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Einträge vom: 13.10.2026

Elowen - Wenn Träume im Sonnenlicht verblassen


Elowen

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 55 cm

Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.

Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.



Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.

Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.



Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden, zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.


Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!

 

Simone Leitenbauer

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ELOWEN, träumen, Pfoten, Freude, Mond, Hunde, Canile, Gefangenschaft, Freiheit, Tierschützer, Einzelhaft, gelehrig, Bibliothek, ausleihen, schmutzig, ständiger Begleiter, Hoffnung, Blumen ,

Brogan – eine wunderschöne Laune der Natur

BROGAN

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12. 2016

Schulterhöhe: 56 cm

Die Mutter ein Labrador, der Vater ein Panther - so stellt man sich Brogans Herkunft unwillkürlich vor, wenn man ihn zum ersten Mal sieht. Wahrscheinlicher ist aber, dass die Natur hier einfach einen besonders guten Moment hatte. Denn Brogan ist einer dieser Hunde, die man nie mehr ganz vergisst. Unaufdringlich, freundlich - und doch mit einer Ausstrahlung, die haften bleibt:


Sanfte, braune Augen, ein offener, wacher Blick, ein weißer Streifen auf der Brust und an allen vier Pfoten kleine weiße „Zehen; dazu tiefschwarzes, glänzendes Fell, das nicht zu einem Hund passen will, der in einem Canile einsitzen muss. Und dennoch fristet Brogan sein Dasein in einem solchen Hundegefängnis, nur umgeben von Gitterstäben, Beton, Schmutz und dem verzweifelten Bellen vieler hunderter Mitgefangener.


Mitte August 2024 wurde er, fast achtjährig, hierher abgeschoben, aus seinem bisherigen Leben herausgerissen und in eine Umgebung gesetzt, die nichts mehr erklärt, sondern nur noch festhält. Wir wissen nicht, was vorher war. Jedoch deutet vieles an Brogan darauf hin, dass er einmal mit Menschen zusammengelebt hat; vielleicht in einem Zuhause, in dem Stimmen, Gerüche und feste Gewohnheiten ihm Sicherheit gaben. Jedenfalls kennt er Menschen und vertraut ihnen.

Als ihn die Tierschützer im November 2025 zum ersten Mal besuchen durften, trafen sie einen Hund, der ohne zu zögern auf sie zuging. "Schön, dass ihr da seid!" schien er sagen zu wollen. Sie beschrieben ihn als gutmütig und offen, als einen Hund, der Nähe sucht und an allem Anteil nehmen möchte.


Er geht recht ordentlich an der Leine, wobei er noch ein wenig zieht; aber ist es ein Wunder, wenn sich nach der langen Zeit in einem Betonkerker von gerade einmal vier Quadratmetern, ohne jeden Auslauf, sein Bewegungsdrang Bahn bricht? Und wie nicht anders zu erwarten, versteht Brogan sich auch problemlos mit Artgenossen und verhält sich bei Begegnungen eher unterwürfig.


Mittlerweile ist der liebe Brogan knapp zehn Jahre alt. Das macht seine Geschichte so besonders dringend, denn ihm bleibt keine Zeit mehr fürs Aufschieben, fürs Warten auf irgendwann. Es darf nicht sein, dass ein Hund wie er seinen Lebensabend hinter Gittern verbringen muss - freundlich, menschenbezogen und doch übersehen.


Brogan braucht einen Menschen, der Freude an täglichen Spaziergängen hat, aber von seinem Hund keine sportlichen Höchstleistungen verlangt; der versteht, dass ältere Hunde ruhiger werden dürfen und trotzdem neugierig bleiben - und der weiß, dass die gemeinsame Zeit möglicherweise begrenzt, aber deshalb nicht weniger wertvoll, sondern umso kostbarer ist.


Dafür bringt Brogan bringt alles mit, was wirklich zählt und glücklich macht: Sanftmut, Vertrauen, Freundlichkeit und diese besondere Art, sich leise und wie selbstverständlich ins Herz zu kuscheln.

Brogans Vermittlerin freut sich auf Ihren Anruf; und wir drücken fest die Daumen, dass dieser wunderbare Hund endlich gesehen wird - nicht später, nicht irgendwann, sondern genau jetzt.

Tanja Roth

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Brogan, Labrador, Panther, unaufdringlich, freundlich, Bellen, Zuhause, Tierschützer, Artgenossen, übersehen, begrenzt, wertvoll, Sanftmut, Vertrauen, Freundlichkeit, Tierschutz, pro-canalba, Canile, Italien,

Bailoch - Sahnekeks mit Fell


Bailoch

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2021

Schulterhöhe: 56 cm

Es gibt Hunde, die schleichen sich still und leise ins Herz -  und dann gibt es jemanden wie Bailoch, der mit wehender Wuschelmähne, einem schelmischen Fleck am Auge und mehr Begeisterung als eine ganze Zirkustruppe mitten ins Leben stürmt, sodass kein Sofa und kein Pantoffel mehr sicher ist!

Unsere Tierschützer beschreiben ihn so: Bailoch ist süß wie ein Sahnekeks und (noch) mit soviel Selbstvertrauen gesegnet, dass er sogar seinem eigenen Spiegelbild freundlich zunickt, so als wüsste er genau, dass er ein echter Hauptgewinn auf vier Pfoten ist!


Liebe Leserinnen und Leser, der charmante, kastrierte Bailoch fristet nun seit fast anderthalb Jahren verborgen vor der Welt in einem tristen, kahlen Betonzwinger sein Dasein, gemeinsam mit der ebenfalls sehr bezaubernden Hündin Eskie. Diese kleine Zweckgemeinschaft funktioniert wunderbar und Bailoch gilt als äußerst verträglich mit Hündinnen. Ob seine Freundlichkeit sich auch gegenüber Rüden zeigt, konnte leider bisher nicht ausprobiert, gilt aber als sehr wahrscheinlich.



Leider wurde Bailoch positiv auf die Mittelmeerkrankheit Leishmaniose getestet, welche dauerhaft im Blick gehalten werden muss. Inzwischen sind die Behandlungsmöglichkeiten ausgereift, gut zu handhabenund nicht allzu kostenintensiv, so dass auch infizierte Hunde ein langes, zufriedenes Leben führen können.



Wenn Sie, geschätzte Leserinnen und Leser, denken, Sie hätten Platz genug in Ihrem Herzen, Haus und Garten für einen so großen, süßen, tollpatschigen Kerl; und wenn dann vielleicht auch noch Ihr Lebensglück an der Suche nach einem im Garten vergrabenen Handy oder einem Paar zerfetzter Pantoffeln hängt und Sie unbedingt jede Menge Wuschelhaare auf Ihrem Sofa vorfinden möchten, während Ihnen ein weißer Teddybär leise ins Ohr schnarcht, dann haben Sie mit Bailoch Ihren ganz persönlichen Jackpot geknackt!

Daniela Koenemann

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: BAILOCH, Juli 2025, Begeisterung, Spiegelbild, Selbstvertrauen, Zweckgemeinschaft, Hauptgewinn, Rüde, Leishmaniose, Jackpot, positiv, ESKIE, FREDRIK,

Jimmy - Herzschlag und Hundesinn


Jimmy

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2018

Schulterhöhe: 51 cm

Hallo, mein Name ist Jimmy!

Ich bin ein mittelgroßer Rüde (ca. 51 cm Schulterhöhe) und lebe seit dem 25. Juni 2024 in einem Canile. Vielleicht siehst du es auf meinen Bildern schon: Ich bin ein hübscher Kerl mit weichem, blondem Fell und sanften braunen Augen, die oft ein bisschen verträumt in die Welt blicken.

Ich bin ein ausgesprochen menschenbezogener Hund. Sobald jemand in meine Nähe kommt, freue ich mich riesig und suche den Kontakt. Streicheleinheiten genieße ich besonders und schenke meinen Menschen schnell mein Vertrauen. Ich bin dabei kein Draufgänger, sondern eher ein ruhiger, sanfter Begleiter. Nur wenn etwas völlig neu für mich ist oder ich nicht verstehe, was von mir erwartet wird, kann ich zunächst etwas protestieren. Mit Geduld und liebevoller Führung werde ich mich aber bestimmt gut zurechtfinden.


Mit anderen Hunden verstehe ich mich sehr gut. Im Canile teile ich meinen Zwinger mit mehreren Artgenossen und das klappt prima. Manchmal spiele ich ein wenig den Chef, besonders wenn mir jemand zu sehr auf die Pelle rückt. Deshalb wäre ein souveräner Hundekumpel schön, ist aber kein Muss.

Was wünsche ich mir? Menschen, die mir Sicherheit und Geborgenheit schenken und mir Zeit geben, in meinem neuen Leben anzukommen. Ich freue mich auf Spaziergänge, gemeinsame Ausflüge, kleine Trainingsaufgaben und natürlich auf ganz viele Kuschelstunden. Ein Garten wäre toll, wichtiger sind mir aber Menschen, die mich als Familienmitglied aufnehmen und mir mit Herz, Geduld und einer klaren, freundlichen Führung zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.

Wenn du dir einen treuen Begleiter wünschst, der mit dir durch dick und dünn geht, könnte ich genau der Richtige für dich sein. Vielleicht bist du ja der Mensch, auf den ich schon so lange warte.

Dein Jimmy


P.S. Kaum war meine Bewerbung fertig, kam leider ein kleiner Dämpfer: Bei einer Untersuchung hat der Tierarzt ein Herzgeräusch festgestellt. Deshalb wurde ich bisher auch noch nicht kastriert. Natürlich macht mich diese Nachricht traurig. Aber ich hoffe sehr, dass sich trotzdem jemand in mich verliebt und erkennt, dass ich so viel mehr bin als dieser Befund.

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Juli 2025

Ein weiteres Jahr ist vergangen. Ich sitze noch immer im Canile und warte ... und warte ... und warte. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht langsam eine Medaille fürs Geduldigsein verdient hätte. Mein Alltag besteht aus Gitterstäbe zählen und gemeinsam mit meinen Kumpels die Wände anzustarren. Aber trotz allem lasse ich den Kopf nicht hängen. Meine Ohren spitzen sich jedes Mal, wenn jemand vorbeikommt, denn vielleicht - ja vielleicht - ist heute endlich DER Tag.


Zum Glück habe ich meinen Humor nicht verloren. Ich freue mich nach wie vor über jeden Besucher und habe mein freundliches Anschmiegen inzwischen zur Meisterschaft gebracht. Ich bin offen, zutraulich und genieße jede Streicheleinheit. Neue Dinge finde ich manchmal erst etwas merkwürdig, gehe sie aber neugierig und mutig an.

Mit meinen Hundekumpels läuft es weiterhin gut. Klar, manchmal spiele ich ein bisschen den Chef. Irgendjemand muss schließlich den Überblick behalten. Die anderen wissen: Mit Jimmy kann man Pferde stehlen oder wenigstens das schlechte Futter hier gemeinsam ertragen - nach dem Motto: Der Hunger treibt´s rein...


Vielleicht schrecken manche Menschen wegen meines Herzgeräuschs zurück. Dabei wünsche ich mir einfach jemanden, der mein fröhliches Wesen sieht und gemeinsam mit mir das Abenteuer Leben beginnen möchte.



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 Juli 2026

Also gut, ich gebe es zu: Ich habe in den letzten Wochen ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich hier vielleicht eine Festanstellung habe. Titel: Beauftragter für gute Laune im Zwinger. Kollegen: Dioneo und Havah. Arbeitszeiten: rund um die Uhr. Gehalt: mäßig. Benefits: überschaubar. Aber hey, wenn man schon wartet, dann bitte mit Stil!

Ich habe mein "Vielleicht-heute-ist-es-soweit"- Gesicht inzwischen perfektioniert. Das ist dieses leicht schief gelegte Köpfchen und der Blick, der fragt: "Oh? Besuch? Nur zufällig hier? Oder etwa ... für mich?" Dioneo meint übrigens, ich übertreibe mit meinem Charme. Havah findet, ich sollte es mal mit geheimnisvoll und zurückhaltend versuchen. Aber seien wir ehrlich: Das bin ich einfach nicht. Ich bin Team: "Hallo! Hier bin ich! Wollen wir Freunde sein?"

Ich liebe Menschen. Wirklich. Wenn ich gestreichelt werde, fühle ich mich wie ein König bei seiner Krönung. Und ja, ich gebe es zu: Wenn sich dann ein anderer Hund dazwischendrängeln möchte, denke ich kurz: Moment mal ... das ist gerade mein Termin! Nicht böse. Nur ein bisschen engagiert.


Und dann ist da noch das Halsband. Freunde, DAS ist mein Broadway-Moment.

Sobald jemand dieses magische Ding in die Hand nimmt, geht in mir ein Feuerwerk los. Ich wackle wie ein kleiner Pinguin, meine Pfoten wissen plötzlich nicht mehr, wohin mit sich, ich tippele aufgeregt hin und her, drücke meine Nase ans Gitter und sehe vermutlich aus wie jemand, der gerade erfahren hat, dass Weihnachten und Geburtstag auf denselben Tag fallen.

Für mich bedeutet das Halsband Hoffnung. Es bedeutet: Jetzt passiert etwas! Und jedes einzelne Mal denke ich: Jetzt beginnt mein neues Leben.


Bis jetzt war es leider jedes Mal ein Irrtum. Aber weißt du was? Ich freue mich trotzdem wieder genauso, wenn das Halsband das nächste Mal in einer Hand auftaucht. Denn irgendwann wird dieser eine Moment kommen. Der Moment, in dem ich nicht mehr zurück in den Zwinger muss, sondern endlich mit meinem Menschen nach Hause gehen darf.


Körperlich geht es mir übrigens gut. Das Herzgeräusch ist weiterhin da, deshalb wäre ein Herzultraschall sinnvoll, um genauer nachzusehen. Aber ich fühle mich fit und lebensfroh.

Vielleicht stehst du ja irgendwann vor meinem Zwinger. Mit einem Lächeln. Mit einer Leine.  Und mit den Worten:

"Komm, Jimmy."

Ich bin bereit.

Dein Jimmy


Bettina Graf

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: Jimmy, Canile, Tierschutz, Italien, pro-canalba, Echokardiographie, Sicherheit, Geborgenheit, Herzgeräusche, ein hübscher Kerl, mit weichem, blondem Fell, sanften braunen Augen, die oft, ein bisschen verträumt, in die Welt blicken.,

Alvis - Ist schon wieder Weihnachten?

Alvis

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.08.2022

Schulterhöhe: 60 cm

Dezember 2022: Alvis und seine Schwestern Adrianne, Alof und Annelene kamen mit gerade einmal 4 Wochen (!) in das grausamste, uns bekannte italienische Hundelager. Wo die vier Kleinen vorher waren, wie sie in die Hundehölle kamen und was aus ihrer Mama wurde, wissen wir nicht. Jedoch gibt es für Hundekinder keinen schrecklicheren Platz, um dort aufwachsen zu müssen.


 
Die mit uns befreundeten Tierschützer durften das Hundegefängnis eine Woche vor Weihnachten überraschend noch einmal besuchen. Wir möchten den Mitgliedern der italienischen Organisation "ALFA - Associazione Love For Animals" unsere größte Hochachtung aussprechen. Für tierliebende Menschen bedeutet es jedesmal einen seelischen Kraftakt, diese Hölle auf Erden zu betreten in der Gewissheit, nur den allerwenigsten helfen zu können und dass lediglich eine Handvoll glücklicher Hunde diesen gottlosen Ort jemals wieder lebend verlassen wird.



Aber an diesem trüben Sonnabend vor Weihnachten haben sich unsere Freunde erneut der Ungerechtigkeit und den tierquälerischen Zuständen in dieserer Hundeverwahranstalt gestellt und die vier kleinen Welpen entdeckt. Vielleicht war es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Dreikäsehochs; denn der kurzeBesuch von lieben Menschen bedeutete nicht nur eine Abwechslung in ihrem trostlosen Zwingeralltag: Sie bekommen bei uns nun eine Bühne, die die ihnen die Eintrittskarte in die Freiheit sichern wird - das hoffen wir jedenfalls inbrünstig.



Die Tierschützer beschreiben die Geschwister als freundlich, verspielt und den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Vermutlich werden sie eine mittlere Größe erreichen.  

Und heute? Alvis war noch ein Baby, als man ihn gnadenlos in einen Kerker warf, in dem kein Hund jemals landen dürfte. Von da an gab es für ihn harten Beton anstatt weicher Wiese, Einsamkeit und Kälte anstatt Geborgenheit und Wärme, Angst anstelle von Sicherheit. Seinen drei Geschwistern war das Schicksal gnädig. Sie wurden gesehen und gerettet, sie durften die freudlose Vergangenheit hinter sich lassen und anfangen zu leben.



Alvis blieb als einziger zurück. Vielleicht war er nur zu schüchtern, um jemandem aufzufallen. Denn statt laut bellend auf sich aufmerksam zu machen, fiept er nur leise, wenn ab und zu einmal Menschen vorbeikommen. Und er hofft noch immer, dass irgendjemand auch ihn liebgewinnen und mitnehmen wird.



Heute ist Alvis kein Baby mehr, sondern ein junger Hund, dassen Seele viel zu früh lernen musste, wie sich Einsamkeit und Sehnsucht anfühlen. Er hat so viel verpasst und so viel verloren. Trotzdem hat er sich seinen Glauben an die Menschen bewahrt und die Hoffnung, dass da draußen jemand ist, der nicht an ihm vorbeisieht.




Bitte, sehen Sie ihn. Er ist bereit, das Leben zu lernen und möchte nur allzu gern ankommen, vertrauen, rennen, schlafen dürfen ohne Angst. Und er möchte jemandes bester Freund sein. Deshalb bitten wir hier und heute für ihn - für Alvis, der immer noch wartet, nachdem alle anderen längst gegangen sind.


Daniela Koenemann

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ALVIS, ALFA - Associazione Love For Animals, Hölle auf Erden, Kraftakt, Hochachtung, Freiheit, Welpen, Tierschützer, mittlere Größe, Einsamkeit, Hoffnung, liebgewinnen,

Kiro - Einmal alles auf Anfang bitte!

Kiro

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2018

Schulterhöhe: 45 cm

Zweifellos gibt es unendlich viele traurige Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch jene, die alles verloren haben?

Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite, die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.



Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.


Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.



Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!

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Sabine Wojtok

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Alida – Unter dem Mantel der Verwahrlosung

ALIDA

Rasse: Maremmano Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 2017
Schulterhöhe: 60 cm


Mai 2026 - Stellen Sie sich vor, Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich – grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel, sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt da kein Platz.

Alida fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine wahre Hundeschönheit.

Unsere Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig aufgegeben hat.

Nun braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde. Vielen, lieben Dank!


Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.

Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?

 

 

Ina Schoenfuss

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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE | Tags: ALIDA, Verwahrlosung, Tierschützer, Herdenschutzhunde, Seele, Vernachlässigung, Eisprinzessin,

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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