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Unsere erste gemeinsame Nacht

...verlief vollkommen ruhig. Zaika blieb in ihrem Séparéé, so dass Barny, Nelly und Woody ihre volle Bewegungsfreiheit hatten. Allerdings glaube ich, dass die Süße kaum geschlafen hat; denn jedes Mal, wenn ich nach ihr gesehen habe, stand sie gleich hinter der Tür und wedelte mich schüchtern, aber anscheinend doch froh, mich zu sehen, an. Und ihre beiden Betten sehen zu glatt aus, als dass da jemand länger drin gelegen hätte.

Um drei Uhr habe ich mit ihr eine kleine Gassirunde übers Grundstück gemacht. Sie hatte gestern doch einen riesigen Durst und dementsprechend viel getrunken. Aber sie war nachtsüber stubenrein, erst bei der Morgenrunde durch den Garten blubbte es. So konnte ich gleich die erste Probe fürs Labor einsammeln. Man braucht ja jeweils eine von drei aufeinanderfolgenden Tagen, um wirklich alle eventuell unerwünschten Mitreisenden aufzuspüren.

Ansonsten scheint für Barny und Nelly der Knochen weitestgehend gefressen. Sie sind vielleicht noch nicht hellauf begeistert von dem Familienzuwachs, aber sie sehen es eher gelassen. Ich dachte mir das schon, Barny ist sowieso der Toleranteste, den man sich vorstellen kann. Und unsere kleine Schwarze hat mit etwas größeren Hündinnen keinerlei Probleme. Bloß der Woodymann tut sich noch ein bisschen schwer. Er kann die neue Situation noch nicht einschätzen und ist eher misstrauisch (aber nicht böse, nur vorsichtig) und zu große Annäherung lehnt er noch ab. Dabei war er vor zweieinhalb Jahren in derselben Lage wie Zaika jetzt. Leider hat er das vergessen. Aber wir lassen uns alle Zeit der Welt, und aus Erfahrung wissen wir, dass die Neugier irgendwann stärker wird als die Ablehnung (wie bei mir - ich bin Brillenträgerin, seit meine Neugier stärker wurde als meine Eitelkeit...).

Nachmittags will ich versuchen, ein paar erste Fotos zu schießen, die es dann natürlich auch bald zu sehen gibt.

Jetzt geht´s mit der kleinen Truppe gleich wieder in den Garten. Ich wünsche Euch allen einen gemütlichen, sturm- und regenfreien Sonntag!

Lebenslichter 17.03.2019, 10.53

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Karin

Ich freue mich für die Kleine, dass Sie so ein Glück und hat bei Ihnen so ein liebes und schönes Zuhause gefunden hat. Man kann nur den größten Respekt für Ihr Tun haben.

Herzliche Grüße aus Bayern

vom 17.03.2019, 19.57
Antwort von Lebenslichter:

Liebe Karin! Wie es scheint, hatten wir ebenso viel Glück. Lily ist eine sehr liebe Hündin, die einfach nur noch rein gar nichts vom "richtigen" Hundeleben weiß. Dafür kennt sie Dinge, die wir gar nicht kennen wollen. Wir werden uns redlich bemühen, sie all die schlimmen Jahre bald vergessen zu lassen (ich schreibe noch darüber). Geben und Nehmen halten sich dabei allerdings nicht die Waage - wir bekommen viel, viel mehr zurück, als wir geben.

Vielen Dank fürs Lesen und Ihren lieben Kommentar. Kommen Sie gut in die neue Woche!

Herzlichst,
Sabine

1. von Josi

Moin von der See.

Das klingt doch schon gut. Dass sich Hunde nicht immer direkt mit einer Party in die Arme springen, ist doch normal. Ich als Mensch, mach das ja auch nicht. Drum gelte ich ja auch als "seltsam". Demnach gestatten wir es den Tieren ja auch. Bin mal gespannt, wie sich das weiter entwickelt.

GLG Josi

vom 17.03.2019, 13.17
Antwort von Lebenslichter:

MOIN zurück!

Also, das dickste Eis schein inzwischen gebrochen zu sein. Es braucht eben alles seine Zeit, die Kleene ist ja auch noch nicht einmal 24 Stunden hier. Dafür verhalten sich alle wirklich super (was man von den meisten Menschen vielleicht so nicht behaupten könnte...).

Danke, dass Du Dir die Zeit zum Lesen und Kommentieren genommen hast. Ich wünsche Dir ganz viel Schönes!
Sabine

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Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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