Tag: Zuhause
BROGAN

Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12. 2016
Schulterhöhe: 56 cm
Die Mutter ein Labrador, der Vater ein Panther - so stellt man sich Brogans Herkunft unwillkürlich vor, wenn man ihn zum ersten Mal sieht. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Natur hier einfach einen besonders guten Moment hatte. Denn Brogan ist einer dieser Hunde, die man nie mehr ganz vergisst. Unaufdringlich, freundlich - und doch mit einer Ausstrahlung, die haften bleibt:

Sanfte, braune Augen, ein offener, wacher Blick, ein weißer Streifen auf der Brust und an allen vier Pfoten kleine weiße „Zehen; dazu tiefschwarzes, glänzendes Fell, das nicht zu einem Hund passen will, der in einem Canile einsitzen muss. Und dennoch fristet Brogan sein Dasein in einem solchen Hundegefängnis, nur umgeben von Gitterstäben, Beton, Schmutz und dem verzweifelten Bellen vieler hunderter Mitgefangener.

Mitte August 2024 wurde er, fast achtjährig, hierher abgeschoben, aus seinem bisherigen Leben herausgerissen und in eine Umgebung gesetzt, die nichts mehr erklärt, sondern nur noch festhält. Wir wissen nicht, was vorher war. Jedoch deutet vieles an Brogan darauf hin, dass er einmal mit Menschen zusammengelebt hat; vielleicht in einem Zuhause, in dem Stimmen, Gerüche und feste Gewohnheiten ihm Sicherheit gaben. Jedenfalls kennt er Menschen und vertraut ihnen.
Als ihn die Tierschützer im November 2025 zum ersten Mal besuchen durften, trafen sie einen Hund, der ohne zu zögern auf sie zuging. "Schön, dass ihr da seid!" schien er sagen zu wollen. Sie beschrieben ihn als gutmütig und offen, als einen Hund, der Nähe sucht und an allem Anteil nehmen möchte.

Er geht recht ordentlich an der Leine, wobei er noch ein wenig zieht; aber ist es ein Wunder, wenn sich nach der langen Zeit in einem Betonkerker von gerade einmal vier Quadratmetern, ohne jeden Auslauf, sein Bewegungsdrang Bahn bricht? Und wie nicht anders zu erwarten, versteht Brogan sich auch problemlos mit Artgenossen und verhält sich bei Begegnungen eher unterwürfig.

Mittlerweile ist der liebe Brogan knapp zehn Jahre alt. Das macht seine Geschichte so besonders dringend, denn ihm bleibt keine Zeit mehr fürs Aufschieben, fürs Warten auf irgendwann. Es darf nicht sein, dass ein Hund wie er seinen Lebensabend hinter Gittern verbringen muss - freundlich, menschenbezogen und doch übersehen.

Brogan braucht einen Menschen, der Freude an täglichen Spaziergängen hat, aber von seinem Hund keine sportlichen Höchstleistungen verlangt; der versteht, dass ältere Hunde ruhiger werden dürfen und trotzdem neugierig bleiben - und der weiß, dass die gemeinsame Zeit möglicherweise begrenzt, aber deshalb nicht weniger wertvoll, sondern umso kostbarer ist.

Dafür bringt Brogan bringt alles mit, was wirklich zählt und glücklich macht: Sanftmut, Vertrauen, Freundlichkeit und diese besondere Art, sich leise und wie selbstverständlich ins Herz zu kuscheln.
Brogans Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf; und wir drücken fest die Daumen, dass dieser wunderbare Hund endlich gesehen wird - nicht später, nicht irgendwann, sondern genau jetzt.
Tanja Roth
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 22.07.2026, 12.00 | (0/0) Kommentare | PL

Magee
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 09.2021
Schulterhöhe: 55 cm
Lieber Magee, so lange hast du darauf gewartet, dass dich endlich jemand sieht. Drei Jahre sitzt du nun schon in einem trostlosen Hundegefängnis in Italien. Drei Jahre, in denen dir niemand zeigen konnte, dass Menschen auch Sicherheit, Geborgenheit und Liebe bedeuten können. Deine beiden ehemaligen Zellengenossen Jerrika und Sutton hatten das Glück, ein Zuhause zu finden, nur du bist allein zurückgeblieben.
Mit deinen knapp fünf Jahren kennst du das Leben außerhalb des Lagers kaum. Wenn sich Menschen nähern, versuchst du, dich unsichtbar zu machen. Du ziehst dich so weit es geht zurück, erstarrst und hoffst, dass niemand etwas von dir möchte, weil Angst seit Jahren dein ständiger Begleiter ist und du nie erfahren durftest, dass eine ausgestreckte Hand nicht nur Schrecken und Schläge, sondern auch Schutz, Wärme und Geborgenheit bedeuten kann.

Aber weißt du was, lieber Magee? Genau deshalb möchten wir dich jetzt sichtbar machen. Denn wir sind überzeugt, dass irgendwo ein Mensch auf dich wartet, der nichts von dir verlangt, außer dass du einfach du sein darfst.
Vielleicht wirst du nicht schon am ersten Tag fröhlich über Wiesen laufen oder neugierig jedes Abenteuer begrüßen. Vielleicht werden deine Schritte anfangs klein sein. Aber jeder einzelne davon wird ein Erfolg sein. Mit Geduld, Verständnis und ganz viel Liebe wirst du entdecken dürfen, wie schön es ist, anzukommen. Und wenn dir einmal der Mut fehlt, wird jemand an deiner Seite sein, der auf dich wartet, dich stärkt und dir zeigt, dass du keine Angst mehr haben musst.

Für dich werden die ersten Erfolge vermutlich nicht darin bestehen, fröhlich über eine Wiese zu rennen oder ausgelassen zu spielen. Dein erster großer Erfolg könnte sein, den Menschen im selben Raum auszuhalten. Vielleicht wagst du nach einigen Tagen einen neugierigen Blick oder nimmst vorsichtig ein Leckerchen aus der Hand. Und eines Tages lässt du dich zum ersten Mal sacht berühren. Was für viele selbstverständlich erscheint, wird für dich einen Meilenstein bedeuten. Denn hinter deiner Furcht steckt kein Hund, der nicht lieben möchte, sondern einer, der nie erfahren durfte, dass Liebe auch ihm gelten kann.

Wir wünschen uns für dich ein ruhiges, liebevolles Zuhause bei einfühlsamen Menschen, die dich nicht drängen, sondern dir die Zeit geben, die du brauchst. Menschen, die sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freuen, dir Sicherheit schenken und dir zeigen, dass die Welt gar nicht so furchteinflößend ist, wie sie dir heute noch erscheint; und die und auch dann an deiner Seite bleiben, wenn es einmal langsamer vorangeht.
Lieber Magee, gib die Hoffnung nicht auf. Dein Leben muss nicht so bleiben, wie es bisher war. Irgendwo gibt es den Menschen, der dein Herz behutsam erobern wird und der dir beweist, dass Vertrauen wachsen kann; der an dich glaubt und Glück nicht an großen Erfolgen misst, sondern sich mit dir über jeden kleinen Schritt freut.

Sind Sie dieser besondere Mensch? Können Sie Magee die Zeit, die Geduld und die Liebe schenken, die er so dringend braucht? Dann freuen wir uns sehr, wenn Sie Kontakt zu seiner Vermittlerin aufnehmen. Vielleicht beginnt schon bald für Magee das Leben, auf das er so lange warten musste.
Sabine Wojtok
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Lebenslichter 15.07.2026, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL

Khaleesi
Rasse: Eurasier Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 09.2024
Schulterhöhe: 60 cmWar das deine wichtigste Regel, Khaleesi? Immer zurückzukommen? Egal, wie weit der Weg war und egal, wie müde deine Beine waren. Irgendwo warteten sechs kleine Hundekinder auf ihre Mama. Also kamst du zurück. Denn niemand sonst wusste, wo die Kleinen versteckt waren. Aber du wusstest es. Du wusstest, dass kleine Hundekinder ihre Mama brauchen und dass man seine Babys gut verstecken muss. Du wusstest, dass sie ohne dich nicht überleben würden. Also hast du getan, was getan werden musste: Du bist immer wieder losgezogen. Und immer wieder zurückgekommen.
Etwas abseits der staubigen Straßen brachte Khaleesi ihre sechs Welpen zur Welt: Kajos, Kalina, Kalou, Kardo, Kendra und Kenzo. Für sie fand sie ein Versteck, in dem ihre Kinder zunächst sicher waren. Tag für Tag ließ sie die Kleinen dort zurück, um auf Futtersuche zu gehen. Und mit jedem Tag wurde diese Aufgabe schwerer.

Denn ein gutes Versteck füllt keinen Magen. Die Wege wurden länger, das Futter knapper. Irgendwann fand Khaleesi selbst nicht mehr genug zu fressen und damit blieb auch immer weniger Milch für ihre Welpen.
Viele Geschichten wie diese enden traurig. Doch Khaleesi hatte Glück.
Eine Tierschützerin beobachtete die junge Hundemutter über mehrere Tage. Sie sah, wie Khaleesi immer wieder verschwand und kurze Zeit später zurückkehrte. Sie ahnte, dass irgendwo Welpen auf ihre Mutter warteten. Also machte sie sich auf die Suche und fand schließlich das Versteck. Wenig später durfte die ganze Familie in ihr kleines privates Tierheim einziehen.

Zum ersten Mal seit langer Zeit mussten sich Khaleesi und ihre Kinder keine Sorgen mehr um die nächste Mahlzeit machen. Die Welpen konnten wachsen. Khaleesi konnte sich erholen.
Heute kümmert sie sich noch immer liebevoll um ihre sechs Hundekinder. Doch anders als früher muss sie diese Verantwortung nicht mehr allein tragen. Und vielleicht ist genau das der schönste Teil dieser Geschichte: Dass eine Mutter, die so lange alles allein geschafft hat, nun selbst Hilfe bekommen hat.
Nun soll auch für Khaleesi ein neues Kapitel beginnen.
Wir wünschen uns für diese tapfere Hundemama Menschen, die nicht nur sehen, was sie für ihre Welpen geleistet hat, sondern auch erkennen, was für ein wunderbarer Hund sie selbst ist.

Khaleesi begegnet Menschen derzeit noch mit Vorsicht. Sie ist scheu, aber keineswegs panisch oder unfreundlich. Vielmehr wirkt sie wie eine Hündin, die bislang einfach kaum Gelegenheit hatte, den Menschen kennenzulernen und Vertrauen zu fassen.
Sie beobachtet aufmerksam aus etwas Abstand, neugierig und interessiert an allem, was um sie herum geschieht. Als beim Fotografieren die Kamera klickte, legte sie erstaunt den Kopf schief, als wolle sie herausfinden, was dieses merkwürdige Geräusch wohl zu bedeuten hat. Solche kleinen Momente zeigen, dass in ihr eine offene, kluge und lernbereite Hündin steckt, die ihre Umwelt wachsam wahrnimmt und die Welt entdecken möchte. Wir sind überzeugt, dass Khaleesi bei Menschen mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einem liebevollen Alltag Schritt für Schritt Vertrauen fassen wird.

Khaleesi braucht Menschen, die ihr die Zeit geben, in ihrem neuen Leben anzukommen, auch wenn dieser Weg vielleicht etwas länger dauert. Menschen, die Freude daran haben, Khaleesi auf ihrem Weg zu begleiten und gemeinsam mit ihr Vertrauen wachsen zu lassen.
Vielleicht wartet ihr Zuhause ja schon irgendwo auf sie. Und vielleicht wird Khaleesi dann zum ersten Mal nicht mehr zurückkommen müssen, weil sie endlich angekommen ist.
Yvonne Beier
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Lebenslichter 08.07.2026, 20.54 | (0/0) Kommentare | PL

KISCA
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 01.2017
Schulterhöhe: 30 cm
Als die Tierschützer den Betonzwinger betreten, scheint Kisca nur einen einzigen Gedanken zu haben: Bitte nehmt mich mit.
Die nur etwa 30 cm kleine Mischlingshündin mit ihrer süßen grauen Schnauze springt ihnen voller Freude entgegen. Sie kann gar nicht nah genug bei den Menschen sein, sucht jede Berührung, jedes liebe Wort und genießt jede Streicheleinheit, als wäre sie das größte Geschenk. Die etwa 9-jährige Hundedame ist fröhlich, anhänglich und unglaublich menschenbezogen. Für einen kurzen Moment darf sie auf dem Schoß der Tierschützerin sitzen und wirkt dabei einfach nur glücklich. Doch der Besuch ist viel zu schnell vorbei. Die Zwingertür schließt sich wieder, und Kisca bleibt zurück.

Seit Ende Januar lebt sie in einem italienischen Canile, einem trostlosen Ort aus Beton, an dem Hunde oft monate- oder sogar jahrelang auf ihre Chance warten. Sie teilt sich ihren Zwinger problemlos mit anderen Hunden, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Trotzdem macht man sich Sorgen um die kleine Maus: Als kleinste Hündin der Gruppe könnte sie in einer Rangelei schnell unterlegen sein. Deshalb wünschen wir uns nichts sehnlicher, als dass Kisca diesen Ort bald verlassen darf.

Wer das Video von ihr sieht, erkennt sofort, wie sehr sie die Nähe zu Menschen liebt. Sie schmiegt sich eng an die Tierschützerin, verteilt liebevolle Küsschen und möchte am liebsten in ihren Armen bleiben. Trotz der traurigen Umgebung hat Kisca ihre Hoffnung nicht verloren. Sie wartet jeden Tag darauf, dass endlich der Mensch kommt, der ihr zeigt, wie sich ein richtiges Zuhause anfühlt.

Für Kisca wünschen wir uns Menschen, die sie nicht nur wegen ihrer handlichen Größe ins Herz schließen. Denn auch ein kleiner Hund ist ein richtiger Hund mit Bedürfnissen, Gefühlen und dem Wunsch, dazuzugehören. Sie möchte gemeinsame Spaziergänge erleben, Neues entdecken, gefördert werden und einfach Teil einer Familie sein. Kleine Hunde werden leider oft unterschätzt oder überbehütet. Kisca hingegen wünscht sich Menschen, die sie liebevoll begleiten, ihr Sicherheit geben und sie als die wunderbare kleine Hundepersönlichkeit sehen, die sie ist.

Über Kiscas Vergangenheit wissen wir leider nichts. Wir wissen nicht, warum sie im Canile gelandet ist oder was sie erlebt hat. Die Tierschützer beobachten jedoch, dass sie bei plötzlichen Bewegungen oder unbekannten Situationen manchmal kurz zusammenzuckt. Vielleicht hat sie in ihrem bisherigen Leben nicht nur gute Erfahrungen mit Menschen gemacht. Umso bemerkenswerter ist es, dass sie ihr Vertrauen nicht verloren hat und sich nach menschlicher Nähe sehnt.

Vor Ort wird Kisca als ausgesprochen liebevoll, sanft und unkompliziert beschrieben. Eine Hündin, die einfach gefallen möchte und mit ihrem freundlichen Wesen jedes Herz berührt.
Der nächste Transport nach Deutschland findet bereits im Juli statt. Wenn Kisca in den nächsten Tagen ihre Familie findet, könnte sie rechtzeitig ausreisen und schon bald in ein neues Leben starten in eimem Zuhause voller Geborgenheit, weicher Körbchen, grüner Wiesen und Menschen, die sie nie wieder im Stich lassen.

Der Name Kisca ist übrigens ein russisches Kosewort für Kätzchen. Und tatsächlich erinnert sie mit ihrer verschmusten Art manchmal an eine kleine Katze. Sie liebt Nähe, genießt jede Aufmerksamkeit und hat eine ganz besondere, sanfte Ausstrahlung.

Mit ihren etwa neun Jahren gehört Kisca noch lange nicht zum alten Eisen. Gerade kleine Hunde haben oft noch viele glückliche Jahre vor sich. Sie könnte wunderbar zu ruhigen Menschen, Senioren sowie zu einem bereits vorhandenen freundlichen, kleinen Hund passen.
Vielleicht haben Sie genau den Platz in Ihrem Herzen frei, auf den Kisca schon so lange wartet.

Wie schön wäre es, wenn sie ab dem 19. Juli nicht mehr auf kaltem Beton schlafen müsste, sondern an Ihrer Seite in ihr neues Leben starten dürfte?
Sabine Wojtok
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aus dem Ausland:
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https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 07.07.2026, 09.54 | (0/0) Kommentare | PL

Oliverio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.06.2024
Schulterhöhe: 57 cm

An dieser Wand wurden einmal Striche gezählt: Einer für jeden Tag, einer für jede Nacht. Die Wand hat alles gesehen; auch Oliverio, den kleinen Welpen mit den schiefen Hinterbeinen, der nicht so recht wusste, wohin mit sich. Die ersten vorsichtigen Schritte, das Beobachten, das Anpassen. Und irgendwann wurde es ruhiger.
Die Striche sind geblieben. Aber sie haben aufgehört, etwas zu verändern. Die
Wand zählt nicht mehr wirklich mit. Sie steht einfach da.
Was sie nicht zeigen kann: Was in der Zeit dazwischen passiert ist, kann die
Wand nicht zeigen. Oliverio ist gewachsen. Er hat gelernt, mit anderen zu leben,
eng nebeneinander ohne Konflikte sowohl mt Rüden, als mit Hündinnen. Er weiß,
wie man sich bewegt, ohne anzuecken; und dass es manchmal besser und leichter
ist, sich einzufügen, als sich durchzusetzen. Sogar Katzen bringen ihn nicht
aus deer Ruhe.
Das alles kann die Wand nicht erzählen. Sie zeigt nur das, was auffällt: Oliverios Gangbild, seine Hinterhand, das Auge. Das alles sind Dinge, die sichtbar sind, aber nicht das, was wirklich zählt: dass er innehält, wenn etwas neu ist; dass er schaut, abwägt, kurz zögert und dann doch den Schritt wagt.
Die Wand antwortet nicht mehr, aber Oliverio schon. Leise und geduldig, jeden Tag, indem er einfach mitläuft und zeigt, dass er längst bereit ist, für einen Ort, an dem nicht die Striche zählen, sondern das, was dazwischen passiert.
Wenn Sie sich vorstellen können, genau dieser Ort für unseren Oliverio zu sein,
dann melden Sie sich bittebei seiner Vermittlerin, oder erzählen Sie jemandem
von ihm. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 20.06.2026, 20.56 | (0/0) Kommentare | PL

Norgen
Rasse: Labrador Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 60 cm
Lieber Mensch!
Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische
Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und
ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen,
stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!

Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.
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Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das? Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.

Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.

Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.

Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!
Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,
der Norgen
Tanja Roth
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Lebenslichter 18.06.2026, 20.28 | (0/0) Kommentare | PL

Deepak
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 55 cm
Juli 2025: Geschätzte Hundefreundin, geschätzter Hundefreund, sicherlich sind Sie nicht rein zufällig oder aus purer Langeweile hier auf der Seite von Deepak gelandet und lessen seinen Vermittlungstext. Wie ich hoffe, sind Sie auf der Suche nach einem vierpfotigen Begleiter und Freund fürs Leben. Sie haben Deepaks Foto mit dem fragenden Blick gesehen, sein Alter zur Kenntnis genommen und möchten nun etwas mehr über ihn erfahren, ja? Gern stelle ich Ihnen diesen liebenswerten Senior vor und teile mit Ihnen das Wenige, das wir über ihn wissen.

Der eher schüchterne, aber sehr umgängliche Deepak
dürfte ungefähr elf Jahre alt sein. Ein paar gute Jahre können noch vor ihm
liegen - allerdings nur, wenn er das riesige, kalte, lärmende Hundelager, in
welchem er seit dem Herbst 2024 eingesperrt ist, so bald wie möglich verlassen
und in ein liebevolles Zuhause bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen
umziehen darf. Am besten zu Ihnen, was meinen Sie? Hätten Sie einen Platz frei
in Ihrer Wohnung und Ihrem Herzen für einen älteren Hundebuben, der bisher vom
Leben nicht verwöhnt wurde und eine Geschichte mitbringt, die nur er allein
kennt?

So, wie er sich bei den viel zu seltenen Besuchen den Tierschützern gegenüber verhält, scheint Deepak nicht ausschließlich schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht zu haben. Er sucht von sich aus ihre Nähe und lässt sich sehr gern streicheln. Dabei scheint er die ausgestreckte Hand als seltenes Geschenk zu betrachten und sein Stillhalten wirkt wie ein Dank, so als wüsste er: Seine Zeit läuft unaufhaltsam ab. Er saugt jedes Streicheln auf wie Sonnenstrahlen und bewahrt sie tief in seinem Herzen, damit es darin hell bleibt für die endlos langen Nächte im kalten, dunklen Zwinger. Für Hunde wie ihn sind solche Augenblicke der Zuneigung wertvoller als jede Mahlzeit.

Seine wenigen Quadratmeter teilt er sich friedlich und einvernehmlich mit Pollard und Yvana. Die Hunde haben keine Wahl, mit wem sie auf engsten Raum zusammengesperrt werden und die Lagerbetreiber scheren sich nicht im Geringsten darum, ob sich die Tiere vertragen oder nicht. Leider enden diese Zweckgemeinschaften nicht selten mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich, weil es in den viel zu kleinen Boxen für die Hunde keine Möglichkeit gibt, sich auszuweichen und es beim Kampf um das wenige Futter immer wieder zu Beißereien kommt.

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Februar 2026: Man sagt, Hunde denken nicht über Zeit nach; das ist eine Erfindung der Menschen. Aber wer wie Deepak sein eintöniges Leben im Lager zubringt, der lernt: Zeit ist etwas, das man fühlen kann. Sie tropft, sie verrinnt, sie verdunstet wie das letzte Wasser in einer Pfütze. Jeden Morgen beginnt sie von vorn, und Deepak liegt auf dem nackten Beton, den Kopf still auf den Pfoten, und hört ihr bei der Arbeit zu.

Hier in diesen bunkerähnlichen Anlagen gibt es
keine wechselnden Jahreszeiten, nur ein immerwährendes Auf und Ab zwischen
Kälte und Hitze, zwischen Licht und Dunkelheit. Und was von der Zeit übrigbleibt,
sind verpasste Augenblicke und vertane Chancen. Für Seniorenhunde wie Deepak ist jeder Tag ein
stiller Kampf gegen das Vergessenwerden. Sie wetteifern um einen Platz in den
Gedanken jener, die draußen leben. Wenn Hund hoffen können, dann hoffen
besonders die Älteren auf jemanden, der sie sieht und sie gerade noch
rechtzeitig aus dem grauen Trott von Lieblosigkeit und Vernachlässigung
befreit, bevor die Tage im Hundegefängnis ihre Träume für immer auslöschen.

Der liebe Deepak hat nur noch einen Wunsch, den letzten, den größten: Er will
nicht als bloßer Name auf einer Lagerliste enden, nicht als Nummer, die
irgendwann in einer Statistik auftaucht. Er wäre gern jemand, der von Herzen
vermisst wird, wenn er fehlt. Er träumt von einem Platz, an dem die Uhren
anders gehen, an dem Wärme und sanfte Berührung alltäglich sind und das Alter
nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung angesehen wird.

Möchten Sie unserem Deepak diesen Wunsch erfüllen? Würden Sie die Zeit für ihn anhalten, wenigstens ein bisschen? Könnten Sie ihm ein Zuhause schenken, das für ihn die Welt bedeutet? Deepak wartet auf Ihre Antwort, und seine Zeitrechnung beginnt jetzt, weil Sie diesen Beitrag lesen.
Simone Leitenbauer
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Lebenslichter 07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL

Annius
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.06.2015
Schulterhöhe: 62 cm
Nach all den Jahren im Lager, nach all der Zeit,
in
der wir versucht haben, ein Zuhause für den großen alten Buben zu finden…
ist es zu spät.
Jetzt hätte er reisen können, jetzt wäre es endlich wahr geworden. Er hat es
nicht mehr erleben dürfen.
Annius ist tot. Manuela und Stefano fanden ihn heute Morgen sterbend im
Zwinger.
Das Einzige, was sie noch tun konnten, war den Tierarzt zu rufen, damit er ihn erlöst.
So wahnsinnig es klingt: Ohne die Aussicht auf die Adoption hätten sie ihn nicht besuchen dürfen
. Wer weiß, wie lange er sich dann noch hätte
quälen müssen.
So weh es jetzt auch tut, lieber Annius - Du hilfst uns stark zu sein
und für Hunde wie dich weiterzukämpfen.
Lauf schnell, lauf weit, großer Bube. Wir werden dich nicht vergessen.
Für all deine Leidensgenossen werden wir nicht
aufhören, immer und immer wieder stark zu sein.
RIP lieber Annius


Zuletzt ist jetzt.

Zuletzt ist jetzt.
Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie
richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen.
Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um
Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will
das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse
angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…
Zuletzt ist jetzt.

Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort
noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu
groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus
Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief
in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer
- wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein
Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt
doch noch nicht jetzt.
Margot Wolfinger
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aus Deutschland:+49179 - 66 06 200
per EMail:
Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu
https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 31.05.2026, 21.07 | (0/0) Kommentare | PL

Falco
Rasse: Berner Sennen Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 02.2026
Da staunten wir nicht schlecht, als wir Fanny, Flausch und Falco zum ersten Mal sahen; denn eigentlich sind die drei süßen Fellknäuel doch mehr Plüsch als Hund. Aber wenn man sich erholt hat vom anfänglichen Du meine Güte, was sind die niedlich, einfach zum Verlieben, und einen weiteren, fachkundigen Blick auf Falco und seine Geschwisterchen wirft, dann erkennt man ihn, der Berner Sennenhund unter ihren Ahnen.

Ihre Geschichte aber ist ebenso traurig, wie die all der zahllosen Hunde, die
niemand haben will: verstoßen, ausgesetzt und ihrem ungewissen Schicksal
überlassen … das heißt nein, in diesem Fall konnte die Frau, die unsere kleinen
Pelzwölkchen eiskalt auf die Straße geworfen hatte, etwas später wohl doch noch
irgendwo ganz tief drinnen einen letzten Funken ihres Gewissens finden und benachrichtigte
eine Tierschützerin, dass in ihrer Gegend vor ein paar Tagen drei Welpen aufgetaucht seien.

Der Rest ist schnell erzählt: Die Tierschützerin hat das Dreigespann natürlich
mit in ihr kleines Rifugio genommen, wo sie sich ganz welpentypisch verhalten: zur
Zeit vielleicht noch ein bisschen vorsichtig, aber gänzlich sorglos und
unverzagt. Doch Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen ebensogut wie wir, dass
ein Rifugio zwar eine Zuflucht für Hunde ist, aber kein richtiges Zuhause
ersetzen kann …erst recht nicht für Hundekinder. Zeit ist immer ein knappes Gut
im Tierheim; und wie sehr man sich auch bemüht, man kann den Hunden dort niemals
die Zuwendung geben, die sie so dringend brauchen. Da vergehen dann Wochen und
Monate, aus den Welpen werden Junghunde und ehe man sich´s versieht, sind sie
erwachsen geworden, ohne je das Hunde-1x1 gelernt zu haben.

Darum suchen wir für unsere Hundekinder auf diesem
Weg ein richtiges Zuhause bei liebevollen und geduldigen Menschen, die sie
behutsam an die Pfote nehmen und alles lehren, was so ein Vierbeiner als
Familienmitglied wissen muss. Natürlich sollen Spiel und Spaß dabei an erster
Stelle stehen. Kurz gesagt, sie brauchen Menschen die Freude und Erfüllung
darin finden, einen kleinen Berner Sennenmischling
beim Großwerden zu begleiten und ihr Leben mit ihm zu teilen.

Sie wachsen so schnell; und wenn Sie diesen Beitrag lesen, hat Falco womöglich längst neue Dinge entdeckt und auch schon seine eigene, kleine Persönlichkeit entwickelt. Aber seien Sie unbesorgt: Seine Vermittlerin gibt Ihnen sehr gern Auskunft. Rufen Sie sie einfach an! Vielen, lieben Dank!
Yvonne Beier
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Lebenslichter 20.05.2026, 18.31 | (0/0) Kommentare | PL

Moises
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.2021
Schulterhöhe: 50 cm
Liebe Leserinnen und Leser!
Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder
auf sich wirken. Was sehen Sie?
Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er
jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden
Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei
Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt. Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum
Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an
der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein
Zuhause hatte.


Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher
muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und
kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch
körperlich entwickeln.
Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam,
wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht
ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe
bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher
einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er
damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der
Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere
ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so
könnte es auch Moises gehen.

Wie kannst du sein, Moises?
Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der
Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen
nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich
auch nicht jeden.
Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam
mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte
bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise.
Vielen, lieben Dank!
Margot Wolfinger
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aus dem Ausland:
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Lebenslichter 11.05.2026, 20.04 | (0/0) Kommentare | PL