Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Familie

Moises - Wie kannst du sein?


Moises

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2021

Schulterhöhe: 50 cm



Liebe Leserinnen und Leser!

Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder auf sich wirken. Was sehen Sie?

Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt.  Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein Zuhause hatte.



 
Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch körperlich entwickeln.

Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam, wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so könnte es auch Moises gehen.


Wie kannst du sein, Moises?

Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich auch nicht jeden.

Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise. Vielen, lieben Dank!

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.07.2026, 18.38 | (0/0) Kommentare | PL

Gemmina - Auch kleine Hunde haben große Herzen: Zuhause gefunden!


GEMMINA

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2025

Schulterhöhe: 32 cm


"Was soll denn das heißen? Ich bin zu klein? Wenn ich mich auf die Hinterpfoten stelle, kann ich in jeden Napf gucken und Leckereien herausholen. Ich passe in jedes Körbchen und wenn ich einen doppelten Flick-Flack mache, schaffe ich es sogar auf die Couch. Bei Schmuddelwetter musst du die Badewanne nicht volllaufen lassen, sondern ich bade in einer großen rosa Schüssel - mit ganz viel Schaum bitte! Wenn wir spazierengehen, mache ich neben dir viele schnelle Trippelschrittchen und bei einer Fahrradtour brauchst du für mich keinen Beiwagen, sondern ich sitze im Körbchen auf der Lenkstange und zeige dir, wo es langgeht. Abends auf der Couch nehme ich dir nicht viel Platz weg; ich kuschle mich ganz dicht an dich, wärme deinen Schoß und vor allem dein Herz.




All das, was ich kann, ist in unserem Gefängnis aber keinen Beller wert. Hier gibt es weder Leckereien noch Körbchen, keine Couch und erst recht keine rosa Badeschüsseln. Stattdessen sind wir Tag und Nacht in kalten, nackten Betonzwingern eingesperrt, dürfen nie spazieren gehen und schon gar nicht auf einem Sofa kuscheln.

In einem Hundelager gilt das Gesetz des Stärkeren. Ich glaube das haben die Tierschützer gemeint, als sie sagten, ich sei zu klein. Ich bin nämlich nicht stark und wenn ich mit größeren, kräftigeren Hunden in einer Box sitze, kann ich mich nicht behaupten. Ich kann mein bisschen Futter nicht gegen sie verteidigen und im Winter wird mein Fell zu dünn sein, um mich warm zu halten.



Noch teile ich meinen Betonkasten mit lieben Artgenossen, Hündinnen und Rüden. Ich verstehe mich gut mit ihnen und sie respektieren mich. Was aber, wenn die anderen gehen und ich zurückbleibe? Die Betreiber des Hundelagers werden die Box wieder füllen. Dabei ist es ihnen völlig egal, ob es passt und was aus mir wird. Sie werfen einfach rein, was gerade kommt.

Als die Tierschützer mich besuchen kamen, war mir das zuerst ein bisschen unheimlich und mein Herzchen hat ganz doll geklopft. Die Tierschützer sagten, obwohl ich so klein bin, hätte ich ein großes Herz. Oje, so laut hat es geklopft, dass sie das sogar gehört haben? Die anderen Hunde sind gleich zu ihnen hin geflitzt und haben sich streicheln lassen. Nachdem ich gesehen habe, dass das ungefährlich ist, habe ich mich auch auf den Arm nehmen lassen und wisst Ihr was? Ich fand es richtig schön und glaube, daran könnte ich mich gewöhnen.



Die netten Tierschützer haben mir versprochen, dass sie einen lieben Menschen oder eine fürsorgliche Familie für mich finden werden; eben jemanden, der mich beschützt und versteht, dass auch ein kleiner Hund wie ich noch ganz viel lernen muss, tierische Bedürfnisse hat und vor allem kein Spielzeug ist."




Liebe Leserinnen, liebe Leser, wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden Sie sich doch bitte bald bei Gemminas Vermittlerin. Wir haben wirklich Sorge, dass unser kleines Mädchen mit dem großen Herzen in Grau des Hundelagers untergeht. Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335


aus dem Ausland:
+49172-83 49 335

 per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.07.2026, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

Falco (Zuhause gefunden)! - Drei kleine Schweizer in Italien


Falco

Rasse: Berner Sennen Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 02.2026

Da staunten wir nicht schlecht, als wir Fanny, Flausch und Falco zum ersten Mal sahen; denn eigentlich sind die drei süßen Fellknäuel doch mehr Plüsch als Hund. Aber wenn man sich erholt hat vom anfänglichen Du meine Güte, was sind die niedlich, einfach zum Verlieben, und einen weiteren, fachkundigen Blick auf Falco und seine Geschwisterchen wirft, dann erkennt man ihn, der Berner Sennenhund unter ihren Ahnen.



Ihre Geschichte aber ist ebenso traurig, wie die all der zahllosen Hunde, die niemand haben will: verstoßen, ausgesetzt und ihrem ungewissen Schicksal überlassen … das heißt nein, in diesem Fall konnte die Frau, die unsere kleinen Pelzwölkchen eiskalt auf die Straße geworfen hatte, etwas später wohl doch noch irgendwo ganz tief drinnen einen letzten Funken ihres Gewissens finden und benachrichtigte eine Tierschützerin, dass in ihrer Gegend vor ein paar Tagen drei Welpen aufgetaucht seien.



Der Rest ist schnell erzählt: Die Tierschützerin hat das Dreigespann natürlich mit in ihr kleines Rifugio genommen, wo sie sich ganz welpentypisch verhalten: zur Zeit vielleicht noch ein bisschen vorsichtig, aber gänzlich sorglos und unverzagt. Doch Sie, liebe Leserinnen und Leser, wissen ebensogut wie wir, dass ein Rifugio zwar eine Zuflucht für Hunde ist, aber kein richtiges Zuhause ersetzen kann …erst recht nicht für Hundekinder. Zeit ist immer ein knappes Gut im Tierheim; und wie sehr man sich auch bemüht, man kann den Hunden dort niemals die Zuwendung geben, die sie so dringend brauchen. Da vergehen dann Wochen und Monate, aus den Welpen werden Junghunde und ehe man sich´s versieht, sind sie erwachsen geworden, ohne je das Hunde-1x1 gelernt zu haben.



Darum suchen wir für unsere Hundekinder auf diesem Weg ein richtiges Zuhause bei liebevollen und geduldigen Menschen, die sie behutsam an die Pfote nehmen und alles lehren, was so ein Vierbeiner als Familienmitglied wissen muss. Natürlich sollen Spiel und Spaß dabei an erster Stelle stehen. Kurz gesagt, sie brauchen Menschen die Freude und Erfüllung darin finden, einen kleinen Berner Sennenmischling beim Großwerden zu begleiten und ihr Leben mit ihm zu teilen.


Sie wachsen so schnell; und wenn Sie diesen Beitrag lesen, hat Falco womöglich längst neue Dinge entdeckt und auch schon seine eigene, kleine Persönlichkeit entwickelt. Aber seien Sie unbesorgt: Seine Vermittlerin gibt Ihnen sehr gern Auskunft. Rufen Sie sie einfach an! Vielen, lieben Dank!

Yvonne Beier

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0173-2788571

aus dem Ausland:
+49173-2788571

per EMail:

Yvonne.Beier@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.07.2026, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

Jontar - Seine Geschichte wurde gelesen: Zuhause gefunden!


Jontar

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2021

" https:="" www.designblog-admin.de="" configuration="" templates="" default="" images="" pixel.gif"="" title="https://www.designblog-admin.de/configuration/templates/default/images/pixel.gif" rel="media11090989804537343" width="560" height="315" style="text-decoration:underline">Schulterhöhe: 62 cm



Mai 2026: Neuer Tag, neues Glück? Das mag für andere gelten, aber nicht für mich. Keiner sieht mich, keiner ruft mich beim Namen. Was einmal Hoffen und frohes Erwarten war, sitzt jetzt zuviel auf den Knochen und zuwenig auf der Seele. Die Tage tropfen auf den Zwingerboden und versickern im rauen Beton.



Als mich die Tierschützer einmal kurz besuchen durften, sagten sie mir: "Lieber Jontar, warte nur ab, deine Familie kommt schon bald." Und ich wartete, warte immer noch, aber niemand meldet sich für mich. So vergehen die Jahre und mein Leben verrinnt.



Ich sehe andere Hunde kommen und gehen. Eine von ihnen ist Jozefina, meine Schwester. Sie hat den Jackpot geknackt und ein Zuhause bei einer ganz lieben Familie gefunden. Ich bleibe zurück und werde immer runder, stiller, und müder. Nur noch selten frage ich mich, ob mein Bild auch endlich einmal zum Lieblingsbild von einem Menschen wird.



Jacoby und Betsy sind meine Freunde. Wir teilen das Warten miteinander, aber schon längst nicht mehr die Hoffnung. Was einmal Welpenmut hieß, ist jetzt ein unsichtiger, dicker Hund mit stillen, traurigen Augen, kaum noch Muskeln und glanzlosem Fell.



Dabei mache ich alles richtig. Ich dränge mich nicht vor, belle nicht aufdringlich, halte durch. Ich lasse mir vorsichtig das Halsband anlegen, folge tapfer, oder stehe still, wie es gerade verlangt wird. Die Tierschützer sagen, ich sei folgsam, sanft und vorsichtig hoffnungsvoll - aber ich frage mich: Erfährt das überhaupt jemand? Oder ist auch das nur so ein Satz, der ungelesen in einem Aktenordner verschwindet? Warum bin ich nie der, auf den jemand wartet? Bin ich unsichtbar? Ich möchte doch so gern irgendwo ankommen und wissen, wie sich richtiges Leben anfühlt.

 


Ich bin Jontar und ich hoffe immer noch, dass meine Geschichte endlich jemand zu Ende liest. Vielleicht schreibst Du ja sogar das Happy End.

Dein Jontar

Daniela Koenemann

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0176 - 24 63 36 19

">aus dem Ausland:
+49176 - 24 63 36 19

"> per EMail:

Daniela.Koenemann@pro-canalba.eu


WAS BISHER GESCHAH:

August 2023; Jacoby, Jontar, Jorik, Jorina, Jozefina und Julinda - einst sechs niedliche, kleine, unschuldige Welpchen, die in der Hundehölle landeten. Die drei Buben und drei Mädchen sind inzwischen erwachsen, ihre Welpenniedlichkeit konnte keinen von ihnen retten. Umso nachdenklicher stimmt es mich, wenn ich auf den Fotos und Videos der Geschwister sehe, dass sie sich nicht aufgegeben haben, sondern immer noch lustige und freundliche Wesen sind, die unsere Tierschutzkameraden freudig begrüßen. Sonnenscheine in einer trostlosen Welt. Wie kann es sein, dass sie dort noch vor sich hinvegetieren müssen, anstatt im eigenen Zuhause für Spaß und gute Laune zu sorgen?



Es muss ein heißer Sommertag, Ende August 2021 gewesen sein, als Jontar und seine Geschwisterchen das Licht der Welt erblickten. Kaum zwei Monate alt, wurden sie ins Hundelager gebracht; ob sie ausgesetzt oder frei geboren und aufgegriffen wurden, wissen wir nicht. Seitdem fristen sie ihr Dasein an diesem düsteren, furchteinflößenden Ort, verbringen ihre Tage auf nacktem Beton in nicht endenwollendem Einerlei, ohne Gras unter ihren Pfoten, ohne einen Ort, an den sie sich einmal zurückziehen könnten, ohne streichelnde Hände und jegliche Fürsorge. Unvorstellbar? Ja, aber leider traurige Wirklichkeit. 


August 2024: Inzwischen sind drei Jahre vergangen, in denen aus einer Rasselbande niedlicher Welpen ein Rudel erwachsener Hunde wurde; verlassen, weggeschlossen und hinter Gitterstäben vergessen. Einzig ihre Schwester Jozefina, die nun Josy heißt, wurde im Dezember 2023 von einer dieser weltbesten Familien adoptiert und lebt nun glücklich und geliebt in ihrem eigenen Zuhause.

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.07.2026, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

Arkell - Spuren, die niemand gegangen ist: Familie gefunden!



Arkell

Rasse: Cane Corso Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 65 cm


Manchmal entstehen Spuren, ohne dass jemand geht. Eine solche Spur ist Arkell. Seit 2018 sitzt er im Lager. Es gibt viele Hunde, die hier ausharren müssen, bis sie nicht mehr können. Man lässt sie nicht gnädig sterben, ohne sie vorher zu zerbrechen. Arkell wird seit acht langen, ereignislosen Jahren kaputt gewartet.

Als er ins Gefängnis gesteckt wurde, war er gerade drei; ein Jungspund, groß, kräftig und voller Lebenslust. Stets kam er als Erster ans Gitter, aufmerksam und in der Hoffnung, jeder Mensch könnte der richtige für ihn, jeder Tag könnte seiner sein. Er hinterließ bleibenden Eindruck, ohne etwas tun zu müssen. Aber dann kamen die Jahre, andere Hunde fanden ihre Familien und durften das Schreckenslager verlassen. Arkell blieb und wartete.


Erst 2022 sahen wir ihn wieder; immer noch nett, zuversichtlich, den Menschen zugewandt. Er lief mit, orientierte sich an uns, als wäre es für das Natürlichste von der Welt. Dann kamen mehr Jahre, Arkell blieb und wartete weiter.

Wir schreiben das Jahr 2026. Arkell ist jetzt zehn. Er liegt viel, kann sich kaum noch erheben. Seine Hinterläufe sind durch die fehlende Bewegung steif geworden, auch hat er kaum noch Muskeln. Seine Kräfte schwinden zusehends, sein Körper will nicht mehr. Er hat Liegebeulen an den Ellbogen, einen Bluterguss am Ohr und ein Auge, das behandelt werden müsste. Spuren, die nicht durchs Gehen, sondern durchs Bleiben entstanden sind. Der lebensfrohe Hund, der einmal wie eine Feder hochgesprungen ist, braucht heute Zeit, um überhaupt aufzustehen. Und trotzdem: Wenn man bei ihm stehen bleibt, hebt Arkell den Kopf. Ein Teil von ihm glaubt weiterhin, dass jemand für ihn kommt. Es ist immer noch da, dieses Fünkchen Hoffnung, obwohl die Jahre gehen und die Zeit gegen ihn arbeitet.


(Im Umgang mit seinen Artgenossen zeigt Arkell sich übrigens friedlich und unauffällig. In all den Jahren kam es durch ihn nie zu einer Auseinandersetzung.)

Arkell hat nicht mehr ewig. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch wenn nichts passiert. Arkells Spuren verlieren sich mehr und mehr, und was davon noch übrig ist, wird nicht mehr allzu lange bleiben.

Möchten Sie gern mehr über Arkell erfahren und im schönsten Fall Ihre eigenen Spuren neben seine setzen? Dann freut seine Vermittlerin sich über Ihre Nachricht. Arkell ist kein Hund für nebenbei. Er ist ein Hund fürs Herz.


Für Arkell: Jede noch so kleine Aufmerksamkeit bedeutet einen Hoffnungsschimmer und eine winzige Chance, dass aus deiner Spur doch noch ein Weg wird.

Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0172 -83 86 015

aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015

 per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.07.2026, 18.35 | (0/0) Kommentare | PL

Norgen - heute nicht, morgen nicht, übermorgen ganz bestimmt!?

Norgen

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 60 cm

Lieber Mensch!

Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen, stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!


Ich bin ein siebenjähriger, beeindruckender  Hundemann und hause seit nunmehr vier Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein-, zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.



Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das?  Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.


Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.


Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.


Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!

Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,

der Norgen

 

Tanja Roth

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0173 - 67 31 030

aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030

 per EMail:

Tanja.Roth@pro-canalba.eu

 https://www.pro-canalba.eu/

 https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 28.07.2026, 21.12 | (0/0) Kommentare | PL

Kiro - Einmal alles auf Anfang bitte!

Kiro

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2018

Schulterhöhe: 45 cm

Zweifellos gibt es unendlich viele traurige Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch jene, die alles verloren haben?

Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite, die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.



Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.


Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.



Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335

aus dem Ausland:

+49172-83 49 335 

per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 10.07.2026, 17.26 | (0/0) Kommentare | PL

Margherito - Das gestohlene Leben


Margherito

Rasse: Owtscharka Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2016

Schulterhöhe: 72 cm

Acht Jahre, so lange sitzt du schon hinter Gittern. Acht Jahre, in denen die Sonne für dich nur als Lichtstreifen durch Gitterstäbe scheint, jeder Tag nach schmutzigem Beton riecht und jede Nacht nach Einsamkeit. Acht endlose Jahre in einer Einzelzelle ohne Beschäftigung, ohne Auslauf, ohne menschliche Nähe, die länger dauert, als nötig ist, um dir hin und wieder einen Napf mit Futter durch die Zwingertür zu schieben.


Als du ins Hundelager kamst, warst du ein Jahr alt - ein junger, hoffnungsvoller Rüde, der neugierig war auf die Welt; der toben spielen und lernen wollte. Stattdessen bekamst du ein Leben, das keines ist mit einem Alltag, der außer Warten nichts zu bieten hat.



Du bist ist kein schwieriger Hund, im Gegenteil: Wenn unsere Tierschützer dich zwei-, dreimal im Jahr kurz besuchen dürfen, stehst du ruhig da, aufmerksam mit wachem Blick und einer Gelassenheit, die fast körperlich schmerzt. Du lässt dich berühren, an die Leine nehmen und, sogar lenken, so als hättest du längst verstanden, dass Widerstand zwecklos ist. Du vertraust, obwohl du allen Grund hättest, es nicht mehr zu tun.



Deine Ohren und dein Schwanz sind beschnitten - schmerzhafte Spuren einer unbarmherzigen Entscheidung, die Menschen über dich getroffen haben; vielleicht, um duch furchterregend und wehrhaft wirken oder einfach nur stark erscheinen zu lassen. Dabei hat dir die Welt nicht zuwenig Stärke, sondern zuwenig Freiheit gegeben.


Manchmal begegnest du anderen Hunden und egal, ob Rüden, Hündinnen, es gibt nie irgendwelche Probleme. Nur wenn Futter im Spiel ist, zeigst du, dass du noch etwas verteidigst: dein armseliges Fressen, das Wenige und Einzige, das dir geblieben ist.



Du bist freundlich zu Menschen und neugierig, ohne dabei aufdringlich zu werden; selbstbewusst genug, um mit neuen Situationen umzugehen, dabei so bescheiden, dass man spürt, wie sehr du dich anpasst - einfach, um zu überleben. 



Und während draußen die Jahreszeiten wechseln, sitzt du dort, wo nichts sich verändert. Du spürst kein Gras unter deinen Pfoten, keinen Wind, der dir durchs Fell fährt; eben nichts, das dich wirklich berührt. Vielleicht ist das das Schlimmste an deiner Geschichte: Nicht, dass du vergessen wurdest, sondern dass du es weißt und gelernt hast, still zu warten, während die Welt an dir vorübergeht.

Du hast nichts falsch gemacht, aber Menschen haben dir alles genommen, was ein Hund braucht, um wirklich Hund zu sein. Nun suchen wir für dich jemanden, der dir etwas zurückgibt.

Liebe Leserin, lieber Leser! Möchten Sie dieser Mensch, diese Familie für Marherito sein? Dann geben Sie ihm eine - Ihre - Stimme und rufen Sie seine Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!

PS: Unter  www.pro-canalba.eu/auslandstierschutz/herdenschutzhunde finden Sie wichtige Informationen zu Herdenschutzhunden. Und selbstverständlich können Sie sich bei Fragen jederzeit an uns wenden. 

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200


aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200

 per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu

 https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 06.07.2026, 16.34 | (0/0) Kommentare | PL

Plugh - Es war einmal…


Plugh

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.2015

Schulterhöhe: 60 cm

Hallo du, ich bin Plugh.

Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade passiert.

Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht, sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf. 

Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und denkst an mich.

DEIN PLUGH

Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.

Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.


Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.


Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.



Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes, warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche, ruhige Spaziergänge in der Natur.

An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.


Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!

Simone Horn

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0178-81 66 985

aus dem Ausland:
+49178-81 66 985

 

per EMail:

Simone.Horn@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 03.07.2026, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

Drift - Glaubst du wirklich, du kannst ... Herzensmenschen gefunden!!!

Drift

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: Juli 2021

Schulterhöhe: 59 cm

Ein Hund zu sein bedeutet leider nicht selten: Immer wieder Verluste, unbegreiflichen Schmerz und tiefe Trauer ertragen zu müssen. Ihre Welt ist um so vieles kleiner, ihr Leben so viel kürzer als unseres und ihre Ansprüche sind so viel bescheidener; dennoch müssen wir nur allzu oft hilf- und tatenlos zusehen, wie eine immer größer werdende Anzahl von ihnen in die Hölle namens Canile geschickt wird.

Und selbst das lässt sich noch steigern, wenn so eine bemitleidenswerte Kreatur mitten im härtesten Kampf ihres Lebens steht, so wie unser Drift. Er leidet an einer schweren und äußerst zerstörerischen Form der Leishmaniose und hat gerade einen schlimmen Rückfall. Sein geschundener Körper ist von der Krankheit gezeichnet: Haut, Ohren und sogar seine Augen sind mit dicken Krusten bedeckt; sein Blick wirkt trüb und wir befürchten, dass er inzwischen erblindet ist. Auch seine Pfoten sind wund, geschwollen und bluten.


Es zerreißt uns das Herz, ihn so dahinsiechen zu sehen. Vielleicht fragen Sie jetzt, warum erlöst man den armen Kerl nicht von seinen Leiden? Es ist so, dass Hunde in italienischen Lagern nicht eingeschläfert werden dürfen. Immerhin geht es hier um ein Milliardengeschäft. Es war schon ein großes Zugeständnis seitens der Berteiber, dass unsere Tierschutzfreunde ihn medizinisch versogen durften - natürlich auf deren eigene Kosten. Leider spricht Drifts Körper bisher auf keine Behandlung wirklich an. Die Bilder, die seinen gegenwärtigen Zustand zeigen, sprechen eine deutliche und eindrückliche Sprache.


Aber das ist längst nicht alles, was unser lieber Drift durchleben und -leiden musste. Mit gerade drei Monaten wurden er und sein Brüderchen Dobbie ins Hundegefängnis gesperrt. Niemand weiß, woher die beiden kamen und wo ihre Mama war. Wenigstens hatten sie sich und gaben sich gegenseitig etwas Halt. Doch dann starb der kleine Dobbie, und unser Drift blieb verlassen zurück. Er hatte nicht nur seine Freiheit und seine Familie verloren, sondern musste immer wieder mitansehen, wie neue Mitgefangene in seine Zelle kamen und sich nach einiger Zeit aufmachen durften in ein neues, richtiges Zuhause. Nur er, der schwarze Labradormischling, der sich mit allen Artgenossen verträgt, der liebebedürftig und anhänglich ist, wildfremden Menschen vertrauensvoll begegnet und freudig schwanzwedelnd auf sie zugeht, als würde er sie schon ewig kennen - er blieb immer zurück.


Trotz allem kämpft Drift weiter, Tag für Tag. Wissen Sie, im Tierschutz muss man manchmal an Wunder glauben. So hoffen wir, dass es irgendwo da draußen jemanden gibt, der diesen Kampf nicht aus der Ferne mit ansehen möchte, der aber auch weiß, was er auf sich nimmt. Wir suchen für Drift einen Platz (möglicherweise bei Ihnen!?), an dem er ein kleines Stück vom Himmel auf Erden kennenlernen darf - denn die Hölle kennt er schon.

 

Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0172 -83 86 015

aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015

 per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

 https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 07.06.2026, 19.14 | (0/0) Kommentare | PL

2026
<<< Juli >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  



Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


******************




MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


******************




    

    



Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

***************
************



Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


Besucherzaehler