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Tag: ist

Vertrauen ist alles! Reksik


REKSIK

Rüde

60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2006

geimpft, gechipt, kastriert

Zwingernummer: B 259

Bereits seit Ende 2011 lebt Reksik nun schon im russischen Shelter „Kozhuhovo“. Über seine Vergangenheit wissen wir leider nichts, da er als Fundhund hierher kam.

Damals noch in der Blüte seiner Hundejahre, ist er heute betagt; einer von so vielen, die in dem riesigen Hundegefängnis zum Senior wurden. In der Vermittlung haben wir ihn seit 2018 – erst da fiel er den Betreuern auf, so lange ging er in der grauen Masse der vielen armen Seelen einfach unter.


Dabei zeigt sich Reksik als ausgesprochen lieber und freundlicher Hund, der sich bestens mit seinen Artgenossen versteht. Leider ist die Zeit im Auslauf, die er in Gesellschaft seiner Schicksalsgefährten verbringen darf, äußerst begrenzt. Nur eine kurze, selige Stunde in der Woche - dann schließt sich die Zwingertür wieder hinter ihm und das Werten, die Einsamkeit und Langeweile beginnen von vorn.


Bei fremden Menschen hält sich ist Reksik erst einmal zurück. Sobald er jedoch Vertrauen gefasst hat, blüht er förmlich auf. Er liebt Streicheleinheiten und geht mit den Betreuern sogar brav ein Stücken an der Leine durch die Sheltergänge spazieren.


Die Chance, in Russland für ihn noch ein Zuhause zu finden geht gegen Null; hier sind nur junge und äußerlich besonders attraktive Hunde gefragt. Aber bekanntlich liegt Schönheit ja im Auge des Betrachters und überhaupt sieht man mit dem Herzen immer noch am besten. Darum hoffen wir, dass wir hier in Deutschland diesen besonderen Menschen für Reksik finden, der einem alten, traurigen Hund ein behagliches Zuhause geben möchte, in dem er am Ende seines Weges noch einmal erfährt, was Liebe ist und irgendwann auf einem weichen, warmen Kissen für immer einschlafen darf.


https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

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Lebenslichter 14.01.2024, 15.59 | (0/0) Kommentare | PL

Schön wie ein Bild, traurig wie ein Lied... Aida


AIDA

Hündin

60 - 65 cm Schulterhöhe

geb. ca. April 2015

Zwingernummer: A 95

geimpft, gechipt, kastriert

In Aidas Augen spiegelt sich nicht nur der Schmerz der vergangenen Jahre wider, sondern auch das Leid, welches sie in ihrer Jugend ertragen musste: Hineingeboren in eine kalte und einsame Welt, ohne Mitgefühl und Sympathie für sich und ihre Geschichte.

Aida kam 2015 als Hundebaby ins Shelter Kozhuhovo und seither lebt sie dort - ungesehen und ungewollt von allen Menschen. Aida gilt in Russland als unvermittelbar. Sie ist einer der Hunde, die unter 'Schwieriges Schicksal' abgelegt werden und von dort fast unmöglich den Sprung schaffen, in die Rubrik 'Zuhause gefunden'.

Ihr apartes Aussehen, die interessante Zeichnung im Gesicht und ihre wunderschönen Augen, die zugleich so traurig ins Leere schauen – all das ist ihr bis heute keine Hilfe gewesen, um den richtigen Menschen anzuziehen.


Einst war Aida ein fröhlicher, lebensfroher Welpe. Sie spielte und tollte im Freilauf mit den anderen Hunden, hüpfte und sprang vergnügt umher. Das gehört der Vergangenheit an, denn heute lebt Aida weitgehend isoliert. Nicht etwa, weil sie böse oder unverträglich wäre. Ganz im Gegenteil, Aida zeigt sich ihren Artgenossen wie auch den Menschen gegenüber äußerst friedfertig und geht Konflikten grundsätzlich aus dem Weg.

Aber zu ihrem Unglück leidet Aida an Epilepsie. Zwar kommen ihre Anfälle nur sehr selten; doch um sie vor den anderen Hunden zu schützen, wurde sie zu dem freundlichen Raikin, der ebenfalls Epileptiker war, in den Zwinger gesetzt. Die beiden verstanden sich blendend und Aida blühte zusehends auf. Doch dann schlug das Schicksal erneut zu und nahm ihr den geliebten Freund. Raikin ging über die Regenbogenbrücke, Aida blieb traurig und allein zurück. So blieben und bleiben ihr bis heute die Betreuer, die sie einmal in der Woche besuchen und die Ärzte, die sie mit Medikamenten versorgen.


Aida ist eine sehr liebe und ruhige Hündin, die sich trotz ihrer mehr als schwierigen Lebensumstände ihre Freundlichkeit bewahrt hat. Sie liebt es, mit den Betreuern ein Stück spazieren zu gehen, kennt daher die Leine und spielt gern mit ihren Artgenossen, wenn sie die seltene Gelegenheit dazu hat.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass Epilepsie kein frühes Todesurteil für den Hund bedeuten muss. Die Krankheit ist gut behandelbar und wenn das Tier mit Medikamenten (die allerdings lebenslang zu verabreichen sind) richtig eingestellt ist, kann es noch viele Jahre ein schönes, weitgehend normales Hundeleben führen.


Liebe Aida, von ganzem Herzen wünsche ich Dir, dass nun auch Du endlich gesehen wirst – von lieben, verständnisvollen Menschen, die sich von Deiner Krankheit nicht schrecken lassen, die Dir die Chance Deines Lebens geben und Deine traurigen Augen wieder zum Strahlen bringen!


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Lebenslichter 14.01.2024, 15.58 | (0/0) Kommentare | PL

Angekommen!

Nun bin ich alt,

auf den Straßen ist es bitterkalt.

Kein Heim, keine Liebe,

man will mich nicht,

ich bekomme noch Hiebe.


Kein Dach das mich schützt, keine Decke die mich wärmt,

mein Körper ist ausgelaugt, ich wirke verhärmt.

Kraft mich zu wehren hab´ ich schon lange nicht mehr,

Ich erdulde alles, fällt es mir auch schwer.

Ich friere, hab Hunger und denke nach,

wie es wäre, ein Zuhause zu haben

ohne diese Schmach.

Einmal nur behütet zu Leben,

was würde ich dafür geben!

Der Napf immer voll, wäre das nicht toll?

Meine Knochen sind müde geworden,

Ich weiß es nicht...gibt es ein morgen?

 

Eisige Kälte in der Nacht,

aus diesem Schlaf bin ich nicht mehr erwacht.

Doch plötzlich ist mir warm ums Herz,

nichts tut mir weh, kein Hunger, kein Schmerz.

Ich bin endlich angekommen.

Dort wo ich jetzt bin, hab´ ich meine Würde zurückbekommen.

Viele Tiere gibt es hier,

viele, die auch lebten wie wir.

Sie nennen es Regenbogenland:

eine Heimat für jeden Streuner, der nie Liebe fand.

 Gewidmet allen Straßen- und Shelterhunden,

die in diesem Winter draußen

ohne Obdach und Schutz (er)frieren müssen.

Verfasser: N.SCHRAMM

Lebenslichter 13.01.2024, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

(K)Ein versöhnlicher Ausklang? Bernie


BERNIE

 

Rüde

geb. 2007

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

den Menschen gegenüber freundlich und aufgeschlossen

bestens verträglich mit Artgenossen und mit Katzen

läuft brav an der Leine

liebevolles Für-immer-Zuhause ersehnt

 

Als Bernie 2009 seinen Einzug ins Shelter "Kozhuhovo" hielt, war er bereits erwachsen. Er wurde von den Hundefängern gebracht und so weiß niemand, wie es ihm zuvor ergangen ist.

Wenn man bedenkt, dass es dieses Shelter erst seit 2009 gibt, dann kann man vielleicht ermessen, wie Bernies Leben aussieht: Einsam, eintönig und ohne jegliche Zuneigung. 12 Jahre hinter Gittern. Ein Leben lang, seit Eröffnung des Shelters. Ein Langzeitinsasse in einer Welt, in der kein Hund leben sollte.

Das Dasein im Hundeasyl ist unbarmherzig, aber wir wissen, dass es in den ersten Jahren noch viel härter war als heute. Denn damals gab es noch keine Freiwilligen, die den Vierbeinern wenigstens einmal in der Woche für ein paar selige Minuten etwas Liebe und Ansprache schenken und darauf achten, dass zumindest die Versorgung mit dem Allernotwendigsten gesichert ist. Die armen Hunde waren der Willkür des Shelterbetreibers und den Launen den nur selten tierlieben Arbeiter schutzlos ausgeliefert. 


Lange wollte Bernie nichts von den Menschen wissen. Er war kaum zu sehen, zog sich ganz in sich zurück und verließ die winzige Hütte in seinem Zwinger so gut wie nie. Die Hundefänger sind nicht gerade zimperlich, und was Bernie vor seinem Einzug ins Shelter erlebt hat, möchten wir lieber nicht wissen. Mit viel Geduld und Liebe gelang es den Freiwilligen, Bernies Vertrauen zu gewinnen, und aus dem in sich gekehrten Vierbeiner wurde ein Hund, der sich auf Liebkosungen und kleine Spaziergänge freute. 


Viel haben die jungen Menschen für den lieben und verträglichen Rüden erreicht; nur ein eigenes Zuhause konnten sie noch nicht für ihn finden. Dabei ist der Hundesenior völlig anspruchslos und geradezu rührend dankbar für jede noch so kleine Aufmerksamkeit, die ihm zuteil wird. Natürlich ist er alt, seine Augen lassen nach und sein durch eine lange zurückliegende Verletzung steifes Hinterbeinchen macht ihm immer mehr zu schaffen. Weil er unter den bedrückenden Lebensumständen im Shelter zunehmend litt und von Mal zu Mal schlechter lief, durfte er im Dezember 2020 in eine Pension bei Moskau ziehen. Die Betreuer legen alle zusammen, um die monatlichen Kosten für seinen Aufenthalt dort zu tragen.


Nun wünschen sie sich für ihren Hundejungen nur noch eines, nämlich eine Heimat. Denn die Pension ist zwar ein sicherer Ort, aber auch dort fehlt es an Menschen mit Zeit für die vielen bedürftigen Hunde. So ganz allmählich, still und leise, läuft Bernies Lebenszeit ab; und wenn irgend möglich, soll er es noch einmal so richtig schön haben und glücklich sein. 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Bernie im Auslauf seiner Pension:

 

 Bernie hat Besuch von seiner Betreuerin:

 Lieber Bernie! Von ganzem Herzen wünschen wir Dir einen versöhnlichen Ausklang in einem schönen Zuhause bei Menschen, die Dir einen Lebensabend in Liebe und Geborgenheit schenken – sehr gern auch mit einem netten Hundekumpel zur Seite - damit Du diese Erde nicht vergessen und mutterseelenallein in der unwirklichen Welt des Shelters verlassen musst!


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

https://www.facebook.com/ProCanesEtEquos

Lebenslichter 13.01.2024, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

Hätte ich einen Wunsch frei... Darik


DARIK

 Rüde

geb. August 2019

50-55 cm Schulterhöhe

gechipt, geimpft, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Nun bin ich in Sicherheit – doch wann darf ich in Freiheit leben?

Eine der ständig wiederkehrenden, niemals endenden Geschichten ganz junger Hunde, die, weil nicht mehr gewollt, auf die Straße gesetzt werden und früher oder später unweigerlich im riesigen Moskauer Shelter Kozhuhovo landen, möchte ich Ihnen von Darik erzählen.

Geboren ungefähr im August 2019, hielt Darik schon im Alter von acht Monaten (April 2020) gemeinsam mit zwei Brüdern und einer Schwester Einzug ins Shelter. Ihm und einem seiner Brüderchen bekam das grauenhafte Futter gar nicht gut; alle vier Geschwister waren immer hungrig, viel zu dünn und blieben im Wachstum und in ihrer Entwicklung weit hinter anderen Junghunden zurück.


Während des Winters magerte Darik so stark ab und litt unter solchen Verdauungsproblemen, dass er im März zur Untersuchung in eine Moskauer Klinik gebracht wurde. Die Ärzte stellten fest, dass der arme Hundebub von Giardien befallen war.  Das sind mikroskopisch kleine, einzellige Parasiten, die sich an die Wand des Dünndarms heften und dort ein behagliches Schmarotzerdasein führen. Darik wurde in den Krankenbereich des Shelters verlegt. Dort herrschen zwar aus unserer Sicht immer noch völlig ungenügende Bedingungen; aber die Hunde werden zumindest etwas besser versorgt und nach einiger Zeit hatte Darik sich auskuriert.

Er galt nun als gesund und hätte eigentlich wieder in seinen Zwinger zurückkehren müssen. Dort wäre er aber, wegen der fehlenden Hygiene und der mangelhaften Ernährung, bald aufs Neue erkrankt. So machten seine Betreuer sich verzweifelt auf die Suche nach einem der heiß begehrten, raren  Pensionsplätze und fanden ihn schließlich auch.

Ein solcher Platz ist sehr teuer, aber die Freiwilligen versuchen Monat für Monat, das Geld hierfür irgendwie aufzutreiben – wenn alle Stricke reißen, notfalls aus der eigenen Tasche. In der Pension ist Darik zwar in Sicherheit und auch gesund - nur glücklich ist er dort nicht.


Denn auch hier hockt er die meiste Zeit allein in seinem Zwinger, hat nur selten Gelegenheit, sich die Beine zu vertreten und mit Hundefreunden zu spielen. Menschliche Nähe, Ansprache und Streicheleinheiten sind ebenfalls dünn gesät.

Dabei ist Darik ein hübscher und überaus freundlicher Hundejunge, der die Menschen gern hat und sich mit seinen Artgenossen bestens versteht. Er läuft brav an der Leine, kennt durch die Klinikbesuche das Autofahren und die lauten Geräusche am Rande von Moskaus verkehrsreichen Straßen.

Leider blieb ihm bisher das behütete Leben in einer eigenen Familie versagt. Darik ist noch jung, er möchte noch viel erleben, Neues erkunden und an der Seite seiner Menschen die Welt entdecken.Vielleicht würden Sie dem lieben Burschen gern diesen Herzenswunsch erfüllen? Dann scheuen Sie sich nicht und melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Darik auf dem Weg zur Klinik zur Untersuchung:


Darik beim Gassi:


 

 

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

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Lebenslichter 13.01.2024, 15.39 | (0/0) Kommentare | PL

Kira - Wirst du um mich weinen?


geb. ca. 2009

Zwingernummer: C 114

Ob die sanftmütige, ruhige KIRA jemals ein eigenes Zuhause besessen hat, oder sich auf der Straße durchschlagen musste, lässt sich heute nicht mehr sagen. Erste Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2014, aber das Shelter dürfte ihr schon einige Jahre länger mehr recht als schlecht Obdach bieten.


Alte Hunde wie Kira möchte in Russland niemand mehr haben. Wenn sie dort bleiben muss, ist ihr Schicksal besiegelt. Dann heißt es für sie nur noch ausharren, bis ihre Uhr abgelaufen ist und sie unbeachtet und unbeweint auf ihre letzte – einzige - Reise geht. Denn in Russland weiß man die vielen Vorzüge gerade der Hundesenioren leider nicht zu schätzen. Hier gelten sie nur als lästiges Anhängsel, das möglicherweise anfängt, Mühe zu bereiten und – noch schlimmer – mehr Geld zu kosten.

So sitzt die freundliche, umgängliche Kira weiterhin gefangen in ihrem Zwinger hinter Gittern und wartet auf den wöchentliche Ausgang. Auf diese eine, glückselige Stunde, in die sie alles hineinpacken muss: Mit ihren Artgenossen spielen, ein wenig menschliche Nähe erhaschen, Streicheleinheiten erbetteln und manchmal sogar ein Stückchen spazierengehen.


Viel zu schnell holt der triste Alltag sie ein und sie muss weitere sieben endlos lange Tage warten, bis von Neuem ein kleines Licht in ihr ödes Dasein fällt.

Gesehen wurde Kira in all den Jahren leider nur von den Betreuern. Den wenigen Besuchern, die sich in das riesige Shelter verirren, fällt die bescheidene und optisch eher unscheinbare Kira zwischen Tausenden von Hunden nicht auf, sie geht in der Menge einfach unter. Heute gehört sie zumindest in Russland zu den Ungesehenen, Ungewollten und Vergessenen.


Aber vielleicht geschieht ein Wunder und hier in Deutschland finden sich liebe Menschen, gern auch selbst Senioren, bei denen Kira beschützt und geborgen ihr Leben beschließen darf.


Kira ist leinenführig, kastriert, gechipt und geimpft. Nun fehlen zu ihrem Glück nur noch warmherzige Menschen, die sie bei sich willkommen heißen.

Liebe Kira, von ganzer Seele wünsche ich Dir, dass dieser Beitrag das Herz eines Menschen erreicht, der in Dir nicht das Durchschnittliche, sondern das Besondere sieht - damit Du die Zeit, die Dir noch vergönnt ist, nicht einsam in einem seelenlosen Zwinger zubringen musst, sondern Dein Leben als geliebtes Familienmitglied beschließen darfst.

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde (Daniela Bansche)

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Lebenslichter 13.01.2024, 15.38 | (0/0) Kommentare | PL

Geh deinen Weg: Samson


SAMSON - Ein alter Hund geht seinen Weg. Das Leben hat ihn gezeichnet und das Erlebte wohl noch viel mehr.

Alles ist fremd und doch läuft er mit. Nur nachts, da hört man ihn heulen… vielleicht aus Einsamkeit oder aus Schmerz… oder weil er den vermisst, der ihn verriet.

Im April vergangenen Jahres kam Samson ins Shelter. Keiner weiß, wie sein Leben vorher war. Aber man sieht die Traurigkeit in seinen Augen und die schwere Last, die er trägt. Er ist nun einer unter ca. 3000 anderen Hunden. Mit seinen geschätzten 12 Jahren ist er in Russland chancenlos.

Das Shelterleben ist hart für ihn, besonders jetzt, wenn der eisige russische Winter beginnt. Er hat Probleme mit seinen Gelenken, aber eine Sonderbehandlung gibt es im Shelter nicht. Auch nicht für die Alten.

Die freiwilligen Helfer geben ihm ein entzündungshemmendes Schmerzmittel in der Hoffnung, dass es ihm etwas hilft. Doch die Lebensbedingungen können sie nicht ändern.


Für Samson suchen wir ein Zuhause, in welchem er im Warmen und auf einem weichen Hundebett liegen kann, umsorgt wird und geliebt.In welchem er Futter bekommt, das er aufnehmen kann und das ihm gut tut. Im Shelter gibt es nur hartes Trockenfutter von schlechtester Qualität – schwierig für einen alten Hund, der kaum noch Zähne hat.

Bitte helfen Sie Samson, damit dieser liebenswerte Senior doch noch seinen Menschen findet und nicht seinen Lebensabend hinter Gittern verbringen muss. Vielen, lieben Dank!

Samson ist ruhig und freundlich. Ihn umgibt immer eine gewisse Traurigkeit. Er geht mit den anderen Hunden in den Auslauf, wenn am Wochenende die Freiwilligen im Shelter sind und auch seinen Zwinger für kurze Zeit öffnen. Dort steht er meistens einfach nur da und wirkt verloren.

Wenn er sich bewegt, wird er oftmals von den jüngeren Hunden angebellt. Er ist einer der größeren Hunde, aber zu alt und zu gebrechlich, als dass er sich mit den Jungen messen könnte.


Seinen engen, kalten Außenzwinger Zwinger teilt er sich mit zwei Hündinnen. Die Betreuer vermuten, dass Samson ein Ex-Home-Dog ist - also irgendwann ein Zuhause hatte oder zumindest zu jemanden gehörte. Er ist freundlich zu Menschen. Und besonders freut er sich, wenn er als Leckerei etwas Dosenfutter von den Betreuern bekommt.

Samson wurde ca. 2008 geboren, ist ca. 60 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert. Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Samson suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Lieber Samson, ich hoffe so sehr, dass Du doch noch eine Chance bekommst. Eine Chance auf ein besseres Leben bei einem lieben Menschen - wenigstens noch für Deine letzte Lebenszeit.

Wichtige Daten im Überblick:

 Rüde,  ca. 12 Jahre alt (geb. ca. 2008),  ca. 60 cm(Schulterhöhe),  kastriert

 gut verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen, ruhig

 hat kaum noch Zähne und Probleme mit den Gelenken, läuft gut an der Leine

 befindet sich noch im Shelter in Russland

 Katzenverträglichkeit kann leider nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com

fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 13.01.2024, 15.38 | (0/0) Kommentare | PL

Ein helles Licht für: Vence



12 Jahre alter Senior vom Schicksal gezeichnet

Vence wurde 2009 geboren und lebt nun seit 10 langen Jahren im Shelter - fast sein ganzes Leben. Als junger Hund war Vence lebensfroh und sehr verspielt, doch das triste Leben Shelter hat ihn verändert. Er ist allmählich ruhiger geworden.

Die Betreuer dort beschreiben Vence als offen, geduldig und unaufdringlich. Er liebt die Nähe und Ansprache von Menschen, ist sehr gehorsam und steht gern still, wenn er gebürstet wird, was ihm sehr gefällt.


Doch leider ist der arme Kerl vom Leben im Shelter gezeichnet. Vence hat fast alle Zähne verloren, und nun wird es für ihn zunehmend schwierig das harte, uneingeweichteTrockenfutter zu fressen.

Seine Gesundheit wurde auch aufgrund seines zunehmenden Alters und der Lebensumstände im Shelter mit der Zeit immer schlechter, so dass er leider langsam beginnt, einen Teil seines Augenlichts zu verlieren. Im linken Auge ist Vence durch einen Grauen Star fast blind, seine Sehkraft ist eingeschänkt. Der Tierarzt sagt, er wird seine volle Sehkraft auf diesem Auge nicht mehr zurück erlangen. Trotzdem schränken ihn seine gesundheitlichen Probleme nicht ein, er hat keine Schmerzen und ist bereit, in ein neues Zuhause zu ziehen, in dem es ihm endlich besser gehen wird. Er hat seinen Lebensmut noch nicht vollständig verloren.


Vence geht problemlos an der Leine, ist mit anderen Hunden verträglich und ihnen gegenüber freundlich. Er liebt jedoch Menschen und ist immer bereit für neue Bekanntschaften. Ob er sich auch mit Katzen versteht, können wir leider nicht sagen.

Wie für all unsere Hunde suchen wir auch für Vence eine Endstelle. Er wird bereits kastriert, geimpft und gechipt in sein neues Zuhause vermittelt.

Sie möchten Vence ein neues Leben schenken? Dann melden Sie sich bitte bei unseren Teamkolleginnen. Herzlichen Dank!

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Lebenslichter 13.01.2024, 15.38 | (0/0) Kommentare | PL

Ganz ohne jede Schärfe: Peppa


PEPPA

Hündin

geb.2020

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

keine Krankheiten bekannt

verspielt und neugierig

bestens verträglich mit Artgenossen

sehr freundlich und liebevoll zu Menschen

läuft brav an der Leine

sehnt sich nach ihrem Für-immer-Zuhause

 

Wenn einfach immer zu wenig Zeit für Nähe und Zuwendung bleibt.

Du bist noch so jung, und eigentlich sollte dein Leben erst richtig beginnen. Vor kurzem musstest du in dem furchteinflößenden Moskauer Shelter Kozhuhovo deinen Einzug halten. Niemand weiß genau, woher du kamst. Vielleicht hattest du einmal ein Zuhause. Irgendwann begann dein Leben auf der Straße, und es findet nun seine traurige Fortsetzung in diesem großen Hundegefängnis im Osten von Moskau.

Wohin wird dein Weg führen? Was hält dieses Leben noch für dich bereit? Wirst du mit all den anderen Hunden, die kein Zuhause finden, die niemand haben will, bald umziehen müssen - nahezu unerreichbar weit fort von deinen Betreuern, den einzigen Menschen, denen du etwas bedeutest und denen dein Wohlergehen am Herzen liegt?


Nun ist da auch noch dieser unselige Krieg und alle Welt schaut auf die Ukraine. Das ist verständlich, nur wird leider das Elend anderswo auf der Welt nicht weniger. Nachdem uns Corona in den vergangenen Jahren das Leben schwer gemacht hat, hofften wir, dass nun alles wieder ein bisschen einfacher würde, doch das Gegenteil ist der Fall. Die meisten Menschen denken mehr denn je nur an sich selbst und vergessen ganz auf ihre Mitgeschöpfe. Wirst auch du bald eine der vielen sein - eine der vielen Vergessenen?

Wir möchten das gern verhindern. Wir möchten versuchen, für möglichst viele von euch und ganz besonders für eine so liebevolle und menschenbezogene junge Hündin wie dich ein schönes Zuhause zu finden.

Es wird ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Umzug rückt unerbittlich näher und die Bauten rund um das riesige Shelter wirken inzwischen bedrohlich nah.

Du bist eine unglaublich berührende Hündin. Neugierig und offen gegenüber jedermann suchst und brauchst du die Nähe zum Menschen. Wie schwer muss es für dich sein, sie nur für wenige, kostbare Minuten in der Woche genießen zu dürfen? 


Noch hast du die freiwilligen Betreuer, die sich um dich kümmern, die Fotos von dir machen, die den Kontakt zu uns Vermittlern pflegen, die dich manchmal spazieren führen, die dir hin und wieder ein winziges Stück vom Glück ins Shelter bringen und hoffen, dass du dich nicht aufgibst und an deinem trostlosen Dasein verzweifelst. Noch kann es ein besseres Leben für dich geben. Noch ist es dafür nicht zu spät.

Wie wunderbar wäre es, dich in einem Zuhause zu wissen, in welchem du geliebt und umsorgt wirst, jederzeit Küsschen verteilen und die Herzensgüte deines Menschen spüren darfst!


Diesen Menschen, diese Familie suchen wir für dich. Jemanden, der dich mitnimmt auf die wunderbare Reise durch ein Leben, in welchem Mensch und Hund Seite an Seite gehen, weil sie sich verstehen und einander wichtig sind. Möchten Sie gern der- oder diejenige(n) für die so überaus liebenswerte Peppa sein? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen, lieben Dank.

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Peppa mit ihrer Betreuerin:


Peppa mit einer ihr unbekannten Person:


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Lebenslichter 12.01.2024, 16.08 | (0/0) Kommentare | PL

Brüderlich geteilt! Jarik und Marik

JARIK


 Rüde

geb. 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Menschen zum Liebhaben gesucht


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MARIK

 

Rüde

geb. 2021

50 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

übervolles Herz zu verschenken


 

Jarik und Marik – das Schicksal der beiden zauberhaften Hundebrüder schien bereits besiegelt; buchstäblich in letzter Sekunde sprangen sie dem Tod von der Schippe: Sie und ihre Mutter waren unerwünscht, einige Leute fühlten sich von der kleinen Hundefamilie gestört. Die Hündin wurde brutal getötet, ihre beiden Welpen sollten ertränkt werden. In letzter Sekunde griffen tierliebe Menschen beherzt ein, retteten die Hundebabys und brachten sie ins Shelter Kozhuhovo.

Nun befinden sich die Beiden zwar in Sicherheit – nur was für ein Leben erwartet sie dort als zwei von ungefähr dreitausend? Eingesperrt in einen engen Zwinger, in welchem außer Aufstehen, um die eigene Achse drehen und Hinlegen nichts möglich ist; eine Qual für junge, bewegungsfreudige Hunde. Harter, uringetränkter Holzboden, auf dem die Nässe durch jede Ritze dringt und bis hinein in die winzige Holzhütte kriecht, in die die Hunde sich in ihrer Not als einzigen Schutz vor der bitteren Kälte zurückziehen können.

Richtig satt werden sie auch nie, denn das billige Futter gibt nicht viel her. Zudem wird es mit jeder Lieferung schlechter, weil der Shelterbetreiber seine Gewinnspanne erhöhen will.

Der einzige Lichtblick in ihrem trüben Dasein ist der wöchentliche Besuch ihrer freiwilligen Betreuer. Dann dürfen die Hundebrüder ihren Knast für eine Stunde verlassen, zusammen im Shelterbereich spazieren gehen oder gemeinsam mit vielen Schicksalsgefährten im Auslauf rennen, springen und spielen. Am Ende dieser Stunde trotten sie widerwillig mit gesenkten Köpfen zurück in ihren Zwinger und das ewige Warten beginnt aufs Neue.

 Jarik wie Marik werden von ihren Betreuern als absolut sozial, kameradschaftlich und umgänglich  beschrieben. Beide lieben den Menschen über alles; darum unterbrechen sie das Spielen und Gassigehen immer wieder, um sie ausgiebig streicheln und kraulen zu lassen. Bei der Masse an liebebedürftigen Hunden bleibt leider viel zu wenig Zeit um die Sehnsucht jedes einzelnen nach menschlicher Nähe zu stillen. 

Jarik -verliebt in den Menschen:


Vor einigen Wochen besuchten die Betreuer mit Jarik und Marik eine Ausstellung. Immer wieder versuchen die Freiwilligen, ihre Hunde bei öffentlichen Veranstaltungen vorzustellen – stets in der Hoffnung, für sie in Russland ein zu Hause zu finden. Leider gelingt dies nur selten. Auch für Jarik und Marik interessierte sich niemand, obwohl die beiden Hundebrüder sich vorbildlich benahmen und ihr Bestes gaben, um zu gefallen. 

Marik und Jarik auf dem Weg zur Ausstellung Dezember 2021:


Marik und Jarik, Autofahrt zur Ausstellung Dezember 2021:


Darum setzen wir nun alles daran, um für Jarik und Marik hier in Deutschland eine schöne Für-immer-Heimat zu finden. Beide werden selbstverständlich auch einzeln vermittelt, sie müssen nicht unbedingt zusammenbleiben.Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie ein Zuhause brauchen bei gutherzigen, verständnisvollen Menschen. Bisher kennen sie ja nur wenig von dem, was ein richtiger Hund wissen muss. Aber es ist nicht viel anders als bei Kindern: Mit Geduld und konsequenter Erziehung kann man (fast) alles erreichen! Jarik und Marik sind lernwillig und gelehrig; aus jedem von ihnen kann und wird ein treuer Begleiter und wunderbarer Familienhund werden.

In Russland sollten sie sterben; dürfen Sie bei Ihnen leben? Dann wenden Sie sich bitte an uns. Vielen, lieben Dank!

Jarik – Gassi im Shelter:


Vorstellung von Marik:


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

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Lebenslichter 12.01.2024, 16.08 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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