die veralteten Wasserleitungen frieren im Winter häufig ein, und die Hunde müssen Schnee fressen, um ihren Durst zu löschen. Auch im Sommer ist das kostbare Nass rar, und viele, besonders ältere und kranke Tiere sterben an Austrocknung.


Betti, die – wenigstens in unseren Augen – zu einer wunderhübschen Hündin herangewachsen ist, gehört heute zu den Langzeitinsassen und Senioren in dem abgelegenen Shelter. Es wurde bewusst etliche Kilometer von Moskau entfernt gebaut; Menschen könnten sich sonst durch das niemals endende Hundegebell gestört fühlen, welches in seiner Lautstärke tatsächlich jede normale Unterhaltung unmöglich macht. Oder, noch schlimmer: Sie könnten auf das Leid der eingesperrten Tiere aufmerksam werden, was durchaus nicht im Interesse der Shelterbetreiber liegt.

Den einzigen Lichtblick in Bettis Leben bilden die Besuche der freiwilligen Betreuer, die einmal in der Woche das Shelter besuchen, um den Hunden für eine Stunde ein bisschen Abwechslung und menschliche Nähe zu schenken. Betti nimmt das Angebot stets dankbar an. Sie rennt dann mit ihren Leidensgefährten um die Wette, denn trotz ihres Alters ist sie noch sehr fit. Zwischendurch läuft sie immer wieder zu den Betreuern und bettelt um etwas Liebe und ein paar Streicheleinheiten.


Die freiwilligen Helfer beschreiben Betti als besonders freundliche und sanfte Hündin. Sie ist noch immer sehr verspielt, verträgt sich gut mit ihren Artgenossen und geht bei den kurzen Spaziergängen durch das Sheltergelände brav an der Leine.


Könnten Sie sich vorstellen, dieser lieben, den Menschen trotz allem zugetanen Hündin für ihre letzten Lebensjahre noch ein schönes Heim zu schenken? Sie braucht wirklich nicht viel: Ein weiches Kissen für die alten Knochen, anständiges Futter, ein bisschen spielen und spazieren gehen, genügend Zeit, um sich an das ihr völlig fremde, gute Leben zu gewöhnen – und vor allem ganz viel Liebe.

Darf sich Betti Ihnen anschließen? Dann lassen Sie es uns bitte wissen. Vielen, lieben Dank!

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)

Lebenslichter 03.11.2021, 19.28| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Sie ist noch immer sehr verspielt, verträgt sich gut mit ihren Artgenossen, und geht bei den kurzen Spaziergängen, durch das Sheltergelände, brav an der Leine.,

Ein Leben im Licht


https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/638375263450809/

SCHAUT NUR,  DORT OBEN!

Durch die schmalen Fenster dort oben kann ich den strahlend blauen Himmel sehen! Keine einzige Wolke zieht vorbei! Ach, was müsst Ihr es jetzt schön haben da draußen!


Wie schön muss es jetzt sein, sich in der Sonne zu räkeln!? Wie schön muss es jetzt sein, sich im grünen Gras zu wälzen und die Wärme zu spüren!?


Meine Pfoten sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt ist es hier drinnen in der Hölle. Richtig hell wird es auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben.


Es ist so fürchterlich trostlos hier - all die verzweifelten Seelen, all das Elend, der ständige Lärm, Hunger und die vielen Beißereien... Wie soll ich das noch länger ertragen? Ich bin doch viel zu schwach und sensibel für diese Hölle!



Wie sehr wünschte ich mir, ich wäre jetzt da draußen, bei dir in der Sonne! Sorglos, satt und glücklich!

Wie sehr wünschte ich mir, ich müsste keine Angst mehr haben, ob ich diesen Tag und die kommende Nacht überlebe! Wie sehr wünschte ich mir, bei einem geliebten Menschen ein Heim und Geborgenheit zu finden!


Kannst Du auch den blauen Himmel sehen? Bist Du vielleicht mein Mensch und möchtest die Sonne mit mir gemeinsam genießen?


Dann schreibe bitte schnell an:

 Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

Deine/Eure traurige INIMA


http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 02.11.2021, 19.14| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Meine Pfoten, sind schon ganz aufgequollen und schmerzen, so nass und kalt , ist es hier drinnen in der Hölle., Richtig hell wird es, auch nur im Sommer, wenn die Sonne stark genug ist, um uns ein wenig Licht zu geben. ,

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 66 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

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und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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