Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

IRKA
Hündin
geb. ca. 2013
geimpft, gechipt, kastriert
sehr menschenbezogen
Vermittlung als Einzelhund/ohne andere Tiere
Vermittlung nur auf Endstelle
im Tierheim Russland
Die Hündin IRKA wurde irgendwann 2013 geboren und sie führte ein Leben als Straßenhund.
Auf einem Friedhof fand sie einen Platz für sich. Wie so oft bei Straßenhunden bekam sie bereits als junge Hündin Welpen, die sie naturgemäß so gut es ging, versteckte und versorgte. Der Unterschlupf war ein Wasserrohr auf dem Friedhofsgelände. Irgendwann setzte allerdings Starkregen ein und alle Welpen bis auf einer ertranken in dem Wasserrohr. Irka versuchte noch ihre Welpen in Sicherheit zu bringen, schaffte es aber nicht. Tierliebe Menschen haben Irka und den einen Welpen geborgen und sie in das russische Shelter"„Kozhuhovo" gebracht. Leider überlebte der Welpe diesen Tag trotz aller Hilfsmaßnahmen nicht!
Da Irka schon
eine Zeitlang auf dem Gelände lebte, entschloss man sich dazu, die Hündin zu
kastrieren, sie mit einer Ohrmarke zu versehen und sie wieder an ihren
gewohnten Platz zu bringen. In der Nähe war ein Blumenladen, dessen Angestellte
immer wieder mal nach Irka schauten, denn die Geschichte von Irka macht viele
Menschen sehr betroffen.
Nach ca. einer Woche fanden die Menschen Irka schwerverletzt auf dem Gelände vor. Ihr war mit einem Messer ein langer und tiefer Schnitt im Nacken zugefügt worden. Somit war die einzige Chance erneut das Shelter „Kozhuhovo“. Dort wurde sie selbstverständlich aufgenommen und gesund gepflegt…. Allerdings wollte man nicht noch einmal das Risiko eingehen, sie erneut an ihren Platz zu bringen. Und damit schlossen sich die Tore hinter Irka. Das war im Jahr 2016.
Seit diesem Tag ist Irka eine von Vielen, die darauf hoffen, noch einmal
ein Leben zu bekommen. Ein Leben, das gelebt werden kann. Diese Hündin liebt
Menschen und man kann sich kaum vorstellen, wie unbändig sie sich freut, wenn
sie ein klein wenig Aufmerksamkeit erhält.
Diese Aufmerksamkeit findet für sie sehr selten statt und das macht es
für die menschenbezogene Hündin nicht einfacher. Das Warten auf die kleinen
Momente, die sie aufsaugt wie ein Schwamm. Hinzu kommt, dass Irka andere Hunde
nicht unbedingt gut findet und sie daher auch nicht gemeinsam mit Hundefreunden
in den Auslauf kann.
Ihr Leben beschränkt sich auf die wenige Zeit, die die Betreuer
erübrigen können. In einem Shelter mit fast 3000 Hunden kann sich jeder
vorstellen, wieviel Zeit übrig bleibt von einem Tag.

Wir wissen, dass es nicht einfach ist, eine Hündin zu vermitteln, die
sich nicht mit anderen Hunden versteht, aber wir hoffen auf den sogenannten 6er
im Lotto. Trotz ihrer traurigen Geschichte liebt sie die Menschen und möchte in
deren Nähe sein.
Wir wünschen uns von Herzen, dass Irka das Shelter noch einmal verlassen
kann und beweisen darf, dass sie eine tolle Hündin mit einem riesengroßen Herz
ist. Sie ist nicht böse, sie ist einfach Sie und sie benötigt nichts
mehr als einen Freund, der sie zu sich holt. Vielleicht gibt es hier einen
Menschen, der ruhig wohnt und dessen Nachbarn nicht alle Hunde haben… einfach
ein wenig Platz für Irka.
Die einzige Chance für Irka wird die sein, dass wir genau diesen
Menschen finden… die berühmte Nadel im Heuhaufen…..
IRKA wird ausschließlich auf Endstelle vermittelt.
Bei ernsthaftem Interesse würden sich die zuständigen Vermittlerinnen über eine Anfrage freuen.
Liebe Irka…. Wir wissen nicht, was Du alles erleben und erdulden musstest. Wir wissen aber, dass Du eine Hündin bist, die Menschen ganz toll findet, obwohl Dir Menschen Gewalt angetan haben. Das kann nur ein Hundeherz!! Wir machen uns auf die Suche für Dich…
Lebenslichter 28.09.2024, 19.18 | (0/0) Kommentare | PL

PUSHOK
Rüde
geb. etwa November 2013
50/55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
streichelnde Hände auf Lebenszeit gesucht
Sie fragen (völlig zu Recht), warum ein so niedlicher, fluffiger Vierbeiner wie Pushok auch nach Jahren immer noch kein Zuhause gefunden hat? Nun ja, es sind einfach zu viele auf der Suche, und die freiwilligen Helfer können nicht jeden der neu Eingelieferten immer sofort präsentieren. Obendrein fehlt es an guten Geistern: Auf rund dreitausend Fellnasen kommen nur etwa einhundert Betreuer. Da dauert es oft lange, bis die Hunde überhaupt auffallen und gesehen werden, und viele schaffen es nie.
Dabei ist
Pushok ein überaus freundlicher und sehr geselliger Bursche, der die Menschen
liebt und ihre Nähe sucht, wann immer sich ihm die Gelegenheit dazu bietet.
Dann wirft er sich vor ihnen auf den Rücken und fordert sie auf - mit einem
Blick, der auch noch die letzten Eisberge zum Schmelzen bringen könnte – ihm
die Brust und den Bauch zu kraulen.
Der niedliche
Rüde fristet schon seit dem November 2016 sein Dasein in dem unüberschaubaren
Hundegefängnis. Über sein früheres Leben wissen wir leider nichts; jedoch so
freundlich und zutraulich, wie er sich den Betreuern gegenüber verhält, muss er
wohl zu jemandem gehört und ein Zuhause gehabt haben.

Das Shelter
ist aufgeteilt in vier Sektoren, von A bis D. Zu jedem der Sektoren gehört ein
eingezäunter Auslauf, in dem sich die Hunde einmal in der Woche für ein
Stündchen austoben, miteinander spielen und mit viel Glück – denn der Andrang
ist groß – von den Betreuern ein paar Streicheleinheiten abholen können.
Pushok, dessen Zwinger im Sektor B liegt, kommt mit allen seinen Artgenossen
wunderbar aus. Sein bester Freund ist Chernos; mit ihm und zwei weiteren
Schicksalsgefährten teilt sich Pushok den kleinen Außenzwinger.
Aber das Größte ist es für den anhänglichen Rüden, wenn er sich in der Nähe der Betreuer aufhalten darf. Besonders glücklich ist er, wenn sie ihm hin und wieder einige mitgebrachte Leckerlis zustecken; eine willkommene Abwechslung zu dem schrecklichen Shelterfutter, das weder schmeckt, noch sättigt. Durch die fehlenden Nährstoffe hat Pushok, wie viel andere Hunde auch, mit den Jahren fast alle seine Zähne verloren, was das Kauen des faden Trockenfutters für ihn immer schwieriger macht.

Wovon mag Pushok träumen, wenn es nachts stockdunkel und totenstill im Shelter ist und er zusammengerollt in seinem kahlen Zwinger liegt? Vielleicht träumt er von einer weichen Decke oder einem bequemen Körbchen in einem schönen Zuhause bei herzensguten Menschen, die ihn verwöhnen mit köstlichem Dosenfutter, das er nur noch zu schlucken braucht und das ihn richtig satt macht – die ihm vor allen Dingen die Liebe und Geborgenheit schenken, die er seit Jahren so schmerzlich vermisst.
Über einen netten Artgenossen würde sich Pushok bestimmt freuen. Katzen dagegen sind eher nicht seine Welt - wie seine Betreuerin berichtet, fürchtet er sich vor den Stubentigern und ergreift die Flucht, wenn er ihnen begegnet.
Möchten Sie
dem niedlichen Hundemann gern seinen großen Traum erfüllen? Dann freuen wir uns
auf Ihre Nachricht. Vielen lieben Dank!

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
Lebenslichter 28.09.2024, 18.55 | (0/0) Kommentare | PL
… dann will
auch ich in die Freiheit reisen.

ELVIS
Rüde
geb. 2013
60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
verträglich mit Artgenossen
freundlich zu Menschen, anfangs ein wenig schüchtern
verspielt, liebt das Wasser
läuft brav an der Leine
Für-immer-Körbchen gesucht
Das Leben da draußen soll schön sein – sagen sie. Das Leben hier drinnen, das ist das Leben im riesigen Moskauer Tierheim Kozhuhovo. Das Leben hier drinnen, das sind ungefähr 3000 Hunde, die alles so gern ein eigenes Zuhause hätten. Das Leben hier drinnen ist langweilig und kalt, geprägt von Entbehrung und Einsamkeit.
ELVIS kennt
nur dieses Leben, denn wie sein Bruder Charlie, ist er seit dem Welpenalter in
dem monströsen Shelter Kozhuhovo bei Moskau eingesperrt. Der Dritte im Bunde,
Jimmy, durfte im Dezember 2014 in sein eigenes Zuhause reisen. So nahe liegen
Glück und Unglück oft beieinander.
Elvis und Charlie blieben zusammen, leben all die langen Jahre nun im selben Zwinger und geben sich gegenseitig Halt und Kraft. Während sie aufwuchsen, waren die Brüder spindeldürr und immer hungrig.

Wenn die
freiwilligen Helfer für die Hunde ins Shelter kommen, sie für diese eine
goldene Stunde in den Auslauf lassen, mit ihnen Gassi gehen, dann lebt Elvis
auf. Er liebt es, im Sommer zu planschen, er liebt den Sand in dem er sich eine
„krümelige“ Nase buddelt, und im Winter tollt er mit Vergnügen im Schnee. Elvis
läuft auch gut an der Leine und geht sehr gern gemeinsam mit Charlie im
Shelterbereich spazieren. Nach einer kurzen Stunde ist die Seligkeit jedoch
schon vorbei. Dann heißt es, wieder eine ganze Woche lang warten auf den
nächsten Besuch der Betreuer.
Von ihrem Wesen her sind sich die Brüder sehr ähnlich, sie haben sich ihre verspielte Art bewahrt und kommen sehr gut mit den anderen Hunden im Auslauf aus. Mit Menschen ist Elvis jedoch anfangs etwas scheuer als sein Bruder Charlie. Ein Leben außerhalb des Shelters kennt er noch nicht, aber wir hoffen dass seine große Chance bald kommt.
So wie für seinen Bruder Charlie - denn dieser hatte das große Glück, von lieben Menschen gesehen zu werden und wird schon bald in sein Zuhause reisen, und Elvis bleibt allein zurück. Wie wird er das wohl verkraften, zumal der Umzug des Shelters immer näher rückt? Die Bauarbeiten haben begonnen, weit außerhalb Moskaus. Die nächste Bushaltestelle befindet sich vier Kilometer weit entfernt, zwei Busse pro Tag fahren überhaupt aus Richtung Moskau dorthin.
Wir haben ein erstes Bild gesehen: Gebaut wird alles mit Ziegelsteinen; das bedeutet, viele der Hunde werden dort in den eisigen russischen Wintern erfrieren. Aber wir kämpfen weiter - um die Verlegung des Shelters an einen anderen, für Freiwillige und Besucher erreichbaren Ort und für jeden einzelnen Hund, den wir vorstellen.
Es ist ein
Kampf gegen die Zeit und gegen das Vergessen in einer Zeit, in der die Augen
nicht mehr wirklich auf Tierschutzhunde in Russland gerichtet sind und Menschen
sogar beschimpft werden, wenn sie einen Hund von dort adoptieren. Dabei kann
niemand weniger für das, was gerade auf der Welt passiert als diese
unschuldigen Seelen.

Bisher kennt Elvis nur den eisigkalten russischen
Winter, die teils unerträglich heißen Sommer, das minderwertige Futter, welches
nicht wirklich satt macht, den harten Holzboden des Zwingers, ewige Langeweile
und Warten. Noch erträgt er all das, er weiß es ja auch nicht besser.
Wir wünschen uns, dass Elvis die Chance auf ein anderes, ein richtiges Leben erhält. Er soll nach all den vergeudeten Jahren sein eigenes Zuhause finden, bei Menschen, die ihm mit Ruhe und Geduld all das zeigen, was er bisher noch nicht kennenlernen durfte. Wir wollen uns nicht vorstellen müssen, dass Elvis eines Tages alt, einsam und allein von dieser Welt geht und all die Jahre umsonst auf dieses kleine Stück vom Glück gewartet hat.
Die Vorstellung, dass Elvis glücklich über Wiesen rennt, in Bächen und Seen badet und endlich die Freiheit unter seinen Pfoten spürt, lässt uns für ihn hoffen. Wir sind uns sicher, da draußen – irgendwo – gibt es diesen passenden Menschen für Elvis, diese eine Familie. Elvis ist mehr als bereit für sie!
Vielen lieben
Dank.

Elvis ist im Frühjahr 2013 geboren, hat ca. 60cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.
Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos". Für Elvis suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
eMail: Ulrike.worringer@procanes.org
Lebenslichter 27.09.2024, 20.25 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn du plötzlich aufwachst und dein Albtraum ist Realität geworden – ja, dann findest du dich im Leben von JULIA wieder.
Für Julia begann ihr ganz persönlicher Albtraum irgendwann im Jahr 2016, als sie von ihren Menschen ins Shelter Kozhuhovo abgeschoben wurde. Wir wissen nicht, weshalb sie dahin gebracht wurde, wir wissen nur: Sie ist immer noch dort.
Die Anfangszeit im Shelter war für Julia sehr sehr schwer, denn sie verstand nicht die Welt nicht mehr. Alles war laut, eng und schmutzig und dann diese vielen Hunde mit ihrem Gebell um sie herum. Nicht nur, dass sie plötzlich in einem engen Zwinger leben musste, machte ihr zu schaffen - auch dass die Hoffnung, wieder abgeholt zu werden, mit jeden Tag mehr und mehr schwand.
Mittlerweile kennt Julia den Ablauf im Shelter ganz genau. Sie weiß, wann die Arbeiter das Futter bringen, wann sie sich ducken muss, um Schlägen oder Fußtritten auszuweichen und wann die Betreuer ins Shelter kommen, um sie einmal pro Woche für eine kurze, selige Stunde in den Auslauf zu führen.
Doch heute man
merkt es Julia an, dass das Shelter nicht ihr Zuhause ist und auch niemals
wirklich sein wird. Immer wieder aufs Neue steht sie dort am rostigen Gitter
und hält Ausschau nach einem Menschen, der sie nach Hause holen möchte. Aber
sie schaut vergebens, denn in all der Zeit, die sie nun schon im Shelter lebt,
kam nicht eine Menschenseele für Julia.

Julia versucht dennoch, das Beste aus ihrer Situation zu machen, Sie freut sich über die - wenn auch viel zu seltenen - Besuche der Betreuer und die Aufmerksamkeit, die ihr dann zuteil wird. Ein kurzer Moment in der Woche, der sie hoffen lässt und ihr das Gefühl gibt, nicht ganz in Vergessenheit geraten zu sein.
Sie ist stets freundlich, lieb und hört auf die russischen Kommandos der Betreuer. Selbst das Laufen an der Leine macht sie prima mit und hilft bei der Erziehung der jüngeren Hunde im Shelter. Legen diese im Auslauf ihr Rüpelverhalten an den Tag oder werden zu wild, knurrt sie kurz und die jungen Hunde wissen – jetzt ist Schluss.
Seit über fünf Jahren wartet Julia nun schon in Russland auf ein neues, liebevolles Zuhause mit Menschen, die ihr treu bleiben und sie nicht wieder hergeben. Doch irgendwie will es dort nicht so recht klappen. Zu groß, zu schwarz, zu alt, es ist leider immer dasselbe traurige Lied. Daher hoffen wir, dass Julia nun hier in Deutschland ihre passende Familie oder den richtigen Menschen fürs Leben findet.
Für Julia suchen wir liebe und noch aktive Menschen, die ihr nicht nur einen warmen und sicheren Platz schenken möchten, sondern auch mit ihr an ihrem Übergewicht arbeiten. Durch die Trauer hat Julia ziemlich viel minderwertiges Trockenfutter gefressen und viel zu wenig Bewegung gehabt. Sie braucht wirklich ein Zuhause mit Menschen, die für sie die Sonne wieder scheinen lassen.

Julia ist bereits kastriert, gechipt, geimpft und wird ausschließlich auf eine Endstelle vermittelt.
Möchten Sie Julia aus ihrem Albtraum wecken und für sie die Sonne scheinen lassen? Dann melden Sie sich doch bitte bei uns, Julia und ihre Vermittlerin freuen sich auf Sie.
Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen.
Lebenslichter 27.09.2024, 20.12 | (0/0) Kommentare | PL

PAUL
Rüde
geb. 2013
58 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
liebt die Menschen sehr
gut verträglich mit seinen Artgenossen
läuft äußerst brav an der Leine
neues Für-immer-Zuhause ersehnt!
Plötzlich alles verloren, und doch ist da die Hoffnung auf ein neues Glück!
Wir haben nur eine vage Vorstellung davon, was das Shelterleben für all die dort eingesperrten Hunde bedeutet. Was es jedoch für einen alten Hund bedeuten muss, der sein Leben lang einen Menschen und ein schönes Zuhause hatte, scheint uns unvorstellbar.
Wie traurig,
wie verzweifelt musst Du, lieber Paul, gewesen sein, als Du im vergangenen Jahr
nach dem Tode Deines Herrchens ins Shelter Kozhuhovo in Moskau kamst. Viele
Jahre wurdest Du geliebt und warst Deinem Menschen wichtig. Dann – von einem
Tag auf den anderen – verlorst Du er alles, was Dir bisher Halt gegeben hat.

Wenigstens gibt es einen Lichtblick: Du hast in Alexey einen freiwilligen Betreuer gefunden, der sich jedes Wochenende um Dich kümmert. Alexey geht mit Dir im Shelter spazieren, Seite an Seite geht Ihr dann. Du läufst perfekt an der Leine, Du ziehst oder zerrst nicht und wartest geduldig auf Alexey, wenn dieser einmal stehen bleibt. In diesen Momenten bist Du ein glücklicher Hund. Dann träumst Du Dich zurück in Dein altes Leben, in welchem Du jemandem viel bedeutet hast.
Viel zu schnell folgt jedoch, was im Shelter unvermeidlich ist: Der Spaziergang endet und Du musst zurück in Deinen engen, kargen Zwinger. Betrachtet man Dich im Film, dann sieht man einen sehr zögerlichen Paul. Du möchtest nicht dorthin zurück; der ungemütliche Zwinger, das ist nicht Dein Zuhause. Am liebsten möchtest Du bei Alexey bleiben, und ihm bricht es das Herz, dass er Dich nicht mitnehmen kann.

Damit Paul doch noch einmal glücklich wird, suchen wir für ihn ein neues Zuhause. In Russland hat er keine Chance, ein solches zu finden. Dort adoptiert niemand einen großen und alten Hund, auch wenn dieser einen wunderbaren Charakter hat. Deswegen machen wir uns nun hier für ihn auf die Suche.
Möchten vielleicht Sie dafür sorgen, dass Paul, nach dem Verlust seines geliebten Menschen endlich wieder glücklich sein darf? Dann melden Sie sich bitte schnell bei uns. Vielen lieben Dank!
Die
Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein „Pro Canes et
Equos“.

Hier finden Sie verschiedene Videos die Paul beim Gassigehen im Shelter mit Alexey zeigen:
Paul beim Gassi mit Alexey:
Ein weiterer Film mit Paul beim Gassi mit Alexey:
Paul muss wieder zurück in seinen Zwinger:
Vermittlerkontakt/Fragen:
Ulrike Worringer
Tel.: 0171-1817071
E-Mail:Ulrike.Worringer@T-Online.de
Lebenslichter 26.09.2024, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

BUN
Bun – auch er hat nur dieses eine
Leben!
Anfang 2018 schlossen sich die Tore
des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter Bun. Seine Betreuer
vermuten, dass er mal ein Zuhause gehabt hat.
Buns Leben ist seitdem nicht mehr
so wie es vorher war. Seine ihm bekannte Welt ist weg – einfach verschwunden -
und seine jetzige kleine Welt liegt in Scherben vor ihm. All das was er möchte
und braucht, gibt es für ihn nicht mehr.
Spaziergänge, kleine Spiele mit
seinen Hundefreunden sind so gut wie ausgeschlossen. Eine warme Decke für ihn
unerreichbar, streichelnde Hände so gut wie nicht vorhanden. Gras unter den
Pfoten spüren - eigentlich undenkbar. Liebe - meilenweit entfernt.
Sein jetziges Leben ist trostlos,
einsam und eigentlich ohne Hoffnung. Seine Betreuer versuchen alles, um ihm ein
wenig Freude und Liebe zu geben. Einmal in der Woche holen sie ihn aus seinem
Alltag und der Einsamkeit. Diese eine Stunde ist für Bun so wertvoll…. eine
Stunde die Einsamkeit aus dem Leben ausschließen und genießen.
Für ihn muss es schlimm sein, wenn
er dann wieder in seinen Zwinger soll. Es scheint als wüsste er, dass er wieder
7 volle Tage auf ein kleines bisschen Leben warten muss. Die gesamte Woche
zeigt ihm mit voller Wucht, was das Leben für ihn bereit hält… NICHTS! Es muss
ihm vorkommen wie eine Ewigkeit.

Seine Betreuer haben ihn mit
Hoffnung auf Vermittlung auf eine Tierschutzveranstaltung mitgenommen. Leider
ohne Erfolg. Niemand wollte Bun ein Zuhause geben. Und so musste Bun nach
einem Tag außerhalb des Shelters wieder zurück. Ein kurzer Hauch von Leben,
doch dann schlossen sich die großen eisernen Tore erneut hinter ihm.
Bereits im Juni 2018 haben wir Bun
in unsere Vermittlung aufgenommen, doch auch wir haben bisher kein Zuhause für
gefunden. Und daher versuchen wir es wieder, denn für einen jungen, aktiven
Hund ist dieses Leben schwer zu ertragen. Dieses ständige NICHTS wird ihn
irgendwann verändern. Es braucht oft nicht viel, allen Lebensmut zu zerstören.
Wir suchen für Bun eine liebe,
zuverlässige und verantwortungsbewusste Familie, die die Scherben seines Lebens
wieder zusammenfügt. Er soll gar nicht erst das spüren müssen, was so viele von
den Hunden dort schon so schrecklich lange kennen. Wir würden uns von Herzen
wünschen, dass Bun dort nicht zum Senior werden muss!
Bun wird wie all unsere Hunde nur
auf eine Endstelle vermittelt.
Sollte jemand sein Herz an den hübschen Bun verlieren,
würden sich seine zuständigen Vermittlerinnen sehr über eine Anfrage
freuen.
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos
Lieber Bun, wir wissen, dass Dein Leben nicht das ist, was Du Dir wünschst und wir versprechen Dir, dass wir versuchen, das zu ändern…. Wir versuchen den einen Menschen zu finden, der bereit ist, die Welt wieder zu Deiner Welt zu machen! Denn auch Du hast nur dieses EINE Leben!
Lebenslichter 25.09.2024, 16.18 | (0/0) Kommentare | PL
BRONKS
Bronks war noch ein kleiner Welpe, als er 2015 ins Shelter
Kozuhovo kam. Und im Shelter lebt er noch heute. Mittlerweile ist Bronks
allerdings zu einem ausgewachsenen Rüden geworden, der in seinem Leben noch
nichts anderes kennen lernen durfte, als die Trostlosigkeit des Zwingeralltags.
Einmal die Woche geht es für eine
Stunde in ein kleines, anderes Leben. Ein kleines bisschen Freiheit im Auslauf
des Sektors. Ein kleines bisschen Nähe zu seinen Menschen.

Seine Betreuer versuchen wirklich
alles, dass Bronks ein Leben außerhalb der Sheltermauern kennenlernen darf. Ein
Leben bei seiner eigenen Familie. Aber bisher ist in Russland niemand für
Bronks gekommen. Noch niemand wollte ihm die Welt zeigen.
Auch nahmen seine Betreuer ihn mit
zu einer Hundeausstellung in Moskau. Hierhin ist Bronks mit dem Auto gefahren,
was er sehr gut gemacht hat. Auf der Ausstellung hat er sich von seiner besten
Seite gezeigt, aber genützt hat es ihm nichts. Nach dem kurzen Moment in
einer anderen Welt ging es wieder in seinen kleinen Zwinger.

Dabei wäre Bronks bereit für seine
eigene Familie. Er ist gern in der Nähe der Menschen. Ist verträglich mit
seinen Artgenossen und wäre bestimmt ein toller Begleiter um die Welt zu
erkunden. Vielleicht ja bei Ihnen? Vielleicht sehen Sie in Bronks genau den
Begleiter, der ihr Leben bereichert. Ein treuer Kamerad, der noch so viel von
der Welt sehen möchte, der so gerne an Ihrer Seite sein würde.
Bronks ist ein ca. 50 cm großer (Schulterhöhe) Mischlingsrüde, der Mitte 2015 geboren wurde. Er ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald in sein „Für-immer-Zuhause“ reisen. Bronks geht gut an der Leine, kann hier aber bestimmt noch ein wenig lernen. Dem Menschen gegenüber ist Bronks freundlich und aufgeschlossen, genießt die Nähe und Zuneigung. Mit den anderen Hunden im Shelter ist Bronks verträglich, spielt auch mit ihnen. Daher dürfte in Bronks neuem Zuhause gerne schon ein Ersthund leben. Ob Bronks sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Kinder im neuen Zuhause wären sicherlich kein Problem, allerdings sollten diese schon etwas größer sein.

Bitte haben Sie auch Verständnis
dafür, dass wir für Bronks ausschließlich eine Endstelle suchen.
Bei ernsthaftem Interesse wenden
Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!
Lebenslichter 25.09.2024, 16.04 | (0/0) Kommentare | PL

SMOKY
geb. ca. 2011
Zwingernummer: D 121
Sie rufen Dich „SMOKY“ und
Du lebst seit März 2019 im russischen Shelter Kozhuhovo. Wie Dein Leben in den
langen Jahren davor aussah, wissen wir leider nicht. Sicher hast Du viel
Schweres durchgemacht und musstest Dich mehr schlecht als recht auf der Straße
durchschlagen, denn große, schwarze Hunde wie Du sind den Menschen in Russland
unheimlich und daher nicht willkommen. Vielleicht hattest Du auch einmal ein
Zuhause, aus dem man Dich gewiesen hat, weil Du zu groß, zu alt oder einfach
langweilig wurdest.
Die Zeit, die Du bisher im Shelter zugebracht hast, gehört wohl zu den traurigsten Abschnitten Deines Lebens – und noch ist kein Ende in Sicht. Mit ungefähr 3.000 Leidensgenossen teilst Du ein Los, das für uns hierzulande unvorstellbar ist. 7 Tage in der Woche sitzt Du in einem engen Außenzwinger mit einer Holzhütte, die Dir und Deinen 2 bis 3 Gefährten ein wenig Schutz bieten soll.

Nachdem Du inzwischen den zweiten
Winter in diesem Shelter zubringen musstest, wirst Du leider schon erkannt
haben, wie überlebenswichtig diese winzige Hütte für euch ist. Denn russischer
Winter bedeutet bitterkalte Nächte, Schnee und Eis. Das Wasser im Eimer
gefriert und wie alle anderen musst auch Du Schnee fressen, um Deinen Durst zu
stillen. In den frostigen Nächten sucht Ihr gegenseitig Eure Nähe, denn Ihr
seid füreinander die einzige Wärmequelle. Nur, wenn Ihr riesengroßes Glück habt
und die Arbeiter sich erbarmen, findet ihr etwas Stroh in Eurer Hütte vor.
Selbst die Tage im Winter sind
gnadenlos – besonders, wenn sich wie im vergangenen die Schneemassen meterhoch
türmen und den Zugang zu den Zwingern versperren, so dass Ihr nicht einmal
gefüttert werden – geschweige denn Euch im Auslauf zumindest etwas Bewegung
verschaffen könnt.
So bist Du hinter den rostigen Gittern praktisch zum immerwährenden Stillstand verdammt; bis auf diese eine, gnädige Stunde in der Woche, wenn die Freiwilligen Euch besuchen kommen. Dann darfst Du Dir die steifen Beine vertreten, mit viel Glück (denn der Andrang ist riesig) ein paar Streicheleinheiten einheimsen und ein bisschen Wärme durch Deinen Körper und Deine Seele fließen lassen. Diese eine Stunde in der Woche ist das Einzige, was Dir bleibt, um die schreckliche Langeweile und Eintönigkeit zu überstehen.

Deine Betreuer beschreiben Dich als freundlichen und liebevollen Hund. Du magst Menschen und auch Artgenossen gern. Bei Fremden bist Du am Anfang etwas zurückhaltender, warum solltest Du auch jemandem auf Anhieb vertrauen? Dazu haben Dir die Menschen bisher kaum einen Grund gegeben.
Im Sommer durftest Du sogar an
einer Tierschutzveranstaltung mitten in Moskau teilnehmen und alle hofften
inständig, dass Du dort Deinen Menschen begegnen wirst. Du hast Dich
vorbildlich verhalten, fast so, als wüsstest Dugenau, was davon abhängt.
Doch leider hat niemand ein
Interesse an Dir gezeigt - bist Du doch nur ein alter, großer, schwarzer Hund,
von denen es Hunderte gibt.
Aber vielleicht finden sich hier in
Deutschland ja genau die Menschen, die Dir ins Herz schauen und deine
blütenweiße Seele unter dem pechschwarzen Fell erkennen (die Schreiberin dieser
Zeilen würde Dich auf der Stelle nehmen. Aber sie hat schon neun Fellkinder,
vier davon aus dem Shelter Kozhuhovo und darunter eine Hundedame, die Deine
Zwillingsschwester sein könnte).

Du bist bereits vollständig
geimpft, kastriert und gechipt. Somit steht Deiner Reise ins Leben nicht mehr
viel im Weg.
Lieber Smoky, vielleicht bringt mein Inserat Dir das ganz große
Glück. Ich wünsche es Dir aus vollem Herzen. Bis dahin halte bitte durch und
gib Dich nicht auf!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela
Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos (Ulrike Worringer)
Lebenslichter 24.09.2024, 20.39 | (0/0) Kommentare | PL

SMAIL
Rüde
geb. ca. 2016
50/55 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
Zwingernummer: C 51
im Shelter seit 2016
Smail kam 2016 als nur wenige
Wochen altes Hundebaby ins Shelter. Aber er war nicht allein, denn er zog
gemeinsam mit seinen drei Wurfgeschwistern ein. Wer weiß, was aus der Mutter
geworden ist? Oft sterben die Hündinnen bei der Geburt ihrer Welpen, weil sie
selbst krank und von ihrem harten, entbehrungsreichen Leben völlig entkräftet
sind. So wurden wieder einmal vier unschuldige Hundekinder von Menschen zu
einem öden Leben in Gefangenschaft verurteilt.
Mit den Jahren wuchs Smail zu einem stattlichen, jungen Rüden heran. Bis heute kennt er nichts von der Welt außer Lärm. Stress, Langeweile, Einsamkeit, brütende Hitze, beißende Kälte sowie Hunger und Durst. Er durfte noch nie weiches Gras unter seinen Pfoten spüren, denn in den Ausläufen gibt es nur Sand und Steine. Smail weiß auch nicht, wie herrlich es sich anfühlt, wenn man sich auf ausgedehnten Spaziergängen durch Wald und Flur den Wind um die Schnauze wehen lässt.

Vor allem aber kennt der
freundliche Hundemann kein eigenes Zuhause mit einem gemütlichen Hundebett,
richtig gutem Futter, Spielzeug – und besonders mit Menschen, zu denen er
gehören darf, die ihn liebhaben und immer für ihn da sind.
Wenn es einmal in der Woche mit den
Betreuern für ein Stündchen in den Freilauf geht, ist Smail ganz vorn mit
dabei. Er hat sich seine Lebensfreude bewahrt, ist immer noch verspielt wie ein
Welpe und tobt ausgelassen mit seinen Artgenossen. Er mag die kurzen
Spaziergänge durch die Zwingerreihen und läuft dabei artig an der Leine. Am
allermeisten genießt er jedoch die Streicheleinheiten, die leider aus
Zeitmangel viel zu selten für ihn abfallen.
Uns ist klar, dass wir einmal mehr
die berühmte Nadel im Heuhaufen suchen, weil immer weniger Menschen einem
gebrauchten Hund eine Heimat schenken möchten. Dabei haben sie es alle mehr als
verdient.

Smail ist ein sehr unkomplizierter
Hund. Natürlich gibt es für ihn noch jede Menge zu lernen, er kennt ja bisher
nichts vom richtigen Leben. Daher darf in seinem künftigen Zuhause gern schon
ein netter Hundekumpel leben, mit dem er spielen und von dem er sich einiges
abschauen kann.
Lieber Smail, wir wünschen Dir von Herzen, dass Deine Tage im
Shelter gezählt sein mögen und Du bald Dein Glück in einem schönen Zuhause
findest!
https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)
https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos(Ulrike Worringer)
Lebenslichter 24.09.2024, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

PAUL
Rüde
8 Jahre alt (geb. 2015)
55-60 cm Schulterhöhe
geimpft, gechipt, kastriert
gut verträglich mit seinen Artgenossen
sehr freundlich zu Menschen
kennt bisher nur das harte Shelterleben
läuft artig an der Leine
braucht nicht viel zum Glücklichsein – nur endlich ein Zuhause
Den freiwilligen Helfern blutet sicherlich oftmals das Herz angesichts eures Elends und eurer Not. Dann möchten sie ihrem Ärger, ihrer Verzweiflung am liebsten lautstark Luft machen. Aber sie müssen aufpassen, was sie sagen und jedes Wort auf die Goldwaage legen – eine unerwünschte Äußerung und man verbietet man ihnen künftig den Zutritt ins Shelter; und ohne sie wärt ihr endgültig verloren.
Du warst noch ein Welpe, als du 2015 zusammen mit deinen Schwestern ins riesige Shelter Kozhuhovo bei Moskau einziehen mussest. Heute, acht Jahre später, wartest du noch immer… du bist hinter Mauern und Gitterstäben zum Senior geworden.

Du ahnst nicht, dass es jenseits davon ein anderes, schöneres Leben gibt. Du weißt auch nicht, wie sich Schlafen in der Geborgenheit einer Familie und in einem weichen Hundebett anfühlt. Du kennst nur das Dasein im Shelter, mit seiner ganzen Härte, seinen Entbehrungen, mit Einsamkeit, Hunger und Angst.Wir fragen uns, wie es möglich ist, dass Hunde dies alles ertragen und dennoch gegenüber uns Menschen – denen ihr dieses traurige Los schließlich zu verdanken habt – freundlich und aufgeschlossen sein könnt. Ist es der instinktive Wille zu leben, zu überleben und weil es nun einmal das Einzige ist, was ihr kennt?
Anfang dieses Jahres wurde das alte Tierheim abgerissen. Waren die Zustände dort für empfindende, tierliebe Menschen schon unerträglich, so haben sie sich in der neuen Unterkunft noch einmal dramatisch verschlimmert. Ich habe darüber in einem eigenen Beutrag ausführlich berichtet.
Die ehrenamtlichen Betreuer beschreiben dich als noch immer lebhaften und verspielten Hund. Wenn ich jedoch deine Bilder anschaue, dann erkenne ich die Veränderung, besonders im Blick deiner Augen. Mir deinen inzwischen knapp zehn Jahren zählst du bereits zur älteren Generation. Nicht mehr lang, dann wirst du zum alten Eisen gehören; zu den Hunden, die sich irgendwann leise und ungesehen von dieser Welt verabschieden. Wir können nur für dich hoffen, dass es ein sanfter, schmerzloser Abschied sein wird.
Aber vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder und deine Bilder erreichen das Herz eines mitfühlenden Menschen. Sie entstanden im vergangenen Jahr noch auf dem Gelände des alten Tierheims. Dir bleibt keine Zeit mehr, auf neue zu warten, angesichts des kommenden, nasskalten Herbstes und des bevorstehenden eisigen russischen Winters, der allen Hunden zusetzt, ganz besonders aber den Senioren unter euch.
Die freiwilligen Helfer sagen, du seiest ein äußerst liebebedürftiger und anhänglicher, obendrein kluger und lernfähiger Hund, der sich nur allzu gern streicheln lässt. Sie haben auch das Laufen an der Leine mit dir geübt und du machst deine Sache schon richtig gut.
In deinem neuen Zuhause, welches wir noch vor dem Winter für dich zu finden hoffen, musst du natürlich erst Vertrauen fassen und dich an all das neue und unbekannte Schöne gewöhnen. Mit deinen Artgenossen verstehst du dich gut; vor allem die Hundedamen haben es dir angetan. Ihnen gegenüber zeigst du dich besonders entzückt und spielfreudig. Daher wäre ein nettes Hundemädel in deiner neuen Familie bestimmt eine gute Hilfe bei der Eingewöhnung; aber das ist natürlich kein Muss.

Können Sie sich unseren Paul, diesen lieben Hundemann in seinen allerbesten Jahren, als treuen Begleiter vorstellen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, herzlichen Dank!
Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein Kettenlos e.V.
Vermittlerkontakt/Fragen:
Daniela Bansche
Tel.: 05371-687266
E-Mail: d.bansche@gmail.com
Lebenslichter 24.09.2024, 20.06 | (0/0) Kommentare | PL