Tag:
"Ich habe doch um gar nicht viel gebeten -
nur um ein kleines bisschen von
deiner Zeit."
Lebenslichter 22.12.2025, 16.53 | (0/0) Kommentare | PL

Jetzt bin ich bei dir zuhause angekommen. Alles ist so neu und eigenartig und ich fühle mich ein bisschen unwohl. Sei bitte nicht ungeduldig, wenn ich heute Nacht nicht gleich in meinem neuen, weichen Körbchen schlafe. Gestern schlief ich noch auf hartem Stein.
Erschrick nicht, wenn ich mein Essen hinunterschlinge. Gestern noch musste ich es tun, um zu überleben. Schimpf bitte nicht mit mir, wenn ich auf deinen Fußboden mache. Gestern war es noch egal, wo ich mein Geschäft verrichtete.
Sei nicht traurig, wenn ich Angst vor deiner liebenden, streichelnden Hand habe. Gestern noch kannte ich nur Tritte und Schläge. Sei nachsichtig mit mir, es ist deine dir vertraute Welt; mir ist sie noch fremd und unheimlich.
Bitte hab Geduld und lass mir ein wenig Zeit, um mich anzupassen. Vergiss nicht, ich war nur ein Straßenköter. Du wirst sehen: Wenn ich dir erst vertraue, werde ich dir das größte Geschenk machen, das ich zu geben habe - mein Herz!
Lebenslichter 21.12.2025, 20.51 | (0/0) Kommentare | PL

Declan
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2021
Schulterhöhe: 62 cm
Wenn man Declan in die Augen sieht, bleibt man
unwillkürlich einen Moment länger an seinem Blick hängen. Darin liegt eine
Mischung aus Sanftmut und staunender Vorsicht - so als würde er fragen: "Meinst
du es gut mit mir?" Gleichzeitig flackert dort ein kleines Licht, ein Hoffnungsfünkchen: "Vielleicht…
vielleicht wird es diesmal wirklich gut."
Declan ist ein Hund, der gelernt hat, vorsichtig zu sein, aber nicht
misstrauisch. Er ist sensibel, ein wenig schüchtern, doch keineswegs
verschlossen. Im Gegenteil: Er sucht die Nähe von Menschen und den Schutz
vertrauter Arme, als hätte er tief in sich verstanden, dass Zuwendung der
Schlüssel zu seinem neuen Leben ist; trotz allem, was er erlebt hat.

Der
junge Rüde wurde im zarten Alter von einem Jahr in einem erbärmlichen Zustand
aufgegriffen. Leishmaniose und Ehrlichiose hatten seinem Körper fürchterlich
zugesetzt. Er war übersät mit kahlen blutigen Stellen, kraftlos und abgemagert.
Zum Glück kam er in ein Canile, in welchem zumindest medizinische Behandlungen
zugelassen sind, so dass er heute wieder fit ist. Nun fehlt ihm noch ein
liebevolles Zuhause, in dem er all das findet, was ein schönes Hundeleben
ausmacht: freundliche Ansprache, verlässliche Menschen an seiner Seite,
spannende Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendung, nahrhaftes Futter und
einen gemütlichen Platz, auf dem an dem er ausruhen, schlafen und träumen kann.

Er braucht manchmal nur eine ruhige Stimme, eine sanfte Hand, ein wenig Zeit.
Neues und unbekannte Situationen können ihn noch verunsichern; dann jammert er
leise, fiept ein wenig nachWelpenart und fragt mit großen Augen nach
Bestätigung. Doch sobald er spürt, dass alles in Ordnung ist, taut er auf, wird
mutiger, und wagt sich Schritt für Schritt in die Welt hinaus.
Auch körperlich trägt Declan noch Spuren seiner traurigen Vergangenheit. Er ist
sehr mager, am liebsten möchte man ihn in eine weiche Decke wickeln, ihn
füttern und verwöhnen, bis seine Seele warm wird und sein Körper stark. Seine
eingewachsenen Wolfskrallen wurden inzwischen gekürzt; ein kleiner, aber
wichtiger Schritt auf seinem Weg in ein schmerzfreies Leben.
Declan macht es einem leicht, ihn zu mögen. Er ist freundlich zu Rüden wie zu
Hündinnen, begegnet Katzen gelassen, und läuft überraschend gut an der Leine. Anfangs
bleibt er nah bei dem Menschen, an dem er sich orientiert, doch wenn er sich
sicher fühlt, beginnt er, die Umgebung zu erkunden. Man sieht förmlich, wie Mut
und Neugier in ihm wachsen.

Sein Blick verrät so viel über ihn: ein Hund, der die Welt noch nicht ganz
verstanden hat, aber unbedingt bereit ist, neu anzufangen. Einer, der lernen
möchte, dass das Leben nicht weh tun muss, dass Menschen freundlich sein können
und dass „Für immer“ wunderschön sein kann.
Declan wartet darauf, sein vertrauensvolles Herz unter der vorsichtigen
Oberfläche sieht, die stille Sanftheit, die sich so sehr nach einem sicheren
Platz und Geborgenheit sehnt.
Wenn vielleicht gerade Sie der Mensch/die Familie sind, der/die Declans Herz
heilen, ihm Schutz und Liebe schenken möchte, dann bitte melden Sie sich bei
seiner Vermittlerin. Er wartet schon sehnsüchtig auf Sie. Vielen, lieben Dank!
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
per EMail:
Lebenslichter 21.12.2025, 20.45 | (0/0) Kommentare | PL
Durchnässtes Fell bis auf die Knochen -,
aber immer noch auf einen Grund zur Hoffnung wartend -
auf ein warmes Lächeln, das den Sturm durchbricht
Lebenslichter 20.12.2025, 16.15 | (0/0) Kommentare | PL
Viele von uns verbringen die Feiertage am Ende des Jahres und den Jahreswechsel mit ihrer Familie, Freunden und Freundinnen und oft auch tierischen Mitbewohnern. Während die meisten Menschen in geselliger Runde beisammensitzen, liegen auf ihren Tellern häufig tote Tiere, die ihr gesamtes Leben in der Fleischindustrie ausgebeutet und anschließend qualvoll getötet wurden, nur um zu einer Speise wie Enten- und Gänsebraten, Weihnachtskarpfen oder anderen fleischhaltigen Gerichten verarbeitet und schließlich gegessen zu werden.
Der PETA-Weihnachtsspot erzählt die Geschichte
eines jungen Truthahns und macht auf das Thema Speziesismus aufmerksam.
Für jedes tierische Produkt leidet und stirbt ein Tier
Wie in dem Weihnachtsvideo zu sehen, werden fürsorglichen Müttern ihre Kinder in den verschiedenen Industrien meist kurz nach der Geburt entrissen, bevor sie gemästet oder in der Zucht eingesetzt werden – bei gefiederten Tieren wie Puten, Enten, Gänsen und Truthähnen lernen Küken ihre Familien nicht einmal kennen.
Die landwirtschaftliche Tierhaltung ist auf maximalen Profit ausgelegt – dafür werden die Bedürfnisse von Tieren wie Enten, Gänsen, Hühnern, Schweinen und Rindern ignoriert. Die Tiere werden ihren Müttern meist viel zu früh weggenommen, um gemästet zu werden.
Feiern Sie ein tierfreundliches Weihnachten
Traditionelle Weihnachtsgerichte wie Karpfen blau, Gänsebraten oder Würstchen mit Kartoffelsalat verursachen unermessliches Tierleid.
Da auch Tiere ihre Familien lieben und nicht für eine Mahlzeit getötet werden wollen, bereiten Sie dieses Jahr doch mal ein veganes Weihnachtsmenü zu – für ein wahrlich besinnliches und friedliches Fest.
Speziesismus: Die menschen?gemachte Unterscheidung
Anders als in dem Weihnachtsspot unterscheiden
die meisten Menschen zwischen „Haustieren“ wie Hunden und Katzen und
„Nutztieren“ wie Schweinen, Kühen und Hühnern. Diese Einordnung von fühlenden
Lebewesen in solche Kategorien ist menschengemacht und vollkommen willkürlich;
denn alle nicht-menschlichen Tiere fühlen Schmerz; sie möchten ihren
natürlichen Bedürfnissen nachgehen und wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben
ohne Leid.
Für ein tierfreundliches Fest: Probieren Sie es vegan!
Weihnachten ist das Fest der Liebe: Zeigen Sie
Mitgefühl gegenüber allen Lebewesen und entscheiden Sie sich für ein
tierfreundliches veganes Fest. Greifen Sie zu pflanzlichen Milch-, Fisch– und Fleischalternativen
und bereiten Sie ein veganes Weihnachtsmenü zu. Wir wünschen Ihnen guten Appetit und ein gesegnetes Fest!
QUELLE UND ©:
Lebenslichter 19.12.2025, 16.00 | (0/0) Kommentare | PL
"Verloren in der Menge,
auf der Suche nach demjenigen,
der ihn zurückgelassen hat."
Lebenslichter 18.12.2025, 19.46 | (0/0) Kommentare | PL

Oldrich
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06.2019
Schulterhöhe: 60 cm
"Sie ist weg." "WER ist weg?!" "Na, Oberlyn! Sie hat's geschafft!" Wie ein Lauffeuer ging es durch die kahlen, schimmeligen Betonflure des Canile. Ein aufgeregtes Konzert aus Bellen, Jaulen und Gitterrasseln setzte ein – manche freudig, manche neidisch, andere verzweifelt und wieder andere einfach, weil es alle machten. Mittendrin saß Oldrich. Still. Ein bisschen verwirrt, ein bisschen stolz, aber auch ein kleines bisschen traurig. Seine Schwester war jahrelang seine Mitbewohnerin, Seelentrösterin und Wärmflasche auf vier Pfoten gewesen. Jetzt hatte sie ein Zuhause. Ein richtiges Zuhause mit Platz auf dem Sofa, Leberwurst aus der Tube und mit Menschen, sie sich nicht störten an einem bisschen Fell in ihrem Morgenkaffee.
"Das ist doch super!", bellt jemand
aus der Nachbarbox. Oldrich nickt bedächtig. Und er? Er teilt seinen kahlen
Käfig nun allein mit Alphonza. Alphonza ist in Ordnung. Sie frisst ihm
nicht das Futter weg und schnarcht nicht ganz so laut wie Oberlyn. Dennoch
vermisst Oldrich sie. Aber er nimmt sich zusammen. So ist er eben, ein stiller
Held.
Wenn die Tierschützer zu Besuch kommen, neigt
Oldrich leicht den Kopf zur Seite; nicht zu niedlich, aber dennoch charmant.
Die meisten sehen dann nur: "Hm, schüchtern." Er ist keiner dieser
fluffigen Instagramhunde mit Pomponschwanz und Schnappschusslächeln. Er ist
einfach Oldrich. Wunderschön schwarz-weiß, mit einem etwas hervorstehenden
Unterkiefer; die Tierschützer nennen das diplomatisch 'leichte Prognathie'.
Er bleibt stets abwartend und ruhig - manchmal so ruhig, dass man meinen
könnte, er sei aus Stein. Aber seine Augen blicken fragend-hoffnungsvoll und
sein Herz, klopft voller Erwartung. Vertrauen kommt bei ihm nicht per Express,
sondern eher wie ein Paket, das auf dem Postweg aus dem vorletzten Jahrhundert
verschickt wurde - aber es kommt an. Er ist nicht unhöflich, doch sein Instinkt
sagt: "Verhalte dich lieber still, vielleicht ist das hier gefährlich. Denn
der Alltag im Canile hat ihn geprägt. Tage, Wochen, Jahre, immer gleich. Beton,
Gitter, manchmal Futter, oft Hunger, Schmutz, Einsamkeit, Langeweile, Regen,
Hitze, Kälte, Hoffnung und immer wieder bittere Enttäuschung. Oldrich ist kein
Draufgänger. Er ist ein Beobachter, einer, der lieber zweimal hinschaut, bevor
er jemandem die Pfote reicht.
Aber wenn man sich Zeit nimmt, kann man das sanfte Leuchten in seinen Augen
sehen. Vertrauen auf Sparflamme, das gern wachsen möchte. Bei ruhiger Ansprache
kommt er näher; ganz langsam, wie ein scheuer Tanzpartner, der den Rhythmus der
Welt erst noch lernen muss. Und dann lässt er sich streicheln.

Oldrich lebt leise im Schatten der Lauten. Er lebt zwischen Hoffnung und Resignation. Aber er lebt und das mit so viel Würde, dass einem das Herz wehtut.
Oldrich ist einer von den
Unsichtbaren im Lager, die nicht durch besondere Merkmale hervorstechen und
versuchen, den harten Alltag inmitten von Stein, Freudlosigkeit und Isolation irgendwie
zu meistern. Aus der Erfahrung wissen wir, dass bei liebevoller Ansprache und
geduldiger Führung auch schüchterne Hunde wie Oldrich aufblühen und zu
fröhlichen Begleitern werden können.
Liebe Leserinnen und Leser, Oldrich braucht kein
Feuerwerk, keine großen Gesten. Er braucht jemanden wie Sie, der zu ihm sagt:
„Komm, Oldrich, wir schauen gemeinsam. Du darfst langsam sein, ich warte auf
dich.“
Wenn Sie einen Blick für das
scheinbar Unscheinbare und ein Ohr für leise Töne haben, dann melden Sie sich
bitte bei Oldrichs Vermittlerin. Denn nie ist einfach zu lang. Dieser
wunderbare Hund mit der sanften, leisen Seele hat lange genug gewartet und wäre
bestimmt sogar bereit, für Sie ein bisschen zu wedeln.
Margot Wolfinger
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0179 - 66 06 200
aus dem Ausland:
+49179 - 66 06 200
per EMail:
Lebenslichter 17.12.2025, 16.50 | (0/0) Kommentare | PL
Lebenslichter 17.12.2025, 16.20 | (0/0) Kommentare | PL
Es sind jene ohne Schuhe,
die jeden Weg mit uns gehen.
die uns all das geben,
was
unbezahlbar ist.
Es sind jene, die nichts versprechen,
die uns niemals
enttäuschen.
Es sind jene, die nichts besitzen,
die uns oft mehr geben können,
als die meisten Menschen.
(Sylvia Raßloff)
Lebenslichter 16.12.2025, 16.42 | (0/0) Kommentare | PL
Ein Teppich reicht mir vollkommen aus, wenn du kein weiches Kissen hast.
Ein kleiner Außenbereich, ein Platz in deiner Nähe.
Ein Rückzugskorb und Zeit, um dich
kennenzulernen.
Viele Streicheleinheiten, sobald ich Vertrauen gefasst
habe.
Jemand, der sich um mich kümmert und sagt: "Das ist
mein Hund!" - das ist alles, was ich mir erhoffe. Will ich
zuviel?
Ich bin Henry. Ich bin vielleicht 10 Jahre alt, vielleicht ein bisschen älter, wer weiß?
Ich bin ruhig und liebenswert.
Ich weiß, wie man allein bleibt. Ich mache nichts
kaputt.
Ich bin sauber und belle nicht.
Ich laufe (langsam, aber ich laufe) brav an der Leine.
Ich liebe andere ruhige Hunde wie mich.
Ich weiß nicht, wie ich ein guter Hund sein
soll, aber ich versuche es mit aller Kraft, wenn DU
willst.
Aber du musst es wirklich wollen und sagen:
"Du verdienst es".
Wenn du mir dein Haus und dein Herz öffnen möchtest,
dann melde dich bitte:
Hilfe statt Trost - Hunde und Katzen aus Rumänien
suchen ein Zuhause
https://www.facebook.com/hopeforfuturemaria/
Ich bin hier und ich warte.
Henry
Lebenslichter 15.12.2025, 16.48 | (0/0) Kommentare | PL