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Ein neuer Anlauf




Noch einmal war es für eine längere Weile ruhig hier auf meinen Seiten bei den persönlichen Einträgen. Ich brauchte diese Zeit ganz dringend für mich. Denn was in den vergangenen drei Jahren an Gefühlen auf mich eingestürmt ist – von Unglauben, Entsetzen und Fassungslosigkeit über Verzweiflung, Traurigkeit, Ekel und Wut – lässt sich  erst nach und nach aufarbeiten. Mein Abscheu vor den Menschen hat sich womöglich noch verstärkt. Es tut mir leid, dass ich zu dieser Rasse gehöre und damit ein Teil all dieser Ungeheuerlichkeiten bin. An manchen Tagen habe ich stundenlang nur wie gelähmt da gesessen und mir die Seele aus dem Leib geweint. Ich werde auch in Zukunft noch sehr viel weinen; trotzdem reichen alle Tränen der Welt nicht aus, um diese armen Geschöpfe zu betrauern. Besonders unerträglich ist mir die Tatsache, dass ich jahrzehntelang von alldem nichts geahnt und einfach so dahin gelebt habe. Mein einziger Trost sind unsere Hunde, und der Sinn meines Lebens besteht von jetzt an darin, alles zu tun, was in meinen bescheidenen Kräften liegt, um ihren Leidensgefährten zu helfen.

Ich bin gefragt worden, warum gerade die Hunde? Was ist mit den Millionen ausgebeuteten und gequälten Nutz-, Schlacht- und Versuchstieren? Und ja, ich habe oft ein schlechtes Gewissen, weil ich unsere Lieblinge mit Fleisch füttere. Schließlich, Tier ist Tier und tot ist tot. Desewegen ersetze ich einen Teil ihres Futters inzwischen durch vegane Alternativen und es bekommt ihnen glänzend. Ansonsten versuche ich, gewissenhaft zu leben und den Schaden, den ich anrichte, möglichst gering zu halten. Mit einer entsprechenden Lebensweise lässt sich schon allerhand erreichen. Doch man kann nicht an allen Fronten gleichzeitig kämpfen, und Hunde stehen mir seit meiner Geburt besonders nahe. Tatsächlich waren sie mir schon immer weitaus lieber als Menschen.

Ständig nur anzuklagen und zu verurteilen, bringt allerdings nichts ein. Kritik ist notwendig und angebracht, Missstände müssen aufgezeigt werden, Gewalt, Grausamkeit und Empathielosigkeit gegenüber unseren Mitgeschöpfen dürfen nicht länger totgeschwiegen werden. Denn ganz sicher gibt es da draußen viele wie mich, die bisher völlig ahnungslos waren und sagen: "Hätte ich das alles doch früher gewusst…" Aber bekanntlich folgt Energie der Aufmerksamkeit. Deswegen will ich hier weiterhin vor allem von dem unermüdlichen Einsatz der Tierschützer in Rumänien und Russland (wie in vielen anderen Ländern) und den Silberstreifen am Horizont, die es trotz aller Dunkelheit immer wieder gibt, berichten. Und ich werde von dem Glück und der Freude erzählen, die wir tagtäglich mit unseren Vierbeinern erleben dürfen. Vielleicht gelingt es mir, dem einen oder anderen Leser die Angst vor dem Tierheim-, besonders dem Auslandshund zu nehmen, auf dass möglichst viele dieser armen Wesen den Sprung aus der Hölle in ein Leben schaffen, das den Namen auch verdient. Das ist meine Art, all die Unzähligen zu ehren, denen ich persönlich nicht zu helfen vermag. Damit wir verstehen, dass Hunde fühlende, leidens- und liebesfähige Geschöpfe sind; und dass Tierschutz keine Marotte einiger idealistischer, weltfremder Spinner ist, sondern eine allgemeine Sache der Menschlichkeit – eben eine Selbstverständlichkeit.

Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Sie können viel mehr Freude schenken, wenn...

Weihnachten ist für viele Menschen das Fest der Freude und der Liebe. Das Bild von fröhlichen Menschen und vor allem von lachenden Kindern, die mit ihren neuen Haustieren unter dem Weihnachtsbaum spielen hat wohl jeder zukünftige Heimtierhalter und der liebende Mensch, der Tiere verschenken möchte, im Sinn. Leider wird häufig aufgrund einer solchen romantischen Vorstellung oder auch nach langanhaltender Quengelei der Kinder ein Tier unter den Weihnachtsbaum gesetzt, über dessen wahres Wesen und dessen Bedürfnisse meist nicht ausreichend nachgedacht wurde.

Nicht selten stellt sich dann erst am Weihnachtsmorgen die Frage, was das Tier eigentlich fressen muss - da stellt sich die Frage aber wirklich zu spät - und es wird schwer, passendes Futter an einem Feiertag zu besorgen. Oder aber es wird einem bewusst, dass der ausgesuchte Käfig, der im Zoogeschäft so groß aussah in Wahrheit zu klein ist. Möglicherweise gefällt dem Beschenkten aber das Tier auch gar nicht oder er hatte eine ganz andere Vorstellung davon, wie die Unterkunft für sein Tier auszusehen hat.

Jeder Umgebungswechsel ist für die Tiere sehr anstrengend. Gerade kleine Heimtiere wie Vögel, Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen und Reptilien benötigen in den ersten Tagen in der neuen Heimat viel Ruhe, um sich einleben zu können. Die Weihnachtsfeiertage mit dem dazugehörigen Trubel, Familienfeiern und Besuchen sind absolut nicht dafür geeignet, einem scheuen Tier die Angst zu nehmen. Landschildkröten werden für den Weihnachtsverkauf sogar von ihrem Winterschlaf abgehalten. Sensible Hunde oder Katzen werden durch den Weihnachtstrubel verschreckt.

Spätestens im neuen Jahr gehts dann richtig rund: das niedliche Kaninchen wurde größer und fing an zu beißen, die Meerschweinchen waren zu laut, der Hamster stand erst nach 23 Uhr auf, die Landschildkröte ist doch nicht so aktiv wie erhofft, die Mutter war allergisch gegen den neuen Hund, dieser war noch dazu unsauber und die Katze hat das Sofa zerkratzt - jetzt erst merken die neuen Tierhalter, dass ihre Tierwahl vielleicht doch nicht ganz passt - und viele Tiere, die in weihnachtlicher Vorfreude gekauft wurden, sind nun nur noch lästig und müssen wieder weg. Die Tierheime sind nach Weihnachten überfüllt mit mit niedlichen Tierchen die unpassend verschenkt wurden. 


Deshalb legen Sie bitte Stofftiere unter den Baum! Sie können viel mehr Freude schenken, wenn Sie folgendermaßen vorgehen:

Legen Sie statt eines lebenden Tieres ein passendes Stofftier mit Gutschein unter den Baum. So hat der Beschenkte etwas worauf er sich weiter freuen kann. Kaufen Sie ein paar Bücher über das ausgewählte Tier oder drucken Sie Informationen aus dem Internet aus. 

Während der Feiertage ist dann viel Zeit, die Bücher zu lesen, passende Gehege auszusuchen oder sogar selber zu bauen. Die zukünftigen Halter können sich im Internet weiter informieren und so schon vorab Vieles über ihre neuen Hausgenossen lernen. Manchmal wird dabei bemerkt, dass man eine falsche Vorstellung vom Tier hatte, mitunter wird ein anderes Haustier gewählt. Aber noch häufiger lernen die Besitzer gleich vieles über tiergerechte Haltung. Es macht sogar richtig Spaß, sich vorab mit der Einrichtung eines Geheges oder dem Aussuchen eines Kratzbaums oder Hündekörbchens zu befassen. Eine artgerechte Unterbringung zu schaffen, geht nicht von heute auf morgen. Das braucht Zeit und der Beschenkte möchte seine eigene Vorstellung auch mit verwirklicht sehen. So wird die Vorfreude auf das neue Tier gesteigert und das Tier kommt zu Menschen, die sich darauf vorbereitet haben und wird sich von Anfang an wohl fühlen. Nur so entstehen echte Freundschaften zwischen Mensch und Tier!

Nach den Feiertagen können Sie dann in aller Ruhe in die Tierheime der Umgebung fahren und zwischen unzähligen Tieren aller Art in allen Altersgruppen wählen. Gerade diese Tiere haben es verdient, in ein schönes Zuhause zu kommen. Keine Angst vor diesen Tierheimtieren - Jungtiere im Tierheim benehmen sich nicht anders als Jungtiere im Zoogeschäft. Auch Rassetiere bekommen Sie im Tierheim. Es spricht auch viel dafür, zuerst einmal einem älterem Tier, dessen Charakter schon bekannt ist, ein schönes Zuhause zu geben. So können Sie diese Tierarten erst einmal in Ruhe kennen lernen und übernehmen die Verantwortung für ein Tier über einen überschaubaren Zeitraum.

© Copyright TASSO e.V.

Tiere sind keine Sache, sondern Lebewesen und unsere Mitgeschöpfe. Bitte behandeln Sie sie als solche und nicht als Wegwerfware.
In diesem Sinne,

GESEGNETE WEIHNACHTEN ALLER KREATUR!


Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

Nicht nur zum Kuscheln!

Die Weihnachtszeit, heißt es, ist die schönste Zeit des Jahres. Damit die Adventszeit und vor allem Heiligabend auch für unsere Vierbeiner ein leises und friedvolles Fest werden, möchte die Tierschutzorganisation TASSO e.V. Tierbesitzern und Menschen, die über die Anschaffung eines Haustieres nachdenken, Denkanstöße für die Weihnachtszeit geben.

TASSO appelliert an alle Eltern: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!

Hunde- und Katzenkinder kommen bei den Menschenkindern sehr gut an und schleichen sich ganz leise in ihre Herzen. Da hören Eltern im Advent schon das ein oder andere Mal: „Mama, ich möchte einen Hund haben!“


TASSO warnt: Tiere sind keine Geschenke! Die Anschaffung eines Haustieres muss stets gut überlegt und mit dem Nachwuchs im Vorfeld ausgiebig besprochen werden. Denn: Oft ist den frisch gebackenen Tierhalten das Ausmaß an Arbeit, das ein Tier macht, nicht bewusst, oder es stellt sich heraus, dass Wohnungen zu klein sind oder ein Familienmitglied allergisch auf das Tier reagiert.

„Ein Haustier bringt auch Verantwortung mit sich“, sagt Philip McCreight, Leiter von TASSO. „Auf der Tagesordnung stehen nicht nur Kuscheln, Schmusen und Streicheln, sondern auch regelmäßiges Gassi gehen, Saubermachen und Füttern. Wenn Eltern und Kinder nicht an einem Strang ziehen, wird das unüberlegt geschenkte Haustier schnell zur Belastung.“ TASSO empfiehlt, sich für die Auswahl des geeigneten Haustieres Zeit für die Überlegung zu nehmen, welches Tier am besten zum Rest der Familie passt und zuallererst die Tierheime zu besuchen oder bei seriösen Tierschutzorganisationen Ausschau nach einem neuen Familienmitglied zu halten. 

Ganz unkompliziert geht das beispielsweise im ersten Schritt über das von TASSO betriebene Online-Tierheim shelta:

www.shelta.net


Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

Bevor Ihr uns anschafft



...beantwortet Euch bitte die folgenden Fragen ganz ehrlich:

"Viele Tiere werden recht alt, Meerschweinchen und Kaninchen können 8 Jahre alt werden, Hund und Katze werden noch älter, Schildkröten können sogar weit über 80 Jahre alt werden! - Können und wollen Sie sich so lange um diese Tiere kümmern?

Manche Tierarten wie Ratten, Hamster und Mäuse hingegen werden meist nicht älter als 2 Jahre - können Sie und Ihre Kinder damit umgehen den geliebten Hausgenossen so schnell wieder zu verlieren?

Sind alle in der Familie mit den neuen Hausgenossen einverstanden und bereit, sich um die Tiere zu kümmern?

 Liegen evtl. Allergien vor? Alle Familienmitglieder sollten sich testen lassen. Dabei wird nicht nur eine Allergie auf das entsprechende Tier getestet - viel häufiger werden gerade Kleintiere wegen einer Heuallergie (dieses gehört in fast jedes Kleintierheim und ist für Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas sogar Grundnahrungsmittel), Stauballergie (Käfigeinstreu staubt immer - auch staubarme Einstreu) und ggf. auch auf das Futter der Tiere getestet.

Wohin mit den Tieren im Urlaub? Gerade bei Käfigtieren ist es nicht leicht, einen geeigneten Urlaubspflegeplatz zu finden. Tierpensionen sind kostspielig, das muss eingerechtnet werden.

Nicht alle Tiere sind von Anfang an stubenrein, mache Tiere werden es nie - bekommen die Tiere trotzdem Auslauf in der Wohnung? Behalten Sie auch einen Hund, der nicht Ihren Wünschen entspricht?

Nager könnten beim Auslauf Möbel, Bücher und andere Dinge annagen. Katzen wissen nicht immer, was Kratzbaum und was Sofa ist, und schon mancher Hund fand einen Designerschuh essbar - nehmen Sie das in Kauf?

Reptilien haben ganz besondere Ansprüche an die Pflege. Viele unterliegen dem Bundesartenschutz und müssen auch bei den entsprechenden Stellen registriert werden!

Sind die gewünschten Tiere vom Vermieter erlaubt? Manche Reptilienarten, sowie Hunde und Katzen müssen vom Vermieter genehmigt werden.

Kranke Tiere müssen vom Tierarzt behandelt werden - Sind Sie bereit, dafür Geld auszugeben und zwar Beträge, die den Anschaffungswert des Tieres bei weitem übersteigen?

Die Pflege eines Tieres muss immer in den Händen Erwachsener liegen, kein Kind ist in der Lage sich immer um sein Tier zu kümmern. Kinder können oft nicht abschätzen, wie wichtig das tägliche Versorgen der Tiere ist. Kinder vergessen im Spiel ihre Kraft und können Tiere verletzen. Egal um welches Tier es sich handelt, ein erwachsener Mensch muss sich jeden Tag um dieses Tier kümmern.

Alle Tiere, welche in Käfigen oder Terrarien gehalten werden, benötigen sehr viel Platz - mehr als ein kleiner Käfig im Regal. Einige Tierarten fühlen sich in Außengehegen wohler, mache brauchen die Sommersonne um gesund zu bleiben.

Dies sind nur einige Fragen die vorab zu klären sind, prüfen Sie bitte gewissenhaft, ob Sie wirklich bei allen Fragen ganz sicher sind."

© www.diebrain.de


Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

Geschenke in letzter Minute - aber immer noch zur rechten Zeit!


Was gibt es Schöneres, als Schenken und beschenkt zu werden? Die leuchtenden Augen und vor Aufregung geröteten Wangen der Kinder gehören zum Weihnachtsfest einfach dazu. Aber was schenken wir den Großen und denen, die selber schon alles haben? Hier bieten sich Patenschaften als sinnvolle Gabe und Zeichen des Mitfühlens an.


Die Streunerhunde in Rumänien haben eine schwere Zeit hinter sich; Tausende wurden dieses Jahr getötet oder misshandelt. Und die Tiere brauchen gerade jetzt unsere Hilfe, denn der eisige rumänische Winter ist mit voller Härte da.

VIER PFOTEN setzt alles daran, den Streunertieren zu helfen. Momentan arbeiten wir in den kleinen Ortschaften rund um die Hauptstadt Bukarest, wo sehr viele herrenlose Hunde auf den Straßen um ihr Überleben kämpfen.

So wie der junge Schäfermischling Shah, den sein Besitzer nicht mehr wollte und ihn einfach über den Zaun geworfen hat. Shah hat sich dabei die Hinterbeine so verletzt, dass er nicht mehr gehen konnte. Unsere Mitarbeiter fanden den armen Hund, behandelten ihn und brachten ihn in das von VIER PFOTEN unterstützte Tierheim Speranta. Heute besitzt er einen kleinen Rollstuhl und kann fröhlich mit seinen Freunden spielen.


Auch Sie können den Tieren helfen: Verschenken Sie eine Patenschaft für Streunerhunde. Damit halten Sie nicht nur symbolisch Ihre schützende Hand über die wehrlosen Hunde, sondern bereiten einem lieben Menschen zu Weihnachten auch noch eine große Freude. Denn mit € 20.- im Monat tragen Sie dazu bei, dass wir auch in der Zukunft den Streunern helfen können.

Die Streunerhunde brauchen dringend unsere Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns!

Vielen herzlichen Dank und eine friedvolle Weihnachtszeit.

Ihr VIER PFOTEN Team

PS: Sie können sich die Patenschaft natürlich auch selber schenken, für die Streuner ist sie in jedem Fall ein Geschenk.

Bitte verschenken Sie eine Streuner-Patenschaft:


Anmerkung:

Selbstverständlich dürfen Sie gern eine andere Organisation auswählen, die Sie mit einer Patenschaft oder Einmalspende unterstützen möchten. Die Welt ist groß, und das Leid der Tiere ist es auch. Wir selbst haben seit einigen Jahren mehrere Patenschaften bei zwei deutschen Vereinen übernommen, die sich in Rumänien engagieren und bei denen wir wissen, dass unser Geld nicht in irgendwelchen dunklen Kanälen versickert, sondern wirklich den Hunden zugute kommt.



Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

Es ist einfach und geht so schnell!


Die Kozhuhovo-Hunde,

die freiwilligen Betreuer und wir

brauchen dringend Ihre/Eure Unterstützung!

 

Seit dem Sommer dieses Jahres geht das Gerücht um, dass das Gelände des Kozhuhovo-Shelters von der Stadt an einen Investor verkauft werden soll, die Hunde und Katzen den Shelters an einen anderen Ort umgesetzt werden sollen.

Seit gestern haben die Betreuer nun Gewissheit, und schon Ende Februar soll der Umzug stattfinden: Etwa 40 Kilometer südlich von Moskau, auf das Gelände einer hochbelasteten Mülldeponie.

Wir sind sprachlos und entsetzt und wollen die Betreuer dabei unterstützen, diese Katastrophe abzuwenden. Weder ist das Gelände geeignet, noch lässt sich im eiskalten russischen Winter in so kurzer Zeit etwas qualitativ Hochwertiges aufbauen, noch kann ein geordneter Umzug der in Dreier- oder Vierergruppen zusammensitzenden Hunde erfolgen. Die Betreuer können die neue Örtlichkeit mehr oder weniger nicht mehr erreichen, und ob dort eine medizinische Versorgung der Hunde überhaupt stattfindet und wenn ja, in welcher Form und Qualität – all das steht in den Sternen. Betroffen sind neben den 3.000 Hunden auch mehrere hundert Katzen. 


BITTE unterschreiben Sie die Petition! Jede, wirklich jede einzelne Unterschrift zählt.

Wir haben in Rumänien gute Erfahrungen damit gemacht, dass schlechte Presse einiges bewegen kann. Russland ist nicht Rumänien, aber auch dort will niemand negativen Schlagzeilen.

Und BITTE teilen Sie die Inserate, machen Sie Freunde und Bekannte auf unsere wunderbaren Hunde aufmerksam, damit wir für möglichst viele von ihnen ein schönes Zuhause finden!

Lassen Sie uns gemeinsam für die vergessenen Seelen im Shelter Kozhuhovo kämpfen. Sie haben nur uns. Vielen, lieben Dank!

 

Hier geht es zur Petition:

https://l.facebook.com/l.php...

https://chng.it/8SBXzkYBMK

 

Und hier der Petitionstext in deutscher Übersetzung. Manches ist fehlerhaft, aber das Wesentliche ist zu verstehen. BITTE nehmen Sie sich einen Moment Zeit zum Lesen.

 

"Freunde, wir brauchen eure Hilfe und ein Maximum an Öffentlichkeitsarbeit! Uns, den freiwilligen Helfer des Tierheims, habt man seit dem Sommer verheimlicht, dass das Gebiet für die Verlegung des Tierheims schon vor langer Zeit ausgewählt wurde und 85 km vom derzeitigen Standort in Neu-Moskau, hinter der zentralen Ringstraße, liegt!

Bitte unterzeichnen Sie die Petition und verbreiten Sie unseren Beitrag! Jetzt hoffen wir nur noch, dass Sie und die Medien sich für uns einsetzen können! Denn die Dokumente für den Umzug des Tierheims bis Ende Februar sind bereits vom Bürgermeisteramt in Moskau unterzeichnet worden!

Das Tierheim Kozhukhov fängt Hunde im östlichen Bezirk Moskaus auf und befindet sich nur wenige Kilometer von der Moskauer Ringstraße entfernt in der Nähe der Metrostation. Die meisten unserer Freiwilligen leben hier im Osten oder in benachbarten Bezirken. Alles - das Gassi gehen mit den Hunden, die Überprüfung ihres Gesundheitszustands, die Überprüfung der Verfügbarkeit von Futter und Wasser und vor allem die Unterbringung - ruht auf unseren Schultern.

Wir haben im Tierheim ständig Probleme mit dem Futter, der Reinigung und den Mitarbeitern, und nur wenn wir uns mit diesen Problemen befassen, können wir sie vorübergehend lösen, bis zum nächsten Mal. Das ist unsere Art zu leben.

Im letzten Jahr wurde in der Umgebung des Tierheims massiv gebaut. Wir wurden gewarnt, dass sie sich ein neues Gebiet suchen, aber sie haben uns die ganze Zeit mit Lügen gefüttert. Und erst gestern haben wir durch Zufall erfahren, dass alles schon längst beschlossen war: Das Tierheim wird Anfang nächsten Jahres 85 km vom jetzigen Standort entfernt verlegt!

Es befindet sich im Gebiet Neu-Moskau im Südwesten, hinter der Ringstraße (die die Stadt in etwa 45 km Entfernung umrundet). Es ist für uns alle sehr, sehr weit weg, Moskau ist riesig, der Verkehr ist schrecklich, wir kommen einfach nicht hin!

Und die Gegend ist ein Alptraum: Sie ist nicht nur weit weg für alle Freiwilligen, für unsere Ärzte und Mitarbeiter, sondern liegt auch auf einer stillgelegten Mülldeponie, auf der mehr als 1 Million Tonnen Müll vergraben sind - #Malinovka.

Natürlich werden wir nicht in der Lage sein, so weit zu reisen, viele von uns haben kein privates Auto, und niemand von uns hat 5-6 Stunden zusätzliche Zeit für die Reise.

Wir geben unsere letzte Energie für die Freiwilligenarbeit auf, wir opfern unsere Ruhe, unsere Gesellschaft, unser Geschäft, alles, um den unglücklichen Tieren zu helfen.

Bei jedem Wetter - Kälte, Hitze, Schnee, Regen - gehen wir ins Tierheim, gehen spazieren, putzen, füttern. Egal, wer wir außerhalb der Mauern des Tierheims sind, egal, welche Geschäftsanzüge wir tragen, egal, wie hart wir arbeiten, wir alle versammeln uns hier und nehmen absolut kostenlos eine Schaufel, putzen Scheiße, verteilen Heu, schleppen schwere Kisten mit Dosenfutter, trainieren Hunde kaum an der Leine, bringen sie zu komplizierten Operationen in Kliniken, zu Ausstellungen, holen sie ab, schicken sie weiter, treffen Gäste...

All das wird verloren sein!!!

Kaum jemand wird mehr Zeit und Energie aufwenden können, denn alle sind bereits überlastet.

Und würden potenzielle Besitzer über das CCAD hinaus reisen, um einen Tierheimhund kennenzulernen?

Sobald das Tierheim keine Freiwilligen mehr hat, ist die Hölle los. 2.700 Hunde werden verloren gehen!

Informationen über den Umzug wurden den Freiwilligen absichtlich vorenthalten. Der gewählte Standort ist für die Menschen unzugänglich, es gibt keinen Verkehrsknotenpunkt, und die meisten Freiwilligen, Mitarbeiter und Ärzte sind autofrei.

Das bedeutet, dass das Tierheim ein Team von wirklich engagierten Ärzten, Mitarbeitern und uns Freiwilligen verlieren wird, auf deren Schultern und Kosten das Überleben und die Unterbringung der Tiere weitgehend ruht.

3.000 Hunde und 400 Katzen werden ohne regelmäßigen Auslauf, ohne Reinigung und ohne Futter bleiben. Und diejenigen, für die sie "schmutzige Tiere" sind, werden als Arbeiter rekrutiert, und die Geschichte wird sich im Kreis drehen: Verhungern, Schlachten mit Schaufeln und Brechstangen, Reisen mit einem Sturmgewehr durch die Gehege, um Tiere zum Spaß zu erschießen. Wir haben das alles schon durchgemacht, wir dachten nur, die Nuller- und Zehnerjahre lägen hinter uns, die Gesetze würden greifen und wir wären alle zivilisierter geworden. 

Wir fordern, den Schutzraum auf dem Gelände von EAD zu belassen und die Erreichbarkeit sowohl mit privaten als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erhalten."

#Tierheim Koschuchowsky #Tierheim Koschuchowsky #SOS #Moskau #MAO

 

https://chng.it/xLsrY86Pmb

 

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

 


Lebenslichter 08.02.2022, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL

Ein neues Leben für Jenny!

Seit gut einem Jahr bereichert Jenny nun unser Leben. Noch hat sie nicht wirklich Vertrauen gefasst - zuviel ist ihr von Menschenhand angetan worden. Aber wir lieben sie und geben ihr alle Zeit, die sie braucht. Wir sind dankbar für diese zauerhafte, berührende Hundeseele.


Das Leid bringt die stärksten Seelen hervor...die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät..

In einigen Momenten sieht Jenny aus als würde sie lächeln, ganz zart, ganz schüchtern. Es verleiht ihrem Gesicht so ein Strahlen. An Jennys Gesicht bleibt der Blick hängen, unweigerlich. Was ist dieser zarten Hündin nur geschehen?

JENNY wurde im September 2015 geboren und kam als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Sie war sehr verängstigt und verstand die Welt nicht mehr. Nichts war mehr so wie es einmal war. Die Betreuer bemerkten, dass Jenny ein Problem mit ihrer Haut hatte. Immer wieder traten entzündete Stellen im Gesicht und an den Ohren auf. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass Jenny an einer Vaskulitis litt. Jenny wurde daraufhin gründlich behandelt, und heute zeugen nur noch die Narben von dieser schweren Zeit, die Jenny so tapfer durchgestanden hat.

Jenny hat durch die notwendigen Fahrten im Auto zur Klinik das Autofahren schätzen gelernt. Auch das Tragen eines Geschirrs und das Gehen an der Leine hat sie hier gelernt. Das Ganze war sicher auch eine willkommene Abwechslung vom Shelter-Alltag. Denn Abwechslung ist hier Mangelware. Nur einmal in der Woche, wenn die freiwilligen Betreuer zu den Hunden kommen, kommt für eine Stunde etwas Spaß und Abwechslung in das Leben der Hunde. Doch die Zeit ist immer zu kurz, und dann heißt es wieder warten bis nächste Woche.

Trotz aller Widrigkeiten hat Jenny gelernt Vertrauen zu den Menschen zu haben. Zwar ist sie anfänglich etwas schüchtern, aber das gibt sich mit etwas Geduld. Dann taut Jenny auf und schaut mit ihrem leisen Lächeln und wunderschönen Augen und genießt es, beachtet zu werden. 


Wir wünschen uns für diese besondere Hündin besondere Menschen, die Jennys Narben nicht abschrecken, sondern die ihr ins Herz schauen und die Narben als Teil ihrer Lebensgeschichte akzeptieren. 

Wir suchen für Jenny einen Platz auf Lebenszeit bei verantwortungsvollen Menschen, die ihr Zeit geben anzukommen und die Welt außerhalb des Shelters zu entdecken. Denn Jenny kennt bisher nur dieses Leben hinter Gittern. Sie wird Zeit brauchen die Welt „draußen“ zu verstehen.

Jenny versteht sich gut mit anderen Hunden und könnte auch als Zweithund vermittelt werden. Ob sie sich allerdings mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Wenn Sie von diesem süßen Lächeln genauso verzaubert sind wie wir und sich ernsthaft vorstellen können, Jenny ein neues Leben zu schenken, freut sich die zuständige Vermittlerin über eine Nachricht von Ihnen. 

Lebenslichter 05.02.2022, 18.50 | (0/0) Kommentare | PL

Leben im Nichts

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein Wort vorab: Niemand soll glauben, es müsse den gesamten Betrag, zum Beispiel für eine Schutzhütte, allein stemmen. Jeder noch so gering erscheinende Betrag (2€, 5€ oder so viel, wie jeder entbehren kann, ohne sich selbst einschränken zu müssen), ist eine unschätzbare Hilfe. Es gibt einen sehr schönen Satz: "Wenn viele Menschen viele von Herzen kommende, kleine Dinge tun, entsteht ein wunderbares, großes Ganzes." Bitte helfen Sie mit, wenn Sie können. Diese Hunde haben nichts verbrochen; sie können nichts dafür, dass sie in eine Welt hinein geboren werden mussten, die keinen Platz für sie hat. 

Übrigens: Die Vereine, die ich Ihnen hier auf meinen Seiten vorstelle, arbeiten ausnahmslos ehrenamtlich und unentgeltlich. Sie sind als gemeinnützig anerkannt und stellen Ihnen gern eine Spendenbescheinigung aus.


Notfallsituation im Public Shelter Târgu Jiu!

Jeder Tag ist ein Notfalltag für Carmena. Das Public Shelter wurde gerade erweitert, und es werden täglich mehr und mehr Hunde von den Hundefängern dort eingesperrt.

In der Stadt stehen Bürgermeisterwahlen an, an und die Verantwortlichen möchten die Straßen " säubern", um vor den Bürgern gut dazustehen. Die Straßenhunde stören das Bild -  doch auch wenn sie alle eingefangen und weggesperrt würden, sauber wären die Straßen dennoch nicht. Zuviel Blut von unschuldig Getöteten klebt auf dem Pflaster.

Für Carmena ist es ein Albtraum, denn sie muss die Konsequenzen tragen und ertragen, weil die Hunde wahllos in die Zwinger gesetzt werde.  Viel zu oft findet sie Hunde, die von anderen schwer verletzt wurden oder tot gebissen wurden. Die Hunde können nichts dafür, die Angst, der Hunger und der Stress sind einfach zu groß.

Wir brauchen dringend Eure Hilfe, um den Wahnsinn wenigstens im Ansatz zu bewältigen!

DANKE für jede Hilfe!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 


Ein weiterer Außenbereich des Public Shelter Târgu Jiu ist  ist inzwischen fertig gestellt -13 Zwinger voller Kälte und mit NICHTS!!!! 

13 Zwinger voller armer Seelchen und Schicksale - sie haben alles verloren und kaum eine Chance, wieder lebend herauszukommen! Die ersten 10 Hunde sind schon eingekerkert worden, und es werden viele weitere folgen.

In diesen Zwingern haben die Hunde GAR NICHTS - NICHT EINMAL HÜTTEN, VERNÜNFTIGE WASSER- ODER FUTTERNÄPFE

DAS WOLLEN WIR ÄNDERN!

Wir möchten gerne 13 große isolierte Hütten kaufen.
Eine Hütte kostet 110,00€ plus 240,00 € Transportkosten für alle
Es ist Winter in Rumänien, und diese Hunde haben nichts, wohin sie sich zurückziehen und etwas aufwärmen können.

Auch müssen die Zwingerwände unbedingt verändert werden, denn die Löcher sind zu groß und die Hunde stecken ihre Köpfe hindurch, was lebensgefährlich ist.

Futternäpfe und Wassereimer werden ebenso benötigt.

BITTE HELFT UNS, DAS LEBEN DIESER HUNDE EIN WENIG LEBENSWERTER ZU MACHEN

Sie haben nur uns!

Unser Spendenkonto:

 Saving Angels Deutschland e.V.
IBAN: DE16700222000020252197
BIC: FDDODEMMXXX

PayPal: SavingAngelsDeutschland@yahoo.com
Verwendungszweck: Hilfe für das PS Târgu Jiu 

https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 01.01.2022, 19.02 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Tränen des Glücks

...sind bei uns geflossen, als wir gestern vom Verein die Nachricht bekamen, dass dieser Goldschatz ein ZUHAUSE gefunden hat!! LIEBER QUWAI (diesen Namen haben Deine "Adoptiveltern" für Dich ausgesucht), Du musst nun nicht mehr länger in der Shelterhölle dahinvegetieren. Schon bald wirst Du Rumänien verlassen und ein neues Leben voller Liebe, Harmonie und Fürsorge wartet auf Dich. Unsere Bemühungen sind also doch nicht umsonst, das gibt uns Kraft und Motivation, weiterzumachen und niemals, wirklich niemals aufzugeben.

ALLES GLÜCK DER WELT FÜR DICH UND DEINE FAMILIE!!!




Rüde, ca 2012 geboren

und ca. 50 cm groß

sehr ruhig, hat abgeschlossen

 und will kaum noch Kontakt zu Menschen


Habt nicht Mitleid mit mir wegen den sichtbaren Narben, denn die unsichtbaren auf meiner Seele sind viel schlimmer.

Ich habe schon sehr viel über mich ergehen lassen müssen, wie Ihr an meinen Narben erkennen könnt - aber das Schlimmste ist die Hoffnungslosigkeit hier in dieser Hölle!

Und immer wieder die Frage:


Werde ich heute satt?
Werde ich heute verletzt werden?
Werde ich heute abend noch leben?
Oder wird das Elend endlich ein Ende für mich haben?

Ich habe schon so viele gehen sehen... für immer!

Ich möchte nur eines! Diese Hölle endlich verlassen, es ist es mir schon fast egal, ob tot oder lebendig!

Hauptache RAUS!!!!!

Wenn Ihr mir eine Chance geben möchtet, dann meldet Euch schnell bei den Mädeln von:

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
Andrea Sbrisny

http://www.saving-angels-deutschland.de/

Lebenslichter 01.01.2022, 19.02 | (0/0) Kommentare | PL

Hölle in Weiß


Die russischen Winter sind immer hart und bitterkalt. In diesem Jahr ist er jedoch besonders heftig.

Nachfolgend ein paar Eindrücke aus dem Shelter Kozhuhovo in der Nähe von Moskau. Die Aufnahmen stammen vom vergangenen Wochenende.

 

  


Ja, es ist Wochenende - die einzige Zeit, in der die Hunde dank der Freiwilligen auch einmal für kurze Zeit in die Ausläufe können... normalerweise. Aber es ist Winter, auch in Russland. Ein besonders harter Winter. 

So erwartete die freiwilligen Helfer nun diese Situation im Shelter: Schneemassen bis weit in die Zwinger hinein.


 

 

Überall in diesen Zwingern sitzen Hunde ein. An Auslauf ist nicht zu denken. Die Zwingertüren können noch nicht einmal geöffnet werden, so eingeschneit ist alles. Da die Zwinger aufgrund der Schneemassen unzugänglich waren, bekamen die Hunde weder Futter, noch konnten die Käfige von Kot und Urin gereinigt werden. Alles ist fest gefroren.

Wie man sieht, haben die Freiwilligen versucht, die Hunde durch Vorhängen von Plastikplanen wenigstens notdürftig vor den Schneemassen und dem eisigen Wind zu schützen.


 

 

 

Die freiwilligen Helfer haben auch an diesem Wochenende wieder alles gegeben; und das in einer riesigen Anlage in der ungefähr 3000 Hunde leben. Unsere Gedanken sind bei allen - bei den ehrenamtlichen Betreuern und  den Hunden,  besonders bei den alten, schwachen und kranken.

 

 

 

Am Sonntag gab es endlich auch einmal ermutigende Nachrichten aus dem Shelter"Kozhuhovo: Eine der Betreuerinnen aus dem A-Sektor berichtete, dass sie ihre Zwingerreihen frei bekommen hätten.

Auch für diesen Tag hatten die Freiwilligen zahlreiche Aufrufe gemacht, um noch mehr Menschen zu finden, die ins Shelter kommen konnten und wollten, um zu helfen. Meinen größten Respekt und Dank an alle fleißigen Helfer vor Ort. Ihr leistet so unglaublich viel... und das immer und immer wieder.

Die "lebenden Bilder" (Videos) dazu finden Sie hier:

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde

unter dem Datum vom 13. Februar 2021 und 14. Februar 2021

(für bei FB registrierte Leser/innen)

Ich habe mir diese Videos immer wieder angesehen und dabei eine Lektion in Demut und Dankbarkeit erteilt bekommen, die sich gewaschen hat.

Die Frage nach dem WARUM?, die mich in den vergangenen drei Jahren (seit ich von dem Shelter weiß) ständig umtreibt, stellen diese besonderen, jungen Menschen sich wohl schon längst nicht mehr. Sie packen es an und machen einfach. Und anstatt zu klagen und in Selbstmitleid zu baden (wie ich das tue), weil die Hunde so bald schon in ihre Gefängnisse zurückkehren müssen, erfreuen sie sich an der Freude der Tiere, die glücklich darüber sind, wenigstens ein paar Augenblicke der Freiheit genießen zu dürfen. Leben im Hier und Jetzt - ich kann mir dafür kein eindrücklicheres Beispiel denken.

Aus vollem Herzen tun, was man vermag und ertragen, was man nicht ändern kann - das lerne ich alte Frau gerade von diesen jungen, engagierten Russen.

Lebenslichter 16.02.2021, 19.13 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.







"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 67 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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