Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Und wenn du alt bist, sieht dich keiner mehr




Richi war noch ein Junghund, als er in das russische Shelter "Kozhuhovo" kam. Was er bis dahin erlebt hat? Das kann leider niemand von uns sagen.

Was wir aber sagen können: Für Richi änderte sich ab diesem Tag alles. Ein junger Hund eingesperrt und weggesperrt von der Außenwelt. Ein "normales" Leben rückte für ihn in unendlich weite Ferne. Sein Leben besteht seit dieser Zeit aus Einsamkeit, Leere, Traurigkeit und vor allen Dingen aus Warten.

Warten, dass irgendetwas passiert. Es passiert aber so gut wie nie etwas. Jeder Tag, jede Stunde gleich. Doch einmal in der Woche kommen Richi´s Betreuer in das Shelter, und diese kurze Zeit ist die einzige Abwechslung in seinem Leben. Dann kann er mit anderen Hunden in den Freilauf oder eine kleine Runde auf dem Sheltergelände spazieren gehen.

Schon nach kurzer Zeit ist dann alles wieder vorbei… dann muss er wieder in seinen Zwinger zurück, und eine weitere Woche wartet auf ihn. Seit unglaublichen 10 Jahren führt er dieses Leben! Ein anderes Leben blieb ihm verwehrt, denn in all den Jahren blieb niemand an seinen Zwinger stehen. Niemand schaute in seine dunklen Augen, in denen man förmlich versinken kann. Alle schauten nur über ihn hinweg. Ein Zuhause haben andere gefunden – Richi musste bleiben.




Aus dem jungen Hund ist ein Senior geworden – alt geworden, ohne gelebt zu haben. Obwohl ihn seine Betreuer als liebevollen und sanftmütigen Hund beschreiben, der den Menschen gefallen möchte, wurde mit zunehmendem Alter die Hoffnung, dass er noch ein Zuhause in Russland findet, immer kleiner und heute besteht diese Hoffnung eigentlich nicht mehr.

10 lange Jahre, ohne überhaupt zu erahnen, was das Gefühl ist, ein Zuhause zu haben oder in einem warmen Körbchen zu liegen. Wir möchten versuchen, ihm noch einmal dieses Gefühl zu geben und machen uns daher für Richi auf die Suche nach einem schönen Zuhause mit viel Liebe.

Wir suchen Menschen, die einem Hund, der 10 Jahre in einer trostlosen Welt leben musste, eine Chance geben - die größte Chance seines Lebens. Menschen, die ihm mit Geduld und Liebe zeigen, dass es außerhalb seiner bekannten Welt noch so viel mehr gibt.

Sollten wir diese Menschen finden, könnte Richi schon bald kastriert, gechipt und geimpft in sein neues Leben reisen. Richi´s Verträglichkeit mit Katzen kann vor Ort nicht zuverlässig werden, und wie all unsere Hunde werden wir Richi nur auf eine Endstelle vermitteln.

Das geschätzte Geburtsjahr von Richi ist 2008 und er hat eine Schulterhöhe von ca. 55 cm.

Bei Interesse würde sich die zuständige Vermittlerin Claudia Peters über Anfragen freuen:

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Weitere Bilder von Richi findet Ihr hier:https://tierschutz-miteinander.de/…/h…/senioren/1299-richi-1

Alle Informationen über unsere Vermittlungsarbeit und Übergaben können hier nachgelesen werden: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/mit…/so-arbeiten-wir

Lebenslichter 04.11.2019, 20.46 | (0/0) Kommentare | PL

Brief an einen Vergessenen



Lieber Chaplin,


als ich heute auf unsere Homepage schaute und überlegte, welche der vielen Fellnasen, die ich in der Vermittlung habe, ich heute einmal besonders vorstelle, ist mir ziemlich schnell dein Inserat aufgefallen.

Anfang 2017 haben uns deine Betreuer auf dich aufmerksam gemacht und seit Februar 2017 hast du dein eigenes Inserat auf unserer Homepage.

Über 2,5 Jahre steht es da nun schon und ich weiß noch, ich hatte dich mit der großen Hoffnung online gestellt, dass du schnell ein schönes Zuhause finden würdest.


Es tut mir so leid, Chaplin...bis heute hat niemand nach dir gefragt. 


Wieder und wieder lese ich deine Geschichte...du warst noch jung, als man dich ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau brachte. Völlig entsetzt und verängstigt darüber, was da mit dir geschah, hast du dich lange in deinen winzigen Außenzwinger zurück gezogen.

Die vielen, vielen Hunde um dich herum, der Lärm, den 3000 Hunde verursachen - all das war zu viel für dich. So hast du für lange Zeit die Isolation gewählt, hast dich geweigert, aus deinem Zwinger zu kommen.
Vermutlich gehörtest du auch zu den Hunden, die nur nachts einmal aus ihrer Hütte kommen, um zu fressen, ihren Durst zu löschen und sich zu lösen. Nachts, wenn etwas Ruhe eingekehrt war.

Deine Betreuer haben sich um dich bemüht, aber lange Zeit konntest du einfach keinen Kontakt aufnehmen - zu groß war deine Angst.


Aber, lieber Chaplin, du hast nicht aufgegeben, hast mit dir gekämpft und irgendwann deinen ganzen Mut zusammen genommen und den ersten Schritt gewagt.Von diesem Tag an bist du mit den anderen Hunden zusammen in den Freilauf gegangen.

Du hast den Menschen, die dafür sorgen, dass ihr Fellnasen wenigstens einmal in der Woche etwas laufen könnt, wenigstens eine Stunde in der Woche etwas anderes seht, als eure Zwinger, eine Chance gegeben. Du hast gelernt, dass sie tun, was in ihrer Macht steht, um euch das Leben im Shelter ein klein wenig erträglicher zu machen.


Du hast gelernt, den Menschen zu vertrauen.

Dein Mut hat dir nicht die Freiheit zurück gegeben, aber er hat dir sicher geholfen, die langen Jahre im Shelter zu überleben.


Chaplin
, ich weiß nichts über dein Leben vor dem Shelter. Ich weiß nicht, ob du jemals ein eigenes Zuhause hattest und Menschen, die einmal für dich gesorgt haben. Auch kann ich nicht sagen, ob du etwas vermisst.

Aber ich wünsche dir so sehr, dass du die Chance bekommst, ein geliebter Familienhund zu sein. Ein Hund mit einem eigenen Körbchen, regelmäßigen Mahlzeiten und schönen Spaziergängen mit deinen Menschen.

Ich schaue mir dein Foto an und sehe deine müden Augen. 8 Jahre Shelterleben sind nicht spurlos an dir vorbei gegangen. Aus dem jungen Hund, der du einmal warst, ist ein Senior geworden.

Lieber Chaplin, ich kann dir leider nicht versprechen, dass sich dein Leben noch einmal ändern wird und vermutlich hättest du zunächst auch erst einmal Angst davor.
Aber ich verspreche dir, dich nicht aufzugeben und nach genau den Menschen zu suchen, die dir deine Angst nehmen. Menschen, denen du vertrauen kannst, wie du deinen Betreuern vertraust. Menschen, die dir zeigen, dass ein Hundeleben auch schöne Seiten haben kann und die dich genau so lieben, wie du bist.

Ich weiß, dass du von all dem nichts ahnst und wenn ich jetzt vor dir stünde, wäre ich eine Fremde für dich.
Ich kann dir nicht versprechen, ein Zuhause für dich zu finden, aber ich verspreche dir, nicht mit der Suche danach aufzuhören.


Ich habe dich nicht vergessen.

Fühl dich ganz liebevoll gestreichelt und gib nicht auf.
Deine Vermittlerin

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Chaplin ist einer von ca. 3000 Hunden im Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Ein alter Hund, der auch den nächsten eisigen, russischen Winter irgendwie überstehen muss, wenn es nicht gelingt, ein schönes Zuhause in Deutschland für ihn zu finden.


Hier geht es zu Chaplins Vermittlungsinserat auf unserer Homepage:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/senioren/710-chaplin


Chaplin´s Vermittlerin, Stefanie Söchtig, würde sich sehr über ernstgemeinte Anfragen freuen.


Kontakt:
s.soechtig@tierschutz-miteinander.de
Tel: 05371-687266
Mobil: 0176-24615694

Lebenslichter 04.11.2019, 13.34 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Lars

"Manchmal füllen die kleinsten Dinge den größten Platz in unserem Herzen".




Der Blick aus Lars´ wunderschönen Augen geht direkt zu Herzen...setzt sich fest... lässt nicht wieder los.

Und lässt die Frage nach dem "Warum"? aufkommen. 

Warum bist Du hier gelandet? Warum interessiert sich niemand für Dich? Warum kommt nicht eine Anfrage? Warum bekommst Du keine Chance? Du hast nichts falsch gemacht, und doch musst Du Dein Leben hier hinter Gittern verbringen. Warum?

Und die Frage: Wie lange hältst Du noch durch? Wie lange kannst Du das triste, langweilige und kräftezehrende Leben im Shelter noch ertragen? Wie wirst Du den nächsten, eisig-kalten Winter überstehen?

Du wirst ihn in deinem Außenzwinger, in deiner Holzhütte verbringen. Nur etwas Stroh auf dem Boden und die anderen Hunde, mit denen Du Deinen Zwinger teilst, werden so etwas wie Wärme bringen. Du wirst weiterhin auf die eine Stunde in der Woche warten. Die eine Stunde, in der die Betreuer in das Shelter kommen. Das ist die einzige Freude in Deinem Leben. Eine Stunde Auslauf, Bewegung, Aufmerksamkeit. 


Du wirst weiterhin versuchen, zwischen all diesen Hunden (hier im Shelter sind 3000 Hunde untergebracht) einen Platz zu finden, an dem Du wenigstens ab und zu etwas zur Ruhe kommen kannst. Aber das ist fast unmöglich. Hier ist es immer laut, Du bist nie allein, niemals entspannt. Dich machen all diese anderen Hunde nervös. Fühlst Dich bedrängt. Versuchs,t Dich zu verstecken.

Du wirst Dich weiter bemühen zu überleben, deinen Kopf über Wasser zu halten, nicht unterzugehen. Das machst Du schon seit 2015 so...Tag für Tag...Und hast trotzdem diesen Blick nicht verloren. Diesen Blick, der tief aus Deiner Seele kommt. Offen, erwartungsvoll. Das hast Du Dir bewahrt. 




Du bist ein beeindruckend starkes und bewundernswertes Wesen.

Du verdienst allen Respekt für alles, was Du jeden Tag meisterst und bisher schon gemeistert hast.
Und Du verdienst ein Zuhause. Einen Menschen, eine Familie. Ein weiches Kissen. Gutes Futter. Wärme. Geborgenheit. Noch einmal ankommen. Bleiben. Ruhe. Geduld. Kein Bedrängen. Kein Funktionieren. Keine Erwartungen.

Menschen waren es, die Dich hierher gebracht haben. Und Menschen haben die Macht, Deinen Aufenthalt hier zu beenden. Es braucht nur einen Blick von Dir. Der Blick der seinen Platz im Herzen findet. Das Herz des "einen" Menschen... "Deines" Menschen...

Und nun komme ich ins Spiel, möchte von Herzen meinen Teil dazu beitragen, möchte dass Du gesehen wirst. Und ich schreibe Deine Geschichte...Und warte mit Dir auf "Deinen" Menschen..Es gibt ihn...ganz sicher...

Die Zeit vergeht und der Winter kommt. Bitte lasst uns nicht so lange warten...

Lars ist ca. 60 cm groß und wurde ca. 2009 geboren. Er ist freundlich, mag Menschen wie Artgenossen. Anfänglich etwas schüchtern, taut er auf wenn er Vertrauen gefasst hat. Er wurde bereits kastriert, geimpft und gechipt und könnte bald seinen Rucksack packen ,um diesen Ort für immer hinter sich zu lassen.

Lars wird wie alle unsere Hunde nur auf eine Endstelle vermittelt.
Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden.

Über ernstgemeinte Anfragen freut sich sehr die zuständige Vermittlerin Birgit Christensen:
E-Mail: b.christensen@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0162-9267795
Weitere Bilder und Infos über Lars finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/…/…/senioren/1079-lars

Wichtige Hinweise zum Vermittlungsablauf finden Sie hier:
https://www.tierschutz-miteinander.de/index.php/miteinander

Lebenslichter 03.11.2019, 20.35 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Shurik

https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393579394858/

 https://www.facebook.com/claudia.peters.967/videos/10206393578354832/


Die schlimmste Jahreszeit für Shurik beginnt zum 5. Mal

Im März 2019 habe ich Dich das erste Mal voller Hoffnung gepostet, dass ich ein Zuhause für Dich finde. Dass ich mich getäuscht habe, weiß ich heute, 7 Monate später. Niemand hat mich je Deinetwegen angerufen, niemand fragte nach Dir.

8 Transporte hatten wir seitdem, doch Du warst nie dabei. Du bist immer noch in Russland, und ich kann es nicht ändern. Ich habe Deine Menschen noch nicht gefunden. Deine Betreuer schicken mir oft Bilder und fragen, ob esjJemanden für Dich gibt, der Dir ein behütetes Zuhause schenken möchte. Bisher musste ich das immer verneinen, und mit jeder Ablehnung bricht ein Stück mehr von meinem Herzen. 

Deine Geschichte ist schnell erzählt…. Du bist einer von 3.000 Hunden und lebst seit 2015 im russischen Shelter "Kozhuhovo". Man geht davon aus, dass Du mal ein Zuhause hattest, in dem Du irgendwann überflüssig warst. Schwer krank bist Du dort angekommen (akute Babesiose, doch dank der sofort eingeleiteten medizinischen Hilfe konntest Du Dich ins Leben zurückkämpfen).

Doch das Leben dort ist hart und erbarmungslos und Ende letzten Jahres stellte Deine Betreuer fest, dass dieses Leben Auswirkungen hat. Du hast immer wieder gelahmt. Nach eingehender Untersuchung außerhalb des Shelters stand fest, dass Du soweit gesund bist, aber dass Du an Arthrose leidest.

Zu bestimmten Jahreszeiten sieht man Dir die Schmerzen förmlich an (obwohl Du auch dann immer noch gut gelaunt bist und die winzigen Glücksmomente genießt). Leider kommt für Dich jetzt wieder die schlimmste Zeit überhaupt… ein feuchter Herbst und ein nahtloser Übergang in den russischen Winter. Die Temperaturen werden sinken und Deine Schmerzen damit zunehmen.

Ja, Deine Geschichte ist schnell erzählt… über Dein trostloses Leben aber könnte ich Bücher schreiben. 

Und wenn ich Dir jetzt sage, dass Du damit leben und Dich abfinden musst, bricht ein weiteres Stück von meinem Herzen. In dieser Umgebung ist eine adäquate Versorgung nicht möglich, und von einem weichen Kissen in einem liebevollen Zuhause Du meilenweit entfernt.

Deine Betreuer teilen Dich über alle möglichen Kanäle innerhalb von Russland…. Doch dort wirst Du niemals eine Chance bekommen. Zu alt, zu schwarz, und gesund bist Du auch nicht. Ich möchte Dir oder Deinen Betreuern keine Hoffnung machen… denn auch hier in Deutschland sind Deine Chancen nicht die Besten… aber es gibt sie, und genau daran glaube ich…

Ich glaube daran, dass es Menschen gibt, die bereit sind, einem älteren, gesundheitlich eingeschränkten Hund eine zweite Chance zu geben. Der 9. Transport steht kurz bevor, und auch diesen wirst Du nicht mehr erreichen, aber ich gebe Dich nicht auf. Ich durfte Dich persönlich kennen lernen und mein Versprechen an Dich… ich werde es immer und immer wieder versuchen!!!

Ich werde Dich immer wieder posten in der Hoffnung, Deine Menschen zu finden… denn irgendwo sind sie bestimmt… ich weiß nur noch nicht, wo.  Bitte bleib noch tapfer und halte weiter durch.

Du bist ein toller Hund, mit einer eigenen Geschichte, die nun mal jeder Tierschutzhund mit sich bringt, doch alle haben ein Zuhause verdient und somit auch Du.

 Lieber Shurik, ich glaube daran…. Bitte verliere auch Du nicht den Glauben, dass irgendwo ein weiches Kissen auf Dich wartet.

Bitte teilt Shurik, damit ich sein Zuhause finden kann! Der Gedanke, dass er mit seinen müden Knochen noch einen ganzen Winter dort verbringen soll und mit den Schmerzen leben muss, ist für mich schier unerträglich.

Sollte jemand Interesse an Shurik haben, würde ich mich sehr über ernsthafte Anfragen freuen:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350 (Anrufbeantworter)


Wichtige Daten: 

*Rüde
*kastriert
*geb. ca. 2011
*verträglich (Vermittlung gerne zu einer älteren lieben Hündin)
*bei Fremden am Anfang zurückhaltend
*kennt die Leine
*Vermittlung nur auf Endstelle
*Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden

Weitere Bilder und Infos von Shurik findet ihr auf unserer HP: https://www.tierschutz-miteinander.de/…/hunde/se…/991-shurik

Lebenslichter 02.11.2019, 20.19 | (0/0) Kommentare | PL

Mit 7en ist man hundereich: Nur ein Klick...

Früher oder später trinken alle Wurzelpeter – oder sie kommen zu Facebook, so wie wir. Es ist im Grunde recht einfach und auch verhältnismäßig sicher (soweit das in der digitalen Welt überhaupt geht), wenn man ein paar Regeln beachtet und sorgfältig das Kleingedruckte liest. Aber dennoch Vorsicht: Besuche dort können ungeahnte Folgen haben. Bei uns führten sie zur Adoption von vier weiteren Hunden…


LILY



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WENDY



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DAISY (vorn) und BOBBY




Wenn man eine bestimmte Seite aufruft, werden einem weitere vorgeschlagen, die sich mit ähnlichen Themen befassen. In unserem Fall waren das verschiedene Tierschutzorganisationen und –vereine im In- oder Ausland. Man hatte mich gewarnt: Ein falscher Klick, und schon hast du den Mars ersteigert, die Mona Lisa geklaut oder irgendeinen Präsidenten gestürzt! Trotzdem siegte am Ende meine weibliche… ich will nicht sagen Neugier, das ist so ein unschönes Wort, ich nenne es lieber Wissensfreude. PFOTE SUCHT GLÜCK, das klang nett. Wollen doch mal sehen, was die so treiben!

Bald geht´s weiter!

Lebenslichter 31.10.2019, 20.56 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Mit 7en ist man hundereich: Facebook ist an allem schuld!


Niemals würden wir Mitglied bei Facebook werden, das stand für uns fest. Viel zu riesig, zu unsicher, zu kompliziert. Weiß der Teufel, wer einen da ausspioniert. Und wahrscheinlich hätte ich eines Tages zweitausend Geburtstagsgäste vor der Tür stehen, weil ich so ein albernes Häkchen falsch gesetzt habe. Also, Finger weg. Wir wollten ja nur beim Tierheim Herzsprung mitlesen, um dort auf dem Laufenden zu bleiben. Dafür brauchte man sicher keine Anmeldung, oder? Da machten wir jedoch unsere Rechnung ohne das Netzwerk. Das hat nämlich einen fiesen Trick auf Lager: Nachdem man eine Seite aufgerufen hat, kann man zunächst ganz normal schmökern, bis der Hinweis erscheint: „Zum Weiterlesen anmelden oder registrieren“. Wenn man dann auf „Jetzt nicht“ klickt, bleibt einem noch die Galgenfrist von ein paar Minuten, danach geht ohne Anmeldung nichts mehr. 

Irgendwann wurde uns das zu dumm. Wir registrierten uns wohl oder übel, mit eigens für diesen Zweck eingerichteter Mailadresse sowie einem komplizierten Passwort – und selbstverständlich nur zum Lesen, sonst nichts! Aber der Mensch dachte, Facebook lachte… (wird fortgesetzt)

 

BARNY, 

vor über acht Jahren von Familie Berthold

 (Tierheim Herzsprung) aus einer polnischen Tötung gerettet,

 seitdem als Herzens- und Seelenhund 

aus unserem Familienrudel nicht mehr wegzudenken

 

 

 

 ************************

JULCHEN,

 die süße Kleene, kam mit 14 Jahren

 gleichfalls aus Polen  über das Tierheim Herzsprung zu uns

 und hat uns trotz schwerer Krankheit

 noch acht Monate lang mit ihrer Lebensfreude

 und ihrem Charme verzaubert 



Lebenslichter 28.10.2019, 20.49 | (0/0) Kommentare | PL

Hello again!

Lange war es still hier auf meinen Seiten, viel zu lange. Ich möchte nicht mit faulen Ausreden kommen wie Zeitmangel, Krankheit oder Stress – obwohl das alles mitgespielt hat. Die vergangenen Monate waren ein ständiges Auf und Ab; sie haben mich nachhaltiger verändert als jede andere Zeit in meinem Leben. Ich habe Dinge erfahren und gesehen, auf die ich lieber verzichtet hätte. Dabei habe ich meine Lebensfreude und den letzten Rest an Menschenliebe eingebüßt. Ich gebe mein Bestes, damit mein Dasein eine Berechtigung hat und bin froh über jeden Tag, der vorüber ist.


Aber es gab auch gute und schöne Gründe für die Abstinenz. Unser Familienrudel hat sich vergrößert und wir sind jetzt glückliche Menscheneltern von sieben allerliebsten Fellkindern. Manche fragen uns, sagt mal, wie konnte es so weit kommen? Wir waren ja schon immer ein bisschen seltsam, aber das gibt man nicht gern zu. Also suchten wir einen Sündenbock, fanden ihn und kamen drauf, dass wir nicht seine einzigen Opfer sind…


Mit Sieben (oder heißt es Siebenen?) ist man hundereich, so viel steht fest. Ein eigener Gnadenhof für alte Hunde, die keiner mehr will, war schon immer mein Traum. Den erfülle ich mir jetzt, und der Beste unterstützt mich dabei nach Kräften. Anders geht es auch nicht, so eine Sache muss von beiden getragen werden -  aber Tierliebe lässt  sich nicht erzwingen. Zum Glück ticken wir darin gleich. 


Und wer hat´s nun erfunden? Nein, die Schweizer waren es nicht, denn: FACEBBOK IST AN ALLEM SCHULD! (Darüber bald mehr)





Lebenslichter 27.10.2019, 15.14 | (0/0) Kommentare | PL

...und vergib uns unsere Schuld



Sakharok hat leider keine Chance mehr bekommen...

Sakharok hat es leider nicht geschafft.

Sakharok starb an den Folgen einer Milz-Operation… leider konnte er das Shelter nicht mehr verlassen.

Lieber Sakharok, es tut uns sehr leid, dass wir kein Zuhause für Dich fanden. Du hast so lange gewartet und doch nie mit Deinem Schicksal gehadert. Du warst von Gittern umgeben und weggeschlossen in diesem riesigen Shelter… doch kein Gitter der Welt konnte Dir Deine Lebensfreude nehmen. 

Immer wenn ich an Dich denke, denke ich an Schnee: Wie Du Dich im Schnee auf dem Rücken wälztest. Du konntest gar nicht genug bekommen und schobst Dich rücklings liegend durch den Schnee.

Und so möchte ich Dich in meinem Herzen bewahren und meinen Erinnerungen… denn sonst würde ich daran zerbrechen.

Lauf, Sakharok, lauf… über den Regenbogen. Jetzt bist Du frei. 

Meine Gedanken sind bei Sakharok`s Betreuern. Sie waren es, die Sakharok all die Jahre wenigstens diese kleinen Momente des Glückes ermöglichten… und sie sind es, die nun den größten Abschiedsschmerz ertragen müssen.

Leider haben wir es nach all den Jahren nicht geschafft, für Sakharok ein Zuhause zu finden. Er wurde im Shelter schwer krank, und obwohl seine Betreuer alles versuchten, Sakharoks Körper und Seele hatten keine Kraft mehr zu kämpfen.

Lieber Sakharok, es tut uns leid, dass wir es nicht geschafft haben, Dein Zuhause zu finden. Nun bist Du frei und wirst nie wieder hinter Gittern sein! Lass es Dir gutgehen, auf der anderen Seite des Regenbogens! Und verzeih uns Menschen, wenn Du kannst...

Lebenslichter 02.08.2019, 20.15 | (0/0) Kommentare | PL

Morgen, wann ist das?


Hündin , ca . 2015 geboren und ca . 55 cm groß -

lieb , freundlich , zurückhaltend , vorsichtig 


HEUTE HATTE ICH LEIDER KEIN GLÜCK, ABER MORGEN VIELLEICHT?

Schade!!! Das große Tor nach draußen hat sich wieder geschlossen. Nun ist es fast dunkel hier in diesem Gefängnis. Das war´s dann für heute. Unsere gute Seele Carmena ist wieder weg. Sie kommt täglich zum Füttern und Reinigen. Diese Momente sind mein einziger Lichtblick in diesem Elend hier. Sie hat immer ein paar freundliche Worte und Streicheleinheiten für uns.

Manchmal trägt sie auch eine bettelnde, verzweifelte, arme Seele auf ihren Armen hinaus. Diese hatte dann das unbeschreiblich große Glück, von lieben Menschen gesehen worden zu sein und zu ihnen in ihr "FÜR IMMER ZUHAUSE" reisen zu dürfen Auch ich stehe täglich hier bettelnd am rostigen Gitter und schaue Carmena fragend an. Doch jedes Mal winkt sie traurig ab und sagt: "Leider hat sich auch HEUTE NIEMAND in dich verliebt, aber VIELLEICHT MORGEN."

Doch "MORGEN" ist es oftmals schon zu spät. So auch gestern leider wieder einmal für einen kleinen Kumpel aus meinem Nebenzwinger. Es lag Dynamit in der Luft, die großen Hunde waren gereizt durch den täglichen Stress hier in dieser Hölle. Der Kleine wollte nur an seinen Futternapf, doch die Großen ließen ihn nicht dran. Sie fielen über ihn her, er hatte keinerlei Chance. Sie haben ihn totgebissen. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. 

ICH HABE SO GROSSE ANGST HIER! WIRD DIES AUCH BALD MEIN SCHICKSAL SEIN? Ich will noch nicht sterben. Ich möchte auch einmal Glück haben und von unserer Carmena liebevoll hier herausgetragen werden in ein schöneres Leben. VIELLEICHT ZU DIR!  Bitte warte nicht mehr bis morgen, womöglich ist es MORGEN auch für mich schon zu spät. Sag mir bitte, dass du dich in mich verliebt hast und mich aus dieser HÖLLE retten wirst! Melde dich doch bitte, bitte noch HEUTE bei einem der Mädels: 

Bianca Raabe
Nadine Decker
oder

Andrea Sbrisny von
SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V.

Sämtliche Auflagen werden vor Ausreise getätigt

© Hiltrud Mayer

https://www.facebook.com/Shelterfellchen-suchen-ein-Zuhause-oder-Zwingerpaten-1603017826660908/

Lebenslichter 01.08.2019, 20.36 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Casey



Mit jedem Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass es jemals doch noch gut werden kann.

Die 13-jährige CASEY wartet schon so lange auf eine Chance… Casey kam 2011 ins russische Shelter "Kozhuhovo" und war lange Zeit wie unsichtbar. Zu groß war ihre Angst vor dem Fremden, dem Lärm und dem Stress um sie herum.

So zog das Leben an Casey vorbei, während sie sich in einer Ecke ihres Zwingers verkroch.

Besucher bekamen sie in dieser Zeit erst gar nicht zu sehen, nur die freiwilligen Helfer, wenn sie am Wochenende ins Shelter kamen. Sie ging dann auch mit den anderen Hunden in den Auslauf, hielt aber immer Abstand zu den Menschen.
Einzig im Spielen mit anderen Hunden konnte man erkennen, was für eine fröhliche Hündin in Casey steckt.

In diesem Video könnt Ihr Casey mit anderen Hunden im Auslauf sehen:

Mit viel Geduld und Verständnis gelang es den Betreuern Stück für Stück Caseys Vertrauen zu gewinnen, sie übten mit ihr das Laufen an der Leine und zeigten ihr, dass eine Hand auch sanft streicheln kann.Wir wissen nicht, was Casey in ihren ersten Lebensjahren erlebt hat oder vielleicht auch einfach zu wenig erleben durfte, aber sie hat gezeigt, dass sie zu Menschen Vertrauen fassen kann.

Doch wofür das alles, wenn ihr nie jemand eine Chance gibt?

Dabei hätte Casey es so verdient, nach ihrem langen Weg aus der Angst heraus, endlich anzukommen - in ihrem eigenen Zuhause, bei Menschen die sie so nehmen, wie sie ist. Verständnisvolle Menschen, die ihr eine Welt zeigen in der es Wärme und Liebe gibt. Eine Welt, in der sie nie wieder Angst haben muss. Eine Welt, in der sie in ihrem eigenen Tempo an- und zur Ruhe kommen kann.

CASEY läuft die Zeit davon… denn jeden Tag stirbt ein bisschen mehr die Hoffnung, dass sie das Shelter jemals wieder verlassen darf.

Deshalb suche ich hier den besonderen Menschen für Casey, für den sie nicht unsichtbar und vergessen ist… sondern der ihr eine Chance geben möchte.

CASEY ist eine ca. 45 cm große Mischlingshündin. Ihr Geburtsjahr wird mit ca. 2006 angegeben. Mit ihren Artgenossen versteht Casey sich gut und spielt auch trotz ihres Alters noch gerne mit ihren Hundefreunden.
Bei fremden Menschen ist Casey vorsichtig, sie braucht Zeit um Vertrauen zu fassen.
Im neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, der ihr Sicherheit gibt und an dem sie sich orientieren kann.

Casey ist gechipt, geimpft und kastriert.
Die Ausreise und Vermittlung erfolgt über Tierschutz miteinander e.V.
Für Casey suchen wir ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

CASEY, ich wünsche Dir von Herzen, dass ein lieber Mensch Dich entdeckt, der Dir helfen und Dir ein Zuhause geben möchte… in dem Du ganz in Deinem Tempo ankommen darfst.

Wichtige Daten im Überblick:!

* Hündin
* ca. 13 Jahre alt
* ca. 45 cm
* kastriert
* verträglich mit Artgenossen
* vorsichtig bei fremden Menschen, braucht Zeit, um Vertrauen zu fassen
* kennt das Laufen an der Leine
* noch im Shelter in Russland
* Katzenverträglichkeit kann nicht zuverlässig getestet werden
* endgültiges Zuhause gesucht

Vermittlerkontakt/Fragen: Daniela Bansche, eMail: d.bansche@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 18.07.2019, 14.52 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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