Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag:

Den Jahren mehr Leben geben: Frosya


...wenn alles unerreichbar scheint, 

dann verliert sich manchmal

auch der letzte Funken Hoffnung


Vor zwei Jahren haben wir Frosya bereits vorgestellt. Geändert hat sich seitdem leider nichts für sie. Immer noch sitzt sie dort und es scheint, als hätte wirklich niemand Interesse daran, dieser Hündin ein Zuhause zu schenken.Sie ist mittlerweile 10 Jahre alt und ihre Chancen auf ein liebes Zuhause sinken von Monat zu Monat.

Aber vielleicht finden wir hier doch noch genau diesen einen Menschen, der Frosya schon immer gesucht hat und sie dort endlich herausholt.

Vorgeschichte:

Frosya kam 2013 als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre ersten beiden Lebensjahre kann leider nichts berichtet werden. Seitdem lebt Frosya (geb. ca. 2011) eingesperrt hinter Gittern in einem winzigen Außenzwinger. Und sie ist inzwischen zur Seniorin geworden.


Frosyas Betreuerin findet so liebe Worte für die freundliche Hundedame - viel besser kann man Frosya kaum beschreiben:

"Sie werden sich immer wieder fragen, wie viel Liebe im Herzen dieses Hundes steckt. Diese Liebe sammelt sich eine Woche lang in ihrem Herzen wie in einem kleinen Käfig und am Wochenende werden die Betreuer mit ihrer Hundespontanität und Liebe umarmt.

Die Hunde drücken so ihre Liebe aus; ihre Liebe ist sehr, sehr sauber und treu! So etwas kann nicht für Geld gekauft werden, aber Sie können es finden, wenn Sie einen Hund wie Frosya aus dem Tierheim holen!

Frosya ist ein sehr freundliches, fröhliches und positives Mädchen. Gut zu Menschen und Hunden. Läuft gern. Sie hat schöne Ohren, samtiges Fell und den Wunsch, in einer Familie zu sein! Sie ist ruhig und taktvoll und kennt es an der Leine zu laufen."

Was kann man dem noch hinzufügen?

Frosyas Beschreibung zeigt, mit wieviel Empathie und Liebe die Betreuer ihren Schützlingen begegnen und vor allem, wie sehr sie sich für jeden "ihrer" Hunde ein schönes Zuhause wünschen.

Frosyas Bilder zeigen mal eine fröhliche und aufmerksame Hündin und dann sieht man sie nachdenklich, abwesend und fast schon traurig. Ihr wunderschönes Gesicht hat einen so starken Ausdruck - wenn man nur genau hinschaut, kann man Frosya lesen, wie ein Buch und erkennt ihr sanftmütiges, freundliches Wesen.


Frosya braucht ein Zuhause bei lieben Menschen, denen sie ihr großes Hundeherz schenken kann. Menschen, die ihr mit ebenso viel Empathie und Liebe begegnen und ihr das Für-immer-Zuhause geben, das sie so lange Zeit entbehren musste.

Frosya (ca. 50-55 cm groß) ist gechipt und kastriert und wurde regelmäßig geimpft. Sie könnte schon bald die Reise in ein besseres leben antreten - eine Reise zu Ihnen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.

Ob Frosya mit Katzen leben könnte, kann leider nicht zuverlässig getestet werden.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. 

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Lebenslichter 06.02.2023, 16.05 | (0/0) Kommentare | PL

Schöne, neue Welt für: Kansas


Zwingernummer: A 145

kastriert, gechipt und geimpft

Lieber Kansas! Kaum mehr als einen Monat alt, kamst Du im Mai 2017 ins Shelter Kozhuhovo“. Viel zu früh hat man Dich Deiner Mutter und Deinen Geschistern entrissen, und niemand weiß, was aus ihnen wurde. Die Tür des engen, kargen Zwingers schloss sich hinter Dir, um sich nur noch selten für einen kurzen Moment zu öffnen.

Du wuchst auf in einer unwirklichen Welt, ohne Liebe und menschliche Nähe. Lediglich Deine Zwingergenossen, mit denen Du Dir knapp vier Quadratmeter und eine winzige Holzhütte teilst, leisten Dir Gesellschaft. Irgendwie müsst Ihr Euch gegenseitig Trost spenden und Halt geben, denn Ihr habt nur Euch – und das tagaus, tagein, Woche um Woche, Monat um Monat, Jahr um Jahr.


Wenn die freiwilligen Betreuer Dich und die anderen Hunde des Sektors einmal wöchentlich besuchen kommen, bleibt kaum Zeit für Jeden. Ein wenig im Auslauf die Beine vertreten, mit viel Glück eine Streicheleinheit abbekommen und an der Leine ein Stück durch die langen, betonierten Zwingerreihen laufen - dann heißt es, in das Gefängnis zurückkehren, in dem Ihr jedem Wetter schutzlos ausgesetzt seid, und eine weitere, endlose Woche im Sitzen, Stehen oder Liegen warten auf den nächsten Besuch. So kostbar diese kurzen Momente, auch sind, in denen Du eine leise Ahnung davon bekommst, was Freiheit ist, reichen sie doch nicht aus für einen Junghund wie Dich, der vor Energie nur so sprüht und mit seinem Tatendrang nicht weiß, wohin.


Nein, was Du brauchst ist ein eigenes Zuhause, bei Menschen, die Dich lieben. Du wirst es ihnen leicht machen, denn Du bist ein überaus verträglicher, freundlicher, aufgeweckter und mit Deinen 47 cm Schulterhöhe auch nicht allzu großer Hundebub. Gern darf in Deinem neuen Zuhause schon ein netter Hundekumpel leben, an dem Du Dich orientieren kannst. Ob Du Dich mit Katzen verstehen würdest, kann im Shelter leider nicht zuverlässig getestet werden, ebenso wenig, wie Du auf sehr kleine Kinder reagierst.

Laufen über Wiesen, Spaziergänge, fröhliche Ballspiele, ein gefüllter Napf, immer frisches Wasser zu trinken, streichelnde Hände und ein weiches Hundebett – von alldem wagst Du bisher nicht einmal zu träumen. Vielleicht gelingt es mir, hier den Menschen für Dich zu finden, der Deinen Traum endlich Wahrheit werden lässt!


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Lebenslichter 06.02.2023, 16.05 | (0/0) Kommentare | PL

Den Jahren mehr Leben für: Mysha


Zwingernummer: B 79

MYSHA wurde im September 2010 geboren und landete schon kurz darauf im Shelter Kozhuhovo bei Moskau. Das bedeutet: Sie hat in ihrem gesamten Leben bisher nicht anderes kennengelernt als dieses Dasein hinter Gittern. In ihrem Außenzwinger, der kaum dreieinhalb Quadratmeter misst und den sie sich mit zwei bis drei Leidensgefährten teilen muss, gibt es nur eine enge Holzhütte als einzigen Schutz vor Wind und Wetter. Da ist kein Ort, um sich einmal zurückzuziehen, von dem Stress und dem ständigen Gebell der dreitausend anderen vergessenen Seelen um sie herum. Platz, um sich einmal ausgiebig zu recken und zu strecken, gibt es keinen; außer Stehen, Sitzen und Liegen ist nichts möglich. Und das vierundzwanzig Stunden am Tag, Woche um Woche, Monat um Monat und Jahr um Jahr.

Nur einmal pro Woche gibt es für die Hunde eine kleine Abwechslung, wenn die freiwilligen Betreuer ins Shelter kommen. Dann haben die Tiere eine selige Stunde lang Gelegenheit zum Toben, Spielen, etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen und mit viel Glück – denn der Andrang ist riesengroß – auch einmal gestreichelt zu werden. Doch diese kurze Stunde ist viel zu schnell vorbei. Dann heißt es wieder warten und durchhalten bis zur nächsten Woche.


Mysha hatte in ihrer Anfangszeit im Shelter große Angst davor, ihren Zwinger zu verlassen. Doch sie hat in all den Jahren viel von den anderen Hunden gelernt. Sie ist selbstsicher geworden und heute spielt, rennt und tobt sie gern mit ihren Artgenossen.. Und sie liebt es, an der Leine spazieren zu gehen. Sie ist eine äußerst freundliche, nur anfangs etwas schüchterne Hundedame, die aber schnell auftaut und Vertrauen fasst. Inzwischen kann sie den Besuch der Betreuer kaum erwarten, dann lebt sie zusehends auf.

Nun sind für Mysha fast elf Shelterjahre ins Land gegangen Aus dem einst süßen, scheuen Hundebaby ist eine reife, bezaubernde Seniorin geworden. Viele ihrer Mitgefangenen hatten das Glück, adoptiert zu werden. Nur Mysha blieb immer ungesehen zurück.

Nun sollte endlich auch sie an der Reihe sein, ein eigenes Für-Immer-Zuhause zu finden. Sie hat es mehr als verdient und sollte ihr Leben nicht einsam undvergessen in ihrem Zwinger beschließen müssen, sondern für den Rest ihrer Tage geliebt, umsorgt, gepflegt und verwöhnt werden!

Möchten vielleicht gerade SIE dieser liebenswerten Hündin einen Platz auf Lebenszeit schenken?

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Ein helles Licht für: Dagir



Jeder neue Tag ist eine Chance

 auf ein besseres Leben.


DAGIR (Zwingernummer D 26) kam im Februar 2018 ins Shelter Kozhuhovo. Damals wurde er mit verletzten Hinterbeinen in der Gegend von Novokosino gefunden. Man vermutete, dass er zuvor ein Zuhause hatte.

Seit 3 Jahren lebt Dagir nun schon im Shelter und seine Betreuer sind zu seiner "Ersatz-Familie" geworden. Er freut sich sehr, wenn sie zu Besuch kommen, ihn streicheln, mit ihm spielen oder ihn einfach in den Auslauf lassen. Dort rennt und tobt er mit seinen Artgenossen. Dagir mag andere Hunde, und auch dort weiß er, wie er sich richtig verhalten muss. Er geht Ärger aus dem Weg und ist einfach nur freundlich zu allen. Selbst die älteren Hunde fühlen sich durch Dagir animiert zum Spielen und Laufen.


Dagir hat sich bis vor kurzem noch den Zwinger mit einer Hündin geteilt. Diese wurde jedoch krank und musste auf die Krankenstation wechseln. Für Dagir war dieses Erlebnis sehr schlimm, denn er litt unheimlich unter dem Verlust – so sehr, dass er sich die Pfoten an der Zwingertüre verletzt hatte, als er versuchte, diese zu öffnen. Dagir wechselte darauf den Zwinger und kam bei einem älteren Rüden unter. Er hat sich schnell dort eingelebt und zwischen den beiden entstand eine Freundschaft.

Der hübsche Rüde ist sehr sozial und würde sich über eine eigene und richtige Familie, die entsprechend Zeit für ihn haben, sehr freuen. Ein lieber und verträglicher Ersthund wäre für Dagir auch kein Problem und würde ihm sicherlich bei der Eingewöhnung sehr helfen. Schön wäre es, wenn sich für den hübschen und aktiven Rüden auch ebenso aktive Menschen melden würden.


Dagir reist geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland. Genau wie für alle anderen Hunde in unserer Vermittlung, suchen wir auch hier, ausschließlich nach einer Endstelle.

Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Ein Platz an der Sonne für: Henry



Henry lebt bereits seit dem Welpenalter im Shelter Kozhuhovo. Er kennt nichts von der Welt, außer seinem kleinen Zwinger und den Menschen, die ihn einmal in der Woche besuchen kommen und ihn für eine kurze Stunde mit in den Freilauf nehmen.

Seine Betreuer beschreiben ihn als klug, sehr lieb und freundlich. Er ist ein aktiver, immer noch junger Hund, der bereits gelernt hat, an der Leine zu laufen. Mit seinen Artgenossen hat er keinerlei Probleme.

Der etwa 55 cm große Rüde ist sicherlich kein Couch-Potato und auch nicht für das Leben in einer kleinen Wohnung geeignet. Wir suchen daher für ihn ein schönes Zuhause bei lieben Menschen mit Haus und Garten, die Freude daran hätten, Henry die Welt zu zeigen und ihm all das beibringen, was er für ein Leben in einer Familie noch wissen muss. Dabei dürfte es kaum Probleme geben, da Henry sich äußerst gelehrig zeigt.


Henry ist bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte schon bald nach Deutschland reisen, wenn SIE diesem liebenswerten Hundejungen gern ein Zuhause schenken möchten.

HENRY wurde 2014 geboren und wartet im Sektor B, Zwingernummer 271 auf sein Glück.


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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Leuchtende Augen für: Freken



Freken ist ein Fundtier. Über ihre Vorgeschichte ist nichts bekannt, aber sie lebt bereits sehr lange im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau.

Es scheint, dass Freken lange Zeit nichts wirklich viel mit Menschen zu tun haben wollte – das würde erklären, weshalb wir nicht schon früher um Hilfe für sie gebeten wurden.

Ihre Betreuer berichten, dass sie erst vor etwa zwei Jahren beschlossen hat, Menschen an sich heran zu lassen. Inzwischen freut sie sich über den wöchentlichen Besuch ihrer Betreuer und lässt sich auch gerne streicheln.




Freken hat mit anderen Hunden keinerlei Probleme und verhält sich ihnen gegenüber absolut sozial.

Es ist uns bewusst, dass es nicht einfach wird, für Freken, die inzwischen nichts anderes mehr kennt, als ein Leben hinter Gittern, ein schönes Zuhause zu finden.

Sie wird viel Zeit benötigen, um sich in einer ihr völlig fremden Welt zurecht zu finden, und das erfordert viel Geduld und Empathie von ihren neuen Menschen.




Dennoch hat sie diese Chance mehr als verdient und wir hoffen sehr, hier in Deutschland einen Platz für sie zu finden, wo sie in Würde leben und ihren Lebensabend genießen kann. Ein Platz bei Menschen, die NICHTS von ihr erwarten und sie in ihrem Tempo ankommen lassen.

Es wird eine Suche nach der Nadel im Heuhaufen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt und wir werden nicht aufgeben, nach IHREN Menschen zu suchen.

Bei ernsthaftem Interesse melden Sie sich bitte bei unserer Team-Kolleginnen. Vielen, lieben Dank!

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Nuts hat´s!


NUTS

geb. 2008

kastriert, geimpft und gechipt

Zwingernummer: D 55

Du bist ein so genanntes Fundtier, lieber NUTS. Das heißt, Du wurdest entweder auf der Straße irgendwo in Moskau geboren, oder man hat sich Deiner kurzerhand entledigt, weil man Dich nicht mehr haben wollte. Für uns unbegreiflich, denn wir durften Dich selbst kennenlernen und haben Dich als freundlichen, sanften Hundemann erlebt, als einen von den Hunden, die jede noch so kleine menschliche Zuwendung gleich doppelt und dreifach genießen. Deine Freude ist immer riesig, wenn Du ein-, mit viel Glück auch zweimal in der Woche Dein enges Gefängnis verlassen und Dir im Freilauf für ein paar Minuten die Beine vertreten darfst. Aber die Streicheleinheiten von den freiwilligen Betreuern sind doch stets das Größte für Dich.


Es gab eine Zeit, da warst Du sehr krank. Deine Nieren und die Leber waren nicht in Ordnung. Auch wogst Du zuviel; außer von morgens bis abends Fressen gibt es im Shelter ja nichts, womit Ihr armen Seelen die gähnende Langeweile und die ewige Einsamkeit betäuben könntet. Und da das grauenvolle Futter zwar den Magen füllt, aber trotzdem nie richtig sättigt und leider wegen der schlechten Zutaten dick macht, wurdest Du zum Moppelchen.

Daher musstest Du für viele Monate in einen Isolationszwinger auf der Krankenstation übersiedeln, weil sich im Sektor selbst niemand richtig um Dich hätte kümmern können und wollen. Die Betreuer haben Deine Medikamente und das spezielle Diätfutter aus ihrer eigenen Tasche bezahlt und mit viel Liebe und Fürsorge erreicht, dass Du heute wieder völlig gesund bist. Deine Blutwerte liegen alle im Normbereich und zudem hast Du ordentlich abgespeckt.


Krankenstation – das bedeutete für Dich aber ein Mehr an Einsamkeit, denn die Zwinger dort sind noch um einiges kleiner. Außerdem sind sie bis zur halben Höhe vergittert, und wer wenigstens ab und zu einen Blick auf die Welt „da draußen“ erhaschen will, muss sich auf die Hinterbeine stellen. Was für ein Hundeleben…

Auf Deinem Eingangsblatt im Shelter steht geschrieben, dass Du bereits seit 2009 dort lebst. Du kamst also als blutjunger Hund dorthin und lebst nun schon seit unfassbaren 11 Jahren hinter den halb verrosteten Gittern. 11 endlose, bitterkalte Winter und beinahe ebenso viele brütend heiße Sommer im winzigen Außenzwinger, der paraktisch keinerlei Schutz bietet, wenn man von der lächerlich kleinen Holzhütte einmal absieht, die Du Dir auch noch mit zwei oder drei Leidensgefährten teilen musst. Trotz all der Widrigkeiten hast Du Dir Dein freundliches, fast heiteres, liebenswürdiges Wesen bewahrt. Du gehst brav an der Leine, verträgst Dich mit Deinen Artgenossen und bist ein Hund, wie man ihn sich wünscht.

Dass Du trotzdem in all den Jahren nie die Chance auf ein eigenes, schönes Zuhause bekommen hast, liegt schlicht daran, dass Du – rein äußerlich betrachtet – nichts Besonderes bist. Du bist nur einer von rund 3000 Hunden in diesem Sheltermoloch und siehst aus wie viele Deiner Schicksalsgenossen. So wurdest Du einfach übersehen, da Du Deine charakterlichen Vorzüge leider nicht für jeden sichtbar außen trägst.

Vor zwei Monaten passiert, was irgendwann passieren musste: Da bringen die Sheltertierärtze in Deinem Zwinger zwei junge Hunde unter. Du hast keine Chance gegen die beiden neuen. Sie drangsalieren und attackieren Dich. Schwer verletzt, mit Bisswunden im Nacken, wirst Du gefunden und operiert. Wie durch ein Wunder überlebst Du – nur wofür?

Deine äußeren Wunden, sie heilen. Die inneren, die heilen nicht. Sei der Attacke bist Du ein anderer geworden. Nach Deiner Genesung setzt man Dich zwar zu netten Artgenossen, die Dich in Ruhe lassen; aber Du bist müde, bewegst Dich noch weniger als zuvor. Der extrem heiße russische Sommer und das Zuviel an Gewicht auf Deinen Rippen tun ihr Übriges. Du bist müde, gezeichnet, möchtest am liebsten nur noch schlafen und gibst Dich auf. Dabei bist Du so ein netter, freundlicher und anhänglicher Hund, der die Menschen trotz allem liebt.


Niemand kann vorhersagen, wieviel Zeit zu leben Dir noch bleibt und natürlich hast Du das eine oder andere altersbedingte Zipperlein. Die fehlende Bewegung und das grottenschlechte Futter über fast Dein ganzes Leben hinweg fordern ihren Tribut. Gerade darum hast Du es mehr als verdient, endlich doch noch die schönen Seiten des Hundelebens kennenzulernen: Gutes Futter, ein warmes Körbchen, in welchem Du Deine müden, alten Knochen zur Ruhe betten kannst, wohldosierte Bewegung, das Gefühl von weichem Gras unter Deinen Pfoten und natürlich vor allem ganz viel Liebe, damit Du nicht irgendwann in einem trostlosen Zwinger einsam und unbeweint auf Deine letzte Reise gehen musst.




Vielleicht sind Sie ja der Mensch oder die Familie mit einem großen Herzen für Hundesenioren wie Nuts? Er wird Sie mit seiner Treue und Dankbarkeit, reichlich belohnen!

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Romeo gesucht für: Julia


Wenn du plötzlich aufwachst und dein Albtraum ist Realität geworden – ja, dann findest du dich im Leben von JULIA wieder.

Für Julia begann ihr ganz persönlicher Albtraum irgendwann im Jahr 2016, als sie von ihren Menschen ins Shelter Kozhuhovo abgeschoben wurde. Wir wissen nicht, weshalb sie dahin gebracht wurde,  wir wissen nur: Sie ist immer noch dort.

Die Anfangszeit im Shelter war für Julia sehr sehr schwer, denn sie verstand nicht die Welt nicht mehr. Alles war laut, eng und schmutzig und dann diese vielen Hunde mit ihrem Gebell um sie herum. Nicht nur, dass sie plötzlich in einem engen Zwinger leben musste, machte ihr zu schaffen - auch dass die Hoffnung, wieder abgeholt zu werden, mit jeden Tag mehr und mehr schwand.

Mittlerweile kennt Julia den Ablauf im Shelter ganz genau. Sie weiß, wann die Arbeiter das Futter bringen, wann sie sich ducken muss, um Schlägen oder Fußtritten auszuweichen und wann die Betreuer ins Shelter kommen, um sie einmal pro Woche für eine kurze, selige Stunde in den Auslauf zu führen.

Doch heute man merkt es Julia an, dass das Shelter nicht ihr Zuhause ist und auch niemals wirklich sein wird. Immer wieder aufs Neue steht sie dort am rostigen Gitter und hält Ausschau nach einem Menschen, der sie nach Hause holen möchte. Aber sie schaut vergebens, denn in all der Zeit, die sie nun schon im Shelter lebt, kam nicht eine Menschenseele für Julia.


Julia versucht dennoch, das Beste aus ihrer Situation zu machen, Sie freut sich über die - wenn auch viel zu seltenen - Besuche der Betreuer und die Aufmerksamkeit, die ihr dann zuteil wird. Ein kurzer Moment in der Woche, der sie hoffen lässt und ihr das Gefühl gibt, nicht ganz in Vergessenheit geraten zu sein.

Sie ist stets freundlich, lieb und hört auf die russischen Kommandos der Betreuer. Selbst das Laufen an der Leine macht sie prima mit und hilft bei der Erziehung der jüngeren Hunde im Shelter. Legen diese im Auslauf ihr Rüpelverhalten an den Tag oder werden zu wild, knurrt sie kurz und die jungen Hunde wissen – jetzt ist Schluss.

Seit über fünf Jahren wartet Julia nun schon in Russland auf ein neues, liebevolles Zuhause mit Menschen, die ihr treu bleiben und sie nicht wieder hergeben. Doch irgendwie will es dort nicht so recht klappen. Zu groß, zu schwarz, zu alt, es ist leider immer dasselbe traurige Lied. Daher hoffen wir, dass Julia nun hier in Deutschland ihre passende Familie oder den richtigen Menschen fürs Leben findet.

Für Julia suchen wir liebe und noch aktive Menschen, die ihr nicht nur einen warmen und sicheren Platz schenken möchten, sondern auch mit ihr an ihrem Übergewicht arbeiten. Durch die Trauer hat Julia ziemlich viel minderwertiges Trockenfutter gefressen und viel zu wenig Bewegung gehabt. Sie braucht wirklich ein Zuhause mit Menschen, die für sie die Sonne wieder scheinen lassen. 


Julia ist bereits kastriert, gechipt, geimpft und wird ausschließlich auf eine Endstelle vermittelt.

Möchten Sie Julia aus ihrem Albtraum wecken und für sie die Sonne scheinen lassen? Dann melden Sie sich doch bitte bei uns, Julia und ihre Vermittlerin freuen sich auf Sie.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kolleginnen. 

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

The sound of silence: Tropkhen


Tropkhen sucht leider wieder – oder noch immer - ein Zuhause.

Sie war kurzzeitig reserviert, die Reservierung musste aber aufgehoben werden. Aufgrund der momentan schweren gesundheitlichen Probleme bei dem bereits vorhandenen Hund, ist dort die Adoption eines weiteren Hundes derzeit und auch in absehbarer Zeit nicht möglich.

Gefangen in einer Welt ohne Ton  und doch voller Hoffnung auf die bunte Sprache der Freiheit.

Tropkhens Leben begann im März 2018. Unschuldig geboren in eine Welt, die sie nie haben wollte und in die sie – hätte sie gewusst, was sie erwartet – lieber nie getreten wäre? Nach nur vier Wochen fand sie sich wieder in einem riesigen Shelter mit 3000 anderen Hunden.


Damals konnte Tropkhen noch hören, es war laut um sie herum. Ein nicht enden wollendes Bellen von so vielen Hunden, die alle – wie sie – nie oder nicht mehr gewollt waren.

Was mag damals wohl in Tropkhens Kopf vorgegangen sein? Wo war ihre Mutter? Ihre Geschwister? Die Wärme und Geborgenheit der kleinen Hundefamilie?

Gab es jemals Wärme und Geborgenheit in ihrem erst jungen Leben als Welpe?

Sie hatte die erste schwere Zeit überlebt, aber um welchen Preis? Um nun hier in diesem Hundegefängnis zu warten – doch worauf?



Tropkhen hat sich arrangiert. Es blieb ihr nichts weiter übrig, sie kannte ja kein anderes Leben. Also machte sie das Beste aus der Situation. Im Welpenalter ist das Leben noch relativ gut im Shelter. Wechselt man dann jedoch zu den erwachsenen Hunden in die Sektoren, wird es um Vieles schwerer.

Der Kampf ums Überleben beginnt, man muss ans Futter und ans Wasser gelangen, sich in der Enge der Gehege mit den anderen Hunden arrangieren und warten, bis einmal in der Woche die freiwilligen Helfer kommen. Dann öffnet sich die Tür des Geheges und die Hunde dürfen endlich für eine Stunde in den dafür vorgesehenen Freiläufen rennen und spielen. Manche betteln dann einfach nur um ein paar Streicheleinheiten von den Betreuern.


Zu wenig Zeit für so viele Bedürfnisse ….

Es ist ein schweres Leben für die Hunde im Shelter. Ob jung oder alt, sie alle leiden unter dem Eingesperrtsein. Den spärlichen Kontakten zu ihren Betreuern. Dem schlechten Futter. Der Eiseskälte im Winter und der Gluthitze im Sommer. Der Enge. Der Eintönigkeit. Dem Warten.

Tropkhen macht weiterhin das Beste daraus. Sie liebt die Betreuer und die anderen Hunde, sie hat gelernt an der Leine zu laufen. Sie freut sich auf die eine Stunde Freiheit, Bewegung und Streicheleinheiten die ihr aktuelles Leben im Shelter für sie vorsieht.



Doch das Schicksal trifft Tropkhen noch härter. Die Stimmen der Betreuer, das Bellen der anderen Hunde, plötzlich verschwindet es schleichend aus ihrem Leben. Sie erkrankt an einem entzündlichen Ohrpolypen, der leider zu spät erkannt wird. So spät, dass sie ihre Hörfähigkeit verliert. Ein Ohr wurde zur Entfernung der Gehörkanäle bereits operiert, die Operation des zweiten Ohrs ist mittlerweile ebenfalls erfolgt. Laut behandelndem Arzt wird Tropkhen nie wieder etwas hören.

Aktuell hat sich Tropkhen noch nicht wirklich an die neue Situation gewöhnt. Manchmal, wenn sie an der Leine läuft, setzt sie sich auf den Boden und es hat den Anschein, als würde sie nicht verstehen, warum die Welt um sie herum nicht mehr mit ihr „spricht“. Sie muss lernen, anders zu kommunizieren, auch die Betreuer müssen neue Wege finden sich mit ihrzu verständigen. Aber sie wird es lernen, und auch ein tauber Hund kann ein wundervolles Leben führen.

Zu diesem möchten wir Tropkhen nun die Tür öffnen. Sie kann all das lernen, was andere auch andere Hunde können. Es wird vielleicht etwas länger dauern, bis sie das eine oder andere verstanden und begriffen hat, dass die Welt um sie herum nun zwar für immer still, aber trotzdem noch bunt und schön ist.

Da Tropkhen sich sehr gut mit anderen Hunden versteht, wäre ein vorhandener Ersthund sicher eine wunderbare Hilfe und Orientierung für sie. Aber natürlich kann sie auch als Einzelhund in einem Zuhause leben, in dem man ihre Behinderung akzeptiert und sich darauf einstellt.

Tropkhen hat noch so viel Leben vor sich, sie soll es nicht im Shelter verbringen müssen.

Die Hündin ist im März 2018 geboren, hat ca. 50cm Schulterhöhe und ist bereits gechipt, geimpft und kastriert.

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Für Tropkhen suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

 

Wichtige Daten im Überblick:

 Hündin,  geb. März 2018,  ca. 50 cm

 taub durch Krankheit,  kastriert

 verträglich mit Artgenossen,  freundlich zu Menschen,  kennt das Laufen an der Leine

 noch im Shelter in Russland,  Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

 endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

Ein helles Licht für: Vence



12 Jahre alter Senior vom Schicksal gezeichnet

Vence wurde 2009 geboren und lebt nun seit 10 langen Jahren im Shelter - fast sein ganzes Leben. Als junger Hund war Vence lebensfroh und sehr verspielt, doch das triste Leben Shelter hat ihn verändert. Er ist allmählich ruhiger geworden.

Die Betreuer dort beschreiben Vence als offen, geduldig und unaufdringlich. Er liebt die Nähe und Ansprache von Menschen, ist sehr gehorsam und steht gern still, wenn er gebürstet wird, was ihm sehr gefällt.


Doch leider ist der arme Kerl vom Leben im Shelter gezeichnet. Vence hat fast alle Zähne verloren, und nun wird es für ihn zunehmend schwierig das harte, uneingeweichteTrockenfutter zu fressen.

Seine Gesundheit wurde auch aufgrund seines zunehmenden Alters und der Lebensumstände im Shelter mit der Zeit immer schlechter, so dass er leider langsam beginnt, einen Teil seines Augenlichts zu verlieren. Im linken Auge ist Vence durch einen Grauen Star fast blind, seine Sehkraft ist eingeschänkt. Der Tierarzt sagt, er wird seine volle Sehkraft auf diesem Auge nicht mehr zurück erlangen. Trotzdem schränken ihn seine gesundheitlichen Probleme nicht ein, er hat keine Schmerzen und ist bereit, in ein neues Zuhause zu ziehen, in dem es ihm endlich besser gehen wird. Er hat seinen Lebensmut noch nicht vollständig verloren.


Vence geht problemlos an der Leine, ist mit anderen Hunden verträglich und ihnen gegenüber freundlich. Er liebt jedoch Menschen und ist immer bereit für neue Bekanntschaften. Ob er sich auch mit Katzen versteht, können wir leider nicht sagen.

Wie für all unsere Hunde suchen wir auch für Vence eine Endstelle. Er wird bereits kastriert, geimpft und gechipt in sein neues Zuhause vermittelt.

Sie möchten Vence ein neues Leben schenken? Dann melden Sie sich bitte bei unseren Teamkolleginnen. Herzlichen Dank!

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Lebenslichter 05.02.2023, 15.54 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

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Über mich

Geboren vor 67 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


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"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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