Tag: b

Rüde , ca. 2013 geboren und ca. 45 - 50 cm groß -
lieb , freundlich , zurückhaltend , ängstlich , ruhig
auf dem linken Auge blind
BRINGST DU MIR DIE SONNE ZURÜCK ?
Ob sich jemals
ein Mensch auch in mich verlieben wird? Womöglich nicht, oder?
Es gab kein Wegbeißen, denn sie haben aufgepasst, dass auch ICH ans Futter durfte. Doch nun sind sie BEIDE weg. Man sagte, da waren liebe Menschen, die sich in sie verliebt haben und ihnen nun ein Zuhause schenken werden.
Natürlich freue ich mich sehr für sie. Als ihre Retter sie aus diesem Zwinger raustrugen, haben sich unsere Blicke ein letztes Mal getroffen. Lange schaute ich ihnen den Gang hinterher, bis sich das Tor dieses dunklen Exils öffnete und wieder schloss. Sie hatten es endlich geschafft, dieser Hölle zu entkommen. DOCH NUN? Was wird nun aus MIR?
Ich sitze nun alleine hier, ohne ihren Schutz und ich habe ANGST. Große Angst sogar! Wird man mich ans Futter
lassen, oder werden die anderen mich attackieren? Bleibt mir ein Plätzchen auf
einer Holzpritsche oder muss ich auf dem harten und nassen Betonboden schlafen?
Doch meine größte Angst ist es, für immer hier weggesperrt zu bleiben, dass
sich für mich dieses Tor erst dann wieder öffnet, wenn ich schon über die
Regenbogenbrücke gegangen bin.
Zu gerne würde ich doch auch nochmal die Sonne sehen und spüren!
Ich bitte dich, wenn du meinen Brief hier liest, denk doch bitte mal darüber nach, ob du einer armen Shelterseele wie mir vielleicht wieder ein wenig Licht und Sonne schenken möchtest. BITTE LASS MICH NICHT HIER ZURÜCK! Schreib an die Mädels, dass DU mein Retter sein möchtest !
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.
Bianca Raabe
Margherita Santoro
Nadine Decker
Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt!
http://www.saving-angels-deutschland.de/
https://www.facebook.com/1603017826660908/videos/2058272384285952/
Lebenslichter 24.01.2024, 15.28 | (0/0) Kommentare | PL

Geburtsdatum: ca. 2014
Aufenthaltsort: TH Russland
SAM ist ein Fundtier. Im Herbst 2014 geboren,
kam er bereits als kleiner Welpe ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Plötzlich
musste er sich in einer Welt zurecht finden, wie er sie vorher nicht kannte.
Eine Welt, in der es offensichtlich nur noch Gitterstäbe für ihn gab.
Wenn die Hunde ins Shelter gebracht werden, bedeutet die erste Zeit für sie, in einem der winzigen Quarantäne-Zwinger hocken zu müssen. Die Türen dieser Zwinger verwehren den Blick nach draussen - lediglich der obere Teil ist vergittert. Alles, was die Hunde sehen können, wenn sie stehen, ist der Himmel. Um einen Blick in den Gang zwischen den Zwingerreihen werfen zu können, müssen sie sich auf die Hinterbeine stellen.

So musste Sam ausharren - 4 lange Wochen - bis er alle nötigen Impfungen bekommen hatte und nicht mehr Gefahr lief, an einer tödlichen Infektion zu erkranken. Sam hat diese Zeit überstanden und wurde nach 4 Wochen Einsamkeit in einem Außenzwinger im B-Sektor untergebracht. Nun hatte er wenigstens Gesellschaft durch ein paar Artgenossen, die sich mit ihm diesen Zwinger teilten.

Und er bekam eine Betreuerin - einen lieben Menschen, der sich fortan um ihn kümmern sollte. Auch wenn dieser Mensch nur einmal in der Woche zu Besuch kam...Sam begriff schnell, dass dieser Zweibeiner es gut mit ihm meinte. Er bekam Streicheleinheiten, Aufmerksamkeit und durfte zusammen mit den anderen Hunden in den Freilauf rennen, um dort zu spielen und zu toben. Außerdem brachte seine Betreuerin ihm bei, wie man anständig an der Leine läuft. Das ist Sam´s Leben.
Heute ist Sam längst erwachsen und obwohl er die meiste Zeit seines Lebens hinter Gittern verbracht hat, hat er sich seinen freundlichen Charakter bewahrt. Obwohl es Menschen waren, die ihm dieses Leben aufgezwungen haben, sucht er ihre Gesellschaft und zeigt sich sehr anhänglich.

Leider hat bis heute nie Jemand Interesse
daran gezeigt, Sam zu adoptieren. Und die Chancen auf ein schönes Zuhause in
seinem Heimatland sinken mit jedem Monat, den er älter wird. Seine Größe (ca.
55 cm) und seine überwiegend schwarze Fellfarbe tun ihr übriges dazu. Große,
schwarze Hunde stehen nicht besonders hoch auf der Beliebtheitsskala vieler
Menschen.
Wir wollen versuchen, für Sam ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden. Ein
Zuhause bei Menschen, denen Sam sein großes Hundeherz schenken darf. Ein
Zuhause, wo er die Aufmerksamkeit und Zuwendung bekommt, nach der er sich so
sehnt und Menschen, die ihm die Welt zeigen und ihm all das beibringen, was er
noch nicht kennt.
Sam ist bereits kastriert, vollständig geimpft, verträglich mit Artgenossen,
sehr menschenbezogen, geht prima an der Leine und wartet nur darauf, endlich
von seinen Menschen entdeckt zu werden. Er könnte schon sehr bald nach Deutschland
reisen, wenn Sie ein freies Plätzchen für Sam haben und sich nichts Schöneres
vorstellen können, als mit ihm zusammen durch die Natur zu streifen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

ORLIK
Geburtsdatum: ca. 2008
Aufenthaltsort: TH Russland
ORLIK ist ein ca. 60cm großer Mischlingsrüde. Wie lange er bereits im Shelter "Kozhuhovo" lebt ist leider nicht bekannt. Auch über seine Vorgeschichte können wir leider nichts sagen. Erste Aufzeichnungen der Betreuer im Shelter sind aus dem Jahr 2012.
Der freundliche
Hundesenior ist nun inzwischen seit 4 Jahren bei uns inseriert, ohne dass sich
jemals eine wirkliche Chance für ihn ergeben hätte.
Bis vor einer Weile hatte er wenigstens noch eine freundliche Hundedame als Gesellschaft in seinem kleinen Zwinger, aber inzwischen hockt Orlik allein und traurig hinter Gittern und wartet auf den einen Tag in der Woche, an dem seine Betreuerin ihn besuchen kommt.
Nur dann darf er seinen Zwinger für eine kurze Stunde verlassen und sich die Beine vertreten.
Weshalb Orlik allein sitzt?
Nun, er ist zwar nicht generell unverträglich, aber andere Rüden findet er oft einfach blöd und zeigt dann durch Imponiergehabe, dass er gerne der Boss sein möchte. Warum ihm nicht wieder ein nettes Hundemädchen an die Seite gestellt wird, können wir leider nicht sagen.
Als wir Orlik im Shelter das erste Mal besuchen durften, erlebten wir einen aktiven und fast schon fröhlichen Rüden, der sich mächtig über unseren Besuch gefreut hat. Das war Mitte 2016.
Schon bei unserem letzten Besuch im September 2018 war vom alten Orlik nicht mehr viel zu bemerken. Ja, noch immer baut er sich bei anderen Rüden auf, aber man merkt deutlich, dass ihm die vielen, langen Jahre im Shelter seine Fröhlichkeit und Leichtigkeit genommen haben. Er ist leise geworden. Resignation macht sich breit.

Orlik sitzt oft nur noch traurig hinter seiner verschlossenen Zwingertür. Sein Blick trifft einen tief im Herzen und brennt sich dort fest...
Orlik´s einzigen Glücksmomente sind die, in denen er Besuch bekommt. Meist ist das dann seine Betreuerin - einmal in der Woche.
Aber auch über ihm fremde Menschen ist Orlik schon froh. Bringen sie doch Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten - für einen so menschenbezogenen Hund, wie ihn, bedeutet das unter den widrigen Lebensumständen die ganze Welt.
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Wir wünschen uns so sehr ein schönes Zuhause für Orlik. Ein Zuhause bei lieben Menschen, denen er sein großes Hundeherz schenken darf.
Ein Zuhause, wo er am besten Einzelprinz ist oder eventuell eine nette, ältere Hundedame an seiner Seite hat.
Orlik liebt die Menschen so sehr und wäre mit Sicherheit ein toller Begleiter, wenn er nur endlich eine Chance bekommen würde.
In Russland gibt es diese Chance für Orlik schon lange nicht mehr und wenn es uns nicht gelingt, seine Menschen zu finden, wird er eines Tages einsam und vergessen seine letzte und einzige Reise antreten.
Orlik ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon sehr bald nach Deutschland reisen, wenn SIE die Menschen sind, denen Orlik genauso tief in die Seele schaut, wie uns.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL
"Gerettet von einer Baustelle,
suche ich voller Hoffnung
den Architekten meines Lebens."
Seit dem Welpenalter lebte Platon unweit des Moskauer Shelters Kozhuhovo auf einer Baustelle. Dort wurden er und noch weitere Hunde von Bauarbeitern versorgt. Als das Gebäude fertiggestellt war, wurde Platon von diesen Arbeitern zu seiner eigenen Sicherheit ins Shelter gebracht, denn plötzlich verstarben an diesem Platz immer mehr Hunde. Sie waren nicht mehr erwünscht.
Und so fand sich der tolle Hundejunge mit dem wunderschönen, so lebensbejahendem Lächeln im Mai 2019 plötzlich in einem riesigen Shelter mit 3000 Hunden wieder. In Sicherheit vor Hundehassern und Hundefängern, aber auch gefangen in einer Welt, die er so bisher nicht kannte.
Hunde wie Platon sind in Russland die klassischen Hunde, die Grundstücke und Häuser bewachen sollen und ihr Leben normalerweise an der Kette fristen. Diesem Schicksal konnte Platon entkommen. Aber was soll jetzt nur werden? So viel Leben liegt noch vor ihm – wird er noch einmal gerettet und darf dieses Moskauer Hundegefängnis verlassen?
Platon ist ein sehr freundlicher und liebevoller Hund. Er spielt genauso gern mit seinen Artgenossen, wie er die menschliche Nähe und Zuneigung genießt. Platon ist voller Energie, mit der er seine Umgebung auflädt und versucht, jeden und alle um ihn herum freudig und positiv zu stimmen. Ein Wunder, dass er sich nach nun fast schon zwei Jahren im Knast noch immer diese lebensbejahende Art bewahrt hat.
Das Leben im Shelter ist kein Zuckerschlecken, und keiner der Hunde dort weiß, ob es jemals noch ein anderes, besseres geben wird. Eines, das mehr bietet, als die Enge der Zwinger und diese eine kurze Stunde in der Woche, in der die freiwilligen Helfer vor Ort sind und den Hunden den Himmel zeigen, Liebe und Zuneigung schenken und versuchen, ihnen ein kleines Stück Würde zu geben.
Das schlechte Futter, die Kälte und
Feuchtigkeit im Winter, die Hitze im Sommer, die Eintönigkeit, die Langeweile
und das Warten – sie hinterlassen ihre Spuren. Nicht gleich, nicht so sehr bei
den jungen Hunden, nein – schleichend nimmt all das den Hunden die Hoffnung,
die Kraft und den Mut. Bis sie alt sind und aufgegeben haben.

Noch ist Platon ein junger Hund voller Energie und Lebensfreude. Seine Schulterhöhe von 60cm und seine ca. 30 Kilo Körpergewicht machen es sicher nicht leichter für ihn, ein Zuhause zu finden. Aber sein goldener Charakter, seine fröhliche und aufgeschlossene Art, sie wird ihm – sie muss ihm helfen.
Für den Goldjungen Platon suchen wir Menschen, die ihm Liebe und Zuneigung schenken, ihm mit Geduld unsere Welt in all ihren Facetten zeigen und mit ihm durch dick und dünn gehen. Er wird diesen Menschen ein loyaler Freund sein und all seine gute Energie an sie verschenken.
Platon ist 2015 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Platon suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Hier zwei Videos zum besseren
Kennenlernen von Platon:
Platon im Juni 2020:
Wichtige Daten im Überblick:
Rüde, geb. 2019, ca. 60 cm, keine Krankheiten bekannt, kastriert
verträglich mit Artgenossen, freundlich und liebevoll zu Menschen, läuft gut an der Leine
noch im Shelter in Russland, Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden, endgültiges Zuhause gesucht
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

Seit mehr als unfassbar langen elf Jahren lebt MARUSHKA bereits im Shelter "Kozhuhovo"! 2010 kam sie als junge Fundhündin in dieses riesige, russische Tierheim in Moskau und sitzt seitdem in einem winzigen Aussenzwinger. Sie hat sich ihrem Schicksal ergeben, hat sich angepasst, hat Freundschaften geschlossen.
Marushka ist
im Shelter zur Seniorin geworden und 10 Jahre hinter Gittern sind auch an ihr
nicht spurlos vorüber gegangen. Aus der einst fröhlichen, jungen Hündin ist eine traurige Hundeoma geworden und
ihr Blick lässt eine tiefe Resignation erkennen.

Marushka ist eine sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Fremden Menschen gegenüber ist sie anfangs etwas schüchtern, was sich aber schnell legt, wenn sie merkt, dass man es gut mit ihr meint. Sie kennt die Hundeleine und läuft gut daran. Wenn sie Besuch von ihren Betreuern bekommt, die ihr und den anderen Hunden einmal in der Woche für eine Stunde Freilauf ermöglichen, hält sie sich am liebsten in deren Nähe auf.
Marushka ist mehr und mehr von der Masse der Hunde überfordert und vermutlich weiß sie ganz genau, dass sie sich im Fall der Fälle nicht mehr wehren könnte. So sucht sie Schutz bei den Menschen, die sie kennt.
Sehr viel Lebenszeit wird der alten Dame nicht mehr bleiben, und viel zu viele Jahre musste sie bei jeder Witterung im Shelter ausharren.
Wir hoffen sehr, dass es uns noch gelingt, für Marushka ein Zuhause in Deutschland zu finden. Sie sollte ihre letzte Zeit auf dieser Welt behütet und artgerecht genießen dürfen und nicht irgendwann einsam und vergessen in ihrem trostlosen Zwinger ihre letzte Reise antreten.
Irgendwo muss es sie geben: Die Menschen, die Marushka ein kuscheliges Körbchen in ihrem Heim schenken und sie bis zu ihrem letzten Tag liebevoll begleiten… wir müssen sie nur noch finden!

Bei
ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unseren Team-Kolleginnen.
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL
Als Bernie 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" kam, war er bereits ein ausgewachsener Rüde. Gebracht wurde er von den Hundefängern, daher kann keiner sagen, wie sein Leben vor der Zeit im Shelter aussah.
Und wenn man
nun bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man
sich vorstellen, wie das Leben von Bernie bisher aussah. Einsam, eintönig und
ohne jegliche Zuneigung. 12 Jahre mittlerweile hinter Gittern. Ein Leben lang, seit
Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund
leben sollte.

Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Lange Zeit war er kaum zu sehen, Zog sich zurück in die kleine Hütte in seinem Zwinger. Lange hat er gebraucht, um zu merken, dass seine Betreuer es gut mit ihm meinen und ihm nichts tun werden. Und seine Betreuer gaben ihm die Zeit, die er brauchte.
Mittlerweile freut Bernie sich, wenn seine Betreuer zu ihm kommen um ihn mit auf einen kleinen Spaziergang in den endlosen Reihen des Shelters zu nehmen. Mittlerweile genießt er die Zeit mit seinen bekannten Menschen. Und doch ist sie jedes Mal viel zu kurz.

Daher
wünschen sich seine Betreuer, dass Bernie noch einmal erleben darf was es
heißt, ein eigenes Zuhause zu haben. Menschen um sich, die ihm all die Liebe
und Geborgenheit geben, die ihm so lange verwehrt blieb. Ein Zuhause, in dem
er ankommen darf und 11 Jahre im Shelter vergessen kann.
Bernie ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der ca. 2007 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Bernie geht an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bernie freundlich, braucht aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bernie verträglich, daher wäre es kein Problem, wenn schon ein Ersthund in seinem neuen Zuhause leben würde. Es wäre sogar sehr schön, denn Bernie könnte sich dann an ihm orientieren. Ob Bernie sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie er auf kleine Kinder reagiert.
Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Bernie ausschließlich eine Endstelle suchen.
Bei
ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
Lebenslichter 22.01.2024, 19.50 | (0/0) Kommentare | PL

MARTHA
Hündin
geb. 2015
65 cm Schulterhöhe
kastriert, geimpft, gechipt
liebevoll und entspannt gegenüber Menschen
ruhig und gut verträglich im Umgang mit Artgenossen
Zuhause und Herz für immer gesucht!
Martha – die Königliche – aber Du brauchst keinen
Palast, nur ein Zuhause!
"Wie wird es sein, wenn ich das erste Mal weiches Gras
unter meinen Pfoten spüre, liebevolle Hände über mein Fell streichen, vor mir
ein voller Napf mit gutem Futter steht, nur für mich allein, und ich mich nach
einem herrlichen Tag müde und glücklich in mein eigenes Körbchen lege? Wie wird
es sein, wenn ich meine Menschen finde und mich endlich geliebt fühlen darf?"
Du weißt nicht, wie das sein wird. Gu kennst dieses Glück nicht, dennbis heute warst Du noch nie einem Menschen wirklich wichtig.

Leider sitzt Du große, wunderschöne und überaus freundliche Hündin noch immer als eine von mehreren Tausend im riesigen Hundeshelter Koszhuhovo in Moskau. Mit Deinem Bruder Filya und einem weiteren Schicksalsgefährten teilst Du Dir einen wenige Quadratmeter messenden Zwinger - verlassen und ohne Liebe in einem scheinbar bedeutungslosen Leben.
Deine Betreuerin sagt, Du wirkst wie eine Königin,
wenn Du ruhig und unerschütterlich mit majestätischen Bewegungen daher schreitest,
stattlich und beeindruckend. Doch hinter der strahlenden Fassade verbirgt sich Dein
trauriges, die Menschen über alles liebendes Hundeherz.
Sehnsüchtig warest Du auf diesen kurzen Moment, wenn die ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kommen. Dann endlich öffnet sich die Zwingertür und jemand schenkt Dir ein wenig Zuwendung und Aufmerksamkeit. Am liebsten hältst Du Dich im Freilauf etwas abseits vom allgemeinen Trubel betrachtest ruhig alles, was um Dich herum geschieht.

Manchmal bleibt sogar ein bisschen Zeit zum Gassigehen
in den endlosen, kahlen Gängen des riesengroßen Hundeasyls. Dabei läufst Du
brav und gehorsam an der Leine. Aber das Allerwichtigste sind für Dich die
Streicheleinheiten vonDeiner Betreuerin, die Du sichtlich genießt, ohne Dich
jemals aufzudrängen.
Dir läuft, wie all Deinen Leidensgenossen, allmählich
die Zeit davon, denn der Shelterumzug soll schon in diesem Herbst vonstatten
gehen – irgendwohin ins Niemandsland, weit weg vor den Toren von Moskau. Die
nächste Bushaltestelle befindet sich 4 km entfernt, der Bus verkehrt dort nur
zweimal am Tag. Es wird sehr mühevoll für die Betreuer, sich weiterhin
regelmäßig um Euch, ihre Schützlinge, zu kümmern; und für euch Hunde wird das
Leben noch viel beschwerlicher werden. Dann scheint es fast aussichtslos, für
Euch noch ein schönes Zuhause zu finden. Aber es gibt einen wunderbaren
Ausspruch von einem bedeutenden Philosophen: "Hoffnung ist der leuchtende
Regenbogen über dem jäh herabstürzenden Wasserfall des Lebens."

Daran wollen wir uns halten und kämpfen weiter für
jeden Einzelnen von euch; denn schließlich kannst Du und könnt Ihr alle am
wenigsten für den Krieg und das Leid, welches wir Menschen über unseresgleichen
und unsere Mitgeschöpfe bringen.
Möchten Sie der liebenswerten Martha, dieser zauberhaften Hündin im besten Alter, die so viel zu geben hat, ein Zuhause in schenken, damit sie nicht irgendwann einsam und vergessen ihr irdisches Leben beschließen muss? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Martha im Auslauf:
Martha geht im Shelterbereich Gassi:
Martha im Auslauf mit ihren Geschwistern Filya und
Pljusha:
Martha mit ihrem Bruder Filya:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

BUBA
Hündin
geb. 2010
48 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
bestens verträglich mit Artgenossen
anfangs ein wenig schüchtern gegenüber Fremden
läuft brav an der Leine
warmes Bettchen für die letzten Jahre gesucht
Dein pfiffiges Lausmädchengesicht lässt Dich wesentlich jünger erscheinen, als Du es den Jahren nach bist. Dabei hast auch Du, wie Deine Seelenschwester Ponka und ungezählte andere, Dein ganzes Leben lang ein Schattendasein geführt: Kaum geboren, musstest Du auch schon Einzug halten im riesigen, seelenlosen Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Das war im November 2010. Viele sagen, für Welpen sei das Leben im Hundeasyl schon sehr schwer. Wie hart es erst für Kranken und die Senioren sein muss, können und wollen wir uns nicht vorstellen.

Nie in all den vielen Jahren warst Du für einen
Menschen besonders wichtig. Die freiwilligen Betreuer, die Euch manchmal
besuchen dürfen, geben ihr Bestes, um Euch Euer trauriges Los ein bisschen zu
erleichtern; auch und gerade jetzt im eisigen, russischen Winter, wenn die
Kälte und Feuchtigkeit durch jede Ritze der Zwinger kriechen und den alten
Knochen schwer zu schaffen machen. So haben sie Dir ein Mäntelchen angezogen,
welches Dich hoffentlich ein wenig wärmt. Aber bei aller Liebe können sie nie ein
eigenes Zuhause ersetzen. Wie oft Du Dich abends hungrig und durstig auf den
harten, schmuddeligen Holzdielen deines
Gefängnisses zum Schlafen gelegt hast (soweit das an diesem gefährlichen Ort
möglich ist), weißt nur Du allein.

Dein ganzes Dasein besteht im Grunde aus dem Kampf ums
Überleben; und Dein einziger Halt war und bleibt Ponka, Deine Zwingergefährtin
und Freundin, die Dich durch die schwere Zeit begleitet und mit Dir gemeinsam
kämpft. Die Frage ist nur: Wofür?
Es ist wohl das Fünkchen Hoffnung, das Dich am Leben
erhält. Hoffnung auf Menschen, die ein weiches, mitfühlendes Herz besitzen, die
gerade alte Hunde gern zu sich nach Hause holen. Und genau diese Menschen
versuchen wir für Dich zu finden.
Es sind immer sehr besondere Menschen, die sich speziell für einen Hundesenioren entscheiden. Denn sie wissen, dass die gemeinsame Zeit vielleicht nur sehr kurz bemessen sein wird und der Abschied womöglich nicht lange auf sich warten lässt. Aber jeder einzelne Tag mit so einem alten Hund ist ungeheuer bereichernd und erfüllend. Ich spreche da aus eigener Erfahrung: Einige unserer – im besten Sinne des Wortes – Lebensabschnittsgefährten waren 13 bis 14 Jahre alt, als sie zu uns kamen und nach acht bis neun Monaten mussten wir sie gehen lassen. Doch möchten wir keinen von ihnen missen und sind dankbar für jede Sekunde, die wir mit ihnen verleben durften.

Wollen Sie der betagten Buba gern das Glück eines
eigenen Zuhauses schenken und an ihrem Glück teilhaben? Dann wenden Sie sich
bitte an uns. Vielen, lieben Dank!
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den
Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Buba, Ponka und Marik bekommen Extrafutter von den
Betreuern:
Buba und Marik beim Gassigehen im Shelterbereich:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

LARRY
Rüde
geb. 2018
58 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
möchte so gern nach Hause reisen
Augen wie Bernstein blicken so
verloren.
Larry – und noch ein schwarzer Hund.
Einer von denen, die in Russland nur wegen ihrer Fellfarbe bei vielen Menschen
auch heute noch Furcht und Unbehagen wecken. Völlig zu Unrecht, denn obgleich
Larry selbstsicher und überlegen wirkt, ist er in Wahrheit ein er ein sanfter
und feinfühliger Hundemann. Leider fehlt ihm rein äußerlich das gewisse Extra,
das ihn aus der Masse von 3.000 Leidensgefährten herausheben würde. So scheint
er für immer in dem riesigen Shelter verloren zu sein.
Larrys Blicke schweifen oft in die Ferne, als suchten sie dort das Leben, die Freiheit und das Glück. Wenn seine schönen, bernsteinfarbenen Augen zurück sind von ihrem Ausflug in eine andere Welt, dann schauen sie wieder auf ein kleines, vergittertes Gefängnis mit harten, feuchten Holzdielen.

Geboren wurde Larry im Januar 2018. Kurz
darauf, im April 2018, kam er gemeinsam mit seinem Bruder in das große Moskauer
Hundeasyl. Hineingeboren in eine Welt, in der er nicht willkommen war, bot das
Shelter zumindest einen gewissen Schutz.
Für diese Sicherheit zahlt Larry unfreiwillig
einen hohen Preis: Gefangenschaft, Verwahrlosung, Langeweile und Einsamkeit;
Wind und Wetter schutzlos ausgesetzt, oft hungrig und durstig. Dazu kommt noch
die Angst; vor den Arbeitern, die leider oft keine Tierfreunde sind und vor den
eigenen Artgenossen. Denn in einem Shelter ist Sicherheit relativ. Zu viele
grundverschiedene Hunde müssen miteinander auskommen. Hunger und
Bewegungsmangel machen aggressiv, da ist an ruhigen Schlaf nicht zu denken und
auch im Freilauf ist Vorsicht angesagt.
Larry gehört zu den Friedfertigen und Unaufdringlichen – doch wenn er im Freilauf seine Betreuer sieht, läuft er freudig auf sie zu, um von ihnen gestreichelt und liebkost zu werden und ein bisschen Zuwendung und Aufmerksamkeit einzuheimsen, die ihm so sehr fehlen.

Mit anderen Hunden versteht Larry sich gut; er geht gern im Rudel Gassi, läuft dabei immer an der Seite seines Betreuers. Nun ist er für einen kurzen Moment wichtig und tritt aus dem Schatten der Vergessenheit heraus.
Danach geht es unausweichlich durch
die endlosen Sheltergänge zurück in die winzigen Zwingerzellen. Nun haben
Larrys bernsteinfarbene Augen wieder viel Zeit, in die Ferne zu schweifen und
nach diesem glücklichen Leben in Freiheit zu suchen.
Möchten vielleicht Sie ihm gern
dieses Leben schenken? Larry braucht liebe, geduldige Menschen, die ihm Zeit
lassen und nichts Großes von ihm erwarten, denn er kennt bisher ja nur das
Leben hinter Gittern. Zum Dank wird er Sie mit Blicken aus seinen wunderschönen
Augen und seinem sanften Wesen
verzaubern!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt
über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL

BLANK
Rüde
geb. 2008
50 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
versöhnlicher Ausklang gesucht
Wie schön wäre es, wenn das Leben am Ende beginnt?
Vor kurzem entdecke ich Blank. Hochmotiviert sichte
ich Bilder und Informationen der russischen Betreuer von Hunden, die eingesperrt
sind im großen Moskauer Shelter Kozhuhovo. Die einen noch jung und erst seit
kurzem gefangen hinter Gittern; andere (zu denen auch Blank gehört) schon seit langer
Zeit. Blank „feiert“ in diesem Jahr sein Zehnjähriges – wahrhaftig kein Grund
zum Freuen.
Wieder legt sich dieser Schatten auf mein Herz, denn wieder ist da ein liebenswerter Hund - nett, freundlich, verschmust und leider schwarz.Wieder beschleicht mich diese Angst, ich könnte auch für diese vergessene Seele zu spät kommen; doch ich versuche, die Angst zu verdrängen und Hoffnung zu haben.

Wie unglaublich schön wäre es, wenn ein Leben am Ende doch noch beginnt? Ich will positiv denken und mein Scherflein beitragen, damit vielleicht ein Wunder geschieht für den auf den Bildern so einsam wirkenden, und dennoch vertrauensvoll in Richtung seiner Betreuer blickenden, alten Blank.

Viel wissen sie nicht über ihn. Eines Tages tauchte er
in einem der Zwinger auf, und alles, was die Betreuer erfuhren, war, dass Blank
von Hundefängern direkt von der Straße geholt worden war, auf der er mutterseelenallein
gelebt hatte.
Wir schreiben das Jahr 2012. Da war er nun, ein weiterer großer, schwarzer Hund, einer unter 3000. Anfangs zog er sich ganz in sich zurück und wollte nichts von den Freiwilligen wissen. Diese bemühten sich redlich und geduldig um den traurigen Hundejungen und nach zwei Jahren wurden sie dafür belohnt – Blank begann zögernd, sich zu öffnen. Seitdem lebte er in verschiedenen Zwingern vielen verschiedenen Hunden zusammen, sah viele kommen und gehen mit verschiedenen Hunden. Die einen starben still und einsam, andere wurden adoptiert und reisten in ein neues Leben – Blank aber blieb und kam stets mit allen Leidensgefährten wunderbar aus. Gern lässt er sich streicheln und kennt das Gassigehen im Shelter. Dabei ist er allerdings noch immer sehr aufgeregt, denn das fortwährende Gebell von Hunden, die er nicht kennt, macht ihm ein bisschen Angst.

Nun ist er alt, seine Zeit auf Erden neigt sich dem
Ende zu. Aber noch ist es nicht zu spät für einen Neubeginn. Blank hatte ein
Leben vor dem Shelter, wenn auch kein leichtes, er kennt die Straße und deren
Geräusche. Vielleicht hatte er auch irgendwann ein Zuhause, aus welchem er
vertrieben wurde? Er sollte noch einmal eines finden, vielleicht ja bei Ihnen?
Dann könnte seine Biografie den Titel tragen: „Blank oder: wenn das Leben am
Ende doch noch beginnt!“
Hier ein Video von Blank beim Gassi:
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt
über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org
Lebenslichter 21.01.2024, 10.22 | (0/0) Kommentare | PL