Tag: Hund

Stanwick
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06.2015
Schulterhöhe: 49 cm
Ein Rückblick
April 2022. "Ich freue mich schon! Bis bald!" Endlich -, nach sieben langen Jahren, die Stanwick im im italienischen Hundelager eingesessen hatte, vergessen und nahezu unsichtbar; nach sieben trostlosen Jahren, in denen er zwar existiert, aber nicht gelebt hatte -, wurde er im April 2022 gesehen. Ein Text mit einem Foto erschien, und ein Versprechen wurde gegeben: "Bis bald!" Damals war Stanwick sieben Jahre alt. Sein gesamtes Dasein hatte er im Betonzwinger zugebracht, jetzt sollte sein Leben beginnen. Stanwick wartete.

2023. Ein Jahr auf der Vorstellungsseite war vergangen, ohne dass "bald" gekommen wäre. Stanwick war acht Jahre alt und hatte jedes einzelne davon im Asyl verlebt, ohne jemals auch nur einen einzigen Tag gelebt zu haben. Aber er wartete weiter, weil er dem Versprechen glaubte und weil jemand "Bis bald!" zu ihm gesagt hatte. Das musste doch etwas bedeuten, oder? Andere Hunde wurden schließlich auch abgeholt, für sie öffneten sich die Gefängnistüren, ihre Namen wurden aufgerufen. Nur sein Name war nie dabei. Aber Stanwick wartete weiter, weil "bald" doch irgendwann kommen musste.

2024. Zwei Jahre gab es nun schon Stanwicks Inserat. "Bald" hattte sich noch nicht blicken lassen. Stanwick zählte inzwischen neun Jahre, und sein Körper begann zu altern; nicht sanft und würdevoll nach einem erfüllten Hundeleben, sondern ungenutzt und leer auf hartem, schmutzigem Beton anstatt auf einer weichen Decke. Stanwick wartete noch immer, mittlerweile ängstlich und regungslos. Die neun Jahre hinter Gittern hatten ihn gelehrt, dass Bewegung nichts bringt und Hoffnung vergebens ist. Trotzdem wartete er geduldig weiter, denn da war immer noch dieses Versprechen, zwei Jahre nach "Bis bald".

2025. Nach drei Jahren auf der Vereinsseite stand fest: "Bis bald" war eine Lüge und der Blick des zehnjährigen Stanwick hatte sich verändert. Wo es früher, nach den ersten sieben Jahren, noch den Funken einer kleinen, zerbrechlichen Hoffnung gegeben hatte, war jetzt nur noch Leere; seine Angst größer, sein Fell stumpf, seine Bewegungen steif. Er teilte sich seine Box mit anderen Hunden, ob Rüden oder Hündinnen, das war ihm egal. Er blieb unbeweglich stehen, wenn ab und zu einmal Menschen kamen. An der Leine laufen mochte er auch nicht; wohl hätte er es gekonnt, aber zehn Jahre in Haft hatten jede Freude und jeden Mut in ihm zerstört.
März 2026. Fast
vier Jahre sind seit "Ich freue mich schon! Bis bald!" vergangen. Stanwick
ist elf Jahre alt geworden, ohne auch nur einmal etwas von der Welt außerhalb
seiner stumpfsinnigen Betonwände und Gitterstäbe gesehen zu haben. Das ist
grausam und ungerecht, es ist Verrat am Leben. Und Stanwick wurde gleich zweimal
bestohlen. Denn im April 2022 keimte Hoffnung auf, als er zum ersten Mal
gesehen wurde und man ihm versprach: „Bis bald! Können Hunde glauben? Stanwick
jedenfalls tat es. Nach sieben Jahren der Dunkelheit glaubte er an das Licht. Doch
es folgten weitere vier Jahre Dunkelheit.

Wissen Sie, was fast noch schlimmer ist, als in Vergessenheit zu geraten? Gesehen zu werden und dann trotzdem unsichtbar zu bleiben. Ein Versprechen zu erhalten und dann zu erleben, wie es bricht. Hoffnung zu spüren und dann zuzusehen, wie sie stirbt. Stanwick ist heute ein elfjähriger Senior. Während die Zeit unaufhaltsam weiterlief, stand er still in seinem Gefängnis und wartete.
Und jetzt?
Stanwick wird sterben. Vielleicht nicht heute und nicht morgen, aber in
absehbarer Zeit. Hunde leben nicht ewig und Stanwicks Uhr läuft ab. Er wird diese
Welt verlassen, ohne je gelebt zu haben. Er wird gehen, ohne dass jemand für
ihn gekommen wäre. Alles, was ihm bleibt, ist ein gebrochenes Versprechen.

Es sei denn, Sie halten es. Nicht das ursprüngliche Versprechen, aber ein neues und echtes. Mit Ihrer Hilfe kann "Bis bald" immer noch wahr werden; vier verlorene Jahre später, aber nicht zu spät für Stanwicks letzte Jare.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
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aus dem Ausland:
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Lebenslichter 07.06.2026, 19.14 | (0/0) Kommentare | PL

Declan
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 62 cm
Wenn man Declan in die Augen sieht, bleibt man
unwillkürlich einen Moment länger an seinem Blick hängen. Darin liegt eine
Mischung aus Sanftmut und staunender Vorsicht - so als würde er fragen: "Meinst
du es gut mit mir?" Gleichzeitig flackert dort ein kleines Licht, ein Hoffnungsfünkchen: "Vielleicht…
vielleicht wird es diesmal wirklich gut."
Declan ist ein Hund, der gelernt hat, vorsichtig zu sein, aber nicht
misstrauisch. Er ist sensibel, ein wenig schüchtern, doch keineswegs
verschlossen. Im Gegenteil: Er sucht die Nähe von Menschen und den Schutz
vertrauter Arme, als hätte er tief in sich verstanden, dass Zuwendung der
Schlüssel zu seinem neuen Leben ist; trotz allem, was er erlebt hat.

Der
junge Rüde wurde im zarten Alter von einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand
aufgegriffen. Leishmaniose und Ehrlichiose hatten seinem Körper fürchterlich
zugesetzt. Er war übersät mit kahlen blutigen Stellen, kraftlos und abgemagert.
Zum Glück kam er in ein Canile, in welchem zumindest medizinische Behandlungen
zugelassen sind, so dass er heute wieder fit ist. Nun fehlt ihm noch ein
liebevolles Zuhause, in dem er all das findet, was ein schönes Hundeleben
ausmacht: freundliche Ansprache, verlässliche Menschen an seiner Seite,
spannende Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendung, nahrhaftes Futter und
einen gemütlichen Platz, auf dem an dem er ausruhen, schlafen und träumen kann.

Er braucht manchmal nur eine ruhige Stimme, eine sanfte Hand, ein wenig Zeit.
Neues und unbekannte Situationen können ihn noch verunsichern; dann jammert er
leise, fiept ein wenig nachWelpenart und fragt mit großen Augen nach
Bestätigung. Doch sobald er spürt, dass alles in Ordnung ist, taut er auf, wird
mutiger, und wagt sich Schritt für Schritt in die Welt hinaus.
Auch körperlich trägt Declan noch Spuren seiner traurigen Vergangenheit. Er ist
sehr mager, am liebsten möchte man ihn in eine weiche Decke wickeln, ihn
füttern und verwöhnen, bis seine Seele warm wird und sein Körper stark. Seine
eingewachsenen Wolfskrallen wurden inzwischen gekürzt; ein kleiner, aber
wichtiger Schritt auf seinem Weg in ein schmerzfreies Leben.
Declan macht es einem leicht, ihn zu mögen. Er ist freundlich zu Rüden wie zu
Hündinnen, begegnet Katzen gelassen, und läuft überraschend gut an der Leine. Anfangs
bleibt er nah bei dem Menschen, an dem er sich orientiert, doch wenn er sich
sicher fühlt, beginnt er, die Umgebung zu erkunden. Man sieht förmlich, wie Mut
und Neugier in ihm wachsen.

Sein Blick verrät so viel über ihn: ein Hund, der die Welt noch nicht ganz
verstanden hat, aber unbedingt bereit ist, neu anzufangen. Einer, der lernen
möchte, dass das Leben nicht weh tun muss, dass Menschen freundlich sein können
und dass „Für immer wunderschön sein kann.
Declan wartet darauf, sein vertrauensvolles Herz unter der vorsichtigen
Oberfläche sieht, die stille Sanftheit, die sich so sehr nach einem sicheren
Platz und Geborgenheit sehnt.
Wenn vielleicht gerade Sie der Mensch/die Familie sind, der/die Declans Herz
heilen, ihm Schutz und Liebe schenken möchte, dann bitte melden Sie sich bei
seiner Vermittlerin. Er wartet schon sehnsüchtig auf Sie. Vielen, lieben Dank!
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
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https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/
Lebenslichter 07.06.2026, 19.14 | (0/0) Kommentare | PL

Unser knapp 11 Monate alter Jolly (Stand November
2025) ist ein niedlicher, kleiner Kerl, wie er im Buche steht. Und wenn sein
vermutlich vor nicht allzu langer Zeit geschorenes Fell erst wieder
nachgewachsen ist, dann wird unser kleiner Wirbelwind die Hund gewordene
Erscheinung von «ultrasüß» sein. Genau das ist ihm und vielen seiner Rassegenossen
zum Verhängnis geworden: Jolly ist nämlich eine Kreuzung aus Malteser und
Pudel, ein Maltipoo. Dabei handelt es sich um eine Hybridrasse, oder auch
bekannt als sogenannte «Designer-Hunde». Züchter von Hybridrassen behaupten,
dass sie dank ihrer Kreuzungen nur das Beste der jeweils zwei beteiligten
Rassen zusammenbringen wollen. Aber in Tat und Wahrheit geht es nur um Geld und
um die Erfüllung einer menschlichen Vorstellung, wie ein Hunde zu sein haben:
klein, niedlich, ohne Jagdtrieb, mit lockigem oder seidig-langhaarigem Fell,
welches sie weder im Frühjahr oder Herbst oder sonst irgendwann verlieren, und
nach Möglichkeit mit großen Kulleraugen. In etwa wie ein knuddeliges
Plüschtier, das allerdings selbständig gehen kann. So einer ist unser lieber
Jolly.
Wie vermutlich sehr viele von Jollys Verwandten aus der Maltipoo- oder
Hybridrassefamilie wurde auch er aus einer Emotion heraus gekauft («och, wie
entzückend») oder weil die Kinder danach geschrien haben oder weil es gerade
Mode ist, so einen kleinen Wuschel in der Handtasche herumzutragen.
Anfang November 2025 ist Jolly bei einer mit uns befreundeten Tierschützerin
gelandet, weil ihn seine ehemaligen Besitzer nicht mehr wollten, ihn quasi vor
die Tür gesetzt haben.
Jollys Verbrechen? Er soll seine Geschäfte nicht
zuverlässig auf eine ihm in der Wohnung zur Verfügung gestellten Matte
verrichtet haben, sondern einfach dort, wo es ihm gerade passte. Daraus
schließen wir, dass Jolly wahrscheinlich nicht regelmäßig nach draußen durfte,
um sich zu erleichtern, dass an seiner Stubenreinheit nicht gearbeitet worden
ist (einfach eine Matte hinlegen genügt leider nicht) und auch sonst niemand
viel Zeit in seine Erziehung investiert hat. Und dass die Menschen, bei denen
Jolly seine ersten Monate verbringen musste, nicht nur ganz allgemein wenig
Ahnung von Hunden haben, sondern sich vermutlich keinen Deut darum scheren,
welche Bedürfnisse ein Tier abgesehen, von Futter, haben könnte. Die Vermutung
liegt nahe, dass diese Menschen Jolly ursprünglich gekauft hatten, weil er ein
süßer, kleiner Maltipoo ist - ein lebendiges Spielzeug, bei welchem die
Batterien im Lieferumfang leider nicht enthalten sind.
Aber ein Hund ist ein Hund ist ein Hund ist ein Hund. Egal ob Deutsche Dogge
oder Chihuahua, egal ob von einer alten Rasse abstammend oder das Ergebnis
einer neumodischen Züchtung: Ein Hund ist ein Lebewesen mit Bedürfnissen, die
ernst genommen werden müssen. Große wie auch kleine Hunde brauchen den Umgang
mit Menschen und anderen Hunden, sie brauchen Spiel und Spaß, Schnüffel- oder
Abenteuerspaziergänge, grundsätzlich ihrer Größe und ihrem Temperament
angepasste tägliche Bewegung, aber auch Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend
Schlaf. Ein Hund ist kein Spielzeug. Auch wenn er durch Züchtung aussieht wie eines
aussieht.
Unser ultralieber Jolly ist kein Welpe mehr, aber ein verschmuster und
menschenbezogener Junghund. Er ist altersentsprechend verspielt, geht gerne auf
Entdeckungstour und hat auch manchmal ein paar Flausen im Kopf. Er braucht
dringend ein Zuhause bei Menschen, die ihm freundlich und bestärkend sagen, wo
es entlang geht. Die ihm helfen, sich in der großen, weiten Welt
zurechtzufinden, die ihm vielleicht sogar mithilfe einer Hundeschule das
Hunde-Mensch-ABC beibringen. Die mit ihm spielen, ihn liebevoll fördern und ihn
auf seinem Weg zu einem dieser weltbesten Hunde begleiten. Jolly ist kein
Spielzeug. Jolly ist ein Lebewesen mit Gefühlen, Bedürfnissen und dem
Grundrecht, geliebt und respektiert zu werden.
Wenn Sie, geschätzte Leserin, geschätzter Leser, die Zeit und Geduld für einen
Junghund haben (und auch dann noch Zeit und Geduld haben werden, wenn Jolly
etwas älter geworden ist), wenn Sie vielleicht sogar etwas Hundeerfahrung
mitbringen und Jolly lieben und respektieren - nicht nur weil, sondern auch
weil er so niedlich ist, dann sind Sie vielleicht der Mensch/die Familie, die
wir für Jolly suchen. Kontaktieren Sie doch bitte unverbindlich Jollys
Vermittlerin, wir freuen uns besonders auf Sie!
Sabine von Alm ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin.
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Lebenslichter 07.06.2026, 19.14 | (0/0) Kommentare | PL

Alvida
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2022
Schulterhöhe: 51 cm
"Was haben sie nur mit dir gemacht, kleine Alvida? Hast du auf der Straße gelebt in einer Gegend, in der Hunde mit Stöcken und Steinen verjagt werden? Oder hast du zu Hause Prügel bezogen? Du kannst es uns nicht sagen; aber wir wissen auch so, dass du Menschen begegnet sein musst, die dich grausam behandelt haben und dass du erst lernen musst, dass wir nicht alle so sind. Sonst würdest du dich nicht am liebsten unsichtbar machen, sobald du einen von uns erblickst.

Man zeigte uns deine Bilder, und wir konnten erkennen, wie gern du dich in einem Mauseloch verkrochen hättest, als die netten Tierschützer dir dann auch noch Halsband und Leine angelegt haben. Aber du hast es über dich ergehen lassen, ohne zu knurren oder gar zu beißen, denn du bist ein ganz liebes Mädchen, dem man leider übel mitgespielt hat.

All das geschah in deinen ersten zwölf Lebensmonaten. Rund um deinen ersten
Geburtstag gerietest du dann in dieses düstere, furchteinflößende Hundelager
und hast seitdem nie einen Menschen zu Gesicht bekommen; zumindest keinen, der
es gut mit dir meinte, bis die Tierschützer dich besucht haben. Sie erzählten
uns auch, dass du in deiner Zelle mit Rüden und Hündinnen gleichermaßen einträchtig
zusammenlebst, denn wie gesagt, du bist ein liebes Mädchen und weißt, wie man
sich unter Artgenossen benimmt.
Was du aber im Augenblick noch nicht weißt, dir sicher nicht einmal vorstellen
kannst: Es gibt Menschen, die möchten, dass du es gut bei ihnen hast. Sie sind
geduldig, verständnisvoll und wissen, dass man sanft und behutsam umgehen muss
mit einem kleinen Hundemädchen, welches in jungen Jahren schon soviel Schmerz
und Leid erdulden musste.

Und genau diese Menschen wollen wir für dich finden, liebe, kleine Alvida. Es fällt ja so leicht, sich in dein süßes Gesichtchen zu verlieben. Sei also ganz unbesorgt, mein Schatz. Wir als Tierschützer kennen uns ein wenig aus und sind sicher, dass da draußen dein Mensch, deine Familie nur darauf wartet, dich in seinem oder ihrem Leben willkommen zu heißen. Vielleicht wirst du für immer einen Rest des schweren Päckchens mit dir herumtragen, das man dir in deiner Welpenzeit aufgeladen hat. Aber gemeinsam schafft ihr den Weg in ein fröhliches, unbeschwertes Hundeleben. Halt nur noch ein kleines Weilchen durch, der erste Schritt ist schon getan!"

Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
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aus dem Ausland:
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Lebenslichter 23.05.2026, 18.41 | (0/0) Kommentare | PL

JURIS
Rüde
geb. 2012
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
ungewöhnlich breiter Stand der Vorderläufe
warmes Plätzchen für immer gesucht
Schenke mir Zeit und Liebe, dann gehöre ich Dir für
immer!
Auf seinem schmalen Rücken trägt Juris die schwere Last vieler verlorener Jahre. Wann genau er ins Shelter Kozhuhovo kam, können die Freiwilligen nicht sagen, denn lange führte der nette, unauffällige Rüde in der grauen Masse von über 3.000 Hunden ein Schattendasein. Irgendwann bemerkte eine Betreuerin die ausgeprägte X-Stellung von Juris´ Vorderläufen. Diese lässt darauf schließen, dass der Hundemann bereits seit dem frühesten Welpenalter im Shelter lebt, denn die Fehlstellung seiner Beinchen kann durchaus eine Folge von Mangelernährung und Bewegungsarmut sein. Eine Sonderbehandlung für Welpen gibt es in dem riesigen Hundegefängnis nicht; auch die Allerkleinsten müssen mit dem vorliebnehmen, was gerade da ist. Ein denkbar schlechter Start ins Hundeleben!

Lange, einsame und eintönige Jahre sind ins Land gegangen. Juris gehört nun zu den Senioren; und wenn nicht bald etwas Wunderbares geschieht, wird er sein Dasein hier auf Erden eines Tages mutterseelenallein in seinem kahlen Zwinger beschließen. Dabei hat der freundliche Rüde einen ganz feinen Charakter. Er hängt abgöttisch an seiner Betreuerin und überschüttet sie mit Zärtlichkeiten, wenn sie kommt, um ihn einmal in der Woche für ein paar glückliche Minuten aus seinem engen Zwingerloch zu befreien. Der trotz allem noch immer freundliche Juris liebt es gestreichelt zu werden, ist aber gleichzeitig auch ein bisschen scheu. Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – das hat ihn das harte Shelterleben gelehrt, denn die Arbeiter, die dort saubermachen und die Hunde füttern, sind – von seltenen Ausnahmen abgesehen – leider nicht besonders tierlieb.

Wie leider so viele andere Hunde im Shelter ist Juris
entschieden zu dünn. Das Futter wird von Mal zu Mal schlechter, weil der
Shelterbetreiber sine Gewinnspanne erhöhen möchte. Bei besserer Ernährung in
einem liebevollen Zuhause ohne Stress und Lärm wird er jedoch sicher aufblühen
und sich zu einem richtigen Prachtkerl mausern.
Juris hat gelernt, an der Leine zu laufen und geht gern spazieren. Die Fehlstellung seiner Vorderbeine bereitet ihm dabei, wie auch sonst, keinerlei Probleme.

Möchten Sie für den tapferen Juris gern ein Wunder wahr
werden lassen und ihm zu einem sicheren Stand im Leben verhelfen? Dann freuen
wir uns darauf, von Ihnen zu hören. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Blick aus seiner Holzhütte im Shelter:
Ein liebebedürftiger Juris umarmt seine Betreuerin:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

DONNA
Hündin
geb. Februar 2018
50-55 cm Sculterhöhe
geimpft, gechicpt, kastriert
möchte gern für immer nach Hause
Alle Jahre wieder ist er da, der
unerbittlich kalte Winter für die 3.000 Hunde im russischen Shelter Kozhuhovo.
Ich weiß, dass wir sie nicht alle retten können, so gern wir das möchten. Aber
vielleicht gibt es für den einen oder anderen ja doch noch ein Happy End?
So zum Beispiel für Donna, die dritte im Bunde der Geschwister (ihre Brüder sind Lavrik und Leshey). So sehr sie sich äußerlich voneinander unterscheiden, eint sie doch ihr Schicksal. Drei Geschwister, von der Optik her unterschiedlich, vom Schicksal her geeint. Geboren oder kurz nach der Geburt ausgesetzt auf Moskaus Straßen, wurden sie eingefangen und in das gigantische Hundeasyl gebracht. Bis heute verbringen sie dort ihr Leben, welches im Grunde keines ist. Sie versuchen zu überleben und mit den armseligen Gegebenheiten zurechtzukommen; leider kennen sie es ja nicht anders.

Wenn die Betreuer einmal in der Woche zu Besuch kommen und genügend Zeit bleibt, um die Hunde mit in den Auslauf zu nehmen, vergisst die von ihrem Naturell her unkomplizierte und fröhliche Donna all das Elend um sie herum. Dann spielt sie, tobt und rennt mit den anderen um die Wette, als wolle sie in dieser einen kurzen Stunde alles nachholen, was sie die ganze lange Woche über entbehren muss.

Manchmal gehen sie im Shelterbereich
auch ein Stückchen spazieren. Dann werden fleißig die Grundkommandos und das
Laufen an der Leine geübt. Denn die Betreuer wissen genau, dass ihre
Schützlinge am ehesten ein Zuhause finden, wenn sie schon einiges von dem
können, was sie später in ihrem neuen – richtigen – Leben brauchen.
Leider gehen die Fröhlichkeit und Unbedarftheit der jungen Hunde im Shelter irgendwann unweigerlich verloren und weichen Stück für Stück einer Traurigkeit, die wir in den Gesichtern vieler älterer Hunde im Shelter lesen. Ihre früher noch strahlenden Augen werden trübe und ihre Blicke scheinen in die Ferne zu schweifen, als wollten die Hunde sich aus ihrer Gefangenschaft fortträumen. Immer wieder macht uns da tief betroffen und wir gewöhnen uns nie daran. Deswegen hören wir auch nicht auf, für unsere Hunde zu kämpfen – selbst wenn es dem aussichtslos scheinenden Kampf gegen Windmühlen gleicht.

Möchten vielleicht Sie der überaus
freundlichen und umgänglichen Donna ihre Unbeschwertheit erhalten und ihr die
Wärme und Geborgenheit schenken, die si bisher in ihrem noch jungen Leben
schmerzlich vermissen musste? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen,
lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt
über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Donna beim Gassigehen mit ihrem
Bruder Lavrik im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

KLEOPIK
Rüde
geb. 2020
42 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
abenteuerlustig und liebevoll im Wesen
freundlich und gut verträglich,
aber vorsichtig bei seinen Artgenossen
läuft schon artig an der Leine
warmes Plätzchen für alle kommenden Winter gesucht
Klein und mit kurzem
Fell - schlimme Aussichten für den nahenden Winter.
Gemeinsam mit deinem
Bruder und der Hündin Kashka, die möglicherweise eure Mutter, vielleicht aber
auch eure Tante ist, kamst du in diesem Frühjahr aus einer Wohnungsauflösung mit
40 anderen Schicksalsgefährten ins riesige Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo.
Du bist der kleinste von euch Dreien, die ihren Weg in den Sektor zu Natalyia gefunden haben. Das bedeutet ein kleines bisschen Glück im Unglück; denn Natalyia ist eine äußerst engagierte Betreuerin, die sich mit viel Liebe und Hingabe um ihre Schützlinge bemüht.

Sie beschreibt dich
als sehr offen und aufgeschlossen gegenüber uns Menschen, vor denen du
keinerlei Scheu zeigst; im Gegenteil, du liebst es, gestreichelt und in den Arm
genommen zu werden. Bei deinen Mitgefangenen verhältst du dich dagegen eher
vorsichtig und immer ein bisschen ängstlich, weil du leider von einem anderen
Hund in die Vorderpfote gebissen wurdest.
Das Leben in dem winzigen, kahlen Zwinger fällt dir schwer. Es ist furchtbar langeweilig dort, du kannst nur dasitzen und warten, dass die Betreuer zu Besuch kommen und du dein Gefängnis wenigstens für kurze Zeit verlassen darfst. Wann immer sich die rostig-grüne Gittertür öffnet, bist du im Nu draußen auf der Suche nach Abenteuern.

Du bist ein recht
kleiner Hund. Mit deinem kurzen Fell hast du dem gerade schon beginnenden
russischen Winter nichts entgegenzusetzen. Bereits jetzt sinken die
Temperaturen in manchen Nächten schon fast auf Null Grad. Doch der richtige
Winter steht erst noch bevor und mit Schrecken erinnern wir uns uns an die wochenlange
Eiseskälte und meterhoheb Schneemassen der beiden vergangenen Winter.
Im neuen Shelter, wohin die Hunde, die kein Zuhause finden, bald umziehen müssen, sind die Zwingerwände aus Ziegeln gemauert, der Bereich vor der Ziegelhütte ist nicht überdacht und die Öffnung zu dieser Hütte ist mannshoch. Wenn es schneit oder regnet, dann gibt es keinen Platz mehr wo die Hunde vor der Kälte oder Nässe sicher sind.

Ob du, Kashka und
Knedlik diesen Winter überleben werdet, steht in den Sternen. Und so hoffen
wir, dass du, nebst möglichst vielen weiteren Schicksalsgefährten, das große
Hundegefängnis so schnell wie möglich und in ein eigenes Zuhause reisen dürft,
in welchem es nur noch Liebe, Geborgenheit und Wärme für euch gibt. Zum Dank
werdet ihr für eure Menschen treue und anhängliche Begleiter sein, solange ihr
lebt.
Die Vermittlung und
Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 26.07.2024, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL

ARABICA
Hündin
geb. 2019
60 cm Schulterhöhe
keine Krankheiten bekannt
kastriert
gut verträglich mit Artgenossen
lieb zu ihr vertrauten Menschen,
bei Fremden zunächst schüchtern, wird aber schnell zutraulich
läuft folgsam an der Leine
Lebensretter(in) pfotenringend gesucht
Sollst auch Du vergebens auf die Freiheit warten?
Bereits als unschuldiges, kleines Welpchen zogst du
2019 in das unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo ein. Du bekamst deinen Namen
wegen deiner wunderschönen Fellzeichnung nach einem arabischen Baum, der
duftend weiß blüht und der uns köstliche braune Früchte – die Kaffeebohnen – schenkt.
Drei lange Jahre bringst du nun schon in diesem Hundegefängnis zu, praktisch dein ganzes junges Leben. Sehen wir dir in die Augen, so meinen wir darin die Angst lesen zu können, für immer hinter diesen grauen Mauern, hinter diesen rostig - grünen Gittern eingesperrt zu sein.

Über dein kurzes Leben vor dem Shelter wissen wir
nichts. Aber wir wissen, dass du bestens mit deinen Leidensgefährten im Asyl
auskommst und noch nie in einen Streit unter deinen Mitgefangenen verwickelt
warst. Deinen Zwinger teilst du dir mit zwei großen Rüden und deine Betreuerin
beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos – so sanft, mild und
verträglich wie ein guter Kaffee.
Menschen, die du schon näher kennst, schließt du in dein kleines Hundeherz, schenkst ihnen deine bedingungslose Freundschaft und forderst sie sogar manchmal zum Spielen auf. Fremden gegenüber bleibst du zunächst vorsichtig und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. An der Leine gehst du aber mit allen brav und willig mit.

Für dich und die dreitausend anderen vergessenen
Seelen wird der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb Moskaus ein unfassbar
einschneidendes Ereignis sein; denn er wird deine schon jetzt nur geringen Chancen
auf ein eigenes Zuhause gegen Null sinken lassen - in Russland, wo niemand
einen Mischling von der Straße adoptiert, wie es sie dort zu Tausenden gibt.
Lieber schafft man sich einen Rassehund als eine Art Statussymbol an.
Darum suchen wir für dich (und möglichst viele andere)
ein schönes Zuhause in Deutschland, bei geduldigen, verständnisvollen Menschen; die mit dem Herzen sehen und erkennen, wie einzigartig du bist;
die Freude daran haben, dir Stück für Stück eine dir völlig unbekannte Welt zu
zeigen und dich zu lehren, wie schön ein Hundeleben sein kann.
Vielleicht darf die zauberhafte ARABICA gerade an Sie
ihr noch junges, übervolles Hundeherz für immer verschenken? Dann melden Sie
sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Hier gibt es ein kurzes Video der lieben ARABICA zu
sehen:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

CHERNOS
Rüde
geb. 2012
65-68 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
Noch ist es nur ein Traum - aber
irgendwo da draußen wartest du bestimmt auf mich.
Im Herbst 2018 kommt Chernos in das
große Moskauer Shelter Kozhuhovo: eingeliefert von Hundefängern, ein großer,
stattlicher Rüde, vollkommen abgemagert und mit einem in der Luft hängenden
Bein.
Möglicherweise hat ihm die Ankunft im Shelter das Leben gerettet. Schnell kümmern sich die Betreuer um ihn und Chernos, der wohl schlimme Schmerzen erdulden musste, wird operiert: die Ärzte entfernen den Kopf des Oberschenkelknochens, damit Chernos wieder schmerzfrei auf allen vier Beinen laufen kann.

Die vor der Operation gemachten Röntgenaufnahmen lassen dunkel erahnen, was in Chernos´ früherem Leben vorgefallen sein könnte. An seinem Hüftknochen befindet sich ein Metallimplantat, was darauf hinweist, dass er einmal zu jemandem gehörte. Leider sind auf den Aufnahmen auch Pistolenkugeln in Chernos´ Körper zu sehen. Durchaus keine Seltenheit bei russischen Straßenhunden, wie wir wissen.
Chernos brauchte längere Zeit, bis er nach der Operation wieder beide Hinterläufe ohne Schmerzen belasten konnte. Heute merkt man ihm beim Laufen aber nichts mehr an.

Der große, hübsche Hundemann ist ein
absolut freundlicher Kerl, der noch nie in einen Streit mit seinen Artgenossen
verwickelt war. Im großen Auslauf, ebenso wie in seinem beengten Zwinger, kommt
er mit allen gut aus. Am meisten freut er sich jedoch auf seine Betreuer, ihnen
vertraut er – denn sie geben ihm uns seinen Mitgefangenen einmal in der Woche
für eine kurze Zeit, was jeder Hund nach Möglichkeit täglich bekommn sollte:
viel Zuwendung, Aufmerksamkeit und Liebe.
Chernos geht bereits wunderbar gut an der Leine. Auch das Autofahren mit ihm geht völlig problemlos, er hat es während der vielen Arzt- und Klinikbesuche gelernt.

Die Betreuer kümmern sich aufopfernd
um ihre Schützlinge Hunde im Shelter. Sie geben buchstäblich ihr letztes Hemd
für die Hunde. Tierarztbesuche und Operationen bezahlen sie meist aus eigener
Tasche; was fehlt, wird durch Spenden finanziert. Der Shelterleitung ist das
Wohl und Wehe der Tiere vollkommen egal, sie interessiert nur das Geld vom
Staat. Um die Gewinnspanne möglichst hoch zu halten, wird oft sogar am
Nötigsten (Futter, Säuberung der Zwinger) gespart.
Die Freiwilligen haben Chernos geholfen, wieder gesund zu werden; ein Zuhause konnten sie für den liebenswerten Hundebuben bis heute leider nicht finden.

Chernos ist nicht mehr jung, aber er
gehört doch noch nicht zum alten Eisen. Nur allzu gern möchte zu einem
Menschen, einer Familie gehören und alles lernen, was es für ein richtigen Hund
zu wissen gibt. Inzwischen verbringt er schon drei lange
Jahre hinter hässlich-grünen Gittern in Gefangenschaft, Langeweile und
Einsamkeit. Er sollte sein Leben dort nicht eines Tages vergessen und unbeweint
beschließen, wenn es irgendwie geht.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Für Chernos suchen wir
ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Hier einige Videos zum besseren
Kennenlernen von Chernos:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
Lebenslichter 21.07.2024, 14.34 | (0/0) Kommentare | PL

KIAN kam bereits als kleiner Welpe in das Shelter und verbrachte seine ganze Kinderzeit in einem kleinen engen Käfig in der Quarantäne.
Als er als Junghund in den Sektor kam, fiel er den Betreuern sofort auf. Seine Augen schauten die Menschen an, als wären sie das größte Geschenk für ihn. Er vertraute ihnen sofort und legte all sein Glück in ihre Hände.
Sein Glück besteht einzig und allein darin, dass seine Betreuer sich mit ihm beschäftigen und er nicht allein sein muss. Er versteht sich gut mit anderen Hunden und kommuniziert mit seinen Artgenossen ohne jegliche Angst oder Aggression.
Leider bleibt in diesem großen Shelter so gut wie keine Zeit für einen einzelnen Hund, doch seine Betreuer versuchen immer wieder, Kian positive Momente zu geben. Diese wenigen Augenblicke genießt Kian mit allen Sinnen.
Wie sie ihn beschreiben, hört sich einfach unglaublich an: Kian versucht von der ersten Begegnungan, alles richtig und gut zu machen. Er hat einen lieben Charakter und ist intelligent. Schnell lernte er an der Leine zu laufen, mit den wenigen Dingen zu spielen, die dort zu Verfügung stehen. Auch bei Autofahrten verhält er sich prima – aobwohl er dann natürlich ein wenig aufgeregt ist.
Kian wurde von seinen Betreuern auch schon bei einer Tierschutzveranstaltung in Moskau vorgestellt. Jeden Besucher, der in seine Nähe kam, hat er überschwänglich begrüßt. Mit seiner Größe und seiner positiven Ausstrahlung war er dort fast ein Star. Jeder, ob groß oder klein, wollte diesen großen und freundlichen Hund streicheln. Doch adoptieren wollte ihn niemand.

Nun haben uns Kians Betreuer um Hilfe gebeten, Kian soll endlich glücklich werden dürfen - und Kian kann eines ganz gewiss nicht: allein ein Zuhause und eine Familie für sich finden.
Darum machen wir uns hier auf die Suche nach einer aktiven Familie, die sich vorstellen kann, ihr Leben mit Kian zu bereichern. Menschen, die ihn mit Liebe und Freude durch die gemeinsame Zeit führen.
Kian ist im Juni 2017 geboren, ca. 65 cm groß, kastriert, gechipt und geimpft. Ob Kian mit Katzen leben kann, können wir vor Ort leider nicht zuverlässig testen. Für Kian suchen wir ausschließlich ein Endzuhause.
Bei ernsthaftem Interesse an Kian würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen über Anfragen freuen.
Lebenslichter 19.07.2024, 15.35 | (0/0) Kommentare | PL