Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Hunde

Hans im Glück?


...ein Hund,

der niemals erwachsen werden möchte

Hans´ Leben begann, wie eigentlich kein Hundeleben beginnen sollte. Gerade von der Mutter entwöhnt und dann in einer Welt gelandet, die aus Gittern und Trostlosigkeit besteht. Der einsamen Welt des Shelters "Kozhuhovo".

Und hier lebt er nun seit 2014. Hans ist im Shelter aufgewachsen und hat somit nie ein Leben ohne Einsamkeit und ohne Gitter kennen gelernt. Noch nie durfte er erfahren, wie es ist, ein eigenes Zuhause zu haben.

Im Sommer der Hitze ausgesetzt, im Winter der russischen Kälte. Kein Körbchen, nur eine kleine Holzhütte im Zwinger die ein wenig Schutz gibt. Und das einzige Bisschen Freiheit das Hans kennt, ist wenn er einmal in der Woche in den Auslauf darf. Hier kann er mit seinen Artgenossen spielen und ein paar wenige Streicheleinheiten von den Betreuern bekommen. Ein kleines bisschen Glück. 

Und Glück ist das, was Hans bisher in Russland nicht hatte. Er ist mittlerweile kein kleiner Welpe mehr. Er ist ein großer, wunderschöner Rüde geworden. Zu groß für eine kleine russische Stadtwohnung. Zu schwarz und unscheinbar um gesehen zu werden.

Nur einmal wurde der hübsche, ca. 60 cm großer Rüde für eine kurze Zeit aus dem Shelter adoptiert. Er durfte das Shelter Kozhuhovo für 5 Monate verlassen, denn er sollte als Wachhund dienen. Doch leider war Hans ganz und gar nicht dafür geeignet.

Niemand hatte Hans gezeigt wie sich ein Wachhund verhält oder was die Aufgaben eines Wachhundes sind. Mal ganz davon abgesehen, dass Hans auch nicht einen Ansatz von Wachhund in sich trägt. Er ist ein lieber und freundlicher Kerl, der viel lieber bei den Menschen ist, sich streicheln lässt und mit einem spielt. Sein Interesse irgendetwas oder jemanden zu beschützen und zu bewachen war gleich null.

So hieß es für Hans wieder zurück ins Shelter und darauf hoffen, dass sich andere, liebe Menschen finden, die ihm ein richtiges Zuhause als Familienhund schenken würden. Doch diese Menschen blieben aus und Hans ist ein weiterer schwarzer Hund unter vielen. Er fristet sein Dasein im Zwinger, freut sich über den Besuch der Betreuer und lebt Tag für Tag vor sich hin.


Besonders angetan ist Hans von den Betreuern im Shelter, die kommen, um ihn und die anderen Hunde in den Auslauf zu lassen, mit ihnen spazieren gehen, sie streicheln und ihnen Aufmerksamkeiten schenken. Hans mag es sehr, wenn er sich auf seine Hinterbeine stellen kann und sich dann an die Betreuer schmiegen darf, ihnen in die Augen schaut und sieht – für diesen einen Moment ist diese Welt schön und er wird gesehen.

Mit seinen fast 6 Jahren ist Hans noch recht verspielt und aktiv. Im Inneren ist er ein junger Hund, einer der nie so richtig erwachsen werden wollte – ein großer Peter Pan halt. Es wäre wirklich schön, wenn Hans noch einmal eine Chance bekommen würde, nicht als Wachhund, sondern als geliebter Familienhund.

Hans ist mit seinen Artgenossen verträglich, spielt gerne im Auslauf mit ihnen und freut sich über andere Artgenossen die mit spielen. Natürlich mag und genießt er auch die Zeit mit seinen Betreuern alleine. Er geht gerne und gut an der Leine spazieren und freut sich dort über die Aufmerksamkeit und Nähe, die ihm zuteil wird. Im Sommer, wenn es schön warm wird, liebt Hans es, im Wasser zu spielen. Die Sandmuscheln im Shelter werden dann zum Highlight des Tages für den hübschen Riesen.

Eine aktive und naturbegeisterte Familie oder auch Einzelperson wäre ideal für Hans. Menschen, die viel Zeit mit ihm verbringen möchten und ihm all die Dinge zeigen, die er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Einfach Menschen, die ihn bei sich aufnehmen, ihn lieb haben und ihn nie wieder her geben wollen.

Hans ist bereits kastriert, gechipt und geimpft. Wie all unsere Vermittlungshunde sucht Hans ausschließlich nach einer Endstelle. Wie der genaue Vermittlungsablauf bei uns funktioniert und warum wir unsere Hunde nur auf Endstellen vermitteln können Sie hier nach lesen: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Hans und seine Vermittlerin Yvonn Phillips würden sich freuen, wenn sich liebe Menschen mit ernsthaftem Interesse melden. 

Yvonn Phillips
Email: y.phillips@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 02822-7159818

Mobil: 01578-7030172

Lebenslichter 10.07.2020, 16.29 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Sonya



Sonya

diese ruhige Hundeseniorin

 wartet schon seit 10 Jahren auf eine Chance.

Sonyas Geschichte beginnt wie so viele. Sie kam 2010 ins riesige Shelter „Kozhuhovo“ in Russland und lebte fortan in einem kleinen Zwinger.

Die Jahre vergingen und sie hat alles durchlebt... ob Angst und Unterdrückung, ob Hunger und Kälte. Sonya ertrug es einfach still und unauffällig.
Und so ist auch alles an Sonya... ihr Wesen wie auch ihr Aussehen.

Ruhig, unauffällig, unaufdringlich. Dies sind doch eigentlich gute Eigenschaften? Doch leider nicht für einen Hund unter 3000 anderen Hunden. Es half ihr zwar zu überleben, nur um jemandem aufzufallen, reichte es nicht.

Für viele Menschen sind Hunde wie Sonya zu gewöhnlich und somit uninteressant. Harte Worte... doch leider die harte Realität.

Und doch hoffe ich, dass dies nicht alles war. Denn es geht um ihr Leben... dem Leben dieser sanften Seele.

Im Winter 2017/2018 wäre es fast zu Ende gewesen. Die freiwilligen Helfer bemerkten, dass Sonya erst die Vorderbeine versagten... kurz darauf kam sie gar nicht mehr hoch. Sonya kam in die Krankenstation und wurde symptomatisch behandelt gegen Schmerzen und Entzündungen. Die Freiwilligen sammelten Geld für ein MRT des Kopfes und der Halswirbelsäule und es zeigte zum Glück kein schweres Problem. Die Tierärzte vermuteten eine neurologische Ursache verbunden mit Schwellungen im Bereich der Wirbelsäule und somit Beeinträchtigung der Nerven.

Die Behandlung schlug an und Sonya saß schon bald wieder in ihrem kleinen Zwinger. Soll es das nun gewesen sein?

Es gibt unzählige Fotos und Videos von Sonya... und alle ähneln sich auf die gleiche Weise. Sonya drängelt sich nie vor und doch sieht man, wie glücklich sie ist, wenn sie im Auslauf in der Nähe ihrer Betreuer sein kann. Ein klein wenig Nähe für einen kurzen Moment... denn danach folgt immer das Unvermeidliche – die Rückkehr in den Zwinger und das endlose Warten.

In diesen Videos ist Sonya in glücklichen Momenten zu sehen. Denn sie schafft es, trotz des Trubels um sie herum, wenigstens ein paar Streicheleinheiten von einer ihrer Betreuerinnen zu bekommen.

Sonya wird von ihren Betreuern als freundlich, ruhig und sanft beschrieben. Sie erwartet nicht viel und fordert nichts ein. Zu viel Aufmerksamkeit und wenn man sie direkt anschaut, sind ihr eher unangenehm. Besonders bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen.

Im Shelter lebt sie konfliktfrei mit den anderen Hunden zusammen, sie verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.

Sonya wurde ca. 2005 geboren und ist ca. 50 cm hoch. Ihr Alter wurde im Shelter geschätzt, wobei ihre Betreuer sagen, dass sie evtl. etwas jünger ist... aber eine Seniorin ist sie auf jeden Fall.
Sonya ist geimpft, gechipt und kastriert und läuft gut an der Leine.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Sonya suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Sonya, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt und endlich sieht, wie Du bist... einzigartig und absolut liebens- und beschützenswert... egal wie alt Du bist.

Über ernst gemeinte Anfragen freut sich unsere Teamkollegin Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de


Lebenslichter 08.07.2020, 18.48 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Mukha



Seit 2009 im Shelter -

ein Leben hinter Gittern.


MUKHA kam 2009 ins Shelter "Kozhuhovo" in Russland. Heute, 11 Jahre später, ist sie noch immer dort. 

Mukha gehört zu den Langzeitinsassen... zu den Vergessenen... zu den Alten.

Eigentlich würde damit dann auch die Lebensgeschichte von Mukha enden. Wer will schon einen alten, schwarzen Hund? Offensichtlich 11 Jahre ja wohl niemand...

Doch Mukha ist mehr. Und alles, was sie heute ist, hat sie sich hart erarbeitet. Die freiwilligen Helfer waren es, die sich um das Vertrauen der verängstigten Hündin bemühten, sie nach den langen Jahren im Zwinger in den Auslauf führten und seit letztem Jahr nun auch an die Leine gewöhnen.

Mukha zeigte sich immer freundlich... und dass sie noch lange nicht zum "alten Eisen" gehört. Mukha genießt es sehr, sich im Auslauf zu bewegen, ist für ihr Alter noch gut aktiv und neugierig. Leider sind die Momente im Auslauf immer viel zu kurz und auch nur möglich, wenn die Freiwilligen am Wochenende im Shelter sind.

Ansonsten lebt Mukha ihr Leben auf 3 Quadratmetern in ihrem Außenzwinger oder besser gesagt, das Leben zieht an ihr vorüber. Mukha ist in diesem Shelter nur ein Hund von ca. 3000 Hunden... ein Entkommen scheint aussichtslos.

Und doch hoffe ich auf eine Chance für Mukha.

Für Mukha suche ich liebe Menschen, die nicht viel erwarten, sondern ihr mit Geduld und Empathie begegnen und ihr zeigen, dass es mehr gibt als ein Leben hinter Gittern. Sie war nun lange genug eingesperrt und soll endlich anfangen dürfen zu leben.




Mukha ist freundlich zu Menschen, braucht aber Zeit um Vertrauen zu fassen.

Ihr Geburtsdatum wurde im Shelter auf ca. 2006 geschätzt. Laut ihrer Betreuer erkundet Mukha aber noch gerne ihre Umgebung und kann auch Türen öffnen.
Mit ihren Artgenossen verträgt sich Mukha gut, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.

Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Mukha suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Liebe Mukha, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich Deinen Menschen findest und Du hoffentlich doch noch erleben darfst, dass es mehr gibt als das endlose Warten im Zwinger.

Wichtige Daten im Überblick:

 Hündin
 ca. 14 Jahre alt (geb. ca. 2006)
 ca. 55 cm
 kastriert
 gut verträglich mit Artgenossen
 freundlich zu Menschen; bei Fremden braucht sie Zeit, um Vertrauen zu fassen
 kennt das Laufen an der Leine
 noch im Shelter in Russland
 Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
 eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 06.07.2020, 18.19 | (0/0) Kommentare | PL

Endstation Hoffnung für: Thomas



Thomas ist nur noch ein Wrack, der Schatten eines Hundes. Zu sensibel, um den Stress im Shelter noch länger zu ertragen - den quälenden Hunger, den beißenden Gestank, den ständigen, ohrenbetäubenden Lärm.

Er sehnt sich so sehr nach einer Familie, nach Menschen, die ihn einfach nur lieben. Er muss dringend aus dem Shelter heraus, sonst gibt er sich auf.

Thomas ist verträglich mit allen Hunden, er ist kein Streiter. Menschen gegenüber verhält er sich freundlich und zutraulich. Er ist etwa 9 Jahre alt, von mittlerer Größe, geimpft und kastriert.

Wer möchte dem lieben Kerl noch ein paar schöne Jahre schenken? Er hat es so sehr verdient, nach allem, was er schon durchlitten hat. 

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte unter: herzenshunde.valcea@gmail.com


Lebenslichter 04.07.2020, 18.21 | (0/0) Kommentare | PL

Es kann die Frömmste nicht in Frieden leben

Eltern und Nachbarn haben eines gemeinsam: Beide kann man sich nicht aussuchen. Das heißt, bei den Nachbarn ginge das schon. Nur müsste man dann erst eine Zeitlang zur Probe wohnen, bevor man sich endgültig entscheidet, in eine bestimmte Gegend zu ziehen. Vielleicht hat man Glück, und da wohnen lauter nette Leute: die ein Auge zudrücken, wenn die Jugend ein-, zweimal im Jahr nach zehn Uhr abends noch ein bisschen lauter feiert. Und die nicht gleich mit ihrem Anwalt kommen, wenn wir Hunde nachts ab und zu bellen, weil wir etwas Verdächtiges gehört haben. Oft liest man ja fellsträubende Geschichten, von Gartenzwergmorden und Zoff am Maschendrahtzaun. Manchmal enden solche Streitereien sogar erst vor Gericht, oder wenn einer der Kampfhähne seine Siebensachen packt und sich eine neue Bleibe sucht.

Ich habe auch eine Nachbarin, ein Airedaleterriermädchen namens Suse. Die benimmt sich aber leider gar nicht mädchenhaft, sondern wie eine rüpelige Straßengöre! Sie kann mich nicht ausstehen (das beruht übrigens auf Gegenseitigkeit), und seit ich hier eingezogen bin, hat sie mich auf dem Kieker. Ein anderes Frauchen erzählte neulich, dass Suse in unserem Kiez unbedingt so eine Art Bandenchefin sein und den Ton angeben will. Von mir aus soll sie, ich möchte in Frieden leben und lege es nicht auf ein Kräftemessen an. Das kriegt die dumme Suse aber nicht ihren eckigen Kopf, da hat sie, scheint´s, nur Hundekuchen drin. Sobald wir uns treffen, stürzt sie sich wie eine Furie auf mich und beginnt eine wüste Rauferei. Zwar beißt sie nicht richtig zu, schnappt nur in die Luft, schmeißt sich auf mich und spektakelt herum wie eine Irre. Ich wehre mich natürlich so gut ich kann, denn ich habe zwar fürchterliche Angst, doch feige bin ich nicht! Suses Frauchen ist nicht besonders gut zu Fuß; bis die kommt, haben meine Großen längst eingegriffen. Eigentlich soll man das ja nicht, es kann gefährlich werden, weil der Hund in seiner Wut manchmal nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden kann. Das ist ihnen in dem Moment aber völlig gleich, Herrchen packt die Töle kurzerhand am Schlafittchen oder schubst sie einfach zur Seite. Da sitzt sie dann total belämmert und ist auf einmal mäuschenstill. Ich hocke daneben und zittere am ganzen Körper, für mich bedeutet es puren Stress. Ihrem Frauchen ist das immer sehr peinlich, sie entschuldigt sie jedes Mal in den höchsten Tönen. Und was habe ich davon? Lieber soll sie mit ihrer Halbstarken eine gute Hundeschule besuchen, da können beide eine Menge lernen.

Eins steht auf jeden Fall für mich fest: Ganz gleich, was die dumme Suse sich noch ausdenkt, um mich einzuschüchtern – ich ziehe hier nicht weg!

Also dann, gute Nacht und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!
Ihre Nelly



Guck mal, dumme Suse, was du mich kannst!

Lebenslichter 03.07.2020, 19.27 | (0/0) Kommentare | PL

Endstation Hoffnung: Tutsi



Einfach die Vergangenheit hinter sich lassen dürfen...

Irgendwann im Jahr 2015 war es, als Tutsi von den Hundefängern ins Shelter gebracht wurde. Gefangen wurde sie auf den Straßen Moskaus, auf denen sie schon einige Jahre herumirrte, in der Hoffnung auf einen Menschen, der ihr vielleicht ein Zuhause schenken möchte.

Aber dies wollte niemand, denn sie hatte in der ersten Zeit im Shelter einfach nur Angst vor den Menschen. Was muss sie wohl alles erduldet haben? Und nicht nur die Menschen machten ihr Angst. Auch die Enge, das laute Gebell und die fremden Gerüche. Alles bedeutete Stress für Tutsi.

Und so brauchte sie lange, um sich mit der Situation zu arrangieren. Die Betreuer versuchten immer wieder, ihr Vertrauen zu gewinnen. Aber bei jedem Versuch wollte Tutsi nur flüchten. Einfach nur weg. Nichts von den Menschen wissen.

Eines Tages änderte Tutsi jedoch ihr Verhalten. Sie kam ihren Betreuern ein wenig näher, ließ sich streicheln. Stück für Stück lernte sie, ihren bekannten Menschen zu vertrauen. Sie lernte an der Leine zu gehen, lernte, dass von Menschen nicht nur Schlechtes ausgeht.


Und so machten ihre Betreuer sich auf die Suche nach einem Zuhause für Tutsi. Ein Zuhause, in dem man Verständnis für Tutsi hat. Ein Zuhause, in dem sie ankommen darf und ihre Vergangenheit hinter sich lassen kann. Ein eigenes Zuhause, was aber in Russland nicht gefunden wurde.

Aber vielleicht ja hier? Bei Menschen, die Tutsi die Zeit geben, die sie braucht um Vertrauen zu fassen. Menschen, die ihr eine andere Welt zeigen möchten. Eine Welt in Frieden, Liebe und mit einem eigenen Körbchen.

Tutsi ist eine ca. 50 cm große (Schulterhöhe) Collie-Mischlingshündin, die ca. 2011 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu ihren Menschen fliegen. Tutsi hat im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, kann hier aber bestimmt noch einiges dazu wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Tutsi freundlich, braucht bei Fremden aber ein wenig Zeit, um Vertrauen zu fassen. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Tutsi verträglich, daher wäre es schön, wenn im neuen Zuhause bereits ein Hund lebt, an dem sie sich orientieren kann. Ob Tutsi sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.


Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Tutsi ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke
eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

Lebenslichter 03.07.2020, 18.54 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Dagir



Jeder neue Tag ist eine Chance

 auf ein besseres Leben. 


DAGIR kam im Februar 2018 ins Shelter Kozhuhovo. Damals wurde er mit verletzten Hinterbeinen in der Gegend von Novokosino gefunden. Man vermutete, dass er zuvor ein Zuhause hatte.

Seit 2 Jahren lebt Dagir nun schon im Shelter und seine Betreuer sind zu seiner "Ersatz-Familie" geworden. Er freut sich sehr, wenn sie zu Besuch kommen, ihn streicheln, mit ihm spielen oder ihn einfach in den Auslauf lassen. Dort rennt und tobt er mit seinen Artgenossen. Dagir mag andere Hunde, und auch dort weiß er, wie er sich richtig verhalten muss. Er geht Ärger aus dem Weg und ist einfach nur freundlich zu allen. Selbst die älteren Hunde fühlen sich durch Dagir animiert zum Spielen und Laufen.


Dagir hat sich bis vor kurzem noch den Zwinger mit einer Hündin geteilt. Diese wurde jedoch krank und musste auf die Krankenstation wechseln. Für Dagir war dieses Erlebnis sehr schlimm, denn er litt unheimlich unter dem Verlust – so sehr, dass er sich die Pfoten an der Zwingertüre verletzt hatte, als er versuchte, diese zu öffnern. Dagir wechselte darauf den Zwinger und kam bei einem älteren Rüden unter. Er hat sich schnell dort eingelebt und zwischen den beiden entstand eine Freundschaft.

Der hübsche Rüde ist sehr sozial und würde sich über eine eigene und richtige Familie, die entsprechend Zeit für ihn haben, sehr freuen. Ein lieber und verträglicher Ersthund wäre für Dagir auch kein Problem und würde ihm sicherlich bei der Eingewöhnung sehr helfen. Schön wäre es, wenn sich für den hübschen und aktiven Rüden auch ebenso aktive Menschen melden würden.

Dagir reist geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland. Genau wie für alle anderen Hunde in unserer Vermittlung, suchen wir auch hier, ausschließlich nach einer Endstelle.

Weitere Informationen dazu finden sie hier:https://tierschutz-miteinander.de/project/pflegestellen/

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Yvonn Phillips
eMail:
y.phillips@tierschutz-miteinander.de
Tel.: 02822-7159818
Mobil: 01578-7030172

Lebenslichter 01.07.2020, 19.06 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Jenny



Das Leid bringt die stärksten Seelen hervor...die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersät..

In einigen Momenten sieht Jenny aus als würde sie lächeln, ganz zart, ganz schüchtern. Es verleiht ihrem Gesicht so ein Strahlen. An Jennys Gesicht bleibt der Blick hängen, unweigerlich. Was ist dieser zarten Hündin nur geschehen?

JENNY wurde im September 2015 geboren und kam als Welpe ins russische Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Sie war sehr verängstigt und verstand die Welt nicht mehr. Nichts war mehr so wie es einmal war. Die Betreuer bemerkten, dass Jenny ein Problem mit ihrer Haut hatte. Immer wieder traten entzündete Stellen im Gesicht und an den Ohren auf. Tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass Jenny an einer Vaskulitis litt. Jenny wurde daraufhin gründlich behandelt, und heute zeugen nur noch die Narben von dieser schweren Zeit, die Jenny so tapfer durchgestanden hat.

Jenny hat durch die notwendigen Fahrten im Auto zur Klinik das Autofahren schätzen gelernt. Auch das Tragen eines Geschirrs und das Gehen an der Leine hat sie hier gelernt. Das Ganze war sicher auch eine willkommene Abwechslung vom Shelter-Alltag. Denn Abwechslung ist hier Mangelware. Nur einmal in der Woche, wenn die freiwilligen Betreuer zu den Hunden kommen, kommt für eine Stunde etwas Spaß und Abwechslung in das Leben der Hunde. Doch die Zeit ist immer zu kurz, und dann heißt es wieder warten bis nächste Woche.

Trotz aller Widrigkeiten hat Jenny gelernt Vertrauen zu den Menschen zu haben. Zwar ist sie anfänglich etwas schüchtern, aber das gibt sich mit etwas Geduld. Dann taut Jenny auf und schaut mit ihrem leisen Lächeln und wunderschönen Augen und genießt es, beachtet zu werden. 


Wir wünschen uns für diese besondere Hündin besondere Menschen, die Jennys Narben nicht abschrecken, sondern die ihr ins Herz schauen und die Narben als Teil ihrer Lebensgeschichte akzeptieren. 

Wir suchen für Jenny einen Platz auf Lebenszeit bei verantwortungsvollen Menschen, die ihr Zeit geben anzukommen und die Welt außerhalb des Shelters zu entdecken. Denn Jenny kennt bisher nur dieses Leben hinter Gittern. Sie wird Zeit brauchen die Welt „draußen“ zu verstehen.

Jenny versteht sich gut mit anderen Hunden und könnte auch als Zweithund vermittelt werden. Ob sie sich allerdings mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht zuverlässig testen.

Wenn Sie von diesem süßen Lächeln genauso verzaubert sind wie wir und sich ernsthaft vorstellen können, Jenny ein neues Leben zu schenken, freut sich die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen über eine Nachricht von Ihnen. 


Mail:
b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795

Weitere Bilderfinden Sie auf unserer Homepage:
https://tierschutz-miteinander.de/project/jenny/

Infos zum Vermittlungsablauf und Transport finden Sie hier:
https://tierschutz-miteinander.de/proje…/vermittlungsablauf/

Lebenslichter 28.06.2020, 20.24 | (0/0) Kommentare | PL

War´s das?



Seit 9 langen Jahren ist Mishuta im Shelter. Dort ist er alt geworden - ohne jemals gelebt zu haben. Seine Zwingernachbarn aus dem Jahr 2011 sind schon lange nicht mehr da. Fast alle haben ein Zuhause gefunden.

Lange Jahre voller Entbehrungen und Einsamkeit liegen hinter ihm, doch aufgegeben hat Misuhta in dieser Zeit nie. Tapfer hat er die Zeit ertragen, auch wenn es bestimmt nicht einfach war. Viele heiße Sommer und viele eiskalte Winter hat er fast ausschließlich auf 3 qm zugebracht. Seine Betreuer, die er 1x in der Woche sieht, sind wohl das Einzige, worüber er sich je gefreut hat.

Seine Augen sind mittlerweile müde und strahlen eine Traurigkeit aus – fast so, als wüsste er, dass er das Shelter wohl niemals mehr verlassen wird.


Soll das sein ganzes Leben gewesen sein?

Mishuta ist ein bescheidener und zurückhaltender Rüde. Obwohl die Streicheleinheiten sehr beschränkt sind, wartet er in 2. Reihe darauf, dass eine Hand auch ihn erreicht. Er geht jedem Streit mit anderen Hunden aus dem Weg und schaut ihnen lieber aus einiger Entfernung zu.

Bei Fremden ist Mishuta am Anfang vorsichtig – wer will es ihm verdenken, hat er doch so gut wie keinen Kontakt, kennt er doch nichts außer eine Welt hinter Gitterstäben.

Seine Chancen noch einmal ein eigenes Zuhause zu finden, stehen nicht sonderlich gut – er ist nur einer von 3.000 Hunden und dazu noch alt und schwarz.

Doch wir hoffen darauf, dass wir hier für Mishuta ein Zuhause finden. Er soll nicht seine restliche Zeit eingesperrt warten müssen, um dann irgendwann den letzten Weg allein zu gehen.

Unser Wunsch für Mishuta ist eine liebe, ruhige Familie, die ihm die Chance seines Lebens ermöglicht. Menschen, die ihn mit Geduld und Verständnis in eine ihm unbekannte Welt führen, die ihn in Ruhe ankommen lassen und sein Leben so schön wie möglich machen.

Mishuta ist geimpft, gechipt und kastriert. Wir wissen, dass es nicht einfach wird, Menschen für einen alten, schwarzen Hund zu finden. Jedoch ist es die einzige Chance, die Mishuta hat.

Bei ernsthaftem Interesse freut sich Mishutas Vermittlerin Claudia Peters auf Ihre Nachricht.

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350
Mobil: 0160-93286787

Lebenslichter 19.06.2020, 19.27 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Stepa - und auf einmal leuchtet es hell!

EIN TRAUM WIRD WAHR!

Soeben bekam ich die Nachricht,

dass STEPA reserviert ist und sobald wieder Flüge von Moskau nach Deutschland stattfinden,

in sein neues Für-Immer-Zuhause reisen darf.

DANKE, LIEBER GOTT!



Es gibt Hunde, da fällt es schwer, die richtigen Worte zu finden, um sie vorzustellen.
Es sind Hunde wie Stepa  – sie berühren zutiefst, lassen einen verzweifeln und motivieren gleichzeitig.
Motivieren? Sie fragen sich vielleicht, warum?

Ganz einfach: Diese Hunde fügen sich in ein Schicksal, an dem so mancher Mensch schon längst verzweifelt wäre. Ohne zu klagen und zu jammern, akzeptieren sie ihr Los. Nur wer genau hinschaut, wer ihnen in die Augen blickt, kann leise erahnen, wie schwer ihnen dieses von Menschen aufgezwungene Leben fällt. Damit motivieren sie uns, weiter zu machen und nicht nachzulassen in dem Bemühen, für sie ein schönes Zuhause zu finden.

Genau so ein Hund ist Stepa.

Als er ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau gebracht wurde, war er geschätzt 4 Jahre alt. Seitdem sind 11 Jahre vergangen. 11 Jahre, in denen er Sommer wie Winter in einen winzigen Außenzwinger gesperrt war. 24 Stunden am Tag, 6 Tage pro Woche.

Nur ein einziger Tag wurde zu einem Highlight für ihn- es ist der Tag, an dem die ehrenamtlichen Betreuer ins Shelter kommen, um den Hunden wenigstens eine Stunde Freilauf zu ermöglichen. Mit Glück gibt es dann auch mal leckeres Dosenfutter als kleine Abwechslung zum minderwertigen, geschmacklosen Trockenfutter.

Stepa hat all die Jahre tapfer durchgehalten – es blieb ihm gar nichts anderes übrig. Er sah seine Hundefreunde gehen – der alte Fantik ist gestorben, Freundin Grushenka hatte das große Glück, ein schönes Zuhause in Deutschland zu finden. Stepa ist immer zurück geblieben – niemand hat sich je für diesen bescheidenen und ruhigen , inzwischen sehr alten Hund interessiert.

So wartet er noch immer…


Schaut man seine Bilder an und sieht man seine Blicke, trifft es einen mitten ins Herz. Wieviel Traurigkeit und Verzweiflung sieht man in seinen Augen… und auch Unsicherheit. Obwohl Stepa keinerlei Probleme mit seinen Artgenossen hat, macht ihm die Masse an Hunden im Shelter mehr und mehr zu schaffen. Er hat ihnen in seinem Alter auch einfach nichts mehr entgegen zu setzen. So sucht er im Freilauf immer die Nähe seiner Betreuer und versucht teilweise, sich hinter ihnen ein wenig unsichtbar zu machen.

Stepas Betreuer beschreiben den alten Herrn als ruhig und bescheiden. Nie drängt er sich auf oder in den Vordergrund. Schüchtern sitzt er da und wartet geduldig, bis er an der Reihe ist. Still bleibt er dann sitzen, bewegt sich keinen Zentimeter zur Seite – es könnte den Moment sonst zerstören. Den einzigen Moment in dem er sich wirklich sicher und beschützt fühlen darf.

Für uns ist dieser alte Hundeopa ein Notfall, der mehr als dringend ein Zuhause bei lieben Menschen braucht. Er muss heraus aus dem Shelter, aus dem Lärm, dem Dreck und dem trostlosen Shelteralltag, der nicht mehr für ihn bereit hält, als das Warten auf den einen Tag in der Woche.

Stepa läuft die Zeit davon…


Und wir sind verzweifelt, denn bedingt durch die Pandemie kann es noch dauern, bis wir ihn dort endlich herausholen können. Zudem braucht es ja auch ein Zuhause für ihn…

Wir suchen für Stepa liebe Menschen mit viel Herz für alte Hunde, mit Geduld und Empathie. Menschen, die dieser alten Socke Zeit lassen, sich an ein eigenes Körbchen zu gewöhnen. Menschen, die Stepa einfach noch einmal ein lebenswertes Hundeleben ermöglichen. 

Und ja: Menschen, die mit uns auf den Tag warten, an dem endlich wieder ein Transport nach Deutschland möglich sein wird und Stepa dann mit offenen Armen bei sich willkommen heißen.

Stepa ist geimpft, gechipt und kastriert. Er läuft gut an der Leine und ist verträglich mit Artgenossen. Sein neues Zuhause sollte etwas ruhiger und ebenerdig gelegen sein. Schön wäre ein Haus mit eingezäuntem Garten im ländlichen Bereich.

Wir wünschen uns so sehr, dass Stepa einmal in seinem Leben Gras unter den Pfoten spüren und entspannt in der Sonne träumen darf.
Bitte gebt ihm eine Chance.

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unserer Team-Kollegin Stefanie Söchtig: 

eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

Tel: 05371-687266
Mobil: 0176-24615694

Lebenslichter 15.06.2020, 18.25 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung, 

welche meinen persönlichen 

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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