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Tag: b

Ein Name, der nach Freiheit klingt: Yukon


YUKON

Rüde

geb. 03.2017

60 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sehr offen und menschenbezogen

mit manchen seiner Artgenossen entscheidet die Sympathie

läuft artig an der Leine

kennt bereits einige Kommandos

Heimathafen gesucht!

 Noch immer lustig und verschmust wie ein Welpe, sucht Yukon seine (Spiel-)Gefährten!

Es war im Herbst des vergangenen Jahres, als du von einer Minute zur anderen im Moskauer Shelter Kozhuhovo landetest. Ein weiterer, sogenannter ehemaliger Besitzerhund – denn Herrchen oder Frauchen mag man nicht sagen - dessen man überdrüssig geworden war, den man am Tor des Hundeasyls abgegeben hatte und so einem ungewissen Schicksal überließ. Welch ein Schock muss das für dich gewesen sein, dich plötzlich hinter Gitterstäben in einem winzigen Zwinger mit fremden Artgenossender Gefangenschaft des Shelters wiederzufinden?

Die freiwilligen Betreuer kümmern sich rührend um dich, soweit ihre knapp bemessene Zeit es erlaubt. Sie spüren genau, wie einsam du bist und wie sehr du dich nach menschlicher Nähe sehnst.  Wie zuvor dein Zwingerkumpel Atos darfst du sie nach dessen Ausreise im Januar 2023 auf Wettbewerbe und Ausstellungen begleiten. Dort hast du die Möglichkeit, auf dich und deine Schicksalsgefährten aufmerksam zu machen und mit etwas Glück auch anständiges Futter für euch zu gewinnen. Nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein – aber wenigstens etwas Abwechslung zu dem ungenießbaren Shelterfraß. 


Leider hat jedoch niemand sein Herz dich entdeckt un dir ein neues Zuhause geben wollen. So musst du Anfang Februar in das neue, lieblos aus Ziegeln gemauerte Shelter Malinki vor den Toren Moskaus umziehen; eine gigantische Hundeverwahranstalt, gedacht für etwa 10.000 Hunde, gelegen unmittelbar neben einer stillgelegten, verseuchten Mülldeponie. Auch hier versuchst du, dich zurechtzukommen und irgendwie zu überleben.

Dann findet sich völlig überraschend die berühmte Nadel im Heuhaufen: Du darfst das schreckliche Hundeasyl verlassen, weil ein Sponsor die hohen Kosten eines Pensionsplatzes für dich übernimmt. Dieser stellt jedoch, zum Entsetzen der Freiwilligen, seine Zahlungen schon bald wieder ein. Die Betreuer versuchen nun, das Geld aus eigener Tasche zu bezahlen, damit du nicht wieder zurück musst in das fürchterlicheHundegefängnis. Doch auf Dauer werden sie, bei den schmalen russischen Einkommen, den Betrag nicht aufbringen können.

Daher brauchst du dringend ein richtiges, eigenes Zuhause. Du bist so ein besonnener, ausgeglichener Hund. Das Laufen durch die Straßen der Millionenmetropole Moskau, der Besuch von Ausstellungen und die Begegnungen mit vielen dir unbekannten Hunden und Menschen – all das hast du tapfer gemeistert. Weil es in deinem Heimatland für große, nicht reinrassige Hunde wie dich so gut wie keine Chancen gibt, ruhen alle Hoffnungen der Betreuer nun auf uns und diesem Inserat. 


Vielleicht möchten Sie ja unserem so umgänglichen und geselligen, die Menschen liebenden Yukon eine neue Heimat – diesmal auf Lebenszeit- schenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier ein Video von Yukon, welches ihn in der Pension zeigt, beim Besuch seiner Betreuer:

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 27.07.2024, 20.33 | (0/0) Kommentare | PL

Kein Zwilling, sondern einmalig auf der Welt: Twin


TWIN

Rüde

geb. 07.2017

64 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

sanft und anhänglich

liebt seine vertrauten Menschen, bei Fremden braucht er ein bisschen Zeit

gut verträglich mit allen Hunden

kennt bereits das Laufen an der Leine

Für-immer-Zuhause ersehnt

Wenn ein junges Leben nur hinter Gitterstäben abgesessen werden muss...

Twin – dein Leben findet seit deinem vierten Lebensmonat in Gefangenschaft hinter Gitterstäben statt. Anfang November 2017 kommst du als junger, hoffnungsfroher Welpe ins riesige, unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, musst du im Februar 2023 mit 3.000 anderen unschuldig Eingesperrten nach Malinki, in das neue, hundefeindlich gebaute, weit außerhalb Moskaus gelegene Shelter uübersiedeln. In all den Jahren, welche du traurig und einsam mit noch drei anderen Hunden auf knapp vier Quadratmetern zubringen musstest, hat sich niemand je für dich interessiert. Das bedeutet fünffeinhalb Jahre gefangen in Eintönigkeit, Langeweile und Einsamkeit – ganzzu schweigen von dem miserablen Futter und dem Fehlen von Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit. Ein verlorenes Leben, und trotz all der Trostlosigkeit hast du deinen Glauben an uns Menschen und deine Liebe zu uns nicht verloren.


Du liebst es, auf dem Sheltergelände mit anderen Hunden spazieren zu gehen und zu spielen, benimmst dich im Auslauf jedoch ruhig, ausgeglichen und gehst jedem Ärger grundsätzlich aus dem Weg. Das Größte für dich sind die Besuche der Freiwilligen. Für diese kurzen, kostbaren Augenblicke – es sind bei so vielen Hunden und viel zu wenigen Betreuern ja immer nur ein paar Minuten einmal in der Woche – lebst du, darauf wartest du ausdauernd und geduldig, sieben endlose Tage und Nächte lang.

Wenn deine Betreuer endlich da sind, sich die Zwingertür öffnet und du dir gemeinsam mit vielen anderen Schicksalsgefährten für ein Weilchen die vom ewigen Sitzen und liegen steif gewordenen Beine vertreten darfst, dann bist du glücklich. Ein seltenes und bescheidenes Glück, aber eines, aus welchem du die Kraft schöpfst, nach dem viel zu baldigen Abschied eine weitere Woche durchzuhalten.


Wenn sich zufällig doch einmal einzelne Besucher ins Shelter verirren und sogar an deinem Zwinger stehenbleiben, bleibst du zunächst vorsichtig und freundlich zurückhaltend. So wirst du auch, wenn du das Glück haben solltest, ein eigenes Zuhause zu finden, erst einmal ein wenig Zeit benötigen, um dich deinen Menschen zu öffnen. Doch wer wollte dir das verübeln? Du kennst ja bisher, von den Betreuern abgesehen, keine Menschen – höchstens noch die Arbeiter im Shelter, und die möchte man meistens lieber nicht näher kennenlernen.

Lieber, wunderschöner, großer und freundlicher Twin! Wir hoffen von Herzen für dich und tun alles, was uns möglich ist, damit du den Rest deines Lebens nicht hinter verrosteten Gitterstäben abzusitzen brauchst, sondern bei einem lieben Menschen, einer netten Familie verbringen darfst. 


Wenn Sie sich von unserem liebenswerten Schützling angesprochen fühlen und ihn gern in Ihrem Haus und Ihrem Leben willkommen heißen möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier sehen Sie Twin noch im Shelter Kozhuhovo beim Gassigehen:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 27.07.2024, 15.42 | (0/0) Kommentare | PL

Als wär´s ein Teil von dir: Timon


TIMON

 

Rüde

geb. 2012

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Wenn Dir das Liebste genommen wird, wenn Dein Herz gebrochen ist, wenn die andere Hälfte Deiner Seele von Dir gegangen ist - wie wolltest Du weiterleben?

Die Augen sind das Tor zur Seele, und Timons Augen mussten das Schlimmste mitansehen.

Timon hat es im Leben bisher nie leicht gehabt. Als unschuldiger Welpe kam er im Jahr 2012 zusammen mit seiner Schwester Mona ins Shelter Kozhuhovo. Das Leben an diesem Ort ist für Hundekinder, wie für erwachsene Hunde, gnadenlos und unerbittlich; doch Timon und Mona hatten einander, sie waren ein Herz und eine Seele und gaben sich gegenseitig Halt. 


Auch äußerlich glichen sich die Zwei; sie hatten in etwa die gleiche Statur und wunderschönes, schokoladenbraunes Fell. Mona war die quirligere von beiden, sie lief stets voran und Timon folgte ihr. Er war der Besonnenere und gab auf seine Schwester acht. Gleich einem Schatten traf man ihn überall da an, wo Mona war. Sie gehörten zusammen, wie die zwei Seiten einer Medaille.

Lange und schwere Jahre vergingen, aber das feste Band zwischen den Hundegeschwistern blieb bestehen. Sie teilten sich einen Zwinger, gingen gemeinsam in den Auslauf und lernten, an der Leine zu laufen - nur ein Zuhause fanden sie leider nicht. Doch trotz aller Härte und Trostlosigkeit sah man sie oft fröhlich zusammen rennen und spielen, wenn sie einmal in der Woche für ein glückseliges Stündchen in den Freilauf durften. 


Dann kam der Tag, an dem das Unfassbare geschah, der die beiden Unzertrennlichen für immer auseinanderriss: Im vergangenen Jahr wurde Mona bei einer Gassirunde auf dem Sheltergelände gebissen und lebensgefährlich verletzt. Timon konnte ihr nicht beistehen und sah seine geliebte Schwester sterben.

Ich möchte eines klarstellen: Die freiwilligen Betreuer trifft in so einem Fall keine Schuld. Sie tun, was sie können und bringen sich bei ihrem Engagement oft selbst in Gefahr. In diesen Sheltern herrscht fortwährender Ausnahmezustand; die Hunde sind durch den andauernden Stress, den Bewegungsmangel, die Langeweile und die schlechte Behandlung seitens der Arbeiter gereizt und manchmal unberechenbar. So kommt es auch in den Zwingern immer wieder zu Beißereien mit leider oft tödlichem Ausgang. Bitte stellen Sie sich vor, Sie wären rund um die Uhr, auf Jahre hinaus, 365 Tage lang mit anderen Menschen auf wenigen Quadratmetern ohne jede Rückzugsmöglichkeit zuammengesperrt – verlören Sie da nicht den Verstand und ließen Ihren Aggressionen freien Lauf?

Über ein Jahr ist seitdem vergangen. Timon sitzt noch immer in seinem Zwinger, traurig und allein. Alles scheint für ihn gleich geblieben, und doch ist nichts mehr, wie es war. Zu schwer lastet das Erlebte auf seiner Seele und zu trostlos ist das Leben dort. Timon ist vor der Zeit zum Senior geworden. Sein Blick wirkt müde und trüb, der einst frohe und hoffnungsvolle Ausdruck in seinen Augen ist verschwunden. Nur wenn sich die Ehrenamtlichen mit ihm beschäftigen, leuchtet der alte Glanz in ihnen für einen kurzen Moment wieder auf. 


Timon verhält sich Menschen gegenüber freundlich und verträgt sich gut mit seinen Artgenossen. Er zählt zwar mittlerweile zu den Senioren, aber längst noch nicht zum alten Eisen. Er ist gern aktiv und liebt Bewegung. Da er bisher noch nichts anderes kennenlernen durfte als das Leben im Shelter, wird er vielleicht ein Weilchen brauchen, um Vertrauen zu fassen und sich an all das Neue zu gewöhnen. Ein netter Hundekumpel (gern auch eine -kumpeline) in seinem Zuhause wäre dabei bestimmt hilfreich für ihn, ist aber keinesfalls Voraussetzung.

Niemand kann die Vergangenheit ungeschehen machen. Doch vielleicht gibt es noch einen versöhnlichen Ausklang für den netten und liebenswerten Timon, damit er nicht irgendwann sein Leben einsam und unbeachtet in seiner Zelle beschließen muss.

Bilder aus einer anderen Zeit (2017, Timon mit seiner Mona):


Lieber Timon! Aus vollem Herzen wünsche ich Dir, dass es auch für Dich einen mitfühlenden Menschen gibt, bei dem Du in einem schönen Zuhause und in Frieden Deinen Lebensabend genießen darfst; der Dich umsorgt, Dich das Erlebte vergessen lässt, damit Du wieder ganz wirst und noch einmal glücklich werden kannst!


Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

Wer nicht hören kann, muss fühlen... Elsa


ELSA

Hündin

geb. November 2019

56-58 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

aufgrund von tierärztlichem Pfusch leider nahezu taub

äußerst anhänglich und verspielt

liebt die Menschen – trotz allem - sehr

gut verträglich mit Artgenossen

läuft brav an der Leine

sucht ihre(n) Für-immer-Menschen nach dem Motto:

 „Man sieht (und hört) nur mit dem Herzen gut!“

Während ich dieses Inserat hier schreibe, laufen mir die Tränen angesichts der Gleichgültigkeit, Eitelkeit, Hab- und Geltungssucht sowie der unfassbaren Oberflächlichkeit vieler Menschen. Und wie so oft während meiner Tierschutz- und Vermittlungstätigkeit frage ich mich, was in meinen Artgenossen vor sich geht. Wohin schauen, worauf achten sie, wenn sie einen Hund als Begleiter für ihr Leben suchen? Warum werden Traumhunde wie Elsa mit ihrem zauberhaften Wesen und einer flaumfederweichen Seele so oft übersehen, nur weil ihr Fell in der Farbe eher unauffällig und beim ersten Streicheln vielleicht nicht ganz so kuschelweich erscheint? Oder weil der Hund keinen meterlangen Stammbaum vorweisen kann und als Mischling sowieso nicht im Trend liegt?

Einer dieser Hunde bist du, liebe Elsa. Deine Betreuerin schrieb mich an und berichtete von deinem so traurigen Fall: dem einer wundervollen, jungen Hündin, die, weil sie auf den ersten Blick unbedeutend und unscheinbar wirkt, offenbar keine Chance auf ein Leben in Freiheit und Geborgenheit hat – jedenfalls nicht in deinem Heimatland.

Du kamst als keines, scheues Welpenmädchen mit deinen Brüdern und Schwestern ins riesige, angsteinflößende Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Nachdem du dich mit der Zeit als mutigste und aktivste von euch Geschwister entpupptest, lerntest sdu auch als erste, an der Leine zu laufen und vertrauensvoll ohne Angst mit uns Menschen umzugehen. Doch obwohl du von deinem Wesen her überaus freundlich und liebenswert warst, fandest du bei den seltenen Besuchern des Tierheims keinerlei Beachtung – vielleicht, weil du in ihren Augen zu gewöhnlich erschienst. 


Zwar kümmerten sich die freiwilligen Betreuer rührend und aufopferungsvoll um ihre Schützlinge, aber an den erbärmlichen, unhygienischen Zuständen im Shelter Kozhuhovo konnten sie leider nichts ändern.  So kam es dazu, dass du im Jahr 2022 eine schwere, äußerst schmerzhafte, einseitige Otitis (Ohrentzündung) erlittest und die dortigen Tierärzte den inneren Teil des betroffenen Ohres entfernen mussten. Das operierte Ohr wurde zugenäht. Zum Glück erholtest du dich gut und fühltest dich durch die Entfernung des Innenohrs nicht beeinträchtigt.

Im Januar 2023 wurde das alte Shelter dann abgerissen und Ihr musstet nach Malinki umziehen – einen trostlosen, gottverlassenen Ort weit vor den Toren Moskaus. So schlimm die Zustände im Kozhuhovo schon gewesen waren, hier werden sie noch weit übertroffen. Doch die Tierärzte dort waren gut und an eurem Wohlergehen interessiert. Das war wohl auch der Grund, weshalb die Verwaltung des neuen Heims ihre weitere Beschäftigung ablehnte und andere Doktoren anheuerte, die man weniger als Ärzte, sondern eher als Schinder bezeichnen muss.

Zu deinem großen Unglück erkrankte in Malinki dein noch gesundes Ohr ebenfalls an einer schweren Entzündung. Du wurdest in den sogenannten Krankenbereich des Shelters verlegt, zu welchem den Betreuern jeglicher Zugang streng verboten ist – denn natürlich soll nichts von dem, was dort hinter verschlossenen Türen geschieht, an die Öffentlichkeit dringen.


Deine Behandlung wurde vor den Freiwilligen geheim gehalten; wochenlang bekamen sie dich nicht zu sehen, immer hieß es nur, es ginge dir gut, und die Therapie würde andauern.

Nach etlichen Wochen wurdest du aus der Krankenstation zurückverlegt zu den gesunden Hunden in deinem Sektor. Schon bald bemerkten die Betreuer, dass du nicht gesund warst und schreckliche Schmerzen hattest. Sie schafften es, dich unter einem Vorwand aus dem Shelterzu holen und stellten dich einem Tierarzt ihres Vertrauens vor. Dieser fand schnell heraus, dass dein armes Ohr von den Pfuschern in Malinki einfach zugenäht worden war, ohne den inneren, erkrankten Teil vorher herauszulösen oder ihn wenigstens mit Medikamenten zu versorgen. Die Verrottung des entzündeten Gewebes war mittlerweile so weit fortgeschritten, dass nur noch dessen sofortige Entfernung dich vor einer Blutvergiftung bewahren konnte.

Die ehrenamtlichen Betreuer brachten dich auf eigene Kosten bei einer privaten Pflegestelle in Moskau unter. Dort durfte dein operiertes Ohr in Ruhe abheilen; allerdings bist du, dank der Unfähigkeit dieser sogenannten Tierärzte, nun beinahe vollständig taub. 


Trotz deines langen Leidensweges hast du das Vertrauen in uns Menschen behalten. Du hast uns gern, liebst es, an der Leine spazieren geführt und natürlich vor allem gestreichelt zu werden. Mit deinen Artgenossen kommst du bestens zurecht und auch das Autofahren klappt prima mit dir. Zu erwähnen ist noch, dass du momentan ein antiallergenes Spezialfutter bekommst.

Nun suchen wir für dich besonders liebe, einfühlsame Menschen mit einem großen Herzen und Augen, die hinter das scheinbar Gewöhnliche sehen und das ganz Besondere in dir entdecken. Deine Taubheit sollte dabei kein großes Hindernis darstellen, denn du bist gelehrig und man kann sich durch Handzeichen wunderbar mit dir verständigen.

Möchten Sie gern dieser Mensch/diese Familie für die freundliche, sanftmütige Elsa sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein „Pro Canes et Equos“.

Hier zeigen wir zwei Videos von Elsa bei ihrer Pflegefamilie in Moskau:

Elsa im Gras:

 

Elsa in ihrer Pflegefamilie:

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 27.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

Ein bisschen Liebe, ein bisschen Wärme... Kleopik


KLEOPIK

 Rüde

geb. 2020

42 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

abenteuerlustig und liebevoll im Wesen

freundlich und gut verträglich,

aber vorsichtig bei seinen Artgenossen

läuft schon artig an der Leine

warmes Plätzchen für alle kommenden Winter gesucht

Klein und mit kurzem Fell - schlimme Aussichten für den nahenden Winter.

Gemeinsam mit deinem Bruder und der Hündin Kashka, die möglicherweise eure Mutter, vielleicht aber auch eure Tante ist, kamst du in diesem Frühjahr aus einer Wohnungsauflösung mit 40 anderen Schicksalsgefährten ins riesige Moskauer Hundeasyl Kozhuhovo.

Du bist der kleinste von euch Dreien, die ihren Weg in den Sektor zu Natalyia gefunden haben. Das bedeutet ein kleines bisschen Glück im Unglück; denn Natalyia ist eine äußerst engagierte Betreuerin, die sich mit viel Liebe und Hingabe um ihre Schützlinge bemüht.


Sie beschreibt dich als sehr offen und aufgeschlossen gegenüber uns Menschen, vor denen du keinerlei Scheu zeigst; im Gegenteil, du liebst es, gestreichelt und in den Arm genommen zu werden. Bei deinen Mitgefangenen verhältst du dich dagegen eher vorsichtig und immer ein bisschen ängstlich, weil du leider von einem anderen Hund in die Vorderpfote gebissen wurdest.

Das Leben in dem winzigen, kahlen Zwinger fällt dir schwer. Es ist furchtbar langeweilig dort, du kannst nur dasitzen und warten, dass die Betreuer zu Besuch kommen und du dein Gefängnis wenigstens für kurze Zeit verlassen darfst. Wann immer sich die rostig-grüne Gittertür öffnet, bist du im Nu draußen auf der Suche nach Abenteuern. 


Du bist ein recht kleiner Hund. Mit deinem kurzen Fell hast du dem gerade schon beginnenden russischen Winter nichts entgegenzusetzen. Bereits jetzt sinken die Temperaturen in manchen Nächten schon fast auf Null Grad. Doch der richtige Winter steht erst noch bevor und mit Schrecken erinnern wir uns uns an die wochenlange Eiseskälte und meterhoheb Schneemassen der beiden vergangenen Winter.

Im neuen Shelter, wohin die Hunde, die kein Zuhause finden, bald umziehen müssen, sind die Zwingerwände aus Ziegeln gemauert, der Bereich vor der Ziegelhütte ist nicht überdacht und die Öffnung zu dieser Hütte ist mannshoch. Wenn es schneit oder regnet, dann gibt es keinen Platz mehr wo die Hunde vor der Kälte oder Nässe sicher sind. 


Ob du, Kashka und Knedlik diesen Winter überleben werdet, steht in den Sternen. Und so hoffen wir, dass du, nebst möglichst vielen weiteren Schicksalsgefährten, das große Hundegefängnis so schnell wie möglich und in ein eigenes Zuhause reisen dürft, in welchem es nur noch Liebe, Geborgenheit und Wärme für euch gibt. Zum Dank werdet ihr für eure Menschen treue und anhängliche Begleiter sein, solange ihr lebt.

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Lebenslichter 26.07.2024, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL

Fit wie ein Turnschuh! Nike


NIKE

Rüde

9 Jahre alt (geb. ca. 2013)

ca. 55 cm

kastriert, geimpft, gechipt

Spielgefährte(n) und Herzensmensch(en) gesucht!

Verlassen, vergessen – für immer?

Mehr als sieben Jahren sind vergangen, lieber NIKE, seit Du Dein Zuhause verloren hast – und mit ihm auch Deine Träume.

Im Dezember 2014 kamst Du in das riesige, furchterregende  Shelter „Kozhuhovo“ vor den Toren Moskaus. Damals warst Du noch jung und ganz offensichtlich ein ehemaliger „Home-Dog“, ein Hund, der einmal ein Zuhause hatte.

Begeistert zeigtest Du jedem, was Du konntest: Pfötchen geben, brav an der Leine laufen und ganz besonders mit einem Bällchen spielen. Doch die Zeit für solche Vergnügungen ist in einem Shelter leider rar. Hier gibt es nur winzige, ungemütliche Zwinger mit rostig-grünen Gittertüren, die sich unbarmherzig hinter Dir und Deinen Leidensgefährten schließen.

Es fiel Dir unendlich schwer, Dich an das Leben in Gefangenschaft zu gewöhnen. Wenn die freiwilligen Helfer einmal in der Woche zu Besuch kamen und Deine Zwingertür öffneten, liefst Du sofort freudig hinaus, tobtest ausgelassen herum und fordertes die Menschen und andere Hunde zum Spielen auf.


Doch jedesmal folgte schon nach allzu kurzer Zeit das Unvermeidbare – die Rückkehr in Deinen einsamen Zwinger und eine weitere Woche voller Warten, Traurigkeit und Langeweile.

Mittlerweile sind über 7 Jahre ins Land gezogen und Du wartest immer noch. Deine früheren Besitzer kamen nie für Dich und auch niemand sonst. Dabei bist Du so ein liebenswerter, aufgeschlossener und anhänglicher Hund, der alles mitbringt, was es braucht um einen Menschen zu erfreuen.

Heute zählst Du neun Jahre und noch immer bist Du überglücklich, wenn sich Deine Zwingertür öffnet. Natürlich weißt Du, dass es stets nur für einige wenige, köstliche Augenblicke ist, aber die genießt Du aus vollem Herzen – sind sie doch alles, was Dir bleibt.

Deine Betreuerin, der Du so sehr ans Herz gewachsen bist, lässt nichts unversucht, um für Dich ein schönes Zuhause zu finden. So sorgte sie auch dafür, dass diese Fotos von Dir gemacht wurden. Du freutest Dich so sehr; wurde doch Dein Zwinger für diesen Zweck einmal außer der Reihe geöffnet, Du wurdest angeleint und auf das kleine Grasfleckchen gebracht, wo es sogar einen Ball für Dich gab! Nun hofft sie weiter für Dich und ich mit ihr, damit Du nicht auch noch Deine letzten Jahre im Gefängnis verbringen musst.


Nike verhält sich Menschen gegenüber außerordentlich freundlich. Er zählt zwar schon zu den Senioren, ist aber immer sehr bewegungsfreudig. Nike liebt es zu laufen, spielt noch immer begeistert mit einem Ball und freut sich einfach, wenn jemand Zeit für ihn hat und sich mit ihm beschäftigt. Er sucht die Nähe seiner Betreuer und genießt deren Streicheleinheiten. Mit seinen Artgenossen kommt Nike bestens aus.

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Lieber Nike, von ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass es auch für Dich noch einen lieben Menschen, eine herzensgute Familie gibt, die Dir endlich ein neues Zuhause gibt und Dich wieder froh werden lässt. Vielen, lieben Dank! 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 26.07.2024, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL

Es fährt ein Zug nach Irgendwo... Macka

… und wieder sieht Macka nur die Rücklichter.


Hündin, ca. 50 cm

geb. ca. 2014

Zwingernummer: B 157

gechipt, geimpft und kastriert


Viele ihrer Mitgefangenen hat sie schon kommen und manche gehen sehen. Diese hatten das Glück, von tierlieben Menschen adoptiert zu werden. Macka gönnt es ihnen von Herzen; aber zu gern wäre auch sie endlich an der Reihe, diesem furchtbaren Ort "Adieu" zu sagen und dorthin zu reisen, was man Heimat nennt.


Macka wartet jetzt seit Februar 2016 im Shelter Kozhuhovo auf ihre Befreiung. Davor hatte sie ein Zuhause, eine Familie. Sicher nicht hundegerecht, denn sie wurde fast ausschließlich in der Wohnung gehalten und kennt so gut wie nichts von der Welt „da draußen“. Vermutlich teilt sie damit das Schicksal vieler russischer Hunde: Als putziger Welpe angeschafft, geliebt, verhätschelt und verwöhnt. Doch dann wuchs sie leider und wurde irgendwann zu groß für eine Ministadtwohnung in Moskau. So schob man sie ab in die Hundeverwahranstalt. Kein Hund verdient ein solches Los, auch die liebenswerte Macka nicht.


Anfangs waren ihr die vielen Hunde, der Lärm und die fremden Menschen im Shelter unheimlich. Sie zog sich in die winzige Holzhütte ihres Zwingers zurück und getraute sich lange nicht, diese zu verlassen. Dank der unermüdlichen Bemühungen der freiwilligen Betreuer hat sie inzwischen wenigstens zu ihnen Vertrauen gefasst und sogar das Laufen an der Leine gelernt.


Für Macka suchen wir Menschen mit viel Geduld und Einfühlungsvermögen, die dem unsicheren Hundemädchen ausreichend Zeit schenken, um sich ans richtige Leben zu gewöhnen. In ihr steckt garantiert eine Traumhündin – sie braucht nur eine Chance, damit sie es beweisen kann!


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

 https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)

Lebenslichter 25.07.2024, 15.41 | (0/0) Kommentare | PL

Dich zu kennen heißt, dich zu lieben! Gusyona


GUSYONA

 Hündin

geb. 2019

53cm Schulterhöhe,

mit 18 Kilo viel zu dünn

geimpft, gechipt, kastriert

liebt die Menschen sehr

verträgt sich gut mit ihren Artgenossen

läuft bravt an der Leine

sehnt sich nach Liebe, Schutz und Geborgenheit

Liebes, zartes Hundemädchen - so viel gelernt und doch alles aussichtslos?

Als du mit etwa fünf Monaten als zerbrechliches, kleines Welpchen ins große Moskauer Shelter Kozhuhovo kamst, krochst du in gebückter Haltung auf dem Boden entlang. Du hattest so viel Angst, dass du dich nicht trautest, aufrecht zu laufen.

Das Shelter mit seinen 3000 Hunden, dem nie endenwollenden, verzweifelten Gebell, den vielen fremden Geräuschen, den überfüllten Zwingern und Ausläufen – all das hat dich als als Welpenkind vor Angst erstarren lassen. Zu jung, zu schüchtern, zu überfordert warst du von der Situation, in die du hineingeraten warst. 


Ganz langsam und allmählich gewöhntest du dich an den harten Alltag im Shelter; die Liebe und Geduld der Freiwilligen zeigten irgendwann Wirkung. Wenn du heute deine Betreuer siehst, dann springst du vor Glück auf, zitterst buchstäblich vor Freude und kannst es kaum erwarten, bis sie endlich bei dir sind.

Will man dir heute den Karabiner der Leine am Halsband befestigen und berührt dabei deinen Bauch, dann wirfst du dich auf den Rücken und streckst alle Viere in die Luft: „Bitte, bitte streicheln!“ soll das heißen. 


Dank deiner Betreuer hast du so viel gelernt; doch leider hat es dir bisher nicht geholfen, ein Zuhause zu finden. In Russland sind die Aussichten dafür auch nur sehr gering; denn du bist nicht reinrassig, zu groß für eine enge Hochhauswohnung, und du bist auch kein Hundebaby mehr.

Du kennst bisher nur das Leben in Gefangenschaft, eingesperrt in einem winzigen, kahlen Zwinger, nur die eng begrenzte Welt hinter Sheltermauern und Gitterstäben. Morgen wird man dich und deine Zwingergefährten nach Malinka in das furchtbare, auf einer Müllkippe neu erbaute Shelter bringen. Dort gibt es nicht einmal Wasser, weil der Boden zu verseucht ist, um welches zu fördern. Dann wird euer Leben noch härter und trostloser, und die Freiwilligen müssen noch mehr Kraft, Zeit und Überredungskunst aufwenden um sich um ihre Schützlinge und deren Chancen auf ein besseres Leben kümmern zu dürfen.


So ruht die ganze Hoffnung von Gusyona und den Freiwilligen nun auf uns. Wir wollen alles versuchen, um für diese zerbrechliche und so hübsche junge Hündin ein liebevolles Zuhause zu finden, in welchem sie endlich ankommen und ihr bisheriges trauriges Leben schnell vergessen darf.

Möchten Sie der zauberhaften, lieben Gusyona gern dieses Zuhause schenken? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier sehen Sie ein Video von Gusyona, welches sie noch im Shelter Kozhuhovo zeigt:


https://youtu.be/XETysn02cQk

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

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Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

Darf´s noch ein Tässchen Kaffee sein? Arabica


ARABICA

 Hündin

geb. 2019

60 cm Schulterhöhe

keine Krankheiten bekannt

kastriert

gut verträglich mit Artgenossen

lieb zu ihr vertrauten Menschen,

bei Fremden zunächst schüchtern, wird aber schnell zutraulich

läuft folgsam an der Leine

Lebensretter(in) pfotenringend gesucht

 Sollst auch Du vergebens auf die Freiheit warten?

Bereits als unschuldiges, kleines Welpchen zogst du 2019 in das unheimliche Moskauer Shelter Kozhuhovo ein. Du bekamst deinen Namen wegen deiner wunderschönen Fellzeichnung nach einem arabischen Baum, der duftend weiß blüht und der uns köstliche braune Früchte – die Kaffeebohnen – schenkt.

Drei lange Jahre bringst du nun schon in diesem Hundegefängnis zu, praktisch dein ganzes junges Leben. Sehen wir dir in die Augen, so meinen wir darin die Angst lesen zu können, für immer hinter diesen grauen Mauern, hinter diesen rostig - grünen Gittern eingesperrt zu sein. 


Über dein kurzes Leben vor dem Shelter wissen wir nichts. Aber wir wissen, dass du bestens mit deinen Leidensgefährten im Asyl auskommst und noch nie in einen Streit unter deinen Mitgefangenen verwickelt warst. Deinen Zwinger teilst du dir mit zwei großen Rüden und deine Betreuerin beschreibt dein Wesen als friedfertig und tadellos – so sanft, mild und verträglich wie ein guter Kaffee.

Menschen, die du schon näher kennst, schließt du in dein kleines Hundeherz, schenkst ihnen deine bedingungslose Freundschaft und forderst sie sogar manchmal zum Spielen auf. Fremden gegenüber bleibst du zunächst vorsichtig und brauchst ein Weilchen, um Vertrauen zu fassen. An der Leine gehst du aber mit allen brav und willig mit. 


Für dich und die dreitausend anderen vergessenen Seelen wird der Umzug in das neue Shelter weit außerhalb Moskaus ein unfassbar einschneidendes Ereignis sein; denn er wird deine schon jetzt nur geringen Chancen auf ein eigenes Zuhause gegen Null sinken lassen - in Russland, wo niemand einen Mischling von der Straße adoptiert, wie es sie dort zu Tausenden gibt. Lieber schafft man sich einen Rassehund als eine Art Statussymbol an.

Darum suchen wir für dich (und möglichst viele andere) ein schönes Zuhause in Deutschland, bei geduldigen, verständnisvollen Menschen; die mit dem Herzen sehen und erkennen, wie einzigartig du bist; die Freude daran haben, dir Stück für Stück eine dir völlig unbekannte Welt zu zeigen und dich zu lehren, wie schön ein Hundeleben sein kann.

Vielleicht darf die zauberhafte ARABICA gerade an Sie ihr noch junges, übervolles Hundeherz für immer verschenken? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier gibt es ein kurzes Video der lieben ARABICA zu sehen:

https://youtu.be/FDyzRib9eFo

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Lebenslichter 24.07.2024, 15.31 | (0/0) Kommentare | PL

Vom Regen in die Traufe - Kashka


KASHKA

Hündin

geb. 2018

45 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ruhiges und liebevolles Wesen

freundlich und gut verträglich mit Artgenossen

vertraut uns Menschen

kennt schon das Laufen an der Leine

sehnt sich nach Liebe und Geborgenheit für den Rest ihres Lebens

Der einen Hölle entronnen, um in der nächsten zu landen?

Du kamst im Frühjahr dieses Jahres aus einer Wohnungsauflösung nebst etwa 40(!) weiteren Hunden ins riesengroße Moskauer Shelter Kozhuhovo; gemeinsam mit zwei kleinen Rüden, deren Mama oder Tante du möglicherweise bist.

Die armen Hunde aus der Wohnungsauflösung wurden auf die verschiedenen Sektoren des Shelters verteilt. Viele von ihnen kannten praktisch nichts und waren einfach nur sehr ängstlich. Du dagegen bist, wie deine beiden Mitgefangenen, trotz all dem schlimmen Erlebten, offen uns Menschen gegenüber. Ihr liebt es, Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten zuerhaschen. 


Noch ahnt Ihr Drei nicht, was euch droht: Schon bald wird der harte, eisige russische Winter in Moskau Einzug halten; Kälte und Nässe werden durch die alle Ritzen kriechen und der Schnee wird sich wieder meterhoch vor den Zwingern auftürmen.

Doch es soll noch weit schlimmer kommen: Schon bald – im November, heißt es - werden die Hunde des Shelters umziehen. Dann werden sie weggesperrt sein in gemauerte Zwinger, deren offener Teil nicht überdacht ist und dessen hinterer Bereich einen mannshohen Durchgang hat. Die Ziegel werden sie nicht vor der Kälte schützen, und wenn es regnet, stürmt und schneit, sind sie in dem kleinen überdachten Bereich kaum geschützt. Sollte der Schnee sich in den Gängen türmen, können nicht einmal mehr die Zwingertüren geöffnet werden, denn sie öffnen nach innen. Das heißt, es wird weder Futter noch Wasser geben, von gereinigten Zwingern ganz zu schweigen. 


Gerade auf kleine Hunde mit kurzem Fell wie Ihr drei es seid, warten bittere Zeiten. Wenn sich nicht noch eine Tür in die Freiheit für Euch öffnet und sich gutherzige Menschen finden, die Euch zu sich holen, dann werdet Ihr es sehr schwer haben, diesen gnadenlosen russischen Winter überhaupt zu überleben.

Daher suchen wir für die freundliche Kashka, die laut ihrer Betreuerin nicht bellen kann (vielleicht durch eine Erkrankung, eventuell wurden ihr auch die Stimmbänder verätzt oder durchtrennt) möglichst schnell ein schönes Zuhause bei lieben, geduldigen Menschen, die sie umsorgen, die ihr Schutz und Geborgenheit geben. Und vielleicht geschieht auch für die beiden kleinen Hundebuben noch das Wunder, dass sie gesehen werden und in ein eigenes Für-immer-Zuhause reisen dürfen.


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier finden Sie ein Video von Kashka mit ihren beiden Söhnen/Neffen:

https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

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Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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