Tag: Lie

Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01/2015
Schulterhöhe: 40 cm
Sagen wir es, wie es ist: Linetto ist ein alter Hund, dessen Seele und Körper die Spuren eines entbehrungsreichen Lebens tragen. Er wirkt traurig, verwahrlost und zutiefst verunsichert. Wo er die vergangenen elf Jahre verbracht hat und was er erleben musste, werden wir vermutlich nie erfahren. Aber eines scheint sicher: Fürsorge, Pflege und Zuneigung waren in seinem bisherigen Leben Mangelware.

Kein Hund kommt misstrauisch und abwehrend auf die Welt. Ein Hund, der sich vor fremden Menschen schützen muss, hat möglicherweise gelernt, dass Nähe nichts Gutes bedeutet. Wir wissen nicht, was Linetto widerfahren ist. Doch wir wissen, dass er keinen Grund hatte, den Menschen zu vertrauen. Und dass er für vieles, was er heute ist, nichts kann.
Linetto war einfach da. Offenbar hat sich nie jemand wirklich für ihn interessiert, sich um ihn gekümmert oder ihm gezeigt, wie es sich anfühlt, willkommen zu sein. Kein weiches Körbchen, keine liebevolle Hand, kein Mensch, für den er etwas Besonderes war. Und als wäre das nicht schon traurig genug, wurde er im Juni 2026, im hohen Lebensalter, auch noch in eines der schlimmsten Hundelager abgeschoben.

Dort haben ihn unsere befreundeten Tierschützer im Oktober zum ersten Mal besuchen dürfen. Sie fanden einen Hund vor, der auf sie wie ein fast gebrochenes Tier wirkte. Linetto sieht sehr alt aus, kommt aber mit seinen deutlich jüngeren Zellengenossen gut zurecht. Fremden Menschen gegenüber zeigte er sich dagegen misstrauisch. Ihre Annäherungsversuche waren ihm nicht geheuer. Fühlte er sich bedrängt, versuchte er kurz zu schnappen. Nicht, weil er böse ist, sondern offenbar, weil er sich anders nicht zu helfen weiß.

Auch körperlich hat Linetto seine Baustellen. Wegen eines grauen Stars sieht er auf dem rechten Auge nur noch wenig oder möglicherweise gar nichts. Und sein ungepflegtes Fell lässt erahnen, wie lange sich niemand mehr richtig um ihn gekümmert hat.
Was Linetto jetzt braucht, ist kein Wunder und auch kein Mensch, der ihn von heute auf morgen verändern möchte. Er braucht einen sicheren Platz, an dem er zur Ruhe kommen darf. Jemanden, der seine Grenzen respektiert, ihn nicht bedrängt und ihm alle Zeit der Welt lässt. Einen Menschen, der sich um seine altersbedingten Beschwerden kümmert und ihn so annimmt, wie er heute ist – mit allem, was sein Leben aus ihm gemacht hat.

Wir suchen für Linetto einen liebevollen Altersplatz, an dem er endlich erfahren darf, dass er nicht mehr allein zurechtkommen muss. Vielleicht wird er irgendwann vorsichtig Nähe zulassen. Vielleicht wird er sogar entdecken, dass eine freundliche Hand nichts von ihm verlangt und ein weicher Schlafplatz tatsächlich ihm gehört. Versprechen können wir das nicht. Aber wir können ihm die Chance geben, es selbst herauszufinden.

Wieviel Zeit Linetto noch bleibt, wissen wir nicht. Wochen, Monate, vielleicht auch Jahre. Doch selbst wenn es nur eine kurze gemeinsame Zeit wäre: Er hätte es verdient, sie nicht länger in einem Betonzwinger verbringen zu müssen. Er hätte es verdient, dass sich endlich jemand um ihn sorgt und sein Wohlergehen wichtig nimmt.

Linetto hat sein Leben lang zu wenig bekommen. Bitte helfen Sie uns, damit er nicht auch noch seine letzten Jahre ohne einen Menschen verbringen muss, der für ihn da ist.
Wenn Sie Linetto eine Chance geben möchten und ihm mit Ruhe, Geduld und Verständnis begegnen können, sprechen Sie bitte schnellstmöglich seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
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Lebenslichter 17.10.2026, 18.49 | (0/0) Kommentare | PL

Rochus
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2021
Schulterhöhe: 71 cm
Ein großer Hund. Ein bildhübscher Hund. Ein lieber und umgänglicher Hund. Und mit seinen fünf Jahren eigentlich noch ein junger Hund. Kurz gesagt: Rochus bringt vieles mit, was man sich von einem vierbeinigen Wegbegleiter wünschen kann.

Nur eines fehlt ihm noch: ein Zuhause.
Seit August 2025 sitzt Rochus in einem italienischen Hundelager. Dort warten mehrere hundert Hunde Tag für Tag darauf, dass sich ihr Leben endlich verändert. Es ist laut, trostlos, ein Ort ohne Hoffnung oder Zukunft. Freiheit, Gras unter den Pfoten, ein eigener Mensch – all das bleibt für sie ein unerfüllter Wunsch.

Rochus hatte in diesem April wenigstens das Glück, dass italienische Tierschützer ihn besuchen durften und Rochus zeigte ihnen sofort, was in ihm steckt. Zu dem Zeitpunkt teilte er seine Box mit zwei Hündinnen und schien ihre Gesellschaft völlig in Ordnung zu finden. Den Tierschützern gegenüber war er aufgeschlossen und freundlich, ließ sich ohne weiteres anfassen und die Leine anlegen.

Sie beschrieben ihn so: "Rochus ist ein sehr lieber und recht selbstsicherer Hund. Uns gegenüber war er offen und freundlich. An der Leine lief er erstaunlich brav mit. (...) Ein ganz feiner Hund!"
Was will man mehr? Ein großer, erwachsener Hund, der Menschen gernhat, mit Artgenossen augenscheinlich gut auskommt, sich nett und ausgeglichen zeigt und sogar schon ein bisschen Erfahrung mit dem Laufen an der Leine hat.

Und dann sind da noch diese Augen. Vielleicht erzählen sie davon, dass Rochus längst verstanden hat, wer darüber entscheidet, wie sein Leben im Guten oder Schlechten weitergehen wird. Vielleicht auch davon, dass er trotz allem nicht aufgehört hat, Menschen zu vertrauen.
Denn genau das tut Rochus noch immer: Er geht auf Menschen zu.

Auch nach einsamen Monaten im Hundegefängnis sucht er die Nähe, wenn jemand vor seinem Zwinger steht. Er zieht sich nicht zurück, hat sich nicht aufgegeben. Ganz im Gegenteil: Rochus hat offensichtlich beschlossen, dass das Leben noch etwas anderes für ihn bereithalten muss.
Rochus hat bereits JA gesagt. Fehlen nur noch Sie.

August 2026 Inzwischen wurde Rochus umgesetzt und teilt sich seinen Platz mit zwei Rüden. Auch mit ihnen zeigt er sich verträglich und entspannt.
Für ihn suchen wir Menschen, die einen großen, kräftigen Hund verlässlich führen können. Ein ländliches Zuhause mit sicher eingezäuntem Grundstück wäre ideal. Gern sollten Sie schon ein wenig hundeerfahren sein und bereit, unserem Rochus zu geben, was im Grunde jeder Hund für ein glückliches Leben braucht: einen sicheren Platz, einen gefüllten Napf, Spaziergänge, ein bisschen Gras unter den Pfoten, liebevolle Führung und vor allem einen Menschen, der bleibt.

Vielleicht sitzen Sie gerade vor diesem Text und denken: "Rochus könnte mein Hund sein." Dann rufen Sie seine Vermittlerin an und finden Sie es heraus. Vielen, lieben Dank!
Daniela Koenemann
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Julinda
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 08/2021
Schulterhöhe: 62 cm
August 2026: Fünf Jahre. So lange sitzt Julinda jetzt schon eingesperrt im Lager. Ende August 2021 wurde sie geboren, zusammen mit fünf Geschwistern. Sechs kleine Körper, die sich aneinanderdrängten und nichts hatten außer ihrer Nähe, um sich zu wärmen.

Mit zwei Monaten kamen sie ins Hundegefängnis. Was danach kam, war für alle sechs zunächst dasselbe: kalter Beton unter viel zu kleinen Pfoten; keine Hand, die sie je gehalten hätte. Kein Zuhause, das ihren Namen kannte. Nach und nach hat sich das verändert, für die anderen.

Vier fanden ihre Familien. Vier Körbchen wurden bezogen, vier Namen endlich mit Liebe ausgesprochen, statt nur mit einer Nummer auf einer Liste verglichen zu werden. Für Julinda leider nicht.
Sie ist noch da, genau wie ihr Bruder Jacoby, in einem anderen Zwinger desselben Lagers. Vielleicht hören sie sich noch, wenn einer bellt oder in der Nacht winselt. Aber ein Laut durch eine Wand ist kein Trost; nur die Gewissheit, dass der andere noch da ist. Irgendwo, unerreichbar nah.

Fünf Jahre sind eine unfassbar lange Zeit für ein Hundeherz. Julinda hätte längst erfahren sollen, wie Regen riecht, wie sich eine Wiese unter den Pfoten anfühlt und wie ihr Name klingt, wenn ihn jemand ruft, weil er sie meint. Stattdessen kennt sie eine kahle Wand, einen schmuddeligen Napf und einen immer gleichen, eintönigenTagesablauf. Jahre sind vergangen, ohne dass ihr eigentliches Leben beginnen durfte.

Und trotzdem ist Julinda nicht hart geworden. Die Tierschützer, die sie zuletzt besucht haben, beschreiben sie als schüchtern, aber neugierig. Die Leine kennt sie nicht, und das macht ihr ein wenig Angst. Auch das ist verständlich – wie sollte sie etwas nicht fürchten, das sie noch nie erlebt hat?

Julinda lässt sich streicheln, sucht die Nähe zu Menschen noch nicht von sich aus, aber sie flieht auch nicht, wenn die Tierschützer da sind. Es scheint so, als würde sie spüren: Da ist etwas Gutes. Ich muss nur noch den Mut finden, den ersten Schritt zu tun.

Man sollte meinen, fünf Jahre des Wartens hätten unauslöschliche Spuren hinterlassen. Julinda braucht jemanden, der ihr Zeit gibt, ohne eine Uhr mitlaufen zu lassen. Der es aushält, wenn sie sich am ersten Abend noch nicht ins neue Zuhause traut und der ihre Zurückhaltung nicht mit Ablehnung verwechselt, sondernals das sieht, was sie ist: Vorsicht, die aus fünf Jahren ohne Wahlmöglichkeit erwachsen ist.

Jetzt könnte alles das anfangen, was ihr bisher verwehrt wurde. Nicht rückwirkend als Wiedergutmachung, sondern als das, was von nun an gilt.

Julindas Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf – bevor ein sechstes Jahr beginnt.
Daniela Koenemann
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Waylo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren:.01.2026
"Als wir noch in Mamas Bauch waren, wussten wir schon, dass sie sich um uns kümmern und uns ganz doll liebhaben wird. Sie hat immer gesagt: „Meine Kleinen werden es mal guthaben und ich werde ihnen alles beibringen, was sie können müssen." Und dann, als wir auf der Welt waren und überhaupt noch nichts sehen konnten, hat Mama ihr Versprechen gehalten. Sie hat uns gewärmt und wir konnten die feine Milch trinken… das war jedes Mal ein Gedränge, aber trotzdem hat jeder von uns immer seinen Teil bekommen.

Es war eine schöne Zeit, aber sie dauerte nicht lange. Plötzlich war Mama weg und Männer kamen und packten uns. Wir haben alle so geweint und wussten nicht, was wir machen sollten. Dann haben sie uns wieder gepackt und uns in einen Käfig geworfen. „So, jetzt seid ihr, wo ihr hingehört, haben sie gesagt, die große Tür abgeschlossen und sind gegangen. (Mama konnte uns nicht mehr beibringen, dass man sich vor den Hundefängern in Acht nehmen muss.)

Jetzt sitzen wir hier, eingesperrt und ohne Mama. Zum Glück durften wir aber zusammenbleiben. Manchmal spielen wir ein bisschen. Mama hat immer gesagt, Spielen sei wichtig, damit man sich gut entwickelt. Also spielen wir.

Und dann kamen eines Tages Menschen, die ganz anders waren. Nicht so grob, wie die, die uns eingesperrt haben. Sie haben uns vorsichtig angeschaut und leise mit uns gesprochen. Sie haben gesagt, dass sie Mama zwar nicht finden können, aber sie wollen uns helfen, hier wieder rauszukommen. Das geht aber nur, wenn wir ein Zuhause finden. Und dafür, so haben sie gesagt, müssen wir uns bewerben. Auweia… wir sind doch noch so klein. Wie soll man denn als kleines Hundekind wissen, wie das geht? Warum verstehen diese Tierschützer das denn nicht?"

Wir sind auch Tierschützer und wir verstehen das. Unser kleiner
Waylo ist ein Hundekind, das noch nicht viel kennt. Er ist ein wenig schüchtern
und den Kontakt mit Menschen ist er noch nicht gewöhnt. Dazu kommt, dass er
eine Wunde an seiner rechten Hinterpfote hat und, wie einige seiner
Geschwister, mit Dermatitis kämpft.

Das alles macht seinen Start ins Leben nicht gerade leicht. Aber Waylo ist tapfer und wird mit der richtigen Fürsorge, Geduld und Liebe sicher schnell merken, dass es auch eine freundliche Welt gibt. Mit anderen Hunden ist er ein wenig vertraut - immerhin hat(te) er ja seine Geschwister. Alles andere wird er von, bei und vor allem mit seiner neuen Familie lernen. Bis auf eine Sache: Wie man jemandes allerbester Freund für immer wird – das weiß Waylo nämlich schon.

Seine Geschwister Wasker und Wixelle haben übrigens ihr Für-immer-Zuhause gefunden! Woola, sein Schwesterchen, ist leider verstorben.
Simone Leitenbauer
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JACOBY
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2021
Schulterhöhe: 60 cm
Tage, Stimmen. Immerzu und überall Stimmen. "Benny! Molly! Komm!" Jeden Tag hört man Wörter, die fliegen wie Leckerli durch die Luft, geworfen von lachenden Menschen, aufgefangen von fröhlich bellenden Hunden. Manche Namen werden mit Liebe ausgesprochen, viele mit Sehnsucht, andere einfach so.
Nur meiner fällt nie: Jacoby. Ich höre meinen Namen in der Stille. Ich fühle
ihn, wenn alle anderen fort sind und ich allein in meinem Zwinger liege.
Manchmal probiere ich ihn aus, ganz leise in Gedanken, und stelle mir vor, wie
er in einer warmen Stimme klingt; wie es wäre, wenn jemand ihn laut ruft; nicht
aus Versehen, sondern weil er wirklich mich meint.

Aber sie rufen, sie streicheln, sie adoptieren andere. Meine Schwester und
meine Freunde durften gehen, sie durften diesen traurigen Ort verlassen, weil
jemand sie beim Namen gerufen hat. Ich bin übriggeblieben, mit all den
liebevollen Sätzen in meinem Herzen, die niemand je zu mir gesagt hat.
"Wart nur ab, Jacoby, irgendwann kommt auch dein Mensch, oder deine Familie und
holt dich hier raus!" Das ist lange her. Ich habe gewartet, 365 Tage, 730 und inzwischen
schon über 1500. Jeden einzelnen davon habe ich meinen Namen inwendig gespürt
und ihn doch nie gehört. Ich weiß, wie die Jahreszeiten riechen und wie schwer
Worte wiegen, wenn sie nicht ausgesprochen werden.
Ich bin freundlich und geduldig. Ich habe mich immer bemüht, möglichst unsichtbar
und unauffällig zu sein, weil niemand nach mir ruft und nach mir verlangt. Vielleicht
war das ein Fehler und ich habe deswegen keine Leine kennengelernt, weil ich
nie dorthin durfte, wo ein Name mehr bedeutet würde als ein Eintrag in einer
Liste.

Tage und Nächte vergehen, ich werde älter, schwerer und ruhiger. Meinen Alltag
teilte ich lange mit Jontar und Betsy. Die beiden hatten Glück, sie durften in
den Sicheren Hafen umziehen und warten dort auf ihre(n) Menschen. Ich blieb
allein zurück. Wenn die Tierschützer mich alle paar Monate einmal für wenige
Minuten besuchen kommen, spreche ich innerlich meinen Namen wie ein stilles
Gebet. Manchmal glaube ich, die Sehnsucht hängt als Klang in der Luft, doch
niemand nimmt sie wahr.
Was würde wohl passieren, wenn jemand an das Gitter käme, innehielte und meinen
Namen sagte? Was könnte auf einmal in mir lebendig werden, wenn da draußen
wirklich jemand wäre, der nicht einfach nur einen Hund sieht, sondern Jacoby
ruft. Mich.
Vielleicht bist du das, liebe Leserin, lieber Leser. Vielleicht sprichst du am
Ende das Wort aus, das mein Leben zum Leuchten bringt, fängst meinen Namen auf
und heilst die Stille und Leere in mir und um mich herum.

Und wenn die Zeit reif ist, kann ich das allererste Mal hören, wie mein Name
klingt: Jacoby.
Bitte ruf DU mich, damit ich endlich weiß, wie es sich anfühlt, einen Namen zu
haben, kein Niemandshund mehr zu sein und nach Hause zu kommen.
Daniela Koenemann
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Lebenslichter 16.10.2026, 16.22 | (0/0) Kommentare | PL

Rafeed
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 09/2021
Schulterhöhe: 43 cm
Oktober 2025 Rafeeds Blick wirkt noch immer ungläubig, als suche er verzweifelt eine Antwort auf die Frage: „Wo bin ich denn hier gelandet? Kein Wunder, denn unser hübscher, etwa vierjähriger Rüde sitzt erst seit Ende August 2025 in einem dieser großen, lauten und schrecklichen Hundegefängnisse.
Wie bei den meisten unserer Schützlinge kennen wir auch Rafeeds Vorgeschichte nicht. Im Gegensatz zu vielen anderen glauben wir allerdings, dass er noch vor gar nicht so langer Zeit ein Zuhause gehabt haben könnte. Sein schwarz schimmerndes Fell ist gepflegt, er wirkt gesund und gut versorgt, begegnet Menschen und Hunden freundlich und läuft ganz selbstverständlich an der Leine.

Dieser Eindruck wird auch durch den Bericht unserer Tierschützer bestätigt. Rafeed sei ein sehr lieber, gutmütiger Hund, der seinen Zwinger friedlich mit Rüden und Hündinnen teile. Anfangs habe er sich den fremden Besuchern gegenüber noch etwas zurückhaltend gezeigt. Doch schon nach kurzer Zeit habe die Neugier über die Vorsicht gesiegt. Er ließ sich streicheln und suchte vorsichtig den Kontakt. Die Tierschützer beschreiben ihn als ausgesprochen freundlichen und unkomplizierten Hund.
Mit seinen vier Jahren ist Rafeed im besten Hundealter: jung genug für spannende gemeinsame Erlebnisse, gleichzeitig aber längst kein ungestümer Halbstarker mehr. Dank seiner angenehmen Größe dürfte er sich problemlos in viele Lebenssituationen einfügen – ob bei Ausflügen, im Urlaub, oder sogar im Büro.

Vielleicht haben Sie beim zweiten Blick auf Rafeeds Fotos - außer seinen warmen, kastanienbraunen Augen und den kleinen weißen Zehen an seinen linken Pfoten - noch etwas entdeckt: die weiße Fellzeichnung auf seiner Brust. Mit etwas Fantasie erinnert sie an einen kleinen asiatischen Drachen, ein Symbol für Glück und Stärke. Möge dieser kleine Drache gut über Rafeed wachen. Glück und Schutz braucht er im Moment mehr denn je.
Möglicherweise sind gerade Sie der Mensch, auf den Rafeed wartet: Jemand, der ihm zeigt, dass sein Leben nicht hinter Gittern enden muss; der ihm Zeit gibt, in Ruhe anzukommen, alles kennenzulernen und Vertrauen zu fassen. Denn auch ein so freundlicher Hund wie Rafeed braucht nach seiner langen Reise und den Erfahrungen im Lager zunächst etwas Geduld und Verständnis. Dafür schenkt er Ihnen hoffentlich viele gemeinsame Jahre voller kleiner und großer Abenteuer.

Juli 2026 Als wir Rafeed das erste Mal in die Augen blickten, schien sein Blick nur eine einzige Frage zu kennen: „Wo bin ich hier gelandet? Damals wussten wir die Antwort. Er noch nicht.
Heute ist das anders. Heute weiß Rafeed vermutlich ganz genau, wo er ist und es gibt wohl kaum einen traurigeren Gedanken. Denn Hunde gewöhnen sich an fast alles. Selbst an Dinge, an die sich niemand gewöhnen sollte. An nackten Beton unter den Pfoten, an Gitter statt Türen. An den Lärm von Hunderten anderer Hunde, der nie ganz verstummt. An Tage, die alle gleich aussehen und an Menschen, die kommen, kurz stehen bleiben und ohne ein freundliches Wort wieder fortgehen.

Irgendwann wird selbst das Unvorstellbare zum Alltag. Genau davor haben wir immer Angst. Nicht nur davor, dass ein Hund in ein solches Lager kommt: sondern auch davor, dass er es irgendwann aufgibt, auf seine Freiheit zu warten. Dass er nicht mehr bei jedem Geräusch aufblickt, nicht mehr nach vorne kommt, weil er nicht mehr glaubt, dass einer der Menschen am Gitter vielleicht seinetwegen da sein könnte.

Doch so weit ist es bei Rafeed noch nicht. Noch kommt er nach vorne, wenn unsere Tierschützer ihn besuchen dürfen. Erst beobachtet er einen Augenblick; dann siegt seine Neugier über die Vorsicht und er wagt sich näher - ruhig, offen und ohne sich aufzudrängen. Fast so, als würde er jedes Mal all seinen Mut zusammensammeln und fragen: „Bist du vielleicht meinetwegen hier?

Und doch gehen auch die seltenen Besuche unserer Tierschützer irgendwann zu Ende.Das Tor schließt sich hinter ihnen und Rafeed bleibt zurück. Wieder einmal war niemand seinetwegen gekommen. Und wieder muss seine Hoffnung bis zum nächsten Besuch reichen.

Möglicherweise ist seine Fellfarbe schuld daran, dass Rafeed bisher kein Glück hatte. Schwarze Hunde werden besonders häufig übersehen. Nicht, weil ihnen etwas fehlt, sondern weil unser Blick oft zuerst an dem hängen bleibt, was heller oder auffälliger erscheint. Während andere Hunde gesehen werden und ausreisen dürfen, bleiben die Schwarzen oftmals über Jahre zurück.
Dabei müsste man bei Rafeed nur einen Moment länger hinsehen. Dann sähe man nicht zuerst einen schwarzen Hund, sondern einen freundlichen, umgänglichen Rüden, der einträchtig mit männlichen und weiblichen Artgenossen zusammenlebt. Einen Hund, der sich sogar mit Katzen versteht, entspannt an der Leine läuft und die Nähe zu Menschen sucht.

Sollte Rafeed eines Tages nach seiner langen Reise aus dem Transporter steigen – müde, verunsichert und noch ohne zu wissen, was nun geschieht &ndas;, wären Sie dann der Mensch, der vor ihm steht? Der Mensch, bei dem seine Antwort auf „Wo bin ich hier gelandet? zum ersten Mal lauten darf: „Endlich zu Hause.

Falls Sie Rafeed dieses Zuhause schenken möchten, aber noch Fragen haben oder unsicher sind, rufen Sie gern seine Vermittlerin an. Sie kennt ihn und seine Geschichte, berät Sie ehrlich und hilft Ihnen dabei herauszufinden, ob Sie beide genau das Team sind, auf das jeder von Ihnen schon so lange wartet. Dann bliebe Rafeed ein weiterer harter Winter hinter Gittern auf eisigem Beton erspart. Dafür schon jetzt vielen, lieben Dank!
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0173 - 67 31 030
aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030
per EMail:
Tanja.Roth@pro-canalba.euLebenslichter 11.09.2026, 20.01 | (0/0) Kommentare | PL

Haribo
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren:12.2018
Schulterhöhe: 40 cm






Nun wartet das Märchen vom kleinen Hund Haribo noch auf sein glückliches Ende; mit einem Menschen, der ihn nicht wieder ankettet, ihm aber das Vertrauen zurückgibt und seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit stillt.

Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für unseren Haribo sein? Dann melden Sie sich bitte möglichst schnell bei seiner Vermittlerin. Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172-83 49 335
aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
per EMail:
https://www.pro-canalba.eu/Lebenslichter 11.09.2026, 20.01 | (0/0) Kommentare | PL

Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2023
Schulterhöhe: 67 cm
Liebe Besucherinnen und Besucher dieser Seite! Welchen Grund hat es, dass Sie genau bei Havahs Foto aufmerksam wurden? Wir stellen hier soviele große, kleine, schwarze, weiße, alte und junge Hunde vor; und ausgerechnet bei unserer dreieinhalbjährigen Havah haben Sie Halt gemacht.
Um das zu ergründen, schauen wir uns doch gemeinsam an, was die Tierschützer uns über sie berichten konnten: Seit dem 23.09.2025 hat sich Havahs Leben grundlegend geändert. Wir wissen nicht, ob es vorher besser war, denn die Vorgeschichte der in diesem trostlosen, liebeleeren Hundelager Eingesperrten interessiert hier niemanden. Havah gehört immerhin zu den Glücklichen, deren Elend wir sichtbar machen und die wir vorstellen und vermitteln dürfen; denen wir einen Namen geben und für sie eine Brücke schlagen können zu der Welt, die all den anderen für immer unerreichbar bleibt.

Havah teilt sich ihre Box mit Jimmy und Dioneo und hat in ihnen zwei Verbündete gefunden, zwei Leidensfährten, zwei Wartendewie sie selbst.Ganz nebenbei stellt sie sich damit jeden Tag selbst das schönste Zeugnis aus: Havah ist verträglich.
Den Besuch der Tierschützer empfing sie zunächst mit vorsichtigem Erstaunen. Doch dieses wich schnell einer großen Freude, die sie nur kurz unterbrach, um sich ihre Streicheleinheiten abzuholen. An der Leine lief sie dann bereits erstaunlich ordentlich.
Kurzum: Havah ist noch unversehrt. Sie hat nicht resigniert. Sie trägt Vertrauen den Menschen gegenüber in ihrem Herzen und sucht ihre Nähe freundlich und offen.
Havah ist ein Hund für den liebenden Blick.
Ihr sanftes Wesen steckt in einem Körper, der am Beuteschema vieler Menschen vermutlich vorbeiziehen wird. Sie ist weder klein und handlich, noch trägt sie einen wuscheligen Pelz. Sie besitzt keine außergewöhnliche Fellzeichnung, und auch keine vermeintlich leicht erkennbare Rasse, von der manche glauben, den Charakter ableiten zu können. Aber bekanntlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters, und Havahs Besonderheit liegt woanders. Es ist ihr Blick.
Ein Blick, der mitten ins Herz treffen kann; der Freude, Mut, Zuversicht und Lebendigkeit ausdrückt. Noch. Heute.

Sie ist bereit, all das mit Ihnen zu teilen. Sie muss dafür nur gesehen werden – von Ihnen mit liebendem Auge. Öffnen Sie ihr die Kerkertür und entdecken Sie gemeinsam mit Havah (deren Name aus dem Hebräischen kommt und „die Lebende bedeutet) die Welt neu.
Nein, Sie müssen dafür nicht nach Italien reisen. Havahs Vermittlerin erklärt Ihnen sehr gern, wie diese wunderbare Hündin ihre Expedition in ein schönes, neues Leben antreten kann.
Vielleicht war es tatsächlich ihr Blick, der Sie auf dieser Seite hat verweilen lassen.
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Silke
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2015
Schulterhöhe: 45 cm

Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre
unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die
Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider
wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht
hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin,
schaut einfach weg…

Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.


Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie
wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen
kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben,
dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits
Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die
tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen;
so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze
Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem
Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.

Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr
ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft,
ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen,
familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn
ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon
eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem
Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen
kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große
Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in
Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor
Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.

Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.

Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!
Simone Horn
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Lebenslichter 01.07.2026, 20.04 | (0/0) Kommentare | PL

BEN
Rüde
geb. 2014
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
freundlich und lieb zu Menschen,
bei Fremden anfangs ein bisschen schüchtern
verträgt sich gut mit Hündinnen,
bei Rüden entscheidet die gegenseitige Sympathie
läuft gut an der Leine
möchte so gern ein Für-immer-Körbchen sein Eigen nennen
Werde ich mein Leben irgendwann in Gefangenschaft beenden?
Schon als winziger, unschuldiger Welpe musstest du mit
deinen Geschwistern Saffron un GabrialBen in das riesengroße, unheimliche
Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo einziehen. In all den Jahren hatte nur Gabrial das
Glück, ein eigenes Zuhause zu finden. Ihr zwei, du und Saffron, wartet bis
heute vergeblich darauf. Auch euch blieb der Umzug in das noch viel
gruseligere, tierunwürdigere Shelter Malinki – weit ab von der Zivilisation und
für die Freiwilligen nur unter großen Mühen erreichbar - nicht erspart.
Heute bist du nicht mehr jung. Es gibt Bilder von dir,
auf denen die Spuren der Gefangenschaft, in welcher du dein Leben lang
ausharrern musstest und immer noch musst, deutlich erkennbar sind. Durch den
Mangel an regelmäßiger Bewegung haben deine Muskeln abgebaut, minderwertiges,
nährstoffarmes Futter war dein ständiger Wegbegleiter und lässt dein so schönes
Fell manchmal glanzlos und stumpf erscheinen.

Aber noch immer bist du ein fröhlicher, verspielter
Hund, der es liebt einem Ball hinterher zu sausen, wenn sich die viel zu seltene
Gelegenheit dazu bietet. Dann vergisst du die traurigen Umstände, unter denen du
dein Dasein fristen musst; dann hast du Spass und fühlst dich für einen kurzen,
seligen Augenblick glücklich und frei.
Diese hellen Momente in deinem sonst so trostlosen Leben sind rar und auch nur möglich, weil sich sehr engagierte, tierliebe Menschen ehrenamtlich in ihrer Freizeit um euch Hunde im Shelter kümmern. Die russischen Betreuer bemühen sich aufopfernd um euch, bringen euch ab und zu leckeres Dosenfutter mit, wenn ihr eigener Geldbeutel es erlaubt, befreien euch für eine Stunde aus euren winzigen, unbequemen aus Ziegeln gemauerten Zwingern und schenken euch soviel Zuwendung und Aufmerksamkeit, wie es in der Kürze der Zeit und bei der Menge an Hunden nur geht.

Und immer ist es viel zu wenig von allem: Zu wenig Liebe.
Zu wenig Aufmerksamkeit. Zu wenig Bewegung. Zu wenig spazierengehen. Zu wenig
Spiel. Und ganz besonders zu wenig Freiheit. Du erträgst dies alles, weil dir
nichts weiter übrigbleibt, du kennst es ja auch nicht anders.
Doch natürlich wünschen wir uns für dich wie für
möglichst viele der dreitausend anderen Vergessenen ein besseres Leben. Darum
suchen wir nun die Nadel im Heuhaufen: Ein Zuhause, in dem man versteht, dass
du vor allem Geduld und Verständnis brauchst, um dich in einem normalen
Hundeleben zurechtzufinden; denn schließlich kennst du bisher nichts weiter als
Mauern, Gitterstäbe, Hunger, Lärm und Angst.
Vielleicht möchten Sie ja dem freundlichen, junggebliebenen Ben gern zeigen, was es heißt, geliebt, geborgen und frei zu sein – so frei, wie es einem Hund in unserem Land erlaubt ist? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgen über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Ben beim seltenen Ballspiel im Shelter Malinki (mit
seiner Betreuerin und Saffron):
Ben mit seinen Geschwistern Gabrial und Saffron vor
den Zwingerreihen damals in Kozhuhovo:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL