Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Elowen
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 03.2019
Schulterhöhe: 55 cm
Es ist tiefdunkle Nacht. Elowen rennt über satte, grüne Wiesen. Ihre Pfoten scheinen den Boden kaum zu berühren und bewegen sich gleichmäßig und wieselflink. Sie schnuppert die klare Luft, den Duft von Blumen und jault vor Freude auf.
Der Mond beleuchtet ihr friedliches schlafendes Gesicht und lächelt. Wenigstens dürfen die Hunde im Canile von einem besseren Leben träumen und im Schlaf ein paar Stunden lang glücklich sein. Woher mag Elowen wissen, wie die Welt da draußen sein kann - wurde sie doch schon als winzigesWelplein in das kalte, herzlose Hundegefängnis gesteckt? Hat sie nach fünfeinhalb Jahren in Gefangenschaft wirklich noch eine Erinnerung daran, wie sich Freiheit anfühlt? Vielleicht haben ihr auch andere Leidensgefährten davon erzählt? Sie teilt sich ihr Betonloch mit einem freundlichen Rüden, mit dem sie sich wunderbar versteht. Freundschaften sind in einem Hundelager überlebensnotwendig; denn in Einzelhaft, zu der leider viele Hunde willkürlich und völlig unbegründet verdammt sind, ist der triste Alltag praktisch nicht zu ertragen.

Wenn die lieben Tierschützer zu Besuch kommen, darf
Elowen mit einigen anderen auserwählten Glückspilzen für ein paar Minuten mit
auf die Wiese. Solche besonderen Augenblicke gibt es allerdings höchstens ein-
bis zweimal im Jahr. Mehr erlaubt die Gefängnisleitung nicht, es könnte sonst
zuviel von den unsäglichen Lebensbedingungen im Lager nach außen dringen.
Elowen hat ein helles Köpfchen. Sie ist äußerst gelehrig und hat sich beim letzten Mal genau gemerkt, was man ihr gezeigt hat: An der Leine zu laufen. Die netteTierschützerin lobt sie. Elowen ist immer ein bisschen schüchtern und ängstlich, wenn Menschen sich ihr nähern; aber das Lob tut ihr wohl. Noch um vieles besser und spannender sind allerdings die vielen unbekannten Gerüche. In dieser duftenden Bibliothek würde sie gern stundenlang stöbern; aber leider darf man hier nichts ausleihen und mit in die Zelle nehmen.

Die lange, entbehrungsreiche Zeit im Canile hat
ihre Spuren bei Elowen hinterlassen. Sie wird von Hautentzündungen geplagt und
hat verkrustete Stellen im Gesicht und an den Ohren. Ähnlich wie bei uns
Menschen liegt die Ursache hierfür in dauerhaftem Stress, der im Hundelager ein
ständiger Begleiter ist und vor dem es kein Entrinnen gibt; zu laut, zu
schmutzig, zu eintönig, zu brutal, zu miserable Verpflegung, zu harter Boden,
zu beengter Raum, zu wenig bis keine tierärztliche Betreuung, zu aussichtslos. Einzig
ihre Träume von einem schöneren Leben und die Hoffnung – falls Hunde hoffen
können – dass diese Träume sich irgendwann erfüllen, helfen ihr, an diesem
düsteren Ort auszuhalten und sich nicht aufzugeben.

Möchten vielleicht gerade Sie die Träume unserer Elowen wahr werden lassen und unserer Überlebenskünstlerin ein Leben schenken, welches diesen Namen auch verdient? Bevor der Mond wieder hinter den Wolken verschwindet, leuchtet er noch einmal ganz hell über die Kontaktdaten von Elowens freundlicher Vermittlerin. Es liegt nun bei Ihnen, das Schicksal dieser sanften, zarten Hündin endlich zum Guten zu wenden. Vielen, lieben Dank!
Simone Leitenbauer
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon
aus Deutschland:
0160 -14 43 169
aus dem Ausland:
+49160 -14 43 169
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Lebenslichter 11.07.2026, 21.11 | (0/0) Kommentare | PL

Kiro
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 12.2018
Schulterhöhe: 45 cm
Zweifellos gibt es unendlich viele traurige
Geschichten rund um unsere Schützlinge. Und natürlich kann man sich fragen, welche
von ihnen am ärmsten dran sind: diejenigen, die nie etwas hatten, oder doch
jene, die alles verloren haben?
Mit unserem kleinen Kiro möchten wir Ihnen ein „Alles-verloren-Exemplar
vorstellen. Er hatte eine Familie, ein Zuhause mit Menschen an seiner Seite,
die ihn von einem Moment zum anderen im Stich gelassen haben. Was für ein
Schock muss es für den sensiblen Rüden gewesen sein, als er sich plötzlich in
Lucianas Waldtierheim wiederfand? Sein Verhalten seit diesem Bruch in seinem
Leben lässt uns erahnen, wie es dem süßen Kerl seither geht: Er versteht die
Welt nicht mehr, ist unsicher und schlichtweg völlig verlassen.

Zurzeit sucht Kiro in dieser traurigen Situation sein Heil noch darin, fremde Menschen erst einmal auf Abstand zu halten. Aber die Fotos und der kleine Film von ihm sprechen eine deutliche Sprache: Es ist keineswegs so, dass der liebe Rüde nicht will - er braucht nur ein bisschen Zeit.

Wir sind sicher, dass dieser Hundebub im besten Alter und von handlicher Größe alle Voraussetzungen mitbringt, um seine Menschen mühelos um die Pfote zu wickeln. Obendrein ist Kiro rundum verträglich mit seinen Artgenossen und versteht sich sogar mit Katzen. Diesen begegnet er unaufgeregt und ruhig, sodass ein Zusammenleben mit Samtpfoten gut vorstellbar ist. Nun braucht er nur noch die richtigen Zweibeiner: Verständnisvolle, geduldige Menschen, die ihn liebevoll den Trennungsschmerz vergessen lassen und mit ihm gemeinsam in ein neues, glückliches Leben starten.

Fühlen Sie sich angesprochen? Dann melden Sie sich doch bitte schnell bei Kiros
Vermittlerin! Vielen, lieben Dank!
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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Lebenslichter 10.07.2026, 17.26 | (0/0) Kommentare | PL

Daevir
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2025
Schulterhöhe: 34 cm
April 2026: Kannst du pfeifen? Ich lerne es gerade; und wenn ich es erst richtig gut kann, pfeife ich auf sämtliche Hundelager der Welt. Ich bin nämlich ein Pfiffikus und wir Pfiffiküsschen sind geboren, um fröhlich zu sein und Menschen zum Lachen zu bringen.

Ich war
gerade ein Jahr alt, als ich ins Hundegefängnis kam, und hier hocke ich nun
seit fünf Monaten. Mir reicht´s! Hier ist es gruselig, schmutzig und kein
bisschen schön.
Als ich hierhergebracht wurde, war es bitterkalt. Wir mussten uns auf dem eisigen Betonboden zusammenkuscheln, um nicht zu erfrieren. Endlich ist es wärmer geworden, aber jetzt pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass schon bald das nächste Eend im Asyl auf uns zurollt: der Sommer.

Dann wird es hier brüllend heiß und es gibt keinen Schutz vor der brennenden italienischen
Sonne. Wir werden schrecklichen Durst leiden und können nur hoffen, dass sich
jemand erbarmt und uns wenigsten manchmal etwas frisches Wasser bringt. Aber wenn
das genauso läuft wie mit dem Futter, dann habe ich wenig Zuversicht.
Unsere
Zellen werden auch nur selten saubergemacht. Alles ist voll mit… na, du weißt
schon, was…Es ist nass, es stinkt und von dem ganzen Dreck habe ich schon Pickel
auf der Nase. Das sollte sich dringend ein Tierarzt ansehen, aber der darf ja
nicht rein in unseren Kerker. Ich werde mich wohl weiter mit dem Jucken und
Brennen quälen müssen.

Vor
einigen Tagen gab es einen Lichtblick: Die Tierschützer durften uns endlich
wieder einmal besuchen. Die waren supernett! Ich habe mich dermaßen gefreut und
mein Schwanz hat sich vor Begeisterung wie ein Propeller gedreht, dass ich beinahe
abgehoben wäre. Die Tierschützer lachten und sagten, ich sei ein pfiffiges
Kerlchen. Dann haben sie mit mir das Laufen an der Leine geübt, und weil ich
sehr aufgeweckt und gelehrig bin, habe ich das auf Anhieb super gemacht.
Die
Tierschützer haben sich auch gefreut, dass meine zwei Freunde und ich in
unserer Zelle so miteinander auskommen. Ich vertrage mich nämlich mit allen,
mit Rüden und Hündinnen, jawoll. Ich kann ein richtig guter Freund sein und die
anderen aufmuntern, wenn sie traurig sind. Das schaffe ich bestimmt auch bei
Menschenfreunden.

Die
Tierschützer versprachen mir, dass ich jetzt auf ihre Seite im Internetz komme,
und wer so einen kleinen Pfiffikus wie mich sucht, der kann mich dort gar nicht
übersehen. Ich hoffe sehr, dass mich bald jemand findet; denn je länger wir
hier im Hundelager aushalten müssen, desto mehr verlieren wir unsere
Fröhlichkeit, unsere Jugend und unsere Gesundheit - eigentlich unser Leben. Das
klingt furchtbar traurig.

Drum, wenn du einen Pfiffikus wie mich haben möchtest, dann pfeife doch bitte
ganz schnell meine Vermittlerin an. Die weiß, was zu tun ist und wie ich ratzfatz
bei dir sein kann; weil dann nämlich das passiert, wofür ich so doll übe: Wir
pfeifen gemeinsam auf alle Hundeknaste der Welt und tun, wozu Pfiffiküsschen geboren
werden – fröhlich sein und gemeinsam lachen.
Sabine Wojtok
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus Deutschland:
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aus dem Ausland:
+49172-83 49 335
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https://www.pro-canalba.eu/warum-italien/Lebenslichter 09.07.2026, 19.07 | (0/0) Kommentare | PL

ALIDA
Mai 2026 - Stellen Sie sich vor,
Sie würden jeden Morgen aufwachen und die Welt um Sie herum wäre immer gleich –
grau, kalt und voll quälender Einsamkeit. Für Alida ist das kein Gedankenspiel,
sondern seit mittlerweile sechseinhalb Jahren traurige Wirklichkeit. Seit sie
als kleiner Welpe in eines dieser fürchterlichen italienischen Hundelager
gesperrt wurde, hat sich ihr Dasein nicht verändert. Ihr Alltag ist geprägt von
Gleichgültigkeit und dem Fehlen jeglicher Fürsorge. Die Hunde sind weiter
nichts als als geduldige Geldmaschinen, ihr Leid berührt hier niemanden. Es
zählt einzig und allein, dass sie existieren und so lange wie möglich
durchhalten, damit der Rubel gehörig rollt. Für Mitgefühl oder gar Liebe bleibt
da kein Platz.
Alida
fristet ihr jämmerliches Dasein also in völliger Verwahrlosung. Ihr Fell ist
derart verfilzt, dass sie sich kaum mehr richtig bewegen kann. Das ist unbequem
und belastend; ein sichtbares Zeichen dafür, wie sehr sie vernachlässigt wurde
und ein Spiegel ihres bisherigen Lebens: Statt einer stolzen Eisprinzessin ist
sie nurmehr Schatten ihrer selbst. Aber unter all dem Filz verbirgt sich eine
wahre Hundeschönheit.
Unsere
Tierschützer berichten, dass Alida im Gehege oft besorgt und zurückhaltend
wirkt, sobald Menschen sich ihr nähern. Die jahrelange Vernachlässigung hat
tiefe Spuren in ihrer Seele hinterlassen. Im ersten Teil des Filmchens sieht
man, wie sie Abstand hält und den Störenfried misstrauisch beäugt. Im zweiten
Teil fasst sie vorsichtig Mut und versucht, sich langsam zu nähern; ein
winziger Hoffnungsschimmer, der zeigt, dass sie sich noch nicht vollständig
aufgegeben hat.
Nun
braucht Alida dringend Sie, um endlich im Leben ankommen und sich zu der
Schönheit entwickeln zu können, die unter all dem Schmutz und Filz verborgen
liegt. Damit das Glück dann auch von Dauer ist, vermitteln wir unsere Herdenschutzhunde
und -mischlinge nur in ein Zuhause mit einem größeren, sicher eingezäunten
Grundstück. Bitte informieren Sie sich über die Wesensmerkmale dieser
Traumhunde auf unserer Homepage unter Auslandstierschutz / Herdenschutzhunde.
Vielen, lieben Dank!

Mai 2023 - Unsere wunderschöne Eisprinzessin Alida sucht immer noch ihre Familie zum Glücklichsein. Seit über vier Jahren wacht sie Tag für Tag in diesem schrecklichen Betonzwinger auf und träumt vielleicht jede Nacht denselben Traum von Abenteuern, der großen weiten Welt und einem behüteten, liebevollen Zuhause. Sie möchte endlich ein Familienhund werden, als Familienmitglied geliebt und respektiert werden. Sie sehnt sich danach, willkommen zu sein und auch bestimmte Regeln zu lernen, die ihr bisher niemand vermittelt hat. Liebe, Geduld und Einfühlungsvermögen werden ihr helfen, in ihrem neuen Zuhause ankommen. Als Maremmanomischling trägt sie die Gene einer Herdenschutzhündin in sich. Dies bedeutet, sie könnte es sich zur Aufgabe, Haus, Hof und Familie zu beschützen.
Wir suchen für unsere weiße Schönheit ein Zuhause mit einem
großen, eingezäunten Garten, in dem sie in der Sonne liegen und alles beobachten
kann. Sie hat einen Knubbel am Kopf, welcher sich jedoch nicht verändert und
sie auch nicht stört. Geben Sie der zauberhaften Alida eine Chance, sich zu
entfalten und ihr wunderbares Wesen zu zeigen?
Ina Schoenfuss
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
Telefon:
aus Deutschland:
0172 -83 86 015
aus dem Ausland:
+49172 -83 86 015
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Lebenslichter 04.07.2026, 17.09 | (0/0) Kommentare | PL

Plugh
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 01.2015
Schulterhöhe: 60 cm
Hallo du, ich bin Plugh.
Man sagt, ich bin ein unkomplizierter Kerl und ich glaube, das stimmt
wirklich. Ich gehe offen auf Menschen zu, freue mich über Nähe und
genieße jede Streicheleinheit. Ich muss nicht lange überlegen, ob ich
jemanden mag. Gerade deshalb verstehe ich nicht so ganz, was gerade
passiert.
Es heißt, dass ich vielleicht bald an einen Ort kommen soll, an dem es
laut ist, voll und unruhig. Ein Ort, an dem es nicht mehr um mich geht,
sondern nur noch darum, irgendwie da zu sein und Geld zu bringen. Ich habe ein bisschen
Angst, dass ich dort einfach untergehe. Dabei wünsche ich mir gar nichts
Großes und brauche auch nicht viel. Ich möchte einfach dazugehören. Bei Menschen sein, die mich
sehen, die Zeit mit mir verbringen und bei denen ich bleiben darf.
Ich bin bereit für mein eigenes Zuhause. Für ein Leben, in dem ich nicht
nur warte, sondern wirklich ankomme. Vielleicht liest du das gerade und
denkst an mich.
DEIN PLUGH
Plugh, unser freundlicher Senior, steht kurz davor, aus einer privaten Pension in eines der furchtbaren, tödlichen Hundelager abgeschoben zu werden. Dort wird er unter tierquälerischen Bedingungen bis zum bitteren Ende sein Dasein fristen müssen, wenn wir ihm nicht umgehend helfen. Bitte unterstützen Sie uns dabei, für Plugh endlich sein erstes schönes Zuhause zu finden. Lesen Sie bitte seine Geschichte, verbreiten Sie sie in Ihren sozialen Netzwerken und erzählen Sie anderen Menschen von ihm. Denn nur gemeinsam werden wir es schaffen, den liebenswerten Rüden vor dem Schlimmsten zu bewahren.
Aber der Reihe nach: Es war einmal ein süßes, kleines Fellknäuel namens Plugh, das ein Zuhause bei Menschen mit Haus und Garten hatte. Allerdings wurden diese Menschen seiner Gesellschaft schnell überdrüssig, sodass Plugh bis zu seinem sechsten Lebensjahr ausschließlich im Garten hausen musste - ohne Ansprache, ohne Streicheln, ohne Spielen. Irgendwann störte Plugh sogar im Garten und musste endgültig fort. Wenigstens wurde er nicht einfach auf die Straße geworfen, wie das nur allzu oft geschieht. Er zog in eine Pension um und blieb dort, bis seine Menschen das Pensionsgeld nicht mehr bezahlten und dem armen Rüden die Abschiebung in ein trostloses Hundelager drohte.

Zu seinem Glück nahm eine kleine Gruppe von Tierschützern sich seiner an und bezahlte fortan für seine Unterkunft, wie sie das bereits für etliche andere gestrandete Hunde taten in der Hoffnung, dass die Tiere in einem zweiten Anlauf ein Für-immer-Zuhause finden würden. Im Mai vergangenen Jahres traf die Tierschützer dann aber die Hiobsbotschaft, dass sie alle Zwinger räumen müssten, da diese zu nah am Fluss und somit in möglichem Hochwassergefahrengebiet lägen.

Nun stehen Plugh und zwanzig weitere Hunde erneut auf der Abschussrampe in Richtung seelenloses Hundegefängnis, aus welchem es für ihn kaum ein Entkommen mehr geben wird. Daher suchen wir sehr dringend eine Familie oder eine einzelne Person, die unseren anspruchslosen Plugh so schnell es irgend geht bei sich aufnehmen möchte.

Plughie, wie ihn die freiwilligen Helferinnen und Helfer liebevoll nennen, ist
ein älterer, genügsamer Hundemann. Trotz der traurigen Umstände, unter denen er
sein ganzes bisheriges Leben zubringen musste, ist er ein netter, umgänglicher Hund
geblieben. Bei aller Bescheidenheit würde er sich über ein altersgerechtes,
warmes Bettchen freuen, genauso wie über viele Streicheleinheiten und gemütliche,
ruhige Spaziergänge in der Natur.
An der Leine läuft er schon richtig gut. Allerdings vermuten die Freiwilligen, dass man Plughie in seinem früheren Garten öfter einmal aus Spaß das Fressen weggenommen haben muss; er mag es überhaupt nicht, wenn Menschen sich ihm nähern, während er frisst. Für dieses Verhalten kann er nichts, man muss es bitte respektieren, bis er es vielleicht irgendwann einfach vergisst. Aber das ist auch die einzige kleine Baustelle, die die Tierschützer bisher an ihm beobachtet haben.

Unser lieber Oldie würde sich so sehr über ein fürsorgliches Zuhause freuen, in welchem er seinen Lebensabend verbringen darf. Wenn Sie das Ihre mit Plugh teilen möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Falls Sie noch weitere Fragen haben, wird Plughies Vermittlerin sie Ihnen gern beantworten. Vielen, lieben Dank!
Simone Horn
ist Ihre persönliche Ansprechpartnerin
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aus dem Ausland:
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Lebenslichter 03.07.2026, 16.58 | (0/0) Kommentare | PL

Silke
Rasse: Mischling
Geschlecht: Hündin
Geboren: 12.2015
Schulterhöhe: 45 cm

Die schlechte Nachricht: Sehr viel an Leid, sowohl für Silke als auch ihre
unzähligen verschwundenen Welpen, hätte verhindert werden können, wenn die
Menschen nicht nur etwas gesehen, sondern auch gehandelt hätten. Leider
wiederholt sich dieses Muster im Tierschutz nur allzu oft: Entweder man sieht
hin, erkennt den Missstand, unternimmt aber nichts. Oder man sieht nicht hin,
schaut einfach weg…

Menschen haben Silke jahrelang zugesehen, wie sie sich - meistens trächtig - irgendwo in der italienischen Einöde durchschlug und ihre Welpen mutterseelenallein zur Welt brachte. Was mit ihnen geschah, lässt sich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht wurden die Kleinen von anderen Tieren gefressen, oder sie wurden überfahren. Jedenfalls sind alle verschwunden, bis auf die vier oben genannten Glückspilze. Denn eines Tages im Oktober 2025 rief eine Polizistin die mit uns befreundete Tierschützerin an: In einem Holzstapel habe eine Hündin geradeWelpen geboren, ob sie nicht bitte kommen und die Tiere abholen könne. Das tat unsere Freundin und brachte Silke nebst ihren vier kleinen Mäuschen in ihr Refugio.


Dort hat sich das Quintett inzwischen gut erholt. Wie
wir hören, ist Silke eine ganz wunderbare Mutter, die sich liebevoll um ihre Kleinen
kümmert. Anfangs noch ein wenig schüchtern, scheint sie verstanden zu haben,
dass ihr nun nichts Böses mehr droht. Zu unserer Freundin hat sie bereits
Vertrauen gefasst, bei ihr fremden Menschen braucht sie dafür noch Zeit. Die
tapfere Hündin hat auch schon gelernt, recht ordentlich an der Leine zu laufen;
so richtig begeistert ist sie davon allerdings noch nicht. Silke hat eine kurze
Rute, die so angeboren sein könnte. Vielleicht hat sie diese aber auch in einem
Kampf eingebüßt, oder sie wurde ihr von Menschenhand gewaltsam abgeschitten.

Bei Hunden wie Silke, die nachweislich fast ihr
ganzes Leben als Streuner auf der Straße verbracht haben, fragen wir uns oft,
ob wir den Tieren einen Gefallen tun, indem wir sie einfangen und versuchen,
familientaugliche Vierbeiner aus ihnen zu machen. Nicht alle schätzen es, wenn
ihnen die gewohnte Freiheit genommen wird. Aber unsere liebe Silke ist ja schon
eine ältere Hundedame und so, wie ihre Milchleiste aussieht, gab es in ihrem
Leben kaum eine Zeit, zu der sie nicht trächtig war. Dass sie inzwischen
kastriert wurde, bedeutet für sie einen Fortschritt und eine große
Erleichterung. Sie genießt es allmählich, in
Sicherheit zu sein und sich nicht mehr ums tägliche Futter und einen vor
Fressfeinden und schlechtem Wetter geschützten Unterschlupf sorgen zu müssen.

Silke kennt und braucht nicht viel. In der Zuflucht zeigt sie sich sehr bescheiden und anspruchslos, so wird es auch in ihrem neuen, ihrem allerersten richtigen Zuhause - bei Ihnen?! - sein.

Falls Sie, liebe Leserin, lieber Leser, unsere hübsche Rehbraune bereits ins Herz geschlossen haben, melden Sie sich doch schnellstmöglich bei ihrer Vermittlerin. Damit aus Ihnen und Silke ein echtes Traumpaar wird, möchten wir Sie bitten, an folgendes zu denken: Die tapfere Seniorin hat ihr bisheriges Leben zwar unter schwersten Bedingungen, aber dennoch im Wesentlichen selbstbestimmt verbracht. Sie muss erst noch lernen, sich in eine Gemeinschaft mit Menschen einzufügen, und vielleicht weiß sie anfangs auch noch nicht alle Annehmlichkeiten zu schätzen, die Sie ihr bieten: ein weiches Körbchen, regelmäßige Mahlzeiten und Spaziergänge, immer frisches Wasser und was am wichtigsten ist, Verständnis, Zuwendung und Liebe. Sie bekommen, was Sie geben, tausendfach zurück!
Simone Horn
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Lebenslichter 01.07.2026, 20.04 | (0/0) Kommentare | PL

Lebenslichter 21.06.2026, 21.05 | (0/0) Kommentare | PL

Bailoch
Rasse: Mischling
Geschlecht: Rüde
Geboren: 03.2021
Schulterhöhe: 56 cm
Es gibt Hunde, die schleichen sich still und leise ins Herz - und dann gibt es jemanden wie Bailoch, der mit
wehender Wuschelmähne, einem schelmischen Fleck am Auge und mehr Begeisterung als
eine ganze Zirkustruppe mitten ins Leben stürmt, sodass kein Sofa und kein
Pantoffel mehr sicher ist!
Unsere Tierschützer beschreiben ihn so: Bailoch ist süß wie ein Sahnekeks und (noch)
mit soviel Selbstvertrauen gesegnet, dass er sogar seinem eigenen Spiegelbild
freundlich zunickt, so als wüsste er genau, dass er ein echter Hauptgewinn auf
vier Pfoten ist!



Daniela Koenemann
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Lebenslichter 10.06.2026, 11.32 | (0/0) Kommentare | PL

Rasse: English Setter
Geschlecht: Rüde
Geboren: 31.12.2012
Schulterhöhe: 50 cm

"Es war einmal ein alter Hund, dem wurde die Welt ganz dunkel und still…
So könnte meine Geschichte beginnen. Ich bin Toby, ein steinalter Setter, sagen
die Menschen hier. Ich gehöre zu denen, die im Leben schon viel gesehen haben,
auch wenn ich das jetzt nicht mehr kann.
Es ist so nach und nach passiert. Zuerst wurde alles verschwommen, dann immer
dunkler, bis es zum Schluss nur noch schwarz war. Auch die Geräusche sind
verschwunden. Manchmal glaube ich noch, ein dumpfes Gemurmel zu spüren, so ein
leises Summen; aber die Stimmen und die Worte erreichen mich nicht mehr. Trotzdem
bin ich noch da. Ich gehe noch immer gerne nach draußen, meine Nase arbeitet
zum Glück noch einwandfrei, und sie erzählt mir alles, was ich wissen muss. Ich
schnuppere mich durch die Welt, ganz vorsichtig, Schritt für Schritt. Und wenn
ich Gras unter mir spüre, dann vergesse ich für einen Augenblick alles und
wälze mich glücklich darin, so wie früher.


Die netten Menschen hier sagen, ich sei lebensfroh und dass ich gerne kuschle. Das stimmt. Ich finde meinen Weg zu ihnen - vielleicht nicht mit den Augen oder mit den Ohren, aber trotzdem zielsicher. Und wenn ich sie dann errreicht habe, lehne ich mich einfach ganz dicht und fest an sie, was heißen soll: Seht ihr, hier bin ich. Es ist alles gut.

Vor einer Woche kam ich hierher ins Tierheim. Ein neuer Ort, den ich nicht
sehen kann mit Geräuschen und Stimmen, die ich nicht hören kann. Alles ist fremd und manchmal
bleibe ich einfach stehen und weiß nicht so recht, wohin ich gehen soll. Ich
glaube, alt zu sein hatte ich mir ein bisschen leichter vorgestellt. Man sagt
ja auch, dass es nichts für Feiglinge ist. Aber so schnell gebe ich nicht auf. Schließlich
gibt es noch viel zu erschnuppern und zu erleben. Und vielleicht, ganz
vielleicht ist irgenwo da draußen jemand, der mir helfen möchte, mich
zurechtzufinden und mir mir zeigt, dass die Welt auch ohne Augenlicht und Gehör
noch ein schöner Ort sein kann.

Ich wünsche mir so sehr einen sicheren Platz bei Menschen, die mich geduldig führen, ohne mich zu drängen; die verstehen, dass ich manchmal ein bisschen länger brauche und die sich freuen, wenn ich mich neben sie lege und einfach nur da bin. Das würde mich glücklich machen. Hoffentlich bin ich nicht zu unbescheiden.

Das war sie schon, meine kleine Geschichte. Sehr viel Zeit habe ich wohl nicht mehr, und ich würde sie ich so gern mit dir verbringen. Vielleicht siehst und hörst ja gerade du mich - auch wenn ich selbst nichts mehr sehen und hören kann."
Dein TOBY
Yvonne Beier
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Lebenslichter 07.06.2026, 19.15 | (0/0) Kommentare | PL