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Nettie - Wundertüte auf vier Pfoten


Nettie

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 06.2024

Schulterhöhe: 35 cm

Oh je, dachten die lieben Tierschützer vor Ort, als sie im Mai dieses Jahres die Zwingerbox der winzigen Hündin namens Nettie betraten. Scheu drückte die Kleine sich in eine Ecke und hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht. Mit ruhiger Ansprache gelang es den Tierschützern, der verängstigten Nettie Halsband und Leine anzulegen und mit ihr ein paar Schritte nach draußen zu gehen. Da geschah ein kleines Wunder: die eben nochso schüchterne Nettie wedelte fröhlich mit der Rute, ließ sich streicheln und alberte mit den Menschen herum, dass ihnen warm ums Herz wurde. Da war keine Spur mehr von Unsicherheit, Sorge und Scheu; stattdessen eine vergnügte Junghündin, die sich über die freundliche Ansprache freute und die kurze Abwechslung sowie die Streicheleinheiten sichtlich genoss.


In diesen kurzen, für Mensch und Hund so besonderen Begegnungen auf der schmalen Wiese in einem italienischen Hundegefängnis wird immer wieder deutlich, wie qualvoll die ausschließliche Haltung in einem Betonzwinger ohne Auslauf, Ansprache und geistige Anregung ist. Die süße Nettie wurde im zarten Alter von sechs Monaten in das Lager gesperrt. Welche schrecklichen Begebenheiten zu ihrer Abgabe ins Canile geführt haben, werden wir leider nie erfahren.

Netties rechtes Auge ist ein sogenanntes "Cherry-Eye". Das ist eine Vergrößerung des 3. Augenlids, der sogenannten Nickhaut, die zu Reizungen und Rötung am Auge führen kann. Es ist gut behandelbar und könnte mit einem kleinen tierärztlichen Eingriff leicht behoben werden, müsste Nettie nicht in diesem Hundelager einsitzen, in welchem es keinerlei tierärztliche Versorgung gibt.

Erinnern Sie sich noch an diese kleinen, raschelnden Wundertüten aus der Kindheit? Man wusste nie, was darin war, aber es war immer etwas Schönes, Überraschendes, das ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Genau so ist Nettie.


Ihren kahlen, ungemütlichen Betonkäfig teilt sie ganz selbstverständlich mit anderen Artgenossen, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Da gibt es keine bösen Überraschungen, nur nette Beigaben: Frieden, Freundlichkeit und ein bisschen Sonnenschein im grauen Zwingereinerlei. Auch uns Menschen erinnert Nettie an diese Wundertüten aus Kindertagen: an die Vorfreude beim Öffnen und dieses kleine Kribbeln im Bauch, weil man nicht wusste, was gleich zum Vorschein kommen würde. Man steckt vorsichtig die Hand aus, und anstelle von Bonbons oder Glitzerbildchen bekommt man bei ihr Vertrauen geschenkt. Ein sanfter Blick, ein leichtes Wedeln und dieses unbeschreibliche Glücksgefühl, weil man gerade etwas ganz Besonderes, Echtes gefunden hat.


Nettie ist wie der schönste Fund aus einer Wundertüte; einer, der nicht nur bunt ist, sondern das Herz ein bisschen heller macht - wie eine Erinnerung an etwas Wunderbares, das man beinahe vergessen hatte.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie die niedliche Nettie adoptieren, dann bekommen Sie keine gewöhnliche Hündin, sondern ein Herz voller Liebe, verpackt in 35 Zentimeter Lebensfreude. Wie eine Wundertüte, die Sie öffnen, und plötzlich ist alles gut.



Wenn Sie wissen möchten, was für ein Glück in dieser Wundertüte namens Nettie steckt, dann greifen Sie bitte schnell zum Telefon. Netties Vermittlerin verrät Ihnen gern den Rest des Geheimnisses. Vielen, lieben Dank! 

 

 

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 02.04.2026, 21.20 | (0/0) Kommentare | PL

Arleene - Fachkraft für Beton- und Knastpädagogik


Arleene

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 07.2020

Schulterhöhe: 62 cm

(Von Arleene, seit Juli 2023 unfreiwillige Expertin)


Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser. Wenn Sie diesen Text lesen, interessieren Sie sich vielleicht für Hundeerziehung. Dann lassen Sie mich Ihnen sagen: Ich habe inzwischen fast drei Jahre Praxiserfahrung; leider nicht im Garten oder im Wohnzimmer, sondern im Beton.





Kapitel 1: Wählen Sie den richtigen Untergrund. Rasen wird überbewertet, ebenso wie Sand. Beton dagegen hat Charakter. Er ist hart, nackt und speichert jede Temperatur, die gerade als besonders unangenehm empfunden wird. Im Sommer beschert er Ihnen Brandblasen an den Pfoten, im Winter dafür Erfrierungen und abgerissene Haut, die an dem nassen, vereisten Untergrund kleben bleibt. Dadurch lernen Ihre Welpen schon früh, sich anzupassen und dass Weinen überhaupt nichts bringt.





Kapitel 2: Ruhig bleiben trotz Dauerlärm. 
Umgeben von Jaulen, Winseln, Bellen, Metallklirren und immer neuen Gesichtern hinter Gittern entwickeln junge Hunde eine ausgezeichnete Fähigkeit, gelassen zu bleiben. Ich habe meine Kinder gelehrt, dass nicht jedes laute oder fremde Geräusch zwangsläufig Gefahr bedeutet. Manchmal heißt es nur, dass wieder einer umsonst gehofft und gewartet hat.





Kapitel 3: Haltung bewahren, auch ohne Publikum. Man steht gerade, bleibt gefasst und man drängelt nicht. Ich bin liebevoll, gesellig, gehorsam und anhänglich, sagen die Tierschützer, die es wissen müssen. Gern würde ich all das meinem Menschen/ meiner Familie beweisen. Aber selbst hier in Haft und abgeschnitten von der Welt gilt: Würde behalten, auch wenn niemand zuschaut.





Kapitel 4: Hoffnung sparsam dosieren. Seit Juli 2023 bin ich hier, da waren meine Kinder gerade eine Woche alt. Sie sind erwachsen geworden hinter Gittern. Als Mutter lernt man hier, Hoffnung wie Futter einzuteilen: nicht zuviel auf einmal, sonst bekommt man Bauchweh; aber auch nicht zu wenig, sonst verhungert die Seele.




Kapitel 5: Was tun, wenn plötzlich einer fehlt? Man versucht, es ruhig zu erklären. Arriel sitzt nicht mehr bei uns. Warum, weiß ich nicht. Hier werden Entscheidungen willkürlich, ohne Herz und Verstand getroffen. Ich habe gelernt, nach außen stark zu wirken, auch wenn mein Herz bricht, weil ein Platz leer bleibt.




Kapitel 6: Liebenswürdigkeit als Mittel zum Überleben. Eigentlich hätte ich allen Grund, Menschen gegenüber misstrauisch und abweisend zu sein; aber Verbitterung ist ein schlechtes Vorbild für junge Hunde.

Kapitel 7: Was man seinen Kindern nicht beibringen kann. Ich konnte sie lehren, nett zu bleiben, nicht bösartig zu werden, aufrecht zu stehen. Nicht beibringen konnte ich ihnen, warum wir nach so langer Zeit noch immer hier ausharren müssen.


Erkennen Sie die Ironie?  Die Menschen suchen gesellige, liebevolle, selbstbewusste Hunde und ich sitze hier mit genau diesen Eigenschaften. Man muss nicht laut sein, um es verdient zu haben. Man muss nicht perfekt sein, um richtig zu sein. Ich habe meine Aufgabe erfüllt. Meine Kinder sind erwachsen und sind freundlich geblieben. Das war nicht ohne weiteres zu erwarten, besonders unter den gegebenen Umständen.





Jetzt wäre ich gern einmal nicht nur Mutter, sondern einfach die Hündin Arleene.Vielleicht ist ja 2026 das Jahr, in dem Sie und andere gutherzige Menschen beschließen, dass wir uns nicht länger im Warten üben müssen, sondern endlich anfangen dürfen zu leben. Wir sind mehr als bereit für das erste Kapitel außerhalb dieses Leitfadens.





Genug der Theorie, hiermit schließe ich meinen Betonratgeber. Für den Praxisteil beginnen Sie bitte mit Kapitel Zum Telefon greifen - natürlich gern auch für eins meiner Kinder  Armindo, Arunny und Arriel, Meine Vermittlerin freut sich riesig auf Ihren Anruf und ich bin voller Vorfreude und kann es kaum erwarten.

 

 

 

 

 

 

Yvonne Beier

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Lebenslichter 01.04.2026, 20.11 | (0/0) Kommentare | PL

Arkell - Spuren, die niemand gegangen ist



Arkell

Rasse: Cane Corso Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 65 cm


Manchmal entstehen Spuren, ohne dass jemand geht. Eine solche Spur ist Arkell. Seit 2018 sitzt er im Lager. Es gibt viele Hunde, die hier ausharren müssen, bis sie nicht mehr können. Man lässt sie nicht gnädig sterben, ohne sie vorher zu zerbrechen. Arkell wird seit acht langen, ereignislosen Jahren kaputt gewartet.

Als er ins Gefängnis gesteckt wurde, war er gerade drei; ein Jungspund, groß, kräftig und voller Lebenslust. Stets kam er als Erster ans Gitter, aufmerksam und in der Hoffnung, jeder Mensch könnte der richtige für ihn, jeder Tag könnte seiner sein. Er hinterließ bleibenden Eindruck, ohne etwas tun zu müssen. Aber dann kamen die Jahre, andere Hunde fanden ihre Familien und durften das Schreckenslager verlassen. Arkell blieb und wartete.


Erst 2022 sahen wir ihn wieder; immer noch nett, zuversichtlich, den Menschen zugewandt. Er lief mit, orientierte sich an uns, als wäre es für das Natürlichste von der Welt. Dann kamen mehr Jahre, Arkell blieb und wartete weiter.

Wir schreiben das Jahr 2026. Arkell ist jetzt zehn. Er liegt viel, kann sich kaum noch erheben. Seine Hinterläufe sind durch die fehlende Bewegung steif geworden, auch hat er kaum noch Muskeln. Seine Kräfte schwinden zusehends, sein Körper will nicht mehr. Er hat Liegebeulen an den Ellbogen, einen Bluterguss am Ohr und ein Auge, das behandelt werden müsste. Spuren, die nicht durchs Gehen, sondern durchs Bleiben entstanden sind. Der lebensfrohe Hund, der einmal wie eine Feder hochgesprungen ist, braucht heute Zeit, um überhaupt aufzustehen. Und trotzdem: Wenn man bei ihm stehen bleibt, hebt Arkell den Kopf. Ein Teil von ihm glaubt weiterhin, dass jemand für ihn kommt. Es ist immer noch da, dieses Fünkchen Hoffnung, obwohl die Jahre gehen und die Zeit gegen ihn arbeitet.


(Im Umgang mit seinen Artgenossen zeigt Arkell sich übrigens friedlich und unauffällig. In all den Jahren kam es durch ihn nie zu einer Auseinandersetzung.)

Arkell hat nicht mehr ewig. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch wenn nichts passiert. Arkells Spuren verlieren sich mehr und mehr, und was davon noch übrig ist, wird nicht mehr allzu lange bleiben.

Möchten Sie gern mehr über Arkell erfahren und im schönsten Fall Ihre eigenen Spuren neben seine setzen? Dann freut seine Vermittlerin sich über Ihre Nachricht. Arkell ist kein Hund für nebenbei. Er ist ein Hund fürs Herz.


Für Arkell: Jede noch so kleine Aufmerksamkeit bedeutet einen Hoffnungsschimmer und eine winzige Chance, dass aus deiner Spur doch noch ein Weg wird.

Ina Schoenfuss

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Lebenslichter 24.03.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

Chucky – armes, kleines Häschen!


Chucky

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca.02.2018

Schulterhöhe: 48 cm

Warum nur muss ein so grundlieber und kluger, kleiner Hund, der niemals etwas verbrochen hat, eine solch traurige Geschichte mitbringen, wie unser Chucky? Wirklich beantworten könnte diese Frage wohl nur derjenige, der Chuckys Leidensweg zu verantworten hat.

Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, verbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.  Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.



Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn einschläfern! übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.




Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden - versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt. Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.


Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen, die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem Wesen nach ist.


Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.

 

Sabine Wojtok

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Lebenslichter 23.03.2026, 20.08 | (0/0) Kommentare | PL

Pluto - Haben Sie eine Planstelle frei?


Pluto

Rasse: Rauhaar Segugio

Geschlecht: Rüde

Geboren: 05.2022

Schulterhöhe: 50 cm



Neulich bei der Berufsberatung: 


Berater: "Hmm, Herr Pluto, Sie möchten sich also beruflich verändern?"


Pluto: "Ja, die Jägerei sagt mir nicht so sehr zu. Ich mag noch nicht einmal hinter Katzen herjagen!"


Berater: "Oh, da sollten Sie wirklich umsatteln! Welche Fähigkeiten bringen Sie denn mit?"


Pluto: "Ich bin freundlich, umgänglich und vertrage mich gut mit meinen Artgenossen. Auch mag ich die Menschen recht gern."


Berater: "Wie wäre es mit einer Umschulung zum Glückspilz? Sie müssten nur einige Regeln für das Zusammenleben mit Zweibeinern lernen. Ganz wichtig ist es zum Beispiel, nicht am Tisch zu betteln, nicht ohne Erlaubnis aufs Sofa zu springen und auch keine halbgefressenen Kauknochen im Bett zu verstecken."


Pluto: "Das ist alles kein Problem! Ich bin eher ein ruhiger Vertreter meiner Rasse und habe mein jugendliches Ungestüm schon hinter mir. Außerdem lerne ich schnell. Allerdings habe ich da so eine Krankheit, die Leishmaniose heißt. Sie lässt sich aber wunderbar behandeln und man kann damit richtig alt werden."


Berater: "Ich bin sicher, Sie haben das Zeug zum Glückspilz und nehme Sie gern in unserer Fortbildungsprogramm auf."



Verehrte Leserinnen und Leser, der liebe Pluto hat es so sehr verdient, endlich auch einmal zu den Glückspilzen zu gehören. Er wurde stark abgemagert, übersät mit Wunden und entzündeten Hautstellen im italienischen Nirgendwo aufgefunden. Vermutlich hatte ihn sein Besitzer wegen fehlender Jagdtauglichkeit einfach lieblos ausgesetzt und einem qualvollen Tod überlassen. Zu allem Übel wurde Pluto, als er sich hilfesuchend an die Menschen der ländlichen Orte wandte, mit Fußtritten davongejagt. Nur eine mit uns befreundete Tierschützerin, die dort wohnt, erkannte seine Not und nahm ihn auf. Bei ihr bekommt Pluto nun ausreichend Futter und wird gegen seine Leishmaniose behandelt. Allerdings ist die Frau eine engagierte Einzelkämpferin, die Pluto zwar gut versorgt, aber kaum Zeit findet, ihn und die anderen bei ihr lebenden Hunde ausreichend zu bewegen und zu beschäftigen. So verbringt der sanfte, hübsche, zweifarbige Pluto seine Tage fast ausschließlich in einem Zwinger und sehnt sich nach einem eigenen Zuhause. 



Möchten Sie unserem liebenswerten Wuschel Pluto gern seinen innigsten Berufswunsch erfüllen? Als echter Glückspilz bei Ihnen leben zu dürfen, mit einem eigenen, warmen Körbchen, gutem Futter, fröhlichen Erlebnissen in der Natur und einer liebevoll streichelnden Hand? Dann rufen Sie bitte schnell Plutos Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!

Yvonne Beier

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Lebenslichter 10.02.2026, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

Anfang und Ende für: Michelle


MICHELLE

  Hündin

 geb. 2018

 50-55 cm Schulterhöhe

 kastriert, geimpft, gechipt

 

 

Den Weg nach draußen, werde ich ihn jemals schaffen?

Wieder einmal stehe ich vor der Frage: Wie fange ich an zu schreiben? Wie gelingt es mir, für Michelle einen Menschen zu finden, dessen Herz ich mit ihrer Geschichte so sehr berühren kann, dass er sich für sie entscheidet?

Vielleicht beginne ich damit zu erzählen, was mich in den vergangenen Tagen besonders beschäftigt hat - neben all den Hunden, die ich noch vorstellen und deren Lebensgeschichte ich gern in die Welt hinaustragen möchte, damit sie irgendwann die Mauern und Gitterstäbe des Moskauer Shelters Kozhuhovo hinter sich lassen können. 


Es ist das stille Sterben im Shelter. Ein Sterben, welches sich leise und fast immer unbemerkt vollzieht. Eines, das viel zu oft nach langen Jahren der Einsamkeit, der Härte, der Entbehrung und des Leidens kommt und kein Aufsehen von sich macht. Es nimmt die alten, aber auch immer mehr jüngere Hunde mit hinter den Regenbogen, in eine hoffentlich bessere Welt.

Dieses stille Sterben beschäftigt mich. Es lässt mich oft verzweifeln und mutlos werden. Dann möchte ich aufgeben und alles hinwerfen, weil ja doch alles vergebens ist und sich sowieso nichts ändern wird.

Aber das stimmt nicht. Jeder einzelne Hund, jedes Leben und jede gerettete Seele zählt. So ist dieses stille Sterben zugleich auch Antrieb und Motivation, um weiterzumachen und so vielen Hunden wie möglich die Gelegenheit zu bieten, dass sie gesehen werden. Sie sollen ins Licht gerückt werden und bei guten Menschen ein Leben in Sicherheit, Geborgenheit und Liebe führen dürfen.

MICHELLE wurde gemeinsam mit ihren Schwestern von einer jungen Frau in einem Wald entdeckt – in einem Pappkarton ausgesetzt zum Sterben. Damals waren die Geschwisterchen ungefähr zwei Monate alt. Mit der Abgabe der Hundekinder begann für die Finderin auch ihre Zeit als Freiwillige im Shelter. Sie brachte fünf kleine Welpen und fand sich unvermittelt unter Tausenden verlassener Hunde wieder. 


Leider konnte sie trotz größter Bemühungen bis heute kein Zuhause für Michelle finden. Zwei von deren Schwestern hatten Glück, sie wurden recht schnell adoptiert; zusammen mit Michelle sitzen nun noch die beiden übrigen Hundemädchen – Lapa und Tata – in Shelterhaft. Der nächste Winter naht mit Riesenschritten, und es treibt uns die bange Frage um: Wird es für Michelle, ihre Schwestern und für so viele andere schon bald zu spät sein?

Denn das üble Futter, welches höchstens den Magen vorübergehend füllt, jedoch keinerlei Nährwert besitzt, hat deutliche Spuren an Michelle, ihren Schwestern und zahllosen weiteren Hunden hinterlassen. Das Zufüttern durch die Freiwilligen kann die Defizite nicht ausgleichen, es kann den Hunger nicht stillen und ist letzten Endes nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Obendrein kommt es in den beengten Zwingern immer häufiger zu Beißereien; die Schwächeren, diejenigen, die entkräftet sind und sich nicht behaupten können, werden die ersten Opfer sein. Mit Sorge erinnern wir uns an die eisigen Temperaturen des vergangenen Winters. Hunde ohne Reserven haben dann für immer verloren. 


Die junge Frau, die Michelle und ihre Schwesterchen damals im Wald fand und nun deren Betreuerin ist, beschreibt die Hündin als unglaublich liebevoll und sanft. Michelle liebt sie innig und vertraut ihr blind – so als wüsste sie, wem sie ihr Leben verdankt. Fremden gegenüber hält sie sich erst zurück, taut aber schnell auf, wenn sie spürt, dass man ihr nichts Böses will. Bei fremden Menschen ist Michelle erst zurückhaltend, taut dann aber schnell auf. Sie läuft ruhig und gelassen an der Leine, obwohl es im Shelter immer laut und stressig ist und manche Hundebegegnung nicht immer ganz problemlos verläuft. Wohlgemerkt: Keiner dieser Hunde ist bösartig; sie sind einfach nur verzweifelt und haben gelernt, dass Angriff manchmal die beste – weil einzige – Verteidigung ist.

Für die empfindsame Michelle soll dieser Leidensweg nun ein Ende haben. Sie soll endlich leben dürfen, in einem schönen Zuhause bei verständnisvollen und geduldigen Menschen, mit denen Michelle durch dick und dünn gehen kann und die ihr versprechen, sie zu lieben – bis zum Mond und wieder zurück!


Michelles Geschichte in Bildern und beim Gassi im Shelter:

 Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

 Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 25.01.2026, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL

Glück im Unglück!? Lapa


LAPA

Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

endgültiges Zuhause gesucht

 

LAPA musste schon als winziger Welpe erfahren, was es bedeutet, unerwünscht zu sein. Sie musste erleben was es heißt, als Abfall einer Gesellschaft zu gelten. Einer menschlichen Gesellschaft, die nur an sich denkt und in der Hunde, Katzen – Tiere ganz allgemein – keinerlei Stellenwert haben, außer sie bringen in irgendeiner Weise Geld ein. Vor kurzem erst mussten wir wieder die grauenvollen Bilder der Massenabschlachtung  von Delfinen auf den Faröer Inseln über uns ergehen lassen. Ich wundere mich, dass diese Leute nachts ruhig schlafen können und wüsste nur zu gern, welche Antwort sie ihren Kindern geben, wenn diese sie fragen, was sie denn eigentlich da tun. Allerdings habe ich Bilder bei Twitter gesehen – dort reiten Kinder auf den getöteten Delfinen und waten mit ihren Gummistiefeln im vom Blut rotgefärbten Wasser. Die Menschheit ist wirklich reif…

Lapa wurde gemeinsam mit ihren Schwestern im Pappkarton in einem Wald zum Sterben entsorgt. in einem Pappkarton. Zu ihrem Glück (?) wurden die Hündchen von einer tierlieben, jungen Frau gefunden und von ihr ins Moskauer Shelter Kozhuhovo gebracht. Diese arbeitet seitdem dort als ehrenamtliche Betreuerin, opfert nicht nur ihre Freizeit, sondern auch einiges an Geld, um ihren Schützlingen ihr trauriges Los ein wenig zu erleichtern.


Geduldig wartet Lapa darauf, dieses Leben endlich hinter sich lassen und in ein Zuhause reisen zu dürfen, welches diesen Namen verdient. Mit ihr warten noch Tata und Michelle, zwei ihrer Schwestern. Die beiden anderen hatten Glück und durften dem Zwinger bereits für immer den Rücken kehren.

Zunehmend große Sorgen bereitet uns der starke Gewichtsverlust der Schwestern. Der Shelterbetreiber ist immer darauf aus, Kosten einzusparen und womöglich noch Geld zu verdienen. So wird die Qualität des ohnehin schon minderwertigen Futters ständig schlechter und zahlreiche Hunde magern zusehends ab. Zwar geben die Freiwilligen buchstäblich ihr letztes Hemd und versuchen, zuzufüttern, wo es nur geht, aber natürlich reicht das hinten und vorn nicht aus. 


Wie ihre Schwestern, ist auch Lapa eine sehr zärtliche und umgängliche Hündin. Auf den Bildern kann man sehen, dass sie ihre Betreuerin über alles liebt. Bei fremden Menschen benötigt sie etwas Zeit, um Vertrauen zu fassen, aber auch das meistert sie. Sie läuft brav an der Leine und spielt für ihr Leben gern mit ihren Schwestern, wenn es einmal in der Woche für eine glückliche Stunde in den Freilauf geht. 


Lapa sehnt sich nach einem Zuhause; nach einem Menschen, dem sie ihr übervolles Hundeherz schenken kann und der sie mitnimmt auf die gemeinsame Reise durchs Leben. Möchten Sie gern dieser Mensch für Lapa sein? Dann bitte melden Sie sich bei uns. Vielen lieben Dank.

 

Lapa mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

 Lapa und ihre Schwestern beim Spielen im Hundeauslauf:

 

 

https://youtu.be/D65gbpg9eiU

 

Ein weiterer Film mit Lapa und ihren Schwestern beim Spielen:

 

 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

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Ulrike Worringer

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Lebenslichter 25.01.2026, 19.54 | (0/0) Kommentare | PL

Die Horrornacht des Jahres

steht uns wieder unmittelbar bevor. Darin stimmen wohl die meisten Menscheneltern von Fellkindern sowie alle, für die Tier- und Umweltschutz mehr als nur leere Worthülsen sind, überein: Privates Feuerwerk an Silvester gehört verboten. Viel zu viel Stress und Panik für unsere Mitgeschöpfe, dazu unerträglicher Lärm und tonnenweise Dreck. Gar nicht zu reden von Hunderten entlaufener Hunde und Katzen, verletzter und leider auch toter Wildtiere und Vögel, die es am Neujahrsmorgen zu beklagen gibt – allesamt Opfer unserer menschlichen Vergnügungssucht und Rücksichtslosigkeit.

Früher gab es bei uns auch ein Feuerwerk – letztmalig vor 48 Jahren, als der Beste und ich uns verlobt haben - allerdings, im Vergleich zur heutigen Massenböllerei, ein recht bescheidenes. Mein Papa hatte am 31. Dezember Geburtstag, was für Familie und Freunde sehr praktisch war, weil sie immer wussten, wohin sie zum Feiern gehen konnten. Papa war unser Pyro… nein, nicht -mane, sondern -techniker. Um Mitternacht gab es eine kleine, aber feine Show: Ein halbes Dutzend wirklich schöner Raketen, sowie zwei Sonnen, die ihren Sternenregen versprühten. Dazu für jeden Gast eine Wunderkerze – das war´s. Keine Kanonenschläge, Knallfrösche und wie diese unsäglichen Krachmacher sonst noch heißen.

Natürlich spielte dabei auch das Geld eine große Rolle. Feuerwerkskörper waren damals um ein Vielfaches teurer, eine gute Sonne kostete allein schon um die zehn Mark. Heute bekommt man für fünfzehn Euro ein halbes Munitionslager! Und was sind schon fünfzehn Euro? In Rumänien immerhin knapp der Gegenwert von 15 Kilo Trockenfutter, von denen etliche Hunde im Shelter wochenlang leben müssen. 

Da wir beim Thema sind: Über 200 Millionen Euro werden allein die Deutschen in dieser Silvesternacht verpulvern. Ich will gar nicht davon reden, was man mit dem Geld an Gutem tun könnte. Aber überall hörst du sie jammern, wie teuer das Leben geworden ist, dass sie ihre Miete nicht mehr zahlen, ihre Kinder nicht mehr gesund ernähren können, auch der Kaffee ist unerschwinglich geworden. Und hier haben sie auf einmal genug, um es in der Luft verpuffen zu lassen. Mir scheint, vielen geht es immer noch zu gut.

In besagter Neujahrsnacht 1977/78 kam es zu einem Zwischenfall. Unser damaliger Hund war Ajax, ein Dobermann-Schäferhundmix und Papas erklärter Liebling. Umgekehrt galt dasselbe. Ajax hätte sich für sein Herrchen in Stücke reißen lassen – und genau das wäre um ein Haar passiert! Bevor wir alle nach draußen gingen, wurde jedem Gast eingeschärft, er möge bitte die Haustür sorgfältig schließen und darauf achten, dass der Hund drinnen bleibt. Leider hatte dann doch jemand nicht aufgepasst, und Ajax konnte entwischen. Mein Vater hatte gerade eine Rakete angezündet, da stürzte sich der Hund auf den schon brennenden Feuerwerkskörper und biss hinein - wohl um sein geliebtes Herrchen vor dem zischenden Ungeheuer zu beschützen. Der Ärmste versengte sich die Schnauze und büßte sämtliche Barthaare ein. Schlimm genug, aber es hätte für ihn auch ganz anders ausgehen können. Danach gab es bei uns nie wieder ein Feuerwerk.

Für meine Omi (wie sicher für viele alte Menschen) war die Böllerei besonders schwer zu ertragen. Beim Milleniumswechsel 1999/2000, als hier buchstäblich die Hölle losbrach, hielt sie sich die Ohren zu und sagte: "Siehst du, Kind, so hat es sich angehört, als nachts die Bomben fielen." An diesen Satz muss ich immer denken, wenn hier alljährlich am 31.12. um Mitternacht der Weltuntergang inszeniert wird.

Inzwischen sind nach Umfragen rund 60% der deutschen für ein privates Böllerverbot. Das ist eine klare Mehrheit und ich frage mich, wo bleibt da die Demokratie? Noch eine Frage treibt mich seit langem um, ohne dass ich darauf eine Antwort finde: Warum funktioniert bei uns Menschen alles immer nur durch Verbote und Strafen,  anstelle von Vernunft und Mitgefühl? 

In der heutigen Zeit empfinde ich die Knallerei als besonders rücksichts-, empathie- und gedankenlos. Ich meine, es gibt Millionen Menschen, denen Tag und Nacht die Raketen und sonstige Geschosse um die Ohren fliegen; Menschen, die sich nichts sehnlicher wünschen als wieder einmal in Ruhe ohne Angst schlafen zu dürfen - und wir spielen hier Krieg. Wer das so toll findet, der möge dorthin fahren, wo er real geführt wird. Auswahl an möglichen Reisezielen gibt es genug.

Ich wünsche uns allen ein leises Neues Jahr. Möge uns der ganz große Knall noch eine Zeitlang verschonen.



Lebenslichter 31.12.2025, 20.55 | (0/0) Kommentare | PL

Aber die Liebe bleibt

Die Weihnachtszeit rückt langsam heran, und mit ihr stellt sich das vertraute Gefühl der Sehnsucht nach denen ein, die unsere Tage ein wenig schöner und unsere Herzen ein wenig voller gemacht haben. Für viele von uns gehören dazu auch die Haustiere, die uns begleitet haben - die Fellengel, die wir noch immer in unserer Erinnerung tragen.

Je näher diese Tage kommen, desto mehr wandert mein Herz zu den Haustieren, die ich geliebt habe und liebe; zu denen, die noch an meiner Seite sind und denen, die im Himmel auf mich warten. Ganz gleich, wohin unser Lebensweg uns führen mag, ihre Liebe bleibt uns immer nah und umhüllt uns wie eine warme Decke in einer kalten Nacht. 

Diese Zeit erinnert mich daran, wie kostbar ihre Anwesenheit wirklich war. Das Leben verändert sich, die Jahreszeiten wechseln und unsere Tagesabläufe gehen weiter ... aber die Verbindung, die wir mit ihnen hatten, verblasst nie. Auch wenn ihre Pfoten nicht mehr über den Boden tapsen, ist ihr Geist immer noch hier – sanft, beständig und tief empfunden. 

Mögen die kommenden Tage Ihr Zuhause mit Trost, Ihren Geist mit Hoffnung und Ihr Herz mit der stillen Ruhe erfüllen, die aus dem Wissen entsteht, dass Liebe niemals vergeht – auch wenn die Pfoten verschwinden. 

Ich bin dankbar für alle Haustiere, mit denen wir unser Leben teilen durften und wünsche Ihnen eine Weihnachtszeit voller Wärme, Geborgenheit, schöner Erinnerungen und der zarten Freude, die sie uns hinterließen.

Unser lieber WOODY -

einer von so vielen Herzenshunden,

die unser Leben reich und schön gemacht haben

Lebenslichter 02.12.2025, 19.30 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Weihnachtswunder im Paket


Ihr Lieben alle!

Das Jahr verging wieder wie im Flug und schon bald steht nun auch das Weihnachtsfest vor der Tür.

Warme Zimmer - gutes Essen - leckere Düfte - freudige Stimmung - Lachen - viel Liebe – all diese wunderbaren Dinge teilen wir mit unseren geliebten Vierbeinern, die aus unseren Leben einfach nicht mehr wegzudenken sind. Das Fest der Liebe und Geborgenheit, der Geschenke, desGlücklichachens und Glücklichseins.  

Doch zahlreiche Fellnasen, die bisher noch nicht das Glück hatten, ihre eigene Familie zu finden, verbringen leider auch über Weihnachten ihre Tage im Tierheim. Aus diesem Grund hatten wir vor vielen Jahren zum ersten Mal unser Weihnachtswunder ins Leben gerufen, um auch ihnen eine kleine Freude zu bereiten: etwas, das ihnen zeigt, sie sind vergessen und das ihnen die kalten Tage erträglicher macht, bis sie im kommenden Jahr dann hoffentlich selbst ein liebevolles Zuhause ihr Eigen nennen dürfen. 

Auch im Ausland warten unzählige Tiere in den Tötungen und Asylen sehnsüchtig auf eine Chance, endlich ihr Glück zu finden. Sie hoffen jeden Tag darauf, endlich gesehen zu werden, damit ihr karges, eintöniges Leben im Zwinger schon bald der Vergangenheit angehört. Dieses Jahr möchten wir, neben unseren eigenen Schützlingen, auch den Insassen des rumänischen Tierheims Smeura eine Freude bereiten. Dort verbringen über 6000 Fellnasen ihre liebeleeren Tage und können von einem besinnlichen Weihnachtsfest nicht einmal träumen. Es wäre so schön, wenn wir so vielen wie möglich ein kleines Weihnachtswunder und ein Fünkchen Hoffnung schenken könnten. 


Und so sieht unser Weihnachtswunder aus: 

Das Weihnachtswunder ist für die Tiere in dem rumänischen Tierheim Smeura und für unsere derzeitigen tierischen Bewohner hier in Herzsprung gedacht. Jede(r), der/die gern mitmachen möchte, kann an unser Tierheim ein oder mehrere Pakete schicken. Auf die Größe des Pakets kommt es nicht an, es zählen allein die gute Absicht und Hilfsbereitschaft. Bis zum 01.01.2026 können Pakete für unsere Weihnachtswunderaktion geschickt werden.  

In unserem Tierheim leben derzeit viele Hündchen, sowie einige Katzen, Schafe, Pferde und Kaninchen. Selbstverständlich darf jede Tierart, ganz nach Ihren/Euren persönlichen Vorlieben, beschenkt werden. Im Paket kann alles enthalten sein, worüber sich die Tiere freuen würden - Leckerlies, Spielzeug, Futter, Kuscheldecken, Halsbänder, Leinen, Geschirre und vieles mehr. Ebenfalls willkommen wäre ein Gutschein von Amazon, Zooplus, Fressnapf oder dergleichen, da einige unserer Schützlinge ein Spezialfutter benötigen, welches wir dann davon kaufen könnten. Lassen Sie Ihrem Einfallsreichtum ruhig freienLauf!  

In der rumänischen Smeura werden besonders dringend benötigt: Kuscheldecken, Plastikkörbe, Hobelspähne in Plastikballen (zum Einstreuen in die Freiläufe), Schermaschinen sowie medizinische Materialien (Verbände, Salben, Spritzen, Nadeln, Desinfektionsmittel, Handschuhe), Inkontinenzunterlagen uvm. Und natürlich freuen sich auch hier die verlassenen Seelen besonders über gutes Futter und ein paar Extraleckereien. 

Sehr lieb wäre es, wenn Sie das Tierheimpersonal, das sich Tag für Tag aufopfernd um die Tiere kümmert, ebenfalls mit einer Kleinigkeit überraschen möchten. Schokolade, Plätzchen, Stollen, Kaffee, Tee oder Fertigmahlzeiten zum Aufwärmen an den besonders in Rumänien bitterkalten Tagen zaubern den Pflegerinnen und Pflegern, die dort Schwerstarbeit für die Tiere leisten, garantiert ein Lächeln ins Gesicht. 

Bitte legen Sie dem Paket eine Postkarte oder ein Zettel mit Ihrem Namen und dem Betreff „Weihnachtswunder“ bei, damit wir Ihre Spende leichter zuordnen können. Wir hoffen von ganzen Herzen, dass sich dieses Jahr erneut zahlreiche Tierfreunde an unserem Weihnachtswunder beteiligen und unsere Postboten wegen der Vielzahl an Paketen ins Schwitzen bringen. 

Wir freuen uns schon sehr auf Ihre/Eure liebevoll gepackten Päckchen und Pakete und hoffen, wir können unsere rumänischen Kolleginnen und Kollegen auch in diesem Jahr wieder mit einer großen Ladung an Weihnachtsgeschenken erfreuen. 

Dies ist die Adresse unseres Tierheims:

Tierheim Herzsprung

Herzsprunger Dorfstrasse 19/20

16909 Heiligengrabe OT Herzsprung 

Vielen, lieben Dank und eine gesegnete Adventszeit!

Lebenslichter 01.12.2025, 17.11 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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