Tag: genüg

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!
Simone Horn
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0178-81 66 985
aus dem Ausland:
+49178-81 66 985
per EMail:
Lebenslichter 17.04.2026, 17.05 | (0/0) Kommentare | PL

etwa 9 Jahre alt (geb. in 2015)
55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
sehr gut verträglich mit Artgenossen
freundlich gegenüber Menschen;
braucht bei Fremden ein wenig Zeit, um zu vertrauen
unaufdringlich, ruhig und sanft vom Wesen
verbrachte fast sein ganzes Leben im Hundegefängnis
hat mit seinen Betreuerinnen das Laufen an der Leine geübt
ein weiches Lager für die alten Knochen
und etwas gute
Nahrung für Leib und Seele ersehnt
Deine traurige Lebensgeschichte – soweit sie uns bekannt ist – beginnt im Jahr 2016. Damals wurdest Du als schüchterner, verängstigter Junghund, der dennoch den Menschen so gern vertrauen wollte, ins riesige, furchteinflößende Hundeasyl „Kozhuhovo“ in Moskau. Heute, 8 Jahre später, wartest Du noch immer; Du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.
Das alte Tierheim wurde mittlerweile geschlossen und
Du musstest gemeinsam mit über 3000 anderen Hunden in das neu erbaute Shelter
Malinki übersiedeln. Waren die Umstände früher schon miserabel, so sind sie
hier für Euch unerträglich geworden.
Irgendwie hast Du es geschafft, all diese endlos langen Jahre zu überleben; aber sie haben an Deinem Körper unübersehbare Spuren hinterlassen und Dich zum Notfall gemacht: Du hast extrem an Gewicht verloren. In den Videos erkennt man deutlich – trotz des dichten Winterfells und der Aufnahme aus einiger Entfernung -, dass Deine Beckenknochen fast durch die Haut stechen.

Aber das ist leider bei weitem noch nicht alles. Als
Folge der katastrophalen Lebensbedingungen in Malinki leidest Du an einer quälenden,
schmerzhaften Dermatitis. Die freiwilligen Betreuer haben alles versucht, was
ihnen unter diesen misslichen Umständen zu Gebote stand, um Dir zu helfen und
Dir Erleichterung zu verschaffen. Sie haben Dich sogar auf eigene Rechnung
tierärztlich untersuchen und behandeln lassen; aber solange Du weiterhin in
dieser feuchtkalten, schmutzigen Umgebung bei unzureichendem, nährstofflosem
Futter ausharren musst, wird sich Deine arme Haut am ganzen Körper immer wieder
ewntzünden und Du wirst weiter bis auf die Knochen abmagern. Die Haut ist der
Spiegel der Seele und man sieht Dir nur allzu deutlich an, wie sehr Deine Seele
leidet.
Dabei haben die freiwilligen Helferinnen und Helfer schon so viel geschafft, wie das unter den widrigen Verhältnissen überhaupt nur möglich ist. Sie haben Dich an Geschirr und Leine gewöhnt, Du lässt Dich inzwischen von ihnen anfassen und streicheln; aber das ersetzt natürlich keine eigene Familie und so musst Du nach ein paar kurzen, seligen Momenten der Freiheit und Ansprache wieder an den einzigen Ort zurückkehren, den Du ein Zuhause nennen dafst: in Deinen kalten, einsamen Außenzwinger.

Dein sogenanntes Leben spielt sich auf ein paar
wenigen Quadratmetern ab; in einer Zelle ohne Dach, jeder Witterung schutzlos
ausgeliefert, umgeben von meterhohen Ziegelmauern, die jeden Blick in die Welt
da draußen versperren. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es für Euch nur in
winzigen Holhütten, die fast immer feucht und oft sogar schimmlig sind.
Außerdem finden nur die Kleineren darin Unterschlupf, weil das Eingangsloch
geradezu lächerlich eng bemessen wurde.
Du gehörst zu den Millionen und Abermillonen
vergessener Hunde, die weitab von allem ein Schattendasein führen müssen. Und
wenn man Dich ansieht, fragt man sich, wie lange Du dieses Dasein wohl noch
erträgst.
Du benötigst dringend einen warmen, sauberen und trocken Platz. Ein weiches Hundebett zum Ausruhen für Deine alten Knochen und nahrhaftes Futter für Deinen geschundenen, ausgemergelten Körper. Und noch mehr als das alles benötigst Du einen gutherzigen Menschen, eine liebe Familie; jemanden, der Dich bei der Pfote nimmt, nichts von Dir erwartet, sich einfach an Deiner Gegenwart erfreut und Dir die Zeit gibt, in Ruhe anzukommen und endlich Frieden zu finden.

Mit Deinen Artgenossen verträgst Du Dich gut und
würdest Dich sicher über einen oder gern auch mehrere von ihnen in
Deinem Für-immer-Zuhause freuen, an denen Du Dich orientieren könntest und die
Dir dabei helfen würden, Dich im richtigen Leben einzugewöhnen und zurechtzufinden.
Das ist aber weder ein Muss, noch eine Voraussetzung.
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb
Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.
Wenn unser sanfter, genügsamer Erema gerade Ihr Herz
berührt und Sie ihm gern ein warmes Plätzchen in Ruhe und Geborgenheit für
seine letzten Jahre schenken möchten, dann melden Sie sich bitte bei uns.
Vielen, lieben Dank!
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E - Mail:d.bansche@gmail.com
fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde
Lebenslichter 15.07.2024, 13.47 | (0/0) Kommentare | PL