Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Norgen - heute nicht, morgen nicht, übermorgen ganz bestimmt!?


Norgen

Rasse: Labrador Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 60 cm

Lieber Mensch!

Hast Du manchmal Langeweile oder kommst Du viel zu selten hinaus an die frische Luft, in die schöne Natur? Fühlst Du Dich hin und wieder allein, ungesehen und ungeliebt? Hast Du gerade nicht viel zu lachen in Deinem Leben und an treuen, stets verfügbaren Freunden fehlt es auch? Dann geht es Dir genau wie mir!


Ich bin ein knapp siebenjähriger, beeindruckender  Hundemann und hause seit nunmehr fast drei Jahren in diesem schrecklichen Gefängnis. Hier gibt es nur Gitter, Beton, Schmutz und viele Hunderte hoffnungsloser Hunde. Uns bleibt nur eine winzige Chance, diesen furchtbaren Ort irgendwann lebend zu verlassen, indem wir uns von unserer besten Seite zu zeigen, wenn die Tierschützer mit den Fotoapparaten uns ein., zweimal im Jahr für ein paar Minütchen besuchen dürfen.



Sie sagen, ich sei freundlich und verträglich und kein bisschen aggresiv, aber ich wirke bekümmert und angespannt. Wen wundert das?  Ich bin bellend, mit erhobener Rute auf sie zugelaufen. Dann habe ich sie neugierig beschnuppert und mich sofort wieder beruhigt. Aber wachsam und auf der Hut bin ich in diesem unheimlichen Riesenlager eigentlich immer. Wo und bei wem ich die Jahre davor gelebt habe, weiß ich nicht; jedenfalls hat man man mir dort beigebracht, wie man manierlich an der Leine läuft. Allerdings lasse ich mich nur ungern anfassen – keine Angst, ich schnappe nicht zu, nur so recht genießen kann ich es nicht. Dafür verstehe ich mich blendend mit meinen Artgenossen. Ich teile meine Betonbox mit Annetta, und über eine nette Hundefreundin im neuen Zuhause würde ich mich echt freuen.


Vielleicht ist die Lösung für Dein und mein Problem ganz einfach: Dir fehlt ein guter Hund genauso wie mir eine gute Familie. Eine, die mich freundlich willkommen heißt und mich lehrt, das zu genießen, was ich zum täglichen Leben brauche: leckeres Fresschen, ein gemütliches Körbchen, Spaziergänge und einen Auslauf oder Ausguck im Garten, gelegentlich Gesellschaft von anderen Vierbeinern und ganz besonders Deine/Eure Liebe und Fürsorge.


Da ist noch eine Sache, die ich lieber verschweigen würde, aber es ist wohl besser, Du weißt darüber Bescheid: Ich habe Leishmaniose. Das ist so eine doofe Infektionskrankheit, die bei uns im Süden ziemlich oft vorkommt. Zwar lässt sie sich nicht heilen, aber gut behandeln und wenn du auf mich achtest, kann ich damit richtig alt werden.


Danke fürs Lesen und für Deine Hilfsbereitschaft, auch wenn Du selbst mich gerade nicht bei Dir aufnehmen kannst. Wir Hunde spüren trotzdem den guten Willen. Und wer weiß? Vielleicht hast Du ja einen Freund, der einen kennt, dessen Hund verstorben ist oder weißt jemanden, der jetzt Zeit hat in seinem Tag, dem nur noch die passende vierpfotige Begleitung fehlt. Dann wäre uns beiden geholfen!

Es grüßt, mit einem wackeren Wuff,

der Norgen

 

Tanja Roth

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0173 - 67 31 030

aus dem Ausland:
+49173 - 67 31 030

 per EMail:

Tanja.Roth@pro-canalba.eu

 https://www.pro-canalba.eu/

 https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 31.03.2026, 20.57 | (0/0) Kommentare | PL

Annius - Zuletzt ist jetzt


Annius

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 01.06.2015

Schulterhöhe: 62 cm


"Die Hoffnung stirbt zuletzt!" So sagten die netteren Menschen, die manchmal hier vorbeikommen, zu mir. Es soll wohl bedeuten, dass immer noch etwas Gutes passieren kann, auch wenn es lange dauert und man schon nicht mehr daran glaubt.

Tja, was soll ich sagen? Ich denke, zuletzt ist jetzt. Im Sommer 2020 brachte man mich hierher, an diesen trostlosen, lauten, grauenhaften Ort. Seitdem gab es nichts, rein gar nichts, das mir auch nur ein kleines bisschen Hoffnung gemacht hätte. Im vergangenen Frühjahr dann kamen Menschen zu Besuch, die sich Tierschützer nannten und zur Abwechslung wirklich ganz freundlich waren. Die haben mir Hoffnung gemacht, dass es besser werden kann, dass es da draußen noch andere tierliebe Menschen gibt, die mich hier herausholen werden.



Das ist jetzt ein Jahr her; ein weiteres, endlos langes, trauriges Jahr, und ich bin immer noch hier. Niemand hat je nach mir gefragt.


Zuletzt ist jetzt.


Vermutlich bin ich einfach zu alt, zu groß, zu dunkel, zu kaputt. Ich wirke nicht nett genug, weil ich bin keiner bin, der gleich freudig schwanzwedelnd auf jeden zugeht. Meine Erfahrungen mit den Arbeitern hier im Lager haben mich vorsichtig werden lassen, deswegen erscheine ich eher etwas mürrisch. So einen wie mich will bestimmt niemnd haben, oder doch?



Im vorigen Jahr habe ich mir mein Gefängnis noch mit zwei Hundefreundinnen geteilt, seit kurzem sitze ich in einer Einzelzelle. Weil es mir schlecht geht, ist das besser für mich, haben die vom Lager gesagt. Dass ich nicht lache! Ja, es geht mir nicht gut; ich habe fürchterliche Schmerzen, die Gelenke tun mir unfassbar weh. Das Laufen fällt mir schwerer, Hinlegen und Aufstehen sind mühsam. Auch im Liegen ist es nicht besser, denn hier gibt es keinen Korb, keine Decke, keinen Unterschlupf, nur kalten, harten Beton. Jetzt habe ich nicht einmal mehr Hundegefährten, die mich die tödliche Langeweile ein bisschen besser ertragen ließen. Ich bekomme auch keine Tabletten gegen die Schmerzen, denn dafür wird kein Geld ausgegeben, das stecken sich die, die hier das Sagen haben, lieber selbst in die Tasche. Es interessiert sie auch überhaupt nicht, wie es uns geht; und die, die es kümmert, nämlich die Tierschützer, die sind machtlos, die können nichts unternehmen, Wenn sie es doch versuchen und draußen von uns erzählen, dann dürfen sie nie wieder zu uns.


Zuletzt ist jetzt.


Neulich kamen sie wieder zu mir; aber obwohl sie richtig lieb waren und mich mich eigentlich gefreut habe, musste ich sie anbellen. Es ist hier drinnen so laut, immer nur Lärm von über tausend Hunden, die um Hilfe bellen und weinen, ich stehe so unter Stress, ich bin so allein. Ich will das nicht mehr, die sollen mich Ruhe lassen. Deswegen habe ich sie so böse angebellt, obwohl ichdas eigentlich gar nicht wollte, aber…


Zuletzt ist jetzt.




Meine einzige Hoffnung, diesen schrecklichen Ort noch lebend zu verlassen: dass mich jemand sieht, der mich nicht zu alt, zu groß, zu dunkel und zu kaputt findet und sich von meinem Schutzpanzer aus Missmut und Abwehr nicht abschrecken lässt. Das ist ja alles bloß äußerlich; tief in meinem Innerenn sehne ich mich Liebe, Wärme und Geborgenheit. Wenn irgendwer - wenn vielleicht gerade DU mich haben willst, mich in Dein Herz und Dein Zuhause lässt und mir auch etwas gegen meine Schmerzen gibst, dann ist zuletzt doch noch nicht jetzt.

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon

aus Deutschland:
0179 - 66 06 200

Lebenslichter 29.03.2026, 19.56 | (0/0) Kommentare | PL

Benoit - Hellbraune Augen, die sich nach Liebe sehnen


Benoit

Rasse: Labradormischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 08.2023

Schulterhöhe: 66 cm

 25/11: Jedem, der Benoit zum ersten Mal sieht, fällt sofort sein Blick auf: helle, warme Augen, die so viel erzählen: von Enttäuschung, Hoffnung und dem unbändigen Wunsch, endlich gesehen zu werden. Seit zwei Monaten sitzt er eingesperrt in einem der kahlen Betonboxen eines schlimmen Caniles, in welchem sein einziger Lichtblick Olena ist, mit der er sich friedlich den Zwinger teilt. Dieser düstere Ort ist wahrlich nicht fürs Leben eines jungen Hundes gemacht.



Benoit zählt erst ungefähr zweieinhalb Jahre; ein stattlicher, schneeweißer Hundebub mit unbekannten Wurzeln. Weit wichtiger als seine Herkunft ist jedoch sein Wesen: Er wird als unglaublich gefühlvoller, kontaktfreudiger und menschenbezogener Hund beschrieben, der sehnsüchtig nach Nähe sucht und jede noch so kleine Zuwendung aufsaugt wie ein Verdurstender. Zu lange wartet er schon und vermisst einen - seinen - Menschen. Soviel an Liebe wie er braucht, soviel hat er auch zu geben.


So berichteten wir über Benoit im November des vergangenen Jahres. Seitdem hat sich etwas verändert, leider nicht zum Guten. Benoit hat sichtlich an Gewicht verloren. Er wirkt angeschlagen, sein Allgemeinzustand ist besorgniserregend. Die warmen, hellen Augen, die so viel erzählten, sprechen jetzt vor allem von Erschöpfung. Leider wurde Benoit inzwischen positiv auf Leishmaniose getestet. Zwar ist die Krankheit unheilbar, sie lässt sich aber mit einem kostengünstigen Medikament in der Regel problemlos in Schach halten. Ohne Behandlung führt sie jedoch früher oder später unweigerlich zum Tod.



In diesem Hundelager gibt es weder eine tierärztliche Betreuung oder Behandlung, noch eine lebensrettende, tägliche Tablette. Benoit stirbt - aber nicht, weil es keine andere Lösung gäbe, oder weil eine Therapie zu teuer und zu aufwändig wäre; sondern einzig und allein, weil er in diesem Hundegefängnis niemandem genug wert ist, um ihm täglich eine einfache, preiswerte Tablette zu verabreichen.



Benoits heller, warmer Blick hofft noch immer, aber er wird schwächer, er baut immer mehr ab. Die Krankheit frisst sich durch seinen Körper, während er in seinem Zwinger sitzt und auf Menschen wartet, die nicht kommen. Das ist kein erfundenes Drama, das ist die Wirklichkeit, die jetzt, in diesem Augenblick passiert. Seine Uhr tickt unaufhaltsam, Benoit rennt die Zeit davon.


Bitte, wenn Sie es irgend ermöglichen können, seien Sie der Mensch, dem Benoit genug wert ist; bevor aus "schwächer" "zu schwach" und aus "drängend" "zu spät" wird. Benoit hat nicht mehr viel Zeit und er hat nur Sie. Vielen, lieben Dank!


Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200

 per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 29.03.2026, 10.34 | (0/0) Kommentare | PL

Annius - Hinter der grauen Fassade wohnt ein Schatz

Annius

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 06.2015

Schulterhöhe: 62 cm


Annius ist einer von den Hunden, bei deren Anblick einem fast das Herz stehen bleibt. Da sind sein leicht getrübter, fragender Blick, sein viel zu dickes, seit Jahren ungekämmtes und verfilztes Fell, sein vom ewigen Nichtstun und miserablen Futter zu schwerer Körper und sein heiseres Bellen, mit dem er sich misstrauisch die bisher meist unangenehmen Zweibeiner vom Leib halten will - oder ist es eher ein verzweifelter Hilferuf?

Hilfe braucht unser Großer nämlich dringend; vielleicht ja genau von Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, liebe Hundefreundinnen und Hundefreunde? Der ruhige Annius benötigt unbedingt jemanden, der/die bereit ist, sich auf einen zehnjährigen Hundesenioren einzulassen; auf ein Lebewesen, das in Gefangenschaft alt geworden ist und kaum mehr als sein zermürbendes, trostloses Dasein hinter Gittern kennt. Wir suchen Menschen mit viel Verständnis für unseren lieben Annius, hinter dessen scheinbar abweisender Fassade sich eine zutiefst verletzte Seele verbirgt.



Annius gibt sich im Hundegefängnis zuweilen als mürrischer, alter Knochen; dies dürfte jedoch reiner Selbstschutz sein. Dass darüber hinaus einiges mehr in ihm schlummert, haben die mit uns befreundeten Tierschützer erfahren. Als sie ihn und seine zwei Leidensgefährtinnen Lorianne und Imeria im Frühjahr 2025 besuchen durften (leider keine Selbstverständnlichkeit, sondern die große Ausnahme in einem italienischen Canile), trafen sie zunächst auf einen griesgrämig wirkenden, in die Jahre gekommenen Rüden, der zunächst nichts von ihnen wissen wollte und bei den ersten zaghaften Annäherungsversuchen anfing zu bellen. Doch schon nach kurzer Zeit konnte er über seinen Schatten springen und Streicheleinheiten sowie sanftes Kraulen zulassen. Und nachdem er begriffen hatte, dass diese Zweibeiner nichts Böses im Schilde führten, sei er sogar richtig neugierig geworden, berichteten uns die Tierschützer. Er habe genauer wissen wollen, wer ihn und seine zwei Zellengenossinnen besuche, habe ihre Hände beschnuppert und sich schon bald beruhigt.



Fast alle der betagteren Hunde, die wir vermitteln dürfen, gewöhnen sich erstaunlich schnell an ein neues Leben bei freundlichen, verständnisvollen und geduldigen Menschen, die sie so nehmen und liebhaben, wie sie sind. Natürlich geschieht die Verwandlung von einem nach oft lebenslanger Gefangenschaft körperlich und seelisch angeschlagenen Hund in einen verspielten, neugierigen, aufgeweckten Vierbeiner nicht von heute auf morgen. Für die Tiere bedeutet es eine Riesenleistung, sich plötzlich in einer unbekannten Umgebung bei wildfremden Menschen und mit einer Flut von neuen, beängstigenden Eindrücken zurechtzufinden.




Annius wäre daher dankbar für ein Zuhause bei einem Menschen/einer Familie, die schon ein wenig Hundeerfahrung mitbringen und sich mit ihm über jeden kleinen Fortschritt freuen. Ideal wäre ein Haus mit hundesicher eingezäuntem Garten in ruhiger Umgebung (bitte nicht inmitten einer Großstadt), wo er seine letzten Jahre in Beschaulichkeit und Geborgenheit verleben darf.

Wenn vielleicht gerade Sie unserem Annius ein richtiges Hundeleben bieten möchten - eines, das diesen Namen auch verdient -, dann zögern Sie nicht und melden sich bei seiner Vermittlerin, die sich riesig auf Sie freut. Vielen, lieben Dank!

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 28.03.2026, 15.48 | (0/0) Kommentare | PL

Elowen - wenn Träume im Sonnenlicht verblassen


Elowen

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 03.2019

Schulterhöhe: 55 cm

Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.

Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.



Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein- bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.

Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.



Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden, zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.


Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!

 

Simone Leitenbauer

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

 Telefon
aus Deutschland:

0160 -14 43 169


aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169

 per EMail:

Simone.Leitenbauer@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 27.03.2026, 19.59 | (0/0) Kommentare | PL

Nettie - Wundertüte auf vier Pfoten


Nettie

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 06.2024

Schulterhöhe: 35 cm

Oh je, dachten die lieben Tierschützer vor Ort, als sie im Mai dieses Jahres die Zwingerbox der winzigen Hündin namens Nettie betraten. Scheu drückte die Kleine sich in eine Ecke und hätte sich am liebsten unsichtbar gemacht. Mit ruhiger Ansprache gelang es den Tierschützern, der verängstigten Nettie Halsband und Leine anzulegen und mit ihr ein paar Schritte nach draußen zu gehen. Da geschah ein kleines Wunder: die eben nochso schüchterne Nettie wedelte fröhlich mit der Rute, ließ sich streicheln und alberte mit den Menschen herum, dass ihnen warm ums Herz wurde. Da war keine Spur mehr von Unsicherheit, Sorge und Scheu; stattdessen eine vergnügte Junghündin, die sich über die freundliche Ansprache freute und die kurze Abwechslung sowie die Streicheleinheiten sichtlich genoss.


In diesen kurzen, für Mensch und Hund so besonderen Begegnungen auf der schmalen Wiese in einem italienischen Hundegefängnis wird immer wieder deutlich, wie qualvoll die ausschließliche Haltung in einem Betonzwinger ohne Auslauf, Ansprache und geistige Anregung ist. Die süße Nettie wurde im zarten Alter von sechs Monaten in das Lager gesperrt. Welche schrecklichen Begebenheiten zu ihrer Abgabe ins Canile geführt haben, werden wir leider nie erfahren.

Netties rechtes Auge ist ein sogenanntes "Cherry-Eye". Das ist eine Vergrößerung des 3. Augenlids, der sogenannten Nickhaut, die zu Reizungen und Rötung am Auge führen kann. Es ist gut behandelbar und könnte mit einem kleinen tierärztlichen Eingriff leicht behoben werden, müsste Nettie nicht in diesem Hundelager einsitzen, in welchem es keinerlei tierärztliche Versorgung gibt.

Erinnern Sie sich noch an diese kleinen, raschelnden Wundertüten aus der Kindheit? Man wusste nie, was darin war, aber es war immer etwas Schönes, Überraschendes, das ein Lächeln ins Gesicht zauberte. Genau so ist Nettie.


Ihren kahlen, ungemütlichen Betonkäfig teilt sie ganz selbstverständlich mit anderen Artgenossen, sowohl Rüden als auch Hündinnen. Da gibt es keine bösen Überraschungen, nur nette Beigaben: Frieden, Freundlichkeit und ein bisschen Sonnenschein im grauen Zwingereinerlei. Auch uns Menschen erinnert Nettie an diese Wundertüten aus Kindertagen: an die Vorfreude beim Öffnen und dieses kleine Kribbeln im Bauch, weil man nicht wusste, was gleich zum Vorschein kommen würde. Man steckt vorsichtig die Hand aus, und anstelle von Bonbons oder Glitzerbildchen bekommt man bei ihr Vertrauen geschenkt. Ein sanfter Blick, ein leichtes Wedeln und dieses unbeschreibliche Glücksgefühl, weil man gerade etwas ganz Besonderes, Echtes gefunden hat.


Nettie ist wie der schönste Fund aus einer Wundertüte; einer, der nicht nur bunt ist, sondern das Herz ein bisschen heller macht - wie eine Erinnerung an etwas Wunderbares, das man beinahe vergessen hatte.

Liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie die niedliche Nettie adoptieren, dann bekommen Sie keine gewöhnliche Hündin, sondern ein Herz voller Liebe, verpackt in 35 Zentimeter Lebensfreude. Wie eine Wundertüte, die Sie öffnen, und plötzlich ist alles gut.



Wenn Sie wissen möchten, was für ein Glück in dieser Wundertüte namens Nettie steckt, dann greifen Sie bitte schnell zum Telefon. Netties Vermittlerin verrät Ihnen gern den Rest des Geheimnisses. Vielen, lieben Dank! 

 

 

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335

aus dem Ausland:
+49172-83 49 335 

per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu 

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 26.03.2026, 20.50 | (0/0) Kommentare | PL

Moises - Wie kannst du sein?


Moises

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 10.2021

Schulterhöhe: 50 cm



Liebe Leserinnen und Leser!

Schauen Sie sich dieses verzweifelte Tier in Ruhe an und lassen Sie die Bilder auf sich wirken. Was sehen Sie?

Ich sehe einen jungen, schrecklich mageren Rüden, der staunt über das, was er jenseits der Gitterstäbe seiner kahlen Zelle sieht und in dessen glänzenden Augen eine Ahnung (oder Erinnerung) daran liegt, dass das, was er seit zwei Jahren tagein, tagaus ertragen muss, nicht alles sein kann auf dieser Welt.  Ganz offensichtlich genießt er die Nähe zum Menschen und ist wohl auch schon daran gewöhnt. Er läuft brav und ordentlich an der Leine; dies deutet darauf hin, dass er wohl früher eine Familie, ein Zuhause hatte.



 
Ein vielversprechender Hund, welcher unter besseren Bedingungen sicher eher muskulös wäre, verkümmert also - eingepfercht auf engstem Raum - immer mehr und kann sich niemandem zeigen, niemandem beweisen und sich weder geistig noch körperlich entwickeln.

Warum für Moises die Einzelhaft beschlossen wurde, als er in das Lager kam, wissen wir nicht. Man darf ja keine unbequemen Fragen stellen, wenn man nicht ein Besuchsverbot riskieren möchte, welches für die Hunde eine Katastrophe bedeuten würde. Vielleicht mag er andere Vierbeiner nicht, weil er früher einmal schlechte Erfahrungen mit ihnen machen musste. Möglicherweise war er damals noch kräftiger und ein bisschen ruppig im Umgang mit Artgenossen; in der Pubertät probieren ja gerade junge Rüden gern aus, wer von ihnen der Stärkere ist. Viele reagieren auf Stress und/oder Langeweile unwillig du gereizt - so könnte es auch Moises gehen.


Wie kannst du sein, Moises?

Wir wissen es nicht, können nur die Bilder und die Beschreibung der Tierschützer wirken lassen. Moises liebt Menschen, soviel steht fest; Katzen dagegen nicht Und andere Hunde? Da geht es ihm wie uns Menschen, wir mögen schließlich auch nicht jeden.

Bitte schauen Sie noch einmal hin,wagen Sie einen zweiten Blick. Möchten Sie gemeinsam mit Moises herausfinden, wie er wirklich sein kann? Dann melden Sie sich bitte bei seiner Vermittlerin und gehen Sie gemeinsam mit ihm auf Entdeckungsreise. Vielen, lieben Dank!

Margot Wolfinger

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin 

Telefon
aus Deutschland:

0179 - 66 06 200

aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200 

per EMail:

Margot.Wolfinger@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 25.03.2026, 20.36 | (0/0) Kommentare | PL

Arkell - Spuren, die niemand gegangen ist



Arkell

Rasse: Cane Corso Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 65 cm


Manchmal entstehen Spuren, ohne dass jemand geht. Eine solche Spur ist Arkell. Seit 2018 sitzt er im Lager. Es gibt viele Hunde, die hier ausharren müssen, bis sie nicht mehr können. Man lässt sie nicht gnädig sterben, ohne sie vorher zu zerbrechen. Arkell wird seit acht langen, ereignislosen Jahren kaputt gewartet.

Als er ins Gefängnis gesteckt wurde, war er gerade drei; ein Jungspund, groß, kräftig und voller Lebenslust. Stets kam er als Erster ans Gitter, aufmerksam und in der Hoffnung, jeder Mensch könnte der richtige für ihn, jeder Tag könnte seiner sein. Er hinterließ bleibenden Eindruck, ohne etwas tun zu müssen. Aber dann kamen die Jahre, andere Hunde fanden ihre Familien und durften das Schreckenslager verlassen. Arkell blieb und wartete.


Erst 2022 sahen wir ihn wieder; immer noch nett, zuversichtlich, den Menschen zugewandt. Er lief mit, orientierte sich an uns, als wäre es für das Natürlichste von der Welt. Dann kamen mehr Jahre, Arkell blieb und wartete weiter.

Wir schreiben das Jahr 2026. Arkell ist jetzt zehn. Er liegt viel, kann sich kaum noch erheben. Seine Hinterläufe sind durch die fehlende Bewegung steif geworden, auch hat er kaum noch Muskeln. Seine Kräfte schwinden zusehends, sein Körper will nicht mehr. Er hat Liegebeulen an den Ellbogen, einen Bluterguss am Ohr und ein Auge, das behandelt werden müsste. Spuren, die nicht durchs Gehen, sondern durchs Bleiben entstanden sind. Der lebensfrohe Hund, der einmal wie eine Feder hochgesprungen ist, braucht heute Zeit, um überhaupt aufzustehen. Und trotzdem: Wenn man bei ihm stehen bleibt, hebt Arkell den Kopf. Ein Teil von ihm glaubt weiterhin, dass jemand für ihn kommt. Es ist immer noch da, dieses Fünkchen Hoffnung, obwohl die Jahre gehen und die Zeit gegen ihn arbeitet.


(Im Umgang mit seinen Artgenossen zeigt Arkell sich übrigens friedlich und unauffällig. In all den Jahren kam es durch ihn nie zu einer Auseinandersetzung.)

Arkell hat nicht mehr ewig. Die Zeit hinterlässt ihre Spuren, auch wenn nichts passiert. Arkells Spuren verlieren sich mehr und mehr, und was davon noch übrig ist, wird nicht mehr allzu lange bleiben.

Möchten Sie gern mehr über Arkell erfahren und im schönsten Fall Ihre eigenen Spuren neben seine setzen? Dann freut seine Vermittlerin sich über Ihre Nachricht. Arkell ist kein Hund für nebenbei. Er ist ein Hund fürs Herz.


Für Arkell: Jede noch so kleine Aufmerksamkeit bedeutet einen Hoffnungsschimmer und eine winzige Chance, dass aus deiner Spur doch noch ein Weg wird.

Ina Schoenfuss

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0172 -83 86 015

aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015

 per EMail:

Ina.Schoenfuss@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 24.03.2026, 19.52 | (0/0) Kommentare | PL

Chucky – armes, kleines Häschen!


Chucky

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Geboren: ca.02.2018

Schulterhöhe: 48 cm

Warum nur muss ein so grundlieber und kluger, kleiner Hund, der niemals etwas verbrochen hat, eine solch traurige Geschichte mitbringen, wie unser Chucky? Wirklich beantworten könnte diese Frage wohl nur derjenige, der Chuckys Leidensweg zu verantworten hat.

Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, verbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde.  Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.



Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn einschläfern! übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.




Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden - versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt. Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.


Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen, die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem Wesen nach ist.


Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten, dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.

 

Sabine Wojtok

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0172-83 49 335

aus dem Ausland:
+49172-83 49 335 

per EMail:

Sabine.Wojtok@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/ 

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 23.03.2026, 20.08 | (0/0) Kommentare | PL

Silke - nie mehr nur stark sein müssen


Silke

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Geboren: 12.2015

Schulterhöhe: 45 cm

Die gute Nachricht zuerst: Silke, unsere etwa zehnjährige Jagdmischlingshündin sowie Sandorah, Sady, Salvina und Sajoscha (ihre vier Babys, drei Mädchen und ein Junge) wurden von einer Tierschützerin gerettet und befinden sich in Sicherheit. Es geht ihnen gut, sie sind alle gesund und munter. Letzteres gilt besonders für die vier Kleinen; Silke geht, ihrem Alter entsprechend, alles ein wenig gemächlicher an.


Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin, schaut einfach weg…


Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.


Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben, dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen; so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.


Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft, ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen, familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.


Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.


Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!

 

 Simone Horn

ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin

Telefon
aus Deutschland:

0178-81 66 985

aus dem Ausland:
+49178-81 66 985

per EMail:

Simone.Horn@pro-canalba.eu

https://www.pro-canalba.eu/

https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/

Lebenslichter 22.03.2026, 20.17 | (0/0) Kommentare | PL

2026
<<< April >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
  0102030405
06070809101112
13141516171819
20212223242526
27282930   



Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


******************




MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


******************




    

    



Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 70 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

***************
************



Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


Besucherzaehler