Blogeinträge (themensortiert)

Thema: TIERLIEBE - GELIEBTE TIERE

Das Hundeschlachtfest mahnt



Jedes Jahr findet vom 21. bis zum 30. Juni in der chinesischen Stadt Yulin ein Festival statt. Allerdings geht es dabei nicht um Musik oder andere kulturelle Genüsse. Zehn Tage dreht sich alles um die Lychee-Frucht und – Hundefleisch.

Der Verzehr von Hunden ist in China eine 4000 Jahre alte Tradition. Das nun zu Ende gegangene Festival in Yulin feiert diese nun schon zum zehnten Mal. Schätzungsweise 10.000 Hunde verzehrten die Besucher, Katzenfleisch wird ebenfalls serviert. Die Tiere werden auf brutalste Weise und in aller Öffentlichkeit zu Tode geknüppelt, bei lebendigem Leib gehäutet und gebraten. Eine Barbarei unvorstellbaren Ausmaßes.

Jedes Jahr werden in China zehn bis 20 Millionen Hunde für den menschlichen Verzehr geschlachtet. Was in Europa auf Anhieb Abscheu hervorruft, sollte aber nicht bei Empörung über China enden. Vielmehr sollte uns das Yulin-Festival daran erinnern, wie hier bei uns in Deutschland ebenfalls unzählige Tiere auf grausame Weise zu Tode kommen.

Alleine wir Deutschen töten jedes Jahr knapp 750 Millionen Rinder, Kälber, Pferde, Schweine, Schafe, Lämmer, Ziegen, Hühner, Enten, Puten und Gänse. Nicht erfasst sind Fische, Kaninchen und wirbellose Tiere. Dass Hamster, Katzen und Hunde in Europa tabu sind und nicht in der Pfanne landen, ist wohl schlicht Gewohnheit. In unseren Haustieren sehen wir Individuen, in "Schlachtvieh" aber nur Dinge. Solange wir diese Einstellung in uns tragen, das Leid der Massentierhaltung verdrängen und uns als Gesellschaft nicht ethisch weiterentwickeln, handeln wir ebenso verantwortungslos wie ein hundefleischessender Chinese.

Lebenslichter 03.07.2019, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

Der letzte Brief

"Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen..."

Was geht in Hunden vor, wenn sie bei der Hitze im Auto warten gelassen werden? Vielleicht in etwa so, wie in dieser Geschichte ...

Liebes Herrchen, liebes Frauchen,

das war wirklich schön am Badesee. Es tat gut, den ganzen Tag an der frischen Luft zu sein. Die Sonne hat geschienen, es war warm und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mit euch und meinen Freunden zu spielen und zu toben. Schade, dass wir nicht länger geblieben sind.

Als wir wieder nach Hause fahren wollten, bin ich - wie immer - in den Kofferraum gesprungen, ihr habt mich abgeleint und nochmal geknuddelt und gestreichelt, bevor ihr behutsam die Kofferraumklappe geschlossen habt. Das war das letzte Mal, dass ich eure Streicheleinheit genießen konnte.

Auf dem Weg nach Hause wolltet ihr noch etwas einkaufen. Ich weiß, dass ich nicht mit in diese Supermärkte darf und ich deswegen im Auto warten sollte. Ihr habt mir vesprochen, dass ihr euch beeilt und bald wieder da seid. Weil das Auto in der Sonne stand, habt ihr zwei Fenster einen Spalt breit aufgelassen. Ich habe gesehen, wie ihr in den Supermarkt gegangen seid und während ich euch mit meinen treuen großen Augen hinterhergeschaut habe, bemerkte ich, dass es immer wärmer im Auto wurde.

Innerhalb von fünf Minuten haben die Temperaturen im Auto 38 Grad erreicht. Ich weiß, ihr habt es gut gemeint, das Fenster offen zu lassen, doch im Auto ging kein einziges Lüftchen und es wurde immer wärmer. Das wurde mir immer unangenehmer und ich schaute sehnsüchtig auf den Eingang des Supermarktes, in den ihr eben reingegangen seid. "Vielleicht kommt ihr jeden Moment wieder und könnt mich aus der Falle befreien", dachte ich mir. Nach zehn Minuten waren es schon 41 Grad im Auto und ich hechelte mir die Seele aus dem Leib, um die Hitze irgendwie auszugleichen. Ihr Menschen schwitzt, wenn euch warm ist. So kühlt sich euer Körper und kann so auch viel höhere Temperaturen aushalten. Ich konnte das nicht, denn ich bin ein Hund. Unter meinem Fell wurde es unerträglich heiß und mir wurde schwindelig. Ich konnte nicht länger auf den Eingang des Supermarktes schauen und hoffen, dass ihr jeden Moment durch die Tür kommt. Ich musste mich hinlegen, weil ich nicht mehr stehen oder sitzen konnte.

Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich irgendjemand gehört und aus der Falle befreien können.

Nach 25 Minuten haben die Temperaturen knapp 50 Grad erreicht. Ich war so verzweifelt! Wo seid ihr gewesen? Was hat so lange gedauert? Wenn ich doch die Kraft gehabt hätte, zu bellen oder zu jaulen, vielleicht hätte mich jemand gehört und aus der Falle befreien können. Aber es ging nicht mehr. Ich lag in eurem Kofferraum und meine Augen wurden immer schwerer. Ich habe schon vor einigen Minuten einen schweren Hitzschlag erlitten. Mir ging die schöne Zeit und die tollen Momente mit euch durch den Kopf. Ich wusste, dass ich nicht mehr aufwache, wenn ich jetzt einschlafe. Ich hoffe, ihr werdet mich vermissen und an mich denken.

Wenn ihr jemals wieder einen Hund bekommt, lasst diesen bitte niemals alleine im Auto zurück. Ich weiß, ich war nicht der erste und der letzte Hund, dem das passiert ist - deswegen warnt bitte andere Hundehalter und erzählt ihnen meine Geschichte.
Danke! Ich gehe jetzt über die Regenbogenbrücke und hoffe, euch eines Tages wieder zu sehen. Ich werde auf euch zu stürmen, mich freuen und euch abschlecken. Bis es aber so weit ist, müsst ihr mit dem Schmerz leben.

Bis bald, euer euch ewig treu ergebener Hund und bester Freund!

************************

Aus dem Netz gefunden, und es ist jedes Jahr aktuell,

Leider werden immer noch zu viele Tiere( und auch Kinder ) im Auto gelassen und wenn es auch nur die "fünf Minuten sind" - für ein Tier oder Kind kann das schon schrecklich ausgehen! 

Lebenslichter 30.06.2019, 17.12 | (0/0) Kommentare | PL

Schwarz ist schön!



Geburtsdatum: ca.2010

Schulterhöhe: ca. 55cm

TAISHA kam als Fundhund ins Shelter "Kozhuhovo" in Moskau. Über ihre Vorgeschichte ist leider nichts bekannt.

Taisha lebt seit März 2015 im Shelter und teilt sich ihren winzigen Aussenzwinger mit ein paar Leidensgenossen. Die ca. 55 cm große, schwarze Hündin, die inzwischen zu den Senioren des Shelter gehört, wird von ihren Betreuern als sehr freundlich und menschenbezogen beschrieben. Sie hat keinerlei Probleme mit ihren Artgenossen und läuft nur zu gerne zusammen mit ihnen in den wöchentlichen Freilauf.

Dort vergisst sie auch nicht, sich von ihren Betreuern  ihre Portion Streicheleinheiten abzuholen. Taisha liebt es, gestreichelt und gekrault zu werden.

Leider geht es Taisha wie vielen anderen, schwarzen und großen Hunden auch: Niemand interessiert sich für sie.
Ein weiterer Grund dafür könnte sein, dass Taisha eine leichte Fehlstellung ihres linken unteren Reißzahnes hat. Ein kleiner Schönheitsfehler, der ihr keine Probleme bereitet, aber es sieht eben nicht besonders attraktiv aus und so einen Hund adoptiert in Moskau niemand - gibt es doch dort mehr als genug andere Hunde ohne einen solchen Makel.





Wir wünschen uns für die liebe Taisha ein schönes Zuhause bei lieben Menschen, die sich nicht an diesem kleinen Makel stören und Taisha so nehmen, wie sie ist. Menschen, denen sie sich anschließen kann und die ihr ein hundegerechtes Leben in einer netten Familie schenken.

Taisha ist geimpft, gechipt und auch bereits kastriert und könnte schon bald auf die Reise gehen, wenn Sie ein freies Plätzchen für sie haben.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Stefanie Söchtig, eMail: s.soechtig@tierschutz-miteinander.de

 

Steckbrief Taisha


- Hündin
- geb. ca. 2010
- im Shelter " Kozhuhovo" in Moskau seit 3/2015
- ca. 50-55 cm Schulterhöhe
- freundlich und menschenbezogen
- verträglich mit Artgenossen
- kennt die Hundeleine
- Verträglichkeit mit Katzen kann nicht zuverlässig getestet werden
- Vermittlung nur auf Endstelle (http://www.tierschutz-miteinander.de/…/so-arb…/pflegestellen)
- bevorzugt ein Zuhause mit Artgenossen




Liebe Taisha, für uns bist du nicht nur ein großer, schwarzer Hund. Für uns bist du ein Sonnenschein, denn du hast einen so lieben Charakter. Wir werden so lange nach einem schönen Zuhause für dich suchen, bis wir es gefunden haben - das versprechen wir dir!

Lebenslichter 29.06.2019, 14.31 | (0/0) Kommentare | PL

Hundeleben - Der Film

Am 02.01.2016 veröffentlicht

Update vom März 2017: (An der Situation für die Hunde hat sich bis heute NICHTS geändert!)

Viele Tierfreunde haben gefragt, wie sie die Tierschützer aus dem Film unterstützen können. Infos dazu am Ende dieses Textes. 

RUMÄNISCHE STRASSENHUNDE haben ein echtes Hundeleben. Seit Rumäniens Regierung im September 2013 mit dem sogenannten Tötungsgesetz die Jagd auf die landesweit geschätzten 2 Millionen Tiere offiziell eröffnet hat, kennt die Brutalität keine Grenzen mehr. Die Streuner werden gefangen und in schreckliche Sammellager gebracht, die sie in der Regel nicht mehr lebend verlassen. Ein mafiaähnliches System verdient gut auf dem Rücken der Tiere. Korrupte Bürgermeister, dubiose Privatfirmen, skrupellose Hundefänger, der Sumpf, in den die lokale Polizei oft involviert ist, zieht sich bis in die obersten Veterinärbehörden. Steuergelder in Millionenhöhe, die laut Gesetz für das tierschutzgerechte Einfangen, die Unterbringung und Versorgung der Hunde in städtischen Tierheimen und nach Zweiwochenfrist fachgerechtes Einschläfern durch einen Tierarzt genutzt werden sollen, versickern in dunklen Kanälen, während die Hunde in den Tötungsstationen sich vor Hunger gegenseitig fressen. Gegen diese grausame Praxis lehnen sich Tierfreunde aus ganz Europa auf, allen voran der rumänische Tierrechtler Claudiu Dumitriu, der versucht, auf juristischem Weg gegen das Tötungsgesetz vorzugehen. Mit ihrem verzweifelten Kampf für die Hunde bringen die Tierschützer auch ihre Sehnsucht nach einer Wertegesellschaft und einem funktionierenden Rechtsstaat zum Ausdruck.

(Bei der Film-Version für Deutschland fehlt wegen des inzwischen beigelegten Rechtsstreits von youtube und GEMA eine kurze Musikpassage aus HUNDELEBEN - Der Film. Ansonsten sind beide Versionen identisch).

WER DIE TIERSCHÜTZER UNTERSTÜTZEN MÖCHTE, HIER DIE ENTSPRECHENDEN INFOS:

Claudiu Dumitriu (Tierrechtler vom Verein Asociatia Alianta Pentru Combaterea Abuzurilor): Paypal: againstabuses@gmail.com, IBAN: RO 49 OTPV 210 0006 13179 EU 01/SWIFT: OTPVROBU/OTP Bank Romania SA. Mishu Stoik (der Metal-Fan und Tierschützer mit privatem Tierheim in Baile Herculane): Paypal: info@prodogromania.de. ProDogRomania e. V. IBAN: DE28460500010049006810/BIC: WELADED1SIE. Die Tierschützer vom Verein Help Labus, die den Hunden im Städtischen Tierheim von Galati helfen: Paypal: help_labus@yahoo.com oder
info@susyutzinger.ch. Help Labus, BANCA COMERCIALA ROMANA, IBAN RO83 RNCB 0141 0328 6277 0004. Das private Tierheim in Miercurea Ciuc, wo die Kastrationsaktion stattfand: Paypal: @freundeskreisbrunopet. Freundeskreis Bruno-Pet, Sparkasse Merzig-Wadern, BIC: MERZDE55XXX
IBAN: DE75 5935 1040 0007 1052 08. Wer generell Kastrationsaktionen unterstützen möchte:
Förderverein Arche Noah Kreta e. V. / Tierärztepool, Commerzbank Lübeck, IBAN: DE02 2304 0022 0020 9239 00, BIC: COBADEFFXXX. paypal@archenoah-kreta.com. Stichwort "Rumänien" dazuschreiben! Silvia Munteanu (die Tierschützerin, die ihr ehemaliges Hotel in den Karpaten zu einer Rettungsstation für die Straßenhunde umfunktioniert hat): Paypal: silvia_predeal@yahoo.com.
Die Tierschützer in Ramnicu Valcea: Paypal - save.valcea.dogs@gmail.com. SWIFT: INGBROBU/ BIC 606410008/IBAN RO91INGB0000999904391530.

Lebenslichter 26.06.2019, 16.53 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Des Einen Glück - Update!

MARUSYA hat ihr Zuhause gefunden!!! Gute Reise und viel, viel Glück in Deinem neuen Leben!!!

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 20.06.2019, 20.52 | (1/1) Kommentare (RSS) | PL

Ein kleines Licht für: Veles



Geburtsdatum: ca. 2007

Schulterhöhe: ca. 55cm

  

VELES kam als junger Hund in das russische Shelter "Kozhuhovo". Wie sein Leben davor aussah, wissen wir nicht. Doch nun steht ein trauriges Jubiläum bevor…. 10 Jahre Shelter!

Eigentlich sein gesamtes Leben verbrachte VELES in einem kleinem Außenzwinger. Kaum 3 qm, die für ihn und 2-3 andere Hunde das "Zuhause" sind. 365 Tage im Jahr – Sommer wie Winter. Das, was sein bisheriges Leben ausmacht, sind ca. 60 Minuten in der Woche. Eine viel zu kurze Zeit, in der Veles seinen trostlosen Alltag vergessen darf. Dann darf er seinen kleinen Zwinger verlassen und im Freilauf ein kleines Gefühl von Leben erhaschen.

Er hat lange Zeit gebraucht, um sich an die rauen Umstände vor Ort zu gewöhnen. Am Anfang war er fast zu nichts zu bewegen, blieb die meiste Zeit in seiner Hütte. Doch irgendwann legte sich ein Schalter im Kopf bei ihm um, fast so, als hätte er begriffen, dass er dieses Leben so nehmen muss, wie es ist – einfach, weil anscheinend niemand ein anderes für ihn vorgesehen hatte. In all den Jahren hat noch kein Besucher einen zweiten Blick in seinen Zwinger geworfen. Alle gingen vorbei und Veles blieb.

Mittlerweile ist Veles im Shelter alt geworden und wir wissen, dass die Zeit nun gnadenlos gegen ihn laufen wird. Sie wird ihn zwangsläufig einholen und seinem Körper die Kraft rauben… die Kraft, die er jahrelang aufgebracht hat, um dieses Leben durchzustehen. Und irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, an dem er diesem Leben nichts mehr entgegen zu setzen hat.

Da seine Chancen vor Ort nun gen Null sind, machen wir uns hier auf die Suche nach einem Menschen mit einem riesengroßen Herzen. Veles ist alt, seine Zähne werden schlecht sein, seine Knochen werden ihm Sorgen bereiten, vielleicht hört und sieht er auch schon nicht mehr besonders gut…. All das sind Kriterien, die eine Vermittlung erschweren – wir möchten es dennoch versuchen!

VELES hat noch nie Rasen unter den Pfoten gefühlt, noch nie in einem weichem Hundebett gelegen, noch nie einen Menschen neben sich gehabt, der ihn in den Schlaf streichelt und wir würden uns für ihn wünschen, dass er noch einmal das Gefühl von einem richtigen Zuhause spüren darf.

Vielleicht finden wir hier den Menschen, der einen Senior, der nichts kennen lernen durfte, behutsam in seinen letzten Lebensabschnitt begleiten würde. Eine ältere souveräne Hündin wäre bestimmt von Vorteil, denn Veles war noch nie ohne andere Hunde. Veles ist bereits kastriert, gechipt und geimpft.

Veles ist verträglich mit Artgenossen. Ob er auch mit Katzen leben könnte, können wir leider nicht sagen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Claudia Peters
eMail:
c.peters@tierschutz-miteinander.de

Lebenslichter 12.06.2019, 21.14 | (0/0) Kommentare | PL

Des Einen Glück

MARUSYA – das Glück eines Anderen ist Dein Untergang! 

Erst vor wenigen Tagen schrieb ich Marusya's Vermittlungsinserat und einen Post für die wundervolle Hündin, doch schon heute muss ich leider ein Update schreiben:

Den Ursprungspost könnt Ihr hier nachlesen:

https://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=2300427970244656&id=1428377177449744&__tn__=K-R

Gestern haben wir die Nachricht erhalten, dass Marusya sich aufgibt. Nichts in ihrem Leben ist so wie es vorher für sie war. War sie auch in einem öden, kleinen Außenzwinger eingesperrt, hatte sie anscheinend jemanden, der für sie die ganze Welt bedeutete. Niemand wusste oder ahnte es, war Marusya doch immer so auf Menschen bezogen.

In ihrem Zwinger lebte ein weiterer Hund, der das unsagbare Glück hatte, in Russland adoptiert zu werden. Die Betreuer freuten sich wahnsinnig darüber. Sie öffneten den Zwinger und holten den Hund (dessen Namen wir nicht kennen) raus. Eine glückliche Seele mehr, die das Shelter verlassen konnte. Marusya verstand es wohl nicht ganz, als ihr Freund ohne sie aus dem Zwinger ging - wurden sie doch bisher immer zusammen in den Freilauf gelassen. Also setzte sie sich ans Gitter und wartete und wartete.  

Doch derjenige auf den Marusya wartete kam nicht wieder – war er doch schon auf dem Weg in sein neues schönes Leben und so wartete sie einfach weiter. Am nächsten Tag berichtete ein Arbeiter, dass er das Weinen, dass sich von ganz leise bis unsagbar laut steigerte, sogar auf der Straße gehört hatte. Marusya hatte anscheinend alles verloren was ihr Halt in dieser einsamen Umgebung gab. Kurz darauf stellte sie das Fressen ein und zog sich in ihre Holzhütte zurück. Nichts und Niemand konnte sie zu Irgendetwas bewegen. Sie lag völlig bewegungslos dort – ihr Blick auf die Tür gerichtet. 


Seit diesem Tag liegt Marusya Welt in Scherben. Eine kleine Welt, die sowieso noch nie schön war, aber sie hat sich davon nicht unterkriegen lassen. Sie war eine lebensfrohe Hündin, die einfach lebte, was das Schicksal ihr gab. Doch anscheinend war dieser letzte Schlag zu viel… sie hat alles verloren, was ihr wichtig war, um dort zu überleben.

… und darum bitte ich euch aus tiefstem Herzen – teilt Marusya immer und immer wieder!

teilt Marusya immer und immer wieder!! Ich habe diese Hündin Anfang Mai persönlich kennengelernt und es bricht mir mein Herz, ihr nicht helfen zu können. 

Für Marusya hoffe ich, dass ich ein wundervolles Zuhause in Deutschland finde, ein "Für-immer-Zuhause"! 

Bei ernsthaftem Interesse könnt ihr euch gerne an mich, Claudia Peters, wenden:
eMail: c.peters@tierschutz-miteinander.de
Telefon: 05363-989350

Liebe Marusya, mir fehlen die Worte und während ich das schreibe, laufen mir die Tränen….Ich werde alles Erdenkliche dafür tun, dass ich Dich dort raushole. Halt noch durch… ich gebe Alles was ich habe…. und ich habe diese winzig kleine Hoffnung, dass dieses "Alles" ausreicht…. ich bin nicht bereit Dich aufzugeben... nicht Heute und nicht Jetzt! Du bringst meine eigene Welt ins Wanken... Sollte ich Dich dennoch nicht retten können, danke ich Dir, dass Du mir in die Arme gesprungen bist und mir gezeigt hast, was für Goldschätze dort leben, und niemals wird eine Entschuldigung genug sein...

Lebenslichter 04.06.2019, 21.35 | (0/0) Kommentare | PL

Ein kleines Licht für: Serafima



Wann genau die ca. 55-60 cm große SERAFIMA ins Shelter kam, daran kann sich niemand mehr erinnern. Daher kann auch niemand etwas über ihre Vorgeschichte sagen. Die ersten Aufzeichnungen von ihr stammen aus dem Jahr 2017. Hier war sie bereits eine der vielen Senioren im Shelter. 

Im Shelter "Kozhuhovo" gehört SERAFIMA eher zu den unscheinbaren Hunden, den Hunden, die nicht sofort angelaufen kommen, wenn ein Besucher kommt. Sie gehört zu den Hunden, die ihr Dasein im Schatten fristen. Ein Dasein in einer kleinen Holzhütte und in einem kleinen Zwinger. Unbemerkt und ungesehen. Ungeliebt und vergessen. 

Ihre Betreuer beschreiben Serafima als große und sanfte Seele. Eine Seele die langsam am Shelterleben zerbricht. Denn immer, wenn Serafima nach dem Auslauf in ihren kleinen Zwinger zurück muss, jault sie hinter ihren Betreuern her. Sie möchte so gerne bei ihren Menschen sein. Die Einsamkeit hinter den kalten Gittern hat sie gezeichnet.

Den Betreuern bricht es jedes Mal das Herz, SERAFIMA in den Zwinger zu bringen, die Tür für die nächste Woche hinter sich zu schließen. So sehr würden sie sich ein Zuhause für sie wünschen. Ein Zuhause, welches es bisher für Serafima nicht gab.

Daher machen wir uns nun mit auf die Suche nach einem Zuhause für die sanfte Seele SERAFIMA. Ein Zuhause, dass sie die Kälte des Shelters vergessen lässt. Wo sie in Ruhe ankommen kann und keiner mehr eine Zwingertür hinter sich schließt. Ein eigenes warmes Körbchen, in dem ihre Seele Frieden finden kann. 

 

 

 

SERAFIMA ist eine ca. 55-60 cm große Mischlingshündin. Die Betreuer schätzen ihr Gewicht auf 35 kg und sie wurde 2008 geboren. Serafima ist bereits gechipt, geimpft und kastriert. Im Sektor versteht Serafima sich mit sen anderen Hunden, geht Konflikten eher aus dem Weg. Lieber ist aber in der Nähe ihrer Betreuer. Sie hat auch gelernt, an der Leine zu laufen und geht gerne spazieren. Ob Serafima sich mit Katzen verstehen würde, können wir leider nicht sagen. In Serafimas neuen Zuhause wäre es schön, wenn dort bereits ein Hund leben würde, an dem sie sich orientieren kann.

Bitte haben Sie Verständins dafür, dass wir für Serafima ausschließlich eine Endstelle suchen.

Bei ernsthaftem Interesse wenden Sie sich bitte an unsere Team-Kollegin Diana Rinke

E-Mail:  d.rinke@tierschutz-miteinander.de

 ************************

(TEXT- UND BILDMATERIAL:

https://www.tierschutz-miteinander.de/,

mit freundlicher Erlaubnis) 

Lebenslichter 31.05.2019, 17.34 | (0/0) Kommentare | PL

Wir haben Dich gehört!

UPTADTE: Auch dieser zauberhafte Hundejunge wird schon bald die Hölle von Targu Jiu verlassen und seine Reise ZU UNS antreten! Lieber BOBBY - so haben wir Dich getauft; komm gut an. Wir werden alles tun, um Dich und WENDY, Deine Leidensgefährtin, glücklich zu machen!!!


Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 29.05.2019, 16.44 | (2/2) Kommentare (RSS) | PL

Schreit Ihr alle nur!



Rüde, ca. 2009 geboren und ca. 50cm,

lieb, freundlich, vorsichtig aber neugierig 

SCHREIT ihr alle nur! Ein Zuhause mit einem warmen Bettchen wollt ihr? Einen lieben Menschen, der euch streichelt und liebkost? Wer hat euch so etwas erzählt??? Ich habe auch geschrien... DIE SEELE AUS DEM LEIB GESCHRIEN! Aus Schmerz und Angst, als die Hundefänger mich so brutal gefangen haben... das werde ich NIE VERGESSEN!!!! 

Nein, es hat keinen Menschen gekümmert, wie sehr ich gelitten habe.. und es kümmert auch jetzt keinen! Sie haben mich hier hinten in den letzten Käfig eingepfercht - für immer von allen verlassen und vergessen! Allein mit meiner Angst, allein mit meinen Schmerzen... Wind und Wetter ausgesetzt... Hunger und Durst, Krankheit und Elend - seit so vielen Jahren schon!


 Nun sind meine Tage gezählt - meine Hoffnung ist schon lange gestorben und wer weiß, wann ich ihr folge!? Dann könnt ihr um die Ecke schauen und ich werde nicht mehr wie jeden Tag hier oben auf der Hütte liegen - ich werde auch nicht mehr aus der Hütte steigen... ob ihr es überhaupt merken werdet?

 Es wird keine Tränen für mich geben - keiner wird mich vermissen! Du bestimmt auch nicht, oder? Denn dann würdest du doch bestimmt an Bianca Raabe, Santoro Margherita oder Nadine Decker von SAVING ANGELS DEUTSCHLAND e.V. schreiben, damit du mich retten kannst?!

Lebenslichter 28.05.2019, 19.28 | (0/0) Kommentare | PL

2019
<<< Dezember >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
      01
02030405060708
09101112131415
16171819202122
23242526272829
3031     
Worum es geht:



Tagtäglich verlöschen auf unserer Erde unzählige Lebenslichter - durch Achtlosigkeit und Gleichgültigkeit oder vorsätzlich, aus Grausamkeit und purer Lust am Töten. Es werden aber auch immer neue Lichter angezündet - durch freundliche Gedanken und liebevolles Handeln. Ich glaube fest daran, dass eines Tages daraus eine große, helle Flamme entstehen kann, die alle Lebewesen wärmt. Dieses Blögchen möchte hierzu seinen bescheidenen Beitrag leisten.






"Menschliches Mitgefühl darf nicht vor dem Bruder Tier haltmachen. Unsere besondere Stellung gibt uns eine besondere Verantwortung. Wir müssen dafür sorgen, dass kein Geschöpf unnötig leidet." UTE LANGENKAMP


******************


MEIN LEITSPRUCH:


Sei dankbar für das Gute in deinem Leben und vergiss das Teilen nicht 


******************


    

    



Ich widme diese Seite in Liebe, Dankbarkeit und tiefem Respekt

allen Tierseelen der Welt.

Über mich

Geboren vor 64 Jahren als waschechte Berliner Pflanze, mit reinem Spreewasser getauft und in der Heimatstadt fest verwurzelt geblieben.Verheiratet mit dem besten aller Ehemänner und glückliches Frauchen von sieben allerliebsten Fellnasen.



"Wenn du mit den Tieren sprichst,
 werden sie mit dir sprechen,
 und ihr werdet euch kennenlernen.
Wenn du nicht mit ihnen sprichst,
 dann werdet ihr euch nie kennenlernen.
Was du nicht kennst, fürchtest du.
Was du fürchtest, zerstörst du." 

~Häuptling Dan George~ 

***************
************



Träumen wir gemeinsam
von einer besseren Welt...
Besucherzaehler