Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Ein Wunder für: Paula


Hündin,

ca. 2015 geboren

und 50 - 55 cm groß

lieb, freundlich, neugierig, menschenbezogen

Pech gehabt!!! Ich brauche mir wohl keine Hoffnung mehr zu machen! Denn hier draußen im Außenbereich gehörst du zu den Verlassensten der vergessenen Seelen im Public Shelter Targu Jiu!

Hier draußen sieht dich keiner mehr, denn wer schaut schon um die Ecke und denkt an uns? Es ist, als würde es uns gar nicht geben!

Nach all den Jahren im Gefängnis werde ich sicher eines Tages einsam und allein hinter der Hütte liegen - alt, krank und erschöpft, um dann hoffentlich ganz schnell zu sterben!

Es wird bestimmt keiner merken. Ich bin ja auch nur ein Niemand, der nie geliebt wurde - so,als war ich niemals da!

Dabei bin ich so ein liebes, freundliches Mädel! Ein Herzenshund, mit dem man so viel Spaß und Freude haben könnte - wenn mich nur jemand lieb haben und mich aus dieser Hölle retten würde!


Wenn doch nur ein Einziger dafür an:

Bianca Raabe,

Nadine Decker

oder

Andrea Sbrisny von

SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben würde!

http://www.facebook.com/SavingAngelsDeutschland/

Lebenslichter 17.11.2020, 18.59 | (0/0) Kommentare | PL

Alt werden sollen sie alle

…aber sein darf es dann keiner, da geht es uns Hunden wie den Menschen. Jeder liebt die kleinen, zuckersüßen Welpen, und fast alle Zweibeiner geraten vor Entzücken außer sich, wenn die tolpatschigen Fellknäuel durcheinanderpurzeln und allerlei lustigen Unsinn anstellen. Dass auch sie eines Tages alt und gebrechlich sind, wird häufig von ihren Besitzern verdrängt. Ist es soweit, landen unzählige Hundesenioren im Tierheim. Die Arztkosten werden zu hoch (aber drei Urlaubsreisen jährlich sind im Budget drin). Der alte Hund entwickelt, genau wie Oma und Opa, die eine oder andere unbequeme Eigenart; und wenn dem betagten Hausgenossen mal ein Malheur passiert, weil er Blase und Darm nicht mehr so gut kontrollieren kann, hat niemand Lust, die Bescherung wegzuputzen.

Wohlgemerkt, es gibt auch andere Menschen, ganz viele sogar, und das ist gut so. Im Gegensatz zu früher dürfen viele von uns heute in Liebe und Geborgenheit altern. Damals wurden wir in erster Linie aus Gründen der Nützlichkeit gehalten. War so ein Jagd- oder Hütehund dann irgendwann nicht mehr diensttauglich, weil er auch einmal krank wurde oder seine Reaktionsfähigkeit nachließ,  gab es zum "Dank" für ein, langes, treues Arbeitsleben fast immer eine Gewehrkugel. Wenn einer wirklich mal das Gnadenbrot erhielt, wurde sein Besitzer als sentimental belächelt oder galt als sonderbarer Kauz.

Heutzutage werden wir in erster Linie als Familienmitglieder und freundliche Begleiter gehalten. Unsere Menschen gehen zumindest hierzulande eine innige Beziehung mit uns ein, und für den normalen Hundefreund ist es unvorstellbar, dass er seinen Bello töten lässt, nur weil der alt ist.

Was für ein Glück, dass wir hier und heute leben dürfen: Mein guter Kumpel Barny, unser doch schon etwas betagter Woody und ich.

Gutes Nächtlein und auf Wiederlesen.

Haben Sie es fein!

Ihre Nelly



Das SCHNUPPCHEN habe ich leider

nicht mehr kennenlernen dürfen.

Wir hätten uns sicher gut verstanden.

Lebenslichter 17.11.2020, 18.29 | (0/0) Kommentare | PL

Neues Leben, neues Glück für: Jumper


Jumper war noch ein kleiner Welpe, als sich 2016 die Tore des russischen Shelters "Kozhuhovo" hinter ihm schlossen.

Er musste im Tierheim erwachsen werden und auf die schöne Zeit verzichten, die das Leben von Hundebabys so bereichert. Nie durfte er wie ein fröhlicher und glücklicher Welpe leben. Auch heute - 4 Jahre später - ist er immer noch dort, und ein Ende scheint sich nicht abzuzeichnen.

Jumper ist ein sehr freundlicher und gutmütiger großer Rüde (ca. 60-65 cm), der auch bei fremden Menschen aufgeschlossen und neugierig reagiert. Er liebt Wasser und ist immer für Kuscheleinheiten zu haben. Diese bekommt er leider viel zu selten, denn er verbringt sein Leben weggesperrt in einem kleinen Außenzwinger und nur einmal in der Woche wird dieses traurige Dasein für eine Stunde unterbrochen. Dann darf er in den Freilauf oder auf einen kleinen Spaziergang mit seinen Betreuern.


Für einen jungen und aktiven Hund ist das Eingesperrtsein die größte Strafe. Er wirkt wie ausgewechselt, wenn er nach der kurzen Unterbrechnung wieder in seinen Zwinger zurück muss -fast so, als könnte er einfach nicht begreifen, was er falsch gemacht hat und warum er zurückin sein Gefängnis muss. Er würde so gern mit seinen Betreuern gehen, aber das ist leider unmöglich.


Jumper ist optisch herausragend, und daher dachten seine Betreuer, dass sie für ihn vor Ort schnell ein Zuhause finden würden. Doch das ist leider bis heute nicht eingetreten, und mit jedem Monat, der verrinnt, wird die Möglichkeit geringer, denn Jumper wird mittlerweile zu alt. Hunde, die ein bestimmtes Alter überschritten haben, schaffen es meist nicht mehr, vor Ort adoptiert zu werden.

Daher möchten wir versuchen, für Jumper ein liebevolles und aktives Zuhause zu finden. Wir hoffen, dass es Menschen gibt, die ihn langsam und behutsam in ein neues Leben führen. Bisher kennt er ja nichts anderes, als seine Betreuer und das riesige Shelter. Jumper ist verträglich mit Artgenossen und auch größere Kinder wären kein Problem. Die Leine kennt er, aber da gibt es auf jeden Fall noch einiges zu üben.

Vielleicht möchten Sie Jumper die Welt zeigen, die er bis heute noch nie kennen lernen durfte? Jumper könnte geimpft, gechipt und kastriert nach Deutschland reisen und eine Welt entdecken, die ihm bisher verborgen blieb. Bitte helfen Sie ihm dabei!

Wir bitten um Verständnis, dass wir Jumper wie all unsere Hunde ausschließlich in ein Endzuhause vermitteln. Über eine Katzenverträglichkeit können wir leider keine zuverlässige Aussage treffen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters

eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de

Tel.: 05363-989350 (Anrufbeantworter)

Lieber Jumper, wir versuchen alles, um Dich dort herauszuholen, damit Du nicht im Shelter alt zu werden brauchst. Bis wir die richtigen Menschen für Dich gefunden haben, musst Du noch tapfer durchhalten!

https://tierschutz-miteinander.de/

https://www.facebook.com/Tierschutz-miteinander-eV-1428377177449744

Lebenslichter 15.11.2020, 19.58 | (0/0) Kommentare | PL

Wie kommt man auf den Hund?

Hin und wieder werde ich gefragt, wie sucht ihr eigentlich eure Hunde aus? Dann antworte ich: Gar nicht! Wir nehmen, was uns zugewiesen wird. Ich bin davon überzeugt, dass Tiere ihre Weggefährten und/oder Nachfolger selbst bestimmen. Das klingt manch einem vielleicht zu esoterisch. Eine Bekannte aus der Nachbarschaft war ebenfalls skeptisch; aber dann hatte sie ein Erlebnis, das sie nachdenklich werden ließ:

Im Frühjahr musste sie ihre über alles geliebte Kitty nach einundzwanzig Jahren einschläfern lassen. Sarina und ihr Lebensgefährte hatten das Kätzchen damals in Niedersachsen vor einem Bauern, der es ertränken wollte, gerettet und mit der Flasche aufgezogen. Nun waren beide untröstlich und wollten kein neues Tier mehr. Am Freitag sah ich sie dann mit einer großen Packung Katzenstreu aus dem Auto steigen. Ich fragte, na, habt ihr Familienzuwachs bekommen? Ja, erklärte Werner, die Wohnung kam uns plötzlich so leer vor, keiner da, der sich freut, wen man nach Hause kommt.

So fuhren sie, ohne besondere Vorstellungen, ins Tierheim. Nur dass es eine schon etwas ältere Katze sein sollte, darüber waren sie sich einig. Eine nette Pflegerin führte die Beiden herum und zeigte ihnen ihre Schützlinge; darunter auch ein süßes, schwarz-weißes Katerchen, dem leider ein Bein fehlte. Werner hätte den Kleinen trotzdem genommen, aber Sarina sagte, nenn mich oberflächlich, ich bin auch Ästhetin und möchte gern ein Tier haben, an dem alles dran ist. Ich will das hier nicht bewerten, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Kleine war auch erst drei Jahre alt und kam schon deswegen nicht in Frage.

Dann brachte die Pflegerin sie zu einem weiteren Gehege und meinte, vielleicht wäre ja unsere Minou etwas für Sie. Die Süße ist ungefähr neun Jahre alt, allerdings sehr menschenscheu. Sie wurde bei Nacht und Nebel in einem Pappkarton hier vor dem Tierheim abgestellt! Sarina und die Katze sahen sich an – es war Liebe auf den ersten Blick. Werner war ebenfalls einverstanden, so wurde Minou von den Beiden adoptiert.

Und dann, als wir den Übernahmevertrag unterschrieben haben, erzählte mir Sarina, kam der Moment, als ich Gänsehaut kriegte und an das denken musste, was du über Tiere und ihre Nachfolger gesagt hast: Minou wurde am 23. April vor dem Tierheim ausgesetzt – an dem Tag, als Kitty über die Regenbogenbrücke ging…

Lebenslichter 15.11.2020, 18.42 | (0/0) Kommentare | PL

Als wir schliefen


Heute wurden meine vier Kinder getötet.

Mein Name ist Luna, und bis vor kurzem lebte ich in einem Haus und hatte einen Besitzer, der sich um mich gekümmert hat und mich liebte, aber all das hat sich geändert, als ich schwanger wurde.

Mein Besitzer hat mich verlassen, seitdem lebe ich allein auf der Straße.

Vor ein paar Monaten bekam ich meine Kinder und alles begann schwieriger zu werden. Jetzt musste ich nicht nur für mich, sondern auch für sie Essen im Müll suchen.

Ich erinnere mich, dass ich kaum gegessen und alles meinen Jungen gegeben habe. Ich erinnere mich auch daran, wie die Menschen mich verprügelten, als ich versuchte, mich mit meinen vier Kindern in ihrer Nähe schlafen zu legen.

Der einzige glückliche Moment des Tages war, als wir alle zusammen in einem Park in der Nähe des Hauses spielten, in dem ich früher lebte. Es gab sogar Zeiten, in denen ich meinen ehemaligen Besitzer sah; aber als ich versuchte, ihm näher zu kommen, um ihn zu begrüßen, hat er geschrien und mich getreten.

Alles war sehr schwierig, aber nichts verglichen mit heute.

Denn heute kam ein Mensch, und als wir schliefen, fing er an uns zu schlagen. Ich begann zu bellen und diesen Menschen zu beißen, aber trotz allem konnte ich nichts tun -  dieses Monster hat meine vier Kinder getötet.

Und dieses Monster war mein ehemaliger Besitzer!

Meine Kinder sind jetzt tot wegen eines Menschen, der mich verlassen hat, nachdem ich schwanger wurde.

Warum hat er mich geschlagen? War ich vielleicht eine schlechte Mutter?

Ich verstehe gar nichts.

Ich habe nur all die Liebe gegeben, die ich hatte. Was habe ich falsch gemacht?

Wenn Sie es bis zum Ende dieses Textes geschafft haben, bitte ich Sie nur um eines:

Teilen Sie  diesen Beitrag mit möglichst vielen Menschen, um allen streunenden und verlassenen Tieren auf unserem Planeten, die gerade misshandelt werden, eine Stimme zu geben. Wir müssen ein neues Bewusstsein schaffen.

DANKE!

#NOALMALTRATOANIMAL

Lebenslichter 14.11.2020, 19.43 | (0/0) Kommentare | PL

Pieksende Wegbegleiter und Spaziergänge im Dunkeln

In den Wäldern und Parks sind die Blätter sind gefallen, Kastanien und Eicheln säumen wieder den täglichen Spaziergang. Auch im Herbst haben unsere Hunde besondere Ansprüche, denen wir gerecht werden müssen.

Die herbstlichen Tücken

Der zu heiße Asphalt ist Geschichte, nun bestehen die gemeinen Gefahren für empfindliche Hundepfoten in spitzen Kastanienschalen und harten Laubstücken. Prüfen Sie daher nach jedem Spaziergang die Pfotenballen Ihres tierischen Begleiters. Es kann auch schon mal vorkommen, dass Sie noch während der Gassirunde einen spitzen Kastanienstachel entfernen müssen.

Schon seit einigen Wochen sind neben Zecken und Flöhen auch wieder weitere Plagegeister unterwegs: die Grasmilben. Ihre Larven befallen im Spätsommer und Herbst vor allem Hunde und Katzen und machen ihnen jede Menge Ärger. Einige Tiere reagieren sehr empfindlich auf die Bisse. Oft hilft es schon, wenn Sie Ihrem Vierbeiner nach dem Rennen durch hohes Gras die Pfoten und Beine kurz abwaschen. Wenn Ihr Hund sich jedoch verstärkt schleckt und Sie sich Sorgen machen, suchen Sie vorsichtshalber den Tierarzt Ihres Vertrauens auf.

Sehen und gesehen werden

Zum Bedauern der meisten Menschen wird es nun auch wieder früher dunkel und viele Spaziergänge werden künftig in der Finsternis stattfinden. Sorgen Sie unbedingt dafür, dass Ihr Hund gesehen wird. Auch schon bei kleinen Runden besteht große Gefahr durch Autos oder andere motorisierte Fortbewegungsmittel. Auch Radfahrer könnten Ihren Vierbeiner schnell übersehen. Der Tierbedarfshandel bietet mittlerweile jede Menge Ausstattung an. Die Angebotspalette reicht von leuchtenden Halsbändern, über reflektierende Leinen und Geschirre bis hin zu Regenmänteln mit Reflektoren. Vergessen Sie sich selbst nicht: Auch Sie sollten in der Dunkelheit sichtbar sein. Stecken Sie zudem für unterwegs eine kleine Taschenlampe ein, wenn Sie für einen Spaziergang im Wald oder Feld die beleuchteten Bereiche verlassen. Dann sehen Sie besser, Sie werden besser gesehen und Sie finden bei der Entsorgung die Hinterlassenschaften Ihres tierischen Freundes in der Dunkelheit leichter wieder.

Vorsorge ist die halbe Miete

Vergessen Sie auch im Herbst niemals die TASSO-Marke an Halsband oder Geschirr. Ein interessantes Geräusch wie die Bewegung eines Wildtieres oder ein intensiver Geruch können besonders bei Hunden mit ausgeprägtem Jagdtrieb in einem ungünstigen Fall schon ausreichen, um das Weite zu suchen. Um auf Nummer sich zu gehen, sollten Sie Ihren Hund im Dunkeln an der Leine lassen, vor allem dort, wo Verkehr herrscht. So gut er auch hört und so hell er in der Dunkelheit auch leuchten mag – es kann immer jemanden geben, der ihn übersieht.

Haben Sie auf Ihrer Gassirunde einen Hund ohne sichtbare TASSO-Marke gesehen? Sprechen Sie sein Frauchen oder Herrchen doch mal darauf an, ob er bereits bei TASSO registriert ist. Denn egal ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Mit der Registrierung bei TASSO erhält jedes Tier den größtmöglichen Schutz davor, nie wieder nach Hause zu finden.

© TASSO e. V.

Au fein, gleich geht´s nach draußen!

Lebenslichter 13.11.2020, 18.56 | (0/0) Kommentare | PL

Öffne dein Herz für: Zukh!



Manchmal vergehen die Jahre
und du bleibst einfach zurück...

Zhuk kam im Oktober 2014 ins Shelter "Kozhuhovo". Da war er ungefähr ein Jahr alt. Seine Betreuer vermuten, dass er bis dahin ein Zuhause hatte, denn er war bereits kastriert.

Warum er ins Shelter kam, kann keiner so genau sagen. Vielleicht wurde Zhuk zu groß. Vielleicht ist seine Familie umgezogen und er durfte nicht mit. Vielleicht war der agile Zhuk auch einfach nicht das, was sich sein Besitzer erhofft hatte. Viele Fragen, aber Zhuk wird uns darauf leider keine Antwort geben können. Das Einzige, was wir wissen, ist, dass sich seit 2014 niemand für ihn interessiert hat. Niemand ist an seinem Zwinger für ihn stehen geblieben.

Dabei ist Zhuk so gern mit den Menschen zusammen. Wenn seine Betreuer zu ihm kommen, dann springt er an ihnen hoch, freut sich über jede Aufmerksamkeit.

Er hat seinen Glauben an das Gute im Menschen bis heute nicht verloren; den Glauben an ein eigenes Zuhause auch nicht. Seine Lebensfreude konnte der graue Shelteralltag bis heute nicht zerstören. Noch ist das Strahlen in seinen Augen nicht erloschen.

Aber wie lange wird er diese Freude noch für sich bewahren können? Wie lange wird er noch freudig mit seinen Leidensgenossen im Auslauf spielen? Wie lange noch wird Zhuk den Glauben an ein eigenes Zuhause aufrecht erhalten können?


Zhuk ist in Russland einer der Hunde, die es schwer haben, adoptiert zu werden. Er ist schwarz, für eine Stadtwohnung zu groß, und er ist kein Welpe mehr. Dabei wäre es für den freundlichen und agilen Rüden das Schönste, endlich ein eigenes Zuhause zu haben. Bei einer Familie, die in ihm einen wundervollen, schwarzen Begleiter für lange Spaziergänge oder auch gemütliche Abende auf dem Sofa sieht.

Denn einmal die Woche für eine Stunde im Auslauf seine Betreuer zu sehen, das ist für Zhuk einfach zu wenig. Er möchte sich bewegen und bei seinen Menschen sein - und nicht die meiste Zeit in einem engen Zwinger verbringen.

Daher hoffen wir, dass Zhuk hier gesehen wird. Es einen Menschen gibt, der sein Herz für ihn öffnet und ihm endlich ein Zuhause gibt.

Zhuk ist ein ca. 50 cm großer Rüde. Geschätztes Geburtsjahr ist 2013. Er ist kastriert, geimpft und gechipt. Er kennt die Leine und freut sich immer auf einen Spaziergang. Mit den anderen Hunden in seinem Sektot versteht Zhuk sich gut, spielt mit ihnen und geht Streitereien aus dem Weg. Ob er mit Katzen verträglich ist, kann leider im Shelter nicht getestet werden. Dem Menschen gegenüber ist Zhuk stets freundlich und aufgeschlossen.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir für Zhuk ausschließlich eine Endstelle suchen. Gerne darf auch bereits ein Hund im Haushalt leben.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke.

eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

https://tierschutz-miteinander.de/

Lebenslichter 13.11.2020, 18.40 | (0/0) Kommentare | PL

7 Tage warten auf eine Stunde Glück: Shunia


Wird er je den Menschen finden, der ihm ein Zuhause gibt?

Shunia kam bereits im Winter 2012 ins russische Shelter Kozhuhovo. Die Jahre vergingen, doch Shunia blieb… in einem Leben voller Entbehrungen und Härte. Ein Zuhause gab es nie für ihn.

Allein in diesem Shelter leben ca. 3000 Hunde. Shunia gehört zu den Langzeitinsassen und nun mittlerweile auch zu den Senioren. Seine Vermittlungschancen sind nun endgültig fast bei Null.

Doch trotz seines harten Lebens – tagein, tagaus in einem kleinen Außenzwinger, umgeben von Lärm und Stress und Hoffnungslosigkeit - hat Shunia durchgehalten und sich seine Begeisterungsfähigkeit bewahrt.

Shunia weiß genau, am Wochenende kommen die freiwilligen Helfer und öffnen auch seine Zwingertür für einen kurzen Moment… und dann kann er mit den anderen Hunden für etwa eine Stunde in den Auslauf.

7 Tage warten auf eine Stunde Glück.

Shunia macht das Beste daraus. Sobald sich seine Zwingertür öffnet, ist er der Erste und der Schnellste. Er kennt den Weg zum Auslauf und es scheint, als wolle er nur keine Zeit dieses kurzen Glückes vergeuden. In dieser einen Stunde versucht er dann alles auf einmal - spielen, springen, mit anderen Hunden um die Wette rennen, Löcher graben und sich von seinen Betreuern streicheln lassen. Shunia liebt es, sich auf dem Rücken zu wälzen, ob im Sand, im Schlamm oder im Schnee ist dann egal - Hauptsache, das Leben spüren.

Doch so sehr Shunia die Bewegung liebt, kennt er auch das Ende dieses kurzen Glückes. Dann ist er zwar nicht der Erste, aber er kennt den Weg zurück in seinen Zwinger - ist er ihn doch schon so oft gegangen in all den Jahren. Und dann beginnt das, was für unsere Augen verborgen bleibt: das lange Warten auf das nächste Wochenende.

Shunia wird auch dann wieder fröhlich aus dem Zwinger stürmen, sobald sich die Tür öffnet. Die Frage ist nur, wie lange noch?Mit Sicherheit spürt er sein Alter schon jetzt, wenn er auf dem harten Zwingerboden liegt, die Hitze im Sommer unerträglich und die eisige Kälte im Winter unerbittlich ist.

Doch was erwartet einen ca. 10-jährigen, großen, schwarzen Rüden, für den sich all die Jahre nie jemand interessierte? Ich weiß, es wird nicht einfach, und doch hoffe ich.

Ich hoffe auf einen lieben Menschen für Shunia. Einen Menschen, der Shunias Fröhlichkeit bewahrt und ihm ein besseres Leben ermöglicht. Ein Leben, welches nicht nur aus einer Stunde Glück in 7 Tagen besteht.



Für Shunia suche ich liebe Menschen, die ihr Herz einem 10-jährigen Hund schenken, aber auch seine Bewegungsfreude zu schätzen wissen. Shunia gehört nicht„zum alten Eisen, sondern er möchte noch etwas erleben.

Shunia ist freundlich zu Menschen und lässt sich gerne von seinen Betreuern streicheln.Auch ist er gut verträglich mit seinen Artgenossen. Er wurde ca. 2010 geboren, ist ca. 55 cm hoch und bereits geimpft, gechipt und kastriert.Wir suchen für ihn ausschließlich ein endgültiges Zuhause.

Shunia, ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du endlich einem lieben Menschen auffällst, der erkennt, wie liebenswert und einzigartig Du bist.

Bei ernsthaftem Interesse wenden sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

eMail: d.rinke@tierschutz-miteinander.de
Mobil: 0171-1406060

https://tierschutz-miteinander.de/

https://www.facebook.com/Tierschutz-miteinander-eV-1428377177449744

Lebenslichter 12.11.2020, 20.02 | (0/0) Kommentare | PL

Keiner hat etwas zu verschenken!


TASSO e.V. weist auf Betrugsmasche mit Kamerunwelpen hin

Ein Leben ohne Hund ist für viele Tierfreunde unvorstellbar. Aus unterschiedlichen Gründen entscheiden sich viele Menschen für den Einzug eines Welpen. Oft suchen sie eine bestimmte Rasse oder möchten das Hundeleben von Anfang an begleiten.

Es gibt nichts umsonst: Betrugsmasche Kamerunwelpen

Die Möglichkeiten, einen zur Familie passenden Hundewelpen zu finden, sind vielfältig. Allen gemein ist, dass vor allem seriöse Züchter die Ausgaben für die Pflege, Aufzucht, Sozialisation und die medizinische Vorsorge ihrer Schützlinge dem zukünftigen Halter in Rechnung stellen. Diese fällt oft höher aus, als manch Interessent es vorher erwartet hat. Auf der Suche nach günstigeren Alternativen stoßen Interessenten, die einen Welpen kaufen möchten, im Internet meist schnell auf dubiose Angebote. Weit verbreitet ist dabei seit Jahren das Angebot von Kamerunwelpen: Bei dieser Betrugsmasche sitzen die Hintermänner in Kamerun und sind so Namensgeber der Abzocke. Mittlerweile haben längst auch Betrüger in anderen Ländern die Vorgehensweise übernommen. In letzter Zeit haben uns Nachrichten enttäuschter Tierfreunde erreicht, die einen Welpen aus Kamerun aufnehmen wollten.

Und so läuft das betrügerische Geschäft ab:

Welpen werden in Internetanzeigen als zu verschenken inseriert. Möchte ein Tierfreund nun einen solchen Welpen übernehmen, dann muss er zunächst die Transportkosten im Voraus bezahlen. Regelmäßig meldet sich dann der Anbieter erneut und fordert weiteres Geld für Flughafen- oder Zollgebühren, Versicherungen, tierärztliche Bescheinigungen oder Einreiseformulare, da sonst der Welpe nicht ausgeliefert werden könne.

„Am Ende hat der geschädigte Tierfreund einen drei- oder vierstelligen Eurobetrag per anonymen Bargeldtransfer bezahlt, und der Anbieter löst sich in Luft auf. Das überwiesene Geld ist unwiederbringlich verschwunden“, fasst Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher bei TASSO, den typischen Hergang zusammen. „In verschiedenen Online-Kleinanzeigen werden immer wieder kostenlos Welpen, überwiegend kleine Rassen wie Chihuahuas oder Yorkshire-Terrier, aus Kamerun oder anderen Ländern angeboten. Die Gründe der Abgabe sind verschieden, suggerieren aber immer Dramatik oder Dringlichkeit. Die angebotenen Welpen existieren jedoch in Wirklichkeit gar nicht.“

Auch billig hat seinen Preis:Wühltischwelpen

Ein weiteres Problem ist der Verkauf von sogenannten Wühltischwelpen. Ihr Erwerb kostet Geld. Sie werden von Hundevermehrern, meist aus Osteuropa, zu sehr günstigen Preisen über das Internet verkauft. Im Unterschied zu den Kamerunwelpen existieren diese Hunde auch wirklich. Aber das macht die Sache nicht besser: In der Regel kommen sie unter tierquälerischen Verhältnissen zur Welt, werden der Mutter zu früh entzogen, damit der Niedlichkeitsfaktor noch hoch genug ist und haben somit keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Zudem sind diese Welpen nicht geimpft, meist krank, manchmal sogar todkrank, denn es findet keine medizinische Vorsorge beziehungsweise Versorgung statt. „Was für Käufer von Wühltischwelpen oftmals folgt, sind teure Tierarztbesuche, in der Hoffnung, dem Hund doch noch ein gesundes und fröhliches Leben zu ermöglichen. Doch leider stirbt etwa jeder fünfte Wühltischwelpe noch bevor er sechs Monate alt wird“, schildert Ruckelshaus die dramatische Situation dieser Hunde und ihrer Halter.

TASSO rät:

Vertrauen Sie nur seriösen Züchtern, Tierschutzorganisationen und Tierheimen. Unter www.tasso.net/wuehltischwelpen stellen wir ihnen die Grundkriterien für seriöse Züchter zusammen. Schauen Sie auf der Suche nach einem neuen Haustier auch in inländischen Tierheimen und bei ausländischen Tierschutzorganisationen vorbei. Hier warten zahlreiche Hunde, auch Rassehunde und Welpen, sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

©TASSO e.V.

Anmerkung: Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich Menschen, die sagen, wenn schon einen Hund, dann nur einen ganz jungen, der frühe Abschied täte mir sonst zu weh. Dabei gebe ich eins zu bedenken, nämlich, um wen es letzten Ende geht - um mich oder um den Hund. Ich darf echte Tierliebe nicht mit Egoismus verwechseln. Gerade die älteren Semester haben so unendlich viel zu geben an Liebe, Dankbarkeit, ja, und auch an Weisheit. Wir persönlich durften und dürfen besonders von unseren Hundesenioren schon vieles für uns selber lernen. Unsere Tierheime sind voll von diesen wunderbaren Wesen. Der erste (und für mich einzige) Weg zum Hund sollte daher immer in ein Tierheim oder zu einer seriösen Tierschutzorganisation führen.


Lebenslichter 10.11.2020, 19.24 | (0/0) Kommentare | PL

Herz gesucht für: Jules


JULES -endlich wieder Geborgenheit und Freiheit spüren!

Jules ist ein ca. 7 Jahre alter Rüde und kam vor zwei Jahren ins Shelter in Russland. Zuvor lebte er als Wachhund auf einer Baustelle; dort war er täglich von Menschen umgeben und bewachte das Grundstück. Doch als die Bauarbeiten beendet waren, gab es für Jules leider keinen Verwendungszweck mehr - die Menschen verschwanden und Jules wurde seinem Schicksal überlassen.

Da er nun nutzlos war, wurde er von den Menschen dort allein gelassen und musste sich so ohne Dach über dem Kopf durchkämpfen, bis er gefangen und ins Shelter gebracht wurde. Dort muss er seitdem eingesperrt hinter Gittern in einem kleinen Käfig leben.

Er kann die Einsamkeit im Zwinger kaum ertragen, jault und will nach einem Spaziergang nicht mehr dorthin zurück. Aus Sehnsucht nach Geborgenheit und Verzweiflung lehnt er sogar gutes Dosenfutter ab, welches die freiwilligen Betreuer ihm ab und zu mitbringen. Ihm ist es viel wichtiger, dass der Mensch in seiner Nähe bleibt und ihn nicht wieder allein zurücklässt.

Jules ist ein aktiver und sehr menschenbezogener Hund. Er liebt es zu kuscheln und zu spielen, besonders gern spielt er mit dem Ball. Eine ganze Woche lang wartet er auf die freiwilligen Helfer im Shelter, damit diese ihn zu einem kurzen Spaziergang endlich aus dem Käfig holen. Eine Woche lang liegt er auf dem Boden in seinem Zwinger und wartet auf diesen Moment. Nach dem Spaziergang beobachtet er die Betreuer traurig durch die Gitter seines winzigen Zwinger, den er sich obendrein mit weiteren Hunden teilen muss.


Besonders schwer ist es für Jules im Winter, denn wegen der Feuchtigkeit und der enormen russischen Kälte im ungeschützten Außenzwinger entwickelt er eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung): Seine Pfoten können sich schnell entzünden und schmerzen, so dass er in der Krankenstation behandelt werden muss.

Jules ist freundlich und liebevoll zu Menschen und eher neutral zu anderen Hunden. Er mag es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und sollte daher als Einzelhund vermittelt werden. Ob er sich auch mit Katzen versteht, können wir leider nicht sagen.

Wie für all unsere Hunde suchen wir auch für Jules eine Endstelle auf Lebenszeit. Er wird bereits geimpft, gechipt und kastriert in sein neues Zuhause vermittelt.

Sie möchten Jules ein neues Leben schenken? Dann melden Sie sich bitte bei unserer Teamkollegin Kerstin Weersch - gern per E-Mail: k.weersch@tierschutz-miteinander.de

https://tierschutz-miteinander.de/

https://www.facebook.com/Tierschutz-miteinander-eV-1428377177449744

Lebenslichter 10.11.2020, 18.25 | (0/0) Kommentare | PL

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Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


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MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben 

und denke auch ans Teilen


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Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 65 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.


Einige Beiträge dieses Blogs enthalten

kostenfreie, unbestellte Werbung

durch Bilder, Namensnennung

und/oder Verlinkung,

welche meinen persönlichen

Geschmack wiedergeben

und KEINE Kaufempfehlung darstellen!



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
werden sie mit dir sprechen,
und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du."

~Häuptling Dan George~

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Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
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