Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Bailoch
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 56 cm
Es gibt Hunde, die schleichen sich still und leise ins Herz - und dann gibt es jemanden wie Bailoch, der mit
wehender Wuschelmähne, einem schelmischen Fleck am Auge und mehr Begeisterung als
eine ganze Zirkustruppe mitten ins Leben stürmt, sodass kein Sofa und kein
Pantoffel mehr sicher ist!
Unsere Tierschützer beschreiben ihn so: Bailoch ist süß wie ein Sahnekeks und (noch)
mit soviel Selbstvertrauen gesegnet, dass er sogar seinem eigenen Spiegelbild
freundlich zunickt, so als wüsste er genau, dass er ein echter Hauptgewinn auf
vier Pfoten ist!



Daniela Koenemann
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

Jimmy
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 06.2018
Schulterhöhe: 51 cm
Hallo, mein Name ist Jimmy!Ich bin ein mittelgroßer Rüde (ca. 51 cm Schulterhöhe) und lebe seit dem 25. Juni 2024 in einem Canile. Vielleicht siehst du es auf meinen Bildern schon: Ich bin ein hübscher Kerl mit weichem, blondem Fell und sanften braunen Augen, die oft ein bisschen verträumt in die Welt blicken.
Ich bin ein ausgesprochen menschenbezogener Hund. Sobald jemand in meine Nähe kommt, freue ich mich riesig und suche den Kontakt. Streicheleinheiten genieße ich besonders und schenke meinen Menschen schnell mein Vertrauen. Ich bin dabei kein Draufgänger, sondern eher ein ruhiger, sanfter Begleiter. Nur wenn etwas völlig neu für mich ist oder ich nicht verstehe, was von mir erwartet wird, kann ich zunächst etwas protestieren. Mit Geduld und liebevoller Führung werde ich mich aber bestimmt gut zurechtfinden.

Mit anderen Hunden verstehe ich mich sehr gut. Im Canile teile ich meinen Zwinger mit mehreren Artgenossen und das klappt prima. Manchmal spiele ich ein wenig den Chef, besonders wenn mir jemand zu sehr auf die Pelle rückt. Deshalb wäre ein souveräner Hundekumpel schön, ist aber kein Muss.

Was wünsche ich mir? Menschen, die mir Sicherheit und Geborgenheit schenken und mir Zeit geben, in meinem neuen Leben anzukommen. Ich freue mich auf Spaziergänge, gemeinsame Ausflüge, kleine Trainingsaufgaben und natürlich auf ganz viele Kuschelstunden. Ein Garten wäre toll, wichtiger sind mir aber Menschen, die mich als Familienmitglied aufnehmen und mir mit Herz, Geduld und einer klaren, freundlichen Führung zeigen, wie schön ein richtiges Hundeleben sein kann.
Wenn du dir einen treuen Begleiter wünschst, der mit dir durch dick und dünn geht, könnte ich genau der Richtige für dich sein. Vielleicht bist du ja der Mensch, auf den ich schon so lange warte.
Dein Jimmy

P.S. Kaum war meine Bewerbung fertig, kam leider ein kleiner Dämpfer: Bei einer Untersuchung hat der Tierarzt ein Herzgeräusch festgestellt. Deshalb wurde ich bisher auch noch nicht kastriert. Natürlich macht mich diese Nachricht traurig. Aber ich hoffe sehr, dass sich trotzdem jemand in mich verliebt und erkennt, dass ich so viel mehr bin als dieser Befund.
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Juli 2025
Ein weiteres Jahr ist vergangen. Ich sitze noch immer im Canile und warte ... und warte ... und warte. Manchmal frage ich mich, ob ich nicht langsam eine Medaille fürs Geduldigsein verdient hätte. Mein Alltag besteht aus Gitterstäbe zählen und gemeinsam mit meinen Kumpels die Wände anzustarren. Aber trotz allem lasse ich den Kopf nicht hängen. Meine Ohren spitzen sich jedes Mal, wenn jemand vorbeikommt, denn vielleicht - ja vielleicht - ist heute endlich DER Tag.

Zum Glück habe ich meinen Humor nicht verloren. Ich freue mich nach wie vor über jeden Besucher und habe mein freundliches Anschmiegen inzwischen zur Meisterschaft gebracht. Ich bin offen, zutraulich und genieße jede Streicheleinheit. Neue Dinge finde ich manchmal erst etwas merkwürdig, gehe sie aber neugierig und mutig an.
Mit meinen Hundekumpels läuft es weiterhin gut. Klar, manchmal spiele ich ein bisschen den Chef. Irgendjemand muss schließlich den Überblick behalten. Die anderen wissen: Mit Jimmy kann man Pferde stehlen oder wenigstens das schlechte Futter hier gemeinsam ertragen - nach dem Motto: Der Hunger treibt´s rein...

Vielleicht schrecken manche Menschen wegen meines Herzgeräuschs zurück. Dabei wünsche ich mir einfach jemanden, der mein fröhliches Wesen sieht und gemeinsam mit mir das Abenteuer Leben beginnen möchte.
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Juli 2026
Also gut, ich gebe es zu: Ich habe in den letzten Wochen ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich hier vielleicht eine Festanstellung habe. Titel: Beauftragter für gute Laune im Zwinger. Kollegen: Dioneo und Havah. Arbeitszeiten: rund um die Uhr. Gehalt: mäßig. Benefits: überschaubar. Aber hey, wenn man schon wartet, dann bitte mit Stil!
Ich habe mein "Vielleicht-heute-ist-es-soweit"- Gesicht inzwischen perfektioniert. Das ist dieses leicht schief gelegte Köpfchen und der Blick, der fragt: "Oh? Besuch? Nur zufällig hier? Oder etwa ... für mich?" Dioneo meint übrigens, ich übertreibe mit meinem Charme. Havah findet, ich sollte es mal mit geheimnisvoll und zurückhaltend versuchen. Aber seien wir ehrlich: Das bin ich einfach nicht. Ich bin Team: "Hallo! Hier bin ich! Wollen wir Freunde sein?"
Ich liebe Menschen. Wirklich. Wenn ich gestreichelt werde, fühle ich mich wie ein König bei seiner Krönung. Und ja, ich gebe es zu: Wenn sich dann ein anderer Hund dazwischendrängeln möchte, denke ich kurz: Moment mal ... das ist gerade mein Termin! Nicht böse. Nur ein bisschen engagiert.

Und dann ist da noch das Halsband. Freunde, DAS ist mein Broadway-Moment.
Sobald jemand dieses magische Ding in die Hand nimmt, geht in mir ein Feuerwerk los. Ich wackle wie ein kleiner Pinguin, meine Pfoten wissen plötzlich nicht mehr, wohin mit sich, ich tippele aufgeregt hin und her, drücke meine Nase ans Gitter und sehe vermutlich aus wie jemand, der gerade erfahren hat, dass Weihnachten und Geburtstag auf denselben Tag fallen.
Für mich bedeutet das Halsband Hoffnung. Es bedeutet: Jetzt passiert etwas! Und jedes einzelne Mal denke ich: Jetzt beginnt mein neues Leben.
Bis jetzt war es leider jedes Mal ein Irrtum. Aber weißt du was? Ich freue mich trotzdem wieder genauso, wenn das Halsband das nächste Mal in einer Hand auftaucht. Denn irgendwann wird dieser eine Moment kommen. Der Moment, in dem ich nicht mehr zurück in den Zwinger muss, sondern endlich mit meinem Menschen nach Hause gehen darf.

Körperlich geht es mir übrigens gut. Das Herzgeräusch ist weiterhin da, deshalb wäre ein Herzultraschall sinnvoll, um genauer nachzusehen. Aber ich fühle mich fit und lebensfroh.
Vielleicht stehst du ja irgendwann vor meinem Zwinger. Mit einem Lächeln. Mit einer Leine. Und mit den Worten:
"Komm, Jimmy."
Ich bin bereit.
Dein Jimmy
Bettina Graf
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Alvis
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 10.08.2022
Schulterhöhe: 60 cm
Dezember 2022: Alvis und seine Schwestern Adrianne, Alof und Annelene kamen mit gerade einmal 4 Wochen (!) in das grausamste, uns bekannte italienische Hundelager. Wo die vier Kleinen vorher waren, wie sie in die Hundehölle kamen und was aus ihrer Mama wurde, wissen wir nicht. Jedoch gibt es für Hundekinder keinen schrecklicheren Platz, um dort aufwachsen zu müssen.

Die mit uns befreundeten Tierschützer durften das Hundegefängnis eine Woche vor
Weihnachten überraschend noch einmal besuchen. Wir möchten den Mitgliedern der
italienischen Organisation "ALFA - Associazione Love For Animals" unsere größte
Hochachtung aussprechen. Für tierliebende Menschen bedeutet es jedesmal einen
seelischen Kraftakt, diese Hölle auf Erden zu betreten in der Gewissheit, nur
den allerwenigsten helfen zu können und dass lediglich eine Handvoll glücklicher
Hunde diesen gottlosen Ort jemals wieder lebend verlassen wird.

Aber an diesem trüben Sonnabend vor Weihnachten haben sich unsere Freunde erneut der Ungerechtigkeit und den tierquälerischen Zuständen in dieserer Hundeverwahranstalt gestellt und die vier kleinen Welpen entdeckt. Vielleicht war es ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk für die Dreikäsehochs; denn der kurzeBesuch von lieben Menschen bedeutete nicht nur eine Abwechslung in ihrem trostlosen Zwingeralltag: Sie bekommen bei uns nun eine Bühne, die die ihnen die Eintrittskarte in die Freiheit sichern wird - das hoffen wir jedenfalls inbrünstig.

Die Tierschützer beschreiben die Geschwister als freundlich, verspielt und den Menschen gegenüber aufgeschlossen. Vermutlich werden sie eine mittlere Größe erreichen.

Und heute? Alvis war noch ein Baby, als man ihn gnadenlos in einen Kerker warf, in dem kein Hund jemals landen dürfte. Von da an gab es für ihn harten Beton anstatt weicher Wiese, Einsamkeit und Kälte anstatt Geborgenheit und Wärme, Angst anstelle von Sicherheit. Seinen drei Geschwistern war das Schicksal gnädig. Sie wurden gesehen und gerettet, sie durften die freudlose Vergangenheit hinter sich lassen und anfangen zu leben.

Alvis blieb als einziger zurück. Vielleicht war er nur zu schüchtern, um jemandem aufzufallen. Denn statt laut bellend auf sich aufmerksam zu machen, fiept er nur leise, wenn ab und zu einmal Menschen vorbeikommen. Und er hofft noch immer, dass irgendjemand auch ihn liebgewinnen und mitnehmen wird.

Heute ist Alvis kein Baby mehr, sondern ein junger Hund, dassen Seele viel zu
früh lernen musste, wie sich Einsamkeit und Sehnsucht anfühlen. Er hat so viel
verpasst und so viel verloren. Trotzdem hat er sich seinen Glauben an die
Menschen bewahrt und die Hoffnung, dass da draußen jemand ist, der nicht
an ihm vorbeisieht.


Bitte, sehen Sie ihn. Er ist bereit, das Leben zu lernen und möchte nur allzu
gern ankommen, vertrauen, rennen, schlafen dürfen ohne Angst. Und er möchte
jemandes bester Freund sein. Deshalb bitten wir hier und heute für ihn - für
Alvis, der immer noch wartet, nachdem alle anderen längst gegangen sind.
Daniela Koenemann
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Kiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2018
Schulterhöhe: 45 cm
Zweifellos gibt es unendlich viele traurige
Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche
von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch
jene, die alles verloren haben?
Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar
vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite,
die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein
Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in
Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem
Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die
Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.

Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.

Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros
Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!
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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

ALIDA
Mai 2026 - Stellen Sie sich vor,
Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich –
grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel,
sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie
als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager
gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von
Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter
nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es
zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich
durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt
da kein Platz.
Alida
fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist
derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem
und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde
und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist
sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine
wahre Hundeschönheit.
Unsere
Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend
wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat
tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht
man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten
Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein
winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig
aufgegeben hat.
Nun
braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der
Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen
liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde
und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten
Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser
Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde.
Vielen, lieben Dank!

Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.
Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem
großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten
kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und
sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu
entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 13.10.2026, 17.07 | (0/0) Kommentare | PL

Chucky
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: ca.02.2018
Schulterhöhe: 48 cm
Einst lebte der Süße bei einem Mann, der ihn solange quälte und misshandelte, bis Nachbarn irgendwann endlich die Polizei riefen. Chucky kam in ein Canile - eines der furchtbaren italienischen Hundelager. Von dort wurde er wahllos an einen neuen Besitzer vermittelt, um von diesem bereits nach kurzer Zeit an jemanden weitergegeben zu werden, der sich weder um Chucky noch um dessen Gesundheit kümmerte. Dabei wäre das zwingend notwenig gewesen; denn die Schläge und Tritte, die der kleine Kerl jahrelang über sich ergehen lassen musste, waren nicht ohne Folgen geblieben. Chucky hat schwere Leberprobleme, verbunden mit einer Bauchwassersucht und wir hoffen, dass sein Herz nicht ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen wurde. Die entsprechenden Untersuchungsergebnisse stehen noch aus. Irgendwann in seinem Leben hat sich Chucky dann auch mit Leishmaniose infiziert, aber die inzwischen eingeleitete Behandlung schlägt sehr gut an.

Unser Chucky ist ein armes, krankes Häschen, das von seinem letzten Besitzer schlussendlich zu einer Tierschützerin gebracht wurde, als dieser Italien verließ und Chucky nicht mitnehmen wollte. Mit den Worten „Lasst ihn einschläfern! übergab er seinen kranken Hund und ging. Das erscheint und ist auch herzlos, in Italien jedoch die ganz große Ausnahme. Dort werden Hunde, die man nicht mehr braucht oder will, in der Regel erschlagen oder ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen.

Chucky erfährt gerade, wahrscheinlich zum ersten Mal in seinem Leben, wie es sich
anfühlt, umsorgt zu werden. Er frisst mit gutem Appetit und verhält sich wie
ein glücklicher, kleiner Hund. Mit seinen Artgenossen - Hündinnen und Rüden -
versteht er sich wunderbar und auch die kleinen Stubentiger haben von ihm
nichts zu befürchten. Wir tun, was in unserer Macht steht, um es ihm so schön
wie möglich zu machen. Dennoch sollte Chucky nicht in einem Tierheim leben, in welchem
bei aller Aufopferung doch nie genügend Zeit für jeden einzelnen Hund bleibt.
Der kleine Schatz sollte bei gutherzigen Menschen leben, die ihm Geborgenheit und
all die Liebe schenken, die er bisher so schmerzlich entbehren musste.
Darüber hinaus werden Folgeuntersuchungen und -behandlungen notwenig sein, auch
wenn vieles jetzt schon getan wurde und wird, um Chuckys Gesundheit so weit wie
möglich wiederherzustellen. Und so suchen wir verständnisvolle und großherzige Menschen,
die sich dies auch leisten können und möchten – damit aus dem armen, kranken
Häschen endlich der fröhliche, anhängliche Hundebub werden kann, der er seinem
Wesen nach ist.

Bitte, wenn es passt und Sie unseren lieben Chucky gern bei sich aufnehmen möchten,
dann melden Sie sich bei seiner Vermittlerin. Wir danken Ihnen sehr.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 12.10.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL

Crix
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 11.2024
Schulterhöhe: 47 cm
Test, Test - bin ich schon auf Sendung? Ich habe eine wichtige Durchsage für die Zukunft: Hallo, liebe Zukunft, ich bin der kleine Crix. Man sagt mir nach, ich sei ein lustiges Kerlchen, besonders wenn ich meine Fledermausohren auf Empfang stelle. Zugegeben, die habe ich nicht so recht im Griff. Die machen, was sie wollen, wenn ich aufgeregt bin. Und ich war super aufgeregt, als mich die Tierschützer besuchen kamen. Ich weiß, wie wichtig so ein Besuch ist, denn diese netten Menschen schreiben alles auf, was die Zukunft über uns Hunde hier im Lager wissen will.

Sie haben mich viel gefragt, worauf ich keine Antwort wusste; nur dass ich noch
ganz jung war, gerade mal zwölf Monate, als man mich hierhergebracht hat. Woher
ich kam, weiß keiner; doch die Tierschützer glauben, dass es mir dort gar nicht
gut gegangen sein kann, weil ich am Rücken viele Wunden habe, die ein Zeichen
für meine schlimme Vergangenheit sind. Aber die ist ja vorbei und die
Tierschützer meinen, dass meine Zukunft wunderschön werden kann, wenn mich ein lieber Mensch oder eine nette Familie hier herausholt und adoptiert. Wenn bloß
diese dumme Gegenwart nicht wäre, denn hier im Hundegefängnis ist es echt
gruselig. Wenigstens teile ich mir die Zelle mit dem netten Gingy, der übrigens
auch sehnsüchtig auf ein Zuhause wartet. Ich bin sehr froh, dass ich einen
Freund habe, denn es gibt auch ganz arme Hunde, die mutterseelenallein in ihrer
Box sitzen müssen.

Leider ist es bitterkalt in unserem Zwinger (jedenfalls im Winter, dafür ist es im Sommer oft so heiß, dass wir uns auf dem nackten Beton die Pfoten verbrennen). Wir müssen auf dem kahlen, feuchten Betonboden liegen, es gibt kein Stroh, von einer weichen Decke ganz zu schweigen. Wir können uns wenigstens aneinander kuscheln und uns gegenseitig ein bisschen wärmen, mein Freund Gingy und ich. Auch plagt uns die Langeweile, denn an Spielzeug oder sonst etwas, womit wir uns beschäftigen könnten, denkt hier keiner. Rings um uns bellen, winseln und weinen die vielen anderen Hunde, die wie wir unter den furchtbaren Zuständen keiden. Wir sind lebendig begraben in diesem Loch und die meisten von uns kommen nie wieder heraus, sie müssen ausharren, bis sie sterben. Diese Aussicht macht mir Angst.

Als die Tierschützer da waren, wollten sie mir beibringen, wie das geht mit der Leine. Ich hab´s einfach nicht kapiert, ich dachte, haben sie bei mir waren, haben sie gesagt, dass ich noch viel lernen muss, zum Beispiel, wie das mit der Leine funktioniert. Ich hab´s einfach nicht hinbekommen. Ich dachte, wenn der Mensch daran zieht, soll ich kommen und wenn ich daran ziehe, kommt der Mensch. Aber so läuft das nicht, meinte Gingy, und ich hätte dabei keine besonders gute Figur gemacht, obwohl ich mir die allergrößte Mühe gegeben habe.
Die freundlichenTierschützer waren gar nicht böse mit mir und haben gesagt, ich müsste einfach nur noch ein bisschen üben, dann klappt das schon. Deswegen suchen sie jetzt für mich einen gutherzigen Menschen, der Geduld mit mir hat, nicht gleich losschimpft, wenn ich manches nicht auf Anhieb verstehe und mich lobt, wenn ich meine Sache gut gemacht habe. Eben jemanden, der mich liebhat und dafür sorgt, dass ich die schlimme Zeit hier ganz schnell für immer vergesse.

Liebe Zukunft, bitte warte nicht so lange. Rufe bald meine Vermittlerin an und frage nach Crix mit den Fledermausohren, denn diese sind nun Tag und Nacht für dich auf Empfang.
Eines solltest du noch wissen: Ich wurde auf Leishmaniose getestet und leider fiel der Test positiv aus. Aber bisher ist die Krankheit noch nicht ausgebrochen und ich zeige auch noch keinerlei Symptome. Wenn mein zukünftiges Herrchen, mein Frauchen, meine Familie mir nur eine kleine Tablette am Tag und passendes Futter gibt, kann ich ganz alt werden und meinem/meinen Menschen lange Zeit viel Freude bereiten!
Tanja Roth
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Lebenslichter 12.10.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL

Heraclio
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 08.2020
Schulterhöhe: 65 cm
Es heißt, die Hoffnung stirbt zuletzt. Aber wenn
sie stirbt, dann langsam und qualvoll.
Was ist geschehen, Heraclio? Was hat man dir angetan, dass du keinen anderen
Ausweg siehst als jedem Menschen, der sich dir nähern will, überdeutlich zu
zeigen, dass du einen weiteren Schritt keinesfalls zulassen wirst.
Wenn du mit Ariana und Addison allein in der Zelle bist, drehst du dich ständig
um dich selbst; und sobald ein Mensch euer Gefängnis betritt, flüchtest du
hinter die Mauer und lässt niemanden herein. Also, was ist passiert? Willst du
Ariana und Addison beschützen? Musstest du vielleicht früher einmal mit
ansehen, wie deine Geschwister totgeschlagen wurden? Oder hast du selbst Prügel
bezogen? Hat man dir gewaltsam eingebleut, Fremden auf die Art zu begegnen? Wir
wissen es nicht, und du kannst es uns nicht sagen.
Genau da, mein lieber Heraclio, liegt die
Schwierigkeit: Wir müssen für dich ganz besondere Menschen finden. Solche, die
wirklich wissen, wie sie dir helfen können. Sie sind echte Hundeflüsterer und
sie sind selten. Und eben, weil sie so selten sind, haben sie meist schon
Hunde, die besondere Hilfe brauchen, Hunde wie dich.
Aber es gibt sie und wir werden sie suchen. Ich will ehrlich sein: Es könnte
lange dauern, bis wir jemanden für dich gefunden haben. Aber wir werden nicht
aufgeben. Glaub mir, die Hoffnung stirbt noch lange nicht, denn du bist ganz
und gar kein böser Hund. Du bist nur gefangen in einem Schmerz, dessen Ursache
wir nicht kennen und aus dem du dich allein nicht mehr befreien kannst - schon
gar nicht an dem grauenvollen Ort, welcher jetzt dein Zuhause sein soll. Halte
durch, Heraclio, wir stehen dir zur Seite!
Geschätzte Leserinnen und Leser! Wenn Sie unserem Brief an Heraclio bis hierher
gefolgt sind, dann wissen Sie, dass wir für ihn Menschen brauchen, die ihm im
Idealfall professionell helfen können. Es ist die berühmte Suche nach der Nadel
im Heuhaufen und die Chancen, sie zu finden, stehen nicht besonders gut. Aber
Heraclio hat sonst niemanden auf der Welt, der sich dafür interessieren würde,
was aus ihm wird. Daher bitten wir Sie (falls Sie ihn nicht selbst aufnehmen
können): Sollten Sie jemanden kennen, der vielleicht eine Möglichkeit sieht,
zeigen Sie ihm doch Heraclios kleine Vorstellungsseite hier. Wir danken Ihnen
von Herzen.
Daniela Koenemann
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Lebenslichter 12.10.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL

Wenn das Gesicht heller wird, sich die Augen eintrüben und der Körper ausgemergelt wirkt, dann haben nahezu 14 Jahre im Tierheim ihre Spuren hinterlassen. Blondu und Lupita sind Geschwister, die zwei letzten von dem Wurf, den unsere viel zu früh verstorbene Sanda damals von der Straße rettete und bei sich aufnahm. Die anderen haben ein Zuhause gefunden, nur die beiden blieben zurück. Viele bitterkalte Winter und brütendheiße Sommer haben sie miteinander durchgestanden und leider herrscht auch in diesem Winter wieder eisige Kälte in Rumänien.
Blondu tut sich mittlerweile schwer beim Aufstehen, seine alten Gelenke werden von Arthrose geplagt und auch Lupita scheint eingefallener, als in den Jahren zuvor. Wir würden uns für unser Pärchen doch noch einmal einen gemütlichen Platz wünschen, an dem sie sich drinnen im Warmen aufhalten dürfen und man nicht mehr viel von ihnen erwartet. Aber möglicherweise werden Sie auch angenehm überrascht, denn Hunde bleiben bis ins hohe Alter lernwillig und aufnahmefähig.
Was wir über sie wissen:
Blondu
geb. 07.2012
Geschlecht: männlich
Größe: ca. 55 cm
Gewicht: 30 kg
kastriert: ja
Gesundheitliche Einschränkungen: Arthrose
Aufenthalt: seit 2012 im TH in Rumänien
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Lupita
geb. 07.2012
Geschlecht: weiblich
Größe: ca. 55 cm
kastriert: ja
gesundheitliche Einschränkungen: keine bekannt
Aufenthalt: seit 2012 im TH Rumänien
Blondu und Lupita sind gemeinsam alt geworden, es wäre traurig, wenn sie sich jetzt noch trennen müssten. Daher wünschen wir uns für die zwei bescheidenen und anspruchslosen Hundesenioren ein Gnadenplätzchen, wo sie zu zweit ihre letzten Jahre verleben dürfen. Sie freuen sich über Menschen und sind nicht übermäßig ängstlich. Früher war Blondu ein Draufgänger, der aber mit den Jahren deutlich ruhiger geworden ist. Natürlich kennen sie nicht viel, haben sie doch den größten Teil ihres Lebens im Zwinger zugebracht. Daher sollten Sie bitte nicht allzu viel von ihnen verlangen. Umgekehrt verlangen die beiden auch nicht mehr viel: Ein weiches Bettchen, gutes Futter und viele Streicheleinheiten – damit könnten Sie Blondu und Lupita rundherum glücklich machen!
Nur ernstgemeinte Anfragen richten Sie bitte an uns:
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Lebenslichter 12.10.2026, 20.21 | (0/0) Kommentare | PL

Pluto
Rasse: Rauhaar Segugio
Geschlecht: Rüde
Geboren: 05.2022
Schulterhöhe: 50 cm

Neulich bei der Berufsberatung:
Pluto: "Ja, die Jägerei sagt mir nicht so sehr zu. Ich mag noch nicht einmal
hinter Katzen herjagen!"
Berater: "Oh, da sollten Sie wirklich umsatteln! Welche Fähigkeiten
bringen Sie denn mit?"
Pluto: "Ich bin freundlich, umgänglich und vertrage mich gut mit meinen
Artgenossen. Auch mag ich die Menschen recht gern."
Berater: "Wie wäre es mit einer Umschulung zum Glückspilz? Sie müssten
nur einige Regeln für das Zusammenleben mit Zweibeinern lernen. Ganz wichtig
ist es zum Beispiel, nicht am Tisch zu betteln, nicht ohne Erlaubnis aufs Sofa
zu springen und auch keine halbgefressenen Kauknochen im Bett zu verstecken."
Pluto: "Das ist alles kein Problem! Ich bin eher ein ruhiger Vertreter meiner
Rasse und habe mein jugendliches Ungestüm schon hinter mir. Außerdem lerne ich
schnell. Allerdings habe ich da so eine Krankheit, die Leishmaniose heißt. Sie
lässt sich aber wunderbar behandeln und man kann damit richtig alt werden."
Berater: "Ich bin sicher, Sie haben das Zeug zum Glückspilz und nehme
Sie gern in unserer Fortbildungsprogramm auf."

Verehrte Leserinnen und Leser, der liebe Pluto hat
es so sehr verdient, endlich auch einmal zu den Glückspilzen zu gehören. Er
wurde stark abgemagert, übersät mit Wunden und entzündeten Hautstellen im italienischen
Nirgendwo aufgefunden. Vermutlich hatte ihn sein Besitzer wegen fehlender
Jagdtauglichkeit einfach lieblos ausgesetzt und einem qualvollen Tod
überlassen. Zu allem Übel wurde Pluto, als er sich hilfesuchend an die Menschen
der ländlichen Orte wandte, mit Fußtritten davongejagt. Nur eine mit uns
befreundete Tierschützerin, die dort wohnt, erkannte seine Not und nahm ihn
auf. Bei ihr bekommt Pluto nun ausreichend Futter und wird gegen seine
Leishmaniose behandelt. Allerdings ist die
Frau eine engagierte Einzelkämpferin, die Pluto zwar gut versorgt, aber kaum
Zeit findet, ihn und die anderen bei ihr lebenden Hunde ausreichend zu bewegen
und zu beschäftigen. So verbringt der sanfte, hübsche, zweifarbige Pluto seine
Tage fast ausschließlich in einem Zwinger und sehnt sich nach einem eigenen Zuhause.

Möchten Sie unserem liebenswerten Wuschel Pluto gern
seinen innigsten Berufswunsch erfüllen? Als echter Glückspilz bei Ihnen leben
zu dürfen, mit einem eigenen, warmen Körbchen, gutem Futter, fröhlichen
Erlebnissen in der Natur und einer liebevoll streichelnden Hand? Dann rufen Sie
bitte schnell Plutos Vermittlerin an. Vielen, lieben Dank!
Yvonne Beier
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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