Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: b

Eine kleine, alte Dame in Weiß: Melony




Klein, weiß und schon ein Leben lang hinter den Gittern des Shelters - so könnte man Melony in Kürze beschreiben. Denn mehr Worte braucht es eigentlich nicht um die Trostlosigkeit in Melony´s Leben auszudrücken. Ein Leben, dass sie bereits seit ihrem Welpenalter führt, und das sich bis heute nicht geändert hat. Ein Leben in einer kalten Welt.

Aber die Welt im Shelter ist nicht nur trostlos und kalt, sie ist für einen kleinen Hund wie Melony - und mit ihren ca. 40 cm gehört sie zu den kleinen Hunden im Shelter - auch oft gefährlich. Vor allem dann, wenn es in den großen Auslauf des Shelters geht. Viele Hunde, und fast alle größer als Melony. Und so kam es schon öfter vor, dass Melony von den großen Hunden im Auslauf gebissen wurde. Seitdem geht Melony nicht mehr gerne in den Auslauf, nein, sie hat regelrecht Angst davor. Und somit ist selbst das kleine bisschen Freiheit im Shelter der Trostlosigkeit gewichen.

In ihrem kleinen Zwinger, den sie sich mit zwei anderen kleineren Hunden teilt, da fühlt sie sich sicher. Aber in diesem kleinen Zwinger wird sie nicht gesehen. Zu klein, oft ga rnicht wirklich da. Einfach unscheinbar für die Besucher. All die Jahre schon. Viele andere Hunde fanden ein Zuhause, eine heile Welt. Doch immer blieb Melony in der Trostlosigkeit zurück.

Ihre Betreuer in Russland haben versucht, sie den Besuchern zu zeigen, jedoch entsprach Melony nicht den Vorstellungen, und so wird es wohl für sie in Russland auch in Zukunft bleiben. Denn Melony ist mittlerweile nicht nur unscheinbar geblieben, nein, sie ist auch im Shelter alt geworden. 




Aber sollte all das Melony im Weg stehen, nicht doch noch "ihr" Zuhause zu finden? Ihre Menschen, die ihr die Angst nehmen und ihr eine Welt zeigen, die sie noch nie zuvor gesehen hat? Menschen die sie genau so nehmen, wie sie ist? Klein, weiß und ungesehen? Menschen die ihr Herz öffnen und Melony daran teilhaben lassen. Und genau diese Menschen suchen wir für Melony, und wir werden sie bestimmt auch finden, damit Melony noch einmal erfahren darf, was Liebe ist.

Melony ist eine ca. 40 cm kleine (Schulterhöhe) Mischlingshündin, die Anfang 2010 geboren wurde. Sie ist kastriert, gechipt und geimpft und könnte schon bald zu Ihnen reisen. Melony hat von ihren Betreuern im Shelter gelernt, an der Leine zu gehen, aber ein wenig Übung braucht sie hier noch. Dem Menschen gegenüber ist Melony freundlich, braucht jedoch bei Fremden einige Zeit, um Vertrauen zu fassen. Daher suchen wir für sie Menschen mit Hundeerfahrung. Mit anderen Hunden ist Melony verträglich, sie geht Konflikten eher aus dem Weg. Gern kann ein kleinerer Hund in Melony´s neuem Zuhause leben. Ob Melony sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht mit Gewissheit sagen. Auch nicht, wie sie auf kleine Kinder reagiert.

Bitte haben Sie auch Verständnis dafür, dass wir für Melony ausschließlich eine Endstelle suchen.

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Lebenslichter 11.01.2024, 19.49 | (0/0) Kommentare | PL

Unschuldig und rein wie frisch gefallener Schnee: Knedlik


KNEDLIK

Rüde

geb. 2020

46 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

ruhiges und umgängliches Wesen

kameradschaftlich und gut verträglich mit Artgenossen

vertraut und liebt Menschen

läuft brav an der Leine

Für-immer-Zuhause gesucht

 Auch für dich wird der kommende Winter ein Kampf ums Überleben.

 Du gehörst zu den 40 Hunden, welche in diesem Frühjahr den Weg aus einer Wohnungsauflösung ins riesige Shelter Kozhuhovo in Moskau antreten mussten, um dort auf die verschiedenen Sektoren verteilt zu werden. Viele von euch kannten praktisch nichts und waren sehr ängstlich. Du, dein Bruder Kleopik und eure Schwester Kashka seid nun schon monatelang in einem winzigen, kahlen Zwinger eingesperrt. 


Wohin wird der Weg euch drei kleine Hunde führen?

Der erbarmungslose russische Winter steht vor der Tür, eine echte Herausforderung für alle Hunde im Shelter. Für einen kleinen Hund mit kurzem Fell, wie du es bist, könnte es der letzte Winter sein. Besonders, da auch der Umzug in ein Shelter weit außerhalb Moskaus unerbittlich näherrückt. Ein furchtbarer Ort aus Ziegelwänden, mit unüberdachten Ausläufen und mannshohen Öffnungen in gemauerte, so genannte Rückzugsorte. Schutz vor Kälte, Nässe, Schnee und Wind gibt es in diesem neuen Hundegefängnis nicht. 


Wie es scheint, seid Ihr drei der einen Hölle entronnen, nur m in der nächsten zu landen. 

Als du ins Shelter kamst, warst du äußerst furchtsam und unsicher. An der Leine hangeltest du dich stets an den Wänden entlang, dort schien es dir wohl am sichersten zu sein. Wenn möglich, versuchtest du irgendwo einen ruhigen Platz zu finden, an dem du dich niederlegen konntest. Mit der Zeit hast du dich notgedrungen in das ständig laute, immer aufgeregte, wuselige Leben im Shelter eingewöhnt, doch glücklich sein kannst du dort nicht. Niemand könnte das, und ein Mensch hielte es keine vierundzwanzig Stunden an diesem kalten, seelenlosen Ort aus.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Knedlik im unmittelbar bevorstehenden russischen Winter um sein Leben kämpfen muss, dann melden Sie sich bitte bei uns. Wie sein Bruder Kleopnik wird auch er sich mit Gewissheit sehr schnell in seine neue Familie einfügen und es Ihnen mit Liebe, Treue und Anhänglichkeit danken!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Hier gibt es ein paar kurze Filmchen von Knedlik, Kleopik und Kashka zu sehen:

https://youtube.com/shorts/kz98bxrKk00

https://youtube.com/shorts/OYI-p16VKZk

https://youtu.be/JH9bXRqu_P8

Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@T-Online.de

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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Bitte ich um zuviel? Henry


Ein Teppich reicht mir vollkommen aus, wenn du kein weiches Kissen hast.

Ein kleiner Außenbereich, ein Platz in deiner Nähe.

Ein Rückzugskorb und Zeit, um dich kennenzulernen.

Viele Streicheleinheiten, sobald ich Vertrauen gefasst habe.

Jemand, der sich um mich kümmert und sagt: „Das ist mein Hund“

- das ist alles, was ich mir erhoffe. Will ich zuviel?

Ich bin Henry. Ich bin vielleicht 10 Jahre alt, vielleicht ein bisschen älter, wer weiß?

Ich bin ruhig und liebenswert.

Ich weiß, wie man allein bleibt. Ich mache nichts kaputt.

Ich bin sauber und belle nicht.

Ich laufe (langsam, aber ich laufe) brav an der Leine.

Ich liebe andere ruhige Hunde wie mich.

Ich weiß nicht, wie ich ein guter Hund sein soll, 

aber ich versuche es mit aller Kraft, wenn DU willst.

Aber du musst es wirklich wollen und sagen:
"Du verdienst es".

Wenn du mir dein Haus und dein Herz öffnen möchtest, dann melde dich bitte:

Hilfe statt Trost - Hunde und Katzen aus Rumänien suchen ein Zuhause

https://www.facebook.com/hopeforfuturemaria/

Ich bin hier und ich warte.

Henry

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Der will doch nur spielen! Casper


CASPER

 Rüde

geb. 2020

65 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Spielgefährte(n) und Für-immer-Plätzchen zum Ausruhen gesucht

Fröhlichkeit trägt deinen Namen: Casper! Du bist ein junger Hundemann, der den freiwilligen Betreuern gleich durch seine offene und gesellige Art aufgefallen ist; denn du liebst die Menschen, du liebst deine Artgenossen und am allermeisten liebst du es, mit einem Ball spielen zu dürfen. Wenn sie dafür jemand ein wenig Zeit nimmt – Zeit, die immer viel zu knapp bemessen ist, denn es warten 3.000 weitere vergessene Seelen sehnsüchtig auf ein bisschen Zuwendung – dann bist du einfach nur glücklich! 


Glück hält dieses Leben für dich leider nur noch selten und in kleinen Häppchen bereit, seit du im Dezember 2021 in das riesige, liebeleere Shelter Kozhuhovo kamst.

Wir wissen nicht, woher du kamst, o du jemals eine Familie hattest oder ein Hundekind der Straße bist. Wir ahnen jedoch, wohin dein Weg bald führen könnte, wenn nicht doch noch ein Wunder geschieht.

Denn nach dem Willen der Verantwortlichen soll das Shelter im Herbst an einen Ort weit außerhalb von Moskau verlegt werden, unmittelbar neben eine Mülldeponie, deren Boden getränkt ist mit Giften und Abfällen der Menschen und der Industrie. Dann wird das Spielen mit dem Ball, das Kuscheln und das Zusammensein Kontakt mit den Betreuern, vielleicht nur noch eine schwache Erinnerung an eine nicht gute, aber doch bessere Vergangenheit sein. Aber noch geben wir den Kampf nicht auf und auch nicht die Hoffnung, dass an zuständiger Stelle ein Mensch sitzt, der ein Herz in der Brust trägt, das Ruder herumzureißen vermag und eine Lösung findet, mit der alle Beteiligten – Geschäftsleute, Freiwillige und vor allem ihr Hunde – zufrieden leben können. 


Trotz deiner unbekümmerten, offenen und verspielten Art hast du leider keine Aussicht, in Moskau vermittelt zu werden. Dafür bist du zu groß und von deinem Aussehen her zu gewöhnlich. Ein Mischling eben, einer von vielen, für den sich außer deinen Betreuern bisher niemand interessiert hat.

Was du, ebenso wie deine unfassbar vielen Schicksalsgefährten brauchst, ist ein Wunder und genau dieses versuchen wir für dich zu bewirken. Denn bekanntlich sieht man nur mit dem Herzen gut – und warum soll es nicht hier in Deutschland wunderbare Menschen geben die dich in ihr Herz schließen, dich zu sich nach Hause holen und bereit sind, gemeinsam mit dir durch dieses Leben zu gehen? Auch hier wird es nicht einfach werden - aber wo, wenn nicht hier, könntest du glücklich sein? 


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Casper im Shelterauslauf:

 Casper beim Sheltergassi:


 Vermittlerkontakt/Fragen:

 Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Die Familie von der Tankstelle: Borik


BORIK

Rüde

geb. Oktober 2015

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

möchte nur für immer nach Hause

 

Als winziges Hundbaby lebtest Du in der Nähe einer Tankstelle mit Deiner Mutter und Deinen Geschwistern, bis hartherzige Menschen sie von dort vertrieben. Auf einmal warst Du ganz verloren und allein; doch Tierschützer fanden Dich und brachten Dich in das große Shelter Kozhuhovo bei Moskau.

Das war Dein Glück und Dein Pech zugleich. Zwar befandest Du Dich dort in Sicherheit; denn ganz auf Dich allein gestellt wäre das Leben an der Tankstelle und an einer vielbefahrenen Straße viel zu gefährlich für Dich gewesen. Dafür bist Du nun gefangen in einem Leben, welches diesen Namen nicht wirklich verdient.

Eingesperrt mit anderen Hunden in einem gerade dreieinhalb Quadratmater kleinen, kahlen und ungemütlichen Außenzwinger, darfst Du nur einmal in der Woche für ein kurzes Stündchen Dein enges Gefängnis verlassen, um im Hundeauslauf zu rennen, mit Artgenossen zu spielen oder mit den Betreuern ein bisschen Gassi zu gehen. Die bittere Kälte im Winter und glühende Hitze im Sommer bestimmen Dein Leben, ebenso wie das wertlose, übelschmeckende Futter und die fast unerträgliche Einsamkeit. 


Dabei liebst Du die Menschen über alles. Dieses traurige Dasein im Shelter, ohne die Fürsorge und Zuneigung eines Menschen, das ist nur schwer für Dich zu ertragen. Aber was bleibt Dir anderes übrig? Du hast keine Wahl, irgendwie musst Du leben und überleben.

Manchmal kehren die bösen Geister Deines Lebens an der Tankstelle wieder. Dann fürchtest Du Dich von einem Moment zum nächsten vor anderen Hunden und versuchst, Dich buchstäblich in die Arme der Betreuer zu flüchten. Bei ihnen fühlst Du Dich sicher, sie geben Dir Deinen Mut zurück.


In Russland wirst Du wohl keine Familie mehr finden. Dafür bist Du zu groß, zu alt, zu gewöhnlich. Das sage nicht ich, für mich bist Du einzigartig, bezaubernd und wunderschön; aber so ist in Deinem Geburtsland nun einmal der Geschmack. An solchen Hunden wie Dir hat man dort so gut wie kein Interesse, sie füllen die Zwingerreihen im Überfluss. 

Nun verbringst Du dort wieder einen Winter. Dein Fell ist viel zu kurz, um Dich ordentlich zu wärmen und die Temperaturen in Moskau liegen nachts weit unter null Grad. Natürlich versuchen die Betreuer zu helfen, wo sie können. Sie haben Dir einen dicken Pullover angezogen, den Du geduldig trägst und der Dich hoffentlich schön warm hält. Aber die bittere Kälte bleibt und die Sorgen der freiwilligen Helfer um Dich und die anderen auch. 


Was Du wirklich brauchst, ist ein Leben in Deiner eigenen Familie und wir werden nichts unversucht lassen, um sie zu finden. Warmherzige, verständnisvolle Menschen, die Dich annehmen und liebhaben wie Du bist; die geduldig mit Dir den weiteren Lebensweg gemeinsam gehen. So viele Jahre liegen noch vor Dir. Bis heute hatten wir leider keinen Erfolg … aber wir werden Deine Familie finden – mit der Hilfe von allen, die Dein Inserat lesen. Vielleicht ja schon morgen! 

Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".

Borik bekommt Extrafutter:


Borik geht im Shelterbereich spazieren: 


Vermittlerkontakt/Fragen: 

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.Worringer@procanes.org

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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Brooklyn ist nicht in Amerika


BROOKLYN

 

Rüde

geb. Oktober 2019

65 cm Schulterhöhe

geimpft, gechicpt, kastriert

sehnt sich nach Ruhe und Geborgenheit

 

Wenn der Kummer zu groß wird und der seelische Schmerz in körperliches Leiden umschlägt.

Brooklyn erblickte das Licht unserer kalten Welt weitab von New York in einem russischen Industriegebiet. Dort schlug er sich mit seinen Geschwistern und anderen Hunden mehr schlecht als recht durch, bis eines Tages fremde Menschen kamen, die Hunde einfingen und fortbrachten – wohin, das weiß niemand. Einzig dem kleinen Brooklyn gelang es, sich vor ihnen zu verstecken.

Irgendwann wurde er unvorsichtig, wahrscheinlich vom Hunger getrieben; aber er hatte noch Glück im Unglück. Tierliebe Arbeiter entdeckten ihn und wollten ihn wenigstens in Sicherheit bringen. So kam er, anstatt erschlagen oder zu Tode getreten zu werden, ins Shelter „Kozhuhovo“.

Das ist ein riesiges Hundeasyl, in welchem ungefähr 3.000 vergessene Hundeseelen immer zu mehreren in winzigen Außenzwingern leben – Käfig an Käfig, Reihe an Reihe, und mittendrin Brooklyn. Welch ein Schock muss das für so ein kleines, unbedarftes Hundekind sein.

Inzwischen gingen mehr als zwei Jahre ins Land. Brooklyn wurde erwachsen, aus dem kleinen, verlorenen Welpen wurde zumindest äußerlich ein stattlicher Hundemann. Doch wie es da drinnen aussieht, weiß nur er allein.

Sein einziger Lichtblick waren und sind die kurzen, wöchentlichen Besuche der freiwilligen Betreuer. Dann öffnet sich auch sein Zwinger und er darf sich ein bisschen Bewegung verschaffen. Er spürt, wie wohl die streichelnde Hand und die sanfte Stimme eines lieben Menschen tun. 


In der übrigen Zeit lebt er allein unter Tausenden. Immerwährender Stress, Angst und Einsamkeit sind seine einzigen Begleiter. Und wenn der seelische Schmerz ihn zu überwältigen droht, sucht Brooklyn sich ein Ventil: Er verletzt sich selbst.

Es beginnt immer nur mit kleinen Stellen am Schwanz, aber er nagt weiter und weiter, bis Wunden entstehen.

Die freiwilligen Helfer können nur versuchen, seinen Kummer etwas zu lindern, wenn sie im Shelter sind und seine Wunden behandeln. Doch für einen einzelnen Hund bleibt dort viel zu wenig Zeit. Und wie sehr sie sich auch bemühen, am Ende müssen sie doch wieder gehen und die Hunde sich selbst überlassen.

Die Tierärzte haben schon angedeutet, dass möglicherweise ein Stück von Brooklyns Schwanz amputiert werden muss. Momentan sind die Wunden wieder verheilt, aber es ist nur eine Frage der Zeit, bis es von vorn beginnt.

Die freiwilligen Helfer beschreiben Brooklyn als ganz wunderbaren Hund, liebenswert, sanft und anschmiegsam. Leider sehen die Menschen in Russland nur sein Äußeres; für sie ist er einfach zu groß und zu schwarz. Dabei wohnen oft gerade in diesen Hunden die zartesten und feinfühligsten Seelen.

Meine ganze Hoffnung setze ich darauf, den Menschen zu finden, der das versteht und Brooklyn mit dem Herzen ansieht.

Brooklyn ist überaus freundlich und menschenbezogen. Auch das Laufen an der Leine hat er schon gut gelernt. In einem neuen Zuhause müsste er natürlich genügend Zeit bekommen, um Vertrauen zu fassen und sich an all das Fremde und Neue zu gewöhnen; denn bisher kennt erja  nur das Leben in der eng begrenzten Welt des Shelters. Da Brooklyn mit anderen Hunden sehr verträglich ist, wäre ein freundlicher Artgenosse, an dem er sich orientieren und von dem er sich abschauen kann, was ein Hund im richtigen Leben wissen muss, eine willkommene Hilfe für ihn, ist aber keineswegs Voraussetzung.

Die Ausreise und Vermittlung (nur innerhalb Deutschlands) erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Lieber Brooklyn, noch liegt ein ganzes Hundeleben vor Dir. Ich wünsche Dir so sehr, dass Du es mit einem gutherzigen, verständnisvollen Menschen oder einer ebensolchen Familie teilen darfst, die sich an Dir erfreuen und Dich bis zu Deinem letzten Weg über den Regenbogen begleiten!

Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail: d.bansche@gmail.com 

https://www.facebook.com/Chance.fuer.Shelterhunde(Daniela Bansche)

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

And the winner is... Atos


ATOS

Rüde

geb. 2019

55 cm Schulterhöhe

geimpft, gechipt, kastriert

Für-immer-Zuhause gesucht

 

Ich gewinne Medaillen; aber im Rennen um den Großen Preis – ein eigenes Zuhause – lande ich bisher nur unter „Ferner liefen…“

Atos ist ein Bruder von Darik, eines von vier jungen Wurfgeschwistern. Noch ehe ihr Leben so richtig beginnen konnte, fanden sie sich im April 2020 im Shelter Kozhuhovo wieder. Dort sitzen sie immer noch ein und warten sehnsüchtig darauf, von einem lieben Menschen entdeckt und aus ihrem tristen Dasein befreit zu werden.

Nicht nur Corona, aber auch, macht Hunde wie Atos zu Verlierern. Als die Menschen zu Hause bleiben mussten und sich langweilten, war die Nachfrage nach Hunden riesig. Allerdings nur nach süßen, putzigen Welpen, die natürlich reinrassig sein sollten, aber nichts kosten durften. So boomte der illegale Welpenhandel wie nie zuvor. Inzwischen gibt es wieder andere Möglichkeiten, seine Freizeit zu gestalten, und ein großer Teil dieser bedauernswerten Geschöpfe wird entsorgt – ausgesetzt oder ins Tierheim abgeschoben. Da der von seinem Wesen her so liebenswerte Atos (wie so viele Tausende) rein optisch nichts Besonderes zu bieten hat und er obendrein kein niedliches Baby mehr ist, gibt es für ihn in Russland keine Aussicht, jemals eine eigene Familie zu finden. In diesem Land wird großer Wert auf Äußerlichkeiten gelegt; dabei sieht man bekanntlich nur mit dem Herzen gut, und wahre Schönheit liegt immer noch im Auge des Betrachters.


Dabei ist Atos ein ganz wunderbarer Hund. Er liebt seine Betreuer, die einmal in der Woche ins Shelter kommen und ihn für ein Stündchen aus seinem Gefängnis holen, über alles. Es gibt für ihn nichts Größeres, als mit ihnen zu schmusen, sich streicheln zu lassen und für kurze Zeit seine Einsamkeit und sein ganzes Elend zu vergessen. Das Shelter ist ja in vier Sektoren unterteilt. Ich weiß, das klingt gruselig, und genauso ist es auch. In jedem der Sektoren gibt es einen eingezäunten Auslauf. Dort dürfen die Hunde sich einmal in der Woche für sechzig Minuten die Beine vertreten, miteinander toben und spielen. Bei über dreitausend Hunden und nur wenigen Freiwilligen können allerdings nicht jedesmal alle Hunde berücksichtigt werden. So kommt es vor, dass manche wochenlang auf ein bisschen Fürsorge und Bewegung warten müssen.

Atos genießt dieses kleine Stückchen Freiheit immer in vollen Zügen. Er versteht sich bestens mit seinen Artgenossen, meidet jeden Konflikt und findet es einfach nur schön, mit seinesgleichen Spaß zu haben. 


In diesem Jahr durfte Atos mit den Betreuern sogar an einem Wettbewerb teilnehmen, welcher für die Hunde des Shelters veranstaltet wurde. Dort konnte er sich präsentieren, dort hat er sich bewiesen und auch eine Medaille gewonnen. Alle fanden ihn großartig, nur adoptieren wollte ihn niemand. So hieß es für ihn zurückzukehren in die Enge, die Einsamkeit und Langeweile seines kleinen, kahlen Zwingers und das zermürbende Warten begann wieder von vorn.

Atos ist ein offener und freundlicher, junger Rüde. Er würde gern gefordert und ausgelastet werden – vor allen Dingen aber möchte er den Menschen gefallen. Er versteht genau, was man von ihm erwartet, so hat er zum Beispiel schnell gelernt, richtig gut an der Leine zu laufen. 

Möchten vielleicht SIE diesem vielversprechenden Hundejungen ein schönes Zuhause schenken?Dann melden Sie sich doch bitte recht bald bei uns. Vielen lieben Dank!


Die Vermittlung und Ausreise erfolgt über den Tierschutzverein "Pro Canes et Equos".


Vermittlerkontakt/Fragen:

Ulrike Worringer

Tel.: 0171-1817071

eMail: Ulrike.worringer@procanes.org

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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Vom Straßenmädchen zur Haustochter? Whyskey


WHYSKEY

Hündin

55 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2012

Zwingernummer: B 72

geimpft, gechipt, kastriert

Körbchen auf Lebenszeit gesucht

 

Manchmal werde ich gefragt, warum ich all die vielen Hunde hier vorstelle, warum ich meine Zeit mit dem Schreiben von Inseraten vergeude und mir die Mühe mit den Fotos gebe – wo doch höchstens ein winziger Bruchteil von ihnen wirklich Aussicht auf ein Zuhause hat.

Ich tue es, weil es für mich die einzige Möglichkeit ist, diesen Tieren meine Wertschätzung zu zeigen. Es ist meine Art, diejenigen zu ehren, die durch uns Menschen unsägliches Leid erfahren, die von uns – aus Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit, Geiz, Geldgier oder einfach aus Spaß am Quälen - zu einem Leben verdammt werden, das diesen Namen nicht verdient und denen ich anders nicht zu helfen vermag. Ich weiß nicht, wie viele Menschen meine Beiträge lesen; aber wenn hin und wieder nur einer dabei ist, der sich angesprochen fühlt und dessen Herz von einer der vergessenen Seelen berührt wird, hat sich jede Mühe schon tausendfach gelohnt.

Ich betrachte die Hunde auf den Bildern und weiß: Zuerst frisst das endlose Warten, die Kälte und Einsamkeit langsam, aber sicher ihre Seele auf; doch niemand bemerkt es. Dann schwindet nach und nach auch ihre körperliche Kraft; aber keiner nimmt Notiz davon.

Und irgendwann gehen sie dann, ganz still und leise – und allein. Wenn die Arbeiter einen toten Hund im Zwinger finden, stopfen sie ihn in einen Plastiksack und karren ihn auf den Müll. Niemals durften diese Hunde ihren Pfotenabdruck im Herzen eines (ihres) Menschen hinterlassen, und da ist auch niemand, außer ihren Betreuern, der um sie weint.

Aber jeder dieser Hunde verdient es, gesehen und geliebt zu werden. Und weil ich nicht vorort sein und mich persönlich um die Tiere kümmern kann, versuche ich, auf diese Weise mein Scherflein beizutragen, damit sie nicht länger vergessen bleiben.

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2014 brachten die Hundefänger eine junge Hündin ins Shelter Kozhuhovo. Die freiwilligen Betreuer gaben ihr den NamenWHYSKEY. Was sie auf den Straßen von Moskau erlebt haben mag, wissen wir nicht – und wollen es auch gar nicht wissen. Immerhin hatte sie dort so etwas wie Freiheit genossen. Fortan gab es diese nicht mehr für sie, es gab nur noch den beengten Raum hinter Gitterstäben; und ihr einziger Ausblick war – und ist bis heute – die Sicht auf die vielen Hunde, die wie sie in winzigen, kargen Zwingern ihr Dasein fristen. Lediglich die eine, selige Stunde pro Woche, die sie mit ihren Leidensgefährten im Auslauf verbringen darf, gibt ihr ein kleines Gefühl von Freiheit zurück.


Dank der Geduld und Einfühlsamkeit der Freiwilligen hat Whyskey gelernt, dass es gute Menschen gibt. Mittlerweile vertraut sie den Betreuern, lässt sich genüsslich streicheln und hat das Laufen an der Leine gelernt. Wenn es dann zurück in den ungemütlichen Zwinger geht, beginnt für Whyskey wie für all die anderen 3000 Hunde erneut eine trostlose Zeit des Wartens und der Langeweile. Obwohl sie inzwischen zu den Senioren zählt, ist Whyskey noch immer neugierig und lernwillig. Menschen gegenüber verhält sie sich zunächst abwartend, aber freundlich. Mit ihren Artgenossen kommt sie ebenfalls bestens zurecht.


Vielleicht möchten Sie dieser lieben Hündin für ihre restlichen Jahre gern ein schönes Zuhause voller Wärme und Geborgenheit schenken? Dann warten Sie bitte nicht länger – denn so wie zahlreichen anderen Hundesenioren läuft auch Whyskey langsam die Zeit davon!


Vermittlerkontakt/Fragen:

Daniela Bansche

Tel.: 05371-687266

eMail:daniela.bansche@freenet.de

 fb.me/Chance.fuer.Shelterhunde

Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Müssen unsere Träume bleiben, was sie sind? Tata


TATA

 Hündin

geb. 2018

50-55 cm Schulterhöhe

kastriert, geimpft, gechipt

 

Was helfen mir die schönsten Träume, wenn sie nicht in Erfüllung gehen?

Können Hunde träumen? Von einem anderen Leben, in dem es keinen Hunger, keine Kälte, keine Angst und kein Alleinsein gibt? Tata und ihre dreitausend Mitgefangenen träumen leider nicht – sie leben einen sehr realen Albtraum, aus dem es für die meisten von ihnen wohl niemals ein gutes Erwachen geben wird.

Wir träumen für sie: Von einer besseren Welt, in der die Menschen erkannt haben, dass Tiere eine Seele besitzen; dass sie leiden, Schmerz und Trauer, aber auch Liebe und Glück empfinden können wie wir.


Doch unsere Träume bleiben, was sie sind. Und immer wieder müssen wir Tierschützer uns eingestehen, dass die Wirklichkeit im Bemühen um Vermittlung unserer Niemandshunde viel zu oft jeden noch so schönen Traum zunichte macht.

Denn so viel wir uns anstrengen, uns die Finger wundschreiben und bis zum Letzten für unsere Hunde kämpfen – es wird niemals ausreichen, solange die Menschen nicht endlich verstehen…

Wie ihre Schwestern Lapa und Michelle wurde Tata als winziges Welplein in einem Wald zum Sterben ausgesetzt. Die junge Frau, die die Hündchen fand und ins Shelter Kozhuhovo brachte, arbeitet seitdem dort als Freiwillige. Ein Zuhause hat sie für ihre Pfleglinge in Russland bisher jedoch nicht finden können und daher uns gebeten, ihr bei der Suche behilflich zu sein. 


In ihrem Wesen gleichen sich die drei Schwestern sehr. Auch Tata ist ein besonders freundliches und sanftes Hundemädchen. Voller Vertrauen hängt sie an ihrer Betreuerin. Bei ihr fremden Menschen dauert es ein Weilchen, bis das Eis gebrochen ist, doch dann zeigt sie sich fröhlich und aufgeschlossen. Sie hat bereits gelernt an der Leine zu laufen und verträgt sich gut mit ihren Artgenossen.

Wir träumen von einem Zuhause, in welchem Tata ankommen und alles lernen darf, was ein Hund wissen oder können sollte, ihr bisher jedoch verschlossen blieb; in dem sie geliebt und umsorgt wird, von dem sie – könnte sie sprechen – sagen würde: "Hier bin ich Hund, hier darf ich´s sein!".  


Möchten Sie diesen Traum für Tata oder eine ihrer Schwestern wahr werden lassen? Dann melden Sie sich bitte bei uns. Vielen lieben Dank.

Tata beim Gassigehen im Shelter:


Tata mit ihren Schwestern im Zwinger:

 

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Ulrike Worringer

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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

Einmal Prinzessin sein! Grace


GRACE

Hündin

Größe

60 cm Schulterhöhe

geb. ca. 2013/2014

Zwingernummer: C 94

 

GRACE dürfen wir Ihnen vorstellen als ein bildhübsches Schäferhund-Mischlingsmädchen, welches seit Januar 2016 im russischen Shelter Kozhuhovo lebt. Über ihre Vergangenheit wissen wir nur, dass sie irgendwann einen Unfall erlitten hat – vielleicht wurde sie von einem Auto angefahren, oder sie wurde geschlagen, was betrüblicherweise viel zu oft geschieht – und daher ein wenig lahmt, was ihrem Liebreiz aber keinen Abbruch tut.

Die Freiwilligen beschreiben Grace als aktives und überaus freundliches Hundemädel. Sie liebt ihre Betreuerin über alles und fiebert jede Woche deren Besuch entgegen. Dann hüpft und springt sie herum, soweit die räumliche Enge ihres Zwingers dies zulässt und kann es kaum erwarten, bis sich die Gittertür endlich für sie öffnet. Dabei wirkt sie deutlich jünger, als sie es ihren Jahren nach ist.


Im gemeinsamen Auslauf zeigt sich Grace weitestgehend verträglich, allerdings macht sie aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Für sie gilt das Motto: „Rüden bevorzugt!“ Bei anderen Hundedamen entscheidet die Sympathie; und wenn ihr ein Schnäuzchen nicht passt, zeigt sie gern, wer hier die First Lady ist. Am schönsten wäre daher für sie ein Zuhause, in welchem sie die Prinzessin sein darf.


Grace läuft perfekt an der Leine und ist an allem interessiert. Neues nimmt sie begeistert auf und ihre Betreuerin hat bei den gemeinsamen Spaziergängen festgestellt, dass Grace ein helles Köpfchen besitzt. Nur leider gibt es in den eintönigen Sheltergängen, die sich gleichen wie ein Ei dem anderen, nicht besonders viel zu erkunden.

Es wäre herrlich für die aufgeweckte Hundedame, wenn sich aktive, lebensfrohe Menschen für sie melden würden, an die sie ihr übervolles Hundeherz verschenken darf und die ihr zeigen, was das Leben außerhalb der unwirklichen Welt des Shelters alles an Schönem bereithält.


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Lebenslichter 10.01.2024, 19.01 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.









"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.



Über mich

Geboren vor 71 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von neun allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...


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