Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hund

Ein kleines Licht für: Sonya

Manchmal, ja manchmal bekommt ein lieber Hund einfach keine Chance… und das ein Leben lang.

Die folgenden Videos entstanden im vergangenen Winter… in einem der wenigen Glücksmomente in Sonyas Leben. Sie durfte ihren kleinen Außenzwinger für kurze Zeit verlassen, sich etwas im Auslauf bewegen und ein lieber Mensch schenkte ihr ein wenig Aufmerksamkeit.

Was danachkam, war das, was immer kommt – die Rückkehr in ihren Zwinger und das lange Warten auf das nächste Wochenende, wenn die Freiwilligen wieder ins Shelter kommen. So geht das nun schon 10 lange Jahre.

Und doch inserieren wir sie wieder… weil wir nicht glauben wollen, dass die Ungerechtigkeit siegt.


Sonya

diese ruhige Hundeseniorin

 wartet schon seit 10 Jahren auf eine Chance.

Sonyas Geschichte beginnt wie so viele. Sie kam 2010 ins riesige Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und lebte fortan in einem kleinen Zwinger.

Die Jahre vergingen und sie hat alles durchlebt... ob Angst und Unterdrückung, ob Hunger und Kälte. Sonya ertrug es einfach still und unauffällig.
Und so ist auch alles an Sonya... ihr Wesen wie auch ihr Aussehen.

Ruhig, unauffällig, unaufdringlich. Dies sind doch eigentlich gute Eigenschaften? Doch leider nicht für einen Hund unter 3000 anderen Hunden. Es half ihr zwar zu überleben, nur um jemandem aufzufallen, reichte es nicht.

Für viele Menschen sind Hunde wie Sonya zu gewöhnlich und somit uninteressant. Harte Worte... doch leider die harte Realität.

Und doch hoffe ich, dass dies nicht alles war. Denn es geht um ihr Leben... das Leben dieser sanften Seele.


Im Winter 2017/2018 wäre es fast zu Ende gewesen. Die freiwilligen Helfer bemerkten, dass Sonya erst die Vorderbeine versagten... kurz darauf kam sie gar nicht mehr hoch. Sonya kam in die Krankenstation und wurde symptomatisch behandelt gegen Schmerzen und Entzündungen. Die Freiwilligen sammelten Geld für ein MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule und es zeigte zum Glück kein schweres Problem. Die Tierärzte vermuteten eine neurologische Ursache verbunden mit Schwellungen im Bereich der Wirbelsäule und somit Beeinträchtigung der Nerven.

Die Behandlung schlug an und Sonya saß schon bald wieder in ihrem kleinen Zwinger. Soll es das nun gewesen sein?

Es gibt unzählige Fotos und Videos von Sonya... und alle ähneln sich auf die gleiche Weise. Sonya drängelt sich nie vor und doch sieht man, wie glücklich sie ist, wenn sie im Auslauf in der Nähe ihrer Betreuer sein kann. Ein klein wenig Nähe für einen kurzen Moment... denn danach folgt immer das Unvermeidliche – die Rückkehr in den Zwinger und das endlose Warten.

In diesen Videos ist Sonya in glücklichen Momenten zu sehen. Denn sie schafft es, trotz des Trubels um sie herum, wenigstens ein paar Streicheleinheiten von einer ihrer Betreuerinnen zu bekommen.

Sonya wird von ihren Betreuern als freundlich, ruhig und sanft beschrieben. Sie erwartet nicht viel und fordert nichts ein. Zu viel Aufmerksamkeit und wenn man sie direkt anschaut, sind ihr eher unangenehm. Besonders bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen.

Im Shelter lebt sie konfliktfrei mit den anderen Hunden zusammen, sie verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.

Sonya wurde ca. 2005 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Ihr Alter wurde im Shelter geschätzt, wobei ihre Betreuer sagen, dass sie evtl. etwas jünger ist... aber eine Seniorin ist sie auf jeden Fall.
Sonya ist geimpft, gechipt und kastriert und läuft gut an der Leine.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Sonya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Sonya, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und endlich sieht, wie Du bist... einzigartig und absolut liebens- und beschützenswert... egal wie alt Du bist.

Über ernst gemeinte Anfragen freut sich unsere Teamkollegin Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de


Lebenslichter 02.08.2020, 19.22 | (0/0) Kommentare | PL

SOS für: Jannes


JANNES

Rüde,
ca. 2012 geboren
und ca 60 cm groß

freundlich, zurückhaltend, neugierig, aber vorsichtig -
braucht etwas Zeit


BITTE helft mir, bevor es zu spät ist! Oder ist mein Schicksalschon besiegelt??

Wieviele Attacken werde ich noch überleben? Wieviele Schmerzen muss ich noch ertragen? Der Neue im Zwinger hat mich im Visier und er wird nicht aufhören, bis....

Meine Bisswunde schmerzt so sehr, und die Angst schnürt mir die Kehle zu! So oft habe ich schon andere um ihr Leben schreien gehört - so oft wurden arme Seelen zu Tode gebissen. Bin ich jetzt dran?

Jeden Tag versuche ich, mich ganz klein zu machen. Ich drücke mich ganz eng an die Wand und bewege mich nicht - so viel Angst!

Aber ich kann mich nicht schützen, er ist doch viel stärker als ich und ich habe keine Chance, ihm zu entkommen! Wo sollte ich denn auch hin?

Nie habe ich ihm etwas getan. Ich bin viel zu ruhig und zurückhaltend, um jemanden zu ärgern. Wir sitzen doch alle in derselben furchtbaren Hölle - ist das nicht schlimm genug?

Es gibt nur noch eine einzige Hoffnung für mich - DASS MEIN MENSCH MICH ENDLICH SIEHT UND RETTET!!

BITTE, BITTE lieber Mensch, schau mich an! schau mit deinem Herzen.

Und schreibe ganz schnell an:

Bianca Raabe,
Nadine Decker
oder
Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

 http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

************************

ANMERKUNG: Sie könnten mit Recht sagen, warum setzt ihr ihn nicht in einen anderen Zwinger, wenn die Zwei sich nicht vertragen. Das geht aber nicht so ohne weiteres. Beim Shelter Targu Jiu handelt es sich um ein Öffentliches Shelter. Ein falsches Wort oder eine unbedachte Handlung, dann wird den Freiwilligen der Zutritt verboten und die Hunde sind endgültig ihrem Schicksal ausgeliefert. Den Hundefängern ist es egal, ob die Tiere sich gegenseitig tot beißen; sie werfen alles durcheinander, wie es gerade kommt. Die Übernahme einer Namenspatenschaft kann aber dazu beitragen, dass die Hunde ins Private Shelter umziehen dürfen (vorausgesetzt, dort ist noch ein Platz frei) und somit zumindest vor dem sicheren Tod bewahrt bleiben.

Lebenslichter 01.08.2020, 18.37 | (0/0) Kommentare | PL

Ein neues Leben für: Jenny



Das Leid bringt die stärksten Seelen hervor...die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät..

In einigen Momenten sieht Jenny aus als würde sie lächeln, ganz zart, ganz schüchtern. Es verleiht ihrem Gesicht so ein Strahlen. An Jennys Gesicht bleibt der Blick hängen, unweigerlich. Was ist dieser zarten Hündin nur geschehen?

JENNY wurde im September 2015 geboren und kam als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Sie war sehr verängstigt und verstand die Welt nicht mehr. Nichts war mehr so wie es einmal war. Die Betreuer bemerkten, dass Jenny ein Problem mit ihrer Haut hatte. Immer wieder traten entzündete Stellen im Gesicht und an den Ohren auf. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass Jenny an einer Vaskulitis litt. Jenny wurde daraufhin gründlich behandelt, und heute zeugen nur noch die Narben von dieser schweren Zeit, die Jenny so tapfer durchgestanden hat.

Jenny hat durch die notwendigen Fahrten im Auto zur Klinik das Autofahren schätzen gelernt. Auch das Tragen eines Geschirrs und das Gehen an der Leine hat sie hier gelernt. Das Ganze war sicher auch eine willkommene Abwechslung vom Shelter-Alltag. Denn Abwechslung ist hier Mangelware. Nur einmal in der Woche, wenn die freiwilligen Betreuer zu den Hunden kommen, kommt für eine Stunde etwas Spaß und Abwechslung in das Leben der Hunde. Doch die Zeit ist immer zu kurz, und dann heißt es wieder warten bis nächste Woche.

Trotz aller Widrigkeiten hat Jenny gelernt Vertrauen zu den Menschen zu haben. Zwar ist sie anfänglich etwas schüchtern, aber das gibt sich mit etwas Geduld. Dann taut Jenny auf und schaut mit ihrem leisen Lächeln und wunderschönen Augen und genießt es, beachtet zu werden. 


Wir wünschen uns für diese besondere Hündin besondere Menschen, die Jennys Narben nicht abschrecken, sondern die ihr ins Herz schauen und die Narben als Teil ihrer Lebensgeschichte akzeptieren. 

Wir suchen für Jenny einen Platz auf Lebenszeit bei verantwortungsvollen Menschen, die ihr Zeit geben anzukommen und die Welt außerhalb des Shelters zu entdecken. Denn Jenny kennt bisher nur dieses Leben hinter Gittern. Sie wird Zeit brauchen die Welt „draußen“ zu verstehen.

Jenny versteht sich gut mit anderen Hunden und könnte auch als Zweithund vermittelt werden. Ob sie sich allerdings mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Wenn Sie von diesem süßen Lächeln genauso verzaubert sind wie wir und sich ernsthaft vorstellen können, Jenny ein neues Leben zu schenken, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht von Ihnen. 


Mail:
b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Bilderfinden Sie auf unserer Homepage:
https://tierschutz-miteinander.de/project/jenny/

Infos zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://tierschutz-miteinander.de/proje…/vermittlungsablauf/

Lebenslichter 29.07.2020, 16.18 | (0/0) Kommentare | PL

Bernie sucht Sie!



Als Bernie 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" kam, war er bereits ein ausgewachsener Rüde. Gebracht wurde er von den Hundefängern, daher kann keiner sagen, wie sein Leben vor der Zeit im Shelter aussah.

Und wenn man nun bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man sich vorstellen, wie das Leben von Bernie bisher aussah. Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 11 Jahre mittlerweile hinter Gittern. Seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.


Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Lange Zeit war er kaum zu sehen, Zog sich zurück in die kleine Hütte in seinem Zwinger. Lange hat er gebraucht, um zu merken, dass seine Betreuer es gut mit ihm meinen und ihm nichts tun werden. Und seine Betreuer gaben ihm die Zeit, die er brauchte.

Mittlerweile freut Bernie sich, wenn seine Betreuer zu ihm kommen um ihn mit auf einen kleinen Spaziergang in den endlosen Reihen des Shelters zu nehmen. Mittlerweile genießt er die Zeit mit seinen bekannten Menschen. Und doch ist sie jedes Mal viel zu kurz.

Daher wünschen sich seine Betreuer, dass Bernie noch einmal erleben darf was es heißt, ein eigenes Zuhause zu haben. Menschen um sich, die ihm all die Liebe und Geborgenheit geben, die ihm so lange verwehrt blieb. Ein Zuhause, in dem er ankommen darf und 11 Jahre im Shelter vergessen kann.


Bernie ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2007 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Bernie geht an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bernie freundlich, braucht aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bernie verträglich, daher wäre es kein Problem, wenn schon ein Ersthund in seinem neuen Zuhause leben würde. Es wäre sogar sehr schön, denn Bernie könnte sich dann an ihm orientieren. Ob Bernie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Bernie ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 28.07.2020, 16.28 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Kioki



Soll das schon alles gewesen sein?

KIOKI war ein Welpe – klein, unschuldig und völlig unbedarft, Wie Welpen nun einmal sind, wollte er spielen, laufen, schmusen und die Welt entdecken. Doch seine Unbedarftheit endete eines Tages im Shelter „Kozhuhovo“, Er wusste nicht, dass damit sein Leben geschrieben war, er wusste nicht, dass er ab sofort eine von unglaublich vielen, armen Seelen war.

Dieses Wissen erreichte ihn leider sehr schnell… ab sofort fand sein ganzes Leben nun in einem kleinen Außenzwinger mit einer Holzhütte statt. Sein Leben wurde auf eine Stunde in der Woche im Auslauf reduziert. Es blieben für diesen kleinen, unschuldigen Welpen also nur ein paar Minuten, in denen er spielen, laufen und schmusen konnte. Von der Entdeckung der Welt war nichts mehr übrig, denn egal wo er auch hin ging, es waren überall Zäune, die ihn begrenzten, die sein Leben begrenzten. Es gab nichts mehr zu entdecken.

Er wollte so viel und bekam nichts.

Mittlerweile ist aus dem kleinen, unschuldigen und unbedarften Welpen ein erwachsener Rüde geworden. Die Jahre sind vergangen, seine Welpenzeit, ist längst vorüber und vergessen. Kioki hat sich dem Shelter-Leben angepasst … es blieb ihm ja auch nichts anderes übrig. Wenn er die Wahl hätte, würde sein Leben wohl nicht an diesem tristen Ort stattfinden.

Kioki liebt Menschen und ist ein richtiger Spaßvogel. Umso schwerer muss es für ihn sein, wenn er fast immer nur weggesperrt ist und sich nicht seine geliebten Streicheleinheiten von den Betreuern abholen oder mit seinen Hundekumpels toben kann. Er ist ein junger Hund, der so viel nachzuholen hat, der Spaß am Leben hat, wenn er denn eins hätte. In den kurzen Momenten außerhalb seines Zwingers blüht er auf und er ist voller Energie und Tatendrang. Er weiß kaum, was er zuerst oder zuletzt machen soll… Die Zeit ist halt viel zu kurz, um all das, was er so gerne machen würde, genießen zu können. Dennoch versucht er das Beste daraus zu machen und hat sich bis heute seine fröhliche und freundliche Art bewahrt.


Seine Chancen, vor Ort noch adoptiert zu werden, sind verschwindend gering und daher möchten wir nun alles versuchen, ein tolles Zuhause für Kioki zu finden. Wir wissen, dass die Zeit viel zu schnell vergeht und wir möchten auf keinen Fall, dass Kioki in diesem Shelter alt werden muss, ohne jemals die Chance auf ein behütetes Leben gehabt zu haben. Wir haben so viele Senioren, die fast ihr gesamtes Leben dort verbracht haben, das möchten wir Kioki ersparen. Er soll dort niemals ein Langzeitinsasse werden.

Die Vermittlung von Kioki erfolgt ausschließlich auf eine Endstelle über Tierschutz miteinander e.V. . Kioki ist bereits gechipt, kastriert und geimpft.

Kioki ist 2015 geboren, ca. 55cm hoch, aktiv und wissbegierig. Wir könnten ihn uns gut in einer Familie mit älteren Kindern vorstellen. Auch ein Leben als Zweithund ist durchaus möglich, denn er ist gut verträglich mit seinen Artgenossen, möchte aber gern die Führung übernehmen. Kioki muss noch viel lernen, denn bisher hatte nie die Möglichkeit dazu.

Weitere Bilder von Kioki sind in seinem Vermittlungsinserat zu finden http://tierschutz-miteinander.de/…/h…/rueden-gross/909-kioki

Wenn Sie Ihr Leben gern mit Kioki teilen möchten, dann freut sich seine Vermittlerin Claudia Peters auf eine ernstgemeinte Anfrage.


Email:
c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Lieber Kioki, wir hoffen, dass wir die richtigen Menschen für Dich finden. Menschen, die Dich immer begleiten werden und denen Du nicht egal bist. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du Dein Leben noch ohne Einsamkeit und Gitter leben kannst… Wir werden alles für Dich versuchen und Dich nicht vergessen bis es soweit ist!

Lebenslichter 27.07.2020, 19.18 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Fünkchen Hoffnung für: Marushka


Seit unfassbar langen zehn Jahren lebt MARUSHKA bereits im Shelter "Kozhuhovo"! 2010 kam sie als junge Fundhündin in dieses riesige, russische Tierheim in Moskau und sitzt seitdem in einem winzigen Aussenzwinger. Sie hat sich ihrem Schicksal ergeben, hat sich angepasst, hat Freundschaften geschlossen.

Mit ihren Zwingergenossen Oreshek und Darcy kam sie prima zurecht – die Drei mochten sich sehr. Inzwischen ist Darcy gestorben und Oreshek fand ein Zuhause in Deutschland (auch er ist mittlererweile über den Regenbogen gegangen) – nur Marushka blieb zurück. Sie kämpft noch immer täglich ums Überleben.

Marushka ist im Shelter zur Seniorin geworden und 10 Jahre hinter Gittern sind auch an ihr nicht spurlos vorüber gegangen. Aus der einst fröhlichen, jungen Hündin ist eine traurige Hundeoma geworden und ihr Blick lässt eine tiefe Resignation erkennen.


Marushka ist eine sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Fremden Menschen gegenüber ist sie anfangs etwas schüchtern, was sich aber schnell legt, wenn sie merkt, dass man es gut mit ihr meint. Sie kennt die Hundeleine und läuft gut daran. Wenn sie Besuch von ihren Betreuern bekommt, die ihr und den anderen Hunden einmal in der Woche für eine Stunde Freilauf ermöglichen, hält sie sich am liebsten in deren Nähe auf.

Marushka ist mehr und mehr von der Masse der Hunde überfordert und vermutlich weiß sie ganz genau, dass sie sich im Fall der Fälle nicht mehr wehren könnte. So sucht sie Schutz bei den Menschen, die sie kennt.

Sehr viel Lebenszeit wird der alten Dame nicht mehr bleiben, und viel zu viele Jahre musste sie bei jeder Witterung im Shelter ausharren.

Wir hoffen sehr, dass es uns noch gelingt, für Marushka ein Zuhause in Deutschland zu finden. Sie sollte ihre letzte Zeit auf dieser Welt behütet und artgerecht genießen dürfen und nicht irgendwann einsam und alleine in ihrem trostlosen Zwinger ihre letzte Reise antreten.

Irgendwo muss es sie geben: Die Menschen, die Marushka ein kuscheliges Körbchen in ihrem Heim schenken und sie bis zu ihrem letzten Tag liebevoll begleiten… wir müssen sie nur noch finden…


Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unserer Team-Kollegin Stefanie Söchtig
Tel: 05371-687266 (ab 19 Uhr)
eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 26.07.2020, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Freken



Freken ist ein Fundtier. Über ihre Vorgeschichte ist nichts bekannt, aber sie lebt bereits sehr lange im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Es scheint, dass Freken lange Zeit nichts wirklich viel mit Menschen zu tun haben wollte – das würde erklären, weshalb wir nicht schon früher um Hilfe für sie gebeten wurden.

Ihre Betreuer berichten, dass sie erst vor etwa einem Jahr beschlossen hat, Menschen an sich heran zu lassen. Inzwischen freut sie sich über den wöchentlichen Besuch ihrer Betreuer und lässt sich auch gerne streicheln.




Freken hat mit anderen Hunden keinerlei Probleme und verhält sich ihnen gegenüber absolut sozial.

Es ist uns bewusst, dass es nicht einfach wird, für Freken, die inzwischen nichts anderes mehr kennt, als ein Leben hinter Gittern, ein schönes Zuhause zu finden.

Sie wird viel Zeit benötigen, um sie in einer ihr völlig fremden Welt zurecht zu finden, und das erfordert viel Geduld und Empathie von ihren neuen Menschen.




Dennoch hat sie diese Chance mehr als verdient und wir hoffen sehr, hier in Deutschland einen Platz für sie zu finden, wo sie in Würde leben und ihren Lebensabend genießen kann. Ein Platz bei Menschen, die NICHTS von ihr erwarten und sie in ihrem Tempo ankommen lassen.

Es wird eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wir werden nicht aufgeben, nach IHREN Menschen zu suchen.

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unserer Team-Kollegin Stefanie Söchtig.

Tel: 05371-687266
Mobil: 0176-24615694



Lebenslichter 25.07.2020, 19.51 | (0/0) Kommentare | PL

Endstation Sehnsucht für: Timon


Wenn Dir das Liebste genommen wird...Wenn Dein Herz gebrochen ist...Wenn die andere Hälfte Deiner Seele von Dir gegangen ist...Wie solltest Du weiterleben?

TIMON kam im Frühjahr 2012 zusammen mit seiner Schwester Mona ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Zu diesem Zeitpunkt waren die beiden noch kleine Welpen. Timon und Mona wuchsen im Shelter heran. Immer zusammen, niemals getrennt, niemals allein. Mona war die, die voran ging, immer von Timon beschützt und behütet. Das perfekte Team, zwei Hälften, die nur zusammen vollständig waren. So wie man sagt, dass Zwillinge eine besondere Verbindung zueinander haben, so hatten Timon und Mona so eine besondere Verbindung ihrer Seelen.

Diese perfekte Gemeinschaft ließ sie alle Widrigkeiten im Shelter ertragen. Die Enge, den kleinen Außenzwinger, als einzigen Schutz gibt es nur eine kleine Holzhütte für 4 Hunde. Und auch die Einsamkeit und die Langeweile haben die beiden ertragen und ausgehalten. Nur einmal in der Woche kommen die freiwilligen Helfer zu den Hunden. Sie kommen, um den Hunden das Leben etwas erträglicher zu machen. Dann können die Hunde ihre Zwinger verlassen, miteinander spielen, sich eine Steicheleinheit abholen. Aber nach einer Stunde ist die schöne Zeit vorbei, die Hunde müssen wieder in die Zwinger, in die Einsamkeit, die Langeweile, den Lärm von 3000 Hunden, Tag und Nacht.

All das haben Timon und Mona durchlebt. Acht lange Jahre haben sie hier verbracht, ohne dass sich jemals jemand für die beiden interessiert hätte. Aber sie hatten ja einander. Zusammen hatten sie vor nichts Angst.


Am 22. März 2020 geschah dann das Undenkbare. Vor Timons Augen wurde seine Schwester Mona, seine zweite Hälfte, bei einem schrecklichen Unfall getötet.
Nun ist Timon zum ersten Mal in seinem Leben allein. Allein ohne Mona. Auf sich selbst gestellt. Ohne Monas Nähe und ohne ihre Unterstützung fühlt er sich ganz verloren. Er trauert um seine Schwester. Wir befürchten, er hat seinen Lebensmut verloren.

Damit Timon sich nicht aufgibt, ist es unser größter Wunsch, dass wir schnell ein schönes Zuhause für ihn finden, in dem er lernen kann, ohne seine Mona zu leben. Leider hat Mona nicht die Möglichkeit bekommen, in ein neues Leben zu starten. Darum soll nun Timon für beide diese Chance bekommen. Denn in seinem Herzen wird Mona immer bei ihm sein.

Timon ist ein freundlicher und liebenswerter Kerl, der sich sehr gut mit anderen Hunden versteht. Er liebt es zu spielen und spazieren zu gehen. Es wäre toll, wenn in seiner neuen Familie bereits ein sozialer Hund vorhanden wäre, an dem Timon sich etwas orientieren kann. Wir wissen, dass niemand Mona ersetzen kann. Aber vielleicht kann Timon noch einmal sein Herz öffnen und sich einem anderen Hund anschließen.

Was wir uns für Timon wünschen? Wir wünschen ihm Liebe, Zuwendung, Wärme, Verständnis und Geduld. Und wir hoffen dass es eine Möglichkeit gibt, dass Timon wieder ganz wird, sich wieder vollständig fühlt. Nicht wie eine verlassene Hälfte. 


Das wird sicherlich Zeit brauchen und viel Geduld. Aber wir glauben daran dass es möglich ist.

Ob Timon sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.
Wir suchen für Timon, wie für alle unsere Hunde, ein Für-mmer-Zuhause.

Timon wurde bereits geimpft und gechipt und könnte schon bald auf seine Reise nach Hause gehen.
Wenn Timon ihr Herz berührt hat und Sie ernsthaftes Interesse an ihm haben, melden Sie sich bitte bei der zuständigen Vermittlerin Birgit Christensen

eMail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
mobil: 0162-9267795

Weitere Infos zum Vermittlungsablauf finden Sie hier:
https://tierschutz-miteinander.de/proje…/vermittlungsablauf/

Lebenslichter 24.07.2020, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Henry


Zwingernr.: D 17

Geburtsdatum: ca. 2008

Schulterhöhe: ca. 50-55 cm


HENRY, der im Frühjahr 2016 in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam, ist einer von unzähligen Senioren, die dort ihr Dasein fristen müssen. Ob Henry jemals ein Zuhause hatte, können wir nicht sagen.

Nun sitzt Henry bereits seit mehr als 3 Jahren dort. Ein kleiner Außenzwinger wurde sein Zuhause. Jede Art von "Glück" kann Henry nur einmal in der Woche für ca. 1 Stunde erleben. Dann darf er seinen Zwinger verlassen und kann mit anderen Hunden im Auslauf sich ein wenig die Beine vertreten oder er geht mit seiner Betreuerin auf dem Sheltergelände spazieren. Dort hat er auch gelernt, an der Leine zu laufen.

Henry ist ein verträglicher Rüde, der nie Probleme mit seinen Artgenossen hatte. Heute allerdings geht er seinen größeren Artgenossen aus dem Weg. Er hat vermutlich einfach Angst, dass sie ihn anrempeln oder ihm zu nah kommen… denn das würde ihm große Schmerzen bereiten.

Inzwischen hat Henry keine Zähne mehr, was die Futteraufnahme schwierig für ihn macht. Im Shelter gibt es nur minderwertiges, uneingeweichtes Trockenfutter zu fressen, auf die Bedürfnisse der alten Hunde wird hier keine Rücksicht genommen. Obendrein leidet Henry an Arthritis in seinen Hinterbeinen. In Russland wird er in dem Alter und mit diesem Gesundheitszustand vor Ort keine Menschen mehr finden. Darum bat uns seine Betreuerin, Henry in unsere Vermittlung zu nehmen, denn mit dieser Krankengeschichte ist ein Leben im Shelter fast unvorstellbar. Und nun machen wir uns hier auf die Suche, damit Henry noch einmal die Chance auf ein warmes und liebevolles Körbchen bekommt - auch wenn wir wissen, dass das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen sind wird, denn uns natürlich bewusst, dass ein alter und dazu noch kranker Hund nicht die besten Aussichten auf ein eigenes Zuhause hat. Erschwerend kommt hinzu, dass Henry leider auch kaum noch Zähne hat.

Wir hoffen einfach, dass die richtigen Menschen Henry sehen und ihn ihr Herz lassen, damit er seinen letzten Lebensabschnitt nicht im Shelter verbringen muss. 

Für den freundlichen und eher ruhigen Henry suchen wir ein ruhiges und ebenerdiges Zuhause, in dem er ein warmes Körbchen und liebevolle Hände findet.

Henry ist kastriert, gechipt und geimpft. Damit er das Shelter aber hinter sich lassen kann und nach Deutschland reisen darf, fehlen noch die lieben Menschen, die ihn hier mit offenen Armen willkommen heißen und die es nicht abschreckt, einen Senior zu adoptieren.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel.: 05363-989350

Lebenslichter 19.07.2020, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: ???



Rüde, ca. 2013 geboren und ca. 45 - 50 cm groß

lieb, freundlich, zurückhaltend,

ängstlich, ruhig, auf dem linken Auge blind


BRINGST DU MIR DIE SONNE ZURÜCK?

Ob sich jemals ein Mensch auch in mich verlieben wird?
Wahrscheinlich nicht, denn wer will schon einen schmutzigen Shelterhund, der zu allem Unglück auf einem Auge blind ist.

HOFFNUNG habe ich mittlerweile nur noch sehr wenig. Bis vor kurzem hatte ich zwei Kameraden an meiner Seite.  Sie nahmen sich meiner an, nachdem die Hundefänger mich hier hineingeworfen hatten. Sicherlich spürten sie meine Angst vor den größeren und stärkeren Hunden und diesem entsetzlichen Lärm hier.

Sie haben mich BESCHÜTZT!

Es gab kein Wegbeißen, denn sie haben aufgepasst, dass auch ICH ans Futter durfte. Doch nun sind sie BEIDE fort.
Man sagte, da waren liebe Menschen, die sich in sie verliebt haben und ihnen nun ein Zuhause schenken werden. Natürlich freue ich mich sehr für sie.

Als ihre Retter sie aus diesem Zwinger trugen, haben sich unsere Blicke ein letztes Mal getroffen. Lange schaute ich ihnen den Gang hinterher, bis sich das Tor dieses dunklen Exils öffnete und wieder schloss. Sie hatten es endlich geschafft, dieser Hölle zu entkommen.

Doch was wird nun aus mir?
Ich sitze nun allein hier, ohne ihren Schutz und ich habe große ANGST!

Wird man mich ans Futter lassen, oder werden die anderen mich attackieren? Bleibt mir ein Plätzchen auf einer Holzpritsche, oder muss ich auf dem harten und nassen Betonboden schlafen?

 Doch meine größte Angst ist es, für immer hier weggesperrt zu bleiben, dass sich für mich dieses Tor erst dann wieder öffnet, wenn ich schon über die Regenbogenbrücke gegangen bin…

 Zu gern würde ich doch auch noch einmal die Sonne sehen und spüren.

 Ich bitte Dich, wenn du meinen Brief hier liest, denk doch bitte einmal darüber nach, ob du einer armen Shelterseele wie mir vielleicht wieder ein wenig Licht und Sonne schenken möchtest.

BITTE LASS MICH NICHT HIER  ZURÜCK!
Schreib an die Mädels, dass DU mein Retter sein möchtest.

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Nadine Decker
ANdrea Sbrisny

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt

https://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 15.07.2020, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung, 

welche meinen persönlichen 

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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